Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

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Niels
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Montag 5. November 2018, 10:41

"Mehrheit der Unionswähler will auf Merkel-Kurs bleiben": https://www.welt.de/politik/deutschland ... eiben.html
Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt einen Rechtsruck der CDU ab. Einer am Montag veröffentlichten Forsa-Umfrage zufolge für RTL und n-tv zufolge hielten es 63 Prozent der Befragten für falsch, wenn die CDU wieder konservative Werte stärker betont. Nur 29 Prozent würden dies befürworten.
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Caviteño
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Montag 5. November 2018, 10:50

Niels hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 10:41
Wer findet den Fehler?
Forsa und Herr Güllner? :breitgrins:

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Ewald Mrnka
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Ewald Mrnka » Montag 5. November 2018, 11:41

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 4. November 2018, 23:27
Niels hat geschrieben:
Sonntag 4. November 2018, 19:28
Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 4. November 2018, 14:21
Weder Laschet noch Altmaier scheinen Interesse zu haben.
Die hätten noch gefehlt... :panisch:
Du bist aber auch mit nix zufrieden....

Na gut, dann ziehe ich die beiden zurück und ersetze sie durch Günther. :breitgrins:
Man könnte auch den Frühpensionär Wulff aktivieren :breitgrins:
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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Caviteño
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Montag 5. November 2018, 13:07

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 11:41
Man könnte auch den Frühpensionär Wulff aktivieren :breitgrins:
Oder Oettinger aus Brüssel zurückbeordern...

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Ewald Mrnka
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Ewald Mrnka » Montag 5. November 2018, 18:23

Caviteño hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 13:07
Ewald Mrnka hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 11:41
Man könnte auch den Frühpensionär Wulff aktivieren :breitgrins:
Oder Oettinger aus Brüssel zurückbeordern...
Ja, die Union verfügt über eine beeindruckende Führungsreserve.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Niels
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Montag 5. November 2018, 18:34

Frau Schavan ist auch noch rüstig. :tante:
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Juergen » Montag 5. November 2018, 18:47

Niels hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 18:34
Frau Schavan ist auch noch rüstig. :tante:
Elmar Brok! – Dann bekommen wir hier wenigstens bei der nächsten EU-Wahl einen anderen Kandidaten.
Gruß
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Ewald Mrnka » Montag 5. November 2018, 18:52

Juergen hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 18:47
Niels hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 18:34
Frau Schavan ist auch noch rüstig. :tante:
Elmar Brok! – Dann bekommen wir hier wenigstens bei der nächsten EU-Wahl einen anderen Kandidaten.
Geht nicht, Elmar Brok ist unersetzbar; sein Abgang würde eine riesige Lücke aufreißen, die er selbst ausfüllte :D
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Juergen » Montag 5. November 2018, 20:06

In einem Interview sprach irgendeine Dame von der „Frauen-Union“ immer nur von der nächsten Parteivorsitzenden.
Einen Mann kann sie sich offenbar nicht an der Spitze der Partei vorstellen.

:roll:
Gruß
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Ewald Mrnka
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Ewald Mrnka » Montag 5. November 2018, 20:37

Juergen hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 20:06
In einem Interview sprach irgendeine Dame von der „Frauen-Union“ immer nur von der nächsten Parteivorsitzenden.
Einen Mann kann sie sich offenbar nicht an der Spitze der Partei vorstellen.

:roll:
Auch das gehört zum Problem der CDU.
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von taddeo » Montag 5. November 2018, 22:13

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 20:37
Juergen hat geschrieben:
Montag 5. November 2018, 20:06
In einem Interview sprach irgendeine Dame von der „Frauen-Union“ immer nur von der nächsten Parteivorsitzenden.
Einen Mann kann sie sich offenbar nicht an der Spitze der Partei vorstellen.

