Deutsche Nation und deutsche Identität

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Juergen
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Re: Deutsche Nation und deutsche Identität

Beitrag von Juergen » Donnerstag 24. März 2016, 13:20

PascalBlaise hat geschrieben:…Zu Pfingsten zeigt sich, was zählt: Die Einheit im Geist…
Die „Einheit im Geist“ haben wir in ganz Westeuropa und den USA.
Es ist allerdings nicht die „Einheit im Hl. Geist“, sondern die „Einheit im Zeitgeist“.

:/
Gruß
Jürgen

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Marion
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Re: Deutsche Nation und deutsche Identität

Beitrag von Marion » Donnerstag 24. März 2016, 13:28

PascalBlaise hat geschrieben:Das AT sieht die Vielfalt an Sprachen und Kulturen eher negativ (Turmbau zu Babel).
Zu Pfingsten zeigt sich, was zählt:
Unser Herr kann alle Sprachen :pfeif: An Pfingsten hat Er es gezeigt: "Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab."
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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guatuso
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Re: Deutsche Nation und deutsche Identität

Beitrag von guatuso » Donnerstag 24. März 2016, 13:32

offertorium hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben: So etwas kann, glaube ich, nur ein Deutscher sagen. Hoer dich mal im fernen Ausland um, wie stolz die Menschen auf ihre Nationalitaet sind. Der krasse Gegensatz.
Wie sagte doch Jacques Prévert: Lieber Gott im Himmel, bleib du wo du bist, ich bleibe auf der Erde.
Die meisten Menschen glauben nicht an einen Himmel, daher ist es nicht wichtig für mich, wie die Mehrheit der Leute denkt.
Das ist das Problem, wir haben verschiedene Betrachtsformen.
In DEUTSCHLAND glauben die meisten Menschen nicht an einen Himmel (und somit nicht an Gott), bei mir,in Lateinamerika, glauben die allermeisten Menschen an einen Himmel und an Gott und Jesus Christus.
Natuerlich hast du Recht, es ist fuer einen persoenlich dabei unwichtig wie die Mehrheit denkt.

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Schwenkelpott
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Re: Deutsche Nation und deutsche Identität

Beitrag von Schwenkelpott » Donnerstag 22. März 2018, 20:31

https://www.welt.de/kultur/literarische ... hland.html
welt.de hat geschrieben:Gehört der Katholizismus zu Deutschland?

Bismarcks „Kulturkampf“ gegen die katholische Kirche erinnert an die heutige Auseinandersetzung mit dem Islam. Vor allem zeigt er eines: So liberal, wie der Staat tut, ist er womöglich nicht.
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
H. Bone, Cantate! 1847

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Petrus
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Re: Deutsche Nation und deutsche Identität

Beitrag von Petrus » Donnerstag 22. März 2018, 21:01

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 24. März 2016, 12:36
RomanesEuntDomus hat geschrieben:…Auch vor 200 Jahren, als in Mitteleuropa noch kein Nationalstaat namens Deutschland existierte, hatten die Leute schon Identitäten.
Aber keine Deutsche :roll:

Jeder kann sich ja mal selbst fragen, wie er sich (lieber) bezeichnet:
Als Deutscher oder doch lieber als Westfale, Rheinländer, Saarländer, Bayer, Sachse,…
und??? hast Du da nicht was vergessen?

nuja, egal - Gott, der HErr, hat uns nicht vergessen.

Es begab sich aber zu der Zeit, als Gott die Dialekte erschuf, haben sich alle gefreut. Der Berliner sagte: "is ja knorke!", der Bayer sagte: "ja do leckts mi am Oarsch", der Sachse sagte: "nu, mein gudsder", usw.

Nur einer saß traurig in der Ecke. Der Franke. Denn Gott hatte ihn bei der Erschaffung der Dialekte vergessen.

Dann aber sah Gott, dass der Franke traurig war, wendete sich ihm zu, und sprach:

"mach der doch nix draus. Nacherd redst halt so wie iech."
non moriar sed vivam et narrabo opera Domini

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