Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Peti
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Montag 13. August 2018, 14:48

Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Montag 13. August 2018, 15:27

Peti hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 14:48
Ohne Schaum vor dem Mund : https://m.die-tagespost.de/politik/pl/O ... 315,190946
Peinliche bis substanzlose Phrasen, die der Herr Politikwissenschaftler da produziert. :patsch:

Ein Beispiel:
Wer Parteien wie die AfD wirksam abwehren will, darf sich daher keine Scheuklappen anlegen oder anlegen lassen von Leuten, die politische Mitbewerber mundtot machen und in eine politische Ecke drängen wollen.
Die Kartellparteien versuchen seit dem Entstehen der AfD, selbige mundtot zu machen. :roll:
Dies wird insbesondere mit der "Nazi-Keule" gemacht, die ursprünglich aus dem propagandistischen Werkzeugkasten des Linksextremismus stammt, mittlerweile jedoch mangels sachlicher Alternativen gegen die objektiv korrekten Problembeschreibungen der AfD von allen Kartellparteien verwendet wird.

Der "gute Mann" tut jedoch so als ob die AfD ihren politischen Gegner mundtot machen würde (resp. Sebiges versucht), in Wahrheit haben jedoch die Kartellparteien in seltener Einmütigkeit die katastrophale Flüchtlingspolitik zu verantworten und versuchen nun (nicht zuletzt mithilfe willfähriger Medien), den Boten dieser unangenehmen Nachricht - eben die AfD - niederzumachen.
Mit Weisheit wird der Umgang mit der Klugheit bezeichnet!

Siard
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Montag 13. August 2018, 15:53

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:43
hältst du die Meldung für falsch?
Die Frage ist, ob die Meldung zuverlässig ist. Das ist ein kleiner Unterschied.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Montag 13. August 2018, 15:56

nein es geht schlicht darum wurde dem Herrn der Stuhl vor die Tür gestellt oder nicht

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Montag 13. August 2018, 16:01

Nö. Es wird deutlich mehr berichtet, darum geht es auch um mehr.
Du würdest doch nicht sagen, daß der Völkische Beobachter richtig über den sogenannten Anschluß berichtet hat.
Die Meldung war betreffend des Zusammenschlusses sicher nicht falsch, aber sie war eben auch nicht richtig, was die Umstände betraf.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Montag 13. August 2018, 16:02

ich kenne den völkischen Beobachter vom 13 März 1938 nicht

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Montag 13. August 2018, 16:18

Peti hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 14:48
Ohne Schaum vor dem Mund : https://m.die-tagespost.de/politik/pl/O ... 315,190946
Erinnert mich an die Parole: "Jetzt können wir die AfD in Parlamenten mit Sachargumenten stellen und ihr die Maske vom Gesicht reißen."

Das hat bisher nicht funktioniert und wird bei dem gegenwärtigen Politikpersonal in den Altparteien auch nicht geschehen. Warum? Sie müßten einen Fehler zugeben - unmöglich...

Gehen wir die Punkte im einzelnen durch:

1. Topthemen ernst nehmen, nicht nur Wahlkämpfen.
Wie das geschehen soll, verrät der Autor nicht. Das Problem ist, daß die Altparteien hier überhaupt keine Lösungsmöglichkeit anbieten. Was soll denn mit 1,5 Mio Zugewanderten geschehen? Darauf gibt es überhaupt keine Antwort - weder vom Autor noch von den Altparteien.

2.
Grundsätzlich bleibt es bedeutsam, differenzierte Kritik am Massenzuzug nicht abzuqualifizieren und in der Asyldebatte weder Flüchtlinge zu verunglimpfen oder pauschal zu verurteilen, noch gravierende Probleme zu vertuschen oder zu verniedlichen, darunter Bildungsdefizite, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Extremismus.
Auch hier bekommt man bei der Frage nach den Vorschlägen bzw. Lösungsmöglichkeiten keine Antwort. Den Zuzug senken hört sich gut an, wie soll das ohne rigide Grenzkontrollen, Ankerzentren und konsequente Abschiebungen geschehen? Sind die Altparteien zu diesen harten Maßnahmen bereit oder soll wieder nur "geredet" und "erklärt" (ist alles so wahnsinnig kompliziert...) werden?

