Die Lufthoheit über den Kinderbetten

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HeGe
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von HeGe » Freitag 22. Juli 2016, 11:11

CIC_Fan hat geschrieben:das ist genau blödsinnig wie die Aktion von Kim Davis
Bei der "Aktion" von Kim Davis vermag ich wenigstens insoweit noch eine Unterschied zu den Torten-Fällen zu erkennen, als diese ein öffentliches Amt bekleidete. So unterstützenswert ich die Gewissensentscheidung der Frau Davis finde, kann man auf der anderen Seite natürlich auch einen Staat verstehen, der nicht toleriert, dass seine Beamten die von ihm für rechtmäßig erachteten Gesetze nicht ausführt. Ob seine Konsequenzen dann gerechtfertigt waren, muss dann entweder ein Gericht, irgendwann eine nachfolgende staatliche Autorität oder der Allmächtige am Ende aller Zeiten beurteilen.

Weniger Verständnis habe ich für die Eingriffe des Staates in die Privatautonomie unter dem Deckmantel angeblicher Diskriminierung. Vor allem finde ich es inkonsequent, wenn jeder Hotelier, der einer NPD- oder AfD-Veranstaltung die Anmietung eines Saales verweigert, bejubelt wird, ein Hotelier, der die Vermietung eines Doppelzimmers an ein homosexuelles Pärchen verweigert, aber zum Schadensersatz verurteilt wird. Entweder lasse ich Gewissensentscheidungen (immer in gewissen Grenzen) zu oder nicht.
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Jarom1
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von Jarom1 » Freitag 22. Juli 2016, 11:55

Transgender-Gesetz stoppt NBA-Spektakel: http://www.n-tv.de/sport/Transgender-Ge ... 52106.html
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 22. Juli 2016, 13:52

ar26 hat geschrieben:CIC Fan, ich Versuch Dich mal zu übersetzen. Also wenn man sich schon herausnimmt, dem göttlichen Imperator das Opfer zu verweigern, dann muss man sich gefälligst später auch von den Löwen zerreißen lassen. Alles andere ist inkonsequent.
Stimmt so nicht ganz
Wenn man etwas tut nach seinem Gewissen als christ soll man es tun und eben die Konsequenzen tragen wie immer die aussehen wenn a<ber diese Tat für Propaganda Zwecke verwerten läßt wie z.b. Kim Davis macht die Berufung auf das Gewissen unglaubwürdig

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 22. Juli 2016, 13:54

HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:das ist genau blödsinnig wie die Aktion von Kim Davis
Bei der "Aktion" von Kim Davis vermag ich wenigstens insoweit noch eine Unterschied zu den Torten-Fällen zu erkennen, als diese ein öffentliches Amt bekleidete. So unterstützenswert ich die Gewissensentscheidung der Frau Davis finde, kann man auf der anderen Seite natürlich auch einen Staat verstehen, der nicht toleriert, dass seine Beamten die von ihm für rechtmäßig erachteten Gesetze nicht ausführt. Ob seine Konsequenzen dann gerechtfertigt waren, muss dann entweder ein Gericht, irgendwann eine nachfolgende staatliche Autorität oder der Allmächtige am Ende aller Zeiten beurteilen.

Weniger Verständnis habe ich für die Eingriffe des Staates in die Privatautonomie unter dem Deckmantel angeblicher Diskriminierung. Vor allem finde ich es inkonsequent, wenn jeder Hotelier, der einer NPD- oder AfD-Veranstaltung die Anmietung eines Saales verweigert, bejubelt wird, ein Hotelier, der die Vermietung eines Doppelzimmers an ein homosexuelles Pärchen verweigert, aber zum Schadensersatz verurteilt wird. Entweder lasse ich Gewissensentscheidungen (immer in gewissen Grenzen) zu oder nicht.
das ist nur logisch den Homosexualität ist nichts was mit Gesinnung zu tun hat
fändest du es o.k. wenn jemand keine Zimmer an christliche Ehepaare vermietet

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von ar26 » Freitag 22. Juli 2016, 15:08

CIC_Fan hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:das ist genau blödsinnig wie die Aktion von Kim Davis
Bei der "Aktion" von Kim Davis vermag ich wenigstens insoweit noch eine Unterschied zu den Torten-Fällen zu erkennen, als diese ein öffentliches Amt bekleidete. So unterstützenswert ich die Gewissensentscheidung der Frau Davis finde, kann man auf der anderen Seite natürlich auch einen Staat verstehen, der nicht toleriert, dass seine Beamten die von ihm für rechtmäßig erachteten Gesetze nicht ausführt. Ob seine Konsequenzen dann gerechtfertigt waren, muss dann entweder ein Gericht, irgendwann eine nachfolgende staatliche Autorität oder der Allmächtige am Ende aller Zeiten beurteilen.

