Integrationspolitik 2

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Raphael
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Donnerstag 25. Januar 2018, 12:53

Nach Ansicht er Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Aydan Özoguz, "muß das Zusammenleben [in Deutschland täglich neu ausgehandelt werden". :pfeif:

Wie das praktisch aussieht, wird derzeit in Cottbus exemplarisch durchexerziert ...............
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

Caviteño
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Freitag 26. Januar 2018, 11:57

Österreich stellt sich gegen neue Dublin-Regeln
„Das wäre ein absolut falsches Signal von Brüssel an alle Wirtschaftsflüchtlinge“, sagte Kickl laut Kronen-Zeitung. „Diese Initiative für einen erweiterten Familiennachzug würde auf alle Migranten aus Afrika und Asien wie ein Magnet wirken. Und sämtliche Dokumentenfälscher hätten Hochsaison.“ Beim Treffen der EU-Innenminister am heutigen Donnerstag in Sofia will sich Kickl dafür einsetzen, daß der EU-Rat „entschlossen gegen derartige Ideen des Europaparlaments auftritt“.
Ich weiß nicht, ob da Einstimmigkeit gefordert oder relative Mehrheit ausreichend ist. Jedenfalls könnte Sand ins Getriebe gestreut werden. Von Merkel ist nichts zu erwarten. Sie hat die Millionen gerufen, sie sind gekommen und dann werden es noch mehr.... "Nun sind sie halt da.."

Jetzt zwei Meldungen zum Thema: "Deutschland wird sich ändern und ich freu mich drauf" (KGE)

Ausländerbeirat fordert Namensänderung der „Mohren“-Apotheken
Seit Jahrzehnten heißen sie Mohren-Apotheke – nun hat dieser Name eine Debatte über Rassismus ausgelöst. Die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) wirft zwei Apotheken in Frankfurt am Main wegen des Namens Rassismus vor.
Das Gremium forderte in einem Antrag die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat auf, sich dafür einzusetzen, dass rassistische Bezeichnungen und Logos aus dem Stadtbild Frankfurts verschwinden.
Religiös motivierte Drohungen gegen Rewe-Supermärkte
In drei Rewe-Märkten in der Altstadt, in Bulmke-Hüllen und in Ückendorf sind im November und Dezember Männer und Frauen aufgetaucht, die Beschäftigten drohten, im Laden mal kräftig „aufzuräumen“. Die Personen verlangten, sofort die Wodka-Marke Kaliskaya aus dem Sortiment zu nehmen. Das Logo auf der Flasche, so erklärten sie dem Personal, beleidige den Propheten Mohammed.
(...)
Sollte die Wodka-Marke nicht verschwinden, würden die ihn begleitenden Frauen den Laden kurz und klein schlagen, soll der Mann gesagt haben. Beobachter, die bei der Drohung im Laden anwesend waren, vermuten, dass es sich bei den Personen um Mitglieder eines Familien-Clans handeln könnte.
(...)
Der Schnaps, der bei Wodka-Tinkern auch wegen seines günstigen Preises geschätzt wird, war in dieser Woche bei Rewe an der Ückendorfer Straße nicht mehr im Regal zu finden.
Familienclan.... :pfeif:
H&M in Südafrika läßt grüßen! Gründe, mal richtig aufzuräumen, findet man immer.

Lilaimmerdieselbe
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Freitag 26. Januar 2018, 13:50

Die anderen beiden Rewemärkte haben nicht gekniffen und die Polizei hat diesen drohenden Mann bereits gefunden und eine Anzeige wegen Bedrohung aufgenommen.

Was mich wesentlich mehr bewegt, in derselben WAZ behauptet Frau Klöckner, dass es die rechtliche Möglichkeit bereits jetzt gäbe, dass das Verhalten von Flüchtlingen in Deutschland Auswirkungen auf den Aufenthaltsstatus hätte. Ich bin voll dafür, erlebe aber das glatte Gegenteil sowohl in positiver als auch in negativer Richtung. Weiß dazu irgendwer irgendwas?

Caviteño
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 27. Januar 2018, 06:46

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Freitag 26. Januar 2018, 13:50
Die anderen beiden Rewemärkte haben nicht gekniffen und die Polizei hat diesen drohenden Mann bereits gefunden und eine Anzeige wegen Bedrohung aufgenommen.
Das ist zwar schön, jedoch reiht sich mE der Vorgang in die Rubrik "versuchen, die Regeln immer weiter zu verschieben" ein. Egal ob es sich um das Kantinenessen in Schulen, um Badetage in öffentlichen Schwimmbädern oder um Erleichterungen während des Ramadans handelt, es soll immer Rücksicht genommen werden, um die "religiösen Empfindlichkeiten" nicht zu verletzen. Eine andere Art der "Platzergreifung" haben wir bei der "Scharia-Polizei" erlebt.