3. Qualifizierte Zuwanderung
Die Notwendigkeit wird von niemandem bestritten - die Möglichkeit besteht schon lt. AufenthG. Im übrigen bleibt auch bei einem Einwanderungsgesetz das Thema "Asyl".
Also: Nebelkerze

4. Auftritt in den Talkshows
Das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Aber grundsätzlich kann man sagen: Wie wollen die Vertreter der Altparteien gegenüber der AfD "punkten", wenn sie keine Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, die die Wähler der AfD zur Lösung der Probleme als zielführend anerkennen könnten?
Mit einem einfachen "wir müssen besser integrieren" oder "es kommen nicht mehr soviele" wird das kaum gelingen.

5. Fehlende Finanzierung
Ein häufiger Vorwurf. Wenn ich mich allerdings erinnere, wie schnell plötzlich Mrden-Beträge mobilisiert werden konnten, die vorher nie eingeplant waren (z.B. Schadenersatzzahlungen wg. Energiewende, Euro"rettung", "Flüchtlings"aufwendungen) relativiert es sich.
Was Merkel kann, können andere auch - jedenfalls auf dem Felde der Finanzierung.

Der Artikel fällt mE unter die Rubrik: allgemeines bla-bla - keine zielführenden Lösungsvorschläge zu den Problemen, allenfalls Tipps für eine bessere(?) PR-Arbeit der Altparteien. Ob das erfolgreich wäre - daran kann man zweifeln.

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martin v. tours
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Montag 13. August 2018, 17:33

Kann mich dir nur anschliessen.
Wenn ich schon lese: Die Sorgen der AfD Wähler ernst nehmen....
Diese Worthülse hat man schon mehrfach gelesen.

Wenn mir als fiktivem AfD Wähler jemand sagen würde, ich nehme deine Sorgen ernst aber ich ändere meine Politik trotzdem nicht, fühle ich mich höchstens verarsc..!
Das ganz hat was herablassendes als würde man einem unmündigen Kind erklären, alles werde wieder gut.

Fakt ist: Die ca. 15-20% AfD Wähler waren vor 10 Jahren noch Wähler anderer Parteien.Dieselbe Person die vielleicht vor 10 Jahren noch die SPD gewählt hat war ein mündiger Bürger dessen Willen "man respektieren muss".
Nun wählt dieselbe Person, deren politische Einstellung sich seit daher nicht verändert hat, AfD und plötzlich wird aus dem selben mündigen Bürger ein
Nazi, sozial abgehängter Looser, oder Halbtrottel dessen "Sorgen man erst nehmen muss.
Gehts noch überheblicher?
Es haben sich nicht die Wähler verändert sondern die Parteien,ansonsten hätte eine Partei wie die AfD nicht den Funken einer Chance.

Lebt man natürlich in seiner ganz eigenen Blase in Berlin zwischen Arschkriechern in der Partei und servilen Medien kann es schon sein das man das nicht merkt. Und da rede ich nur von ehemals bürgerlichen Parteien wie CDU oder SPD.
Das die meisten Grünen nicht alle Gurken im Glas haben (Claudia Roth) weiss ohnehin jeder der noch halbwegs klar denken kann.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 17. August 2018, 10:36


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Petrus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Petrus » Freitag 17. August 2018, 16:35

martin v. tours hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 17:33

Fakt ist: Die ca. 15-20% AfD Wähler waren vor 10 Jahren noch Wähler anderer Parteien.
Da könntest Du irgendwie recht haben ...
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Peti
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Peti » Freitag 17. August 2018, 19:21

Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Freitag 17. August 2018, 19:32

Jedoch ist das von katholisch.de. Und die Definition von ›kirchennah‹ wäre interessant.
Der Artikel ist für mich
obszön.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
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martin v. tours
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Freitag 17. August 2018, 19:58

Kirche(nfunktionäre) die mit einer AfD nicht reden will aber kein Problem hat mit einer dezidiert Kirchenfeindlichen Partei wie der Linken zu reden, kann ich nicht ernst nehmen.
Ich hätte kein Problem damit wenn die AfD ignoriert würde, aber dann sollen auch alle anderen Politiker/innen nichts auf einem Kirchentag labern.

