Situation der deutschen Medienlandschaft

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Juergen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Juergen » Mittwoch 1. Januar 2020, 10:05

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 31. Dezember 2019, 23:45
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 31. Dezember 2019, 20:09
Ferner ist der Umgang mit der Kritik falsch. Diese muß man einfach mal aushalten, sonst wird man von der Scheiße-Sturm-Gemeinschaft vor sich hergetrieben.
Ob das in diesem Fall möglich gewesen wäre, da habe ich allerdings meine Zweifel. Als Begründung darauf zu verweisen, daß nur Omas gemeint sind, die im Hühnerstall Motorrad fahren - das erscheint mir doch ziemlich abwegig und hätte vermutlich die Kritik nur noch verstärkt.
Da ist schon besser, wenn man einen Fehler eingesteht und auch Konsequenzen zieht.
Erst dann, wenn die Leute, die so ein Theater in sozialen Netzwerken machen, merken, daß sie nichts ausrichten, verstummen sie.

Das erinnert an einen Fall vor ein paar Jahren, als es einen Scheiße-Sturm gegen die Verpackung eines Produktes gab. Der Hersteller hat mit einem Satz darauf reagiert: „Ihr braucht unser Produkt ja nicht zu kaufen“.
Kurz darauf war Ruhe, weil die Leute gemerkt haben, daß sie mit ihrem Theater nichts ausrichten können.
Die Verpackung wurde nicht geändert und der Hersteller ist auch nicht daran bankrott gegangen.

Der Verweis auf die Gebühren zieht nicht recht. Das Geld wird bei den Sendern zum Fenster raus geworfen und es ist prinzipiell egal, aus welchem Fenster.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Juergen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Juergen » Donnerstag 2. Januar 2020, 12:39

Aus einem längeren, lesenswerten Artikel:
Affäre Umweltsau: Das Fass und der Tropfen

Manchmal genügt eine Kleinigkeit und ein System kracht zusammen. Niemand versteht dann, wie es passieren konnte, dass ein für sich genommen minimales Ereignis so eine große Wirkung entfaltet.

Die Kritiker behaupten, es gehe ihnen um ihre Omas. Das ist natürlich Quatsch. So könnten nur Leute pseudoargumentieren, die sich bei jedem nicht von der Goldwaage fallenden Wort berufsbeleidigt fühlen. Also Gender-Gagas, militante Müslis und andere Links- und Rechtsidentitäre. Aber die meisten Kritiker sind normale Menschen, die normalerweise eben nicht berufsbeleidigt sind, sondern eher mal alle Fünfe gerade sein und leben und leben lassen.

Warum also reihen sich jetzt auch normale Leute bei den Oma-Empörten ein und benehmen sich wie sonst nur die Angehörigen der populistischen Megasekten? Ganz einfach: Die Oma-Emörung gibt ihnen die Gelegenheit, das Fass aufzumachen, das schon lange bis zur Oberkante voll ist. Die Gelegenheit, die identitären Wortklauber mit der eigenen Waffe zu packen, indem man so tut, als werde die Oma beleidigt, was aber nicht der Fall ist, sich als Empörungsmuster aber anbietet, um das System des öffentlichen Rundfunks mit all seinen Begleiterscheinungen aufs Korn zu bekommen.

Aber die Heftigkeit, mit der die #Umweltsau beim WDR einschlug, dürfte die Damen und Herren alarmiert haben – und die Kritiker motivieren, fortzufahren.

Denn die Debatte ist überfällig. Seit Jahrzehnten. Und je länger sie noch verschoben wird, desto offensichtlicher und tiefer werden die Widersprüche, desto schwieriger wird es, sie zu überdecken und desto heftiger wird es am Ende ausgehen.

Und die Debatte dreht sich irgendwann auch nicht mehr um die Frage, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu reformieren wäre, sondern ob seine Reform überhaupt möglich ist oder ob er nicht komplett abgeschafft werden müsste.

