Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:28

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:01
Es handelt sich doch nicht um eine Strafanzeige gegen den Antisemiten Gedeon, sondern um die Abwehr seiner Beleidigungsklage. Die Meinungsäußerung, Gedeon sei ein Holocaustleugner, ist nicht strafbar.
Bezeichnenderweise hat das Gericht damit festgestellt, daß man Jemanden ungestraft als Holocaustleugner diffamieren darf, ohne daß es einen Anhaltspunkt für dessen tatsächliche Holocaustleugnung geben muß.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:54

schon klar mich würde interessieren ob die Anzweiflung der Opfer Zahlen in Deutschland strafbar ist hier fällt so etwas unter NS Wiederbetätigung

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:55

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:28
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:01
Es handelt sich doch nicht um eine Strafanzeige gegen den Antisemiten Gedeon, sondern um die Abwehr seiner Beleidigungsklage. Die Meinungsäußerung, Gedeon sei ein Holocaustleugner, ist nicht strafbar.
Bezeichnenderweise hat das Gericht damit festgestellt, daß man Jemanden ungestraft als Holocaustleugner diffamieren darf, ohne daß es einen Anhaltspunkt für dessen tatsächliche Holocaustleugnung geben muß.
das kommt auf die Rechtslage in Deutschland an

Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Mittwoch 17. Januar 2018, 18:03

Das Gericht hat mehrere "Aspekte" der Holocaustleugnung festgestellt, das wird wohl ein Anhaltspunkt sein. Warum mußt Du Gedeon eigentlich so unbedingt verteidigen, die AfD ist doch in diesem Punkt von Gedeon abgerückt.

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 17. Januar 2018, 19:42

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:03
Das Gericht hat mehrere "Aspekte" der Holocaustleugnung festgestellt, das wird wohl ein Anhaltspunkt sein. Warum mußt Du Gedeon eigentlich so unbedingt verteidigen, die AfD ist doch in diesem Punkt von Gedeon abgerückt.
Fragst Du das mich? :hmm:

Ich verteidige Gedeon doch gar nicht. Er ist vermutlich Antisemit. Zumindest gibt es da etliche Textstellen in seinen Werken, die diese seine Einstellung nahe legen.

Aber für Holocaustleugnung gibt es - zumindest so weit, wie ich da informiert bin - keine echten Anhaltspunkte. Und da stellt sich dann schon die Frage, warum jemand für etwas verurteilt wird, was er möglicherweise gar nicht getan hat.
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Edi
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:59

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 19:42
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:03
Das Gericht hat mehrere "Aspekte" der Holocaustleugnung festgestellt, das wird wohl ein Anhaltspunkt sein. Warum mußt Du Gedeon eigentlich so unbedingt verteidigen, die AfD ist doch in diesem Punkt von Gedeon abgerückt.
Fragst Du das mich? :hmm:

Ich verteidige Gedeon doch gar nicht. Er ist vermutlich Antisemit. Zumindest gibt es da etliche Textstellen in seinen Werken, die diese seine Einstellung nahe legen.

