Freimaurerei

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Sein_oder_Nichtsein
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Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Freitag 28. Juli 2006, 12:46

FioreGraz hat geschrieben:
Unter "Bekenntnis" versteht man hier eine Verwendung des Begriffes in symbolischen Arbeiten. Das ist kein Bekenntns im Sinn von Glaubenszugehörigkeit.
Naja Glaubenszugehörigkeit nicht aber mit dem Bekenntnis stellt man klar das alle Glaubensrichtungen aus ein und der selben Quelle entspringen.
Versteh ich leider nicht.
Wie kommt man auf sowas?
:hmm:

Rosenzweig
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Beitrag von Rosenzweig » Freitag 28. Juli 2006, 13:52

@Linus

Nö VVDSt!

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Geheimniskraemer
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Im Osten geht die Sonne auf ...

Beitrag von Geheimniskraemer » Freitag 28. Juli 2006, 18:03

Christian hat geschrieben:Guckt mal was ich hier gefunden habe :

Zitat :

Die Wurzeln des O.T.O. liegen in der Tradition der Freimaurerei, des Rosenkreuzertums und der illuministischen Bewegungen des 18. und 19. Jahrhunderts....

http://www.oto.de/history.html

Zumal möchte ich hier aus dem "Buch der Lügen" zitieren :
Hier ein Komentar von D. Eschner ( erschienen im Kersken-Cambaz Verlag 1993)Kapitel 33 "Baphomet" :
Das (diese Literatur) ist Schund, abgeschrieben und fehlkatalogisiert.

Christian hat geschrieben:33 ist die Zahl des letzten grades der Freimaurer, welcher Frater Perdurabo im jahre 1900 der normalen Zeitrechnung von Don Jesus de Medina-Sidona in Mexiko verliehen wurde...

Frater Perdurabo ist übrigens Aleister Crowley satanistischer gehts nimmer, oder ?

Aleister Crowley hat auch das "Buch der Gesetze " geschrieben lest Euch doch mal dort seine Menschenrechtserklärung durch :mrgreen:

Christian ( der jetzt in den Urlaub fährt)
Bevor jetzt die uralten Konservern auf den Tisch kommen, eingemachtes Unkraut ...

Aleister Crowley hat versiegelte Tore aufgebrochen für etliche Generationen nach ihm, die arme Jugend, die ihn noch kannte, war fasziniert von ihm, er tat, als übersetze und setze er die alte Magie ein, um die Kulte der Heiden und Verwirrten aufzusaugen und es gelang ihm... soweit.

Nun muss man wissen: Er, Crowley, drehte alles auf den Kopf, alles, er machte die irdische Magie zur himmlischen die himmlische rotzte er zu und trat sie mit Füssen.

Allem zur Grundlage liegt dieses hier: Er stellt im Gesetz (eines Dreiecks eines Hexagramms) den Willen an die Spitze. Nicht den Willen Gottes... nein, auch wenn man im ersten Moment meint, der sei ja das oberste Prinzip, es ist aber die Liebe, welches über allem steht.

So folgten in den Selbstermächtigungsgesetzen sämtlicher, ganzer Generationen an Literatur für die guten Schäfchen, welche da hypnotisiert dem Rapport des umgekehrten Menschen (Pentagramm) folgen, mit einem Schlag flächendeckend durch alle Dogmen die Fomel: Wille über Liebe, und dies ist grundfalsch !

Witzigerweise schreibt er in seiner typisch polarisierten Art tükisch die Worte von Jesus realtivierend:

1. Liebe sei das Gesetz,
2. Liebe unter Willen!
-- Und damit sei die Liebe (und Liebe ist immer Liebe des Schöpfers) unter Willen -- Wie falsch das ist, kombiniere nun ein jeder selbst.

Crowley schrieb endlos, er schrieb hauptäschlich in Trance. Er kiffte den ganzen lieben langen Tag, hatte für alles Handlanger, war kein grosser Yogi sondern stinkfaul ;)

Das ist das Konzept, das nun im späten 17.-19. Jhdt. als ein Wunschdenken für Hexerei (in Wahrheit ist sie Wissen um medizinischen Brauch) oder "Magie" vorherrschte, man verstand darunter keinen langen, langen und schwerlichen Weg mehr, keine besondere Schulung der gottgegebenen Fähigkeiten des Geistes (in Gnade) , sondern ein faules Konzept von Essen, das sich selber kocht, Zimmer, die sich selber aufräumten, geheime Formeln, die man nur zu "wissen " braucht und Menschen die man kontrollieren kann, ... und da sind wir kurz zusammengefasst beim Punkt. Crowley selbst propagierte im Nukleus das, was er sympathische Magie oder Sexualmagie nannte.

Crowley sah natürlich auch alle "Kraft" eines "Magiers" in der Sexualität (der Creativität), aber er baute in seine Bild nie mit ein, dass das Analogon der Diesseitigkeit genau gespiegelt ist (hier steht die Liebe über allem), er wusste (?) nicht, wie man diese Kräfte nun wirklich auf feine Art in Einklang bringen konnte, kannte aber ihre Existenz und kannte vor allem alle Namen, alle Symbole, alle mystischen Schlüssel zum kollektiven Bewusstsein, er bekam sie überlierfert.
Also vermischte er harmlosen Fundamentalschamanismus mit dem ältesten Wissen ceremonieller Jüngerschaft der 24 Häuser des Himmels und der Erde, sakraler Magie und ihrer totalen Entweihung (!), kein Buch blieb vor ihm verborgen, kein Name, kein noch so kleinster Engel wurde in diesem Verschnitt verschont. Indess gelang es ihm nicht, wirklich alle die Siegel zu löschen, die der Menschenheit aus gutem Grunde gemachtedessen und wurden, allerdings einige, er legt alte Symbolkräfte frei.

Die Eigendynamik dessen und derer, die ihm nachtraten, entwickelte ein riesiges System von schwarzer Magie (Macht, als Liebe unter Willen) im ganzen Westen der Welt.... riesig monumental! Ganze Städte sind nach dunklen Prinzipen gebaut, wer es nicht glauben mag, beauftrage Feng Shui Experten, den Reichstag in Berlin zu begutachten !

Dem linken Pfad (den Crowley vertrat) stellte sich offen nur eine "Lichtkraft" kurzzeitig gegenüber, bis diese recht schnell verzerrte: Einer Vermittlung durch dubiöse Werke von Alice Ann Bailey (Lucis Trust) gelang es, Literatur auf den Markt zu werfen, die wenigstens die altorientalische (vedische) Weisheit in ihrer essenischen Reinform beinhaltete, aber stärkst auf den Westen abgestimmt in Präsentation, augenmerklich daruf, dass der Westen gerade einen Zerfall der Weisheit erlebte, die ihm durch Jesus Christus teil wurde...

(an dieser Stelle erscheint es dem Verfasser angebracht, darauf hinzuweisen, dass es im natürlichen Kosmos gilt: Willen unter Liebe, in diesem Dreieck. Daher ist die höchste Form von Magie reines Wohlwollen, das, was Jesus lehrt!)

Für die alten und mühselig geschulten Hermetischen Orden (Hierarchien, nicht Befehle!) war Crowley durchgehend ein Greuel. Ihm gelang es alles, aber auch alles Jahrtausende lang differenzierte und sortierte zu vermanschen und verstreuen: Er drehte selbst das Urprinzip der Tabula Smaragdina auf den Kopf: Löse und Verbinde (1 von 3). Er vermanschte alle so sehr, dass sich mancher wünschte, wäre doch in Byblos oder in Alexandria wenigstens alles verbrannt, dann hätte es so einen nicht geben könen. Er lud die Götter des Olymps ein, um sich seine afrikanischen "schamanischen" "Sexpraktien" mit Tieren Noten zu geben. Er halluzinierte für Millarden Menschen. Seine Imgainationsfähigkeit verdankte er nicht sich selbst und viel Übung, er war nur ein Zuschauer, ein mentales Werkzeug des Schwarzmagiers.