:roll:
Auch das gehört zum Problem der CDU.
https://youtu.be/QiKdZfczdU0?t=118

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Ewald Mrnka
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Ewald Mrnka » Dienstag 6. November 2018, 11:30

https://www.welt.de/politik/deutschland ... nicht.html

Die Kontinuität bleibt eben gewahrt und hinter den Charaktermasken steht immer eine Identische Figur.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 6. November 2018, 12:19

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 11:30
https://www.welt.de/politik/deutschland ... nicht.html
Wenn der Absturz so weitergeht wäre die Union gut beraten, weiterhin auf Merkel zu setzen. :D
Vielleicht war das ja auch ihr Plan, als sie ihren Rückzug vom Parteivorsitz verkündete. :hmm:
Der Eifer ihres Nachfolgers, sie schnell aus dem Kanzleramt zu vertreiben, könnte angesichts sinkender Umfragewerte einen (kräftigen) Dämpfer erhalten.

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Niels
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Mittwoch 7. November 2018, 11:54

"Mit neuem Stil zu neuer Stärke": http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 78470.html
:nuckel:
Über die oft kritisierte Flüchtlingspolitik von Merkel sagte sie: „Das, was 2015 passiert ist, ist Realität, ist ein Fakt, und kann und wird nicht rückabgewickelt werden.“
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 7. November 2018, 12:11

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 11:54
"Mit neuem Stil zu neuer Stärke": http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 78470.html
:nuckel:
Über die oft kritisierte Flüchtlingspolitik von Merkel sagte sie: „Das, was 2015 passiert ist, ist Realität, ist ein Fakt, und kann und wird nicht rückabgewickelt werden.“
lt. Artikel sagte sie auch:
Auch sollten sich die Menschen in ihrem Land wieder zuhause fühlen.
:D :D :D
Humor hat sie ja - das muß man ihr lassen.
An ihren Äußerungen merkt man schon, daß sie aus dem beschaulichen Saarland kommt.

BTW: Was bedeutet denn, die Aussage: "kann und wird nicht rückabgewickelt werden"?
Ich denke wir haben Gesetze, nach denen diejenigen, die kein Bleiberecht haben, das Land verlassen müssen. Ähnliches dürfte auch für die sog. "Flüchtlinge" gelten, wenn der Fluchtgrund entfallen ist. Sollen die jetzt alle hier bleiben und Ausweisungen werden nicht mehr vorgenommen?

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Raphael
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 7. November 2018, 13:02

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 11:54
"Mit neuem Stil zu neuer Stärke": http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 78470.html
:nuckel:
Über die oft kritisierte Flüchtlingspolitik von Merkel sagte sie: „Das, was 2015 passiert ist, ist Realität, ist ein Fakt, und kann und wird nicht rückabgewickelt werden.“
Offenbar soll nun der Basta-Stil von Gerhard Schröder kopiert werden. :pfeif:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Protasius
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Protasius » Mittwoch 7. November 2018, 13:15

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 13:02
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 11:54
"Mit neuem Stil zu neuer Stärke": http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 78470.html
:nuckel:
Über die oft kritisierte Flüchtlingspolitik von Merkel sagte sie: „Das, was 2015 passiert ist, ist Realität, ist ein Fakt, und kann und wird nicht rückabgewickelt werden.“
Offenbar soll nun der Basta-Stil von Gerhard Schröder kopiert werden. :pfeif:
Ist denn die Erklärung der Alternativlosigkeit einer Entscheidung etwas anderes als ein Basta in wohlgesetzten Worten?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Raphael
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 7. November 2018, 14:00

Protasius hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 13:15
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 13:02
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 11:54
"Mit neuem Stil zu neuer Stärke": http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 78470.html
:nuckel:
Über die oft kritisierte Flüchtlingspolitik von Merkel sagte sie: „Das, was 2015 passiert ist, ist Realität, ist ein Fakt, und kann und wird nicht rückabgewickelt werden.“
Offenbar soll nun der Basta-Stil von Gerhard Schröder kopiert werden. :pfeif:
Ist denn die Erklärung der Alternativlosigkeit einer Entscheidung etwas anderes als ein Basta in wohlgesetzten Worten?
Nein, das würde ich so nicht sagen. :hmm:

Denn, wer Alternativlosigkeit behauptet, stellt sich selbst ein schlechtes Zeugnis aus, weil er entweder keinen Überblick hat oder (aus Faulheit oder anderen Gründen! 8) ) zuwenig nachgedacht hat, um Alternativen zu eruieren. In jeder politischen Gemengelage gibt es Alternativen.