Weniger Verständnis habe ich für die Eingriffe des Staates in die Privatautonomie unter dem Deckmantel angeblicher Diskriminierung. Vor allem finde ich es inkonsequent, wenn jeder Hotelier, der einer NPD- oder AfD-Veranstaltung die Anmietung eines Saales verweigert, bejubelt wird, ein Hotelier, der die Vermietung eines Doppelzimmers an ein homosexuelles Pärchen verweigert, aber zum Schadensersatz verurteilt wird. Entweder lasse ich Gewissensentscheidungen (immer in gewissen Grenzen) zu oder nicht.
das ist nur logisch den Homosexualität ist nichts was mit Gesinnung zu tun hat
fändest du es o.k. wenn jemand keine Zimmer an christliche Ehepaare vermietet
Hängt wohl davon ab, ob er eine Monopolstellung inne hat. Wenn nicht, wäre es mir wurscht, wenn ja, dann wäre es grundsätzlich schlecht.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von HeGe » Freitag 22. Juli 2016, 15:11

ar26 hat geschrieben:Hängt wohl davon ab, ob er eine Monopolstellung inne hat. Wenn nicht, wäre es mir wurscht, wenn ja, dann wäre es grundsätzlich schlecht.
Eine Monopolstellung wäre ein sachgerechtes Kriterium, ebenso die Art der verweigerten Leistung. Es ist schließlich ein Unterschied, ob mir Grundnahrungsmittel und ähnliche elementare Dinge verweigert werden oder ob es sich um reinen Luxus handelt. Nur im ersteren Fall würde ich ein Recht (bzw. dann sogar eine Pflicht) des Staates zum Einschreiten sehen.
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 22. Juli 2016, 15:22

HeGe hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Hängt wohl davon ab, ob er eine Monopolstellung inne hat. Wenn nicht, wäre es mir wurscht, wenn ja, dann wäre es grundsätzlich schlecht.
Eine Monopolstellung wäre ein sachgerechtes Kriterium, ebenso die Art der verweigerten Leistung. Es ist schließlich ein Unterschied, ob mir Grundnahrungsmittel und ähnliche elementare Dinge verweigert werden oder ob es sich um reinen Luxus handelt. Nur im ersteren Fall würde ich ein Recht (bzw. dann sogar eine Pflicht) des Staates zum Einschreiten sehen.
wir sprtechen hie von hotels nicht von Wohnungen der wo ist da also der Unterschied ob es sich um ein LGBT Paar handelt oder ein christliches Ehepaar

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von HeGe » Freitag 22. Juli 2016, 15:31

CIC_Fan hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Hängt wohl davon ab, ob er eine Monopolstellung inne hat. Wenn nicht, wäre es mir wurscht, wenn ja, dann wäre es grundsätzlich schlecht.
Eine Monopolstellung wäre ein sachgerechtes Kriterium, ebenso die Art der verweigerten Leistung. Es ist schließlich ein Unterschied, ob mir Grundnahrungsmittel und ähnliche elementare Dinge verweigert werden oder ob es sich um reinen Luxus handelt. Nur im ersteren Fall würde ich ein Recht (bzw. dann sogar eine Pflicht) des Staates zum Einschreiten sehen.
wir sprtechen hie von hotels nicht von Wohnungen der wo ist da also der Unterschied ob es sich um ein LGBT Paar handelt oder ein christliches Ehepaar
Ich rede von abstrakten Beurteilungskriterien. Aber im Grundsatz hast du recht, für einen strikt neutralen Staat dürfte es keinen Unterschied machen. Einen solchen Staat wirst du aber weltweit nicht finden. Herrschende Moralvorstellungen finden immer einen Weg, sei es über die Person, die entscheidet oder über unbestimmte Rechtsbegriffe, die anhand geschichtlicher oder kultureller Vorstellungen ausgelegt werden müssen. Wenn du muslimischen Lehrerinnen das Kopftuch verbietest, müsste man es nach deiner Argumentation konsequenterweise auch Ordensfrauen und Priestern verbieten, ihre Standeskleidung zu tragen. Wenn man den Ruf des Muezzin verbietet, müsste man deiner Argumentation nach konsequenterweise auch das Läuten von Glocken verbieten. Das wird aber zu recht nicht gemacht.
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Freitag 22. Juli 2016, 20:41

