Die Lufthoheit über den Kinderbetten

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Robert Ketelhohn
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Die Lufthoheit über den Kinderbetten

Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonntag 23. April 2006, 21:52

Ex-SPD-Generalsekretär Olaf Scholz (03.11.2002): »Wir haben weni-
ger Ganztagsbetreuung und auch nicht genügend Betreuungsmög-
lichkeiten für Kinder im Krippenbereich. Wir wollen da eine kulturel-
le Revolution erreichen … Wir wollen die Lufthoheit über den Kinder-
betten erobern.«

08.04.2006: Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther
Oettinger (CDU) fordert in »BILD am Sonntag« eine »Kindergarten-
pflicht im letzten Jahr vor der Einschulung«.

23.04.2006: Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU):
»Es könnte sinnvoll sein, mittelfristig das letzte Kindergartenjahr in
ganz Deutschland verpflichtend einzuführen.«

Das bloß als Beispiele. Ähnliche Äußerungen sind Legion. Wir wer-
den das bekommen. Derzeit werden wir vorbereitet. Wir werden
die staatliche Kindergartenpflicht so sicher bekommen, wie wir vie-
lerorts schon verpflichtenden „Ethik“- oder „Lebenskunde“unter-
richt haben. Der Moloch greift zu.

Die Frage stellt sich mir immer drängender, was wir tun können und
müssen, um unsere Kinder vor dem Zugriff des Staates zu schützen.
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Martin O
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Beitrag von Martin O » Montag 24. April 2006, 00:10

Ab wo, lieber Robert, meinst du, die Kinder vor Zugriffen des Staates schützen zu müssen? Gewisse Eingriffe in die Freiheit der Eltern gab es schon vorher - die Schulpflicht besteht, und zwar m.E. zu Recht, seit 200 Jahren.

Dass es Kinder gibt, um die sich niemand kümmert, weil beide Eltern arbeiten (müssen) oder sonst nicht in der Lage sind, ist leider Tatsache. Freiwillige Angebote werden leider oft genau von denen in Anspruch genommen, die es nicht nötig hätten. Daher kann ich die Überlegungen der von dir zitierten Politiker in gewisser Weise verstehen.

Im Moment tendiere ich allerdings noch eher dazu, ein Kindergartenpflichtjahr und verpflichtende Ganztagsschule abzulehnen. Wenn sie denn kommen, wird die Kirche sie aber nicht verhindern können, sondern lediglich ihre eigenen Angebote(wie sie bei Kindergärten ja schon bestehen) machen können.
Demokratie ist die schlechteste Staatsform - abzüglich aller übrigen (Winston Churchill)

Tacitus
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Beitrag von Tacitus » Montag 24. April 2006, 18:08

Vielleicht wäre Homeschooling eine mögliche Lösung. Aber wer hat schon die Zeit, seine Kinder selbst zu unterrichten?
In jedem Falle aber kirchliche Kindergärten und Schulen nutzen.

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 24. April 2006, 18:13

Homeschooling ist doch in D verboten? :hmm: (Bei uns nicht ... tu felix austria)

Im übrigen: man muß selbst bei kirchlichen Lehrinstitutionen aufpassen, wo man seine Kinderchen hintut.

Linus, in 2 verschiedenen kirchlichen Schulen gewesen, die erste war irgendwas nur nicht kirchlich (die Relilehrerin lief barbusig im Schwimbad bei der Aufsicht rum :/ :nein: ) die zweite war es tatsächlich.
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Tacitus
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Beitrag von Tacitus » Montag 24. April 2006, 18:59

Linus hat geschrieben:... die Relilehrerin lief barbusig im Schwimbad bei der Aufsicht rum :/ :nein: ) ...
Das darf sie doch garnicht!

