Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Moderator: Hubertus

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ar26
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 18. September 2016, 18:34

CIC_Fan hat geschrieben:Spielt das bei Christen hier keine Rolle
http://www.wuv.de/var/wuv/storage/image ... 8x326.jpg
man könnte das Wort Moslem ohne weiters durch Katholik ersetzten
schauen hier viele darüber weg weil man hofft das man wieder mehr gehört wird?
Wer bitteschön behauptet hier, daß die AfD eine christliche Partei wäre. Da die von Dir verlinkten Inhalte praktisch common sense bei allen politschen Parteien in der Bundesrepublik sind, ist das nichts besonderes. Zu bedenken gebe ich, daß die AfD eine sehr heterogene Partei ohne in Stein gemeiselte Parteidisziplin ist, so daß dort die ein oder andere Einflussnahme möglich sein könnte. Wenn die katholische Kirche in der Bundesrepublik cleverer wäre, könnte sie verschiedene Parteien, die konservative Inhalte für sich reklamieren, letztlich schön gegeneinander ausspielen, um mehr herauszuholen. Immerhin positioniert sich die AfD häufig als einzige Partei, die den Schulunterricht von Homo- und Genderpropaganda freihalten möchte. Dort mehr durchzusetzen, wäre gegenwärtig insbesondere in den norddeutschen Bundesländern ein Fortschritt.

@Hubertus: Eigentlich gehört das hierhin und nicht in den anderen Strang. Man sollte hier die viele Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des Marsches respektieren.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 18. September 2016, 18:53

ich bin übersiedelt weil das thema eher hier platz hat kann man bitte den Beitrag dort löschen

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Hubertus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 18. September 2016, 18:55

ar26 hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Spielt das bei Christen hier keine Rolle
http://www.wuv.de/var/wuv/storage/image ... 8x326.jpg
man könnte das Wort Moslem ohne weiters durch Katholik ersetzten
schauen hier viele darüber weg weil man hofft das man wieder mehr gehört wird?
Wer bitteschön behauptet hier, daß die AfD eine christliche Partei wäre. Da die von Dir verlinkten Inhalte praktisch common sense bei allen politschen Parteien in der Bundesrepublik sind, ist das nichts besonderes. Zu bedenken gebe ich, daß die AfD eine sehr heterogene Partei ohne in Stein gemeiselte Parteidisziplin ist, so daß dort die ein oder andere Einflussnahme möglich sein könnte. Wenn die katholische Kirche in der Bundesrepublik cleverer wäre, könnte sie verschiedene Parteien, die konservative Inhalte für sich reklamieren, letztlich schön gegeneinander ausspielen, um mehr herauszuholen. Immerhin positioniert sich die AfD häufig als einzige Partei, die den Schulunterricht von Homo- und Genderpropaganda freihalten möchte. Dort mehr durchzusetzen, wäre gegenwärtig insbesondere in den norddeutschen Bundesländern ein Fortschritt.

@Hubertus: Eigentlich gehört das hierhin und nicht in den anderen Strang. Man sollte hier die viele Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des Marsches respektieren.
Ok, sofern das speziell auf die AfD bezogen ist, kann es bleiben.
Die anderen Beiträge im Parlatorium habe ich eigentlich als "breiter" angelegtes Thema verstanden.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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DarPius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Sonntag 18. September 2016, 19:27

@ar26

Genau so sehe ich das und die gesamte AfD

Guten Hinweis haben wir von JPII
ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWÜRFEN EINER RECHTLICHEN ANERKENNUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFTEN ZWISCHEN HOMOSEXUELLEN PERSONEN
http://www.vatican.va/roman_curia/congr ... ns_ge.html