REWE ist natürlich ein ganz anderes "Kaliber" als ein kleiner Kiosk-Besitzer oder Einzelhändler. Was soll der denn machen, wenn in einem "gekippten" Stadtteil eine ähnliche Forderung an ihn herangetragen wird? Für den Ortskundigen ist es nicht überraschend, daß ausgerechnet der REWE-Markt an der Ückendorfer Straße der Aufforderung nachgekommen ist und man den Wodka aus dem Regal genommen hat. :breitgrins:

Ein Blick aus der Schweiz:

Zustand der Gesellschaft: Es brodelt
Wenn sich seit dem ersten Artikel 2015 die Situation in Deutschland nicht entscheidend zum Guten verändert hat – was angesichts aller Vorfälle seither eher unwahrscheinlich ist – ist es realistisch davon auszugehen, dass die Zuwanderung von Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten das subjektive Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft stark vermindert hat.
(...)
Ebenso naiv ist die Annahme, die hunderttausendfache Zuwanderung von hauptsächlich jungen Männern aus fremden Kulturen ohne grundlegendes Bildungsniveau habe keinen nennenswerten Impact auf eine Gesellschaft, und alle aktuellen Probleme lösten sich bis in fünf Jahren oder so wie durch Magie von allein. Nur weil die Menschen da sind, heisst es nicht, dass sie gut integriert oder glücklich werden. Eine Gesellschaft ist die Summe ihrer Bewohner, geprägt und geformt von deren Einflüssen; am Ende muss sie sich fragen, wohin sie sich entwickeln will.
Diese Frage ist aber nie im Parlament debattiert worden. Die Kanzlerin zog sich auf ein "Wir schaffen das" zurück und ließ die Kommunen mit den Problemen im Regen stehen. Jetzt will sie sogar noch jährlich eine Stadt in der Größe von Mainz ins Land lassen. Die von ihr eingeladenen Personen werden die bereits entstehenden Parallelgesellschaften verstärken und die Trennung in der Gesellschaft vorantreiben.

Das es da in der Gesellschaft brodelt, ist doch nicht verwunderlich.

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Cath1105
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Sonnabend 27. Januar 2018, 08:51

Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 06:46
Egal ob es sich um das Kantinenessen in Schulen, um Badetage in öffentlichen Schwimmbädern oder um Erleichterungen während des Ramadans handelt, es soll immer Rücksicht genommen werden, um die "religiösen Empfindlichkeiten" nicht zu verletzen.
In diesem Sinne ist die Forderung nach einer Leitkultur nur zu verständlich.
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Florianklaus
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Florianklaus » Sonnabend 27. Januar 2018, 12:07


Caviteño
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 27. Januar 2018, 12:37

Cath1105 hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 08:51
In diesem Sinne ist die Forderung nach einer Leitkultur nur zu verständlich.
Diese Forderung kann aber nicht erhoben werden, weil man dann feststellen müßte, daß der Islam mit unseren - im GG manifestierten - Wertvorstellungen (= Leitkultur) nicht kompatibel ist. Das paßt weder bzgl. der Gleichberechtigung der Frau, noch bei der Religions- und damit zusammenhängend der Meinungsfreiheit und schon überhaupt nicht beim Primat des Staates und seiner Gesetze über religiöse Bestimmungen.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 27. Januar 2018, 12:47

Florianklaus hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 12:07
Keine Angst vor Islamisierung:

http://www.deutschlandfunk.de/religion- ... _id=409190
Die Geschichte von der zunehmenden Säkularisierung und der abnehmenden Geburtenfreudigkeit wird schon seit Jahren erzählt - Sedierung fürs Volk. Die Stadtbilder und die Schulklassen weisen etwas anderes aus und mit dem Zuzug von 1 Mio neuer Muslime setzt sich der Herr Religionswissenschaftler überhaupt nicht auseinander. Gerade hier liegen doch die Probleme, denn "Merkels Gäste" kommen ja nicht aus relativ fortschrittlichen Staaten wie der Türkei sondern aus Syrien, Irak, Somalia usw. usf.. Sie gehören auch nicht - wie immer wieder erzählt wurde - zu den Hochgebildeten (Ärzte, Ingenieure), sondern es handelt sich häufig um Analphabeten bzw. Personen mit geringem Bildungsstand.