Der Basta-Typ jedoch kennt die Alternativen, wählt aber die eine und würgt die eventuell folgende Diskussion mit Hilfe seiner (Amts-)Autorität ab; zumindest beim Schröder war das so.
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Niels
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Donnerstag 8. November 2018, 09:38

Bei "Welt online": "Jetzt anhören: Merz lädt junge Abgeordnete zu Geheimtreffen" - leider nicht zu verlinken.

Wieder was gaaanz "Geheimes" - aber sogar "Welt online" ist informiert. :maske:
Wissen die bei "Welt online" nicht, was die Kollegen so schreiben? :kugel: "Friedrich Merz stellt seine Kandidatur bei jungen CDU-Abgeordneten vor": https://www.welt.de/politik/deutschland ... n-vor.html
(...)
Nach Informationen der WELT hat der Mannheimer Abgeordneter Nikolas Löbel das Treffen organisiert. Löbel gehört zur „Gruppe 17“, einer Gruppe von Unionsabgeordneten, die erst im vergangenen Jahr ins Parlament eingezogen sind. Sie hatten schon bei der überraschenden Wahl von Ralph Brinkhaus, dem neuen Unionsfraktionschef, eine entscheidende Rolle gespielt.

Merz möchte mit den Abgeordneten direkt ins Gespräch kommen, die ihn nicht mehr in seiner aktiven Zeit im Parlament (bis 2009) erlebt habe. Obwohl es keine offizielle Einladung gab, nehmen zur Stunde mehr als 50 Unionsabgeordnete an dem Treffen teil, das im „Haus des Familienunternehmens“ der Stiftung Familienunternehmen stattfindet.

(...) Das Konrad-Adenauer-Haus bestätigte allerdings den Eingang einer formellen Bewerbung von Merz für den Parteivorsitz.

Offizieller Kandidat ist Merz mittlerweile auch. Der Kreisverband Fulda hat ihn vorgeschlagen.
Na sowas... :zirkusdirektor: :emil:
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Freitag 9. November 2018, 15:13

"Lustig": Frau Dr. M. warnt nun vor den Leuten, die sie selbst ins Land gelassen hat...

https://www.welt.de/politik/deutschland ... s-auf.html
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Samstag 10. November 2018, 14:25

Glaubwürdig wird er dadurch nicht:

Merz distanziert sich von Europa-Aufruf, den er selbst unterzeichnet hat

Es geht um den Aufruf, den er zusammen mit anderen Politzombies unterzeichnete und in dem mehr Geld für "Europa" gefordert wird.
Friedrich Merz hat sich von den Forderungen eines europapolitischen Aufrufs distanziert, den er selbst erst vor zwei Wochen unterzeichnet hatte. Bei einem vertraulichen Treffen mit Unionsabgeordneten am Donnerstagmorgen in Berlin sagte Merz nach Informationen des SPIEGEL, er sei "absolut nicht für eine europäische Arbeitslosenversicherung". Das Haftungsprinzip müsse in der EU weiter gelten.
Ich hatte bereits darauf hingewiesen, daß Merz diesen Aufruf unterzeichnet hatte:

viewtopic.php?f=6&t=19562&p=869483&hilit=Aufruf#p869483

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Sonntag 11. November 2018, 08:58

"Grenze hätte 2015 geschlossen werden können": https://www.welt.de/politik/deutschland ... ennen.html
Im Herbst 2015 erstellten Spitzenbeamte einen Plan, wie die deutsche Grenze gegen die anhaltende Massenflucht geschützt werden könnte. Dazu wurden mehrere sogenannte Non-Paper erstellt, die niemals veröffentlicht werden sollten.(...)Die Veröffentlichung der Non-Paper führt zu einer Neubewertung der Politik vor allem aufseiten der Opposition. FDP-Parteichef Christian Lindner fordert nun eine restlose Aufklärung der gesamten Ereignisse des Jahres 2015. (...)
Die neue Entwicklung bestätige „die Notwendigkeit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, damit die gesamten Vorgänge des Jahres 2015 offengelegt werden“.
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Sonntag 11. November 2018, 09:23