Aber für Holocaustleugnung gibt es - zumindest so weit, wie ich da informiert bin - keine echten Anhaltspunkte. Und da stellt sich dann schon die Frage, warum jemand für etwas verurteilt wird, was er möglicherweise gar nicht getan hat.
Gedeon ist kein Antisemit im dem Sinne wie das heute verstanden wird. Jedenfalls wird das in einem Gutachten des bekannten Wissenschaftlers Werner Patzelt erklärt. Man könne Gedeon auch nicht nachweisen, daß er ein Antisemit sei und weder leugne er den Holocaust, sondern sehe ihn als grosses Verbrechen an.
Gedeon räumt aber ein, so etwas wie ein Antizionist, aber trotzdem nicht gegen Israel an sich zu sein. Nun aber wird ihm aus seinen Aussagen gegen den Zionismus ein sekundärer Antisemitismus unterstellt. Was das Wort sekundär aber bedeuten soll, ist nirgends definiert. Jedenfalls wird es ganz schwierig den Mann zu beurteilen und am einfachsten ordnet man ihn halt als Antisemit und Holocaustleugner ein, dann weiß man, wo man dran ist mit ihm. Ob diese Vereinfachung dann richtig und angemessen ist, ist aber fraglich.
Eines ist aber klar. Wer sich mit diesem Thema kritisch befasst, begibt sich auf ein heißes Pflaster, selbst wenn er versucht möglichst objektiv zu sein. Ob die Objektivität bei Gedeon aber gegeben ist oder nicht oder nur teilweise, vermag ich nicht zu beurteilen. Dazu müsste man alle seine Veröffentlichungen gelesen haben, seine Zitate ebenso und die auch alle nachgeprüft haben. Nun, er wird sich schon selber verteidigen, ob er bei einem deutschen Gericht obsiegt, selbst, wenn er mit seinen Aussagen recht hätte oder auch nur teilweise recht hätte, das ist fraglich. Die Gerichte hier werden doch nicht seine Bücher lesen und akribisch nachsehen, was er da genau geschrieben und zitiert hat und wie es denn zu verstehen sei.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 17. Januar 2018, 21:27

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 20:59
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 19:42
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:03
Das Gericht hat mehrere "Aspekte" der Holocaustleugnung festgestellt, das wird wohl ein Anhaltspunkt sein. Warum mußt Du Gedeon eigentlich so unbedingt verteidigen, die AfD ist doch in diesem Punkt von Gedeon abgerückt.
Fragst Du das mich? :hmm:

Ich verteidige Gedeon doch gar nicht. Er ist vermutlich Antisemit. Zumindest gibt es da etliche Textstellen in seinen Werken, die diese seine Einstellung nahe legen.

Aber für Holocaustleugnung gibt es - zumindest so weit, wie ich da informiert bin - keine echten Anhaltspunkte. Und da stellt sich dann schon die Frage, warum jemand für etwas verurteilt wird, was er möglicherweise gar nicht getan hat.
Gedeon ist kein Antisemit im dem Sinne wie das heute verstanden wird. Jedenfalls wird das in einem Gutachten des bekannten Wissenschaftlers Werner Patzelt erklärt. Man könne Gedeon auch nicht nachweisen, daß er ein Antisemit sei und weder leugne er den Holocaust, sondern sehe ihn als grosses Verbrechen an.
Gedeon räumt aber ein, so etwas wie ein Antizionist, aber trotzdem nicht gegen Israel an sich zu sein. Nun aber wird ihm aus seinen Aussagen gegen den Zionismus ein sekundärer Antisemitismus unterstellt. Was das Wort sekundär aber bedeuten soll, ist nirgends definiert. Jedenfalls wird es ganz schwierig den Mann zu beurteilen und am einfachsten ordnet man ihn halt als Antisemit und Holocaustleugner ein, dann weiß man, wo man dran ist mit ihm. Ob diese Vereinfachung dann richtig und angemessen ist, ist aber fraglich.
Eines ist aber klar. Wer sich mit diesem Thema kritisch befasst, begibt sich auf ein heißes Pflaster, selbst wenn er versucht möglichst objektiv zu sein. Ob die Objektivität bei Gedeon aber gegeben ist oder nicht oder nur teilweise, vermag ich nicht zu beurteilen. Dazu müsste man alle seine Veröffentlichungen gelesen haben, seine Zitate ebenso und die auch alle nachgeprüft haben. Nun, er wird sich schon selber verteidigen, ob er bei einem deutschen Gericht obsiegt, selbst, wenn er mit seinen Aussagen recht hätte oder auch nur teilweise recht hätte, das ist fraglich. Die Gerichte hier werden doch nicht seine Bücher lesen und akribisch nachsehen, was er da genau geschrieben und zitiert hat und wie es denn zu verstehen sei.
Da hast Du aber sehr gut geschildert wie ein Gesinnungsstrafrecht aussieht. :daumen-rauf:

