Situation der deutschen Medienlandschaft

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HeGe
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von HeGe » Donnerstag 25. Juli 2019, 13:17

"Wählervereinigungen" ist aber ja ein Sammeltitel für diverse, meist nur örtlich aktive Gruppierungen. Einzeln betrachtet ist die CDU damit schon stärkste Kraft.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Niels
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Niels » Samstag 27. Juli 2019, 19:07

"Die Bloggerin und Historikerin Marie Sophie Hingst starb laut einem Artikel in der Irish Times am 17. Juli. Sie wurde 31 Jahre alt. Über die Ursache ihres Todes gibt es bislang keine Informationen": https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 05371.html R.I.P.
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Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 31. Juli 2019, 13:03

Warum es wichtig ist, die Herkunft des Täters zu nennen

Endlich scheint man es wohl kapiert zu haben:
Denn die Herkunft des Täters ist schon lange nicht mehr irrelevant hierzulande, ob man es nun will oder nicht. Nicht zwingend, weil Herkunft oder Hautfarbe tatsächlich relevant wäre. Sondern, weil es von der Bevölkerung zu einer Sache von Relevanz erhoben wird und damit de facto relevant für die gesellschaftliche Debatte in Deutschland ist. Thematisiert die Presse die Herkunft nicht selbst, tun es die Leute von sich aus. All das kann man bedauern. Es ist aber die Realität, in der wir leben.
Man muß sich nur die Leserbriefe/Kommentare zu den entsprechenden Berichten anschauen - sofern überhaupt freigeschaltet. Das "zwischen-den-Zeilen-lesen" ist inzwischen Volkssport und das Ergebnis wird häufig an bestimmten, im Artikel verwendeten Begriffen (Großfamilie, Ansammlung von Männern), festgemacht.

Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit der Medien. Bleibt man bei der bisherigen Linie wird man, wie in dem Artikel ausgeführt, die Leser noch weiter zu den "rechten Pendants der liberalen Presse" treiben.

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Edi
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Mittwoch 31. Juli 2019, 14:50

https://www.nzz.ch/international/attack ... okq4axPJb4

"Während dieses einzelne Verbrechen ein ganzes Land in Unruhe zu versetzen scheint, passiert aber wieder etwas Irritierendes, das für Deutschland vielleicht so symptomatisch ist wie die Hysterie. Die ARD-Tagesschau berichtete am Montagabend über die Attacke in Frankfurt mit einem kümmerlichen Beitrag, im hinteren Teil der Sendung; als hätte die Redaktion nicht wahrgenommen, dass dieses Thema gerade ganz Deutschland bewegt. Man fühlte sich ein wenig an die Zeit der Flüchtlingskrise erinnert: Nur nicht die Stimmung gefährden. Dass diese äusserst fragil ist, zeigt sich nur schon daran, dass sich der deutsche Innenminister veranlasst fühlte, eine ausserordentliche Pressekonferenz einzuberufen. Er ist aus den Ferien zurückgekehrt, um sein Land zu beruhigen."
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Edi
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Mittwoch 31. Juli 2019, 22:00

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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martin v. tours
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 1. August 2019, 06:50

Der hätte das sicher genau so geschrieben wenn ein Deutscher in Sachsen eine Asylbewerberin mit ihrem Sohn vor den Zug "geschubst"hätte.
Oder doch nicht? :hmm:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Vir Probatus
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Vir Probatus » Samstag 3. August 2019, 07:01

Leider eignet sich genau der Frankfurter Fall nicht für die derzeitige Hysterie und das Geschrei nach Ausweitung von "Kontrollen".

Nach allem was wir wissen, war der Täter ein schwer kranker Mensch. Er erinnert mich an Andreas Lubitz, den Todespiloten auf der Germanwings-Maschine. Der war 100fach kontrolliert, getestet und hatte alle Prüfungen bestanden.

Wäre der Frankfurter Täter von der Bundespolizei kontrolliert worden, hätte gegen ihn gar nichts vorgelegen und man hätte ihm "Gute Reise" gewünscht. Soll der komplette Polizeistaat eingeführt werden und jeder Falschparker mit internationalem Haftbefehl gesucht werden ?

Es ist ja nicht einmal auszuschliessen, daß er die Tat oder eine ähnliche auch dann begangen hätte, wenn er nicht vorher seine Familie und Nachbarin bedroht hätte.

