Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 17. Februar 2019, 12:02

Peti hat geschrieben:
Sonntag 17. Februar 2019, 09:29
In München-Land-Süd waren es nur 7,0%. Da sind einige Gemeinden mit unter 7,0% dabei. :pfeif:
https://www.welt.de/politik/wahl/bayern ... -2018.html
Peti, ich schrieb:
Immerhin stimmte fast jeder zehnte Wähler (9,4%) mit der Zweitstimmen bei der BTW 2017 für die Partei.
Die Zahlen betreffen die Bundestagswahl (BTW) 2017 und da erzielte die AfD 9,4% der Zweitstimmen.

https://www.bundeswahlleiter.de/bundest ... s-221.html

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 19. Februar 2019, 09:59

da bin ich jetzt mal gespannt was die gute Frau Kuby oder die Herrschaften der Demo für alle dazu sagen
AfD ist für gesetzliches verbot der konversions Therapie für Schwule
https://philosophia-perennis.com/2019/0 ... zu-heilen/

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Dienstag 19. Februar 2019, 21:00

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 09:59
da bin ich jetzt mal gespannt was die gute Frau Kuby oder die Herrschaften der Demo für alle dazu sagen
AfD ist für gesetzliches verbot der konversions Therapie für Schwule
https://philosophia-perennis.com/2019/0 ... zu-heilen/
Die können sich entspannt zurücklehnen, da das rechtlich nicht umsetzbar ist, vong allgemeine Handlungsfreiheit her. Die AfD kann daher folgenloses virtue signaling betreiben, um in Euren Kreisen an standing zu gewinnen.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 20. Februar 2019, 14:51

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 09:59
da bin ich jetzt mal gespannt was die gute Frau Kuby oder die Herrschaften der Demo für alle dazu sagen
AfD ist für gesetzliches verbot der konversions Therapie für Schwule
https://philosophia-perennis.com/2019/0 ... zu-heilen/
Ich empfehle die Lektüre des Kapitels Familienpolitik im aktuellen EU-Wahlprogramm der AfD. Dort jedenfalls ist das Bekenntnis zur traditionellen Familie und einer aktivierenden Bevölkerungspolitik, es wird explizit auf Polen und Ungarn verwiesen, klar niedergelegt. Damit wird ein Konservativer leben können.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 21. Februar 2019, 00:29

ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 14:51
Ich empfehle die Lektüre des Kapitels Familienpolitik im aktuellen EU-Wahlprogramm der AfD. Dort jedenfalls ist das Bekenntnis zur traditionellen Familie und einer aktivierenden Bevölkerungspolitik, es wird explizit auf Polen und Ungarn verwiesen, klar niedergelegt. Damit wird ein Konservativer leben können.
Das wird von den Medien aber schon madig gemacht:
Wen kümmert es da, dass das von der AfD favorisierte „klassische Leitbild der Familie, in der Vater und Mutter in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder sorgen“, in der Realität eher zur Ausnahme und Trennungen, Scheidungen, alleinerziehende Elternteile und Patchworkfamilien zur neuen Regel werden?
Die gefährlich gut gemachte Europa-Agenda der AfD

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Donnerstag 21. Februar 2019, 21:51

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 00:29
ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 14:51
Ich empfehle die Lektüre des Kapitels Familienpolitik im aktuellen EU-Wahlprogramm der AfD. Dort jedenfalls ist das Bekenntnis zur traditionellen Familie und einer aktivierenden Bevölkerungspolitik, es wird explizit auf Polen und Ungarn verwiesen, klar niedergelegt. Damit wird ein Konservativer leben können.
Das wird von den Medien aber schon madig gemacht:
Wen kümmert es da, dass das von der AfD favorisierte „klassische Leitbild der Familie, in der Vater und Mutter in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder sorgen“, in der Realität eher zur Ausnahme und Trennungen, Scheidungen, alleinerziehende Elternteile und Patchworkfamilien zur neuen Regel werden?
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Ich begrüße derartige Konsensstörungen. :breitgrins:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Freitag 22. Februar 2019, 07:38