Wenn man die Delinquenz des Delinquenten nicht an den exakten Begriffen festmachen kann, dann wird eben irgendetwas "Sekundäres" herbeidefiniert. Nach meinem Kenntnisstand hat sich Marc Jongen 'mal etwas intensiver mit den schriftlichen Veröffentlichungen von Gedeon beschäftigt. Anlaß waren die Querelen in der Landtagsfraktion der AfD in BW. Er ist dann schon zu Auffassung gelangt, daß Gedeon Antisemit sei; zumindest aber in dessen Werken antisemitische Tendenzen enthalten sind.

Im Übrigen ist von den Gerichten schon zu verlangen, daß sie zumindest Gutachten zur Basis ihrer Entscheidung machen, wenn sie sich schon nicht selber die Texte des Delinquenten 'reinziehen wollen. Dabei kann es kann natürlich aber auch passieren, daß diese Gutachten selber ideologisch verfärbt sind. :auweia:

Nur aufgrund der Medieninfos jedoch zu meinen, man könne ein zuverlässiges Urteil über die Gesinnung des Herrn Gedeon fällen, halte ich für völlig verfehlt. :hmm:
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Torsten
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 17. Januar 2018, 21:32

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 21:27
Nur aufgrund der Medieninfos jedoch zu meinen, man könne ein zuverlässiges Urteil über die Gesinnung des Herrn Gedeon fällen, halte ich für völlig verfehlt. :hmm:
Ungeachtet des Gegenstands: Mir gefällt die von dir gezeigte Nachdenklichkeit.

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Mittwoch 17. Januar 2018, 21:33

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 21:27
Nur aufgrund der Medieninfos jedoch zu meinen, man könne ein zuverlässiges Urteil über die Gesinnung des Herrn Gedeon fällen, halte ich für völlig verfehlt. :hmm:
Warum bietest Du Dich nicht als Gutachter an?

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Edi
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Edi » Mittwoch 17. Januar 2018, 21:49

Ob es die Aufgabe von Gerichten ist, über die Gesinnung von Menschen zu richten, das ist doch die Frage.
Etwas anderes ist es, wenn jemand zur Volksverhetzung auffordert oder selber welche betreibt.
Da hat mal ein Protestant aus der Schrift Luthers "von den Juden und ihren Lügen" etwas zitiert und ist wegen Volksverhetzung verurteilt worden von einem Nürnberger Gericht. Damals hat man als "Gutachter" einen Judenchristen genommen, den ich aus seinen Schriften auch nicht als besonders objektiv angesehen habe, wobei ich aber nicht weiß in welchem Sinne der Mann die Lutherschrift verwendet hat.
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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Donnerstag 18. Januar 2018, 06:34

Torsten hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 21:32
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 21:27
Nur aufgrund der Medieninfos jedoch zu meinen, man könne ein zuverlässiges Urteil über die Gesinnung des Herrn Gedeon fällen, halte ich für völlig verfehlt. :hmm:
Ungeachtet des Gegenstands: Mir gefällt die von dir gezeigte Nachdenklichkeit.
Man kann sich halt nicht aussuchen, von wem man gelobt wird! :blinker:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 18. Januar 2018, 15:40

Selbst das von der AfD in Auftrag gegebene Gutachten hält Gedeon für einen Antisemiten. Als das aktuell war, konnte man das zu begutachtende Buch noch online lesen, was ich mehr als 100 Seiten lang gemacht habe. Da kann nun wirklich kein Zweifel dran bestehen. Welcher annähernd vernünftige Mensch guten Willens kann heutzutage die Protokolle der Weisen von Zion für eine ernst zu nehmende Quelle halten?

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Sempre
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:38

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 15:40
Welcher annähernd vernünftige Mensch guten Willens kann heutzutage die Protokolle der Weisen von Zion für eine ernst zu nehmende Quelle halten?
Man weiß doch, wie in der BäÄrDä und auch sonst vielerorts mit Revisionisten umgesprungen wird, ebenso auch mit Leuten, die die Protokolle der Weisen von Zion als ernstzunehmend beurteilen. Sie werden wie Dreck behandelt und sind als Pest verschrieen.

