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„Zentrum gegen Vertreibungen“ in Berlin gegen

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 17:19
von Knecht Ruprecht
Ich finde es gut, dass Staaten der EU nicht mal so etwas auf die Reihe kriegen.

Pro und contra Vertriebenen-Zentrum

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 17:38
von Tacitus
Pro und contra sind m.E. nicht die Alternativen.

Im Prinzip wäre ich schon pro, aber dabei sollte nicht nur der deutschen Vertriebenen, sondern meinetwegen aller Vertriebenen durch die Geschehnisse im Zusammenhang mit dem WK II gedacht werden. Das schickt sich schon allein deshalb, weil Hitlerdeutschland den Krieg entfesselt hat.

Berlin wäre deshalb der geeignete Ort, weil das Unheil von hier ausging.
"Zentrum für Versöhnung" klingt allerdings eindeutig besser.

Ein solches Projekt kann ich mir auch nicht als ein rein deutsches vorstellen, sondern die Einbeziehung anderer Länder (Polen, Slowakei, Ungarn ...) wäre zum einen eine Chance und Plattform für die Begegnung von Menschen und zum anderen wäre ein "Zentrum für Versöhnung" für Deutsche ein Zeichen dafür, dass andere Länder Versöhnung wollen.

Weshalb findest Du es gut, dass Staaten der EU nicht mal sowas auf die Reihe kriegen?
Ich finde gut, dass darüber diskutiert wird, erhoffe mir aber schon ein Ergebnis.

Deshalb halte ich diesen da :mrgreen: für unangebracht!

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 18:53
von Knecht Ruprecht
Es ist gut für Europa, wenn die EU banalste Dinge nicht auf die Reihe kriegt.

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 19:03
von Tacitus
Aha, ein Euroskeptiker.

Aber Du hast doch von Staaten der EU und nicht von der EU gesprochen.

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 20:17
von Robert Ketelhohn
Ich halte von „Gedenkstätten“, „Mahnmälern“ und sonstigen Geßlerhüten überhaupt nichts, einerlei ob das jetzt ein Vertriebenenhut ist oder die abstrusen Betonklötzer, mit denen man neuerdings einen Teil des Berliner Zentrums zugestellt hat und die unter normalen Menshcen bloß ein Fall fürs Abbruchkommando wären.

Wir Gläubigen haben die Gräber der Heiligen und die übrigen Wallfahrtsstätten und Gnadenorte. Das ist der beßre Teil.

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 20:21
von Juergen
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Ich halte von „Gedenkstätten“, „Mahnmälern“ und sonstigen Geßlerhüten überhaupt nichts,....
Aber Robert,
gerade wir Deutsche brauchen doch Orte, wo wir uns alljährlich versammeln und für zwei Minuten auf Kommando ein betroffenes Gesicht machen können.

Verfasst: Samstag 6. August 2005, 20:38
von Knecht Ruprecht
Ist das Grab der heiligen Bernadette Soubirous logischer weise in Lourdes?

Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 17:33
von Ragnar
Juergen hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Ich halte von „Gedenkstätten“, „Mahnmälern“ und sonstigen Geßlerhüten überhaupt nichts,....
Aber Robert,
gerade wir Deutsche brauchen doch Orte, wo wir uns alljährlich versammeln und für zwei Minuten auf Kommando ein betroffenes Gesicht machen können.
genauso ist es.
Für echte Betroffenheit reicht es nicht.

Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 19:51
von Ewald Mrnka
Juergen hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Ich halte von „Gedenkstätten“, „Mahnmälern“ und sonstigen Geßlerhüten überhaupt nichts,....
Aber Robert,
gerade wir Deutsche brauchen doch Orte, wo wir uns alljährlich versammeln und für zwei Minuten auf Kommando ein betroffenes Gesicht machen können.
Völlig richtig. Schließlich gibt es den Stand der Berufsbetroffenen und der Berufsflagellanten. Die brauchen ihre Andachtsstätten und Wallfahrtsorte.