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Raphael
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Beitrag von Raphael » Montag 24. April 2006, 19:40

@ Tacitus
Tacitus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:... die Relilehrerin lief barbusig im Schwimbad bei der Aufsicht rum :/ :nein: ) ...
Das darf sie doch garnicht!
Das mag ja bei Euch in Bayern anders sein, aber außerhalb von Bayern tun Menschen auch manchmal Dinge, die sie nicht dürfen ......... ;D
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

Tacitus
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Beitrag von Tacitus » Montag 24. April 2006, 22:27

Hm, das scheint wohl so zu sein, Raphael! ;D

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Montag 24. April 2006, 22:31

Tacitus hat geschrieben:Vielleicht wäre Homeschooling eine mögliche Lösung.
Linus hat geschrieben:Homeschooling ist doch in D verboten? (Bei uns nicht ... tu felix austria)
Ob staatlich verboten oder nicht, Heimunterricht ist jedenfalls ureige-
nes Recht der Eltern, das ihnen kein Staat nehmen darf. Dem Kaiser,
was des Kaisers. Die Kinder gehören nicht dazu. (Auch nicht musli-
mische, buddhistische oder jüdische Kinder, nebenbei.)
Tacitus hat geschrieben:Aber wer hat schon die Zeit, seine Kinder selbst zu unterrichten?
Richtig. Darum sind öffentliche Schulen als Hilfsangebot der Gesell-
schaft oder einer Gemeinschaft auch nur zu begrüßen.

Es kann aber nicht sein – das heißt: ist wider göttliches Recht –, wenn
der Staat gegen den Willen der Eltern Lehrinhalte vorschreibt. Gewiß
werden Eltern auch hier dankbar sein, wenn man allgemeine Lehr-
pläne vorschlägt. Vieles kann der einzelne ja gar nicht selber erarbei-
ten.

Aber bei den Eltern muß die Kontrolle und Genehmigung der Lehr-
pläne bleiben. Ja mehr, die Eltern haben die Pflicht und Schuldigkeit
ihren Kindern gegenüber, dieser Verantwortung auch nachzukom-
men, anstatt sie beim Leviathan abzugeben.

Das Problem ist überall da virulent, wo wir es nicht mit homogenen
Gesellschaften zu tun haben – das allerdings ist heute fast überall.
Religiöse, weltanschauliche oder auch ethnische Minderheiten müssen
das Recht haben, die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder in eige-
ner Verantwortung zu regeln.
Tacitus hat geschrieben:In jedem Falle aber kirchliche Kindergärten und Schulen nutzen.
Linus hat geschrieben:man muß selbst bei kirchlichen Lehrinstitutionen aufpassen, wo man seine Kinderchen hintut.
Da können die Eltern den Kampf dann aber notfalls mit ihrer kirch-
lichen Schulbehörde (oder dem Imam, Rabbi, Guru …) ausfechten,
nicht mit der staatlichen Polizei.
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Martin O
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Beitrag von Martin O » Montag 24. April 2006, 23:13

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Ob staatlich verboten oder nicht, Heimunterricht ist jedenfalls ureige-
nes Recht der Eltern, das ihnen kein Staat nehmen darf. Dem Kaiser,
was des Kaisers. Die Kinder gehören nicht dazu. (Auch nicht musli-
mische, buddhistische oder jüdische Kinder, nebenbei.)
Ich glaube schon, dass der Staat gewisse Dinge kontrollieren muss. Ich denke, Lesen, Schreiben, Rechnen und einige grundlegende Regeln des Zusammenlebens sollte jedes Kind lernen, unabhängig, ob die Eltern es wollen oder nicht.
Auch in Ländern, in denen Hausunterricht erlaubt ist, wird meines Wissens kontrolliert, ob gewisse Standards eingehalten werden (z.B. Kinder nicht als billige Arbeitskräfte gebraucht oder zum Stehlen abgerichtet werden); in Deutschland gibt es meiner Meinung nach keinen Grund, Unterricht zu Hause unter diesen Bedingungen zu erlauben - es gibt ja hier, anders als in den USA, keine einsamen Ranchs, um die 1000 Quadratkilometer menschenleeres Land liegen)
Richtig. Darum sind öffentliche Schulen als Hilfsangebot der Gesell-
schaft oder einer Gemeinschaft auch nur zu begrüßen.

