Erfolgreiche Integrationspolitik?

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Moderator: Hubertus

Dieter
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Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Dienstag 2. Februar 2016, 16:34

Hinweis der Moderation:

Das ist der Nachfolgestrang für Beiträge,
welche das Thema Integrationspolitik zum
Thema haben. Er entstand durch Abspaltung
aus diesem Thema.
Dieter hat ihn nicht ursprünglich eröffnet.

Hubertus als Mod.
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Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" hat in einem Video gedroht, dass Spanien die Vertreibung der Mauren aus "Al Andalus" vor mehr als 5 Jahren "teuer bezahlen" wird. Laut spanischen Medienberichten vom Wochenende kündigte ein IS-Aktivist die "Rückeroberung" der Iberische Halbinsel an, die in großen Teilen fast acht Jahrhunderte unter arabischer Herrschaft gestanden war.
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... ss&ref=yfp

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lutherbeck
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck » Mittwoch 3. Februar 2016, 14:30

Sagen wir s mal so:

das scheint keine x - beliebige Drohung zu sein, sondern deren voller Ernst...

:glubsch:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Marion
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Marion » Mittwoch 3. Februar 2016, 14:45

Die Drohung ist bekloppt.

Zuwas sollen die denn nun noch Geld für Bomben ausgeben und ihr Leben riskieren. Die Grenzen sind offen. Einfach einmarschieren, Papiere geben lassen, bei der nächsten Wahl ihren Chef wählen und ganz Europa gehört ihnen. Ohne jegliche Verluste.
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lutherbeck
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck » Mittwoch 3. Februar 2016, 15:24

Nun - wenn Hardcoregläubige Europa als "Haus des Krieges" (Dār al-Harb دار الح) betrachten, verhalten sie sich mit einer derartigen Drohung (und deren Umsetzung) wohl regelkonform:
...Nach traditioneller islamischer Auffassung kann es keinen Salām („Frieden“) mit der Dār al-Harb geben, sondern nur eine zeitlich begrenzte Hudna („Waffenstillstand“)...
aus
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... t9OJI3osEw


Oder ist das alles nur Auslegungssache,
etwa daß der Begriff bei einer moderateren (reformierten) Richtung des Islam nur noch rhetorisch gemeint ist?

Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen...
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Tinius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Tinius » Mittwoch 3. Februar 2016, 17:50

DURCHGEKNALLT [Punkt][Punkt][Punkt][Punkt][Punkt]

Achtung: Kotztüte oder Brechschüssel bereithalten.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/arab ... 75512.html



:kotz: :kotz: :patsch: :patsch: :patsch: :panisch: :panisch: :panisch: :panisch: :panisch: :bedrippelt: :bedrippelt:

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offertorium
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von offertorium » Mittwoch 3. Februar 2016, 17:55

lutherbeck hat geschrieben: das scheint keine x - beliebige Drohung zu sein, sondern deren voller Ernst...
Es ist der "islamische Staat", natürlich ist das deren voller Ernst. An ihrem Kriegs- und Eroberungswillen gibt es kaum etwas zu bezweifeln. Deshalb glaube ich auch nicht an eine friedliche Möglichkeit, die Jungs in ihre Grenzen zu weisen.
lutherbeck hat geschrieben:Oder ist das alles nur Auslegungssache,
etwa daß der Begriff bei einer moderateren (reformierten) Richtung des Islam nur noch rhetorisch gemeint ist?
Vermutlich verstehen die moderaten Muslime unter Dschihad nichts anderes als Christen unter Missionierung. Oder betrachten wir die säkularisierte Gesellschaft nicht mehr als missionsbedürftig? Haben wir uns von päpstlicher PR schon so weich spülen lassen, dass wir tatsächlich glauben, Atheisten kämen in den Himmel und müssten Jesus nicht mehr als ihren Erlöser annehmen?

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guatuso
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von guatuso » Mittwoch 3. Februar 2016, 17:59

Na ja, der Spiegel als linksradikales Kampfblatt der rot-gruenen ewegung schreibt halt gerne solche Sachen, um den Menschen in Deutschland klar zu machen wo es lang zu gehen hat in dieser Nation. Man hat gefaelligs Schwul oder Lesbe zu sein, den radikalen Moslem ins einsame Herz zu blicken und Verstaendnis auifzubringne, warum der Deutsche sich dem Untergang hingeben soll.
Und falls hierbei wieder mal die Frage auftaucht, was denn ueberhaupt deutsch sei, empfehle ich die Lesung aller Gedichte der Minnesaenger als Grundbasis die vielfalt und Schoenheit der deutsche Sprache kennen zu lernen.
Das ist aber nix fuer den Spiegel, die Gruenen, Merkel und dem Rest der [...] Sippschaft.
Der Prof schlaegt leider nicht vor, dass die Schueler neben arabisch auch gleich die Geschichte des spanischen Helden El Cid lernen sollten, damit sie wissen, wie man sich damals bereits gegen Eindringlinge wehrte.
Zuletzt geändert von Hubertus am Freitag 5. Februar 2016, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beitrag nach Beanstandung leicht sprachlich entschärft.

