Situation der deutschen Medienlandschaft

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Juergen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Juergen » Dienstag 17. September 2019, 05:20

ar26 hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 00:42
Jetzt mal zum Wichtigsten. Bei den Blättern konnte ich Ahorn, Eiche, Buche und Linde identifizieren. Den Zweig des Nadelbaums würde ich als Tanne benennen, könnte aber auch was anderes sein. Das letzte Laubbaumblatt ist schwierig. Birke passt nicht ganz. Eine Esche möglicherweise. Ich muss dringend mal wieder mein Landhaus aufsuchen.
Ein Lindenblatt sehe ich da nirgends. Die Identifizierung ist anhand solcher „Kinderbilder“ nicht einfach.

Oben: Ahorn, Esche, Tanne
Unten: Eiche, Buche oder vielleicht auch Ulme?, Kirsche?

Gruß
Jürgen
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Siard
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Siard » Dienstag 17. September 2019, 09:22

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 05:20

Oben: Ahorn, Esche, Tanne
Unten: Eiche, Buche oder vielleicht auch Ulme?, Kirsche?
Dem schließe ich mich an, aber ein Ulmenblatt sehe ich nicht (dafür ist es mE zu symmetrisch).

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Protasius
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Protasius » Dienstag 17. September 2019, 09:47

Über welche Blätter redet ihr hier eigentlich?

EDIT: Komisch, ich bin mir sicher, daß dieses Bild gestern abend noch nicht da war …
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Niels
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Dienstag 17. September 2019, 14:20

"Warum sich ein Ehepaar aus Berlin eine Zeitung kauft": https://www.welt.de/kultur/medien/artic ... itung.html

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Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Dienstag 17. September 2019, 18:23

Die NZZ meint, daß das ZDF Höcke mit der Ausstrahlung des Interviews und dem Abbruch einen Gefallen getan hat:

Das ZDF publiziert ein für Höcke perfektes Höcke-Interview
Höcke dürfte sich bei seinem Sprecher aber bedanken. Zwar wurde das Interview nicht wiederholt, doch es bekam einen Dreh, wie ihn sich Höcke nicht schöner hätte wünschen können. Minutenlang hatte er so die Gelegenheit zu erklären, wie ungerecht ihn das ZDF behandelt habe. Dabei blieb er ausgesprochen ruhig und beherrscht. Bald erklärt er dem Reporter und seinen Wählern vor laufender Kamera, wie sie das Interview zu beurteilen haben. «Wissen Sie, wir leben doch in einer Lage, die sowieso schon polarisiert ist», sagt er. «Wollen Sie jetzt wirklich so ein Ding noch raushauen? Ich meine, Sie sind doch als öffentlichrechtlicher Sender auch stark in der Kritik. Sie spüren doch, wie grad in diesem Land auch etwas erodiert. Und wenn Sie jetzt dieses Spiel weiterspielen . . .»
Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht. Wahrscheinlich war man so davon beseelt, Höcke und die AfD "stellen zu müssen" und ihnen "die Maske vom Gesicht zu reißen", daß man einen entgegengesetzten Effekt überhaupt nicht ins Kalkül zog. Eigentlich hätte man doch wissen müssen, daß gerade im Osten nicht alle so ticken wie die Journalisten des öffentl.-rechtl. Rundfunks. :patsch:

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Juergen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Juergen » Dienstag 17. September 2019, 18:35

Ich habe das Interview nicht gesehen und werde es mir auch nicht ansehen.
Darin soll wohl zur Sprache gekommen sein, daß Leute nicht haben sagen können, ob eine Aussage von Höcke von Adolf Nazi stamme.
Um das einschätzen zu können muß man doch davon ausgehen, daß die Gefragten etwas von Zweitgenannten gelesen haben. Davon ist allgemein meiner Meinung nach nicht auszugehen.
Gruß
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Dienstag 17. September 2019, 19:41

