US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

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Wer wird zum Präsidenten der USA 2016 gewählt?

Umfrage endete am Montag 7. November 2016, 09:42

- Hillary Clinton (Dem)
6
25%
- Donald Trump (Rep)
18
75%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 24

RomanesEuntDomus
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 9. November 2016, 12:20

umusungu hat geschrieben:Welche Typen Präsident werden können........ schlimm!
Überrascht? :kugel: Manchmal frage ich mich, ob du überhaupt noch was merkst.

Bei dieser Wahl ging es doch von Anfang an offensichtlich weniger darum, wer Präsident wird, als vielmehr darum, wer auf keinen Fall Präsident/in werden darf. Und da haben sich die Leute eben einfach mal gegen die superkorrupte und kriegsgeile Psychopathin entschieden, die hier auch noch in vorauseilendem Gehorsam von sämtlichen Medien (es wirkt schon langsam peinlich, das inzwischen überall auffallend gleichlautende Geschmier auch noch als "freie Presse" zu bezeichnen) hochgejubelt und als einzig mögliche Wahl verkauft wurde. Wer vorher die Augen aufgemacht hatte, wusste: Statt Killary und ihrer Truppe würden die Leute eher einen Besen wählen, der irgendwo in der Ecke steht und für das Präsidentenamt kandidiert.

Hättest du dich vorher mal mit ein paar halbwegs normalen Leuten unterhalten und/oder mal selbst ein bisschen nachgedacht, statt nur Zeitung zu lesen und Glotze zu gucken (und den ganzen Mist auch noch zu glauben), wärst du beizeiten selbst darauf gekommen, wie die Wahl ausgehen wird. Selbst die Umfrage im Kreuzgang (s.o., mit ingesamt zwei Dutzend "Befragten") war vor Monaten schon genauer als die Ergebnisse sämtlicher Meinungsforschungsinstitute samt Medienkonzerne.

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Ewald Mrnka
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Ewald Mrnka » Mittwoch 9. November 2016, 12:35

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:Welche Typen Präsident werden können........ schlimm!
Überrascht? :kugel: Manchmal frage ich mich, ob du überhaupt noch was merkst.

Bei dieser Wahl ging es doch von Anfang an offensichtlich weniger darum, wer Präsident wird, als vielmehr darum, wer auf keinen Fall Präsident/in werden darf. Und da haben sich die Leute eben einfach mal gegen die superkorrupte und kriegsgeile Psychopathin entschieden, die hier auch noch in vorauseilendem Gehorsam von sämtlichen Medien (es wirkt schon langsam peinlich, das inzwischen überall auffallend gleichlautende Geschmier auch noch als "freie Presse" zu bezeichnen) hochgejubelt und als einzig mögliche Wahl verkauft wurde. Wer vorher die Augen aufgemacht hatte, wusste: Statt Killary und ihrer Truppe würden die Leute eher einen Besen wählen, der irgendwo in der Ecke steht und für das Präsidentenamt kandidiert.

Hättest du dich vorher mal mit ein paar halbwegs normalen Leuten unterhalten und/oder mal selbst ein bisschen nachgedacht, statt nur Zeitung zu lesen und Glotze zu gucken (und den ganzen Mist auch noch zu glauben), wärst du beizeiten selbst darauf gekommen, wie die Wahl ausgehen wird. Selbst die Umfrage im Kreuzgang (s.o., mit ingesamt zwei Dutzend "Befragten") war vor Monaten schon genauer als die Ergebnisse sämtlicher Meinungsforschungsinstitute samt Medienkonzerne.
:klatsch:
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

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taddeo
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 9. November 2016, 12:35

umusungu hat geschrieben:Welche Typen Präsident werden können........ schlimm!
Setze "Papst", "Bischof", "Pfarrer" ein statt "Präsident" ... stimmt genauso. Immer nur eine Frage der Perspektive.