"Silke Launert wollte am Dienstag in der Fraktionssitzung der Union über den UN-Migrationspakt abstimmen lassen": https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 80846.html
Die CSU-Politikerin Launert verlangte, dass die Fraktionsmitglieder ebenfalls zu dem UN-Pakt votieren dürfen. Als das verweigert wurde, verließ Launert wütend den Saal. Wie mehrere Abgeordnete der „Welt“ bestätigt haben sollen, habe es sich um einem „emotionalen Ausfall“ der Politikerin gehandelt.
Im Podcast-Interview mit Publizist Gabor Steingart erklärt die Staatsanwältin ihre Reaktion. Sie sei „enttäuscht“ darüber, dass die Unionsmitglieder in den vergangenen drei Jahren „nie“ über „diese Haltung“ zur Migrationsfrage abstimmen konnten. (...)Durch ihre Tätigkeit als Staatsanwältin blicke sie „nicht naiv“ auf den UN-Pakt. „Ich sehe Gefahren, die wir in der Praxis auch erlebt haben“
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Sonntag 11. November 2018, 09:34

"Neue Töne aus dem Sauerland": http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 37817.html
Friedrich Merz hat sich lobend über die Grünen geäußert. Der Bewerber für den CDU-Vorsitz sagte der "Bild am Sonntag", er habe früher ein "extrem kritisches" Verhältnis zur Ökopartei gehabt, heute sei diese aber "sehr bürgerlich, sehr offen, sehr liberal und sicherlich auch partnerfähig".
:verliebt:
Merz hat ein enges Verhältnis zum früheren Grünen-Parteichef und jetzigen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Cem Özdemir: "Wir kennen uns ganz gut und wir teilen in vielen politischen Fragen eine Meinung." Für die kommende Woche, sagte Merz der "BamS", habe man sich zum Abendessen verabredet.
:ikb_gathering:
Merz, der am Sonntag seinen 63. Geburtstag feiert, hält sich fit genug für den CDU-Vorsitz: "Ich habe eine ganz gute Konstitution, aber ich mache auch relativ viel Sport. Ich laufe und fahre Fahrrad. Das versuche ich beizubehalten."
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Edi » Sonntag 11. November 2018, 12:01

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 11. November 2018, 12:03

Niels hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 08:58
"Grenze hätte 2015 geschlossen werden können": https://www.welt.de/politik/deutschland ... ennen.html
Robin Alexander hat das ja in seinem Buch "Die Getriebenen" genau aufgearbeitet - insofern ist das alles nicht neu. Leider werden die dortigen Nachforschungen von den MSM kaum verbreitet, weil die Bevölkerung dann erkennen würde, daß die Bundesregierung trotz der Vorwarnungen der Sicherheitsdienste sehenden Auges und vollkommen handlungsabstinent in die Krise hineingeschlittert ist.

Nichts, überhaupt nichts wurde unternommen, nur um keine "häßlichen Bilder" zu erzeugen. Die Quittung bekommen wir jetzt täglich präsentiert.

Ach so - der Herr Lindner soll nicht viel reden - wir wissen, daß er das gerne tut - sondern sich um die fehlenden fünf, sechs Stimmen für einen Untersuchungsausschuß bemühen. Die AfD und die FDP kommen zusammen auf 172 Stimmen, dazu kämen ggfs. zwei Fraktionslose = 174. Notwendig sind (25% von 709 =)178 Stimmen. Das müßte mit gutem Willen (und ggfs. geheimer Abstimmung) zu schaffen sein, zumal die Linke wohl auch nicht zu den Befürwortern der Kanzlerin gehören dürfte. Die Aussicht, Frau Merkel im Untersuchungsausschuß zu "grillen" wird doch wohl Ansporn genug sein.