CIC_Fan hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:genau blödsinnig wie die Aktion von Kim Davis
Ist halt Saubloede ein Gewissen zu haben, verdammt nochmal. Gehoert an die Wand gestellt.... :ikb_rifle:
In keinster weise dann aber auch die konsequenzen tragen und nicht damit hausieren gehn gilt überigens in alle richtungen bei der Debatte
Sag mal, weisst du eigentlich, was du da von dir gibst?
Mit deiner Einstellung duerfte niemand jemals gegen Diktaturen, Faschismus usw. Zivilcourage haben, kein Priester duerfte von der Kanzel verkuenden, dass es auch im Faschismus Menschenrecht zu geben hat, denn er geht ja dann mit seiner Einstellung "hausieren".
Wirklich, denke mal drueber nach, dass man Zivilcourage durchaus benennen soll, auch zur Nachahmung und Anregugn fuer Andere!.
Und keine Bange, die Feinde der Freiheit und des Glaubens sorgen dann schon dafuer, dass man gefaelligst die Konsequenzen tragen wird, bis hin zur Hinrichtungen.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Freitag 22. Juli 2016, 21:05

CIC_Fan hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Hängt wohl davon ab, ob er eine Monopolstellung inne hat. Wenn nicht, wäre es mir wurscht, wenn ja, dann wäre es grundsätzlich schlecht.
Eine Monopolstellung wäre ein sachgerechtes Kriterium, ebenso die Art der verweigerten Leistung. Es ist schließlich ein Unterschied, ob mir Grundnahrungsmittel und ähnliche elementare Dinge verweigert werden oder ob es sich um reinen Luxus handelt. Nur im ersteren Fall würde ich ein Recht (bzw. dann sogar eine Pflicht) des Staates zum Einschreiten sehen.
wir sprtechen hie von hotels nicht von Wohnungen der wo ist da also der Unterschied ob es sich um ein LGBT Paar handelt oder ein christliches Ehepaar
Nach der Gendertheorie gibt es ja keine biologisch begruendete Geschlechter, alles reine Erfindung, also kannst du dieses Beispiel mit LGBT nicht bringen.
Anderseits stuetzt sich unsere gesamte kulturelle Entwicklung der letzten 2000 Jahre auf das christliche Fundament, von Sprache zu Musik zu Malerei, zu Architektur, zu moralischen Gesetzen, zu Krankenhaeusern, ectpp.
Jeder Schwule, der ein Krankenhaus aufsucht, muesste dem Herrgott Dankbarkeit zeigen und nicht den Christen anzeigen weil er nicht die Schwulentorte backt. Am Christentum partizipieren wenn es einem passt, aber Anzeige wenn es einem stoert, wie? Das ist Heuchelei.
Jede Lesbe, oder Trans oder sonstwer, der/die/das sich an der Malerei erfreut, muesste ihrem Herrgott danken, anstatt Anzeige zu stellen,weil sie bei mir privat nicht wohnen darf.

Insofern also hat das christliche Fundament allen Lebens und aller Kultur und Zivilisation der westlichen Welt Vorrang vor allen, die gegen diese christlichen Werte leben, ob freiwillig oder nicht.
Das ist der Unterschied.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 23. Juli 2016, 11:29

niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Sonnabend 23. Juli 2016, 18:38

CIC_Fan hat geschrieben:niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Es geht nicht um deinen Lebensstil, der marginale von ca. 3 Prozent der Bevoelkerung, es geht um die Religioesitaet von Menschen, die bestimmte Lebensstile ablehnen, weil ihrer Religioesitat (und die damit verbundenen riesigen Errungenschaften von 2000 Jahren moralischer und zivilisatorischer Art) provoziert und negiert werden, als sei es Dreck. Ein Pierre Vogel hat keine Kunstwerke erschaffen und keine Krankenhaeuser erbaut, wie es die christliche Gemeinschaft seit 2000 Jahren tat und heute noch macht. Daher hinkt dein beispiel.Unsere gesamte gesellschaftliche Ordnung und Leistung fusst auf diese christliche Basis, sogar im Grundgesetz ist das verankert. Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland:" Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,...", du siehst, der Mensch kommt erst an zweiter Stelle, aber das wollen viele nicht mehr wissen. Sich aber auf Gesetze berufen.