Er war kein Schwarzmagier. Es gibt (lange bereits) keine Schwarzmagiere mehr auf der Welt. Kein Individuum wäre noch stark genug, wenigstens einen Funken auch nur individuell zu bleiben. Es gibt nur einen einzigen Schwarzmagier, aber nicht auf der Erde, nicht im Fleisch, aber dafür 10000 Mal mehr auf der mentalen Ebene, dort irgendwo in der Wüste haust er ...und von dort zapft er die mentalen Ebenen der menschen an (daher der Wille Aspekt, es wird noch interessanter), dieses Schwarzmagier hat keine Emotionalebene (da nicht irdisch!, Wer Ohren...) und daher funktioniert die schwarze Telepathie auch nicht über die emotionalen Telefonleitungen der elektromagnetischen Sphäre des Planeten, der Pflanzen und Pilzwelt, sondern irgendwo in der Halluzination (mental) und dort sitzt er und kann nur wirken, wenn Menschen im Zugang in Gedanken und Ritus geben, und will an die Emotionalebene, um dort zu zapfen, zu saugen, die Alten sagen, er habe keine Seele und wolle die der menschen stehlen ;). Warum sollten die Menschen das tun, ihm Zugang gewähren, dafür die Liebe unter den Willen stellen ? nun, er verspricht einem natürlich alles mögliche am allerleibsten Sex oder Macht, oder beides, also Macht über Sex, oder Sex unter Macht .... ... (Wer Ohren hat...)...

In der tibetischen Dämonolgie ist dieses "Ding" ja nicht unbekannt ... wenn auch etwas zu personell für westliche antipanisierte Gesellschaften. Aber es trifft exacterweise die guten alten Naturkräfte, den "Lichtengel" und eben den Satan. Die drei, mit einem Elefantenrüssel versehen, zu vermischen macht keinen Sinn, da müsste man, wenn, konsequenterweise noch Hunderttausende andere mit hinein collagieren ins mittelalterliche Spukbild des Bösen. Aber einer und seinen Schergen sind ein Begriff in Tibet (In Nevada auch): der Satan, die alte verärgerte Schlange. Im Quran ist es der Einflüsterer, der Lügner... Jesus straft ihn ein Ärgerniss, dadurch muss er weichen (aus der mentalen Umgebung!), und nennt ihn beim Namen!

Es heisst, wer denn Namen eines Daimons (welches nicht nur böse Wesen sind, Daimon ist auch der Begriff für Engel und Genien) kennt, der beherrscht ihn (bannt ihn!) Das ist eben so nicht richtig. Viel mehr gilt der umgekehrte Fall, er wird beherrscht werden, von der "Kraftwirkung" die durch eine transzendentatíve Wirkung eines Symbols oder eines Rituals "bewirkt wird". So auch bei Crowley und unzähligen, unzähligen "Seelen" (Geister) die ihm folgten, unwissende, die eigentlich nur etwas okkultes erhaschen wollten, ein wenig altes Wissen ihrer Urgrossmutter, das im Zuge des aufklärerischen Wahnes der falschen Priester und Propheten und der Welt verschlossen worden war.

Crowley schrieb: "Magie ist die Kunst und die Wissenschaft, Wechsel in Übereinstimmung mit dem Willen zu bewirken". Diesen Satz hat er auch nicht gerade erfunden. Er hat ihn wieder einmal gekürzt und verkehrt.

Wer diese "Kunst und Wissenschaft" nun im Einklang mit der Liebe beherrscht, der nähert sich (vielleicht) sakraler Magie, denn die ist im Wiederum im Einklang mit dem makrokosmischen Willen, dem Willen Gottes. Die mikrokosmische Liebe (Erkenntniss) führt zum mikrokosmischem Willen (Bekenntniss) und ist der Schlüssel zum makrokosmischen Willen (dem Willen Gottes), unter dem alles von jenseits aus betrachtet steht, aber dieseitig wirkend stehen wir immer unter der Gnade (der Liebe), und das vergessen die modernen Wicchas wegen Grauley's verdorbener Literaturüberflutung.

Das ist ein schwammiger oberflächlicher Abriss, der der Person und dem Zusammenhang mit natürlichen und metanatürlichen Prinzipien in Gehirn, "Geist und Seele", in Pflanze, Tier und Natur ...natürlich in seiner Darstellung wie in seinem Inhalt nicht voll und ganz gerecht werden konnte.

Das Prinzip der "Selbstermächtigung" als eine von oben iniitierte Autorisierung des Selbstes (des Christus im Menschen) wurde ausgetauscht durch die Selbstsermächtigung im wörtlichen Sinne. Ein Mensch ermächtige sich selbst. Dieser Gedanke liegt sowohl der Satanischen Kirche als auch der FMei als OBERSTES zu "Grunde". (Heheh, hier ist auch einiges umgedreht).

Liest man die (das Ende der) Bibel einmal gut, sieht man mit der Zeit, dass A. Crowley (er hatte Hunderte Namen, Logenpositionen, Organisationen) hunderttausendmal eher der prophezeite Antichrist sein könnte als der vatikanische Stuhl...

Man müsste wortwörtlich 72 Prozent des modernen esoterischen Buchhandlungsinhaltes verbrennen ;D;D;D, wenn man den Schund, den Grauley angeruchtet hat wieder heraus haben möchte.

Teuere, in Leder eingebunde FM Bibeln, Golden (oder sonstiger) Dawn Werke, gefälschte Nekronomica sind genauso betroffen, die "gute" alte Kunste der Magie ist kein faules Zauberaffen Winken, um die Menschen mit geheimer möchtegerne homöopathischer "Macht" und Illusion (Radikal illusioniert, nicht "radikal" konstruiert ;D) irgendwo hin zu lenken, zu beherrschen oder sich eine schwebende Kaffeetasse herbei zu bannen... aber sie ist auch kein Geheimnis.

Das erste Geheimnis ist:
Zuletzt geändert von Geheimniskraemer am Freitag 28. Juli 2006, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 28. Juli 2006, 19:11

Sein_oder_Nichtsein hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Abgesehen davon, das der Protestantismus keine Religion sondern eine schismatisch/häretische Gruppe der einen Kirche ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konfession ?

:D
Dieser Konfessionsbegriff ist Murks. Ich darf dazu eine anerkannte Autorität zitieren:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:[…] ich muß doch, bevor ich auf die eigentliche Frage eingehe, mich deiner Voraussetzung widmen, dem (Miß-)Verständnis von Kirche und „Konfession“. Denn es ist grundfalsch. Auch wenn ich’s hier im Kreuzgang zum x-ten Mal wiederhole, dies konfessionalistische Denken versperrt völlig den Blick auf die Kirche. Eine faule Frucht der Reformation, die sich seit dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert auch bei „Katholiken“ und sogar „Orthodoxen“ verbreitet hat (richtiger müßte ich sagen: bei den in Gemeinschaft mit dem römischen Bischof stehenden, überwiegend lateinischen Ortskirchen und bei den vom römischen Bischof mehr oder weniger getrennten orientalischen Ortskirchen).

Es ist nicht hilfreich, von „Konfessionen“ zu reden. Der Begriff suggeriert die Möglichkeit eines gleichberechtigten Nebeneinander unterschiedlicher „Bekenntnisse“. Ich hange aber keinem „Bekenntnis“ an (und auch keiner „Religion“), sondern der Kirche. Ich bin Glied der Kirche – oder hoffe wenigstens, dies am Ende endgültig zu sein –, Teil des auserwählten Volks und Bürger der ewigen Stadt Gottes. Meine Geschichte ist Teil der Geschichte des Gottesvolks.

Der Begriff der „Konfession“ taugt nicht, den Inhalt dessen zu bezeichnen, was eine Gemeinschaft glaubt, oder gar die Gesamtheit ihrer Anhänger zu bezeichnen. Vielmehr bezeichnet confessio eine Handlung, nämlich den Akt des Bekennens: Ich bekenne Gott, Jesus Christus, den Glauben der Kirche. (Im kirchlichen Latein ist neben der Konstruktion mit dem Akkusativ auch die mit dem Dativ möglich; mit Akk.: »confiteor te, Deum, Christum etc. – ich bekenne [und zwar laut] dich, Gott, Christus usw.«; dagegen mit Dat.: »confiteor tibi, Deo, Christo – ich „bekenne dir“, das heißt: ich preise dich, lobsinge dir, verkünde deinen, Gottes, Christi Lobpreis«.)

Vor der Welt bin ich gerufen zu „bekennen“. Genau darin besteht mein Bekenntnis, meine „Konfession“. Ein Sammelsurium von Vorstellungen in meinem Sinn oder auf einem Papier und ein anderes in deinem Sinn und in jenen Papieren, all das ist kein Bekenntnis, etwa nach dem Motto: »Mein Bekenntnis, dein Bekenntnis, Bekenntnisse haben wir alle gern.« Konfession, das hat man nicht und ist man nicht, das tut man. Konfession, das heißt: Ich singe Gottes Lobpreis, Ihm und aller Welt.