Es kann aber nicht sein – das heißt: ist wider göttliches Recht –, wenn
der Staat gegen den Willen der Eltern Lehrinhalte vorschreibt.
Siehe oben: Sehr wohl kann der Staat meiner Meinung nach vorschreiben, dass alle Kinder Lesen, Schreiben, Rechnen, einiges Grundwissen in der Naturkunde (Strom, Verhalten von Tieren etc.) und einige Grundregeln des Zusammenlebens (z.B. Verkehrsregeln) lernen sollen.
Abzulehnen ist es, wenn der Staat die ethisch-philosophische Schulung übernehmen will. Nur ist die Grenze zwischen dem Aufgabenbereich des Staates und dem der Familie oft schwer zu bestimmen.
Demokratie ist die schlechteste Staatsform - abzüglich aller übrigen (Winston Churchill)

Dr. Dirk
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Beitrag von Dr. Dirk » Dienstag 25. April 2006, 07:56


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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Dienstag 25. April 2006, 08:28

Leviathan wird immer mächtiger, der Staat, die Gesellschaft mischt sich immer mehr, am Ende total, in die Belange der Individuen ein.

Die Tendenz entspricht dem Prozeß der Zivilisation, der zunehmenden Vernetzung und Verflechtung.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 27. April 2006, 08:01

Dazu ein Artikel auf http://www.kath.net/detail.php?id=13486

Interessant!

Linus :mrgreen:
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Dienstag 2. Mai 2006, 09:28

Linus hat geschrieben:Dazu ein Artikel auf http://www.kath.net/detail.php?id=13486

Interessant!

Linus :mrgreen:
Die Ministerin ist erfolgreiche Mutter, sie ist erfolgreich im Beruf und sie hat in der Politik eine schöne, gleichfalls erfolgreiche Karriere gemacht. Sie ist Alles, sie ist omnipotent.

Zweifel sind daher nicht angebracht.

Die blöden Frauen müssen es nur so machen wie sie, dann sind sie alle auch so erfolgreich und bekommen viele gutgeratene Kinder.
Es ist alles ganz einfach - auf zu neuen Ufern, einer leuchtenden CDU-Zukunft entgegen.

Alles klaro, noch Fragen offen?
Nein?
Abtreten, kopieren! :mrgreen:
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 14. Juni 2006, 10:29

Die Welt (14. Juni 2006) hat geschrieben:
CDU-Abgeordnete wollen Ehegattensplitting abschaffen

Neue Form der Steuervergünstigung vorgeschlagen - Familienministerium verspricht Überprüfung

Berlin - In den Streit um das Ehegattensplitting kommt Bewegung. Nach FDP, SPD und Grünen haben jetzt auch Abgeordnete der Union die geltende Regel als nicht mehr zeitgemäß kritisiert und eine Reform gefordert. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) reagierte zurückhaltend. Derzeit würden alle familienpolitischen Leistungen geprüft. Das werde bis Jahresende dauern. Ob dabei im Ergebnis das Ehegattensplitting abgeschafft und durch ein Familiensplitting ersetzt wird, ließ die Ministerin offen.

Der im Haushaltsausschuß für Familienpolitik zuständige Ole Schröder (CDU) sagte: "Das bisherige Ehegattensplitting bevorzugt die Einverdiener-Ehe und berücksichtigt nicht die vielfältigen Formen der Lebensgemeinschaften." Die große Koalition müsse zu einer vorurteilsfreien Überprüfung aller Familienmaßnahmen bereit sein und das Ehegattensplitting steuerlich durch eine ausgeprägte Familienkomponente ersetzen, sagte er.

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kostete das Splitting den Fiskus 2003 gut 22 Mrd. Euro. Rund 43 Prozent dieser steuerlichen Vergünstigung kämen dabei Ehen ohne Kinder zugute. Den größten Vorteil hätten Mittelstandsfamilien mit nur einem verdienenden Ehepartner.

Statt die Einkommen der Ehepartner zu addieren und jeweils die Hälfte zu besteuern, schlug der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer vor, das Familieneinkommen durch die Gesamtzahl der Familienmitglieder zu teilen. Damit würde sich nicht nur bei Ehepaaren, bei denen nur einer berufstätig ist oder große Einkommensunterschiede herrschen, die Steuerlast deutlich verringern, sondern auch bei Ehepaaren mit Kindern, bei denen beide Elternteile arbeiten. Dadurch würde ein Anreiz geschaffen, arbeiten zu gehen [weiter]
Worum geht es? – Nur scheinbar ums Geld in der Staatskasse. Viel-
mehr ist der eigentliche Zweck derselbe, dem auch viele andere Maß-
nahmen dienen.