Du forderst schlicht die Vergangenheit abzuschaffen, den Petersdom abzureissen, den Koelner Dom dem Erdboden gleichzumachen, die Mona Lise in Tinte zu tauchen, die Altartafeln der hollaendischen Kuenstler zu verbrennen, denn, wie du sagst, es wird ja Zeit Kunst und Kultur vom Glauben zu trennen. Das ist, bei allem Respekt, derart idiotisch, denn du muesstest fordern, dass alle Kulturen auf der gesamten Welt ihre Kunstgegenstaende zertruemmern, die sie alle begannen mit der Gottesverehrung. Das tun die Natuervoelker in Brasilien ebenso wie in Asien oder Afrika.
Ich wiederhole es: du, ja auch du persoenlich, partizipierst von den christlichen Errungenschaften und Leistungen, erbaust dich an klassischer Musik, an Kirchenarchitektur und Malerei und fordert zugleich, dass deren Schaffensbasis abgelehnt wird.

Waere es nicht eher an der Zeit dass du deine eigene Einstellung zu Gott ueberdenkst? Glaubst du eigentlich an Gott?
Das hoert sich nicht so an. Das hoert sich eher so an, wie ein Gottloser stalinistischer Betonkopf agitiert.

Eine Minderheit terrorisiert hier die Mehrheit (nein, nicht du als Mensch, die Bewegung meine ich).

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 23. Juli 2016, 23:28

Du hast nicht verstanden. Es geht nicht darum, was ein Einzelner für wahr und richtig hält, sondern darum, was im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs als für alle verbindlich erklärt werden kann. Sich auf Gottes Willen zu berufen mag in der Sache richtig sein, hilft aber nicht weiter, wenn der Gesprächspartner nicht an Gott glaubt.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 24. Juli 2016, 08:52

guatuso hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Es geht nicht um deinen Lebensstil, der marginale von ca. 3 Prozent der Bevoelkerung, es geht um die Religioesitaet von Menschen, die bestimmte Lebensstile ablehnen, weil ihrer Religioesitat (und die damit verbundenen riesigen Errungenschaften von 2000 Jahren moralischer und zivilisatorischer Art) provoziert und negiert werden, als sei es Dreck. Ein Pierre Vogel hat keine Kunstwerke erschaffen und keine Krankenhaeuser erbaut, wie es die christliche Gemeinschaft seit 2000 Jahren tat und heute noch macht. Daher hinkt dein beispiel.Unsere gesamte gesellschaftliche Ordnung und Leistung fusst auf diese christliche Basis, sogar im Grundgesetz ist das verankert. Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland:" Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,...", du siehst, der Mensch kommt erst an zweiter Stelle, aber das wollen viele nicht mehr wissen. Sich aber auf Gesetze berufen.

Du forderst schlicht die Vergangenheit abzuschaffen, den Petersdom abzureissen, den Koelner Dom dem Erdboden gleichzumachen, die Mona Lise in Tinte zu tauchen, die Altartafeln der hollaendischen Kuenstler zu verbrennen, denn, wie du sagst, es wird ja Zeit Kunst und Kultur vom Glauben zu trennen. Das ist, bei allem Respekt, derart idiotisch, denn du muesstest fordern, dass alle Kulturen auf der gesamten Welt ihre Kunstgegenstaende zertruemmern, die sie alle begannen mit der Gottesverehrung. Das tun die Natuervoelker in Brasilien ebenso wie in Asien oder Afrika.
Ich wiederhole es: du, ja auch du persoenlich, partizipierst von den christlichen Errungenschaften und Leistungen, erbaust dich an klassischer Musik, an Kirchenarchitektur und Malerei und fordert zugleich, dass deren Schaffensbasis abgelehnt wird.

Waere es nicht eher an der Zeit dass du deine eigene Einstellung zu Gott ueberdenkst? Glaubst du eigentlich an Gott?
Das hoert sich nicht so an. Das hoert sich eher so an, wie ein Gottloser stalinistischer Betonkopf agitiert.