Weshalb erzähle ich das? – Weil die Kernfrage lautet: Was ist die Kirche?

Die Kirche Jesu Christi kann nur eine sein. Sie muß auch konkret sein, berührbar, denn darin besteht der Aufrag Jesu an seine Apostel, und hypothetische Gedankenkonstrukte nützen keinem Menschen. Und tatsächlich: Diese Kirche läßt sich finden, in ununterbrochener Kontinuität von den Aposteln bis auf unsere Zeit. Sie besteht als pilgernde Kirche in dieser Welt, geleitet von den Bischöfen als den Nachfolgern der Apostel und den vom Herrn bevollmächtigten Hütern der Mittel unseres Heils, der Sakramente. Sie besteht in der konkreten Gestalt der katholischen Kirche, der einen, heiligen und apostolischen. Wobei der Begriff „katholisch“ hier – siehe oben – nicht in konfessionalistischem Sinne zu verstehen ist. Die eine Kirche ist ihrem Wesen nach katholisch. Wo die Kirche ist, da ist sie katholisch. Und natürlich orthodox, sonst wär’ sie nicht die Kirche.

Das ist die Ökumene.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Sein_oder_Nichtsein
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Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Freitag 28. Juli 2006, 19:31

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich darf dazu eine anerkannte Autorität zitieren:
Aber gern. Von wem als Autorität wofür anerkannt?

Zum Begriff:

http://de.wikipedia.org/wiki/Konfession ... geschichte

http://de.wikipedia.org/wiki/Augsburger_Konfession

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pierre10
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Beitrag von pierre10 » Samstag 29. Juli 2006, 11:27

Robert Ketelhohn hat geschrieben: Weil die Kernfrage lautet: Was ist die Kirche?

Die Kirche Jesu Christi kann nur eine sein. Sie muß auch konkret sein, berührbar, denn darin besteht der Aufrag Jesu an seine Apostel, und hypothetische Gedankenkostrukte nützen keinem Menschen. Und tatsächlich: Diese Kirche läßt sich finden, in ununterbrochener Kontinuität von den Aposteln bis auf unsere Zeit. Sie besteht als pilgernde Kirche in dieser Welt, geleitet von den Bischöfen als den Nachfolgern der Apostel und den vom Herrn bevollmächtigten Hütern der Mittel unseres Heils, der Sakramente. Sie besteht in der konkreten Gestalt der katholischen Kirche, der einen, heiligen und apostolischen. Wobei der Begriff „katholisch“ hier – siehe oben – nicht in konfessionalistischem Sinne zu verstehen ist. Die eine Kirche ist ihrem Wesen nach katholisch. Wo die Kirche ist, da ist sie katholisch. Und natürlich orthodox, sonst wär’ sie nicht die Kirche.

Das ist die Ökumene.
Ja, lieber Robert, und genau da liegt ein Problem. Wenn sich Mensch auf den Standpunkt stellt: Nur was ich glaube ist richtig und alle anderen liegen daneben, kommen wir nicht weiter und schon garnicht zueinander.

Wir haben doch die schrecklichen Beispiele täglich vor Augen, wenn sich Sunniten und Schiiten zu Tode bomben..... das kann es doch wohl nicht sein, das Gott will.

Es ist wunderbar, an seinem Glauben festzuhalten, aber soll ich deshalb die Augen verschließen vor allem, was es sonst noch auf dieser Welt gibt?

Sollte nicht das Ziel sein: Alle Menschen werden Brüder.....?

Pierre
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Linus
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Beitrag von Linus » Samstag 29. Juli 2006, 11:47

Pierre hat geschrieben: Ja, lieber Robert, und genau da liegt ein Problem. Wenn sich Mensch auf den Standpunkt stellt: Nur was ich glaube ist richtig und alle anderen liegen daneben, kommen wir nicht weiter und schon garnicht zueinander.
Ja: nur was die Kirche glaubt ist richtig. Alle anderen irren mehr oder weniger.
Wir haben doch die schrecklichen Beispiele täglich vor Augen, wenn sich Sunniten und Schiiten zu Tode bomben..... das kann es doch wohl nicht sein, das Gott will.
Vielleicht doch. Gottes Gedanken können wir ja nicht erforschen. Gott ist ja kein Gott des(oberflächlichen) Friedens (Mt 10,34) Den Frieden verheißt er ja auch nur jenen, die ihm Anhangen.
Es ist wunderbar, an seinem Glauben festzuhalten, aber soll ich deshalb die Augen verschließen vor allem, was es sonst noch auf dieser Welt gibt?

Sollte nicht das Ziel sein: Alle Menschen werden Brüder.....?
Ich verschließe nicht die Augen, ich verdrehe sie. :roll:

Ich halte es mit dem Text von kurt Sowinetz:

Alle Menschen werden Brüder
Alle? Menschen? werden prüder?
Ah, Alle Menschen werden Brüder
Ah, Alle Menschen werden Brüder
Chor

Na wir werdn kan Richter brauchen, weil wir haben ein goldenes Herz!
Wir werden alles übertauchen und dann fahren wir himmelwärts!
Mir san alle guade Lotschn und drum hamma uns so gern
Da bei uns streckt kana g'Patschen ohne daß die Erben rearn

RUHE! RUHE! Ich werd euch des jetzt übersetzen ohne Genierer wia'ri bin
I winsch euch alle an Haufen Krätzen, an Zeck im Ohr und den quiqui

Refrain

Alle Menschen samma zwider , i mechts in die Goschn haun
Mir san alle Menschen zwider, in die Goschn mecht ichs haun.
Voda, Muada, Schwester, Bruada und de ganze Paklraß
Alle Menschen samma zwider, wann i Leit sich geh i haaß

Was, Ihr kennt mi a net leiden, und es sogts i bin net gscheid,
oba mit so blede leit werd i mi no lang net streiten …

I bin, songs a Zwiderwurzen, se sogn es is nur der Neid
I sog: motschgern kennts, wos tuats dann so gross mit der gmitlichkeit
Is doch eh leicht zum Gneissen, schmierts euch d'gmütlichkeit ind Haar
Bei mir werd es ka leiberl reissen, wegen dem föns auf mi, is kloar
Allen Menschen bin i zwider, sie wolln mi in'd Goschen haun
I bin allen Menschen zwider, in die Goschen wolln's mi haun
Voda, Muada, Schwester, Bruada und de ganze Paklraß
Allen Menschen bin i zwider, wann mi'd Leit sehen gengans haaß

Dabei bin i ma selba zwider, dabei mog i mi selba ned
Jetzt denkts euch gö, da legts di nieda, jetzt halts mi scho für urndlich bled!
Lachts nur ruhi, es Seifensieder, eich wirds lachen scho vergehen
Bei der Blödheit samma Brüder, des werd's hoffentlich verstehen!

Und drum halt ich euch schon wieder, vor an Spiegel, an genauen …
Refrain

Alle Menschen samma zwider , i mechts in die Goschn haun
Mir san alle Menschen zwider, in die Goschn mecht ichs haun.
Voda, Muada, Schwester, Bruada und de ganze Paklraß
Alle Menschen samma zwider, i mechts in die Goschen hauen

die Goschen hauen …
die Goschen hauen …
die Goschen hauen …
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

sofaklecks
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Religionsunterricht

Beitrag von sofaklecks » Samstag 29. Juli 2006, 12:21

In der Oberstufe hatten wir im Religionsuntericht eine Art Zeittabelle, in der der Entstehungszeitpunkt der Konfessionen aufgelistet war. Klar erschien die Heilige Mutter Kirche ganz am Anfang, die orthodoxen etwa bei der Hälfte, protestantische Kirchen erst innerhalb des letzten Viertels der in Jahrhunderten eingeteilten Tabelle. Das Ganze war mit dem provokativ gemeinten Titel unterlegt: Welches ist die wahre Kirche Christi?