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offertorium
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von offertorium » Mittwoch 3. Februar 2016, 18:02

Pflichtfach ist eine sehr merkwürdige Idee. Da würde mir eher Spanisch, Französisch, Englisch oder Latein einfallen. Als Wahlsprachfach kann Arabisch angeboten werden, ansonsten sollte es wohl sinnvoller sein, für die ankommenden Flüchtlinge Sprachkurse anzubieten.

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Gallus
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Gallus » Mittwoch 3. Februar 2016, 18:44

Tinius hat geschrieben:DURCHGEKNALLT [Punkt][Punkt][Punkt][Punkt][Punkt]

Achtung: Kotztüte oder Brechschüssel bereithalten.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/arab ... 75512.html



:kotz: :kotz: :patsch: :patsch: :patsch: :panisch: :panisch: :panisch: :panisch: :panisch: :bedrippelt: :bedrippelt:
Kühne Logistics University. Immerhin, sie können auf einen Besuch von Papst Franziskus hoffen, denn sie sind die Peripherie – der Hochschullandschaft.

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Mittwoch 3. Februar 2016, 18:48

Wenn man will, dass sich die "Flüchtlinge" so schnell wie möglich integrieren, muss man für sie Deutschkurse anbieten.

Allein der Gedanke, dass alle deutschen Schüler Arabisch lernen sollen, ist so absurd, dass man darüber nicht diskutieren muss. Vor Jahren hatten arabische Gruppen in Belgien die Forderung aufgestellt, Arabisch als vierte offizielle Sprache einzuführen. Denen hatBelgien aber sehr schnell gezeigt, wo die rote Linie ist.

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lutherbeck
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck » Mittwoch 3. Februar 2016, 19:40

lutherbeck hat geschrieben:Nun - wenn Hardcoregläubige Europa als "Haus des Krieges" (Dār al-Harb دار الح) betrachten, verhalten sie sich mit einer derartigen Drohung (und deren Umsetzung) wohl regelkonform:
...Nach traditioneller islamischer Auffassung kann es keinen Salām („Frieden“) mit der Dār al-Harb geben, sondern nur eine zeitlich begrenzte Hudna („Waffenstillstand“)...
aus
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... t9OJI3osEw


Oder ist das alles nur Auslegungssache,
etwa daß der Begriff bei einer moderateren (reformierten) Richtung des Islam nur noch rhetorisch gemeint ist?

Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen...
Ergänzung:
...Wenn ein Muslim in einem nicht-islamischen Land lebt und dort Rechtssicherheit genießt und seinen Glauben frei bekennen kann, dann ist das Land, in dem er lebt, islamisch...
aus "ist-deutschland-ein-dar-al-harb":

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... FM5Yi81vQ

Na also - geht doch!
Das bedeutet WIR sind bereits integriert und ein islamisches Land;
da sollte man doch auch verlangen können, daß unsere Schüler Arabisch lernen - oder?!!

;D
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offertorium
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von offertorium » Mittwoch 3. Februar 2016, 20:32

Das ist für Außenstehende schwierig zu beurteilen, ich könnte mir aber vorstellen, dass damit gemeint ist, ein Land, das dem Muslim die freie Religionsausübung gewährleistet, wird nicht als "Feindesgebiet" eingestuft.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass Muslime wohl erst dann ein Land als feindlich einstufen, wenn es versucht Muslime an ihrer freien Religionsausübung zu hindern, also ihnen das Grundrecht auf Religionsfreiheit nicht zugesteht.
Dann müssten sie es ggf. verlassen und in ein islamisches Land gehen, das ihnen den Gottesdienst ermöglicht. Das würde zumindest erklären, warum die Mehrheit der Muslime hier friedlich leben, weil unsere Verfassung ihnen Religionsfreiheit zusichert.

Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 4. Februar 2016, 03:29

Tinius hat geschrieben:DURCHGEKNALLT [Punkt][Punkt][Punkt][Punkt][Punkt]

Achtung: Kotztüte oder Brechschüssel bereithalten.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/arab ... 75512.html
Wieso? Das ist doch vollkommen richtig, was Prof. Strothotte fordert ..... - um in die Presse zu kommen.

Wer kannte ihn vorher?
Wer kannte die Kühne Logistics University in Hamburg oder wußte, das es sie gab?

Außer einigen Spezialisten doch niemand. Jetzt hat der Herr Prof. es in die Medien geschafft.

Der Mann ist Kanadier und weiß, daß man sein "Produkt" verkaufen muß. Die Meldung wird nachgedruckt werden, er wird zu Interviews geladen und vielleicht sogar im Fernsehen auftreten können. Mit der Pressewirkung macht er für seine private Universität kostenlose Werbung. Das gefällt den Eigentümern und gibt ihm einen höheren Bekanntheitsgrad.

Je bescheuerter die Forderung ist, umso sicherer wird das Ziel erreicht. Mit einer Forderung nach Deutschkursen für Araber hätte er es nicht in die Zeitung geschafft, mit dem Pflichtfach Arabisch für Deutsche schon. Man muß eben polarisieren, um ins Gespräch zu kommen.

Eine perfekte Leistung, vor der man nur den Hut ziehen und gratulieren kann. :klatsch:
Über den Inhalt der Forderung brauch und sollte man sich nicht unterhalten - der ist so etwas von daneben.... - aber das war ja auch nicht die Absicht.

Traurig, daß trotzdem ein großer Teil der Bevölkerung über das hingehaltene Stöckchen springt.

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Donnerstag 4. Februar 2016, 09:21

Die Politik der großen Koalition in der Flüchtlingskrise stößt bei den Bundesbürgern auf breite Kritik. Im ARD-"Deutschlandtrend" gaben 81 Prozent der Befragten an, sie hätten nicht den Eindruck, dass die Regierung die Flüchtlingssituation im Griff habe. Nur 18 Prozent waren anderer Auffassung.
https://de.nachrichten.yahoo.com/umfrag ... 34116.html

Tinius
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Tinius » Donnerstag 4. Februar 2016, 16:56

In Leipzig haben mindestens zwei Flüchtlinge "wahrscheinlich" bei einem Konzert FÜNFZIF (5 [Punkt]) Smartphones gestohlen.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/s ... 75696.html

Die Täter sind inzwischen wieder auf freiem Fuß......

Dieter
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Donnerstag 4. Februar 2016, 20:07

Die Extremistenmiliz IS nutzt nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden die Flüchtlingswelle, um ihre Attentäter nach Europa einzuschleusen.
https://de.finance.yahoo.com/nachrichte ... 57.html

Auch der Haupttäter von denen, die heute in Berlin, NRW und Niedersachsen verhaftet wurden, kam als "Flüchtling" auf der Balkanroute nach Deutschland.

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Edi
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi » Donnerstag 4. Februar 2016, 20:30

Brief eines Polizeibeamten an MdB Wolfgang Bosbach:

http://wobo.de/news/nachtrag-zur-sendun ... 6-ard/view
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Theresita
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Theresita » Donnerstag 4. Februar 2016, 21:42

Hier ist die Integration ja vollends gescheitert :

http://www.focus.de/politik/videos/zuru ... 6583.html

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martin v. tours
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 4. Februar 2016, 21:51

Theresita hat geschrieben:Hier ist die Integration ja vollends gescheitert :

http://www.focus.de/politik/videos/zuru ... 6583.html
Was für ein arroganter Vollpfosten. Er ist enttäuscht !
Ach nein wie traurig :heul:
Deutschland ist doch kein all inclusive Paradies.
Und die Merkel ist schuld. :kugel: :kugel:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Freitag 5. Februar 2016, 03:52

Houellebecq - oder die ganz alltägliche Unterwerfung
Wird die Fiktion von der schleichenden Migration einer islamischen Gesellschaftsordnung inzwischen zum Teil von der Wirklichkeit eingeholt, beinahe überholt? Entpuppt sich der Roman gar als Blaupause für künftige deutsche Verhältnisse?

Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Freitag 5. Februar 2016, 08:54

Theresita hat geschrieben:Hier ist die Integration ja vollends gescheitert :

http://www.focus.de/politik/videos/zuru ... 6583.html
Hier auch:

Wenn ich wieder in Bagdad bin, küsse ich die Erde

:huhu:

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Freitag 5. Februar 2016, 09:32

Caviteño hat geschrieben:
Theresita hat geschrieben:Hier ist die Integration ja vollends gescheitert :

http://www.focus.de/politik/videos/zuru ... 6583.html
Hier auch:

Wenn ich wieder in Bagdad bin, küsse ich die Erde

:huhu:
Hier nicht. Alles wie immer: http://www.rp-online.de/politik/monitor ... -1.57445
Bei deutschen Behörden gehen offenbar regelmäßig Ausweisdokumente von Flüchtlingen und Asylbewerbern verloren. Als Folge müssten ausreisewillige Flüchtlinge monatelang warten, bis sie Deutschland verlassen könnten, berichtete das ARD-Magazin "Monitor" gestern Abend. Als Grund nennen Kommunen und Flüchtlingseinrichtungen ein Wirrwarr von Zuständigkeiten bei der Registrierung und Weiterleitung der Flüchtlinge. In einer "Monitor"-Umfrage unter den größten deutschen Städten und Landkreisen bestätigten zwei Drittel der zuständigen Stellen solche Schwierigkeiten.

Allein in Köln warteten zeitweise hundert Menschen auf ihre Ausreise, sagte eine Mitarbeiterin der Rückkehrberatungsstelle der Diakonie Rheinland: "Es gab Wartezeiten bis zu sechs Monaten, einige Pässe wurden ganz verloren."

Caviteño
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño » Freitag 5. Februar 2016, 12:51

RomanesEuntDomus hat geschrieben: Hier nicht. Alles wie immer: http://www.rp-online.de/politik/monitor ... -1.57445
Bei deutschen Behörden gehen offenbar regelmäßig Ausweisdokumente von Flüchtlingen und Asylbewerbern verloren. Als Folge müssten ausreisewillige Flüchtlinge monatelang warten, bis sie Deutschland verlassen könnten, berichtete das ARD-Magazin "Monitor" gestern Abend.
"Monitor" - :D :kugel: :freude:

Na, dann wird es ja wohl stimmen.

Was mich allerdings stutzig macht: Wieso halten deutsche Behörden denn die Pässe ein? Ich kenn das von meiner Frau nur so, daß sie mit ihrem Paß zum Ausländeramt ging, dort die AE eingestempelt bzw. verlängert wurde und sie ihn dann wieder mitnahm.

Das kann natürlich etwas anderes sein, wenn begründete Zweifel an der Echtheit des Passes bestehen und der zur genaueren Überprüfung eingeschickt werden muß - und da hat man ja in letzter Teil so einiges gelesen.
Warum sollen Pässe bei Behörden einbehalten werden?

Sind es nicht alles "Syrer" und kommt der Rest nicht ohne Pässe, den man - leider, leider - während der "Flucht" verloren hat....

Wenn alle Pässe hätten - warum gibt es dann die Probleme mit den Ausschaffungen? :hae?:

und wie weisen sich denn unsere "Neubürger" aus, wenn die Pässe bei den Behörden sind?

Monitor hat das wahrscheinlich nicht recherchiert - die sog. "Flüchtlinge" können doch keine Schuld haben, sie sind doch hilflos der herzlosen deutschen Bürokratie ausgeliefert. Deswegen wollen unsere künftigen Rentenzahler jetzt auch wieder zurück. Das haben wir jetzt davon.....

Noch eins:
In dem von mir verlinkten Artikel war von Behelfspässen die Rede, die von der Botschaft ausgestellt werden und zur einmaligen Einreise berechtigen. Ganz so schlimm kann es also nicht sein. "Nach Hause" kommt man wohl immer, wenn man will.

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Marion
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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Marion » Freitag 5. Februar 2016, 13:05

Als Folge müssten ausreisewillige Flüchtlinge monatelang warten, bis sie Deutschland verlassen könnten
Wenn einem als Deutscher im Ausland der Pass verschütt geht, muss man nur zu einem Deutschen Generalkonsulat und bekommt dort einen Zettel um sofort ausreisen zu können. Gibt es solcherlei für Ausländer denen die Papiere verloren gehen im Ausland nicht?