Eigentlich wollte ja die AfD bei Scheidungen das Schuldprinzip wieder einführen,
das bis in die 1970er-Jahre üblich war.
Das hätte aber z.B. bei Frauke Petry und später auch bei Jörg Meuthen einen einen Gerichtsprozess gegeben, in dem genau dargelegt würde, wer die Ehe zerstört hat.
https://www.n-tv.de/politik/AfD-will-Eh ... 84586.html

Allgemein haben bei uns Konfessionslose höhere Scheidungsraten als praktizierende Christen,
die gemeinsam beten. Und die AfD hat unter ihren Mitgliedern und Wählern den höchsten Anteil an Konfessionslosen.
Bekenntnis zur traditionellen Familie verlangt vor allem, das man diese Werte vorlebt.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 22. Februar 2019, 08:28

Sag mal Peti, ist Dir aufgefallen, daß der verlinkte Artikel ein Musterbeispiel der Manipulation ist und dem framing des öffentl.-rechtl. Rundfunks in nichts nachsteht?

Überschrift: "AfD will Ehebruch nun doch nicht bestrafen"

Dann: "Ehebruch soll nun doch nicht unter Strafe gestellt werden." und "Die AfD wollte bei Scheidungen das sogenannte Schuldprinzip wieder einführen."

Tatsächlich wurde aber angestrebt: "dass "schwerwiegendes Fehlverhalten, welches sich gegen die eheliche Solidarität richtet", bei Scheidungen "Berücksichtigung" finden müsse."

"Berücksichtigung finden" bedeutet nicht, daß das Schuldprinzip wieder eingeführt würde, von einer "Bestrafung" - einem strafrechtlichem Begriff, hier geht es um Zivilrecht - kann überhaupt keine Rede sein. Frag mal Ehemänner, die nicht ihre Ehe zerstört haben und jetzt für die im Konkubinat lebende vormalige Ehefrau zahlen müssen.... Warum soll eheliches Fehlverhalten denn nicht beim Kindeswohl bzw. bei der Unterhaltspflicht als eine (von mehreren) Entscheidungsgrundlagen berücksichtigt werden? :hmm:

Aufgrund welcher Zahlen behauptest Du, daß die AfD "unter ihren Mitgliedern und Wählern den höchsten Anteil an Konfessionslosen" hat?
Ich habe solche Zahlen nicht gefunden, bezweifle auch, daß sie vorliegen oder wird in den Aufnahmeanträgen nach der Konfession gefragt?
Davon ganz abgesehen würde es mit wundern, wenn bei den Linken und den Grünen der Anteil der Konfessionslosen geringer wäre als bei der AfD - aber das wirst Du uns sicher mit belastbaren Zahlen nachweisen.

Ach so - Die Linke, Die Grünen und selbst die AfD fragen in ihren Aufnahmeanträgen nicht die Konfession ab. Wir sind alle gespannt, mit welchen Quellen Du Deine Aussage unterlegst. :breitgrins:

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Hubertus » Freitag 22. Februar 2019, 13:05

Hinzu kommt noch, daß lt. Statistik natürlich jeder als "konfessionslos" gilt, der gegenüber staatlichen Stellen den sog. "Kirchenaustritt" erklärt hat - auch jene, die dies z.B. tun, weil sie es vor ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren können, wie DBK-ZDK mit Kirchensteuermitteln umgeht. Die Piusbruderschaft hatte sogar explizit zum sog. "Kirchenaustritt" aufgerufen. Die Rechnung "konfessionslos = kirchenfeindlich eingestellt/gegen christliche Werte gerichtet" geht schon allein von daher nicht auf.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Freitag 22. Februar 2019, 17:39

Ich hatte viele Kollegen aus dem Osten, kann mich aber kaum an jemand erinnern, der nicht geschieden war oder für den Religion eine Bedeutung für sein persönliches Leben gehabt hätte.
Die DDR hatte die höchste Scheidungsrate der Welt.
https://rainerkuehn.wordpress.com/2013/ ... -der-welt/

Und der Osten gehört mit Abstand zu den kofessionslosesten Gebieten der Welt.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Welt.html
Von daher hab ich kein großes Vertrauen, dass von einer Partei, die im Osten wesentlich stärker ist als im Westen große Veränderungen für ein traditionelles Familienbild ausgehen. Große Vorbilder in der Parteispitze seh ich da auch nicht. Und unter den Parlamentariern der AfD, die ihre Religion in ihren Profilen auf der Internetseite des Bundestags angegeben haben, finden sich auch überdurchschnittlich viele Konfessionslose.