Was wäre die Alternative? Gar nicht wählen gehen?
Wenn ein Gesetz zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften schon in Kraft ist, muss der katholische Parlamentarier auf die ihm mögliche Art und Weise dagegen Einspruch erheben und seinen Widerstand öffentlich kundtun: Es handelt sich hier um die Pflicht, für die Wahrheit Zeugnis zu geben. Wenn es nicht möglich wäre, ein Gesetz dieser Art vollständig aufzuheben, könnte es ihm mit Berufung auf die in der Enzyklika Evangelium vitae enthaltenen Anweisungen « gestattet sein, Gesetzesvorschläge zu unterstützen, die die Schadensbegrenzung eines solchen Gesetzes zum Ziel haben und die negativen Auswirkungen auf das Gebiet der Kultur und der öffentlichen Moral vermindern ». Voraussetzung dafür ist, dass sein « persönlicher absoluter Widerstand » gegen solche Gesetze « klargestellt und allen bekannt » ist und die Gefahr des Ärgernisses vermieden wird.(18) Dies bedeutet nicht, dass in dieser Sache ein restriktiveres Gesetz als ein gerechtes oder wenigstens annehmbares Gesetz betrachtet werden könnte. Es geht vielmehr um einen legitimen und gebührenden Versuch, ein ungerechtes Gesetz wenigstens teilweise aufzuheben, wenn die vollständige Aufhebung momentan nicht möglich ist.
Als Katholik aus Polen würde ich die AfD lediglich als "Mitte" Bezeichnen. Da sind auch viele Linke dabei, das ist jedem klar.
Frauke Petry und Alice Seidel sind für mich untragbar.
Worauf sich diese Partei beruft ist der gesunde Menschenverstand und der Versuch, das zu retten, was noch zu retten ist.
Sollte die Partei noch auf Bundesebene stärker werden, sind Fraktionen unvermeidbar. Ich sehe die Partei als "Übergangsprojekt".
Wenn ein Schiff sinkt, dann frage ich nicht nach der Weltanschauung, sondern mache mit jenen mit, die es zu retten versuchen. Das ist sogar meine Pflicht.
'Et portae inferi non praevalebunt eam'

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Montag 19. September 2016, 08:47

wieviel kann man in Kauf nehmen das eine Partei wählbar bleibt oder wird

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Niels
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Montag 19. September 2016, 08:57

Die AfD bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung.
http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/p ... undordnung
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Montag 19. September 2016, 09:34

und das reicht?

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Niels
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Montag 19. September 2016, 09:37

Das ist ja wohl das Minimum, was für alle Parteien gleichermaßen gilt.
Wer verfassungsfeindlich ist, wird vom Verfassungsschutz beobachtet und wer verfassungswidrig ist, wird verboten.
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Montag 19. September 2016, 12:34

Wahlforscher Korte: Der Stimmzettel als Lottoschein
Das Parteiensystem ist in Deutschland extrem dynamisch. Schließen traditionelle Parteien machtarrogant bestimmte Themen aus – wie vor einiger Zeit die Dimension digitaler Lebenswelten –, entstehen neue Parteien, sogenannte Defizitparteien. Um auf dem Wählermarkt zu punkten, holen die anderen Parteien aber relativ zügig auf. Sie surfen auf den Erfolgswellen der neuen Partei. Sie sind Themendiebe. Parteien sind zudem extrem lernfähig.
Anders als bei den Piraten als Typus einer Defizitpartei gibt es im Umgang mit den Erfolgen der AfD jedoch weitaus höhere Hürden und komplexere Lernkurven, um die Erfolgsthemen der AfD zu übernehmen. Da ist zunächst in Teilen rechtsradikales, antisemitisches, völkisches Gedankengut, was keine etablierte Partei übernehmen wird. Da finden sich Volksverhetzung und Gewaltaufrufe, für die das Strafrecht gilt. Hier zeigen sich die traditionellen Parteien geschlossen abwehrbereit.
Lernen können die anderen Parteien jedoch vom Duktus, in Alternativen zu denken. Wieso gab und gibt es angeblich keine Alternativen zum Euro-Rettungs-Kurs? Wieso können einige EU-Länder Grenzen schließen und andere nicht? Wieso lassen sich nicht Lösungen anbieten, die unbegrenzte Freizügigkeit von Personen einhegen? Wieso werden Bürgermeister überhört, die mit der Gettobildung durch Migranten überfordert sind?
(...)
Wer politische Alternativen nicht denkt, stärkt die AfD. Dass sich alle Alternativen nur im Kontext des Grundgesetzes und damit der Menschenwürde bewegen, begrenzt normativ den Gedankenraum, aber sicher nicht die politische Lernkurve. Im Moment ist spürbar, wie sich das neue Denken in Alternativen, ohne Hypermoral der Gutmenschen, ausbreitet. Die etablierten Parteien übernehmen keineswegs das antipluralistische Freund-Feind-Denken der AfD, aber die etablierten Parteien prüfen – vor allem in den Landtagen – ihre Standpunkte, sie suchen den politischen Streit.
ME gut auf den Punkt gebracht. In den zentralen Themen, der Euro-Rettungspolitik und der "Flüchtlings"politik gibt es eine All-Parteien-Koalition; die Volksvertreter befanden es nocht nicht einmal für nötig, die einschneidende Entscheidung der Kanzlerin zur Grenzöffnung im Bundestag zu diskutieren bzw. dort von ihr Rechenschaft zu verlangen. Wer wundert sich dann, wenn neue Parteien sich des Themas, daß von der Mehrheit der Bevölkerung als das wichtigste angesehen wird, annehmen? :ja:
Wahrscheinlich glaubten Frau Merkel und die Bundestagsparteien, daß es sie über genügend Einfluß in den Medien verfügen, um ihre Politik durchzusetzen. Sie haben nicht damit gerechnet, daß der Einstufung als "Pack" von Menschen als eine Art "Ritterschlag" gewertet wird.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 20. September 2016, 12:50