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Yeti
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Yeti » Sonnabend 27. Januar 2018, 13:45

Florianklaus hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 12:07
Keine Angst vor Islamisierung:

http://www.deutschlandfunk.de/religion- ... _id=409190
Da ist bestimmt was dran. Zudem hat die Natur mit gewissen kulturell geprägten Partner"wahl"verhalten innerhalb der in der Herkunftskultur traditionsverhaftet Gebliebenen eine Art "Sollbruchstelle" eingebaut:
Die Zeit hat geschrieben:Aber etwa jede vierte türkischstämmige Frau hierzulande ist mit einem Verwandten verheiratet, ergab 2010 eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Das Phänomen hat wiederum wenig mit dem Islam zu tun (auch wenn es im sunnitischen Islam sogar eine eigene Bezeichnung trägt; s. "Zweck der Bint-ʿamm-Heirat" ), sondern mit einer Kultur, auf die der Islam in der Zeit seiner Ausbreitung angewiesen war. Es wird an den islamischen Reformkräften liegen, inwieweit er sich davon befreien kann. Bislang ist es mir auch rätselhaft, wieso der schiitische Islam davon anscheinend seltener betroffen ist.

Stutzig hat mich diese Passage gemacht:
Wir nehmen nicht wahr: die Muslimin, die schon gar kein Kopftuch mehr trägt, sich vielleicht nicht mehr als Muslimin versteht und gar keine Kinder mehr hat und das hat tatsächlich massiv zugenommen. Auch in der Familie meiner Frau, zum Beispiel, kann ich das deutlich sehen. Die Großelterngeneration hatte da noch die acht Kinder, die Eltern dann noch drei bis vier und jetzt sind es bis null bis zwei. Ein massiver Geburtenrückgang.
Da der Autor offenbar eine Muslima geheiratet hat, hätte er nach muslimischen Recht eigentlich zum Islam übertreten müssen, was er aber offenbar nicht tat. Das bedeutet aber, dass seine Ehe nach islamischem Recht gar nicht existiert. Und in der Tat geht es im Kontakt mit islamischen Gemeinden durch seine Frau und ihn selbst nicht ganz konfliktfrei zu:
Mitte 2003 kam es zu Unstimmigkeiten durch die Kontakte zur muslimischen Szene im Rahmen der Arbeit an seiner Magisterarbeit. Veröffentlichungen in der Presse gingen von Untersuchungen des Verfassungsschutzes aus, welcher jedoch erhobene Vorwürfe später zurücknahm.
Das lag jedoch weniger an Blume selbst als an den Anfeindungen gegen ihn aus islamischen (bzw. islamistischen) Kreisen.

Ganz generell widersprüchlich zur Aussage der verlinkten Quelle ist aber die feststellbare Reaktion einer Rückkehr zur islamischen Tradition durch die Dritt- oder Viertgeneration der muslimischen Einwanderer; oft ist das natürlich pure Heuchelei (Pumps unter dem Tschador etc.) oder auch nur spätpubertäre Pflege eines Alleinstellungsmerkmals, noch viel öfter (speziell bei eigentlich muslimischen Männern) pure Unwissenheit über die angeblich eigene Religion.

Davor muss man in der Tat keine Angst haben. Sorge habe ich vielmehr vor dem Identitätsverlust, der von den Deutschen selbst ausgeht und das hat wirklich nichts mit muslimischen Einwanderern welcher Generation auch immer zu tun, aber wahrscheinlich mit der großen Distanz, welche mittlerweile viele Landsleute zum Christentum haben.
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Hubertus
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 27. Januar 2018, 15:05

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Cath1105
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Sonnabend 27. Januar 2018, 20:34

Caviteño hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 12:37
Cath1105 hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 08:51
In diesem Sinne ist die Forderung nach einer Leitkultur nur zu verständlich.
Diese Forderung kann aber nicht erhoben werden, weil man dann feststellen müßte, daß der Islam mit unseren - im GG manifestierten - Wertvorstellungen (= Leitkultur) nicht kompatibel ist. Das paßt weder bzgl. der Gleichberechtigung der Frau, noch bei der Religions- und damit zusammenhängend der Meinungsfreiheit und schon überhaupt nicht beim Primat des Staates und seiner Gesetze über religiöse Bestimmungen.
Da es DEN Islam nicht gibt, ist Deine Einlassung kritisch zu betrachten.
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Torsten
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Torsten » Sonnabend 27. Januar 2018, 21:07