Konfessionslosigkeit ist zwar im Westen auch rasant gewachsen.
Die Bundesbürger die wegen den Piusbrüdern oder ähnlichen Gründen austreten fallen dabei
wahrscheinlich nicht wesentlich nicht ins Gewicht. Diese Art von Kirchenkritik ist halt hier im Kg sehr typisch.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Konstanz » Freitag 22. Februar 2019, 18:51

Peti hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 17:39
Ich hatte viele Kollegen aus dem Osten, kann mich aber kaum an jemand erinnern, der nicht geschieden war oder für den Religion eine Bedeutung für sein persönliches Leben gehabt hätte.
Die DDR hatte die höchste Scheidungsrate der Welt.
https://rainerkuehn.wordpress.com/2013/ ... -der-welt/

Und der Osten gehört mit Abstand zu den kofessionslosesten Gebieten der Welt.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Welt.html
Von daher hab ich kein großes Vertrauen, dass von einer Partei, die im Osten wesentlich stärker ist als im Westen große Veränderungen für ein traditionelles Familienbild ausgehen. Große Vorbilder in der Parteispitze seh ich da auch nicht. Und unter den Parlamentariern der AfD, die ihre Religion in ihren Profilen auf der Internetseite des Bundestags angegeben haben, finden sich auch überdurchschnittlich viele Konfessionslose.

Konfessionslosigkeit ist zwar im Westen auch rasant gewachsen.
Die Bundesbürger die wegen den Piusbrüdern oder ähnlichen Gründen austreten fallen dabei
wahrscheinlich nicht wesentlich nicht ins Gewicht. Diese Art von Kirchenkritik ist halt hier im Kg sehr typisch.
Also, zumindest in der katholischen Kirche wird auch für die Menschen, die guten Willens sind, gebetet.
Haben alle Atheisten einen schlechten Willen?
Wenn die recht Gläubigen und die Rechtgläubigen aus der Kirche vertrieben worden sind, wird der Herr wiederkommen und seiner Herrschaft wird kein Ende sein!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Freitag 22. Februar 2019, 19:53

Konstanz hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 18:51
Also, zumindest in der katholischen Kirche wird auch für die Menschen, die guten Willens sind, gebetet.
Haben alle Atheisten einen schlechten Willen?
Schlechten Willen-kann man nicht behaupten.
Aber schlechte Voraussetzungen für das Projekt traditionelle, unauflösliche Ehe.
Beten für Atheisten ist natürlich immer gut.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Samstag 23. Februar 2019, 00:08

Peti hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 17:39
Ich hatte viele Kollegen aus dem Osten, kann mich aber kaum an jemand erinnern, der nicht geschieden war oder für den Religion eine Bedeutung für sein persönliches Leben gehabt hätte.
Die DDR hatte die höchste Scheidungsrate der Welt.
https://rainerkuehn.wordpress.com/2013/ ... -der-welt/

Und der Osten gehört mit Abstand zu den kofessionslosesten Gebieten der Welt.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Welt.html
Von daher hab ich kein großes Vertrauen, dass von einer Partei, die im Osten wesentlich stärker ist als im Westen große Veränderungen für ein traditionelles Familienbild ausgehen. Große Vorbilder in der Parteispitze seh ich da auch nicht. Und unter den Parlamentariern der AfD, die ihre Religion in ihren Profilen auf der Internetseite des Bundestags angegeben haben, finden sich auch überdurchschnittlich viele Konfessionslose.

