Erfolgreiche Integrationspolitik?

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lutherbeck
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

Nun ja; auch Mädchengymnasien erleben ja eine Renaissance...

ist immer wichtig vor einer zu raschen Verurteilung die Hintergründe zu betrachten.
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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guatuso
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso »

Mauritius hat geschrieben:Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) richtet im Zugverkehr zwischen Leipzig und Chemnitz
Frauenabteile [Punkt] Nachzulesen in der Leipziger Volkszeitung!
Wen wundert das? Es gibt Frauenparkplaetze, es gibt Frauenquoten, es gibt spezielle Frauenbeauftragte, es gibt Frauenbevorteilungsgesetze, es gibt schlagende Frauen und Frauen die ihre Maenner um die Ecke bringen, was nie in der Presse auftaucht, es gibt Frauen die den Mann finanziell ausbeuten und auslutschen mit dem Argument "Ich bin Frau", es gibt Frauenhaeuser, es gibt Frauentaxis, es gibt Frauen die dem Mann dessen Recht auf Kontakt zu seinem Kind mit allen Tricks und Schlingen entziehen, damit er richtig leidet "der Drecksack", und da ist es nur verstaendlich, dass es endlich, endlich auch mal Frauenabteile gibt. Wurde hoechste Zeit. Hoffentlich sind die Abteile auch gross genug damit die anstuermenden Massen der Frauen auch alle reinpassen.
Und dann, abkoppeln und alleine weiterfahren... :breitgrins:
(entschuldigung, das ist boese....)

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Juergen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen »

Mauritius hat geschrieben:Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) richtet im Zugverkehr zwischen Leipzig und Chemnitz
Frauenabteile [Punkt] Nachzulesen in der Leipziger Volkszeitung!
Wie jetzt? Da gibt es extra Abteile für Frauen und die übrigen 50 Geschlechter sollen alle in ein Abteil? :hmm:
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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guatuso
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso »

Juergen hat geschrieben:
Mauritius hat geschrieben:Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) richtet im Zugverkehr zwischen Leipzig und Chemnitz
Frauenabteile [Punkt] Nachzulesen in der Leipziger Volkszeitung!
Wie jetzt? Da gibt es extra Abteile für Frauen und die übrigen 50 Geschlechter sollen alle in ein Abteil? :hmm:
Man sollte die Zeitung anzeigen wegen diesen haufenweise stattfindenden sexistischen Diskriminierung ! :ikb_2guns:

Beck, uebernehmen Sie!
Ach, der ist ja weg vom Fenster.
Schwarzer,uebernehmen Sie!
Ach Shite, gegen die laeuft ja ein Verfahren und da sollte sie besser die Zunge hueten.
Roth, uebernehmen Sie!
Ah verdammt, die ist ja nicht mehr Zustaendig.
Gibts denn keine richtig harten sexualkompetenten Kaempfer mehr bei den Gruenen? Sauhaufen. :ikb_taz:

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lutherbeck
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

Vor der nächsten Fluchtbewegung wird bereits gewarnt;
damit hätte der liebe Recep dann ja wohl zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

die leidigen Kurden außer Landes zu treiben
und Europa weiter zu destabilisieren...

Schließlich importierten wir uns damit den Konflikt Türken vs. Kurden direkt vor unsere Haustüre.

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... v5-Qj4ZKgQ

:roll:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Tinius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Tinius »

Und wieder "ruft" ein ostdeutscher Politiker die Menschen nach Deutschland.

Und.......sofort gehen die Nachrichten an die Menschen an der mazedonischen Grenze, die jetzt wieder darauf warten, dass Deutschland den Fehler von Angela Merkel wiederholt:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 8431.html

Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

Tinius hat geschrieben:Und wieder "ruft" ein ostdeutscher Politiker die Menschen nach Deutschland.

Und.......sofort gehen die Nachrichten an die Menschen an der mazedonischen Grenze, die jetzt wieder darauf warten, dass Deutschland den Fehler von Angela Merkel wiederholt:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 8431.html
Man will halt "schöne Bilder" produzieren - um jeden Preis. Das bringt Stimmen in der Presse und bei der Migrationsindustrie. Ich möchte mal hören, was Herr Ramelow sagt, wenn man er die Kosten aus "eigener" Tasche bezahlen müßte, d.h. wenn sie nicht auf den Finanzausgleich angerechnet werden und er sie aus eigenen Steuereinnahmen begleichen müßte.