Die Frage muss daher vielmehr lauten: Welcher annähernd vernünftige Mensch guten Willens kann heutzutage das einheitliche Urteil einer Nomenklatura zu solchen Themen ernstnehmen, der bei abweichender Meinung strafrechtliche Verfolgung sowie schlimmeres droht?
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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umusungu
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:56

Du bist auch von Menschen guten Willens nicht mehr als vernünftig anzusehen.

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Sempre
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Donnerstag 18. Januar 2018, 20:01

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 18:56
Du bist auch von Menschen guten Willens nicht mehr als vernünftig anzusehen.
Wenn der moderne Staat der modernen Wissenschaft ins Handwerk pfuscht, dann lachen die Hühner über die Resultate. Jeder vernünftige Mensch guten Willens denkt sich dann seinen Teil und informiert sich nötigenfalls lieber selbst.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 18. Januar 2018, 20:34

Widerlegt wurden die Protokolle bereits 1921 durch die Times, wer das nicht mitgekriegt hat, konnte das ab 1931 durch den Berner Prozeß https://de.wikipedia.org/wiki/Berner_Prozess nachholen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 19. Januar 2018, 11:26

Sempre hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 18:38
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 15:40
Welcher annähernd vernünftige Mensch guten Willens kann heutzutage die Protokolle der Weisen von Zion für eine ernst zu nehmende Quelle halten?
Man weiß doch, wie in der BäÄrDä und auch sonst vielerorts mit Revisionisten umgesprungen wird, ebenso auch mit Leuten, die die Protokolle der Weisen von Zion als ernstzunehmend beurteilen. Sie werden wie Dreck behandelt und sind als Pest verschrieen.

Die Frage muss daher vielmehr lauten: Welcher annähernd vernünftige Mensch guten Willens kann heutzutage das einheitliche Urteil einer Nomenklatura zu solchen Themen ernstnehmen, der bei abweichender Meinung strafrechtliche Verfolgung sowie schlimmeres droht?
es ist erschreckend welche Meinungen heute bei Tradis vertreten werden im übrigen müssen sog Revisionisten so behandelt werden wie z.b. Reichsbürger oder die Vertreter der flachen Erde Theorie es ist in erster linie keine Frage der Strafbarkeit sondern eine Frage des Geisteszustands die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Freitag 19. Januar 2018, 12:22

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 11:26
es ist erschreckend welche Meinungen heute bei Tradis vertreten werden im übrigen müssen sog Revisionisten so behandelt werden wie z.b. Reichsbürger oder die Vertreter der flachen Erde Theorie es ist in erster linie keine Frage der Strafbarkeit sondern eine Frage des Geisteszustands die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen
Erschreckend ist vielmehr, wie heutzutage Leute, die sich liberal wähnen und angeblich "Menschenrechte" verteidigen, ohne rot zu werden für die Verfolgung Andersdenkender plädieren. Da wundert man sich ob der Geisteszustände. Totalitarismus pur. Befallen von derselben Pest, die sie vermeintlich bekämpfen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Freitag 19. Januar 2018, 12:31

Sempre hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 12:22
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 11:26
es ist erschreckend welche Meinungen heute bei Tradis vertreten werden im übrigen müssen sog Revisionisten so behandelt werden wie z.b. Reichsbürger oder die Vertreter der flachen Erde Theorie es ist in erster linie keine Frage der Strafbarkeit sondern eine Frage des Geisteszustands die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen
Erschreckend ist vielmehr, wie heutzutage Leute, die sich liberal wähnen und angeblich "Menschenrechte" verteidigen, ohne rot zu werden für die Verfolgung Andersdenkender plädieren. Da wundert man sich ob der Geisteszustände. Totalitarismus pur. Befallen von derselben Pest, die sie vermeintlich bekämpfen.
Die ideologische Begründung ist eine Andere und daher können derlei Liberale ihr Vorgehen mit ihrem Gewissen vereinbaren:
Der Andersdenkende ist krank und als vernünftiger Mensch muß man ihm ja helfen. Man ist also quasi moralisch verpflichtet, ihn zu psychiatrisieren; denn man hilft ihm ja "nur". :hmm:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Freitag 19. Januar 2018, 12:45