Konfessionslosigkeit ist zwar im Westen auch rasant gewachsen.
Die Bundesbürger die wegen den Piusbrüdern oder ähnlichen Gründen austreten fallen dabei
wahrscheinlich nicht wesentlich nicht ins Gewicht. Diese Art von Kirchenkritik ist halt hier im Kg sehr typisch.
Ich kann mit derartigen Elogen nix anfangen. Denn für mich zählt zuerst das Ergebnis. Ehegattensplitting ja/nein. Gleichstellung von Selbsterziehern/Kitaüberlassern im Steuerrecht ja/nein. Usw. Wer dafür warum verantwortlich ist, ist wirklich zweitrangig.

Meine persönliche Wahrnehmung als Mitteldeutscher (1x verheiratet, 3 Kinder :blinker: ) bei katholischen, protestantischen und konfessionslosen Freunden/Bekannten ist ähnlich. Einer meiner konfessionslosen Conabiturienten heiratete relativ kurz nach dem Abitur und ist schon fast 20 Jahre verheiratet. Wenn ich meine Bundesbrüder (CV-Verbindung) aus meiner Studienzeit durchgehe, fällt mir auf, dass die "Ostdeutschen" fast alle entweder stabil verheiratet sind oder grundsätzlich allein leben; Beziehungen moderneren Charakters sind dagegen vorrangig Sache der "Westdeutschen".
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Petrus » Samstag 23. Februar 2019, 05:58

Die Statistik stützt Deine Wahrnehmung:

Scheidungen nach Bundesländern

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Samstag 23. Februar 2019, 07:58

ar26 hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 00:08
Wenn ich meine Bundesbrüder (CV-Verbindung) aus meiner Studienzeit durchgehe, fällt mir auf, dass die "Ostdeutschen" fast alle entweder stabil verheiratet sind oder grundsätzlich allein leben; Beziehungen moderneren Charakters sind dagegen vorrangig Sache der "Westdeutschen".
Könnte -ebenso wie die von Petrus verlinkte Statistik über die Scheidungen - dafür sprechen, daß die Ostdeutschen eben doch deutlich konservativer sind als die Menschen im Westen. Das würde auch die Erfolge der AfD tlw. erklären. Konservative Wähler springen nun einmal nicht so schnell auf den Zug der Verteilung des "Wohlstandes" an alle Bedürftigen auf der Welt.
Da bleibt dann nur die Frage, warum die Kanzlerin eine Ausnahme ist.... :hae?:

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Samstag 23. Februar 2019, 12:08

Man muss das wohl von den modernen Gegebenheiten sehen. Natürlich ist im Zuge der sozio-ökonomischen Veränderungen in Mittel-und Ostdeutschland die Scheidungsrate nach oben geschnellt. Die säkulare Prägung tat ihr übriges. Das führt meines Erachtens aber in der nachfolgenden Generation zu einer starken Sehnsucht nach Stabilität oder vollkommener Desperiertheit.

Die religiöse Prägung spielt für diese Frage, sosehr ich das als Katholik bedauere, keine Rolle. Die Kirche in D wird praktisch nur noch als Sozialinstitution ohne verbindliche Ethik oder gar konkrete Verheißungen über den Tod hinaus wahrgenommen.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 24. Februar 2019, 11:54

In diesem Zusammenhang ein interessantes Interview mit dem Historiker Jörg Baberowski in der NZZ:

«Der Mensch lässt sich nicht beliebig zurichten»