Und wie man am Beispiel German-Wings sieht: Einen wirklichen Schutz gibt es nicht. Jeder kann zur falschen Zeit am falschen Ort sein.
Oder er muss ich in seinem Zimmer einschliessen und auf den Tod warten.

Auf der Beerdigung eines bei einem Arbeitsunfall tödlich verunglückten sehr jungen Kollegen sagte der Pfarrer "Auch ein junger Mensch kann von einer Minute auf die andere vor den Toren der Ewigkeit stehen."
In der Bibel steht "Ihr wisset weder Tag noch Stunde, wann der Herr kommt".

Alle sollten da vielleicht etwas leiser treten. Statt dessen wird versucht, daraus politisches Kapital zu schlagen.
Realistisch betrachtet, gib es keinen Schutz gegen im wahrsten Sinne des Wortes "Wahnsinnige".
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Samstag 3. August 2019, 16:40

Vir Probatus hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 07:01
Leider eignet sich genau der Frankfurter Fall nicht für die derzeitige Hysterie und das Geschrei nach Ausweitung von "Kontrollen".

Nach allem was wir wissen, war der Täter ein schwer kranker Mensch. Er erinnert mich an Andreas Lubitz, den Todespiloten auf der Germanwings-Maschine. Der war 100fach kontrolliert, getestet und hatte alle Prüfungen bestanden.

Wäre der Frankfurter Täter von der Bundespolizei kontrolliert worden, hätte gegen ihn gar nichts vorgelegen und man hätte ihm "Gute Reise" gewünscht. Soll der komplette Polizeistaat eingeführt werden und jeder Falschparker mit internationalem Haftbefehl gesucht werden ?

Es ist ja nicht einmal auszuschliessen, daß er die Tat oder eine ähnliche auch dann begangen hätte, wenn er nicht vorher seine Familie und Nachbarin bedroht hätte.
(...)
Alle sollten da vielleicht etwas leiser treten. Statt dessen wird versucht, daraus politisches Kapital zu schlagen.
Realistisch betrachtet, gib es keinen Schutz gegen im wahrsten Sinne des Wortes "Wahnsinnige".
Kann man durchaus anders sehen:

Wenn Medien wegschauen: (Nicht-)Berichterstattung über „Flüchtlings“-Kriminalität

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Edi
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Edi » Samstag 3. August 2019, 16:43

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Juergen » Samstag 3. August 2019, 16:51

Wir müssen die ganze Sache und die unschönen Zwischenfälle einfach gelassener sehen. Die Zugereisten bereichern uns mit ihrer Kultur. Mehr ist das doch nicht.
Gruß
Jürgen
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dreesi_drei
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von dreesi_drei » Montag 12. August 2019, 07:15

Interessante Ansichten und Einsichten:
https://www.youtube.com/watch?v=W2WkPolNDtI
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Haiduk
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Haiduk » Montag 19. August 2019, 00:31

Bevor es die Sozialen Medien gab, verlief die politische Willensbildung in organisierten Bahnen. Sie war faktisch reguliert, weil bis dahin eben nicht jeder seine Meinung weltweit publizieren konnte. Die erfolgte Deregulierung hat die etablierten Parteien und Medien ratlos gemacht. Sie verspüren die selbe Furcht, wie das lizensierte Taxigewerbe vor dem unlauteren Wettbewerb der unter Tarif bezahlten Uber-Fahrer.
Das habe ich als Leserbrief zu diesem Artikel an die Erlanger Nachrichten geschickt. Viellicht wird das morgen abgedruckt.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

Caviteño
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Re: Situation der deutschen Medienlandschaft

Beitrag von Caviteño » Montag 19. August 2019, 09:27

Dazu kommt noch der schwindende Einfluß durch wegbrechende Auflagenhöhe. Wenn die verkaufte Auflage der BILD von 2010 bis 2019 von 3,1 Mio auf unter 1,9 Mio wegbricht, betrifft das nicht nur die Einnahmen sondern auch die Möglichkeit der Meinungsgestaltung durch Themensetzung.
"Bild, BamS und Glotze", die lt. Schröder ausreichend waren, um die Bevölkerung aufzuklären, haben heute ihren Einfluß verloren.

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