Eine Minderheit terrorisiert hier die Mehrheit (nein, nicht du als Mensch, die Bewegung meine ich).
du verstehst es nicht und argumente ad hominem akzeptiere ich prinzipiell nicht

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 24. Juli 2016, 08:53

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Du hast nicht verstanden. Es geht nicht darum, was ein Einzelner für wahr und richtig hält, sondern darum, was im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs als für alle verbindlich erklärt werden kann. Sich auf Gottes Willen zu berufen mag in der Sache richtig sein, hilft aber nicht weiter, wenn der Gesprächspartner nicht an Gott glaubt.
danke das wars ich sollte sparsammer formulieren :breitgrins:

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von overkott » Montag 25. Juli 2016, 10:38

CIC_Fan hat geschrieben:niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Dass Gott Sicherheit und Frieden wünscht, dürfte doch allen Menschen gutwilligen Menschen klar sein. Gerade die Gottesleugner sind doch ein echtes Sicherheitsrisiko, weil sie einer Theologie der Gewaltlosigkeit im Weg stehen.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Montag 25. Juli 2016, 17:15

CIC_Fan hat geschrieben:
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Du hast nicht verstanden. Es geht nicht darum, was ein Einzelner für wahr und richtig hält, sondern darum, was im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs als für alle verbindlich erklärt werden kann. Sich auf Gottes Willen zu berufen mag in der Sache richtig sein, hilft aber nicht weiter, wenn der Gesprächspartner nicht an Gott glaubt.
danke das wars ich sollte sparsammer formulieren :breitgrins:
Anstatt solche "Argumente" zu bringen und dich haemisch drueber zu freuen, mir endlich ein Argument entgegen gebracht zu haben, solltets du dich fragen, warum ihr in Deutschland so Gottlos geworden seid, was euer eigener Anteil daran ist, dass man sich in Deutschland schaemen muss zu sagen "Ich glaube an Gott", was eure (auch deine) Mitschuld an der Tatsache ist, dass der Glaube an die Chemie wichtiger wurde, als der Glaube an die Liebe Gottes.

Und, ohne dir persoenlich jetzt zu nahe treten zu wollen: Solange es legitim ist, alles zu akzeptieren, hochzujubeln, was Gottesfremd ist, ob propagierte Homosexualitaet oder Abtreibung, ob gelebte Menschenverachtung im Fernsehen (Ziegenficker) oder das Hinnehmen, dass halbe Kinder mit 14 bereits bumsen duerfen (Erfahrung sammeln....) und es auch sollen - solange das alles als modern, legitim, Weltoffen und Lebensheiter propagiert wird, wird die Gottesunglaeubigkeit weiter und weiter steigen.

Ich habe mich in anderen Foren (fuer Autoren) schon beschimpfen lassen wie der letzte Dreck, weil ich pro-Gott bin und es aeussere.
Tust du es auch?

Nachtrag: Letzte Woche habe ich mich mit einem Ehepaar unterhalten. Sie sind seit 53 Jahre verheiratet.
Wetten, die haben vorher nicht alle Betten durchgepennt, um auszuprobieren ob man zusammen passt!

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Montag 25. Juli 2016, 18:43

overkott hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Dass Gott Sicherheit und Frieden wünscht, dürfte doch allen Menschen gutwilligen Menschen klar sein. Gerade die Gottesleugner sind doch ein echtes Sicherheitsrisiko, weil sie einer Theologie der Gewaltlosigkeit im Weg stehen.
wie schon so oft:
Setzten nicht genügend themenverfehlung

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Montag 25. Juli 2016, 18:47

guatuso hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Du hast nicht verstanden. Es geht nicht darum, was ein Einzelner für wahr und richtig hält, sondern darum, was im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs als für alle verbindlich erklärt werden kann. Sich auf Gottes Willen zu berufen mag in der Sache richtig sein, hilft aber nicht weiter, wenn der Gesprächspartner nicht an Gott glaubt.
danke das wars ich sollte sparsammer formulieren :breitgrins:
Anstatt solche "Argumente" zu bringen und dich haemisch drueber zu freuen, mir endlich ein Argument entgegen gebracht zu haben, solltets du dich fragen, warum ihr in Deutschland so Gottlos geworden seid, was euer eigener Anteil daran ist, dass man sich in Deutschland schaemen muss zu sagen "Ich glaube an Gott", was eure (auch deine) Mitschuld an der Tatsache ist, dass der Glaube an die Chemie wichtiger wurde, als der Glaube an die Liebe Gottes.