Es kommt mir schon etwas merkwürdig vor, daß man als unberscholtener Ausländer in Deutschland einfach so gefangengehalten werden kann. :auweia:
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Dieter » Freitag 5. Februar 2016, 15:33

München: Abgelehnte Asylbewerber akttackieren Frauen und ältere Menschen
In den sozialen Netzwerken sorgt ein Video für Aufsehen, das einen Übergriff von "Flüchtlingen" auf einen älteren Herrn in der Münchner U-Bahn zeigt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine Gruppe junger Männer einen Fahrgast angreift.
http://www.stern.de/politik/deutschland ... rd&ref=yfp

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Re: Die Flüchtlingsfrage II

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 6. Februar 2016, 10:00

Selbst ihm wird es wohl so langsam unheimlich:

"Kardinal Marx spricht sich für Begrenzung der Flüchtlingszahlen aus"
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Gallus » Sonnabend 6. Februar 2016, 10:11


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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von offertorium » Sonnabend 6. Februar 2016, 10:18

:sauer:

Solche Leute sollten direkt in den Irak geschickt werden und dort nach Scharia-Recht verurteilt...unsere "Luschijustiz" wird solche Menschen nicht abschrecken,

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von overkott » Sonnabend 6. Februar 2016, 11:49

Carnaval tout a fait normal? Belgische Reporterin wird vor der Kamera live sexuell belästigt. Hatten die populistisch gekleideten Männer einen belgischen Migrationshintergrund? Oder handelte es sich um Kölner Eingeborene? Hatte jemand bei der Newsproduktion nachgeholfen? Die Polizei ermittelt.

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Re: Die Flüchtlingsfrage II

Beitrag von Sempre » Sonnabend 6. Februar 2016, 23:23

Hubertus hat geschrieben:Selbst ihm wird es wohl so langsam unheimlich:

"Kardinal Marx spricht sich für Begrenzung der Flüchtlingszahlen aus"
Der Kardinal sagt Begrenzung und ist somit ein rechtsradikaler, rassistischer Pegida-Nazi. Welch eine Heuchelei, sich über die AfD aufzuregen!

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Re: Die Flüchtlingsfrage II

Beitrag von Caviteño » Sonntag 7. Februar 2016, 04:48

Hubertus hat geschrieben:Selbst ihm wird es wohl so langsam unheimlich:

"Kardinal Marx spricht sich für Begrenzung der Flüchtlingszahlen aus"
Der Mann weiß doch überhaupt nicht, wovon er redet; seine Forderungen sind in sich bereits widersprüchlich.
"Auch als Kirche sagen wir: Wir brauchen eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). Deutschland könne "nicht alle Notleidenden der Welt aufnehmen".

"Jeder, der europäischen Boden betritt, muss anständig behandelt werden und ein faires Verfahren erhalten", sagte der Erzbischof von München und Freising. Die Grenze Europas dürfe "keine Grenze des Todes sein".
Also: Er fordert eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen, will aber gleichzeitig das Asylrecht nicht geändert wissen und jedem Migranten "ein faires Verfahren" zusprechen.
Wie soll das zueinander passen, wenn man sich nicht auf die vollkommen nichtssagende Formel "Bekämpfung der Fluchtursachen" zurückziehen will? :achselzuck:
Der Kardinal sollte eigentlich die Schwierigkeiten kennen, die mit der Ausschaffung illegaler Migranten verbunden sind; häufig sind es auch Kirchengemeinden, die hier den staatlichen Behörden in die Arme fallen (Kirchenasyl).
Eine deutliche Reduzierung der sog. "Flüchtlings"zahlen geht nur über eine Verringerung der Attraktivität. Dafür sind viele verschiedene Maßnahmen denkbar, die zusammenwirken können/müssen.

Es ist schon mehr als bedauerlich, daß die Spitze der deutschen Katholiken so lange benötigt, um zu der Erkenntnis zu gelangen, die fast alle "Stammtische" schon vor Monaten hatten: Eine ungehinderte und schrankenlose Zuwanderung von Menschen aus kulturfremden Ländern, deren Schul- und Berufausbildung in den allermeisten Fällen mit den Erfordernissen eines (noch) high-tech-Landes nicht kompatibel ist, führt zu sozialen Spannungen in D. und ist dem größten Teil der Bevölkerung nicht zu vermitteln.

Besonders widerlich: Natürlich liegt das nicht an der "Willkommens-Kultur". Schuld ist die AfD und alle anderen, die sich kritisch äußern. Daß die Situation erst durch die Grenzöffnung und die dadurch entstandene Sogwirkung entstanden und außer Kontrolle geraten ist, es sich also um klares Politikversagen handelt, verschweigt der Kardinal. Auch ein Wort zu den Vertrags- und Gesetzesverstößen der Bundesregierung fehlt.

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Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von martin v. tours » Montag 8. Februar 2016, 18:55

Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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