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 11:26
... die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen
Ja, da isser doch wieder, der Tradi. :klatsch:

http://www.dominikaner.de/fileadmin/doc ... sition.pdf
... Auch im frühen Mittelalter war die Todesstrafe für Häresie noch nicht zur Gewohnheit geworden. Man begnügte sich mit Geldbußen, Vermögenskonfiskation und Verbannung oder Klosterhaft; sowie, den rauhen Sitten der Zeit entsprechend, mit Prügelstrafen! Die Anwendung der Todesstrafe häufte sich zwar; aber eine aJ1gemeine gesetzliche Regelung gab es dafür nicht. Erst in den Ketzergesetzen Kaiser Friedrichs II. (+ 1250) wurde die Todesstrafe - und zwar durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen - erstmals in der abendländischen Gesetzgebung verankert. Denn die Häresie wurde dem Majestätsverbrechen gleichgesetzt. Die Ketzergesetze, die Kaiser Friedrich II. zwischen 1220 und 1239 erließ, kann man als verschärfende Zusammenfassung der vielen Gesetze ansehen, die in auffälliger Weise von Synoden, Konzilien und Päpsten seit der Mitte des 12. Jahrhunderts erlassen worden waren. ...

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 19. Januar 2018, 12:53

Sempre hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 12:22
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 11:26
es ist erschreckend welche Meinungen heute bei Tradis vertreten werden im übrigen müssen sog Revisionisten so behandelt werden wie z.b. Reichsbürger oder die Vertreter der flachen Erde Theorie es ist in erster linie keine Frage der Strafbarkeit sondern eine Frage des Geisteszustands die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen
Erschreckend ist vielmehr, wie heutzutage Leute, die sich liberal wähnen und angeblich "Menschenrechte" verteidigen, ohne rot zu werden für die Verfolgung Andersdenkender plädieren. Da wundert man sich ob der Geisteszustände. Totalitarismus pur. Befallen von derselben Pest, die sie vermeintlich bekämpfen.
es gibt gewisse Themen die zurecht unter strafe stehen z.b. der Revisionismus führt in 90% der Fälle zu Nationalsozialistischen Gedankengut
und noch ein Wort zu den Protokollen
was würde man hier sagen wenn so ein Pamphlet über Katholiken veröffentlicht würde,daß dann auch die selben Reaktionen auslöst wie es die Protokolle heute noch tun von der arabischen Welt bis nach Polen?
ich habe nicht gegen skurrile Meinungen aber wenn jemand dadurch gefährdet wird oder Opfer von Verbrechen verunglimpft werden dort muß schluß sein

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Freitag 19. Januar 2018, 13:25

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 12:53
Sempre hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 12:22
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 11:26
es ist erschreckend welche Meinungen heute bei Tradis vertreten werden im übrigen müssen sog Revisionisten so behandelt werden wie z.b. Reichsbürger oder die Vertreter der flachen Erde Theorie es ist in erster linie keine Frage der Strafbarkeit sondern eine Frage des Geisteszustands die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen
Erschreckend ist vielmehr, wie heutzutage Leute, die sich liberal wähnen und angeblich "Menschenrechte" verteidigen, ohne rot zu werden für die Verfolgung Andersdenkender plädieren. Da wundert man sich ob der Geisteszustände. Totalitarismus pur. Befallen von derselben Pest, die sie vermeintlich bekämpfen.
es gibt gewisse Themen die zurecht unter strafe stehen z.b. der Revisionismus führt in 90% der Fälle zu Nationalsozialistischen Gedankengut
und noch ein Wort zu den Protokollen
was würde man hier sagen wenn so ein Pamphlet über Katholiken veröffentlicht würde,daß dann auch die selben Reaktionen auslöst wie es die Protokolle heute noch tun von der arabischen Welt bis nach Polen?
ich habe nicht gegen skurrile Meinungen aber wenn jemand dadurch gefährdet wird oder Opfer von Verbrechen verunglimpft werden dort muß schluß sein
Ich bin bekanntermaßen nicht der Auffassung, dass Ketzer unter keinerlei Umständen verbrannt werden dürften. Und das steht nicht im Gegensatz zu meiner katholischen Weltanschauung. Natürlich darf und muss jede wahre Pest mit probaten Mitteln bekämpft werden.