Es geht darum, die Familie zu zerstören. Auf alle nur denkbare Weise
soll verhindert werden, daß noch Kinder in gesunden, großen Familien
aufwachsen. Oder schon gar in christlichen Familien.

Das ist Programm – seit langem schon –, daß sie die Bedeutung der
christlichen Familie und ihren erzieherischen Einfluß vernichten
wollen.

Scheidung, Pille, zügelloses Vögeln, Fernsehen, nackte Leiber überall,
Kindergärten flächendeckend, Sodomiten anerkannt einander deckend:
Der Staat will, was noch wächst an Kindern, greifen, formen, prägen
nach seinem eignen mißgestalten Bilde.

Also muß die Frau in den Beruf. Weg vom Herd, weg von den Kindern,
Pisa zeigt: da müssen Spezialisten ran, pflichtschuldigst schon im Kin-
dergarten, in die Hirnchen einzuspritzen, was später immer schwerer
würde Und wollen Frauen doch nicht Arbeitslohn, sondern lieber Kin-
der lieben, pflegen und erziehen um Gotteslohn: dann greifen sie dem
Vater in die Tasche. »Nehmen wir ihm gleich zehntausend raus im er-
sten Jahr: Wollen sehen, ob er uns nicht endlich seine Kinder läßt und
seine Frau zur Arbeit schickt.«

Das ist die Denke dieser verfluchten Brut, die sich das ausgedacht, und
ihrer Lakaien, die dies Land in ihren Krallen hält.
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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Mittwoch 14. Juni 2006, 10:46

Mein Gott, lassen wir den Papst sprechen - die folgenden Zitate enstammen Familiaris consortio:
In dem Wissen, daß Ehe und Familie zu den kostbarsten Gütern der Menschheit zählen, möchte die Kirche ihre Stimme und das Angebot ihrer Hilfe zu jenen gelangen lassen, die den Wert von Ehe und Familie bereits kennen und dementsprechend leben wollen, zu jenen, die unsicher und unruhig nach der Wahrheit suchen, sowie zu jenen, die ungerechterweise daran gehindert werden, ihre Auffassung von der Familie in Freiheit zu verwirklichen.
Nicht selten werden dem Mann und der Frau von heute in ihrer ehrlichen und tiefen Suche nach einer Antwort auf die täglichen ernsten Probleme ihres ehelichen und familiären Lebens Ansichten und Vorschläge angeboten, die zwar verlockend sind, aber die Wahrheit und Würde der menschlichen Person mehr oder weniger verletzen. Dieses Angebot wird oft von der mächtigen und weitverzweigten Organisation der Medien gestützt, welche die Freiheit und die Fähigkeit zur objektiven Beurteilung unterschwellig gefährden.
Einerseits ist man sich der persönlichen Freiheit mehr bewußt, schenkt der Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen in der Ehe, der Förderung der Würde der Frau, der verantworteten Elternschaft, der Erziehung der Kinder größere Aufmerksamkeit; man weiß darüber hinaus um die Notwendigkeit der Entwicklung von Beziehungen zwischen den einzelnen Familien zu gegenseitiger spiritueller und materieller Hilfe; man entdeckt wieder neu die der Familie eigene ekklesiale Sendung und ihre Verantwortung für den Aufbau einer gerechteren Gesellschaft. Andererseits aber gibt es Anzeichen einer besorgniserregenden Verkümmerung fundamentaler Werte: eine irrige theoretische und praktische Auffassung von der gegenseitigen Unabhängigkeit der Eheleute; die schwerwiegenden Mißverständnisse hinsichtlich der Autoritätsbeziehung zwischen Eltern und Kindern; die häufigen konkreten Schwierigkeiten der Familie in der Vermittlung der Werte; die steigende Zahl der Ehescheidungen; das weit verbreitete Übel der Abtreibung; die immer häufigere Sterilisierung; das Aufkommen einer regelrechten empfängnisfeindlichen Mentalität.

