SARS-CoV2

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Petrus
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Petrus »

danke Euch Allen,

für diese vielen Informationen, dazu.

nun aber meine Frage (ja, ich nerve schon wieder):

wie gehst Du persönlich mit diesem (vermutlich neuen Phänomen) um?

nein, das meine ich nicht "Oberlehrerhaft-Abfragen".

nein -

ich bin der Meinung,

dass Ihr Alle mir dazu Anregungen geben könnt.

dafür herzlichen Dank im Voraus.

Petrus.

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holzi
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von holzi »

Wie ich damit umgehe? Ist doch wurscht.

Ich sag nur: Vita brevis, mors certa!

Muss man mehr wissen? Alles kommt so, wie es uns aufgesetzet ist.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Senensis
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Senensis »

Was ist eigentlich mit den guten alten Arbeitsschutzbestimmungen?
https://www.arbeitssicherheit.de/schrif ... %2C76.html

Einfache Halb- und Viertelmasken dürfen max. 120 min am Stück getragen werden. Danach ist eine Erholungszeit von mindestens 30 min vorgeschrieben. Es gibt auch eine Begrenzung der Einsatzzeiten pro Woche. Oder sind da andere Masken gemeint?
:hmm:
et nos credidimus caritati

Petrus
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Petrus »

holzi hat geschrieben:
Mittwoch 25. November 2020, 18:09
Wie ich damit umgehe? Ist doch wurscht.
danke Dir, holzi, für Deine Einschätzung, in diesem Zusammenhang.

btw: Wurscht ist nicht Wurscht. Das solltest Du ja wohl kennen. Oder?

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Niels
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Niels »

Der Mann mit der eisernen Maske "schärft nach": https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 8540.html/
(...) In den Innenstädten soll in den Geschäften für jede Person 20 Quadratmeter bereitgestellt werden. „Eine gewisse Entzerrung ist mir da sehr wichtig“, so Söder.
Genau. Deshalb warten dann bei der zu erwartenden Kälte die maskierten Kunden mit dem üblichen Mindestabstand draußen in den Einkaufsstraßen...
Denn:
Außerdem werde eine Maskenpflicht in allen bayerischen Innenstädten zur Verpflichtung.
:maske:
Nolite timere, pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Niels hat geschrieben:
Donnerstag 26. November 2020, 15:20
Der Mann mit der eisernen Maske "schärft nach": https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 8540.html/
Der dreht durch - das haben selbst die Bayern nicht verdient (die Franken aber schon, da kommt er schließlich her)

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Niels
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Niels »

"Mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie muss sich das Robert-Koch-Institut mit einem möglichen Interessenkonflikt in den eigenen Reihen auseinandersetzen: Ein leitender Mitarbeiter ist auch Gesellschafter einer Firma, die Corona-Tests mit entwickelt hat": https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... eiter.html
Bild --> Bild
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Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Ähnliche Fragen hatte ich bereits hier verlinkt:

https://www.kreuzgang.org/viewtopic.php ... 28#p911428

Da ging es aber um Drosten....

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Niels
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Niels »

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 27. November 2020, 22:08
Ähnliche Fragen hatte ich bereits hier verlinkt:

https://www.kreuzgang.org/viewtopic.php ... 28#p911428

Da ging es aber um Drosten....
:daumen-rauf:
Es kann nicht schaden, immer wieder darauf hinzuweisen.
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Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