Niels hat geschrieben:Das ist ja wohl das Minimum, was für alle Parteien gleichermaßen gilt.
Wer verfassungsfeindlich ist, wird vom Verfassungsschutz beobachtet und wer verfassungswidrig ist, wird verboten.
also kann man jede Partei wählen als Katholik?

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Petrus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Petrus » Dienstag 20. September 2016, 13:25

CIC_Fan hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Das ist ja wohl das Minimum, was für alle Parteien gleichermaßen gilt.
Wer verfassungsfeindlich ist, wird vom Verfassungsschutz beobachtet und wer verfassungswidrig ist, wird verboten.
also kann man jede Partei wählen als Katholik?
nun, CIC_Fan,

für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 20. September 2016, 14:50

Selbstverständlich aber es ist doch gut katholische Tradition stehts umn die Moral anderer besorgt zu sein
;D

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DarPius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Dienstag 20. September 2016, 16:25

Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
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overkott
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von overkott » Dienstag 20. September 2016, 16:30

DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
War der Heilige Thomas katholisch oder doch ein Ketzer?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 20. September 2016, 16:43

DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
schwachsinn

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Dienstag 20. September 2016, 17:11

CIC_Fan hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
schwachsinn
Dann meinen wir sicherlich etwas ganz Anderes.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen » Dienstag 20. September 2016, 20:45

overkott hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
War der Heilige Thomas katholisch oder doch ein Ketzer?
Thomas sagt, daß man immer seinem Gewissen folgen muß.
Das bedeutet aber nicht, daß man dann automatisch immer richtig handelt. Das Gewissen kann auch irren.
Gruß
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Dienstag 20. September 2016, 21:50

CIC_Fan hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
schwachsinn
Ein hartes Urteil, welches Du da über Dich selber fällst! :roll:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Mittwoch 21. September 2016, 04:54

Juergen hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
War der Heilige Thomas katholisch oder doch ein Ketzer?
Thomas sagt, daß man immer seinem Gewissen folgen muß.
Das bedeutet aber nicht, daß man dann automatisch immer richtig handelt. Das Gewissen kann auch irren.
St. Thomas v. A. sagt aber nicht, dass es die einzige Pflicht sei, dem Gewissen zu folgen. Auch sagt er nicht, dass das Gewissen die oberste Instanz sei. Die oberste Instanz ist immer noch Gott, während das Gewissen korrumpiert ist und uns irreleiten kann, wie Du ja bemerkst. Daher hat uns die oberste Instanz Offenbarung und Magisterium geschickt, damit unser Gewissen die Möglichkeit hat, sich an derselben obersten Instanz zu messen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 21. September 2016, 07:06