An der Wurzel dieser negativen Erscheinungen findet sich oft eine Zersetzung von Begriff und Erfahrung der Freiheit, die nicht als die Fähigkeit aufgefaßt wird, den Plan Gottes für Ehe und Familie zu verwirklichen, sondern vielmehr als autonome Kraft der Selbstbehauptung - für das eigene, egoistisch verstandene Wohlergehen und nicht selten gegen die Mitmenschen.
Ach, eigentlich müssten diese Leute das ganze Dokument auswendig lernen... Und die CDU nennt sich C--------DU? :hmm:
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr alle, die guten Willens sind, seid im Gebet...

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 14. Juni 2006, 11:04

Der oben erwähnte »im Haushaltsausschuß für Familienpolitik zustän-
dige Ole Schröder (CDU)« ist natürlich auch ledig und kinderlos. Er
hat auch eigentlich Beßres zu tun, so etwa, sich mit spirituellen Größen
zu treffen.
Bild Bild Bild
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Tacitus
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Beitrag von Tacitus » Mittwoch 14. Juni 2006, 12:27

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Worum geht es? – Nur scheinbar ums Geld in der Staatskasse. Viel-
mehr ist der eigentliche Zweck derselbe, dem auch viele andere Maß-
nahmen dienen.

Es geht darum, die Familie zu zerstören. Auf alle nur denkbare Weise
soll verhindert werden, daß noch Kinder in gesunden, großen Familien
aufwachsen. Oder schon gar in christlichen Familien.

Das ist Programm – seit langem schon –, daß sie die Bedeutung der
christlichen Familie und ihren erzieherischen Einfluß vernichten
wollen.
:jump:
Die Strafe wird auf dem Fuße folgen: Weniger Kinder, demographische Katastrophe ...
Die mangelnde familiäre Liebe, die angestellte "Erzieher" nicht geben können, wird zu einer Zunahme von sozialunverträglichen Menschen in allen sozialen Schichten führen, woran wiederum das Gemeinwesen Schaden nehmen wird.
Wir werden wirklich von Blöden regiert!

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holzi
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Beitrag von holzi » Mittwoch 14. Juni 2006, 12:53

Tacitus hat geschrieben:Wir werden wirklich von Blöden regiert!
Und wir haben diese auch noch [Punkt]
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
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Werner001
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Beitrag von Werner001 » Mittwoch 14. Juni 2006, 14:30

holzi hat geschrieben:
Tacitus hat geschrieben:Wir werden wirklich von Blöden regiert!
Und wir haben diese auch noch [Punkt]
Du vielleicht, aber die Mehrheit hier im Forum nicht.
Aber die Republikaner und die Christliche Mitte sind halt nur Splitterparteien und ahebn nichts zu sagen im Land, was andererseits auch wieder gut ist.

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holzi
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Beitrag von holzi » Mittwoch 14. Juni 2006, 14:36

Werner001 hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
Tacitus hat geschrieben:Wir werden wirklich von Blöden regiert!
Und wir haben diese auch noch [Punkt]
Du vielleicht, aber die Mehrheit hier im Forum nicht.
Mit "wir" meine ich unser Volk, ob es uns jetzt passt oder nicht.
Werner001 hat geschrieben: Aber die Republikaner und die Christliche Mitte sind halt nur Splitterparteien und haben nichts zu sagen im Land, was andererseits auch wieder gut ist.
Wie wär's denn mit den "Bibeltreuen"? Evangelikale reinsten Wassers, die halten sich für so christlich, dass du dagegen blass wirst! ;)
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Mittwoch 14. Juni 2006, 17:10

Tacitus hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Worum geht es? – Nur scheinbar ums Geld in der Staatskasse. Viel-
mehr ist der eigentliche Zweck derselbe, dem auch viele andere Maß-
nahmen dienen.

Es geht darum, die Familie zu zerstören. Auf alle nur denkbare Weise
soll verhindert werden, daß noch Kinder in gesunden, großen Familien
aufwachsen. Oder schon gar in christlichen Familien.