"Fürchtet Euch nicht" - Auch im 16. Jahr der Merkel: Lasst uns Weihnachten feiern
Wie düstere Gesellen bedroht uns eine Politik, die in Angst erstarrt ist. Wir sollen uns fürchten. Wir sollen uns fürchten, damit wir gehorchen, und wenn wir gehorchen, sind sie gnädig mit uns. (...)
Immer war Weihnachten ein Fest der Freude, und diesmal soll es ein eingeschränktes Fest sein der Panik. Leider spielen die Kirchen mit, deren Stärke es doch war, gerade in der dunkelsten Nacht das Licht erstrahlen zu lassen.
(...)
Menschen haben Weihnachten gefeiert in Baracken und Ruinen, in zerstörten Städten und Verzweiflung, im Granathagel und im sozialistischen Gulag, in Kälte, Not und Entbehrung und immer haben sie ein Licht entzündet als Zeichen der Hoffnung. Wir brauchen Hoffnung in diesen Zeiten, Freude und die Ahnung von Glück, das auf uns wartet. Wir brauchen Musik, Gemeinsamkeit, Familie und Freude. Das lassen wir uns nicht nehmen.
Vorzuschreiben, mit wievielen Familienangehörigen man die (Vor-)Weihnachtszeit verbringen darf, das gab es weder in der DDR oder unter den Nazis. Ich bin auch nicht sicher, ob es sonst - außerhalb Deutschlands oder den EU-Staaten - solche Regierungsanmaßung gibt. Auf den PH, wo generell strengere Vorschriften i.S. Covid gelten, hat man jetzt sogar die Einreisebestimmungen gelockert, damit die Familienangehörigen aus dem Ausland die Feiertage dort verbringen können. Söder dagegen will die offene Grenze zu Österreich durch Quarantänevorschriften aushebeln.
Mit fast täglichen Sondersendungen und Dauerberieselung im ÖRR soll die Panik auf einem hohen Niveau gehalten werden, während gleichzeitig ein noch nicht erprobter Impfstoff als Heilmittel angepriesen wird.

Christian
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Christian »

So hat das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für WELT AM SONNTAG berechnet, dass der Staat im November und Dezember zehn Milliarden Euro mehr Hilfen auszahlen dürfte, als zur Unterstützung von den Corona-Beschränkungen betroffener Branchen erforderlich wäre. Das wäre fast jeder dritte Euro der Gesamthilfen von rund 30 Milliarden Euro.

Wie schon im November erhalten besonders betroffene Betriebe wie Restaurants und Cafés nun auch im Dezember 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats ersetzt.

Das Gleiche gilt für Betriebe und Selbstständige, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Aufträge derzeit geschlossener Betriebe erwirtschaften – etwa Kulturschaffende und Eventmanager. Auf mögliche Ungerechtigkeiten des pauschalen Ansatzes schaute die Politik offenbar nicht so genau.

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... ngeln.html
Im Endeffekt wird die Bevölkerung darauf vorbereitet das es demnächst keine Unterstützung mehr gibt bzw. wenn es was gibt das es wie ein Kredit (wird es eigentlich schon von Anfang an aber wird anders kommuniziert) gehandhabt wird. Die Tatsache das einige Betriebe schon immer am finanziellen Limit gearbeitet haben wird ignoriert. Sehr viele Selbstständige leben von der Hand in den Mund und haben sich schon vor Corona immer mehr Privatentnahmen gegönnt als es die wirtschaftliche Vernunft verlangt. Das Versprechen von März wurde schon öfters gebrochen und mich würde nicht wundern, wenn die Dezemberzahlungen bei den Antragsstellern ausbleiben.

Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Nein, ich glaube nicht, daß man die Zahlungen einstellt oder vermindert. Es ist doch der Markenkern der Merkel-Regierungen, daß man meint, mit Geld alle Probleme lösen zu können. Es werden Schulden aufgenommen, das Geld wird von der EZB gedruckt - "nach mir die Sündflut" ist die Devise.
Covid ist die Lizenz zur Schuldenaufnahme und inzwischen vertreten selbst konservative Ökonomen wie Stelter und Tichy die Auffassung, daß man besser mehr als weniger Schulden aufnimmt und verweisen dazu auf die Südländer. Die Schulden bei der EZB abzuladen ist der bequemste Weg und kostet aufgrund der Nullzinsen nichts; der Süden zeigt, wie es geht.

Im übrigen stehen im nächsten Jahr wichtige Wahlen an - beginnend bereits im März und dann bis in den September mit dem großen Finale der BTW, ggfs. verlängert bis zum Mai 2022 mit der LTW NRW. All das spricht mE gegen einen abrupten Stop der gegenwärtigen Ausgabenorgie.