Was hinreichend vernunftbegabte Leute tatsächlich wundert: Wie kann es sein, dass sogenannt Liberale, Menschenrechtler, Gleichheitsapostel usf. die Verfolgung von "Ketzern" befürworten?
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Ralf » Freitag 19. Januar 2018, 13:55

Liberale sind nicht zu verwechseln mit den amerik. "liberals". Liberale nennt man in den USA "traditional liberals".

Liberalität zeichnet sich dadurch aus, daß nicht nur gelebte Vielfalt, sondern auch gedachte und geglaubte Vielfalt geachtet und geschützt wird.

Für die "Liberals" in den USA gilt: they love diversity, except the diversity of thought. Das hat mit Liberalismus nichts zu tun.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Freitag 19. Januar 2018, 13:57

Ich stell den Artikel hier rein. Lesenswert:
http://www.misesde.org/?p=17676
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 19. Januar 2018, 14:19

Sempre hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 13:25
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 12:53
Sempre hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 12:22
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 11:26
es ist erschreckend welche Meinungen heute bei Tradis vertreten werden im übrigen müssen sog Revisionisten so behandelt werden wie z.b. Reichsbürger oder die Vertreter der flachen Erde Theorie es ist in erster linie keine Frage der Strafbarkeit sondern eine Frage des Geisteszustands die Strafbarkeit sollte mit voller Härte angewendet werden wenn die Herrschaften sich nicht belehren lassen
Erschreckend ist vielmehr, wie heutzutage Leute, die sich liberal wähnen und angeblich "Menschenrechte" verteidigen, ohne rot zu werden für die Verfolgung Andersdenkender plädieren. Da wundert man sich ob der Geisteszustände. Totalitarismus pur. Befallen von derselben Pest, die sie vermeintlich bekämpfen.
es gibt gewisse Themen die zurecht unter strafe stehen z.b. der Revisionismus führt in 90% der Fälle zu Nationalsozialistischen Gedankengut
und noch ein Wort zu den Protokollen
was würde man hier sagen wenn so ein Pamphlet über Katholiken veröffentlicht würde,daß dann auch die selben Reaktionen auslöst wie es die Protokolle heute noch tun von der arabischen Welt bis nach Polen?
ich habe nicht gegen skurrile Meinungen aber wenn jemand dadurch gefährdet wird oder Opfer von Verbrechen verunglimpft werden dort muß schluß sein
Ich bin bekanntermaßen nicht der Auffassung, dass Ketzer unter keinerlei Umständen verbrannt werden dürften. Und das steht nicht im Gegensatz zu meiner katholischen Weltanschauung. Natürlich darf und muss jede wahre Pest mit probaten Mitteln bekämpft werden.

Was hinreichend vernunftbegabte Leute tatsächlich wundert: Wie kann es sein, dass sogenannt Liberale, Menschenrechtler, Gleichheitsapostel usf. die Verfolgung von "Ketzern" befürworten?
Weil die "Ketzter" eine Gefahr für die liberale Gesellschaft darstellen,

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Freitag 19. Januar 2018, 15:03

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 14:19
Sempre hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 13:25
Was hinreichend vernunftbegabte Leute tatsächlich wundert: Wie kann es sein, dass sogenannt Liberale, Menschenrechtler, Gleichheitsapostel usf. die Verfolgung von "Ketzern" befürworten?
Weil die "Ketzter" eine Gefahr für die liberale Gesellschaft darstellen,
Logisch, dass in jeder Gesellschaft Gegner derselben eine Gefahr für dieselbe darstellen.