Mich hat das schon damals inhaltlich nicht überzeugt. Richtig ist, dass wir römisch-katholischen Christen uns auf eine durchgehende Tradition stützen können. Aber diese Tradition alleine verbürgt, das haben wir des öfteren feststellen müssen, nicht unbedingt die Richtigkeit des Handelns. Die Reformation hat berechtigte Kritik an den absolut unchristlichen Zuständen in der damaligen Kirche geübt. Und die Antwort war nicht Einsicht, sondern Sturheit, erst auf der einen, dann auf beiden Seiten.

Die Tradition ist m.E. das, was man in Juristenkreisen eine widerlegbare Vermutung nennt. Eine widerlegbare Vermutung des richtigen Ergebnisses. Die Behauptung, die einzig wahre Kirche Christi zu sein, lässt sich aus der Tradition alleine nicht zwingend begründen.


sofaklecks

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Beitrag von sp17359 » Samstag 29. Juli 2006, 13:06

Aus der hier stattfindenden bzw. sich entwickelnden Diskussion halte ich mich heraus.

Seitens des r.k. Lehramtes, das für die eine und einzige Kirche spricht, ist alles gesagt.

Die Freimaurer hier mögen mit ihren Füßen aufstampfen, rebellieren.

Die Freimaurer, die seitens ihre Konfession sich "römisch-katholisch" nennen, sind es nicht.

Und damit schluß von meiner Seite aus. Es hat keinen Sinn, ein "Wiederkäuer" darzustellen.

Die Freimaurerei ist niemals mit der einzigen Kirche in Verbindung zu bringen.

That`s it.

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Re: Religionsunterricht

Beitrag von Nietenolaf » Samstag 29. Juli 2006, 13:17

sofaklecks hat geschrieben:... eine Art Zeittabelle, in der der Entstehungszeitpunkt der Konfessionen aufgelistet war. Klar erschien die Heilige Mutter Kirche ganz am Anfang, die orthodoxen etwa bei der Hälfte, protestantische Kirchen erst innerhalb des letzten Viertels der in Jahrhunderten eingeteilten Tabelle.
Ich kenne sowas auch, nur andersherum: :mrgreen:

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ἐὰν γὰρ ἀποϑάνῃ ἄνϑρωπος, ζήσεται συντελέσας ἡμέρας τοῦ βίου αὐτοῦ· ὑπομενῶ, ἕως ἂν πάλιν γένωμαι.

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Einfach: Umkehren!

Beitrag von Geheimniskraemer » Samstag 29. Juli 2006, 15:47

Hallo lieber Pierre!
Pierre hat geschrieben: Wir haben doch die schrecklichen Beispiele täglich vor Augen, wenn sich Sunniten und Schiiten zu Tode bomben..... das kann es doch wohl nicht sein, das Gott will.
Da hast Du aber gerade das Beispiel genommen, das am wenigsten Deinen Sachverhalt zeigt.
Nach der Bombe in der goldenen Moschee im Irak besinnen sich selstamerweise gerdade die Sunni und Schiiten auf ihre Brüderschaft (Brüderschaft, mit ü). Es geht noch viel weiter: der Islam wird die Juden und Christen aufsaugen? Denn er betont, dass alle Brüder sind, die zu dem Gott Abrahams alleine beten.

Der Diabolos verwundert.
Irgendwas klappt nicht mit dem teilen und herrschen. Jesus sprach ja auch davon Brot zu teilen! Und sich selbst zu beherrschen,... vielleicht hat man da ja was grob missverstanden.
Wie dem auch sein es klappt nicht so, es lässt sich einfach kein Zwietracht mehr säen, die "Völker" lassen sich nicht so dia-ballein (auseinander werfen).

Symbolon tritt hervor... "Sieben Mal versiegelte Herzen, wer kann sie lösen?"
Eventuell lassen sie sich sym-ballein (zusammen werfen, verständigen, vermitteln!).
Pierre hat geschrieben:Sollte nicht das Ziel sein: Alle Menschen werden Brüder.....?

Pierre

Lieber Pierre und Alle, die im Äusseren den Corpus Christi, den Tempel und das Königreich der Himmel (ver)suchen!

Das "Problem" ist, dass sich die geistige Hierarchie (hier unten auf dem Plan.eden) sich weder mit einer stagnitiv künstlich menschersonnenen formalen noch mit der steinernen Hierarchie deckt.

Die lieben Menschenwesen, die an ihrer künstlichen Hierarchiestruktur festhalten, wollen das noch nicht einsehehen. Aber sie müssen es einsehen, wenn sie merken, das der Nachbar, der keinen FM Grad hat, besser Zaubern kann als der Grossmeister, der weisse Taoist die Reinheitslehre der Thora besser versteht als die meisten Juden und Muslime, und die Buddhisten nimmer aufhören herum zu heilen, ganz auf die selbe Art, mit der Jesus geheilt hat.

Wenn das endlich einmal über einen gewissen Rand hinaus klar wird, steht die Welt endlich wieder Kopf und kommt alles in Ordnung!

Dann macht derjenige, der es kann, das Feuer an und nicht einer mit 'nem Feuerabzeichen auf dem Ärmel, dann hören die Menschen dem zu, der was weiss und nicht dem, der sagt, er wisse über alle etwas. Dann werden die Atome nicht dazu gedemütigt, den Planeten ins Jenseits zu jagen, sondern eine Kirche daraus gebaut werden.

Lasst uns realistisch sein (betrachten wir den Kalender), ich schliesse mich nur Ewald an: Think positiv! ;D

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pierre10
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Beitrag von pierre10 » Samstag 29. Juli 2006, 16:47

Hallo Geheimnis...

auf Deine Texte kann ich nicht antworten, sie sind für mich weitgehend unverständlich, was natürlich an mir liegen kann, nicht muss.

Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich

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Geheimniskraemer
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An Eingeweihte

Beitrag von Geheimniskraemer » Samstag 29. Juli 2006, 17:01

Hallo ...ierre !
Pierre hat geschrieben:Hallo Geheimnis...

auf Deine Texte kann ich nicht antworten, sie sind für mich weitgehend unverständlich, was natürlich an mir liegen kann, nicht muss.

Pierre
Klar.
Geheimnis hat geschrieben:Da hast Du aber gerade das Beispiel genommen, das am wenigsten Deinen Sachverhalt zeigt.
Nach der Bombe in der goldenen Moschee im Irak besinnen sich selstamerweise gerdade die Sunni und Schiiten auf ihre Brüderschaft (Brüderschaft, mit ü).
Zu unverständlich?
Geheimnis... hat geschrieben:Irgendwas klappt nicht mit dem teilen und herrschen. Jesus sprach ja auch davon Brot zu teilen! Und sich selbst zu beherrschen,... vielleicht hat man da ja was grob missverstanden.
Wie dem auch sein es klappt nicht so, es lässt sich einfach kein Zwietracht mehr säen, die "Völker" lassen sich nicht so dia-ballein (auseinander werfen).
Zu unverständlich?
Geheimnis... hat geschrieben:Das "Problem" ist, dass sich die geistige Hierarchie (hier unten auf dem Plan.eden) sich weder mit einer stagnitiv künstlich menschersonnenen formalen noch mit der steinernen Hierarchie deckt.

Die lieben Menschenwesen, die an ihrer künstlichen Hierarchiestruktur festhalten, wollen das noch nicht einsehehen. Aber sie müssen es einsehen, wenn sie merken, das der Nachbar, der keinen FM Grad hat, besser Zaubern kann als der Grossmeister, der weisse Taoist die Reinheitslehre der Thora besser versteht als die meisten Juden und Muslime, und die Buddhisten nimmer aufhören herum zu heilen, ganz auf die selbe Art, mit der Jesus geheilt hat.
Zu unverständlich?
Geheimnis... hat geschrieben:Wenn das endlich einmal über einen gewissen Rand hinaus klar wird, steht die Welt endlich wieder Kopf und kommt alles in Ordnung!

Dann macht derjenige, der es kann, das Feuer an und nicht einer mit 'nem Feuerabzeichen auf dem Ärmel, dann hören die Menschen dem zu, der was weiss und nicht dem, der sagt, er wisse über alle etwas. Dann werden die Atome nicht dazu gedemütigt, den Planeten ins Jenseits zu jagen, sondern eine Kirche daraus gebaut werden.
Zu unverständlich?

Willst Du mich auch nur provozieren doppelt zu posten?