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Edi
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Edi »

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Ein vernichtendes Urteil bzgl. der Rationalität der Entscheidungsfindung in der gegenwärtigen Corona-Krise:

Rationale Entscheidungen in Zeiten von Corona

Während es zu Beginn der Krise noch vertretbar war, harte Eingriffe zwecks Schadensbegrenzung zu verhängen, sei dies gegenwärtigen nicht mehr der Fall. Die Politik stehe aber vor dem Problem, daß man keine geeigneten Datensätze habe. Die vom RKI veröffentlichten Zahlen hätten keinerlei Aussagekraft, da es sich nicht repräsentative Stichprobe handele.
Hier wird also unzulässig von einer nicht-repräsentativen Stichprobe (zunehmende Anzahl Infizierter unter einer variablen Anzahl getesteten Menschen) auf eine Grundgesamtheit (Infizierte in der Bevölkerung) geschlossen. Dennoch wurden soeben im Bundestag gekoppelt an diese Zahl die tiefgreifendsten Grundrechtseinschränkungen in der Geschichte der Bundesrepublik verabschiedet!
Dazu gehöre auch, daß man noch immer nicht zwischen "Tod an" und "Tod mit" unterscheide. Entsprechende post-mortem-Untersuchungen seien lt. RKI nicht notwendig, hieß es dazu.

Dem beliebten Argument zur Begründung harter Maßnahmen "Wir wissen zu wenig" wird entgegengehalten, daß es dann wohl kaum vertretbar sei anzunehmen, daß das schlimmstmögliche Szenario zu 100% auch eintrete. Im übrigen müsse sich jeder fragen, ob er auch bereit sei, ähnliche harte Maßnahmen bei anderen Krankheiten bzw. Lebensrisiken zu akzeptieren:
Die Grippewelle von 2017/18 (25.100 Tote), Krebs (daran erkranken jährlich 500.000 Menschen in Deutschland; Todesursache für über 50% der Über-80-Jährigen), multiresistente Keime (33.000 Tote pro Jahr), sie alle haben weit mehr Todesfälle unter alten, vorerkrankten Menschen gefordert und fordern diese weiterhin – als das neue Corona-Virus. Die extremen Entscheidungen, die in Sachen Corona getroffen wurden, sind also – so unangenehm diese Erkenntnis sein mag – aufgrund des Maßstabs der Transitivität nur dann als rational zu bezeichnen, wenn die Entscheider bereit sind, gegen alle Lebensrisiken, die größer sind als Corona, in gleichem oder noch viel härterem Umfang vorzugehen.
Flächendeckende Maßnahmen seien übertrieben. Warum muß die Schließung von Einrichtungen zentral geregelt werden, wenn sich die Situation in Bayern und Meck-Pom. grundlegend unterscheiden. Gerade der Förderalismus sei in dieser Situation ein Vorteil - leider wird dieser Vorteil durch Merkel und ihre Runden mit dem Zwang zu gemeinsamen Beschlüssen leichtfertig verspielt.

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Libertas Ecclesiae
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Gibt es inzwischen schon Prognosen bzw. belastbare Zahlen bzgl. der Sterblichkeit im jetzt zu Ende gehenden Jahr 2020 in Deutschland? Ist eine coronabedingte Übersterblichkeit über das Jahr gerechnet statistisch nachweisbar?

Und wie ist das mit den kumulativen Corona-Fallzahlen? Werden die auch im neuen Jahr 2021 immer weiter addiert werden? Oder fängt man am 1. Januar beim Zählen der positiven Testungen wieder bei Null an?