Man kann es inzwischen aufgeben, in der Frage der Migration auf die "push" und "pull"-Faktoren hinzuweisen. Merkel, Ramelow & Co sind insoweit lernresistent.

Tinius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Tinius »

Schottland:

Pakistanischer "Integrierter Muslim" ermordet freundlichen, muslimischen Ladenbesitzer, weil dieser auf seiner Facebookseite den Christen "Frohe Ostern" gewünscht hatte.

http://www.kath.net/news/54543

Mauritius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Mauritius »

Inshallah-Ramelow darf so einen Unsinn reden, eine kalkulierte Provokation.
Er weiß, daß er keine Chance auf eine zweite Amtszeit in Thüringen hat.

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overkott
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von overkott »

Ostersonntag, Ostermontag. Chefärzte arbeiten durch, Arbeitslose haben frei. Die Mittelschicht genießt die Osterferien mit ihren Kindern. Müssen Juden, Moslems und Andersgläubige christliche Fundamentlisten sein, um Ostereier in Sträucher zu hängen? Sind Ostereier koscher oder haram? Wieviele Ostereier dürfen Vegetarier bemalen?

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Theresita
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Theresita »

Nicht nur Chefärzte arbeiten durch. Auch die Assistenzärzte arbeiten durch und wahrscheinlich noch mehr als deren Chefs.Auch die kleinen Krankenschwestern, oft als faul bezeichnet , tun ihren Dienst auch an Ostern. Und viele andere Berufsgruppen.

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lutherbeck
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

overkott hat geschrieben:Ostersonntag, Ostermontag. Chefärzte arbeiten durch, Arbeitslose haben frei. Die Mittelschicht genießt die Osterferien mit ihren Kindern. Müssen Juden, Moslems und Andersgläubige christliche Fundamentlisten sein, um Ostereier in Sträucher zu hängen? Sind Ostereier koscher oder haram? Wieviele Ostereier dürfen Vegetarier bemalen?
Du redest totales Blech;

bis auf wenige Ausnahmen haben an WE und Feiertagen die Oberärzte Hintergrunddienst in den Klinken, leiten Visiten und OP s, führen Untersuchungen durch und unterstützen in der Nacht bei Bedarf die kleinen Assistenzärzte in Unsicherheiten, während die lieben Chefärzte zu Hause auf dem Sofa sitzen und ihre Eier hin und herschaukeln!

Und was Dein dummes Gerede über die Ostereier bedeutet - weiß niemand außer Dir!

Du hast von allem keinerlei Ahnung - davon aber gaaaaaaanz viiiiiiel - gell?

Sinnentleerte Monologe eines internetsüchtigen Spinners - versuch dich doch künftig einfach nur noch als Blogger...

:kotz:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter »

.

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taddeo
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von taddeo »

Theresita hat geschrieben:Und viele andere Berufsgruppen.
Frag mal die Kirchenmusiker. :umkuck:
Wenn's da nicht so arschkalt wär, würd es sich lohnen, daß ich mir ein Bett auf die Orgelempore stell.

Tinius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Tinius »

lutherbeck hat geschrieben:
Und was Dein dummes Gerede über die Ostereier bedeutet - weiß niemand außer Dir!

Du hast von allem keinerlei Ahnung - davon aber gaaaaaaanz viiiiiiel - gell?

Sinnentleerte Monologe eines internetsüchtigen Spinners - versuch dich doch künftig einfach nur noch als Blogger...

:kotz:
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Bravo. Ist er nicht selbst hospitalisiert?

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offertorium
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von offertorium »

lutherbeck hat geschrieben:... versuch dich doch künftig einfach nur noch als Blogger...
Naja, den liest dann aber keiner. Hier sichert zumindest noch der "Neue Beiträge" Button eine bestimmte Zahl an Klicks.

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Juergen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen »

Jüngst ging eine Meldung groß durch die Presse wonach zwei Syrer einen NPD-Politiker aus seinem Auto gerettet haben wollen.