Gruss,
Geheimniskraemer

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Beitrag von Linus » Sonntag 30. Juli 2006, 10:03

Ich halte deine Postings auch nicht für Wahnsinnig verständlich, Lieber Krämerladen, ;) , denn sie setzten allzuviel wissen voraus, das weltverschwörerisch und gnostisch klingt.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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ghiaccio
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Beitrag von ghiaccio » Sonntag 30. Juli 2006, 10:41

Zum Gruße,
Krämer!

Wenn ich Nick und Beiträge von dir lese, fällt mir ein Lied ein, in dem es heißt: "Hey Leute kauft beim Trödler Abraham".

Du galoppierst mit einiger Leichtigkeit quer durch zahlreiche Wissens- oder Geschichtsgebiete, paarst dies mit einigem Sarkasmus und gewollter Nebulösität. Dieser Stil ist so ungewöhnlich, dass man ihn - so meine Einschätzung der Reaktionen - entweder vor allem schmunzelnd, nicht selten mit einem Stirnrunzeln, begleitet von einem dem nicht vollem Begreifen (deiner Aussage) geschuldetem Kopfschütteln gepaart, doch kaum mit Verdruss ODER mit einer zunehmenden "Verzweifelung" erlebt.

Interessanterweise sind es gerade die FM, die sich an diesem Stil und reiben, denn du scheinst über FM einiges Wissen zu haben, dass wagst mit Sarkasmus zu paaren.


Nimm es mir nicht krumm, wenn ich total falsch liege, aber ich denke:
a) du amüsierst dich köstlich, wobei du dafür an deinen beiträgen länger feilst.
b) du selbst zählst selbst zu den FM und machst dir einen Heidenspass daraus, die Brüder sie zu pieksen.

Was deine Motive sein mögen, sollte ich nicht fehl gehen, ist mir dabei gleich, insgesamt erheitern mich deine Beiträge, denn zu ihnen gehören die Reaktionen, die sie zeitigen. Das ist auf eine besodnere Art eine Abwechslung - Danke.

Sieh mir aber bitte nach, wenn ich auf deinen Contra-Beitrag zu dem Meinen nicht eingegangen bin.


Gesegneten Sonntag,
"Trödler Abraham". :D
Fröhlich sein, gutes tun und die Spatzen pfeiffen lassen
Hl Don Giovanni Bosco

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Geheimniskraemer
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Es ist alles noch viel verwirrender ...

Beitrag von Geheimniskraemer » Sonntag 30. Juli 2006, 20:44

Wohl auf Dir, Ghiacchio!
ghiaccio hat geschrieben:Zum Gruße,
Krämer!
...

Nimm es mir nicht krumm, wenn ich total falsch liege, aber ich denke:

a) du amüsierst dich köstlich, wobei du dafür an deinen beiträgen länger feilst.
nun, dazu zwei Dinge. Erstens wäre dies eine Art bitteren Amüsementes, denn viel Ernst liegt in einer guten Art Humor. Was nicht heisst, dass das Leben nur traurig ist, das Leben ist ganz, aber ich bin so frei und aufrichtig wahrzunehmen und auch zu fühlen, was in der Welt los ist und was da los ist, ist nicht amüsant. Es ist sehr traurig.
Zweitens feile ich an meinen Beiträgen, wie Du. Währenddessen häufen sich seltsame Signale an meinen Router. Ausserdem ist meine Tastatur minimini...
ghiaccio hat geschrieben:b) du selbst zählst selbst zu den FM und machst dir einen Heidenspass daraus, die Brüder sie zu pieksen.
Heidenspass, nun ja, siehe oben. Zur FMei: Interessant, dass Du (Redaktion?) so empfinden. In einem anderen Beutrag hatte ich das, meine ich, geklärt. Da hab' ich doch mal zu wenig geheimkramt oder zu viel.

Schaut mal (nicht von oben herab):
Die Satanisten, die sich im Internet tummeln, auf ihren bizarren sexistischen Foren, das sind nicht die Satanisten, die da wirklich "bewusst" und gefährlich sind.
Die Leute, die mit schwarzen Tüchern herumlaufen und Okkutlimus betreiben, Ritus machen... das sind nicht die Leute, die Magie verstehen...
Und die FMs, die in der Öffentlichkeit stehen, sind gewiss nicht die, die irgendetwas, was auch immer, verschworenes machen, sei es die Weltbevölkerung reduzieren, den Nachbaren mit Mikrowellen bestrahlen, seien es Haarp, Chemtrails oder Dämonenbeschwörung im weissen Haus.
Und die FMs, die den Weg der kirchenzersetzenden Literatur planen, sitzen wiederum in einer ganz anderen Abteilung....
Und diejenigen wenigen, die da über das Überblick haben, sind wieder jemand anderes, usw... und am Ende der Kette, sozusagen als oberstes Bewusstsein: Na, wer sitzt da?

Etwa ein Guru? Ein Satan? Ein Grossmeister? Ein Symbol? Ein Götze? Oder gar ein Bild?

Na, und das ist die Kernfrage auf die jedes Individuum selbst kommen muss, das bist subjektiverweise Du selbst! Das ist Dein eigenes Bewusstsein! Sich bewusst zu sein über dieses Bewusstsein, macht individuell, und das führt zur Gnosis, zur Erkenntnis der Existenz eines Schöpfers durch seine Schöpfung (den Logos).

Um diesen haasrfeinen engelsklingenscharfen Unterschied dreht sich das Jesusbild der Kirche und der FM. Die Kriche sagt, Gott ist der die das Höchste, die FM sagt, das Individuum (weil der Mensch das Bewusstsein erfährt). Hier werden Diesseitigkeit und Jenseitigkeit einfach vermanscht...

Ich, Geheimniskraemer, aber sage hiermit: Wer meine, als Mensch etwas zu wissen, der irrt. Zwar führt uns Jesus in Christusbewusstsein zu Individualität, und es ist auch der Dienst an der Menschheit, der Dienst dem Herrn Gott:
So, wie Jesus lehrt, "Liebe Deinen Gott den Herrn GANZ, von Ganzem Herzen,... Dieses ist das proton (oberste, erste) Gebot! Das andere aber ist <b>ihm gleich</b> gestellt: Liebe Deinen Nächsten GANZ, so, wie Du Dich selbst liebst..." (wie zitiert man griechische Typen in html?)...

Doch würde ein Stück Papier oder ein gesprochenes Wort meiner Bekenntniss Dein Herz wissen lassen, wer ich bin?

Zur Individualität lässt sich auch (in der Gande de Schöpfers) anderswo (als in der Schrift des Logos) finden (auch wenn das Indiviuum in FMs Welt die oberste, vierte, Stufe des Bewusstsein ist, sie ist es nicht, es kommt dann noch das kosmische Bewusstsein, planetar, solar und astral ;)), schon viele haben im Buddhismus zu genau derselben Individualität gefunden... dort blieben sie dann. Sie setzten ihre Individualität leider nie ein.

Ähnliches haben wir bei den FMs. Mit ihren gehimen Werkzeugen wissen sie nicht wirklich, was sie tun sollen und können, sie sitzen teilweise darauf herum.

Ob ich da dazugehören mag? Das musst Du Dich selbst fragen.

Ob ich einem anderen Wesen "Liebe" vortäuschen würde, damit meine Fähigkeit zu täuschen wächst (das musst Du bei den "Illuminaten" zB beweisen), ob ich an dieser angeblichen Macht interessiert wäre? Das musst Du Dich selbst fragen.

Ob ich mich so gut verstellen könnte? Ich habe erlebt, dass es usus (Umgang) ist, dass es "funktioniert", von oben wie von unten; Wunder des reinen Herzens als Aussenstehender und das Grauen steckt mir heute noch in manchen Knochen... Illusion ist so "mächtig"... Ich habe hier mehr ausgeplaudert, als es irgendeinem wissenderen FM, "Avatar", Scientologen, Frater Müllmichzu, oder sonstwelchen der unzähligen dunklen Verschworenschaften lieb sein könnte... wobei die nur an "Macht" interessiert sind, und es sage keiner, diese Gruppen hingen miteinander zusammen, da lach' ich ihn aus, man muss ja nur einmal die Schriften verglichen... Aber gut: Ich werde noch tiefer gehen... damit die letzten Zweifel ausgeräumt werden.

Noch etwas: Ich bin heidenfroh, dass unser lieber Gott durch Jesus selbst und seine himmlischen Engel mich aus manchem Schlamassel in Kontakt mit diesen dunklen Gefilden gerettet hat. Ich danke Ihm von ganzem Herzen, mehr habe ich nicht, für mein Seelenheil. Das ist ernster als Tod, wer das erfährt, der kann sicher gut grinsen, dannach, aber zu wünschen wäre es niemandem, denn der Tod ist eine Tür...