:hmm:
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Irmgard
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Irmgard »

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 14:45
Gibt es inzwischen schon Prognosen bzw. belastbare Zahlen bzgl. der Sterblichkeit im jetzt zu Ende gehenden Jahr 2020 in Deutschland? Ist eine coronabedingte Übersterblichkeit über das Jahr gerechnet statistisch nachweisbar?
Bitteschön:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Quers ... aelle.html
In Deutschland ist bislang keine signifikante Übersterblichkeit nachweisbar. Im Gegensatz zu Ländern wie Belgien und Italien, wo man nicht nur die erste Welle, sondern auch die zweite Welle deutlich sieht (https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps ; zu den Ländern nach unten scrollen).
Und wie ist das mit den kumulativen Corona-Fallzahlen? Werden die auch im neuen Jahr 2021 immer weiter addiert werden? Oder fängt man am 1. Januar beim Zählen der positiven Testungen wieder bei Null an?
Vermutlich nicht, das würde nur begrenzten Sinn machen. Da zählt man (im Gegensatz zur Übersterblichkeit, die man pro Zeiteinheit vergleichend betrachtet (z.B. Monat oder Jahr)) von Beginn der Pandemie an. Aber klar, man kann das ab Januar dann auch im Jahresvergleich betrachten.

Gruß
Irmgard
Zuletzt geändert von Irmgard am Sonntag 6. Dezember 2020, 15:45, insgesamt 2-mal geändert.

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Edi
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Edi »

Streeck kritisiert Zahlenspielereien von Politikern: "Söder redet an der Realität vorbei"

https://de.rt.com/inland/110033-streeck ... tik-soder/
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Edi hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 15:26
Streeck kritisiert Zahlenspielereien von Politikern: "Söder redet an der Realität vorbei"

https://de.rt.com/inland/110033-streeck ... tik-soder/
Leider werden diese Stimmen kaum wahrgenommen, vielmehr gefällt sich Söder wohl darin, den "besonders Harten" zu spielen:

Bayern ruft Katastrophenfall aus

Jetzt will er auch noch vor Weihnachten eine neue MP-Konferenz auf der ähnlich harte Maßnahmen für das gesamte Bundesgebiet beschlossen werden sollen....

Keine signifikante Übersterblichkeit, aber die Wirtschaft abwürgen und mit frisch gedrucktem Geld Trostpflästerchen verteilen - die Rechnung wird immer höher.

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Irmgard
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Irmgard »

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 16:30

Keine signifikante Übersterblichkeit, aber die Wirtschaft abwürgen und mit frisch gedrucktem Geld Trostpflästerchen verteilen - die Rechnung wird immer höher.
Na ja, die Übersterblichkeit mag noch kommen, die Todeszahlen steigen derzeit ja noch jeden Tag signifikant (https://aatishb.com/covidtrends/?data=d ... on=Germany). Aber es stimmt schon, da ist viel schnell zusammengezimmertes Stückwerk dabei. Ein wenig ruhiges Nachdenken täte den Maßnahmen gut.

Gruß
Irmgard

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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 17:22
Na ja, die Übersterblichkeit mag noch kommen, die Todeszahlen steigen derzeit ja noch jeden Tag signifikant (https://aatishb.com/covidtrends/?data=d ... on=Germany). Aber es stimmt schon, da ist viel schnell zusammengezimmertes Stückwerk dabei. Ein wenig ruhiges Nachdenken täte den Maßnahmen gut.

Gruß
Irmgard
Wobei selbst wenn es eine Übersterblichkeit geben sollte, damit doch nicht gesagt ist, daß die Covid-Pandemie die Ursache ist. Abgesehen von der inzwischen klassischen Frage ob der Tod aufgrund "von" oder "mit" Covid eintrat, häufen sich auch die Berichte, daß wegen verschobener "Routine"operationen erhebliche Komplikationen auftreten. Schließlich werden Intensivbetten freigehalten (die Krankenhäuser erhalten dafür eine Entschädigung), weil man auf Covid-Patienten "wartete", die dann nicht kamen.