Sempre hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben: für mich, als Christ römisch-katholischer Konfession,
ist immer noch die oberste Instanz
mein Gewissen.
... womit Sie aufhören, katholisch zu sein.
War der Heilige Thomas katholisch oder doch ein Ketzer?
Thomas sagt, daß man immer seinem Gewissen folgen muß.
Das bedeutet aber nicht, daß man dann automatisch immer richtig handelt. Das Gewissen kann auch irren.
St. Thomas v. A. sagt aber nicht, dass es die einzige Pflicht sei, dem Gewissen zu folgen. Auch sagt er nicht, dass das Gewissen die oberste Instanz sei. Die oberste Instanz ist immer noch Gott, während das Gewissen korrumpiert ist und uns irreleiten kann, wie Du ja bemerkst. Daher hat uns die oberste Instanz Offenbarung und Magisterium geschickt, damit unser Gewissen die Möglichkeit hat, sich an derselben obersten Instanz zu messen.
Nun wird die Denke der Sedis etwas klarer: 8)
Weil derzeit die obersten Instanzen Offenbarung und Magisterium korrumpiert sind, denn der Vatikan wurde - zumindest in den Augen der Sedis - spätestens mit dem Vaticanum II vom Freimaurertum überwältigt ( :auweia: ), bleibt es einem Sedi höchstselbst überlassen, seinem Gewissen zu folgen, welches logischerweise und notgedrungen nun in die Funktion einer obersten Instanz hineinrutscht.

So hat man sich dann ein kritikimmunes Weltbild konstruiert, welches weitgehend den materiellen Anforderungen der humanen Lebensführung gewachsen ist. Ein perpetuum mobile! :roll:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Mittwoch 21. September 2016, 10:34

Wir driften vom Thema ab. Auch ich habe dazu - leider - beigetragen.
Nun zum Kernthema: ich finde folgende Fragestellung von CIC_fan sehr interessant
wieviel kann man in Kauf nehmen das eine Partei wählbar bleibt oder wird
Meine Faustregel wäre: "so viel katholisch wie möglich". Nun, in Deutschland ist es relativ einfach, da die etablierten Parteien mit ihren Entscheidungen bewiesen haben, wie antikatholisch sie sind. Bei der AfD sieht man zwar einige katholische Positionen nun verbal, bei den anderen sehe ich sie nicht mal verbal.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 21. September 2016, 11:25

daher ist sie als das kleinere Übel zu wählen?
ich frage nur daß ich hier keine Missverstädnisse produziere

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 21. September 2016, 12:28

Wer oder was das kleinere Übel ist, ist eine Momentaufnahme. Es spricht einiges dafür, daß die AfD dies derzeit ist, es kann nächstes Jahr auch ganz anders sein. In Bayern könnte es auch die CSU sein. Da in der Bundesrepublik Personen gewählt werden, kommt es vor allem auf die Kandidaten an.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Mittwoch 21. September 2016, 12:29

Jede Wahl ist kleineres Übel, da man nicht persönlich spricht.
Die Kirche lehrt, dass man der Autorität (egal was es ist) gehorchen muss, solange sie dem Gottesgesetz folgt. Nur dann dann darf man nicht folgen, wenn sich die Gesetzgebung gegen die Gottesgesetze richtet. Sie bekommen nicht automatisch die Absolution, dass Sie die Autorität bekämpfen dürfen, wenn einige Gesetze von Katholiken nicht akzeptiert werden dürfen. Dazu braucht es deutlich mehr.
In dem Sinne ist es natürlich kleineres Übel, da man nicht alles kippen darf, wenn uns auszugsweise etwas nicht gefällt.
In diesem Zusammenhang ist sehr folgender Punkt im Katechismus der RKK interessant:
2243 Bewaffneter Widerstand gegen Unterdrückung durch die staatliche Gewalt ist nur dann berechtigt, wenn gleichzeitig die folgenden Bedingungen erfüllt sind: (1) daß nach sicherem Wissen Grundrechte schwerwiegend und andauernd verletzt werden; (2) daß alle anderen Hilfsmittel erschöpft sind; (3) daß
dadurch nicht noch schlimmere Unordnung entsteht; (4) daß begründete Aussicht auf Erfolg besteht und (5) daß vernünftigerweise keine besseren Lösungen abzusehen sind.
Es ist vernünftigerweise besser, der AfD die Chance zu geben, um die öffentliche Ordnung und die Freiheit des katholischen Glaubens durchzusetzen.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Mittwoch 21. September 2016, 14:08