DEN Islam gibt es. Den Islam, wie er von Götzen gemacht wird, die um ihrer Interessen predigen, entweder weil sie sich im Interesse Gottes wähnen oder sich danach sehnen, von Interesse zu sein. Und es wird ihnen viel Aufmerksamkeit gewährt, viel Arbeit, Energie und Leben aufgewandt, aber gerade eben nicht, weil sie von Interesse wären, außer das Ziel scharfer Munition zu sein. Eingesperrt auf engem Raum, der mit noch so vielen Märtyrern nicht weiter wird. Weil es nicht die Sache Gottes ist, sondern die Sache der Götzen, auch und gerade im Feindbild. Und das gilt für alle Beteiligten ohne Ausnahme.

Es gibt keinen Gott außer Gott? Ja, für uns schon. Er entwickelt sich aus vollem Umfang in die Welt hin, und die Welt sieht es nicht, will es nicht sehen, ist abgelenkt? Ja. Er folgt den Propheten und sucht nach dem Zeichen? Ja. Es hing am Kreuz? Ja.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Sonntag 28. Januar 2018, 00:25

Cath1105 hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 20:34
Da es DEN Islam nicht gibt, ist Deine Einlassung kritisch zu betrachten.
Willst Du uns jetzt die story erzählen vom Euro-Islam, der sich langsam entwickeln soll?

Welche islamische Glaubensrichtung von Bedeutung spricht sich denn für eine Gleichberechtigung der Geschlechter und dem Vorrang staatlicher Vorschriften aus? :hmm:

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Sempre
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Sempre » Sonntag 28. Januar 2018, 02:12

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 00:25
Welche islamische Glaubensrichtung von Bedeutung spricht sich denn für eine Gleichberechtigung der Geschlechter und dem Vorrang staatlicher Vorschriften aus? :hmm:
Wie auch immer das beim Islam sein mag, es gibt DAS Christentum, nämlich DIE wahre Kirche. Und die spricht sich für eine Unterordnung der Frau in der Ehe aus, sowie auch gegen einen Vorrang staatlicher Vorschriften. Ein Vorrang staatlicher Vorschriften wird viel mehr von illuminierten Republikanern sowie braunen und roten Sozialisten gepredigt, nicht aber von der Kirche Gottes, die den Vorrang unseres Herrn Jesus Christus lehrt. Gerade heute und gerade in der Bundesrepublik kann erlebt werden, was es bedeutet, von staatlicher Regierung in einem Land abhängig zu sein, in der die Menschen gehirngewaschenvergiftet sind und glauben, vor der staatlichen Ordnung habe niemand und nichts, kein Gott, nicht einmal die natürliche Ordnung der Schöpfung Vorrang.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Sonntag 28. Januar 2018, 09:16

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 00:25
Cath1105 hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 20:34
Da es DEN Islam nicht gibt, ist Deine Einlassung kritisch zu betrachten.
Willst Du uns jetzt die story erzählen vom Euro-Islam, der sich langsam entwickeln soll?

Welche islamische Glaubensrichtung von Bedeutung spricht sich denn für eine Gleichberechtigung der Geschlechter und dem Vorrang staatlicher Vorschriften aus? :hmm:
Es kann nicht schaden, sich mit dem Islambild eines Bassam Tibi zu beschäftigen.
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Petrus » Sonntag 28. Januar 2018, 09:29

Sempre hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 02:12
es gibt DAS Christentum, nämlich DIE wahre Kirche. Und die spricht sich für eine Unterordnung der Frau in der Ehe aus, sowie auch gegen einen Vorrang staatlicher Vorschriften.
hmm ...

blöde Frage, Sempre:

ist das wirklich Deine Meinung?
bassd.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Sonntag 28. Januar 2018, 09:35

Auch die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ateş hat interessante Ansichten.
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Petrus » Sonntag 28. Januar 2018, 10:08

Cath1105 hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 09:35
Auch die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ateş hat interessante Ansichten.
hallo Cath1105,

ja. welche Ansichten hat sie denn?
bassd.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Sempre » Sonntag 28. Januar 2018, 10:57

Petrus hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 09:29
blöde Frage, Sempre:
In der Tat!
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Sonntag 28. Januar 2018, 11:20