Heute findet ich das: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/ ... ch-ja.html

Klickt man auf »Hier weiterlesen«, findet man u.a. folgenden Text:

Ich war überrascht von der Bereitwilligkeit, mit der die von mir kontaktierten Vertreter der beteiligten Einsatzkräfte sowie die Mitarbeiter der Behörden Auskunft gaben. Und so ist es offenbar abgelaufen:

Zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens am Morgen des 16. März 216 befuhren auch zwei Busse mit Asylbewerbern der Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen die Bundesstraße 521. Einer der Busfahrer stieg aus, um am verunglückten Fahrzeug zu sehen, was getan werden könne. Er rief seinen Kollegen zu sich, um ihm zu helfen, den verunglückten Fahrer loszuschnallen und aus dem Auto zu befreien. Später stiegen auch einige Asylbewerber aus den Bussen und traten hinzu.
Gruß Jürgen

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Yeti
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Yeti »

Juergen hat geschrieben:Jüngst ging eine Meldung groß durch die Presse wonach zwei Syrer einen NPD-Politiker aus seinem Auto gerettet haben wollen.

Heute findet ich das: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.de/ ... ch-ja.html

Klickt man auf »Hier weiterlesen«, findet man u.a. folgenden Text:

Ich war überrascht von der Bereitwilligkeit, mit der die von mir kontaktierten Vertreter der beteiligten Einsatzkräfte sowie die Mitarbeiter der Behörden Auskunft gaben. Und so ist es offenbar abgelaufen:

Zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens am Morgen des 16. März 216 befuhren auch zwei Busse mit Asylbewerbern der Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen die Bundesstraße 521. Einer der Busfahrer stieg aus, um am verunglückten Fahrzeug zu sehen, was getan werden könne. Er rief seinen Kollegen zu sich, um ihm zu helfen, den verunglückten Fahrer loszuschnallen und aus dem Auto zu befreien. Später stiegen auch einige Asylbewerber aus den Bussen und traten hinzu.
Ich glaube, dass der Beruf des Journalisten in Zukunft überhaupt nicht mehr denkbar ist, es sei denn, er ist investigativ in alle politischen Richtungen tätig. Ich kann keine Zeitung in Deutschland erkennen, die derzeit dafür die passende Belegschaft hätte.
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guatuso
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso »

Mein Eindruck von Ausserhalb zu dieser ganzen "Fluechtlingsbewegung": Die gesamte Presse hat sich darauf eingeschossen, Fluechtlinge, egal woher, als etwas positives fuer Deutschland hinaus zu posaunen, um damit die Koepfe von Kritikern zu waschen und stumm zu machen und der Bevoelkerung vorzugauckeln, dass das etwas ganz dolles ist, eine unendliche Bereicherung fuer Deutschland. Im Spiegel liest man staendig solche komischen Berichte von irgendwelchen Gefluechteten, die hier in Deutschland dem Muetterchen ueber die Strasse geholfen haben, Geld zurueck gegeben haben, etwas am Aufbauen sind, also nur positive Beispiele.
Das kann ich bei 1,2 Millionen Fluechtlinge ums verrecken willen nicht als ernsthaften Querschnitt einstufen.
Da macht sich wirklich das Gefuehl breit, die Presse, vom Spiegel ueber Stern und FAZ, hat einen gemeinsamen Konsens , den Buerger einlullen,einlullen, einlullen.
Beim Spiegel kann man keinerlei Kommentare mehr zu dieser Problematik abgeben, angeblich weil dann irgendwelche rechten Parolen kaemen, wobei sich die Frage stellt, was ist fuer einen strammen Linken eigentlich eine "rechte Parole"?

Mauritius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Mauritius »

Wir werden von "Rechten" regiert und Sarah Wagenknecht soll in die AfD eintreten, wenn sie in ihrem
Leben noch was verändern will! :breitgrins:

Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

Auch ein Gesichtspunkt warum eine Integration häufig so schwierig bzw. unmöglich ist. Der Nutzen für die gesellschaftlichen Gruppen ("deutsche" Mehrheitsgesellschaft einerseits und religiös strenge Muslime andererseits) ist unterschiedlich.
Natürlich wird die Integration als gesellschaftlicher Prozess in ihrem Erfolg dadurch bestimmt, welche Anstrengungen die beteiligten Gruppen für sie zu machen bereit sind. Dies wiederum bestimmt sich durch die Wahrnehmung des Nutzens, den sie sich von der Integration erwarten. Die grundlegende Divergenz zwischen der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere den religiös organisierten Muslimen liegt in der fundamental unterschiedlichen Wahrnehmung des Nutzens der Integration begründet. „Die Muslime“, also diejenigen, die sich bewusst über ihre Religion definieren und auch vom Rest der Gesellschaft abgrenzen, sehen in der Integration in erster Linie eine Gefahr für ihre Lebensart und einen Verzicht – auf die traditionellen, patriarchalischen Familienstrukturen, auf die Kontrolle über die Bildungs- und Partnerwahl der eigenen Kinder, auf den Griff zur Religion als Mittel der Disziplinierung und sozialen Kontrolle, auf liebgewonnene Feindbilder. Was also aus Sicht „der Muslime“ vorliegt, ist ein gesellschaftliches Nullsummenspiel: Würden alle gemeinsam am Strang der Integration ziehen, würde die deutsche Gesellschaft gewinnen, die Muslime aber verlieren. Eine Situation, in der alle durch Kooperation hinzugewinnen, gibt es aus ihrer Sicht nicht. Aus diesem Verständnis heraus ist es konsequenterweise am sinnvollsten, sich egoistisch zu verhalten und so viel wie möglich von der Mehrheitsgesellschaft zu nehmen und ihr so wenig wie möglich zurückzugeben.
Die Irrtümer der Integration

Warum sollten sich also streng religiöse Muslime auf eine Integration einlassen? Welche Vorteile hätten sie davon? Durch die sich inzwischen verfestigenden Parallelgesellschaften besteht keine Notwendigkeit mehr, mit der deutschen Mehrheitsgesellschaft über das unvermeidliche Maß hinaus (z.B. Kfz-Zulassung, Führerschein, Kindergeldanträge usw.) in Kontakt zu treten.

Zur Ghettobildung und warum sie unvermeidbar ist:
Die Durchsetzung einer Wohnortbindung sei illusorisch. Sebastian Braun hat wohl Recht. Erfahrungen der Binnenwanderung in arabischen Staaten bestätigen seine Forschungsergebnisse. Die arabischen Gesellschaften sind letztlich planwirtschaftlich organisiert, wobei die Clan-, Familien- und Stammeszugehörigkeit die entscheidende Rolle spielt. Eine ungeplante und chaotische Binnenwanderung hat es in Arabien nie gegeben. Araber und Berber sind in der Regel nur umgezogen, wenn der Clan am anderen Ort bereits Fuß gefasst hatte und der Umzug innerhalb des Clans, der Familie oder des Stammes abgestimmt war.
Ein Leben ohne die Familien- oder Clanstruktur ist für Araber und Berber, aber auch beispielsweise für Somalis nicht auf Dauer denkbar. Familie und Stamm kommen noch vor der Katastrophe. Bei jeder Art von gesellschaftlicher Interaktion, wie Arbeit, Kriminalität, Feiern, Konflikte, Behördenerledigungen spielt die Großfamilie die entscheidende Rolle.
http://www.geolitico.de/216/3/24/wie- ... erhindern/

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Juergen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen »

Erfolgreiche Integrationspolitik
http://www.zdf.de/aktenzeichen-xy-...-u ... 69472.html

Mord an 35-jähriger Mutter
Kripo sucht Leiche von Hanaa S.
Seit Monaten sucht die Polizei die 35-jährige Hanaa S. aus Solingen. Sie wurde zuletzt am 21. April 2015 gegen 8.30 Uhr vor ihrer Wohnung in Solingen gesehen. Am selben Tag beobachtete eine Nachbarin, wie zwei Männer einen schweren, eingerollten Teppich aus dem Haus trugen, in einen weißen Renault Trafic legten und schnell wegfuhren. Die Kripo hat keinen Zweifel: Hanaa S. wurde ermordet, ihre Leiche entsorgt.
Wie in der Sendung gesagt wurde, geht die Polizei davon aus, daß es sich um einen „Ehrenmord“ gehandelt hat.

Ebenfalls aus der letzten Sendung:
http://www.e110.de/silvester-uebergriff ... r-gefasst/

Silvester-Übergriffe in XY: Festnahme – Entscheidender Hinweis kam von Zuschauer

Hamburg (dpa). In Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht hat die Hamburger Polizei zwei weitere Verdächtige gefasst. Beamte von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt verhafteten einen 21-Jährigen in einer Bremer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, wie ein Polizeisprecher bekanntgab. Der Marokkaner sei durch umfangreiche technische und kriminaltaktische Ermittlungen überführt worden, ein Haftbefehl lag bereits vor.