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ziphen
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von ziphen » Mittwoch 9. November 2016, 13:22

Ich finde es bedauerlich, dass, angesichts der durch die Demokraten und Republikaner angebotenen Kandidaten, die Kandidaten anderer Parteien nicht mehr profitieren konnten.
Johnson, der (frühere?) Republikaner und Ex-Governeur New Mexicos, von der Liberäten Partei kommt meist auf 2-4%, die grüne Stein auf 1-2%. Einzig in New Mexico (Johnson 9%) und Utah (McMullin, unabhängig, mit beachtlichen 21%) kann man wirklich von Erfolgen anderer Kandidaten sprechen. Ich hatte gehofft, dass bei der gefühlten Verachtung für Clinton und Trump mehr Wähler den Mut finden würden, ihre Stimme an andere Kandidaten zu geben.
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Reinhard
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 9. November 2016, 13:28

umusungu hat geschrieben:Welche Typen Präsident werden können........ schlimm!
Ja sicher: Mr. Trump ist ganz unglaublich und offensichtlich korrupt und selbstverliebt, dass es auf keine Kuhhaut geht !
- Da ist nix mit Anstand, das wissen wir, und das sieht jeder vernünftige Mensch.

Nur: Ms. Clinton ist nicht weniger korrupt (wer kassiert z.B. ± 1 Mill. für eine Rede und findet das dann auch noch ganz ok !?), dazu aber eine falsche Schlange, der der Erfolg über alles geht, auch über alle Prinzipien. Damit ist sie käuflich für jede Lobby. Und ich glaube, das haben die Leute gemerkt, jenseits aller strategischen Spielchen.
RomanesEuntDomus hat geschrieben:Bei dieser Wahl ging es doch von Anfang an offensichtlich weniger darum, wer Präsident wird, als vielmehr darum, wer auf keinen Fall Präsident/in werden darf. Und da haben sich die Leute eben einfach mal gegen die superkorrupte und kriegsgeile Psychopathin entschieden, die hier auch noch in vorauseilendem Gehorsam von sämtlichen Medien (es wirkt schon langsam peinlich, das inzwischen überall auffallend gleichlautende Geschmier auch noch als "freie Presse" zu bezeichnen) hochgejubelt und als einzig mögliche Wahl verkauft wurde. Wer vorher die Augen aufgemacht hatte, wusste: Statt Killary und ihrer Truppe würden die Leute eher einen Besen wählen, der irgendwo in der Ecke steht und für das Präsidentenamt kandidiert.
So könnte man es zuspitzen, ja.

Vielleicht aber sogar noch mehr: wenn so ein narzisstisches Trumpeltier ungeschminkt der Welt vor die Füße kotzt was es denkt, oder vielleicht auch nur was es durchsetzen will, dann ist das in all seiner Primitivität immer noch ehrlicher als das hinterhältige Geklüngel hinter den Kulissen, mit dem sich die politische Klasse systematisch unglaubwürdig gemacht hat.

Total bäuerisch, aber wegen seiner Direktheit eben doch etwas weniger falsch.

In dieser Richtung könnte die Hoffnung gehen, die etliche Menschen in Mr. Trump gesetzt haben.
Was nun daraus wird, werden wir tatsächlich sehen, und betend begleiten müssen.
Caviteño hat geschrieben:In den deutschen Medien sieht man nur auf Trump und beachtet eine andere Entwicklung kaum:

Die Republikaner stellen nicht nur den Präsidenten, sondern haben auch die Mehrheit im Senat (51 von 100 Sitzen, zwei noch nicht ausgezählt) und im Repräsentantenhaus (235 von 435 Stimmen). Sie können jetzt - um einen Duktus unserer Kanzlerin zu nutzen - "durchregieren".
In Amerika wurde auf Bundesebene nicht nur der Präsident gewählt, sondern auch das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des 100-köpfigen Senats neu bestimmt. Das Repräsentantenhaus bleibt in republikanischer Hand. Auch den Senat konnten die Republikaner verteidigen. Dieser Doppelsieg im Kongress hat große Bedeutung für das künftige Machtgefüge im Land. Denn anders als Barack Obama kann sich Donald Trump nun auf eine republikanische Mehrheit stützen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl ... 19506.html
In der Tat,
das wird im Endeffekt noch der härteste Hammer werden: keine Obamacare mehr, keine bezahlbare Krankenkassen für den kleinen Mann, Sorge für den Nächsten: was ist das ? - Kapitalismus vom Härtesten. Ja, ich glaube, für die Kleinen in den USA kommen unglaublich harte Zeiten, es werden sicherlich etliche Menschen sterben, weil sie mit dem brutalen System nicht mithalten können.

Ja, das ist menschenverachtend, aber auch einfach entlarvend für das System. Vielleicht ist das mal nötig, so böse es auch ist.
Und nicht zu vergessen: jeder bekommt den Präsidenten, den er verdient !

kephas
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von kephas » Mittwoch 9. November 2016, 13:29

Juergen hat geschrieben:Widdewiddewitt der dt. Medien.

Das ist aber nur ein Teil der Titelseite. :breitgrins:

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ziphen
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von ziphen » Mittwoch 9. November 2016, 13:34

kephas hat geschrieben:Das ist aber nur ein Teil der Titelseite. :breitgrins:
:daumen-rauf:
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Juergen
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 9. November 2016, 13:52

kephas hat geschrieben:Das ist aber nur ein Teil der Titelseite. :breitgrins:
Ja, wahrscheinlich hatte die Zeitung noch nie so viel Aufmerksamkeit

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Um ... ller-Munde
Gruß Jürgen

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Raphael
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 9. November 2016, 13:52

RTR hat geschrieben:Der Vatikan wünscht Trump alles Gute bei der Führung der USA. Man werde dafür beten, dass Gott ihm Erleuchtung bringe, sagte Vatikan-Außenminister Kardinal Pietro Parolin.
:pfeif:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

Caviteño
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 9. November 2016, 14:23

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Bei dieser Wahl ging es doch von Anfang an offensichtlich weniger darum, wer Präsident wird, als vielmehr darum, wer auf keinen Fall Präsident/in werden darf. Und da haben sich die Leute eben einfach mal gegen die superkorrupte und kriegsgeile Psychopathin entschieden, die hier auch noch in vorauseilendem Gehorsam von sämtlichen Medien (es wirkt schon langsam peinlich, das inzwischen überall auffallend gleichlautende Geschmier auch noch als "freie Presse" zu bezeichnen) hochgejubelt und als einzig mögliche Wahl verkauft wurde. Wer vorher die Augen aufgemacht hatte, wusste: Statt Killary und ihrer Truppe würden die Leute eher einen Besen wählen, der irgendwo in der Ecke steht und für das Präsidentenamt kandidiert.

Hättest du dich vorher mal mit ein paar halbwegs normalen Leuten unterhalten und/oder mal selbst ein bisschen nachgedacht, statt nur Zeitung zu lesen und Glotze zu gucken (und den ganzen Mist auch noch zu glauben), wärst du beizeiten selbst darauf gekommen, wie die Wahl ausgehen wird. Selbst die Umfrage im Kreuzgang (s.o., mit ingesamt zwei Dutzend "Befragten") war vor Monaten schon genauer als die Ergebnisse sämtlicher Meinungsforschungsinstitute samt Medienkonzerne.
Mit solchen Äußerungen würde ich zunächst einmal warten bis die endgültigen Zahlen vorliegen. Lt. Hochrechnung der New York Times soll Clinton mehr Wählerstimmen bekommen haben als Trump:
Wie die New York Times in ihren Hochrechnungen zusammenfasst, hat Trump zwar die erforderliche Mehrheit der Wahlmännerstimmen auf sich vereinigen können, Clinton jedoch führt in den gesamten Wählerstimmen. Wäre das amerikanische Wahlsystem nicht auf die Wahlmänner ausgerichtet, würde es für die Demokratin besser aussehen. In der amerikanischen Geschichte passiert es bisher nur vier Mal, dass es eine ähnliche Differenz zwischen Wahlmännerstimmen und den insgesamt abgegebenen Stimmen gab. Zuletzt war das bei der Präsidentenwahl im Jahr 2 zwischen George W. Bush und Al Gore der Fall.
Clinton bekommt die Wähler, Trump die Wahlmänner