Wenn es nicht jetzt schon zu spät ist.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Samstag 4. Januar 2020, 00:02

Das hohe Lohnniveau beim öffentl.-rechtl. Rundfunk ist immer wieder Thema. Im Dezember 2019 wurden die Tarifverhandlungen beim WDR abgeschlossen:
Festangestellte Mitarbeiter*innen erhalten rückwirkend ab 1.4.2019 eine Tarifsteigerung von 2,25% sowie von jeweils 2,25% ab 1.4.2020 und 1.4.2021. Hinzu kommen eine Einmalzahlung von 900 Euro (Auszahlung Ende Dezember 2019, Umwandlung der angekündigten Abschlagszahlung) sowie eine Einmalzahlung von 300 Euro (Auszahlung im Juni 2020, enthält die nachträgliche Anpassung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld 2019). Für Arbeitnehmer*innen, die ab dem 1.1.2020 erstmals angestellt werden, gilt der besondere Steigerungsbetrag (§ 3 des TV) nicht.
https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr ... s-100.html

Weihnachts- und Urlaubsgeld werden auch noch gezahlt - da wäre einmal die Höhe interessant.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) kritisiert die hohen Gehälter. Grundlage ist ein Gutachten der Kienbaum Unternehmensberatung:

Wegen zu hoher Gehälter: KEF will Gelder für Personalaufwand bei Rundfunkanstalten kürzen
Den MK-Informationen zufolge kommt Kienbaum in dem Gutachten zu dem Schluss, dass beim internen Vergleich der Vergütungsniveaus zwischen den elf Anstalten fünf Sender oberhalb des Durchschnitts liegen. Beim Saarländischen Rundfunk (SR) seien die Vergütungen etwas über dem Schnitt, während sie beim Bayerischen Rundfunk (BR), Hessischen Rundfunk (HR) und beim ZDF spürbar über dem Durchschnitt lägen. Noch darüber rangiert der Westdeutsche Rundfunk (WDR), bei dem die Gutachter „ein deutlich erhöhtes Gesamtvergütungsniveau“ festgestellt haben.
Die Kienbaum-Gutachter haben darüber hinaus ermittelt, dass die Vergütung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern höher ausfällt als bei den Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Bei den einbezogenen 20 Referenzfunktionen liege das Vergütungsniveau bei der weit überwiegenden Anzahl oberhalb des Mittelwerts (Median) beim öffentlichen Sektor.
Die Abweichungen sind erheblich, liegen tlw. bei mehr als 15%.

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Stefan
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Stefan » Mittwoch 8. Januar 2020, 18:40

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/wdr ... 03164.html

„Seine Auswertung zeigt, dass erste Accounts am 27. Dezember zu dem Video twittern. Die ersten Tweets dazu bekommen jedoch kaum Aufmerksamkeit. Doch dann springt der Funke über zu reichweitenstarken Accounts, die sich dem rechten Spektrum zuordnen lassen.“

...

„ Die Account-Analyse von Luca Hammer zeigt noch mehr: zwei große Empörungs-Cluster, die sich kaum berühren - sich aber untereinander retweeten und verbreiten. Der Empörung der eher rechten Szene folgt eine Gegenwelle aus dem eher linken politischen Spektrum - bis zum Morgen des 30. Dezember ist die Gesamtzahl der Tweets mit Hashtags wie #Umweltsau oder #Nazisau auf rund 210.000 gestiegen.

Abgesetzt wurden diese Tweets nur von rund 44.000 Accounts. 23 Prozent der Accounts lassen sich Luca Hammers Auswertung zufolge einem eher rechten Cluster zuordnen (hier grün dargestellt), 46 Prozent einem eher linken Cluster. Beide berühren sich kaum. Bei 31 Prozent der Accounts war eine Zuordnung zu den Clustern nicht möglich.