Nun ist doch aber der Spruch „Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen“ (Evelyn Beatrice Hall das Denken Voltaires charakterisierend) eines der Markenzeichen der Liberalen.

Was soll denn die Rede von "Menschrechten", wenn es bloß um "Liberalenrechte" geht, und was soll die Selbstbezeichnung "liberal", wenn man Gegner verfolgt?
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 19. Januar 2018, 15:08

Der springende Punkt ist schlicht der Wenn der " Gegner" nicht bereit ist dieselbe Freiheit zu gewähren ist er zu bekämpfen weil er ja gegen die Grundsätze der Gesellschaftsordnung arbeitet

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Sempre
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Freitag 19. Januar 2018, 15:22

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 15:08
Der springende Punkt ist schlicht der Wenn der " Gegner" nicht bereit ist dieselbe Freiheit zu gewähren ist er zu bekämpfen weil er ja gegen die Grundsätze der Gesellschaftsordnung arbeitet
Jetzt eierst Du herum. Deine Begründung war eben noch eine ganz andere. Auch sind die Revisionisten durch die Bank Liberale, die sich auf Menschenrechte und Freiheitsrechte berufen.

Darüberhinaus arbeiteten die Ketzer im Mittelalter ebenfalls gegen Grundsätze der Gesellschaftsordnung. Wenn Du so argumentierst, wie jetzt auf einmal, kannst Du ohne Heuchelei schlecht Ketzerverfolgungen durch die Kirche ablehnen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

CIC_Fan
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 19. Januar 2018, 15:33

diese alten Nazis wie diese alte Dame
https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Haverbeck
sind Liberale
Natürlich hatte die Arbeit der Inquisition eine ähnliche Begründung
aber das Problem ist daß man vielen Ketzern das Leben genommen hat
soweit ich weiß wurde kein Revisionist verbrannt

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sempre » Sonnabend 20. Januar 2018, 00:09

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 15:33
diese alten Nazis wie diese alte Dame
https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Haverbeck
sind Liberale
Natürlich hatte die Arbeit der Inquisition eine ähnliche Begründung
aber das Problem ist daß man vielen Ketzern das Leben genommen hat
soweit ich weiß wurde kein Revisionist verbrannt
Hör der Haverbeck mal zu, dann kannst Du feststellen, daß sie liberal denkt. Sie ist auch kaum typisch.

Deinen angeblichen Liberalismus damit zu retten, daß Du ja die Todesstrafe ablehnst, und nur nicht-tödliche Verfolgung und Unschädlichmachung Deiner Gegner verlangst ist hochnotpeinlich. Du machst eher den Eindruck als ob Du gar nicht begreifst, wovon Du eigentlich redest.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 20. Januar 2018, 04:11

Der Kandidat der AfD fuer das Parlamentarische Kontrollgremium der Geheimdienste wird abgelehnt. Es handelt sich um einen Leitenden Oberstaatsanwalt aus Berlin:

Peinlicher Kindergarten

Sieht so die "Demaskierung" der AfD aus, von der die Vertreter der Altparteien immerzu schwafeln?

Die Retourkutsche folgte umgehend. Die AfD beantragte, die Beschlussfaehigkeit des Parlaments festzustellen und war - wie nicht anders zu erwarten - erfolgreich. Nicht einmal die Haelfte der Abgeordneten konnte trotz gluehender Telefonleitungen herbeigerufen werden.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Cath1105 » Sonnabend 20. Januar 2018, 13:42

Gut, dass da jemand "den Finger drauf" hat.
ET VERBUM CARO FACTUM EST

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