Warum sind die Menschen im Osten Europas (einschl. dem Gebiet der früheren DDR) konservativer?
Weil sie Erfahrungen mit Gewalt und Unordnung gemacht haben. Sie wissen, wie fragil die Lebenszusammenhänge sind. In Russland sind Menschen konservativer, weil sie Ordnung und Stabilität für ein wertvolles Gut halten, das sie um keinen Preis auf dem Altar grenzenloser Freiheit opfern wollen. Wir verstehen nicht, dass Menschen, die Krieg und Gewalt, Armut und Entbehrung erlebt haben, stabile Ordnungen jedem Experiment vorziehen, das ins Ungewisse weist.
Auch den Hass der Medien und der "politischen Elite" auf Trump erklärt er:
Die Politik ist machtlos geworden, weil sie nicht mehr entscheidet, was getan werden soll, sondern sich von den Eliten in der Bürokratie, in Justiz, Bildung und Medien jagen und treiben lässt, von Personen also, die niemand gewählt hat. Der Erfolg Trumps liegt darin begründet, dass er den Primat des Politischen wiederhergestellt hat – America first! – und tut, was er angekündigt hat.
Besonders gut bei Frau Merkel zu beobachten:
- In Japan gibt es einen Tsunami und AKW's müssen vom Netz genommen werden - Frau Merkel beschließt den Atomaussteig, der wenige Monate vorher erst von ihr verlängert wurde;
- GR droht aus dem Euro zu fallen, das Währungsexperiment könnte scheitern - Frau Merkel gibt Mrden-Bürgschaften und Kredite - entgegen früheren Zusagen bzgl. einer Haftung;
- Ein Minister schlägt vor, die Wehrpflicht abzuschaffen - Frau Merkel stimmt zu und gibt eine Grundposition der CDU auf;
- Forderung "Ehe für alle" - Frau Merkel gibt erneut eine Grundposition auf;
- Trump gewinnt die Wahl - Merkel gratuliert nur konditioniert und der Bundespräsident verweigert jeden Glückwunsch (im Gegensatz zum Iran) - dann wundert man sich, wenn die Kanzlerin vom Präsidenten "links liegengelassen" wird;
- Millionen setzen sich von GR aus in Bewegung nach Mittel- und Nordeuropa - Frau Merkel nimmt sie mit offenen Armen auf, statt die Vorschriften des GG und des AufenthG zu befolgen.

In allen Fällen tat sie, was der mediale mainstream von ihr erwartete - und wurde dementsprechend gelobt, tlw. mit "standing ovations".
Frau Merkel ist das Paradebeispiel der obigen Aussage - getrieben von den Medien, den NGO's, den "Eliten" in den think tanks usw. - gibt sie innerhalb von Tagen bisherige Grundpositionen auf.
Schröder hatte noch den Mut, gegen den Druck von Gewerkschaften, Medien und der eigenen Partei Hartz IV durchzusetzen; Kohl setzte gegen Druck den Asylkompromiß durch - und Merkel? :hae?:

Da kann sich doch niemand wundern, das plötzlich eine Partei Zulauf erhält, die die Entscheidungen der Allparteien-Koalition bekämpft? :neinfreu:

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 24. Februar 2019, 13:11

Die Zusammenfassung von Caviteño ist durchaus zutreffend. Da geht es auch nicht um Sehnsucht nach irgendeinem Gestern sondern um enttäuschte Hoffnungen, zwar auch solche materieller Natur, aber eben nicht nur. Der Wandel jenseits des ehem. Eisernen Vorhangs vom Enthusiasmus bezüglich allen westlich-liberalens hin zu konservativen bis tlw. autoritären Werten liegt darin, dass die Sehnsüchte des Menschen nicht durch das erste letztlich nicht befriedigt wurden. Schaut man sich Orban und seine Partei an, sieht man diese Entwicklung klar zu Tage treten.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Sonntag 24. Februar 2019, 14:38

"Was ist liberal? Und was konservativ? "

" Beinahe niemand denkt „nur liberal“ oder „nur konservativ“. Um welche Trends handelt es sich? Im menschlichen Leben gibt es eine Grundspannung zwischen dem Neuen und dem Bewährten. Der Mensch findet immer schon etwas vor, was es vorher schon gab und ihm das Leben ermöglichte. Irgendetwas in ihm sagt dem Menschen, dass er das, was er vorfindet, bewahren muss, damit das Leben weiter gelingt.
Das ist das konservative Prinzip. Zugleich ereignet sich das Neue. Und irgendetwas in ihm sagt dem Menschen, dass sich mit dem Neuen Chancen verbinden, dass es Gutes zu entdecken gibt und dass die Erstarrung letztlich den Tod bedeuten würde."
https://johanneshartl.org/was-ist-liber ... nservativ/