In einer Erstaufnahmeeinrichtung in Hamburg nahmen die Beamten einen 25-jährigen Iraner fest. Beide Männer stehen im Verdacht, aus einer Gruppe heraus eine 18-Jährige auf St. Pauli sexuell genötigt zu haben…
Gruß Jürgen

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guatuso
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso »

Was mich eigentlich am meisten verbluefft, ist die Tatsache, dass seitens der Regierenden und ihrer Beifallklatscher, die am Staatssaeckel saugen wie die Zicke an den Zitzen, wie eine tibetanische Gebetsmuehle dreist udn ohne Skrupel wiederholt wird, dass sich die Menschen integrieren oder integrieren muessen. Mein Eindruck dabei ist: mit solch einem dummen Geschwafel sollt ihr eingelullt werden, weil das Woertchen "Integration" drin steckt..
Niemand, erst recht nicht aus den arabischen Kulturkreisen, kann sich einfach mal eben integrieren, das geht nur ueber Generationen.
Man sieht das ja auch an den vielen Tuerken und Arabern, die seit 30 Jahren in ihren Clans und Getthos leben.

Nochmehr aber ueberzeugt mich von der schieren Unmoeglichkeit einer Integration meine Erfahrungen mit den Indios. Seit 500 Jahren (!) wollen die Spanier dass die Indios leben wie sie selber und seit 500 Jahren weigern sich die allermeisten.
Nun kann man sagen, die Indios sind ja auch die Ureinwohner. Aber es geht um die Integration an sich von zwei von Grund auf verschiedene Kulturen. Das geht nur schleichend und,wie gesagt, ueber mehrere Generationen.
Und in der Zwischenzeit werdet ihr den Burka kaufen wie frueher das Hochzeitskleid und die Wasserpfeife einfuehren, weil Deutschland endlich abgeschafft ist.
Glueckwunsch zu eurer Politik.
Nebenfrage wer eigentlich hat diese alte, intellektuell unbewegliche plumpe Frau Namens Merkel gewaehlt?
Laut Spiegel ist sie ja wieder im Hoch.
Darf man dann sagen: ihr habt nichts besseres verdient?
Oder ist das eine der ueblichen Spiegel-Manipulationen?

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Yeti
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Yeti »

Waldemar Eisenbraun, der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, äußert sich in einer Ansprache der Landsmannschaft folgendermaßen:
Waldemar Eisenbraun hat geschrieben:"Liebe Landsleute, liebe Freunde und Unterstützer der Deutschen aus Russland, die Ereignisse der letzten Wochen haben erneut gezeigt, dass es auch unter unseren Landsleuten Menschen gibt, die um jeden Preis das Rampenlicht suchen. Das sprichwörtliche „kein Licht ohne Schatten“ hat sich bedauerlicherweise in den zahlreichen, oft einseitigen Medienberichten bestätigt. Selbstsucht und Geltungsbedürfnis von wenigen Personen haben einen riesigen Schatten auf uns alle geworfen. [...] Wir – die rechtstreuen Bürger, wir – die engagierten Landsleute, wir – die positiven Beispiele gelungener Integration, sind heute mit Vorwürfen und Unterstellungen konfrontiert, die Deutschen aus Russland seien rechtslastig und fremdgesteuert. Das ist ein schwerwiegender Rückschlag für unsere Bemühungen der letzten Jahre. [...] Der Schatten, d. h. insbesondere die Informationsdefizite, von denen wir uns schnellstmöglich befreien müssen, machen deutlich, dass die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gerade heute gebraucht wird. Dabei muss unser Augenmerk darauf liegen, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit unter unseren Landsleuten abzubauen, sie aufzuklären und in unsere Arbeit einzubinden."
Ich nehme an, dass Artikel wie jene aus F.A.Z. und "Die Welt" über die Stimmungen und Anschauungen dieser Bevölkerungsgruppe Ursache für die Feststellungen Eisenbrauns waren und sind. Offenbar gibt es ja, wie zuletzt beim Fall "Lisa" deutlich wurde, Anzeichen dafür, dass zumindest bestimmte Teile dieser Bevölkerungsgruppe sich von russischen Medien (und/oder anderen russischen Institutionen) manipulieren ließen.