Sieht man sich die Statistik der Corona-Toten an, stellt man fest, daß der ganz überwiegende Teil 70 und älter ist.

https://de.statista.com/statistik/daten ... eschlecht/

Bei den Frauen sieht es so aus:
verstorben insgesamt = 7.524, davon älter als 70 = 6.912 = 91%
Bei den Männern:
verstorben insgesamt = 9.088, davon älter als 70 = 7.507 = 82%

Da stellt sich nun wirklich die Frage, ob ein gezielter Schutz (z.B. durch gesonderte Einkaufszeiten, stärkere Kontrolle in den Heimen, kostenlose med. Masken) dieser Personengruppe nicht zielführender gewesen wäre.

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Libertas Ecclesiae
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Jetzt ist es raus! :|

Erstaunliche Parallele bei Viren-Ausbreitung in Sachsen:

Corona am schlimmsten in AfD-Hochburgen

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Gefährdet durch das Virus sind besonders die Älteren. Setzt man hier mit speziellen Schutzprogrammen an, ist man erfolgreich, wie man in Tübingen sehen kann:

Deutschlands Corona-Muster-Städtle - „Macht es doch wie Tübingen!“
Im Herzen Baden-Württembergs liegt Deutschlands Corona-Muster-Städtle: Tübingen (89 000 Einwohner). Neun Altenheime mit knapp 1000 Pflegeplätzen gibt es dort. Und: „Seit Mai nicht einen einzigen Corona-Fall“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer (48, Grüne) stolz zu BILD.
Anstatt alle einzusperren hat man sich dort auf die Schutz der Risikogruppen, insbesondere der Älteren, konzentriert. Offensichtlich mit Erfolg.
Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:

- gesonderte Einkaufszeiten für Senioren (09:00 - 11.00 Uhr)
- Rufbus und Taxi für Senioren
- kostenlose Tests für Bewohner von Altenheimen, den dort Beschäftigten und den Besuchern
- kostenlose Schnelltests für Personen, die Hochbetagte besuchen wollen
- kostenlose Abgabe von FFP2-Masken für Altenheime und Senioren

Die Kosten sind überschaubar und liegen in Tübingen bei 500.000 € oder 5,60 €/Einwohner. Wenn ich da an die Beträge denke, die dem Süden geschenkt werden.... - aber für die eigene Bevölkerung ist wohl kein Geld da. Ob ein harter lockdown, wie er jetzt wieder im Gespräch ist, preiswerter ist?

Eigentlich sollte die Grünen "ihren" Oberbürgermeister doch in sämtliche talkshows schicken und sein Programm vermarkten.... :breitgrins:

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ar26
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von ar26 »

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Montag 7. Dezember 2020, 18:22
Jetzt ist es raus! :|

Erstaunliche Parallele bei Viren-Ausbreitung in Sachsen:

Corona am schlimmsten in AfD-Hochburgen

Also mich hat's trotz Wahlverhaltens bislang nicht erwischt bzw. nicht nachweißbar. Eine Großtante auf dem Land (86) hatte ein bissl Husten und Schnupfen und musste in Quarantäne. Müsste aber zeitnah wieder raus dürfen.

Ich schätze mal, der Pumuckl verbindet mit dem Ganzen die Hoffnung, die Bevölkerung im kommenden Wahljahr zu disziplinieren. Mal schauen, ob's gelingt...
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Niels
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Niels »

Den Herrn Dr. med. wird der Mann mit der eisernen Maske wohl bald rausschmeißen lassen:

"Theiss stellt gleich am Anfang klar, dass er Covid-19 nicht mit einer gewöhnlichen Grippe vergleichen wolle. Sein Mitgefühl gelte allen Patienten und Angehörigen, die „um ihr Leben bangen“. (...) „Bei allem Respekt vor Amt und Person – im Kampf gegen Corona brauchen wir weniger Herrenchiemsee und mehr Ehrlichkeit bzw. politische Treffsicherheit.“ Er zählt insgesamt fünf Aspekte auf, die seiner Meinung nach gegen das Vorgehen des Ministerpräsidenten sprechen":
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 45047.html
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kabelkeber
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von kabelkeber »

es ist immer wieder gut, sich ab und an in Erinnerung zu rufen, wie die Pandemie seit März hier in D gehandhabt wurde und welche Konsequenzen es für das Volk daraus gab.