Aber es ist ohnehin Wurscht,das Konstrukt Volkskirche mit Ihren Tintenburgen voller hauptamtlicher Wichtigtuer ist sowieso am Ende. Da ist es auch schon egal ob es noch 10 Jahre dauert oder 30. Die Kirche ist doch der Mehrheit (auch der Kirchensteuerzahler) völlig egal. Die soll sich gefälligst nicht einmischen und dann wenn man sie braucht (Taufe, Hochzeit, Beerdigung) einen einfühlsamen Service, ohne störenden Glaubensfirlefanz, abliefern.
Wozu zahlt man den jahrelang? Da hat man wohl ein Recht darauf.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Freitag 17. August 2018, 21:04

martin v. tours hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 19:58
Wozu zahlt man den jahrelang? Da hat man wohl ein Recht darauf.
Da die sonst nichts mehr zu bieten haben ….
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
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TeDeum
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von TeDeum » Sonnabend 18. August 2018, 10:01

martin v. tours hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 19:58
Aber es ist ohnehin Wurscht,das Konstrukt Volkskirche mit Ihren Tintenburgen voller hauptamtlicher Wichtigtuer ist sowieso am Ende. Da ist es auch schon egal ob es noch 10 Jahre dauert oder 30. Die Kirche ist doch der Mehrheit (auch der Kirchensteuerzahler) völlig egal. Die soll sich gefälligst nicht einmischen und dann wenn man sie braucht (Taufe, Hochzeit, Beerdigung) einen einfühlsamen Service, ohne störenden Glaubensfirlefanz, abliefern.
Wozu zahlt man den jahrelang? Da hat man wohl ein Recht darauf.
Sowas von richtig, Martin. Aber man will halt auch nichts mehr sonst sagen. Vor allem - bei der Glaubensverkündigung würde man sich ja anstrengen müssen. Nein, nur nicht anecken. Da ist die AFD natürlich perfekt. Erstens muss man ja qua Staatsräson gegen dieses "Pack" sein und zweitens fühlt man sich dabei endlich mal wieder moralisch auf der richtigen Seite. Toll,diese AFD-Erfindung! 8)

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martin v. tours
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von martin v. tours » Sonnabend 18. August 2018, 15:47

Nochmals, meinetwegen braucht niemand von der AfD eingeladen zu werden, aber dann sollte das auch für ALLE anderen Parteien gelten.
Was haben politische Parteien dort überhaupt verloren.
Kirchentag - das wäre doch eine wunderbare Gelegenheit mit einer großen Menge Gleichgesinnter eine heilige Messe zu erleben, beichten, Glaubensvorträge, Katechesen (wären wichtiger den je!! aber bitte Klartext und kein grünes Sozialpädagogengeschwurbel).
Warum hat man kein Problem mit erklärten Kirchenfeinden wie der Linken oder ähnlich gestrickten Altkommunisten von den Grünen?
Warum darf sich ein Fernsehfuzzi über die Kirche lustig machen und eine prominente CDU-Tante das Frauenpriestertum fordern?
Da hört man nichts von unseren Bischöfen.
Aber natürlich wenn es gegen die AfD geht (die nicht viel andere Positionen vertritt wie eine CDU vor 30 Jahren -war dann die CDU auch eine NaziPartei?)
dann blasen sich unsere Kirchenfunktionäre mächtig auf.
Heldenhafte antifaschistische Widerstandskämpfer mit sicherem Monatseinkommen und Pensionsanspruch.
Aber was tut man nicht alles für den Applaus der Medien. Das sie für die meist Kirchenfeindlichen Medien nur nützliche Idioten sind, merken sie nicht mal.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Lupus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lupus » Sonnabend 18. August 2018, 17:02

:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Hubertus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 18. August 2018, 20:16

martin v. tours hat geschrieben:
Sonnabend 18. August 2018, 15:47
Nochmals, meinetwegen braucht niemand von der AfD eingeladen zu werden, aber dann sollte das auch für ALLE anderen Parteien gelten.
Was haben politische Parteien dort überhaupt verloren.
Kirchentag - das wäre doch eine wunderbare Gelegenheit mit einer großen Menge Gleichgesinnter eine heilige Messe zu erleben, beichten, Glaubensvorträge, Katechesen (wären wichtiger den je!! aber bitte Klartext und kein grünes Sozialpädagogengeschwurbel).
Warum hat man kein Problem mit erklärten Kirchenfeinden wie der Linken oder ähnlich gestrickten Altkommunisten von den Grünen?
Warum darf sich ein Fernsehfuzzi über die Kirche lustig machen und eine prominente CDU-Tante das Frauenpriestertum fordern?
Da hört man nichts von unseren Bischöfen.
Aber natürlich wenn es gegen die AfD geht (die nicht viel andere Positionen vertritt wie eine CDU vor 30 Jahren -war dann die CDU auch eine NaziPartei?)
dann blasen sich unsere Kirchenfunktionäre mächtig auf.
Heldenhafte antifaschistische Widerstandskämpfer mit sicherem Monatseinkommen und Pensionsanspruch.
Aber was tut man nicht alles für den Applaus der Medien. Das sie für die meist Kirchenfeindlichen Medien nur nützliche Idioten sind, merken sie nicht mal.
:daumen-rauf:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Sonnabend 18. August 2018, 20:24

martin v. tours hat geschrieben:
Sonnabend 18. August 2018, 15:47
Nochmals, …
Wo Du recht hast, hast Du recht. :daumen-rauf:
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Torsten » Sonntag 19. August 2018, 18:31

Original
Parodie

Oder doch umgekehrt?

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Niels » Montag 20. August 2018, 16:54

"Universität Leipzig: AfD wird sich laut Studie langfristig in Parteienlandschaft halten": https://www.welt.de/politik/deutschland ... alten.html
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Montag 20. August 2018, 21:06

Niels hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 16:54
"Universität Leipzig: AfD wird sich laut Studie langfristig in Parteienlandschaft halten": https://www.welt.de/politik/deutschland ... alten.html
Wer das bedauert, sollte sich an die Verursacherin dieser Entwicklung erinnern. Frau Merkel hat durch ihre Politik die deutsche Parteienlandschaft nachhaltig verändert. Sie sollte sich nicht beklagen, wenn in der EU vermehrt "rechte" Parteien Zugewinne erzielen, denn sie hat erheblich dazu beigetragen.

Ohne ihre Entscheidung im September 2015 ist es kaum anzunehmen, daß die AfD über 5% gekommen wäre.

Die Studie kann hier eingesehen werden:

Kulturelle und ökonomische Bedrohung. - Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation
mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Dienstag 21. August 2018, 10:23

Klartext: :maske:
Merkel steht für die Spaltung unserer Gesellschaft
Daraus:
Alexander Gauland hat geschrieben:Mittlerweile kann man die österreichische Asylpolitik als Blaupause für Deutschland nehmen, so vernünftig geht Kurz mit der europäischen Migrationskrise um. Die Deutschen sollten Merkel gegen Kurz tauschen, dann wäre vieles in unserem Land besser.

Merkel steht für Kontrollverlust, offene Grenzen, zügellose Zuwanderung, importierte Gewalt, Missachtung der Gesetze, Spaltung der Gesellschaft. Merkel will um jeden Preis regieren, ihr geht es nicht mehr um Deutschland.

Kurz hingegen macht fast alles richtig: Er fordert einen Anlegestopp für Flüchtlingsschiffe. Er steht für kontrollierte Zuwanderung und sichere Grenzen. Mit ihm gibt es ein Kindergeld, das nach der Kaufkraft im Herkunftsland bemessen wird. Eine unsinnige Debatte über ein noch unsinnigeren sogenannten 'Spurwechsel' würde es mit ihm nicht geben.