Da in den USA keine Verhältniswahl gilt und auch die Verteilung der Wahlmänner auf die einzelnen Staaten sich nur annähernd an der Bevölkerungszahl orientiert sind derartige Ergebnisse möglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Electoral_College

Es kann also durchaus sein, daß mehr Wähler "Killary" gewählt haben als Trump.

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holzi
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von holzi » Mittwoch 9. November 2016, 14:45

Reinhard hat geschrieben:[...]In der Tat,
das wird im Endeffekt noch der härteste Hammer werden: keine Obamacare mehr, keine bezahlbare Krankenkassen für den kleinen Mann, Sorge für den Nächsten: was ist das ? - Kapitalismus vom Härtesten. Ja, ich glaube, für die Kleinen in den USA kommen unglaublich harte Zeiten, es werden sicherlich etliche Menschen sterben, weil sie mit dem brutalen System nicht mithalten können.
Das Problem bei Obamacare war ja, dass es gerade für die kleinen Leute eben nicht mehr bezahlbar war. Die Kosten sind in den letzten Jahren um das dreifache angestiegen und liegen derzeit je nach Bundesstaat um die 25-5$ - pro [Punkt] Quelle: http://www.thefiscaltimes.com/216/11/ ... -5-States

Übrigens: es freut mich ganz besonders, nach längerer Abwesenheit wieder was von Ewald Mrnka zu lesen! :huhu:
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Ewald Mrnka » Mittwoch 9. November 2016, 15:08

holzi hat geschrieben:
Reinhard hat geschrieben:[...]In der Tat,
das wird im Endeffekt noch der härteste Hammer werden: keine Obamacare mehr, keine bezahlbare Krankenkassen für den kleinen Mann, Sorge für den Nächsten: was ist das ? - Kapitalismus vom Härtesten. Ja, ich glaube, für die Kleinen in den USA kommen unglaublich harte Zeiten, es werden sicherlich etliche Menschen sterben, weil sie mit dem brutalen System nicht mithalten können.
Das Problem bei Obamacare war ja, dass es gerade für die kleinen Leute eben nicht mehr bezahlbar war. Die Kosten sind in den letzten Jahren um das dreifache angestiegen und liegen derzeit je nach Bundesstaat um die 25-5$ - pro [Punkt] Quelle: http://www.thefiscaltimes.com/216/11/ ... -5-States

Übrigens: es freut mich ganz besonders, nach längerer Abwesenheit wieder was von Ewald Mrnka zu lesen! :huhu:
Ich habe lediglich zitiert 8)
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Sascha B.
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Sascha B. » Mittwoch 9. November 2016, 15:22

Raphael hat geschrieben:
RTR hat geschrieben:Der Vatikan wünscht Trump alles Gute bei der Führung der USA. Man werde dafür beten, dass Gott ihm Erleuchtung bringe, sagte Vatikan-Außenminister Kardinal Pietro Parolin.
:pfeif:
Evtl bringen sie ihm den Geist des Konzils ;D
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Sascha B. » Mittwoch 9. November 2016, 15:24