DarPius hat geschrieben:Es ist vernünftigerweise besser, der AfD die Chance zu geben, um die öffentliche Ordnung und die Freiheit des katholischen Glaubens durchzusetzen.
Von christlichen oder gar katholischen Gedanken und Ideen habe ich bei denen aber noch kein Sterbenswörtchen gehört.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 21. September 2016, 14:24

umusungu hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:Es ist vernünftigerweise besser, der AfD die Chance zu geben, um die öffentliche Ordnung und die Freiheit des katholischen Glaubens durchzusetzen.
Von christlichen oder gar katholischen Gedanken und Ideen habe ich bei denen aber noch kein Sterbenswörtchen gehört.
Diesem in der Tat unerträglichen Mangel kann abgeholfen werden. :roll:

Hierzu ein paar Beispiele:
Grundsatzprogramm S. 27 hat geschrieben:Die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Keimzelle der Gesellschaft zu verstehen und den Bedürfnissen der Kinder und Eltern gerecht zu werden, muss wieder Mittelpunkt der Familienpolitik werden.
Grundsatzprogramm S. 27 hat geschrieben:Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. In der Familie sorgen Mutter und Vater in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder. Diese natürliche Gemeinschaft bildet das Fundament unserer Gesellschaft. Die originären Bedürfnisse der Kinder, die Zeit und Zuwendung ihrer Eltern brauchen, stehen dabei im Mittelpunkt.
Grundsatzprogramm S. 34 hat geschrieben:Die AfD bekennt sich uneingeschränkt zur Glaubens‐, Gewissens‐ und Bekenntnisfreiheit. Sie fordert jedoch, der Religionsausübung durch die staatlichen Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte Schranken zu setzen. Einer islamischen Glaubenspraxis, die sich gegen die freiheitlich‐demokratische Grundordnung, unsere Gesetze und gegen die jüdisch‐christlichen und humanistischen Grundlagen unserer Kultur richtet, tritt die AfD klar entgegen. Die Rechtsvorschriften der Scharia sind mit unserer Rechtsordnung und unseren Werten unvereinbar.
(Quelle)

to be completed
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von DarPius » Mittwoch 21. September 2016, 14:57

Raphael hat geschrieben:
Grundsatzprogramm S. 34 hat geschrieben:Die AfD bekennt sich uneingeschränkt zur Glaubens‐, Gewissens‐ und Bekenntnisfreiheit. Sie fordert jedoch, der Religionsausübung durch die staatlichen Gesetze, die Menschenrechte und unsere Werte Schranken zu setzen. Einer islamischen Glaubenspraxis, die sich gegen die freiheitlich‐demokratische Grundordnung, unsere Gesetze und gegen die jüdisch‐christlichen und humanistischen Grundlagen unserer Kultur richtet, tritt die AfD klar entgegen. Die Rechtsvorschriften der Scharia sind mit unserer Rechtsordnung und unseren Werten unvereinbar.
Das ist einfach schön zu sehen, wie Protestanten und Atheisten in der AfD den Pius IX. bestätigen :-D

Wenn sie den Gedanken zu Ende führen, wird vielleicht mal ein Schuh daraus...
§ X. Irrtümer, welche sich auf den Liberalismus unserer Tage beziehen.
77. In unserer Zeit ist es nicht mehr nützlich, dass die katholische Religion als einzige Staatsreligion unter Ausschluss aller anderen Kulte gehalten werde.
78. Es war daher gut getan, in gewissen katholischen Ländern den Einwanderern gesetzlich die freie Ausübung ihres Kultus zu garantieren.
79. Denn es ist ja falsch, dass die staatliche Freiheit der Kulte und die allen gewährte Vollmacht, was immer für Meinungen und Ansichten offen und öffentlich kund zu geben, zur leichteren Verderbnis der Sitten und zur Verbreitung der Pest des Indifferentismus führen. (79)
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 21. September 2016, 15:02

Sempre hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Thomas sagt, daß man immer seinem Gewissen folgen muß.
Das bedeutet aber nicht, daß man dann automatisch immer richtig handelt. Das Gewissen kann auch irren.
St. Thomas v. A. sagt aber nicht, dass es die einzige Pflicht sei, dem Gewissen zu folgen…
Thomas sagt, daß es immer schlecht ist, gegen sein Gewissen zu handeln. (S. th. I-II, q 19 a. 5). Das bedeutet umgekehrt, daß man seinem Gewissen immer folgen muß. Dadurch wird freilich die Handlung nicht automatisch gut.