-> erster Lockdown, alles zu, keine GoDis, keine Kultur, keine Proben, etc.
-> nach erstem Lockdown Einführung der Maskenpflicht, GoDis mit Auflagen
-> Restaurants, Einzelhandel wieder offen mit erheblichen Auflagen, Datenschutz ausgehebelt
-> Chorproben wieder erlaubt mit vollkommen realitätsfremden Auflagen
-> Ablösen demokratischer Grundsätze

Ziel: zuerst Überlastung der Intensiv zu vermeiden, dann Verdopplungszahl halbieren, dann R-Wert auf oder unter 1.... danach monatelang Fixierung auf Neuinfektionszahlen

... seit November drehen wir das Rad rückwärts. Im Januar sind wir wieder ganz oben in meiner Liste.

Erfolg: trotzdem 15.000 Tote.... Virus breitet sich trotzdem aus..... Dunkelziffer weiterhin vollkommen unerforscht.... wirtschaftliches Desaster..... Schulden wie nie.....

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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Hauptsache, man macht etwas. Ob das wirkt, ist nicht wichtig. Die Bevölkerung muß nur in Angst gehalten werden.

Auf der Bundespressekonferenz wurde heute nachgefragt, aufgrund welcher Zahlen bzgl. der Ansteckungen oä die Gastronomie geschlossen wurde.

Restaurantschließung im Blindflug - Merkel-Sprecherin kann nichts Konkretes sagen

Die Antwort der Regierungssprecherin Fietz zeigt die ganze Hilflosigkeit. Man wollte etwas tun, ein Zeichen setzen, aber die tatsächlichen Menschenansammlungen in den Schulen, im ÖPNV oder in den Betrieben wollte/konnte man nicht stoppen. Da hat es eben die Gastronomie getroffen.
Opitz hackte nach: „Aber dafür muss es doch eine konkrete Zahl geben, begegnen tun wir uns auch in der S-Bahn, wenn es ein Infektionsgeschehen ist, und eine Entscheidung, die so dramatisch sind, dann muss es doch eine valide Zahl geben, eine wissenschaftliche Erkenntnis. Was haben Herr Wieler und Herr Drosten sieben Monate lang gemacht im Sommer? Da muss es doch Erkenntnisse geben! Und die hätten wir gerne! Bitte in konkreten Zahlen.“

Fietz: „Ich kann Ihnen immer nur wiederholen, dass es uns darum gegangen ist, die Schulen offen zu halten und den Wirtschaftskreislauf so weit wie möglich in Takt zu halten. Und das war der Hintergrund dafür, dass zum Teil Bereiche definiert wurden, die geschlossen werden mussten.
:nein: :traurigtaps:

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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Überraschung!?



Quelle
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Man stelle sich nur einmal vor, es gäbe mehr Grippe- als Corona-Tote. Das geht gar nicht.....

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Edi
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Edi »

Was wir hier auch schon des öfteren diskutiert haben: https://de.rt.com/gesellschaft/110320-s ... s-liefern/
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Libertas Ecclesiae
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Derzeit werden Menschen nur mehr als Virenträger gesehen. Dies ist hochgefährlich!
Christoph Lütge, Mitglied des Ethikrats der bayerischen Landesregierung, übt schwere Kritik an Corona-Panikmache von Markus Söder: Die Kollateralschäden des Lockdowns werden außer acht gelassen. Derzeit sterben Menschen, weil sie nicht zum Arzt gehen
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Caviteño
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Caviteño »