Cath1105 hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 09:16
Es kann nicht schaden, sich mit dem Islambild eines Bassam Tibi zu beschäftigen.
Das wäre verlorene Zeit, nicht nur, weil Bassam Tibi wohl kaum irgendeinen Einfluß bei den entscheidungserheblichen Institituionen hat - die sitzen nun einmal alle im arabischen Raum und nicht in Westeuropa.
Bassam Tibi sieht ja inzwischen selbst, daß er mit seiner Vorstellung gescheitert ist:

„Ich kapituliere“
Der Islamologe und gebürtige Syrer Bassam Tibi sieht keine Chancen mehr für einen europäischen Islam. Im Magazin Cicero (Juni-Ausgabe) schreibt er, dass der „Kopftuch-Islam“ über den „Euro-Islam“ gesiegt habe: „Den Euro-Islam wird es nicht geben. Ich kapituliere.“
Cath1105 hat geschrieben: Auch die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ateş hat interessante Ansichten.
Ich wage zu bezweifeln, ob sich die Mehrzahl der Muslime in D. von einer Frau die Grundlagen ihrer Religion erklären lassen wird. :D

Ist es nicht so, daß die von mir erwähnten Grundsätze des Islams (fehlende Gleichberechtigung der Frauen, keine Religionsfreiheit, Vorrang der Scharia) wohl von den allermeisten Muslimen nicht in Frage gestellt werden? Die Probleme wurden doch schon vor sieben Jahren bzgl. der Lehrerausbildung thematisiert:

Niemand kann zwei Herren dienen

Zu dem beliebten - und auch von Dir vorgebrachten Einwand - es gebe nicht den Islam führt Prof. Doehring in dem Artikel aus:
Nun wird häufig gesagt, dass der Koran und die Scharia auch Auslegungen zulassen, die in gewisser Weise „gemäßigt“ seien und eine Einschränkung oder gar Abkehr von überkommenen islamischen Wertvorstellungen zuließen. Das Verhalten aber des überwiegenden Teils der islamischen Bevölkerung steht dem entgegen. Strikte Unterordnung der Frauen etwa unter die Herrschaft des Mannes wird so weitgehend praktiziert, und zwar auch in der Fremde und unter fremden Rechtsordnungen lebenden Muslimen, dass man an einer Effektivität dieser „gemäßigten Auffassung und Auslegung“ zweifeln muss. Es steht hier ähnlich wie bei Rechtsordnungen, die eine Ideologie als ihren „Überbau“ bezeichnen.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Cath1105 » Sonntag 28. Januar 2018, 12:38

Was hältst Du von Mouhanad Khorchide?
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Sonntag 28. Januar 2018, 14:03

"Essens SPD-Vize warnt vor Integrationsproblem in Altenessen": https://www.waz.de/staedte/essen/essens ... 37317.html
Resurrexit, sicut dixit, alleluia

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Raphael » Sonntag 28. Januar 2018, 18:00

Cath1105 hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 09:16
Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 00:25
Cath1105 hat geschrieben:
Sonnabend 27. Januar 2018, 20:34
Da es DEN Islam nicht gibt, ist Deine Einlassung kritisch zu betrachten.
Willst Du uns jetzt die story erzählen vom Euro-Islam, der sich langsam entwickeln soll?

Welche islamische Glaubensrichtung von Bedeutung spricht sich denn für eine Gleichberechtigung der Geschlechter und dem Vorrang staatlicher Vorschriften aus? :hmm:
Es kann nicht schaden, sich mit dem Islambild eines Bassam Tibi zu beschäftigen.
Welches Gewicht hat seine Stimme, also die von Bassam Tibi, in der Umma? :detektiv:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Juergen » Sonntag 28. Januar 2018, 18:34

Eine lustige Truppe…
BI: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld: Mordkommission ermittelt nach Auseinandersetzung am Detmolder Bahnhof wegen eines versuchten Tötungsdelikts

Bielefeld/ Detmold – Am Samstag, 27.01.2018, kam es am Detmolder Bahnhof zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen afghanischer Staatsangehöriger. Bei dem Streit wurden Hieb- und Stichwaffen eingesetzt, wodurch ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen trafen gegen 17.30 Uhr am Bahnhof in Detmold, Bahnhofstraße, zwei Gruppen junger Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren aufeinander und gerieten in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine Schlägerei, bei der auch Hieb- und Stichwaffen zum Einsatz kamen. Ein 18-jähriger Afghane wurde dabei durch einen Messerstich in den Brustkorb lebensgefährlich verletzt. Die Männer der gegnerischen Gruppe flüchteten daraufhin vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei Lippe insgesamt vier junge Männer im Detmolder Stadtgebiet vorläufig festnehmen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergab sich der Tatverdacht gegen einen fünften Mann, der dann in seiner Wohnung in Horn-Bad Meinberg vorläufig festgenommen werden konnte.