Und noch etwas: In Bezug auf den anderen, unbeantworteten Beitrag, ich lese Deine Beitraege auch sehr gerne, man riecht förmlich eine aufrichtige Art dahinter.
Ghacchio hat geschrieben:Was deine Motive sein mögen, sollte ich nicht fehl gehen, ist mir dabei gleich, insgesamt erheitern mich deine Beiträge, denn zu ihnen gehören die Reaktionen, die sie zeitigen. Das ist auf eine besondere Art eine Abwechslung - Danke.

Sieh mir aber bitte nach, wenn ich auf deinen Contra-Beitrag zu dem Meinen nicht eingegangen bin.
?
Ghiacchio hat geschrieben:Gesegneten Sonntag,
"Trödler Abraham". :D
Hab' Dank! Ja, Dir auch!
Du schaffst es echt mich zu verwundern...

Uwe Schmidt
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Beitrag von Uwe Schmidt » Dienstag 1. August 2006, 01:33

Timotheus, ich übersetze mal aus
MAURICE CAILLET:"Du secret des loges à la lumière du Christ ou la conversion d'un franc-macon", S.95f.:
"Die Freimaurer nennen sich "Jünger des hl. Johannes des Evangelisten" wie die Rosenkreuzer und die Templer und dies im Gegensatz zu Petrus und seinen Nachfolgern, aber sie vergessen, dass der Jünger, den Jesus liebte, uns seine Lehre klar überliefert hat und das es vor allem Gott ist, der den Menschen aus Liebe frei geschaffen hat; dass Er es ist, der uns gesagt hat, dass in den Augen Gottes der Zöllner und die Prostituierte gleich waren, genauso wie der skrupelhafte Pharisäer; dass es schließlich auch Er war, der von verlangt hat, alle Brüder zu werden, indem wir uns gegenseitig lieben.
Lassen wir uns nicht von den spiritualistischen Orden täuschen, wo man den Großen Baumeister des Universums verehrt, denn dieser ist ein abstrakter und mathematischer Gott. Sicher, man lernt dort, den heiligen Charakter der universellen Harmonie zu respektieren, deren Zahlen unter anderem Handelnde und Zeugen sind, aber man erlebt dort in gewisser Weise ein Fallen, man spürt diese Kluft wie eine kalte Distanzierung zwischen Menschheit und Gottheit. Und die Christen, die in diese Orden eintreten (und davon gibt es viele in der Großloge Frankreichs und in den Logen angelsächsischer Obödienz), laufen Gefahr, die Dimension der unendlichen Liebe Gottes einschließlich der Fleischwerdung Christi, der Herabkunft (Kenosis/Entleerung/Entäußerung) Gottes in der menschlichen Natur zu vernachlässigen.
Mit den Initiationen, die ein mehr oder weniger dramatisches Szenario beinhalten, tritt man nach und nach in die symbolischen Dimensionen der Schöpfung ein: aber, es gibt ein Risiko, nämlich das des Elitismus, zögern doch einige nicht zu behaupten, dass sie das Licht erhalten haben; und oft gehen Freimaurer so weit, nur mehr Umgang mit ihren Brüdern & Schwestern zu pflegen.
Was das Licht anlangt, das der Anwärter empfängt und das die Eingeweihten geben, so ist dieses natürlich nicht das Licht der göttlichen Glorie, dasjenige der Verklärung Christi, das der heiligsten Geheimnisse (Eucharistie); es geschieht über initiatische Psychodramen und Symbolismus, eine zuweilen brutal offenbarte Selbsterkenntnis, die jede Gruppentherapie bieten kann.
Die große Gefahr ist letztlich der EGOZENTRISMUS (ich sage nicht "Egoismus") und der STOLZ: der Mensch glaubt, allein sein Schicksal in die Hand nehmen zu können, ohne die Hilfe der unsichtbaren Welt und diejenige Gottes. Das ist nichts anderes als die ERBSÜNDE, der Mensch, der sich selber schaffen will, d.h. "sein wie Gott"."


Da hast du's, Timotheus, lass es dir von dem Ex-Freimaurer Caillet sagen:
luziferischer Stolz ist die "große Gefahr" bei der Freimaurerei.

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Tao und Te, der Schöpfer und seine Seele

Beitrag von Geheimniskraemer » Dienstag 1. August 2006, 02:27

Na, was hab' ich gesagt?

Aber mich versteht ja (k)einer...
:cool:


"So creativ zu sein wie Gott" ...ist sicher eine grosse Verlockung.

Wer verlockt denn die Menschelein mit diesen Gedanken ?

Wenn man jeden Tag in die Architektur des Universum Einblick tut, wird man auch sicher auf Zeit gesehen... ziemlich neidisch!

Und irgendwann kommt ... die grosse Verlockung!

Und charmt (arab., wörtl.: kriecht wie eine Schlange durch den Sand) mit blitzenden Augen...

Es sage niemand, er habe nichts gewusst!

Gott kann das selbstgeschmiedete "Schicksal" der menschenleben sicher besser für uns organisieren, wenn wir uns und Ihm zustehen, das Er über uns ist, und Er mehr mit uns durch das Leben geht, als wir mit Ihm! Denn Er weiss bereits bescheid, uns will Er etwas zeigen...

Was er Dir da zeigen will, das ist Dein innerstes Geheimiss,...
denn kein Wort reicht aus, um das zu offenbaren, was Gott durch Liebe in seiner Schöpfung offenbart.


Ein GrossGrossGeheimniskraemer

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Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Dienstag 1. August 2006, 10:36

Uwe Schmidt hat geschrieben: luziferischer Stolz ist die "große Gefahr" bei der Freimaurerei.
Luziferisch ist zwar verschwörungstheoretischer Bullshit, aber man kann teilweise zustimmen:

Wo Menschen beginnen, ihren Geist über die Grenzen ihres Horizontes zu erheben, sprich, sich zu bilden, ist es denkbar, dass sie einen neuen Standpunkt zu anerzogenen Vorstellungen erlangen. In Einzelfällen könnte dies bedeuten, dass sie sich ihrer Religion entfremden.

Demzufolge sollte man für Katholiken nicht nur Freimaurerlogen verbieten, sondern auch Bücher, Gymnasien und Universitäten.

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von der Theorie zur Praxis ...

Beitrag von Geheimniskraemer » Dienstag 1. August 2006, 10:59

An FMs und andere Griesgrämer: Ihr versucht (mir) doch nur die Show zu stehlen ...


Vielen Dank für Eure Hinterlassenschaft:

Einen Planeten voller Unordnung,
fast kaputt und alle Kräfte am Ende,
einen Planeten mit Atombomen in Massen, Aids, Hunger, und allem möglichen Erdölsche_ss...

Wir geben den FMs (und/oder irgendwelchen Zionisten) die Schuld,
denn sie hatten nicht genug Macht trotz ihrer Möglichkeiten, um gegen die Schlumpfungen vorzugehen.

Dem Plan zu folgen, die Schöpfung zu bewahren, muss ein biblischer Irrtum gewesen sein.


Vielen Dank, an alle beteiligten Köpfe, alle verantwortlichen supereinflussreichen Mächtigen und alle höchst organisiert wohltätigen Gruppen.

Die Kinder von Morgen werden ihr Erbe mit Grosssmut begraben.


Geheimniskraemer (*packt ein und geht heim*)


Ach ja PS:

Wie steht denn "die" FMei zur Gentechologie ? Wäre interessant lauter kleine FMs zu züchten, vielleicht in verschiedenen Farben ...

PPS: Eine Verschwörung ist keine Theorie ;) aber sie ist geheim ....


Der Geheimniskraemer

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Oh Wesen des Logos, reinen Prinzips, was tun sie Dir an!

Beitrag von Geheimniskraemer » Dienstag 1. August 2006, 11:33

Liebes Sein!

Zuerst ist ein Berg.
Dann ist kein Berg.
Dann ist.