Die Verschärfung des lockdowns sei notwendig, weil die Menschen uneinsichtig seien - so tönt es von den Regierungen.
«Wir sehen nun die Konsequenzen der bisherigen Entscheidungen. Die Prävention wurde in den vergangenen Monaten sträflich vernachlässigt, die ruhigen Monate im Sommer nicht genutzt», erklärt Gerd Glaeske im Gespräch mit der NZZ. Er ist Professor für Gesundheitswesen an der Universität Bremen und war lange Jahre Mitglied des Sachverständigenrates Gesundheit der Bundesregierung.
Besonders in Alters- und Pflegeheimen, sagt Glaeske, liege die Situation im Argen. Die Vorsorge für die dort lebenden «vulnerablen Gruppen» sei unterblieben. Die Todesraten in solchen Einrichtungen fielen entsprechend hoch aus.
Deutschland vor dem «Blitz-Lockdown»: Nun sollen «autoritäre Massnahmen» gegen Corona helfen

Man dürfte nicht nur auf Angst setzen, sondern müsse den Menschen Angebote machen, sagt Glaeske. Man setzt phantasielos auf eine Verschärfung der Bestimmungen, obwohl man doch seit dem Frühjahr weiß, daß die härteren Bestimmungen in den Nachbarländern dort eben nicht zu einer wirksamen Verhinderung beigetragen haben. In D. waren die Vorschriften nicht so streng und trotzdem die Zahlen besser.

Ein Programm zum Schutz der gefährdeten Gruppen wurde nicht ausgearbeitet, obwohl man in Tübingen die Auswirkungen hätte studieren können. Die Sommerzeit wurde auch nicht genutzt, um die Voraussetzungen für einen besseren online-Unterricht zu schaffen und daß man die Zahlen einmal untersucht hätte, um mehr über gefährdete Gruppen oder die Ausbreitung des Virus zu erforschen - überall Fehlanzeige.

Die größten Minderleister melden sich dafür jetzt am lautesten zu Wort und fordern für die Bevölkerung die härtesten Einschränkungen. :traurigtaps:

Petrus
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Re: SARS-CoV2

Beitrag von Petrus »

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 11. Dezember 2020, 19:15
Die Verschärfung des lockdowns sei notwendig, weil die Menschen uneinsichtig seien - so tönt es von den Regierungen.
«Wir sehen nun die Konsequenzen der bisherigen Entscheidungen. Die Prävention wurde in den vergangenen Monaten sträflich vernachlässigt, die ruhigen Monate im Sommer nicht genutzt», erklärt Gerd Glaeske im Gespräch mit der NZZ. Er ist Professor für Gesundheitswesen an der Universität Bremen und war lange Jahre Mitglied des Sachverständigenrates Gesundheit der Bundesregierung.
Besonders in Alters- und Pflegeheimen, sagt Glaeske, liege die Situation im Argen. Die Vorsorge für die dort lebenden «vulnerablen Gruppen» sei unterblieben. Die Todesraten in solchen Einrichtungen fielen entsprechend hoch aus.
Deutschland vor dem «Blitz-Lockdown»: Nun sollen «autoritäre Massnahmen» gegen Corona helfen

Man dürfte nicht nur auf Angst setzen, sondern müsse den Menschen Angebote machen, sagt Glaeske. Man setzt phantasielos auf eine Verschärfung der Bestimmungen, obwohl man doch seit dem Frühjahr weiß, daß die härteren Bestimmungen in den Nachbarländern dort eben nicht zu einer wirksamen Verhinderung beigetragen haben. In D. waren die Vorschriften nicht so streng und trotzdem die Zahlen besser.

Ein Programm zum Schutz der gefährdeten Gruppen wurde nicht ausgearbeitet, obwohl man in Tübingen die Auswirkungen hätte studieren können. Die Sommerzeit wurde auch nicht genutzt, um die Voraussetzungen für einen besseren online-Unterricht zu schaffen und daß man die Zahlen einmal untersucht hätte, um mehr über gefährdete Gruppen oder die Ausbreitung des Virus zu erforschen - überall Fehlanzeige.

Die größten Minderleister melden sich dafür jetzt am lautesten zu Wort und fordern für die Bevölkerung die härtesten Einschränkungen. :traurigtaps:
und - was ist Dein Vorschlag?

all helpful hints are welcome.

thx a lot.

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