Angesichts eines druckfrisch erschienenen Artikels im "Cicero" über geglückte (oder missglückte) Integration Russlanddeutscher in Deutschland frage ich mich, inwieweit - zugegebenermaßen offenbar in Einzelfällen (?) - eine misslungene Integration aus dieser Volksgruppe weniger problematisch sein soll als z.B. bei deutschen Staatsangehörigen (oder Aufenthaltserlaubnis) mit arabischem, türkischem o.ä. Migrationshintergrund? Genügt uns die bloße Koexistenz beider Beispiele mit der Mehrheitsgesellschaft in verschiedenen Milieus und Parallelgesellschaften, Hauptsache, sie schränken die Freiheit ihrer Mitmenschen nicht ein?
"Das Problem [bei der Integration; so Anton, ein 27-jähriger Russlanddeutscher (Anm.)] waren nicht die Deutschen, sondern die anderen Russen (!). Die hätten ihn an jeder neuen Station seines Lebens in ihre Gruppe gezogen: in der Schule, auf dem Gymnasium, im Maschinenbaustudium. "Irgendwann muss man sich entscheiden", sagt Anton, und er sei schließlich bei der russischen Community geblieben. "Da bestehen extrem starke Bindungen, die schon im Heim entstanden und ein echtes Problem bei der Integration sind." Heute spricht Anton mit seiner Freundin und den meisten seiner engen Freunde russisch. [...] Er spricht inzwischen fast nur noch mit gebürtigen Russen über Politik. [...] Dabei ist Anton auf dem Papier längst deutscher Staatsbürger. Einer, der äußerlich alle Kriterien des vorbildlich integrierten Russlanddeutschen erfüllt. Aber innerlich, sagt er, hat er sich aus dem deutschen Diskurs ausgeklinkt. Den meisten seiner russischsprachigen Freunde gehe es genauso. "Um die Distanz zu überwinden", sagt Anton, "müsste ich etwas tun, was ich nicht will. Ich müsste einen Teil meiner russischen Identität abwerfen". Oder das, was Anton heute dafür hält." [Anton war 13 Jahre alt, als er nach Deutschland kam, Anm.] Quelle: "Cicero", Magazin für politische Kultur; Nr. 4, April 2016. Hier: S. 44-55: "Unsere Lieder kann uns niemand nehmen", von Constantin Magnis
Diesen letzten Satz von Anton halte ich für das Kernproblem bei der Integrationsdebatte in Deutschland: Es wird Einwanderern einerseits nicht klargemacht, dass das Verlassen des eigenen Landes und das Ankommen in einem neuen Land zwangsläufig einen totalen Verlust der früheren nationalen Identität mit sich bringen muss. Andererseits scheint es bei Einwanderern auch zu wenig Willen zu geben, diesen Verlust hinzunehmen, ohne die Nachteile des Ursprungslandes, weswegen man ja auswanderte, weiter ertragen zu müssen. Gerade was den zitierten Fall "Lisa" angeht, äußert sich ein anderer Russlanddeutsche in diesem Artikel:
"In der Sowjetunion war Djurack 'a Schwob', wie er in seiner eigentümlichen Mundart sagt, "a Teitscher", und darum nie ganz zu Hause. Er machte Karriere als Direktor eines Möbelkombinats, aber: "Ich war kei Russ net". 2003 reisten sie aus und ließen die Ex-UdSSR für immer hinter sich. Er schaut nicht, wie die meisten seiner Dresdner Freunde, russisches Fernsehen, und der "Fall Lisa" hätte ihn nie und nimmer auf die Straße treiben können. Ein Großteil der Spätaussiedler sei im Januar fürs Demonstrieren bezahlt worden, glaubt Djurack. Und wenn nicht, dann handele es sich eben, wie bei einigen seiner Bekannten, um "Betonschädel", wie er sie nennt: "Die leben im Kopf noch in der Sowjetunion".Quelle s.o.
Und genau das, so meine ich, geht nicht. Ich kann nicht im Kopf in der Sowjetunion oder in Anatolien oder sonstwo leben, wenn ich hier meine neue Heimat sehe. Mitgebrachte Sprachkenntnisse sind gut und sicher immer von Vorteil, aber wenn man sich in bestimmten Vierteln deutscher Großstädte bewegt und fast nur noch Türkisch, Russisch oder Arabisch hört, läuft da was ganz gewaltig schief.
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Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