Die Gedankengänge von Johannes Hartl sind zwar theologisch ausgerichtet,
gelten aber wahrscheinlich allgemein.
Eine verständnisvolle und menschenliebende Dialogkultur
ist dabei immer wünschenswert.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Sonntag 24. Februar 2019, 17:15

Mir würde eine sachliche Dialogkultur vollauf genügen. Leider wird dies gegenwärtig von allen Seiten missachtet. Das Sachliche ist dem Wähler zu wenig vermittelbar. :/
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Sonntag 24. Februar 2019, 19:06

Da tun wir uns leider alle schwer.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 24. Februar 2019, 23:42

ar26 hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 17:15
Das Sachliche ist dem Wähler zu wenig vermittelbar. :/
Ich weiß nicht, ob das Sachliche dem Wähler nicht zugemutet werden kann. ME herrscht bei den Regierenden die "Angst vor häßlichen Bildern" vor.

Bei der GR-Rettung war es die Angst vor dem Zusammenbruch der (Gesundheits-)versorgung - man malte Hilfkonvois mit Medikamenten aus Rumänien nach GR an die Wand und Schlangen vor den Suppenküchen.
Bei der Migration hatte man Angst vor Bildern, wie Wasserwerfer und Tränengas gegen Frauen und Kinder in der ersten Reihe eingesetzt werden.
Bei der Energiewende zählten die Bilder aus Japan - so etwas mußte in D. vermieden werden....

Um mißliebige Meinungen zu beschränken ist inzwischen jedes Mittel recht: Vor der BTW wurde noch schnell das NetzwerkDG verabschiedet - facebook & Co verfielen aufgrund hoher Strafandrohungen in eine Löschorgie. Jetzt setzt sich Frau Merkel für upload (im Volksmund: Merkel-)Filter ein. Wie damals bei zensursula der Kampf gegen die Kinderpornographie dient jetzt das Urheberrecht als Türöffner, um eine Infrastruktur aufzubauen, die eine Kontrolle des Internets ermöglicht - China läßt grüßen.

Man will nicht sachlich argumentieren, man will "durchregieren" und wer dabei stört, wird durch gesetzliche Maßnahmen oder soziale Ausgrenzung zum Schweigen gebracht. Das NZZ & Co inzwischen als "neue Westpresse" gelten, sagt mehr über den Zustand der Medien aus als noch soviele kluge Aufsätze.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Montag 25. Februar 2019, 08:37

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 23:42
Das NZZ & Co inzwischen als "neue Westpresse" gelten, sagt mehr über den Zustand der Medien aus als noch soviele kluge Aufsätze.
Auch nur für bestimmte Menschen. Wir sind halt alle selektiv und interessenbestimmt.
https://www.zeit.de/2017/52/neue-zuerch ... rechtsruck
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 22. März 2019, 16:42

Teile der CDU in Sachsen schließen eine Koalition mit der AfD nicht mehr aus:

In Sachsens CDU wird Annäherung an die AfD diskutiert

Glaubt man den Umfragen wäre sonst nur eine Dreier- oder gar Viererkoalition möglich.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 4. April 2019, 21:01

Der Trotz regiert im Deutschen Bundestag: Die AfD-Kandidatin Harder-Kühnel fällt ein drittes Mal durch
Mariana Harder-Kühnel ist vor allem eines: unauffällig. Das ist aus Sicht der anderen Parteien wohl das Beste, was man über eine AfD-Politikerin sagen kann. Was Zuwanderung und Asylpolitik angeht, vertritt die 44-jährige Rechtsanwältin aus Hessen die üblichen AfD-Positionen, sonst schlägt ihr Katholizismus durch: Harder-Kühnel, eine dreifache Mutter, spricht sich gegen eine «Frühsexualisierung» von Jugendlichen aus, die sie durch den Sexualkundeunterricht an staatlichen Schulen gegeben sieht; zudem fordert sie ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche.
Auch das half nicht - ob man sich allerdings einen Gefallen getan hat, darf bezweifelt werden. Schließlich hat der Bundestag in seinen eigenen Regeln festgelegt:
Geschäftsordnung Bundestag § 2 Abs. 1 hat geschrieben: Der Bundestag wählt mit verdeckten Stimmzetteln (§ 49) in besonderen Wahlhandlungen den Präsidenten und seine Stellvertreter für die Dauer der Wahlperiode. Jede Fraktion des Deutschen Bundestages ist durch mindestens einen Vizepräsidenten oder eine Vizepräsidentin im Präsidium vertreten.
(Hervorhebung von mir)