Das Polizeipräsidium Bielefeld setzte wegen des versuchten Tötungsdelikts unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Thorsten Stiffel eine 12-Mordkommission „ZOB“ mit Unterstützung der Polizei Lippe ein. Bei der Festnahme der Tatverdächtigen wurden Schlagstöcke und Messer sichergestellt. Die Tatverdächtigen afghanischer Herkunft sind in Bielefeld, im Kreis Gütersloh und im Kreis Lippe wohnhaft. Alle Tatverdächtigen wurden noch in der Nacht vernommen und machten unterschiedliche Angaben zum Tathergang und zu den Tatbeteiligungen. Das lebensgefährlich verletzte Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert.

Zum jetzigen Stand der Ermittlungen sind die Tatbeteiligungen und der Tathergang weiterhin unklar. Auch die Anzahl der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen ist noch nicht abschließend geklärt. Alle Tatverdächtigen wurden nach Vernehmungen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei Bielefeld bittet um Hinweise zu der Auseinandersetzung. Hinweise zu der Tat bitte an die Polizei Bielefeld unter Tel. 0521/545-0.
Gruß
Jürgen

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Montag 29. Januar 2018, 00:02

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 18:00
Welches Gewicht hat seine Stimme, also die von Bassam Tibi, in der Umma? :detektiv:
Genau das ist der Punkt, egal ob es sich um Bassam Tibi, eine hier ansässige Rechtsanwältin oder Mouhanad Khorchide handelt.
Die mögen zwar in den deutschen Medien gern zitiert werden und häufig in talkshows auftreten; ihr Einfluß auf die Willensbildung der bestimmenden klerikalen Personen des Islams dürften jedoch gegen Null tendieren, sofern sie überhaupt zur Kenntnis genommen werden.

Es kommt doch nicht darauf an, ob die deutschen Medien die Position dieser Personen richtig und "gut" finden. Entscheidend ist, welchen Einfluß sie tasächlich auf ihre Glaubens"brüder" haben und da scheint es bei Mouhanad Khorchide schon kritisch zu werden:
Ende 2013 protestierten muslimische Verbände (darunter der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion und der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland) gegen Khorchide, dessen historisch-kritische Methode und Thesen zur Barmherzigkeit sie ablehnen.[10] Ihrer Ansicht nach genügten Khorchides theologische Positionen weder wissenschaftlichen Ansprüchen, noch gingen sie mit seiner Selbstverpflichtung zu einer bekenntnisgebundenen Islamtheologie konform. Dadurch sei das Vertrauen der organisierten Muslime in seine Arbeit beschädigt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mouhanad_Khorchide

Der immer wieder zu hörende Geschichte von der "Wandlung des Islams und seiner Vereinbarung mit westlichen Wertvorstellungen" wird gerne bemüht, weil man sonst auf die fundamentalen Unterschiede hinweisen müßte. Es ist weitaus angenehmer, mögliche positive Entwicklungen zu beschreiben als den "Sarrazin zu machen". :breitgrins:

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Sempre » Montag 29. Januar 2018, 01:35

Solange die von den Globalisten ausgerottet werdenden Deutschen und die sonstigen ausgerottet werdenden umusungu-Völker sich gegen die stattfindende Vernichtung mittels Import von Afrikanern, Moslems usf. wehren, indem sie "westliche Wertvorstellungen" (sprich "Aufklärung", Feminismus, Kindermord, Genderkack, Liberalismus, "Menschenrechte" etc. ) bemühen, tut der Herr recht, uns untergehen zu lassen, während Menschenrechtler "Genozid" "Enteignung" u.a.m. schreien.