Ewald Mrnka hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
Reinhard hat geschrieben:[...]In der Tat,
das wird im Endeffekt noch der härteste Hammer werden: keine Obamacare mehr, keine bezahlbare Krankenkassen für den kleinen Mann, Sorge für den Nächsten: was ist das ? - Kapitalismus vom Härtesten. Ja, ich glaube, für die Kleinen in den USA kommen unglaublich harte Zeiten, es werden sicherlich etliche Menschen sterben, weil sie mit dem brutalen System nicht mithalten können.
Das Problem bei Obamacare war ja, dass es gerade für die kleinen Leute eben nicht mehr bezahlbar war. Die Kosten sind in den letzten Jahren um das dreifache angestiegen und liegen derzeit je nach Bundesstaat um die 25-5$ - pro [Punkt] Quelle: http://www.thefiscaltimes.com/216/11/ ... -5-States

Übrigens: es freut mich ganz besonders, nach längerer Abwesenheit wieder was von Ewald Mrnka zu lesen! :huhu:
Ich habe lediglich zitiert 8)
Der verlorene Sohn ist wieder da. :daumen-rauf:
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
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Torsten
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 9. November 2016, 15:31

Da lag ich mit meiner "Prognose" ja voll daneben. Gut, es gibt schlimmeres (wenn Clinton gewonnen hätte zum Beispiel). Und ich befinde mich damit in bester Gesellschaft mit unseren Qualitätsmedien. Ich hatte gelesen, allein Spiegel Online soll 50 Leute auf die Wahlen angesetzt haben. Und, haben die einen guten Job gemacht?

Hillary Clinton hatte sich die Kandidatur erschlichen, mit Unterstützung der Parteispitze (Stichwort DNC-Leaks). Denn nicht wenige hatten ihre Hoffnungen in Bernie Sanders gesetzt. Und man möge sich vorstellen, wie die sich jetzt fühlen.

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 9. November 2016, 15:59

Torsten hat geschrieben:... ich befinde mich damit in bester Gesellschaft mit unseren Qualitätsmedien. Ich hatte gelesen, allein Spiegel Online soll 5 Leute auf die Wahlen angesetzt haben. Und, haben die einen guten Job gemacht?
Mitten in der Nacht musste ich mehrmals laut auflachen, als langsam auch die Journalisten merkten, daß die Umfragen der Institute, auf die sie sich gestützt hatten, schon wieder Müll waren (wie beim Brexit). Einige verspürten etwa gegen 4:3 MEZ spontan einen gewissen Rechtfertigungs-, Erklärungs- und Belehrungsbedarf gegenüber ihren Lesern und so kam es zu einigen Stilblüten, z.B.:

http://www.rp-online.de/politik/ausland ... -1.6164929
... warum die Umfragen so daneben lagen: Die Zahlen waren einfach falsch ...
Gut, daß wir jetzt genau wissen, woran's gelegen hat. :D

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 9. November 2016, 16:07

Caviteno hat geschrieben:Es kann also durchaus sein, daß mehr Wähler "Killary" gewählt haben als Trump.
Stimmt. Ich habe aufgehört, die Auszählung mitzuverfolgen, als es hell wurde (oder schon war). Der Stand war zu diesem Zeitpunkt ungefähr folgender:

http://www.zerohedge.com/sites/default/ ... nning4.jpg

Das heißt, daß für Trump (zu diesem Zeitpunkt) mindestens eine Million Stimmen mehr gezählt waren als für Clinton. Inzwischen scheint es so zu sein, daß Clinton etwa 15. Stimmen mehr hat.

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Torsten
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 9. November 2016, 16:11

Jetzt sehe ich gerade bei Spon ein Video: "Amateurvideos zeigen US-Studenproteste: Das ist nicht mein Präsident!"

Gegen die Parteispitze der Demokraten gehörte protestiert, und nicht nur protestiert, da gehörte aufgeräumt. Denn da liegt das eigentliche Problem.

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Raphael
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 9. November 2016, 16:17

Torsten hat geschrieben:Jetzt sehe ich gerade bei Spon ein Video: "Amateurvideos zeigen US-Studenproteste: Das ist nicht mein Präsident!"