https://www.bundestag.de/parlament/aufg ... o01-245154

Aber unsere Abgeordneten müssen ja schließlich mutig mit "verdeckten Stimmzetteln" beweisen, daß sie gegen "rechts" kämpfen. Da muß man sich auch nicht an die eigenen Bestimmungen halten - wo kämen wir denn dann hin, wenn die größte Oppositionspartei im Parlament auch noch einen Vizepräsidenten stellen würde. :D
Erbärmlich!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 5. April 2019, 09:53

Die Bestimmung ist das Problem ich kann nicht sagen eine Fraktion stellt den Kandidaten den dann aber wählen lassen
In Österreich ist es so die Fraktionen dürfen nominieren aber es braucht im Plenum eine Absolute Mehrheit
und jeder Abgeordnete ist wählbar es wird gewählt bis ein Kandidat die Absolute Mehrheit hat

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Samstag 6. April 2019, 07:16

Erdbeben in Bayerns AfD

Der Fraktionsvorsitzende Markus Plenk will seinen Posten abgeben, aus der Fraktion austreten:

"Er habe es satt, „die bürgerliche Fassade einer im Kern fremdenfeindlichen Partei zu sein“, sagte Plenk dem „Spiegel“. Er wolle sich nicht mehr „mitschuldig machen“ an der Spaltung der Gesellschaft und der Zersetzung der Demokratie, die Teile der AfD vorantrieben. „Manche von denen sind zu allem fähig“, sagte Plenk über seine Parteikollegen."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 54937.html
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Torben Vers
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Torben Vers » Samstag 6. April 2019, 07:29

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 4. April 2019, 21:01
[...]

Auch das half nicht - ob man sich allerdings einen Gefallen getan hat, darf bezweifelt werden. Schließlich hat der Bundestag in seinen eigenen Regeln festgelegt:
Geschäftsordnung Bundestag § 2 Abs. 1 hat geschrieben: [...] Jede Fraktion des Deutschen Bundestages ist durch mindestens einen Vizepräsidenten oder eine Vizepräsidentin im Präsidium vertreten.
[...]
Immerhin scheint das kaum ein Bürger zu wissen, und die wenigen, die es wissen, interessiert es nicht. Man vertraut dem vertrauten Parteienkartell, dass es "zum Wohle des Volkes" arbeite, "so wahr [...] Gott helfe". Und so erklärt es sich auch (mit), dass weit über 80 Prozent der Wählenden wählen, wen sie "schon immer" wählten.


https://philosophia-perennis.com/2017/0 ... bschaffen/
1. Joh. 4, 16:

"Gott ist Liebe, und wer in d(ies)er Liebe bleibt,
der bleibt in Gott - und Gott bleibt in ihm."

CIC_Fan
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 6. April 2019, 07:36


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Protasius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Protasius » Samstag 6. April 2019, 07:51

CIC_Fan hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 07:36
russische Geschichten
https://www.sueddeutsche.de/politik/rus ... -1.4398972
Könnte das jemand zusammenfassen? Die Süddeutsche hält anscheinend alle Browser auf meinem Linux-System für Browser mit AdBlocker, selbst ohne Add-Ons.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Samstag 6. April 2019, 11:36

Protasius hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 07:51
Könnte das jemand zusammenfassen? Die Süddeutsche hält anscheinend alle Browser auf meinem Linux-System für Browser mit AdBlocker, selbst ohne Add-Ons.
Versuchs mal über den Originalbericht im Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 61422.html


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