Zen Philosophie ist sehr gefährlich für Menschen, die nicht meditieren und fühlend sehen. Solche Menschen, die meinen das Ziel von Meditation und östlicher Weisheit, Yoga, Askese und Erleuchtung in einem Buch zu finden oder sich erzählen zu lassen, begehen einen grossen Irrtum: Wenn es möglich wäre, sich dieses Einsicht erzählen zu lassen oder ein Buch darüber zu schreiben, würden Menschen nicht 10-100 Jahre meditieren, kontempliereren, mit dem Körper (Atmung) üben.

Der Körper ist sehr intelligent und denkt schneller als der Kopf, denn er denkt in den elektromagnetisch in den Faszien, nicht in Synapsen oder Nerven...

Also sollten theoretisierte ungeübte Menschen (wie Du) solche Philosphien beiseite lassen, denn sie verstehen sie ohnehin nicht, ohne es zu MACHen, und dazu haben sie nicht die Disziplin, sonst hätten sie bereits damit angefangen.

Paradoxa und Intersubjektivität sind letztlich nämlich theoretisch gar nicht zu erfassen, liebes Sein!


Also lasse es einfach sein, ...wie es ist.

Sein_oder_Nichtsein hat geschrieben:
Uwe Schmidt hat geschrieben: luziferischer Stolz ist die "große Gefahr" bei der Freimaurerei.
Luziferisch ist zwar verschwörungstheoretischer Bullshit, ...
...

...

:|

Verblendung hat nur verschwörungstheoretisch mit Licht zu tun,

und Licht hat natürlich nur verschwörungstheoretisch etwas mit Sonnenaufgängen zu tun.


(*es gibt lieder kein smiley, welches sich total weglacht und keines, welches sich mit der Hand an die Stirn fasst)

Beides dennoch -entgegen der Tatsache, dass beides nur eine Theorie über eine Verschwörung von Sonne, Licht und Gehrinteilen im Menschen ist - zu meinen, würde dem Universum Logik und Symbolik und eine intelligente Struktur unterstellen.


Was kann es noch verblendeterererereres geben als Verblendung des Egos an sich: Stolz ?

Wenn man immernoch nicht vertsanden habe, woher der Begriff Luci-fer überhaupt kommt und was er bildlich und sprichwörtlich synonymisiert, hat nicht verstanden, was Licht ist.


* wir haben geschlossen! Komme morgen wieder vorbei! *

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Re: von der Theorie zur Praxis ...

Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Dienstag 1. August 2006, 12:31

Geheimniskraemer hat geschrieben:Ihr versucht (mir) doch nur die Show zu stehlen ...

Mitnichten. Aber ich verstehe kein Wort deiner Postings.

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Zwang zum Doppelposting

Beitrag von Geheimniskraemer » Dienstag 1. August 2006, 21:27

Liebes Nichtsein!
Sein_oder_Nichtsein hat geschrieben:
Geheimniskraemer hat geschrieben:Ihr versucht (mir) doch nur die Show zu stehlen ...

Mitnichten. Aber ich verstehe kein Wort deiner Postings.
Aha. Dasselbe Phänomen wie bei Pierre...

Ich wiederhole mal die Aussagen, um zu sehen, ob es wirklich so komplex ist, wie Du sagst:
Geheimniskraemer hat geschrieben:Verblendung hat nur verschwörungstheoretisch mit Licht zu tun,

und Licht hat natürlich nur verschwörungstheoretisch etwas mit Sonnenaufgängen zu tun.


(*es gibt lieder kein smiley, welches sich total weglacht und keines, welches sich mit der Hand an die Stirn fasst*)


Was kann es noch verblendeterererereres geben als Verblendung des Egos an sich: Stolz ?

Einige Bekannte und andere Mitlgieder dieses Forums verstehen das seltsamer Weise recht gut und sofort und ziemlich eindeutig. Ob das was mit wollen zu tun hat?


Wundert Euch nicht... wenn zB kaum einer noch mit Euch texten will, denn die Plattheit und Unolgik Euerer Arumente ist vehement, dass ihr grundsätzlich nicht auf Argumente eingeht um nicht am Faden zu bleiben, ist vielsagend. Und kommt jetzt nicht mit "Wir würden ja, wenn wir verstehen würden ...", das nimmt Euch hier inwzischen kaum einer mehr ab. Das Niveu ist für gerade so für 14 Jährige geeignet.

Das mit der Show war auch eher ein lustiger Scherz, denn Eure Show hier ist mehr peinlich als "das wahre humanistische Ideal der FMei" klärend... und das wisst ihr ganz genau...

Wer lesen kann, der lese! Es ist zum Glück jedem Leser selbst überlassen, zu lesen.


Um es wirklich - ausnahmsweise - für Kindergärtner vorzuformulieren:
Hast Du denn jetzt verstanden, wieso Stolz als Verblendung des Egos etwas mit Licht zu tun hat, und dass einer der Engel die höchste Form dieser Verblendung praktizierte, als er meinte sein eigener Schöpfer sein zu wollen?


Achtung jetzt nur für alle, die es bis hierhin verstanden haben!
Nebenbei, ein "Logikfehler" geht weiter: Ein cleveres Ego würde sich egoistischerweise wiederum einfach einen guten Schöpfer erschaffen wollen, dann könnte es sich ausruhen und zurücklehnend auf die Weisheit seines Schöpfers vetrauen. Das ist dann die nächste Stufe, sich über Gott stellen zu wollen, ihm befehligen zu wollen... anstatt zu bitten...


In Wahrheit hat Schöpfer zu sein doch gar nichts mit Macht zu tun, viel mehr mit Wille... und mit Liebe.


Geheimniskraemer, der nicht auf diese witzige Masche hereinfällt ;)
Zuletzt geändert von Geheimniskraemer am Dienstag 1. August 2006, 23:50, insgesamt 1-mal geändert.

Sein_oder_Nichtsein
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Re:

Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Dienstag 1. August 2006, 22:31

Geheimniskraemer hat geschrieben: Hast Du denn jetzt verstanden, wieso Stolz als Verblendung des Egos etwas mit Licht zu tun hat,
Nö. Aber nimms nicht tragisch. Dürfte dir meist ähnlich gehen.

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Und Er trennte das Licht von der Dunkelheit und Er sah, ...

Beitrag von Geheimniskraemer » Dienstag 1. August 2006, 23:49

Liebes Oder !
Sein_oder_Nichtsein hat geschrieben:
Geheimniskraemer hat geschrieben: Hast Du denn jetzt verstanden, wieso Stolz als Verblendung des Egos etwas mit Licht zu tun hat,
Nö. Aber nimms nicht tragisch. Dürfte dir meist ähnlich gehen.
Wenigstens hat Deine unhöfliche Polemik jetzt ein Niveau gezeigt, welches mich etwas zum Schmunzeln gebracht hat.


Vielleicht einfach ein kleiner Wissensbaustein, verzeihe mir die Eile:

Lux, Lucis heisst das Licht. Luci ferre heisst dann: Licht tragen, bzw., Licht bringen. Licht zu tragen ist etwas anderes als Licht zu sein!


MFG
Ihre Geheimniskraemerei

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Klarstellung

Beitrag von ghiaccio » Mittwoch 2. August 2006, 10:12

Auch Vermutungen können/werden als verletzend empfunden ,
selbst wenn sie tatsächlich nicht mehr als Ideen sind.

So schrieb ich vor einigen Tagen in diesem Strang eine Mutmaßung - in Form einer Frage - Geheimniskrämer könnte FM sein.

Das war eine Idee von mir, nicht mehr.
Dennoch - wie bereits zuvor gesagt - kann eine solche Mutmaßung als verletzend empfunden werden. Was manchem Grund zum Stolz, ist für einen treuen Katholiken verletzend, da unvereinbar ist:
treues Glied der Kirche und zugleich den FM zugehörig zu sein.

Aus diesem Grunde und weil meine Vermutung öffentlich einsehbar, ist mir in dem Falle wichtig, diese Klarlegung an gleicher Stelle öffentlich zu machen.
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Re: Klarstellung

Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Mittwoch 2. August 2006, 12:18

ghiaccio hat geschrieben: Was manchem Grund zum Stolz, ist für einen treuen Katholiken verletzend,
Hängt wohl vom Grad geistiger Selbständigkeit ab.
Mir begegnete ein FM, der nachdem er gemeinsam mit seiner Frau sich stärker in seiner kath. Gemeinde engagierte, aus der FM austrat.