…Deshalb muß man sagen, daß jegliches Wollen, welches von der Vernunft, mag dieselbe recht sein oder irren, abweicht, immer schlecht ist. Und demgemäß sagt Aristoteles (7 Ethic, 1. et 2.), daß von sich selber aus, per se, der Natur der Sache nach, jemand maßlos ist, der nicht der rechten Vernunft folgt; er ist aber mit Rücksicht auf etwas Äußerliches, auf Grund eines äußeren Umstandes, per accidens, maßlos, wenn er nicht der falschen Vernunft folgt; — im ersten Falle nämlich ist der Grund des guten Handelns in ihm, aber er folgt ihm nicht; im zweiten Falle ist der Grund zum irrtümlichen Handeln in ihm, aber er folgt einem gegenteiligen äußeren Antriebe und handelt somit ebenfalls schlecht…
Gruß
Jürgen

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Mittwoch 21. September 2016, 19:11

AfD-Spitzenkandidat im Saarland verkauft Hakenkreuze

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 13323.html

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 21. September 2016, 19:38

umusungu hat geschrieben:AfD-Spitzenkandidat im Saarland verkauft Hakenkreuze

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 13323.html
Das ist ja ein Ding!

Schau mal bei ebay: Da werden massenhaft Geldmünzen mit Hakenkreuz (darf man das überhaupt noch schreiben? :hae?: ) angeboten, z. B. hier:

http://www.ebay.de/sch/Munzen-Dt-Reich- ... hakenkreuz

Teilweise sogar in Silber, z.B. hier - 5 g Feinsilber für 475 € - eignen sich dann zur "Wertanlage" :D Der Bruttopreis für einen Silberbarren von 5 g beträgt z. Zt. 361,75 €.

Aber wie in dem Artikel schon steht: Im Saarland wird im nächsten Jahr ein neuer Landtag gewählt. Noch Fragen? :neinfreu:

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Donnerstag 22. September 2016, 00:15

Juergen hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Thomas sagt, daß man immer seinem Gewissen folgen muß.
Das bedeutet aber nicht, daß man dann automatisch immer richtig handelt. Das Gewissen kann auch irren.
St. Thomas v. A. sagt aber nicht, dass es die einzige Pflicht sei, dem Gewissen zu folgen…
Thomas sagt, daß es immer schlecht ist, gegen sein Gewissen zu handeln. (S. th. I-II, q 19 a. 5). Das bedeutet umgekehrt, daß man seinem Gewissen immer folgen muß. Dadurch wird freilich die Handlung nicht automatisch gut.
Ich widerspreche nicht der Aussage "Das bedeutet umgekehrt, daß man seinem Gewissen immer folgen muß." Ich widerspreche bloß der Idee, das Gewissen sei die höchste Instanz, sowie insbesondere die Idee, "für einen Katholiken" sei das Gewissen die höchste Instanz. Selbst ein irrender Katholik kommt wohl kaum auf die Idee, Gott sei nicht die höchste Instanz. Zweifelt er nun selbst an Gott oder den Geboten und sein Gewissen rät ihm, etwa die Reichen zu bestehlen, um den Reichtum an die Armen zu verteilen, dann muss er das zwar tun, wie St. Thomas v. A. erläutert, sein Gewissen wird dadurch aber nicht zur höchsten Instanz. Tatsächlich täuscht ihn sein Gewissen, und Gott ist immer noch die höchste Instanz, obwohl der Getäuschte die höchste Instanz nicht mehr sehen kann.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Donnerstag 22. September 2016, 10:27

Hört, hört: :blinker:
AFP hat geschrieben:CDU-Bundestagsabgeordnete Bellmann will Koalition mit AfD nicht ausschließen

Die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann will eine Koalition mit der Alternativen für Deutschland (AfD) nicht grundsätzlich ausschließen. «Die CDU muss sich in Zukunft die Frage stellen, welche Machtoptionen sie hat», sagte sie der «Huffington Post» vom Donnerstag. «Vielleicht nicht heute oder morgen, aber für immer und ewig kann die Union eine Koalition mit der AfD auf Landes- und Bundesebene nicht ausschließen.»
Auch in der AfD gebe es durchaus akzeptable Leute, mit denen ein Dialog möglich sei, sagte Bellmann. «Wenn jemand alles ausschließt, ignoriert er die Anhänger und Wähler der AfD.»
Zur Person: Veronika Bellmann!

Die AfD'ler doch keine Schmuddelkinder? :pfeif:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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