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 18:35
Ich habe das Interview nicht gesehen und werde es mir auch nicht ansehen.
Darin soll wohl zur Sprache gekommen sein, daß Leute nicht haben sagen können, ob eine Aussage von Höcke von Adolf Nazi stamme.
Um das einschätzen zu können muß man doch davon ausgehen, daß die Gefragten etwas von Zweitgenannten gelesen haben. Davon ist allgemein meiner Meinung nach nicht auszugehen.
Eben, wer hat heutzutage etwas von Adolf gelesen oder auch sein Buch "Mein Kampf"? Das werden evtl. Historiker sein, die sich mit der Geschichte dieser Zeit befasst haben, aber doch nicht der Normaldeutsche und sicher auch kaum ein AfD-Mitglied. Man riecht förmlich die Absicht des ZDF. Irgendwann hängt einem das ewige Rekurrieren auf den verrückten und verbrecherischen Adolf und die Nazizeit zum Hals heraus, auch wenn der Papst das auch vor kurzem gemacht hat. Die sind doch alle nicht ganz bei Trost. Irgendwann muss mal Schluss damit sein, die meisten jungen Leute, die eh damit nichts zu tun haben, haben auch die Nase voll davon.
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der Irrtum findet immer freie Bahn,
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 18. September 2019, 07:20

Maaßen fordert Aus für öffentl.-rechtl. Rundfunk
Wir haben zu viele, sie sind zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch. Sie sind überflüssig. Vor allem: 1 € im Monat pro Haushalt reicht für den ÖRR aus.
:klatsch: :klatsch:

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von TeDeum » Mittwoch 18. September 2019, 07:23

Man muss ja auch mal sagen: das ein durchaus bekannter CDU Politiker verbal so die Axt an die Öffentl.-Rechtl. anlegt, wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Siard » Mittwoch 18. September 2019, 10:31

Edi hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 19:41
Irgendwann muss mal Schluss damit sein, die meisten jungen Leute, die eh damit nichts zu tun haben, haben auch die Nase voll davon.
Solange soviel Nazivergleiche gebraucht werden, sollten die jungen Leute viel mehr Originalreden und -texte kennenlernen. Dann merken sie nämlich sehr schnell, wie nah diese der Diktion der derzeitigen "Eliten" sind.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 25. September 2019, 06:13

Nach Treffen mit Meuthen: Geschäftsführer der hessischen Filmförderung muss Posten räumen
Die hessische Filmförderung hat ihren Leiter Hans Joachim Mendig, 66, am Dienstag entlassen – weil er sich im Juli privat zum Mittagessen mit dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen getroffen hatte. Durchgesetzt hatte die Entlassung Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne), die auch dem Aufsichtsrat der Hessenfilm und Medien GmbH vorsitzt. In einer Sondertagung des Aufsichtsrats am Dienstag war das Votum für Mendigs Entlassung einstimmig gefallen. Vorher hatten 300 Film- und Medienbeschäftigte Mendigs Hinauswurf gefordert.

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Edi
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Mittwoch 25. September 2019, 08:41

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 06:13
Nach Treffen mit Meuthen: Geschäftsführer der hessischen Filmförderung muss Posten räumen
Die hessische Filmförderung hat ihren Leiter Hans Joachim Mendig, 66, am Dienstag entlassen – weil er sich im Juli privat zum Mittagessen mit dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen getroffen hatte. Durchgesetzt hatte die Entlassung Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne), die auch dem Aufsichtsrat der Hessenfilm und Medien GmbH vorsitzt. In einer Sondertagung des Aufsichtsrats am Dienstag war das Votum für Mendigs Entlassung einstimmig gefallen. Vorher hatten 300 Film- und Medienbeschäftigte Mendigs Hinauswurf gefordert.
Da fällt mir nur ein Wort ein: Linksfaschisten ! Die Rechtslage, also ob so ein Rauswurf machbar ist, kann ich nicht beurteilen.
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Juergen
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Juergen » Mittwoch 25. September 2019, 10:39

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 08:41
…Die Rechtslage, also ob so ein Rauswurf machbar ist, kann ich nicht beurteilen.
Die Frage nach der Rechtslage stellt sich in solchen Fällen gar nicht.
Selbst wenn so etwas vor Gericht gegen würde, und dort festgestellt würde, daß das Rauswurf rechtswidrig war, würde das nichts ändern und vor allem würde die Öffentlichkeit von dem Urteil nichts mitbekommen.

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