Christen lehnen den Islam ab, weil der Islam Christus ablehnt. Und nicht etwa deswegen, weil der Islam die gottlosen, humanistischen, liberalen "westlichen Wertvorstellungen" ablehnt.
Zuletzt geändert von Sempre am Montag 29. Januar 2018, 01:39, insgesamt 1-mal geändert.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Niels » Montag 29. Januar 2018, 01:38

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 28. Januar 2018, 18:34
Eine lustige Truppe…
BI: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld: Mordkommission ermittelt nach Auseinandersetzung am Detmolder Bahnhof wegen eines versuchten Tötungsdelikts

Bielefeld/ Detmold – Am Samstag, 27.01.2018, kam es am Detmolder Bahnhof zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen afghanischer Staatsangehöriger. Bei dem Streit wurden Hieb- und Stichwaffen eingesetzt, wodurch ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen trafen gegen 17.30 Uhr am Bahnhof in Detmold, Bahnhofstraße, zwei Gruppen junger Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren aufeinander und gerieten in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine Schlägerei, bei der auch Hieb- und Stichwaffen zum Einsatz kamen. Ein 18-jähriger Afghane wurde dabei durch einen Messerstich in den Brustkorb lebensgefährlich verletzt. Die Männer der gegnerischen Gruppe flüchteten daraufhin vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei Lippe insgesamt vier junge Männer im Detmolder Stadtgebiet vorläufig festnehmen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergab sich der Tatverdacht gegen einen fünften Mann, der dann in seiner Wohnung in Horn-Bad Meinberg vorläufig festgenommen werden konnte.

Das Polizeipräsidium Bielefeld setzte wegen des versuchten Tötungsdelikts unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Thorsten Stiffel eine 12-Mordkommission „ZOB“ mit Unterstützung der Polizei Lippe ein. Bei der Festnahme der Tatverdächtigen wurden Schlagstöcke und Messer sichergestellt. Die Tatverdächtigen afghanischer Herkunft sind in Bielefeld, im Kreis Gütersloh und im Kreis Lippe wohnhaft. Alle Tatverdächtigen wurden noch in der Nacht vernommen und machten unterschiedliche Angaben zum Tathergang und zu den Tatbeteiligungen. Das lebensgefährlich verletzte Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert.

Zum jetzigen Stand der Ermittlungen sind die Tatbeteiligungen und der Tathergang weiterhin unklar. Auch die Anzahl der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen ist noch nicht abschließend geklärt. Alle Tatverdächtigen wurden nach Vernehmungen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei Bielefeld bittet um Hinweise zu der Auseinandersetzung. Hinweise zu der Tat bitte an die Polizei Bielefeld unter Tel. 0521/545-0.
Solche lustige Truppen gibt es dank Frau Dr. M. seit zwei Jahren mittlerweile schon in jeder Kleinstadt...
Resurrexit, sicut dixit, alleluia

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Sempre
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Sempre » Montag 29. Januar 2018, 01:45

Wieso "Dank Fr. Dr. M."?

Dank Dir, Niels! Du bekennst Dich doch zu jener "Glaubensgemeinschaft", deren höchste Vertreter "Frau Dr. M." locker in den Schatten stellen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Juergen
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Juergen » Montag 29. Januar 2018, 17:33

Erst heute mit der Nase drauf gestoßen worden:
Europäische Kommission - Pressemitteilung
Verbesserung der legalen Migrationskanäle: Kommission schlägt EU-Neuansiedlungsrahmen vor

Brüssel, 13. Juli 2016

Die Europäische Kommission schlägt heute einen EU-Neuansiedlungsrahmen vor. Damit soll eine gemeinsame europäische Neuansiedlungspolitik festgelegt werden, die gewährleistet, dass Personen, die internationalen Schutz benötigen, geordnete und sichere Wege nach Europa zur Verfügung stehen.

Die Europäische Kommission schlägt heute einen EU-Neuansiedlungsrahmen vor. Damit soll eine gemeinsame europäische Neuansiedlungspolitik festgelegt werden, die gewährleistet, dass Personen, die internationalen Schutz benötigen, geordnete und sichere Wege nach Europa zur Verfügung stehen. Der Vorschlag ist Teil der von der Kommission geplanten Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems und der in der Europäischen Migrationsagenda dargelegten langfristigen Strategie für eine bessere Steuerung der Migration. Zudem wird er zur Umsetzung des neuen ergebnisorientierten Partnerschaftsrahmens für die Zusammenarbeit mit wichtigen Herkunfts- und Transitländern beitragen, den die Kommission am 7. Juni vorgestellt hat.


Quelle: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2434_de.htm
Gruß
Jürgen

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Juergen
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Juergen » Montag 29. Januar 2018, 17:39

Und bei der UN gibt es auch was Interessantes:
Replacement Migration:
Is It a Solution to Declining and Ageing Populations?