Als ein Indikator der Integration verschiedener Ethnien in die aufnehmende Gesellschaft kann das Heiratsverhalten angesehen werden. Eine Untersuchung des Heiratsverhaltens der Migranten aus den Anwerbeländern kommt dabei zu folgendem Ergebnis:
Zunächst lässt sich konstatieren, dass die Migranten der ehemaligen Anwerbe länder in sehr unterschiedlichem Maße in die deutsche Bevölkerung einheiraten. Die zweiten Generationen neigen gegenüber den ersten Generationen – mit Ausnahme der Türken – stärker dazu, eine Ehe mit einem bzw. einer Deutschen zu führen. Spätestens seit dem Jahr 1997 ist für alle betrachteten Nationalitäten eine zunehmende Tendenz für binationale Ehen mit Deutschen zu beobachten. Dies lässt den vorsichtigen Schluss zu, dass diese Migrantengruppen in zunehmendem Maße sozial in die deutsche Gesellschaft integriert sind. Wenn man den Anteil binationaler Ehen als Indikator der Integration heranzieht, dann sollten insbesondere die Personen mit spanischer Staatsangehörigkeit, aber auch die italienischen Männer besonders gut (sozial) integriert sein.
Eine Sonderstellung nehmen die türkischen Migranten ein: Sowohl die türkischen Männer als auch die türkischen Frauen weisen unter allen betrachteten Nationalitäten jeweils den mit Abstand geringsten Anteil derer auf, die in die deutsche Bevölkerung einheiraten. Im Gegensatz zu den anderen Zuwanderer gruppen gibt es zwischen den Türken der ersten und der zweiten Generation praktisch keine Unterschiede in Bezug auf die binationale Partnerwahl. Die türkischen Männer der zweiten Generation sind tendenziell sogar seltener mit einer deutschen Frau verheiratet als die türkischen Männer der ersten Generation. Eine weitere Besonderheit des Heiratsverhaltens türkischer Zuwanderer besteht darin, dass sie auch in der zweiten Generation noch stark auf die Heiratsmärkte ihres Herkunftslandes zurückgreifen. Fast ein Viertel der uninationalen Ehen von türkischen Migranten der zweiten Generation steht zwischen Partnern, von denen eine(r) erst nach der Heirat nach Deutschland zugezogen ist. Dennoch lässt sich auch für die Türken – mindestens seit dem Jahr 1997 – eine steigende Tendenz in Bezug auf binationale Ehen mit Deutschen feststellen.
https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile

Die Erfahrung wird jeder auch schon im Alltag gemacht haben: Italiener oder Spanier der zweiten oder sogar dritten Generation fallen in der Gesellschaft kaum auf - bei den Türken ist das anders.

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Juergen
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Juergen »

Erfolgreiche Integrationspolitik
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/3291194

POL-PB: Gemeinsamte Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Paderborn und der Kreispolizeibehörde Paderborn

02.04.2016 – 19:12
Delbrück (ots) - Sexualdelikt im Delbrücker Hallenbad

Am Freitagnachmittag wurde ein Jugendlicher im Delbrücker Hallenbad von zwei Männern zu sexuellen Handlungen genötigt. Der 14-jährige Junge und ein 11-jähriger Freund wurden während des normalen Schwimmbetriebs im Schwimmbecken von zwei Erwachsenen zunächst nur angesprochen und beobachtet. Als die zwei Jungen gegen 16.45 Uhr die Duschen und Umkleidekabinen aufsuchten, folgten ihnen die beiden Männer dorthin. Während der 11-Jährige sich verstecken konnte, wurde der 14-jährige Junge in den Umkleidekabinen festgehalten. Dort sei es gegen seinen Willen zu sexuellen Handlungen durch beide Männer gekommen. Nach den Taten vertrauten sich die beiden Jungen dem Schwimmmeister an und alarmierten selbständig die Polizei. Beide Tatverdächtige, bei denen es sich um einen 25-jährigen und einen 20-jährigen Zuwanderer aus Afghanistan handelt, konnten am Hallenbad von der Polizei festgenommen werden. Sie wurden am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen die beiden Beschuldigten anordnete.
Gruß Jürgen