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 11. November 2018, 12:07

Niels hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 09:34
Merz hat ein enges Verhältnis zum früheren Grünen-Parteichef und jetzigen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Cem Özdemir: "Wir kennen uns ganz gut und wir teilen in vielen politischen Fragen eine Meinung." Für die kommende Woche, sagte Merz der "BamS", habe man sich zum Abendessen verabredet.
Da würde doch mal interessieren, in welchen "politischen Fragen" man "eine Meinung" hat....

Mir würde da nichts einfallen - so wie ich Herrn Merz bisher einschätze... - aber er scheint sich ja geändert zu haben.

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Niels » Mittwoch 14. November 2018, 10:00

"Spahn stichelt gegen Merz und Kramp-Karrenbauer": https://www.welt.de/politik/deutschland ... bauer.html

Warum bildet man nicht einfach ein närrisches Dreigestirn eine "Troika" wie weiland die Kollegen von der SPD? Hat doch immer gut funktioniert.
:narr:

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. November 2018, 11:11

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 10:00
Warum bildet man nicht einfach ein närrisches Dreigestirn eine "Troika" wie weiland die Kollegen von der SPD? Hat doch immer gut funktioniert.
Zumal die Unterschiede zwischen den drei Kandidaten ja nicht besonders groß sind, denn keiner der drei Kandidaten will grundsätzlich mit der Merkelschen Politik brechen. Weder eine radikale Änderung der Migrations-, der Energie- oder der Euro"rettungs"politik werden von einem der Kandidaten gefordert. Gleiches gilt auch für die "gender-Themen"....

Warum scheut die CDU eigentlich eine Mitgliederbefragung bzw. -abstimmung? Die SPD hat das mal gemacht und viele Mitglieder dürften die Stimmung in der Bevölkerung (und damit die Wahlaussichten) besser einschätzen können als die Delegierten...

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 14. November 2018, 11:25

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 11:11
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 10:00
Warum bildet man nicht einfach ein närrisches Dreigestirn eine "Troika" wie weiland die Kollegen von der SPD? Hat doch immer gut funktioniert.
Zumal die Unterschiede zwischen den drei Kandidaten ja nicht besonders groß sind, denn keiner der drei Kandidaten will grundsätzlich mit der Merkelschen Politik brechen. Weder eine radikale Änderung der Migrations-, der Energie- oder der Euro"rettungs"politik werden von einem der Kandidaten gefordert. Gleiches gilt auch für die "gender-Themen"....

Warum scheut die CDU eigentlich eine Mitgliederbefragung bzw. -abstimmung? Die SPD hat das mal gemacht und viele Mitglieder dürften die Stimmung in der Bevölkerung (und damit die Wahlaussichten) besser einschätzen können als die Delegierten...
Eine wirkliche Distanzierung kann ja auch gar nicht öffentlich erfolgen, denn das würde Mutti jetzt schon beschädigen und außerdem den klaren Willen erkennen lassen, demnächst - und nicht erst in drei Jahren - den besten Sitzplatz im Bundeskanzleramt einnehmen zu wollen. :emil:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. November 2018, 14:00

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 11:25
Eine wirkliche Distanzierung kann ja auch gar nicht öffentlich erfolgen, denn das würde Mutti jetzt schon beschädigen und außerdem den klaren Willen erkennen lassen, demnächst - und nicht erst in drei Jahren - den besten Sitzplatz im Bundeskanzleramt einnehmen zu wollen. :emil:
ME ist es auch die Frage, ob eine deutliche Umkehr überhaupt von der Partei mitgetragen würde. ME ist die CDU inzwischen so durchgemerkelt, das allenfalls graduelle Korrekturen durchsetzbar wären. Selbst beim Migrationspakt regt sich doch kaum Widerspruch; der "Kampf" gegen die AfD ist vielen wichtiger als die Zukunft des Landes.

Nicht über jedes Stöckchen springen, das die AfD hinhält

Ein grundlegender Politikwechsel würde nach meiner Einschätzung zu einer Spaltung der Partei führen. Die Laschets, AKKs und Altmaiers würden so etwas mE nicht mittragen und gleichzeitig wäre noch nicht einmal sicher, ob man die dann eintretenden Wählerverluste aus dem Reservoir der AfD kompensieren könnte.