Er scheint einer dem Fundamentalismus nahen Gemeinde angehört zu haben und vertrat wider besseres Wissen seitdem auch dort übliche Haltungen über FM.
Die Brüder meiner Umgebung bestehen etwa zur Hälfte aus Katholiken. Von ihnen sieht niemand ein Problem. Man beachte, sie kennen FM von innen. Von außen betrachtet durch die Brille mancher Bulle sieht sie anders aus.

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ghiaccio
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Beitrag von ghiaccio » Mittwoch 2. August 2006, 12:30

Konrad Adenauer:

"Allem hat der liebe Gott Grenzen gesetzt -
nur der Dummheit nicht"


In Anlehung daran gilt :

"Die Kirche, der fortlebende Christus, ist katholisch=allumfassend -
deshalb setzt sie dem offenen Irrtum Grenzen
, in dem Willen den Glauben und ihre Glieder zu schützen, der auch die Hoffnung beinhaltet, dass der Verirrte seinen Irrtum erkennt und zurückgekehrt."
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Rosenzweig
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Beitrag von Rosenzweig » Mittwoch 2. August 2006, 13:01

[/B]Die Feststellung der Glaubenskongregation vom 02.12.83, das Gläubige, die einer freimaurerischen Vereinigung angehören, sich im Stand schwerer Sünde befinden und keine heilige Kommunion empfangen können, ist für den gläubigen Katholiken, der Freimaurer ist, oder werden will gegenstandslos, da nach katholischen Kirchenrecht eine schwere Sünde „die bewusste und frei gewollte Übertretung eines göttlichen Gebots in einer schwerwiegenden Sache“, der gläubige katholische Freimaurer aber weiß, dass er und seine Loge einer edlen Sache dienen. Vielmehr hat jeder Kenner der Freimaurerei die klare Einsicht, dass das Verbot der Zugehörigkeit zu einer Freimaurerloge, die nicht antikirchlich arbeitet, was man zumindest bei der regulären Freimaurerei voraussetzten kann, auf falschen Annahmen beruht, die Mitgliedschaft deshalb kein schwerer sündhafter Tatbestand ist, somit keine schwere Sünde vorliegt und der Ausschluss vom Empfang der heiligen Kommunion nicht eintritt. :hmm:

Pater Dr. Alois Kehl SVD

@ Geheimnis

Wundert Euch nicht... wenn zB kaum einer noch mit Euch texten will, denn die Plattheit und Unolgik Euerer Arumente ist vehement, dass ihr grundsätzlich nicht auf Argumente eingeht um nicht am Faden zu bleiben, ist vielsagend. Und kommt jetzt nicht mit "Wir würden ja, wenn wir verstehen würden ...", das nimmt Euch hier inwzischen kaum einer mehr ab. Das Niveu ist für gerade so für 14 Jährige geeignet.

Das mit der Show war auch eher ein lustiger Scherz, denn Eure Show hier ist mehr peinlich als "das wahre humanistische Ideal der FMei" klärend... und das wisst ihr ganz genau...



Na das mit dem Niveau lassen wir mal schön bleiben, gelle, denn wenn wir hier schon über 14 jährige sprechen, empfehle ich Ihnen die Rechtschreibprüfung auf Ihrem Rechner einzuschalten! Nur so neben bei!

Um es wirklich - ausnahmsweise - für Kindergärtner vorzuformulieren:
Hast Du denn jetzt verstanden, wieso Stolz als Verblendung des Egos etwas mit Licht zu tun hat, und dass einer der Engel die höchste Form dieser Verblendung praktizierte, als er meinte sein eigener Schöpfer sein zu wollen?


Ja und ist jetzt jeder Freimaurer verblendet, oder was !
@ Alle

An mehreren Stellen haben die hier anwesenden Freimaurer versucht, die Fragen die ihnen gestellt wurden zu beantworten!
Doch alles was man uns entgegnet, war Spott, Polemik und religiöser Fanatismus und der permanente Vorwurf, man wisse doch eh nur was einem die Oberen sagen und der Dienst an Satan . Wenn dem so wäre, würde die katholische Kirche nicht mehr existieren!

Ich für meinen Teil habe mich königlich amüsiert und die katholischen Brüder meiner Loge auch, finde es aber schade dass hier die ernsten Diskussionen immer wieder ins lächerliche gezogen werden. An ehrlichen Antworten ist doch hier kaum jemand interessiert, sei es drum. Wer gerne mit mir diskutieren möchte, bitte ich stehe zur Verfügung!



P.S. Ja und Gott ist meiner Seele gnädig! :mrgreen:

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Beitrag von sp17359 » Mittwoch 2. August 2006, 13:12

Rosenzweig hat geschrieben:[/B]Die Feststellung der Glaubenskongregation vom 02.12.83, das Gläubige, die einer freimaurerischen Vereinigung angehören, sich im Stand schwerer Sünde befinden und keine heilige Kommunion empfangen können, ist für den gläubigen Katholiken, der Freimaurer ist, oder werden will gegenstandslos, da nach katholischen Kirchenrecht eine schwere Sünde „die bewusste und frei gewollte Übertretung eines göttlichen Gebots in einer schwerwiegenden Sache“, der gläubige katholische Freimaurer aber weiß, dass er und seine Loge einer edlen Sache dienen. Vielmehr hat jeder Kenner der Freimaurerei die klare Einsicht, dass das Verbot der Zugehörigkeit zu einer Freimaurerloge, die nicht antikirchlich arbeitet, was man zumindest bei der regulären Freimaurerei voraussetzten kann, auf falschen Annahmen beruht, die Mitgliedschaft deshalb kein schwerer sündhafter Tatbestand ist, somit keine schwere Sünde vorliegt und der Ausschluss vom Empfang der heiligen Kommunion nicht eintritt. :hmm:

Pater Dr. Alois Kehl SVD

...

An mehreren Stellen haben die hier anwesenden Freimaurer versucht, die Fragen die ihnen gestellt wurden zu beantworten!
Doch alles was man uns entgegnet, war Spott, Polemik und religiöser Fanatismus und der permanente Vorwurf, man wisse doch eh nur was einem die Oberen sagen und der Dienst an Satan . Wenn dem so wäre, würde die katholische Kirche nicht mehr existieren!

Ich für meinen Teil habe mich königlich amüsiert und die katholischen Brüder meiner Loge auch, finde es aber schade dass hier die ernsten Diskussionen immer wieder ins lächerliche gezogen werden. An ehrlichen Antworten ist doch hier kaum jemand interessiert, sei es drum. Wer gerne mit mir diskutieren möchte, bitte ich stehe zur Verfügung!



P.S. Ja und Gott ist meiner Seele gnädig! :mrgreen:

1. ) Was der "Druckschriftenvertreibende Pater" da von sich gibt, ist irrelevant. Ein Pater kann sich nicht über die Stellungnahme der kath. Kirche hinwegsetzen. - Vermutlich ist dieser "Pater" selbst Freimaurer.

2. ) Bei den Versuchen Fragen zu beantworten, ist es geblieben. Es waren klägliche Versuche, mehr aber auch nicht. Meine Anfragen hier im Forum an die Freimaurer sind bislang unbeantwortet geblieben.


Merke: Freimaurer, die sich "römisch-katholisch" nennen, sind es nicht. Sie haben sich aus der Kirche durch ihre Zugehörigkeit zur Loge selbst ausgeschlossen.

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Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Mittwoch 2. August 2006, 13:49

sp17359 hat geschrieben:
2. ) Bei den Versuchen Fragen zu beantworten, ist es geblieben. Es waren klägliche Versuche, mehr aber auch nicht. Meine Anfragen hier im Forum an die Freimaurer sind bislang unbeantwortet geblieben.
Welche?

Seghr empfehlenswert für Katholiken sind die Bücher des katholischen Alec Mellor:

Alec Mellor: La Franc-Maçonnerie à l’heure du choix. Tours: Mame 1967;
dt.: Logen, Rituale Hochgrade. Handbuch der Freimaurerei. Graz: Styria 1967; Nachdruck 1985.

Alec Mellor: Unsere getrennten Brüder, die Freimaurer, Gerolf Coudenhove Verl. Styria (1964)

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Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Mittwoch 2. August 2006, 13:52

Rosenzweig hat geschrieben:
Ich für meinen Teil habe mich königlich amüsiert und die katholischen Brüder meiner Loge auch, finde es aber schade dass hier die ernsten Diskussionen immer wieder ins lächerliche gezogen werden.
Ich für meinen Teil bin eher erschreckt.

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