Und, ohne dir persoenlich jetzt zu nahe treten zu wollen: Solange es legitim ist, alles zu akzeptieren, hochzujubeln, was Gottesfremd ist, ob propagierte Homosexualitaet oder Abtreibung, ob gelebte Menschenverachtung im Fernsehen (Ziegenficker) oder das Hinnehmen, dass halbe Kinder mit 14 bereits bumsen duerfen (Erfahrung sammeln....) und es auch sollen - solange das alles als modern, legitim, Weltoffen und Lebensheiter propagiert wird, wird die Gottesunglaeubigkeit weiter und weiter steigen.

Ich habe mich in anderen Foren (fuer Autoren) schon beschimpfen lassen wie der letzte Dreck, weil ich pro-Gott bin und es aeussere.
Tust du es auch?

Nachtrag: Letzte Woche habe ich mich mit einem Ehepaar unterhalten. Sie sind seit 53 Jahre verheiratet.
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ich bin nicht aus deutschland daher der falsche Adressat für deine Frage
was du sonst so schreibst läßt sich mit dem Satz zusammenfassen FRÜHER WAR ALLES BESSER
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von overkott » Montag 25. Juli 2016, 19:18

CIC_Fan hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Dass Gott Sicherheit und Frieden wünscht, dürfte doch allen Menschen gutwilligen Menschen klar sein. Gerade die Gottesleugner sind doch ein echtes Sicherheitsrisiko, weil sie einer Theologie der Gewaltlosigkeit im Weg stehen.
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von Marion » Montag 25. Juli 2016, 20:46

CIC_Fan hat geschrieben: ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Warum soll jemand seine Dienstleistungen nicht anbieten dürfen wem er will? Kann doch nicht jeder x-Beliebige kommen und meinen er könne meine Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Ja, wo kämen wir denn da hin? Natürlich sucht sich jeder, soweit er es sich leisten kann seinen Umgang, seine Freunde und auch seine Kunden aus und das ist auch korrekt. Welcher "Chef" will einem Selbstständigen das denn verbieten?
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Montag 25. Juli 2016, 21:27

CIC_Fan hat geschrieben: was du sonst so schreibst läßt sich mit dem Satz zusammenfassen FRÜHER WAR ALLES BESSER
ein gläubiger verbitterter alter Mensch
Ach Gottchen, was fuer ein Quark. Darf man hier "Dumkopf" sagen?

Was hat meine Aufforderung dich selber zu fragen mit Deutschland zu tun?

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. Juli 2016, 09:59

overkott hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:niemand "muß" einem gott danken an dem er nicht glaubt wenn man so argumentiert ist man auf einer Linie mit Herrn Pierre Vogel
was ich zeigen will es nützt nichts in der heutigen Zeit vom religiösen standpunkt aus zu argumentieren
Auch was Kultur ect betrifft da wird man heute sagen es ist zeit daß sich Kunst und Kultur vom Glauben emanzipiert
ich bin gerne bereit mein LGBT Beispiel anders zu bringen ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Dass Gott Sicherheit und Frieden wünscht, dürfte doch allen Menschen gutwilligen Menschen klar sein. Gerade die Gottesleugner sind doch ein echtes Sicherheitsrisiko, weil sie einer Theologie der Gewaltlosigkeit im Weg stehen.
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. Juli 2016, 10:04

Marion hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben: ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Warum soll jemand seine Dienstleistungen nicht anbieten dürfen wem er will? Kann doch nicht jeder x-Beliebige kommen und meinen er könne meine Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Ja, wo kämen wir denn da hin? Natürlich sucht sich jeder, soweit er es sich leisten kann seinen Umgang, seine Freunde und auch seine Kunden aus und das ist auch korrekt. Welcher "Chef" will einem Selbstständigen das denn verbieten?
In Österreich war das noch nie so die Judicatur sagt hier ganz klar wer eine Dienstleistung anbietet hat sie zu erbringen abgelehnt darf nur in Ausnahme Fällen werden z.b. wenn jemand immer wieder nicht bezahlt
Es darf also niemand sagen keine Dienstleistung für Juden Behinderte Schwule usw aus Prinzip das ist Dikriminierung