Die Frage "Wie hälst Du es mit der AfD" könnte schneller beantwortet werden müssen, als manchen in der Union lieb ist. Wenn - wie in Thüringen - AfD und Linke lt. Umfragen zusammen auf 44% kommen, ist nur noch eine -instabile- Vier-Parteien-Koalition denkbar, die von links und rechts von zwei starken Oppositionsparteien in die Zange genommen wird. In Sachsen und Brandenburg sieht es ähnlich aus...

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Re: Die CDU vor dem Wechsel - wie geht es weiter mit Partei und Regierung?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 14. November 2018, 16:00

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 14:00
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 11:25
Eine wirkliche Distanzierung kann ja auch gar nicht öffentlich erfolgen, denn das würde Mutti jetzt schon beschädigen und außerdem den klaren Willen erkennen lassen, demnächst - und nicht erst in drei Jahren - den besten Sitzplatz im Bundeskanzleramt einnehmen zu wollen. :emil:
ME ist es auch die Frage, ob eine deutliche Umkehr überhaupt von der Partei mitgetragen würde. ME ist die CDU inzwischen so durchgemerkelt, das allenfalls graduelle Korrekturen durchsetzbar wären. Selbst beim Migrationspakt regt sich doch kaum Widerspruch; der "Kampf" gegen die AfD ist vielen wichtiger als die Zukunft des Landes.
Derzeit versucht jeder Kandidat seine Akzeptanz zu verbreitern:
Der konservative Spahn schießt gegen den konservativen Merz, weil der in den letzten 10 Jahren nicht in der Politik war.
Die vermerkelte AKK gibt sich unnachgiebig bei der Homo-Ehe und will (unter Umständen) sogar nach Syrien abschieben.
Der neoliberale Merz hat sein Herz für die Grünen entdeckt und unterschreibt für eine europäische ALV.

Es wird wieder einmal viel heiße Luft produziert ..................
Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 14:00
Nicht über jedes Stöckchen springen, das die AfD hinhält
Was allerdings ein Zeichen für die nackte Angst in der Führungsetage der Unions-Parteien ist! :emil:
Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 14. November 2018, 14:00
Ein grundlegender Politikwechsel würde nach meiner Einschätzung zu einer Spaltung der Partei führen. Die Laschets, AKKs und Altmaiers würden so etwas mE nicht mittragen und gleichzeitig wäre noch nicht einmal sicher, ob man die dann eintretenden Wählerverluste aus dem Reservoir der AfD kompensieren könnte.

Die Frage "Wie hälst Du es mit der AfD" könnte schneller beantwortet werden müssen, als manchen in der Union lieb ist. Wenn - wie in Thüringen - AfD und Linke lt. Umfragen zusammen auf 44% kommen, ist nur noch eine -instabile- Vier-Parteien-Koalition denkbar, die von links und rechts von zwei starken Oppositionsparteien in die Zange genommen wird. In Sachsen und Brandenburg sieht es ähnlich aus...
Ebend! :ja:

Die CDU hat die Wahl zwischen - aus ihrer Sicht - Pest und Cholera: Innerer Zusammenbruch wegen einem Zusammengehen mit der AfD oder innerer Zusammenbruch wegen dem Festhalten an einer Merkel-Politik. Spannende Zeiten ................

Wobei es nicht gut für Deutschland wäre, wenn die Union den Weg der Democrazia Cristiana nehmen würde. :auweia:

Die besten Zukunftsaussichten für die CDU gäbe es wohl nach einer milden konservativen Wende unter Friedrich Merz, der es möglicherweise sogar schaffen könnte, seinen alten Freund Wolfgang Bosbach aus dem Ruhestand zurückzurufen. Dies auch bei Inkaufnahme der Gefahr, daß etliche Merkelianer die Partei verlassen, wie weiland die FDP hochrangige Mitglieder verloren hat, nachdem Genscher und Lambsdorff der CDU in den Regierungssattel geholfen hatten.
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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