Auffällig dabei: 52 Prozent der Tweets kamen aus dem grünen Cluster, nur 38 Prozent aus dem pinken. Nur 10 Prozent konnten keinem der beiden Cluster zugeordnet werden. Das bedeutet: Im grünen Cluster gab es einige sehr aktive Accounts.“

Der kritische Umgang mit den extremistischen Meinungsmachern ist eine der wichtigsten Aufgabe.
Es ist für uns an der Zeit aufzuwachen und uns zu erheben. (Benedikt von Nursia)

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Siard
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Siard » Donnerstag 9. Januar 2020, 10:38

Stefan hat geschrieben:
Mittwoch 8. Januar 2020, 18:40
Der kritische Umgang mit den extremistischen Meinungsmachern ist eine der wichtigsten Aufgabe.
Das stimmt sicher, allerdings sehe ich einen Bezug zum davor stehenden Text nur bedingt.
Superkalifragiliſtiſchexpialigetiſch

Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Samstag 11. Januar 2020, 13:27

Der Redaktionsleiter von Monitor, Georg Restle, bringt es in twitter auf den Punkt:
Rundfunkfreiheit = Hohes Einkommen der Redakteure:
Georg Restle hat geschrieben: Georg Restle
@georgrestle
Jeder darf den ÖRR kritisieren. Wenn ein Ministerpräsident (!) allerdings fordert, die finanzielle Sicherheit von Redakteuren einzuschränken und damit Kampagnen zur Schwächung des ÖRR befeuert, muss er sich schon fragen lassen, ob er die Rundfunkfreiheit verstanden hat.
https://twitter.com/georgrestle/status/ ... 3940634624

Es wird höchste Zeit, die Finanzierung des ÖR zu ändern. Eine Umstellung auf pay-per-view wäre notwendig. Dann zahlen die, die auch tatsächliche die Leistung in Anspruch nehmen.

Wie weit muß man eigentlich abgehoben sein, um in dieser Situation, in denen viele sich auf den ÖRR "einschiessen", einen solchen Beitrag abzusetzen? :hmm:

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Edi
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Samstag 11. Januar 2020, 14:48

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 11. Januar 2020, 13:27
Der Redaktionsleiter von Monitor, Georg Restle, bringt es in twitter auf den Punkt:
Rundfunkfreiheit = Hohes Einkommen der Redakteure:
Georg Restle hat geschrieben: Georg Restle
@georgrestle
Jeder darf den ÖRR kritisieren. Wenn ein Ministerpräsident (!) allerdings fordert, die finanzielle Sicherheit von Redakteuren einzuschränken und damit Kampagnen zur Schwächung des ÖRR befeuert, muss er sich schon fragen lassen, ob er die Rundfunkfreiheit verstanden hat.
https://twitter.com/georgrestle/status/ ... 3940634624

Es wird höchste Zeit, die Finanzierung des ÖR zu ändern. Eine Umstellung auf pay-per-view wäre notwendig. Dann zahlen die, die auch tatsächliche die Leistung in Anspruch nehmen.

Wie weit muß man eigentlich abgehoben sein, um in dieser Situation, in denen viele sich auf den ÖRR "einschiessen", einen solchen Beitrag abzusetzen? :hmm:
Wer legt denn die Gehälter dieser Regierungsberichterstatter fest? Was mich angeht ich sehe selten fern, ja heute mal, weil ich das Handballspiel zwischen Deutschland und Spanien ansehen will. Da finde ich es viel besser, wenn man die Gebühren abschaffen würde und jede Sendung, die man sehen will, bezahlen würde. Das geht ja technisch schon lange.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 23. Januar 2020, 23:41

Selbstversuch des Berliner NZZ-Korrespondenten:

Konstruktiver Journalismus in Grün: Ein Selbstversuch mit dem Deutschlandfunk

In dem Artikel wird ua die Berichterstattung des DF zum Buch von Kardinal Sarah und Co-Autor Papst Benedikt und die Nachricht zum Unwort des Jahres (Klimahysterie) dargestellt.