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von HeGe » Dienstag 26. Juli 2016, 10:52

CIC_Fan hat geschrieben:In Österreich war das noch nie so die Judicatur sagt hier ganz klar wer eine Dienstleistung anbietet hat sie zu erbringen abgelehnt darf nur in Ausnahme Fällen werden z.b. wenn jemand immer wieder nicht bezahlt
Dass es in Österreich einen allgemeinen Kontrahierungszwang gab, wirst du sicher belegen können. Ich habe bei einer kurzen Google-Suche bspw. dieses Urteil gefunden, wo (genau wie in Deutschland) die ausnahmsweise Möglichkeit eines Kontrahierungszwangs für Monopolisten festgestellt wurde, wenn kein sachlicher Grund die Ablehnung rechtfertigt:

http://www.wirtschaftsanwaelte.at/ogh-k ... opolisten/

Das spricht dafür, dass die Rechtslage in Österreich nicht anders war, wie in Deutschland. Erst die sog. "Anti-Diskriminierungs"-Gesetze haben die Grundsätze der Privatautonomie und Vertragsfreiheit erheblich eingeschränkt.
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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von overkott » Dienstag 26. Juli 2016, 11:36

CIC_Fan hat geschrieben: ist es korrekt jemand eine Dienstleistung zu verweigern nur weil ich seinen Lebensstil oder seine Ansichten nicht teile
Es kommt drauf an. In Frankreich zum Beispiel verlangte der Innenminister just von einer Polizistin eine Dienstleistung der besonderen Art. Nach Information eines namhaften Nachrichtenmagazins sollte sie falsches Zeugnis ablegen und Beweismaterial vernichten. Konkret ging es um den LKW-Fall in Südfrankreich, bei dem ein Fahrer in eine Menschenmenge raste. Der Innenminister wollte im Bericht die Präsenz der Staatspolizei erwähnt haben; außerdem wies er die Polizistin an, Aufnahmen aus sechs Kameras zu löschen, angeblich damit sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die Polizistin weigerte sich standhaft und wollte nur bezeugen, was sie gesehen habe. Der Innenminister überzog sie anschließend mit einer Verleumdungsklage, behauptet jedoch nicht, dass die Staatspolizei vor Ort gewesen sei.

Was will uns das lernen?

Das Verweigerungsrecht beruht auf der Illegitimität des Begehrens.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von overkott » Donnerstag 28. Juli 2016, 16:30

Eine Verstaatlichung von Kindern vermindert ihre Zahl und unterstützt Eltern in ihrem Wunsch nach eigenen Kindern unzureichend. Hier liegt ein großes Manko beim Familienministerium. Leider betreibt dieses vorrangig Geschlechterpolitik und unterschätzt den Wert unbezahlter gesellschaftlicher Arbeit in den Familien. Die Eltern ins Hamsterrad zu schicken, damit sie staatliche Kinderbetreuung finanzieren, löst bei Eltern keineswegs helle Begeisterung aus.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von Hubertus » Montag 29. August 2016, 08:05

Hochinteressante Studie zum Thema "Roboterbabys":

"Roboterbabys versagen im Einsatz gegen Teenager-Schwangerschaften"

Daraus:
Ein Wochenende mit einem künstlichen Säugling zu verbringen soll Schwangerschaften unter Teenagern bremsen. Tatsächlich wurden australische Teilnehmerinnen des Programms doppelt so häufig Mutter, wie eine Untersuchung zeigt.
(i.O. fett.)
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Montag 29. August 2016, 15:16

Hubertus hat geschrieben:Hochinteressante Studie zum Thema "Roboterbabys":

"Roboterbabys versagen im Einsatz gegen Teenager-Schwangerschaften"

Daraus:
Ein Wochenende mit einem künstlichen Säugling zu verbringen soll Schwangerschaften unter Teenagern bremsen. Tatsächlich wurden australische Teilnehmerinnen des Programms doppelt so häufig Mutter, wie eine Untersuchung zeigt.
(i.O. fett.)
Das erstaunt mich nicht. In Lateinamerika, das ja sehr Kinderfreundlich ist, kuemmern sich schon kleine Maedchen von 4-5 Jahren um das Baby, tragen es mal, spielen mit ihm, bekommen Hautnah die viele Arbeit mit, aber sie verstehen e snicht als Arbeit sondern als Notwendigkeit, da waechst schnell die Lust heran auch ein Baby zu haben. Es ist halt eine andere Menschenliebe vorhanden.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von overkott » Mittwoch 31. August 2016, 15:24