Das ist Programm – seit langem schon –, daß sie die Bedeutung der
christlichen Familie und ihren erzieherischen Einfluß vernichten
wollen.
:jump:
Die Strafe wird auf dem Fuße folgen: Weniger Kinder, demographische Katastrophe ...
Die mangelnde familiäre Liebe, die angestellte "Erzieher" nicht geben können, wird zu einer Zunahme von sozialunverträglichen Menschen in allen sozialen Schichten führen, woran wiederum das Gemeinwesen Schaden nehmen wird.
Wir werden wirklich von Blöden regiert!
Wir werden nicht von Blöden regiert. Die Satrapen wissen genau, was sie tun und wohin die Reise geht.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Ruddel
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Beitrag von Ruddel » Mittwoch 14. Juni 2006, 21:20

@Robert: vollste Zustimmung! Man kann nur froh sein, daß dem Staat das Geld für Kinderbetreuung ab 3 (Monaten, nicht Jahren), Pflichtganztagesschule & Co. fehlt... In diesem Zusammenhang ist auch immer wieder sprechend, mit welch drakonischen Maßnahmen gegen Eltern vorgegangen wird, die Ihre Kinder zuhause unterrichten (lassen) wollen - das große Verbrechen daran ist, die Kinder der staatlichen Indoktrination zu entziehen.

Hier kann man schön nachlesen, welchen satanischen Plan diese Agenten der Unterwelt und ihre Mitläufer seit einigen Jahrzehnten verfolgen: Konflikttheorie gegen die Familie (PDF) (aus "Die Frankfurter Schule und Ihre zersetzenden Auswirkungen" von Rolf Kosiek).

Ruddel

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 14. Februar 2007, 23:03

Die Welt (14. Februar 2007) hat geschrieben:[right]http://www.welt.de/media/pic/000/666/66620v1.jpg[/right]
Massiver Widerstand gegen Krippen-Ausbau

Familienministerin von der Leyen (CDU) strebt die Schaffung 750.000 zusätzlicher Plätze für unter Dreijährige an. Widerspruch kommt aus den eigenen Reihen. CDU-Fraktionschef Kauder und Ministerpräsident Oettinger sind sich einig: Kinderbetreuung ist Sache der Länder.

Osnabrück - In der Union wächst der Widerstand gegen die Pläne von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur Kostenbeteiligung des Bundes bei der Schaffung von Kinderkrippen-Plätzen. Auch Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) lehnt dies ab „Wir haben gerade eine Föderalismusreform beschlossen. Und die besagt ganz klar: Für Kinderbetreuung sind die Länder zuständig und nicht der Bund“, sagte Kauder der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Das CDU-Präsidium hatte den Vorschlag bereits ausdrücklich unterstützt.

Er plädiere klar dafür, „nicht gleich alles wieder über den Haufen zu werfen“. Von der Leyen will die Zahl der Betreuungsplätze für unter Dreijährige bis 2013 auf 750.000 verdreifachen. Dies wären Plätze für 35 Prozent aller Kleinkinder. Die Ministerin schloss eine Grundgesetz-Änderung nicht aus, damit Bund, Länder und Gemeinden die Kosten von drei Milliarden Euro gemeinsam aufbringen könnten. Kauder nannte es zwar richtig, dass eine Bundesfamilienministerin darauf hinweist, welche Entwicklung notwendig ist und mit den Ländern darüber spricht. Aber: „Die Kinderbetreuung ist Sache der Länder.“ [weiter]
Die Kinderbetreuung ist Sache der Länder?
Dein Kind gehört dem Volk?
Du bist nichts, das Volk ist alles?
Die Kinderbetreuung ist Sache der Länder?

Eltern, wehrt euch. Kauft nicht bei Kinderschändern.
Kauft den staatlichen Kinderbetreuungsschreiern ihre Propaganda nicht ab.
Liefert eure Kinder nicht aus.
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Beitrag von Peregrin » Mittwoch 14. Februar 2007, 23:53

Martin O hat geschrieben: Ich glaube schon, dass der Staat gewisse Dinge kontrollieren muss.
Das ist dieser grundsätzlich falsche Gedanke. Wenn man dem einmal folgt, stellt man fest, daß schließlich alle Dinge "gewisse Dinge" sind.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Beitrag von Leguan » Mittwoch 21. Februar 2007, 16:14

Als „überfällig und dringend notwendig“ hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bezeichnet, die Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren deutlich zu erhöhen.