Kurz zeigt, dass es auch anders als mit Merkel gehen kann. Nämlich viel vernünftiger, rechtsstaatlicher und sicherer. Er steht für Innovation und für eine vernünftige Asylpolitik, die den Menschen nützt. Er ist das Gegenteil von Merkel.
(Quelle)
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 22. August 2018, 13:28

Ja der alte Herr Gauland schreibt was seine Wähler lesen wollen muß er ja als Politiker

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 22. August 2018, 14:03

Herr Gauland hat sich offensichtlich auf den Artikel in der NZZ bezogen, den ich hier verlinkt hatte:

https://www.kreuzgang.org/viewtopic.php ... 36#p865803

Warum soll man nicht auf praktizierte Alternativen im Nachbarland hinweisen? Demokratie ist doch ein Wettbewerb um die besten Ideen und Lösungsansätze. Propagierst Du denn in Deiner Heimat den Lösungsansatz von Frau Merkel und wie ist dort die Reaktion Deiner Gesprächspartner?
Konkret: Hälst Du den "Weg" Merkel oder Kurz für besser (und mehrheitsfähiger)? :breitgrins:


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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 26. August 2018, 13:11

Juergen hat geschrieben:
Sonnabend 25. August 2018, 18:48
Kommentar der Zeitung:
Partei in gespielter Opferrolle[/font]
Daraus:
In Zeiten, in denen die extremen Nationalisten in steigender Zahl Wählerstimmen gewinnen, wachse die Bereitschaft zu antisemitischer Gewalt in der Gesellschaft.
Antisemitismus ist doch wohl weniger ein Problem der AfD als von Merkels Gästen....

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 26. August 2018, 13:29

es ist Tarnung daß die leute der extremen Nationalisten jetzt ihre Vorliebe für Juden angeblich entdeckt haben ,weil das zur Zeit wunderbar paßt um den Islam anzugreifen in der AfD gibt es funktionäre die sich für Holocaust Leugner einsetzten

https://www.youtube.com/watch?v=3smyKyZxIMY
es ist schlicht perfide hier ein Verbrechen gegen das Andere auszuspielen und genau das ist die AfD

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 26. August 2018, 16:43

Der islamische Antisemitismus wird relativiert. Gewiss zeigt man sich in den offiziellen Reaktionen „erschüttert“ über den erneuten Vorfall in Berlin und erklärt auch, dass man das nicht dulden kann. Aber dann erfolgt die Relativierung: Es gebe auch deutsche Antisemiten hat die Bundeskanzlerin in ihr Statement sogleich hinzugefügt. Sie lenkt damit von der Aufgabe ab, sich gezielt mit dem Vormarsch des arabisch-islamischen Antisemitismus, der direkt vor unseren Augen stattfindet, auseinanderzusetzen. Die Einreihung in alle möglichen „extremistischen“ Vorfälle, isoliert und verharmlost die akute totalitäre Bedrohung. Die Funktion, die das antisemitische Vernichtungsprogramm in der Krise der arabisch-islamischen Welt spielt, wird ausgeblendet.
Der neue Antisemitismus und seine Relativierer

Du befindest Dich mit Deinen Relativierungen in guter Gesellschaft - der "Kampf gegen Rechts" erlaubt schließlich jeden geistigen Blödsinn.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 26. August 2018, 16:57

nein ich relativiere absolut nicht ich glaube nur der AfD ihre Beteuerung zum Thema nicht das ist alles und Leute wie der Herr Höcke und sein "Flügel zeigen ich hab nicht unrecht

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Raphael
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Raphael » Sonntag 26. August 2018, 17:24

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 26. August 2018, 16:57
nein ich relativiere absolut nicht ich glaube nur der AfD ihre Beteuerung zum Thema nicht das ist alles und Leute wie der Herr Höcke und sein "Flügel zeigen ich hab nicht unrecht
Du lebst in Deiner selbstgeschaffenen Echo-Kammer! :pfeif:

Lese lieber die Acta diurna des Journalisten Michael Klonovsky, da stehen die Dinge Du nur zu gerne ausblendest ...................
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von CIC_Fan » Montag 27. August 2018, 08:40

warum sollte diese rechte Propaganda seite besonders interessant sein

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