Der Entwurf für das Kuckuckskindergesetz des Bundesjustizministers erscheint als bürokratischer Aktionismus und ist von Deregulierung weit entfernt. Denn damit soll ein Problem gelöst werden, das in seinem Ausmaß gar nicht genau bekannt ist. Außerdem dürfte das geltende Recht ausreichen, um das theoretische Problem auch praktisch zu lösen.

Im Kern geht es um den Entschädigungsanspruch von zu Unrecht zur Zahlung verpflichteten Männern. Um den Weg zur Entschädigung frei zu machen, sollen Mütter den zweifelnden Zahlungswilligen den Namen eines möglichen Vaters nennen. Diese Auskunftpflicht ist jedoch überflüssig.

Allgemein müssen Bürger ihre Ansprüche belegen. Das gilt auch für den Unterhaltsanspruch einer Mutter für ihr Kind. Normalerweise reicht die Ehe als Beleg aus. Sollte jedoch der unterhaltspflichtige (Ehe-)Mann Zweifel an der ihm zugeschriebenen Vaterschaft hegen, muss die Mutter einem Gentest ihres Kindes zustimmen, nicht aber den Namen des leiblichen Vaters offenbaren. Sollte ein Ehemann das mangelnde Vertrauen der Ehefrau als grundsätzliche Störung der Ehe verstehen, bleibt ihm der Weg zum Ehegericht offen.

Hat die Frau für ein Kind zu Unrecht Unterhalt bezogen, ist sie gegenüber dem zu Unrecht zur Zahlung Verpflichteten erstattungspflichtig. Dagegen sollte sie ihren Anspruch beim leiblichen Vater durchsetzen. Ansonsten haftet die volljährige Mutter mit ihrem persönlichen Vermögen und Einkommen. Unterhaltsrechtlich reicht es, wenn der zu Unrecht Verpflichtete finanziell entschädigt wird. Einen weitergehenden Informationsanspruch hat er nicht.

Das Familienrecht ersetzt in diesem Fall nicht die Moral ( etwa im Hinblick auf Offenheit und Ehrlichkeit unter Ehepartnern ), sondern regelt lediglich die finanziellen Versorgungsfragen.

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von guatuso » Sonnabend 3. September 2016, 13:23

Beck. Natuerlich., Und die Gruenen. Wer sonst. Die Kinderschaenderpartei.
Die werden immer Kranker im Kopf. Immer abartiger.

Das alte sozialistische Model aus den fruehen 7er Jahren, dass Kinder keine Eltern brauchen, sondern nur "Bezugspersonen" kramen dieser Haufen homosexueller Luestlinge, abartiger Zukunftsphantasten, Heuchler, Volkserzieher, wieder hervor:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 1767.html

"Varianten gibt es viele: Die Eltern trennen sich und finden neue Partner. Oder: Ein lesbisches Paar bekommt ein Kind mit einem schwulen. Für solche Fälle fordern Grünen-Politiker Rechte und Pflichten für bis zu vier Eltern. Neben den biologischen Eltern sollten bis zu zwei soziale Eltern die "elterliche Mitverantwortung" erhalten können - unabhängig von Trauscheinen."

Und niemand dieser Lumpen denkt an die Kinder. Niemand stellt sich vor, was in einer Kinderseele passiert. Keiner dieser Gruenen hat auch nur den Hauch einer Empathie fuer Kinder. Hauptsache Schwule und Lesben besitzen neben ihrem Lustknaben noch ein Kind wie andere Leute ihr Auto. Saemtliche paedagogischen und psychologischen Forschungen bestaetigen, dass ein Kind Mama und Papa braucht und nicht doppel-Mama und Schwulen-Onkel. Die sind einfach -fuer mich- kriminell, diese Typen. Ruecksichtslos.

Dass so gestoerte Leute ueberhaupt in die Politik duerfen....oder oeffentliche Aemter uebernehmen duerfen...

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Re: Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 3. September 2016, 15:06

Das ständige Erregen des Users bei dem Thema sagt viel aus

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