Überschrift heute in der Zeitung: "Katholiken unterstützen von der Leyen".

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Edi
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Beitrag von Edi » Mittwoch 21. Februar 2007, 18:53

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Von der Leyens "Gebärmaschinen"

Beitrag von Walter » Donnerstag 22. Februar 2007, 14:24

Der Tagesspiegel hat geschrieben:Bild

Bischof: Von der Leyen degradiert Frauen zu "Gebärmaschinen"

Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat in ungewöhnlich scharfer Form die Pläne von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Ausbau der Kleinkindbetreuung attackiert. (22.02.2007, 13:24 Uhr)

[right]http://www.tagesspiegel.de/bilder/aktue ... _17x14.jpg[/right]Augsburg - Die Pläne seien "schädlich für Kinder und Familien und einseitig auf eine aktive Förderung der Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern fixiert", kritisierte Mixa. Die Familienpolitik der Ministerin diene nicht in erster Linie dem Kindeswohl oder der Stärkung der Familie, sondern sei "vorrangig darauf ausgerichtet, junge Frauen als Arbeitskräfte-Reserve für die Industrie zu rekrutieren".

Die Doppelverdiener-Ehe werde von der Ministerin geradezu zum "ideologischen Fetisch" erhoben, bemängelte der Bischof. Wer mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleite, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiere die Frau zur "Gebärmaschine".

Mixa fordert häusliche Erziehung

Der Staat müsse sich stattdessen bemühen, mehr Mütter für die zeitlich überwiegende oder ausschließliche häusliche Erziehung ihrer Kinder in den ersten drei Lebensjahren zu gewinnen und dies auch finanziell zu fördern, forderte Mixa.

Der Bischof kritisierte ferner, dass im Familienministerium nach wie vor dieselben leitenden Mitarbeiter und Berater tätig seien wie unter Rot-Grün: "Da herrschen immer noch die alten sozialistischen Vorstellungen, die von der neuen Familienministerin jetzt mit dem Etikett 'christdemokratisch' geadelt werden." (tso/ddp)
γενηθήτω το θέλημά σου·

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Donnerstag 22. Februar 2007, 17:50

Rückendeckung bekommt Ursula von der Leyen auch von den Sozialdemokraten: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schmidt rief Bischof Mixa zum Rücktritt auf.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 31,00.html
Schon Kanzler Bismarck und Kanzler Hitler hatten ihre Probleme mit der Kirche.

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Beitrag von Edi » Donnerstag 22. Februar 2007, 20:29

http://www.idea.de/index.php?id=873&tx_ ... 857de1f93e

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 31,00.html

Zentralkommittee deutscher Kommunisten (ZdK) auch gegen Bischof Mixa und auch der Ehebrecher Friedbert Pflüger.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Leguan
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Beitrag von Leguan » Donnerstag 22. Februar 2007, 21:02

Knecht Ruprecht hat geschrieben:
Rückendeckung bekommt Ursula von der Leyen auch von den Sozialdemokraten: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schmidt rief Bischof Mixa zum Rücktritt auf.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 31,00.html
Der Bischof weigere sich "wegen seines pseudotheologischen Hirngespinstes vom Zölibat hartnäckig, zu heiraten und Kinder zu zeugen", so Ranke-Heinemann weiter.
Das ist aber ein ganz böser, der. :D

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Donnerstag 22. Februar 2007, 21:20

An dieser Stelle wieder meine beliebte Frage, ob Katholiken eine Partei wählen können, deren Spitzenpolitiker den Rücktritt eines Bischofs fordern.

Kurt
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Beitrag von Kurt » Donnerstag 22. Februar 2007, 21:54

Bessere Frage: Welches politische Sprachrohr haben die Bischöfe noch? Sie sind die APO von heute.

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