Der Autor kommt zu folgendem Ergebnis:
Kriminalität, Integrationsprobleme und Asylpolitik spielen zumindest an diesen zwei Tagen praktisch keine Rolle; Umwelt- und Klimapolitik dominieren. Früher, da schmähten Konservative die öffentlichrechtlichen Anstalten als «Rotfunk»; würden sie heute von einem «Grünfunk» reden, kämen sie der Wahrheit wohl recht nahe.
Es ist nicht alles schlecht im Deutschlandfunk, doch auf die Dauer entfaltet das Programm anästhesierende Wirkung. Diskussionen auf Portalen wie Twitter mögen oft wirken, als fänden sie in einer Parallelwelt statt, doch für das Programm des Deutschlandfunks gilt dasselbe. Und im Gegensatz zu vielen Zeitungen macht sich der Sender erst gar nicht die Mühe, Themen aufzugreifen, die weite Teile der Bevölkerung ganz offensichtlich bewegen.
Ganz neu ist das nicht, aber es ist schön, daß der grüne Anstrich des Senders jetzt auch von neutraler Seite bestätigt wird.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Samstag 8. Februar 2020, 06:58

Kommen nach dem Staatsfernsehen jetzt auch noch die Staatsmedien?
Es gibt Überlegungen, die GEZ-Abgabe um ein paar Euro zu erhöhen und zu einer allgemeinen Medienabgabe umzubauen.
Die Bundesregierung prüft Maßnahmen, um die Medienvielfalt in Deutschland zu sichern. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, seien zum Beispiel direkte oder indirekte Finanzhilfen für Zeitungen und Zeitschriften möglich.
So könnte die GEZ-Gebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk um wenige Euro für eine allgemeine „Medienabgabe“ erhöht werden, schreibt das Magazin. Bei diesem Modell soll ein unabhängiges Fachgremium die Auswahl der Medien treffen.
https://www.pfalz-express.de/regierung- ... zeitungen/

Entsprechende Gedankenspiele gab es schon mal vor einiger Zeit und der überwiegende Teil der Printmedien hat sich ja auch brav an die Vorgaben der Regierung gehalten - wie man bei der mißglückten MP-Wahl in Thüringen sehen konnte....
Insofern wäre eine "Belohnung" schon angebracht, zumal man dann auch kritische Berichterstattung sanktionieren könnte...

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Edi
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Donnerstag 13. Februar 2020, 21:59

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Sonntag 16. Februar 2020, 10:25

Da wird der öffentl.-rechtl. Rundfunk in D. aber schäumen und wieder auf Boris Johnson einschlagen:

No 10 could scrap BBC licence fee in favour of a subscription model
The Sunday Times quoted one source as saying: “We are not bluffing on the licence fee. We are having a consultation and we will whack it. It has got to be a subscription model. They’ve got hundreds of radio stations, they’ve got all these TV stations and a massive website. The whole thing needs massive pruning back.
“They should have a few TV stations, a couple of radio stations and massively curtailed online presence and put more money and effort into the World Service which is part of its core job. The PM is firmly of the view that there needs to be serious reform. He is really strident on this.”
Dabei hat die BBC bei weitem nicht den Wildwuchs wie die deutschen Fernsender, die sich viele Regionalsender (mit jeweiligen "Fenstern) und außerdem noch ein "Zweites" leisten.

Für die Abo- oder pay-per-view-Möglichkeit habe ich immer plädiert. Die Zwangsgebühr stammt aus einer Zeit, als es technisch nicht möglich war, den Empfang nur auf zahlende Konsumenten zu beschränken. Heute gibt es geeignete Verschlüsselungsverfahren, wie man bei den Privaten sehen kann.

Es wird Zeit, dies auch in D. einzuführen.

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