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

Die Gefahr, die durch Terroristen ausgeht, die in Westeuropa aufwuchsen und beim IS eine Ausbildung erhielten - Gedanken in der NZZ:
Nicht mehr die USA sind der Hauptgegner der islamistischen Terroristen, sondern die Länder des alten Kontinents. Nach dem 11. September 21 hatten sich nicht wenige Europäer damit beruhigt, dass sich im Windschatten Amerikas die Bedrohung einigermassen unbehelligt aussitzen lasse. Diese Selbstberuhigung hat sich endgültig als Selbstbetrug entpuppt. 5 junge Männer sind aus Brüssel, Bremen oder Winterthur nach Syrien gegangen. Aus diesem Reservoir speist sich eine Armee des Terrors, die sich jetzt gegen Europa wendet. Weil dem «Islamischen Staat» diese willigen Rekruten zur Verfügung stehen, richtet er seinen Blick vor allem auf Europa. Terror ist manchmal auch eine pragmatische Entscheidung.

Nachrichtendienste und Polizeibehörden haben die Gefahr lange unterschätzt. Sie gingen davon aus, dass vor allem Einzeltäter Anschläge begehen würden, die auf eigene Faust handeln, sich im Selbststudium der einschlägigen Hass-Sites im Internet selbst radikalisieren und ohne engeren Kontakt zu einem Netzwerk zuschlagen. Tatsächlich haben in den letzten Jahren immer wieder «einsame Wölfe» Anschläge etwa in Frankreich, Belgien, Deutschland oder Dänemark begangen. Übersehen wurde dabei, dass in Syrien und im Irak eine neue Generation Kämpfer heranwuchs. Sie erhielt eine militärische Grundausbildung, und sie ist durch die erlebten Greuel abgestumpft, fanatisch und leicht manipulierbar. Kanonenfutter für den Jihad und obendrein mit EU-Pass.
http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/ar ... 1.18721584

Der Artikel fragt nach der "europäischen Antwort" gegen den "war on terror" - nachdem man die USA früher ausgiebig kritisierte. Trotzdem kommt die Mehrzahl der sicherheitsrelevanten Hinweise von den Geheimdiensten der USA. Der Blick auf Europa legt die Mängel hier offen:
Es existiert kein europäischer Raum der Sicherheit. Weder gelten verbindliche Minimalstandards, noch funktioniert der Informationsaustausch. An dem Flickenteppich wird sich nichts ändern, dies ist wohl der Preis für die Vielfalt Europas. François Hollande wurde für seine Äusserung angefeindet, Frankreich befinde sich im Krieg. Es war immer eine europäische Schwäche, über Worte zu streiten, statt Tatsachen zu schaffen.
Man wird wohl noch lange mit der Bedrohung leben müssen und ob diese durch eine "Integration" der jetzt hier eintreffenden Migranten geringer wird, darf wohl stark bezweifelt werden. Vermutlich ist das Gegenteil der Fall.

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Edi
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi »

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Siard »

An mindestens einer Stelle erzählt er eindeutigen Unsinn, was mein – ohnehin nicht großes – Vertrauen in ihn und seine Aussagen alles andere als stärkt.

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Edi
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi »

Siard hat geschrieben:
An mindestens einer Stelle erzählt er eindeutigen Unsinn, was mein – ohnehin nicht großes – Vertrauen in ihn und seine Aussagen alles andere als stärkt.
Dann wäre es auch mal richtig, wenn du das näher erläuterst. Ich habe seine ökonomischen Ausführungen z.B. nicht alle verstanden als Nichtökonom. In der Tendenz liegt der Mann aber meines Erachtens richtig.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Siard »

Auffällig finde ich zum Beispiel seine Aussage zu Österreich und der Visegrád-Gruppe – Ö. hat weder die Führung dieser Gruppe, noch ist es Mitglied. Im Gegenteil, es hat diese Gruppe lange kritisiert.

Mauritius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Mauritius »

Habsburger Networking in der Visegrad-Gruppe. Das Unterschwellige, die alten Connections
bestimmen die Politik. :breitgrins:
Im Ernstfall würde ich als Deutscher für die Visegrad-Gruppe kämpfen. Die stehen mir kulturell
und ethnisch näher als die Bundesrepublik Multikultifreunde!

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