United Nations projections indicate that over the next 50 years, the populations of virtually all countries of Europe as well as Japan will face population decline and population ageing. The new challenges of declining and ageing populations will require comprehensive reassessments of many established policies and programmes, including those relating to international migration.

Focusing on these two striking and critical population trends, the report considers replacement migration for eight low-fertility countries (France, Germany, Italy, Japan, Republic of Korea, Russian Federation, United Kingdom and United States) and two regions (Europe and the European Union). Replacement migration refers to the international migration that a country would need to offset population decline and population ageing resulting from low fertility and mortality rates.

Quelle: http://www.un.org/esa/population/public ... ration.htm

Berechnungen für Deutschland: http://www.un.org/esa/population/public ... ermany.pdf
Gruß
Jürgen

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Torsten
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Torsten » Montag 29. Januar 2018, 20:23

rt.deutsch hat geschrieben:Kandel: Nach Mord an Mia - Hunderte marschieren gegen Multi-Kulti und für Sicherheit

Immer noch bewegt in Kandel der Mord an der 15-jährigen Mia viele Einwohner. Gestern, einen Monat nach Mias Tod, zogen laut Polizeiangaben rund 1.000 teils auch aus anderen Regionen angereiste Menschen auf die Straßen der Kleinstadt mit nicht einmal 9.000 Einwohnern. Mutmaßlicher Täter soll ihr Ex-Freund sein, ein so genannter "unbegleiteter minderjähriger Flüchtling" aus Afghanistan, der deutlich älter aussehen soll als die von ihm angegebenen 15 Jahre.[...]
Wenn die CIA mit Drohnen in Pakistan mordet, und die Bundeswehr in Afghanistan den Lackaffen macht, das ist das eine, aber hier ist es etwas persönliches. Ich hasse die CIA, ich verabscheue eine Politik, die ein berechtigtes Wehrinteresse im Interesse anderer pervertiert. Aber für den Glauben, den Mia das Leben gekostet hat, empfinde ich nichts als tiefste Verachtung.

Caviteño
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Re: Integrationspolitik 2

Beitrag von Caviteño » Dienstag 30. Januar 2018, 00:51

Zwei Umstände sind an dieser Meldung bemerkenswert:

Essens SPD-Vize warnt vor Integrationsproblem in Altenessen

Erstens, daß sogar die SPD inzwischen das entstehen von Parallelgesellschaften anerkennt und thematisiert und zweitens, daß die WAZ darüber berichtet.

Bei der SPD mag diese Einsicht durch den "Reil-Effekt" gekommen sein. Der frühere SPD-Stadtverordnete kommt aus dem Essener Norden und ging dann - als er in seiner Partei auf keine Resonanz stieß - zur AfD.
Die WAZ hatte immer mehr an Glaubwürdigkeit verloren. Sie berichtete kaum über Migrantenprobleme und die Auflage fiel in den Keller. Seit einiger Zeit ist in diesem Punkt bei der Redaktion eine Änderung feststellbar. Eine Berichterstattung, die die tägliche Erfahrung der Bevölkerung ausblendet, kann nicht erfolgreich sein - sofern sie nicht mit Zwangsgebühren finanziert wird.

Der SPD-Vize Endruschat sieht die Entwicklung "mit Beklemmung":
Die Schwelle, bis zu der man noch grundlegend etwas bewirken konnte, scheint mir überschritten.“
(...)
Der Essener SPD-Vize, selbst bis zu seiner Pensionierung als Sozialarbeiter tätig, glaubt, dass der Sozialdezernent sich mit der Methode „Viel hilft viel“ etwas vormacht. Mit Sozialarbeit ließen sich zwar Symptome behandeln. Das Tempo der Zuwanderung habe inzwischen aber derart angezogen und fokussiere sich weiterhin so stark auf den Essener Norden, dass die Probleme mit den klassischen Mitteln kaum mehr zu lösen seien. „Eine geschickte Sozial- und Stadtplanung, um zukünftige Ghettos zu verhindern, war nie ernsthaft gewollt, weil schon das Thema tabuisiert war.“ Ein überlegter Plan sei auch jetzt nicht zu erkennen.
Da fragt man sich schon, wo die Stimmen der Basis für eine GroKo herkommen sollen, die die Zuwanderung nicht aktiv bekämpfen sondern weitere ca. 200.000 (ohne Deckel lt. SPD-Vorsitzendem) ins Land holen will. :achselzuck:
Vielleicht veröffentlicht die SPD regional gegliederte Zahlen über die Abstimmungsergebnisse.

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