Gegen die Parteispitze der Demokraten gehörte protestiert, und nicht nur protestiert, da gehörte aufgeräumt. Denn da liegt das eigentliche Problem.
In Kalifornien wurde neben der Präsidentenwahl auch darüber abgestimmt, ob das Rauchen von Marihuana legalisiert werden solle. Die Befürworter der Legalisierung haben diese Abstimmung offenbar klar gewonnen.

Erste Stimmen sagen nun, daß sie den Stoff auch brauchen werden, um die nächsten Jahre mit Trump als Präsident zu überstehen. :pfeif:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 9. November 2016, 16:20

Torsten hat geschrieben:Jetzt sehe ich gerade bei Spon ein Video: "Amateurvideos zeigen US-Studenproteste: Das ist nicht mein Präsident!"
Was SPON "Studentenproteste" nennt, sind teilweise gewalttätige Krawalle mit Brandstiftungen und allem Drumherum:

https://twitter.com/abc7newsbayarea/sta ... 38/photo/1

Ist aber nicht weiter schlimm. Unangenehm wird es erst, wenn SPON diese Leute "Aktivisten" oder "gemäßigte Opposition" nennt. Dann wissen wir, daß in den USA Bürgerkrieg herrscht.

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Torsten
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 9. November 2016, 16:31

Raphael hat geschrieben:In Kalifornien wurde neben der Präsidentenwahl auch darüber abgestimmt, ob das Rauchen von Marihuana legalisiert werden solle. Die Befürworter der Legalisierung haben diese Abstimmung offenbar klar gewonnen.

Erste Stimmen sagen nun, daß sie den Stoff auch brauchen werden, um die nächsten Jahre mit Trump als Präsident zu überstehen. :pfeif:

Ein bisschen "Peace" für die zu Regierenden statt entsprechende Vorschusslorbeeren für den (künftigen) Amtsinhaber. Das zumindest ist doch schon mal was positives.

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 9. November 2016, 16:34

Genauere Zahlen gibt es hier:
https://www.theguardian.com/us-news/ng- ... esidential


Was ist Kalifornien passiert ist symptomatisch für unsere heutige Zeit: Die Leute geben sich demokratisch, doch wenn nach einer Wahl nicht das Ergebnis herauskommt, was sie selbst wollten, dann protestieren sie gegen den Gewinner. – Warum eigentlich gegen den Gewinner und nicht gegen die anderen Wähler? :hmm: – Egal! – Jedenfalls zeigen sie dann, daß nicht weit her ist mit ihrem Demokratieverständnis.
Gruß Jürgen

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 9. November 2016, 17:06

Juergen hat geschrieben:
US-Wahl: Das Sieg-Rezept von Donald Trump

Hillary Clinton beherrschte die Medien. Donald Trump sprach darüber, was die Menschen bewegt, was ihnen wichtig ist. Die Wählerverachtung hat Clinton geschadet, und die Wähler Trump zugetrieben.

Liebe Umfrage-Experten, Journalisten und Medienbosse, liebe Besserpolitiker und Moralapostel, kurz, darf ich das im Ergebnis sagen? Liebe Versager!
Nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich Sie »Versager« nenne. Ich meine es nicht persönlich. Sie haben bei der US-Wahl 2016 vollständig versagt – es ist also sachlich richtig.…
Derzweil spielt Clinton „beleidigte Leberwurst“:
Clinton sagt Auftritt bei Wahlparty ab

Für Hillary Clinton war es keine gute Nacht - sie wird wohl nicht ins Weiße Haus einziehen. Auch ihre Wahlparty ist vorbei: Ihr Team fordert die Anhänger der Demokratin auf, nach Hause zu gehen.
Auch eine Art mit Wählern umzugehen, wenn das Ergebnis einem nicht passt: »Geht nach Hause, mit Euch rede ich nicht mehr. Pah!«
Ich ziehe auch die Möglichkeit in Betracht, daß sie schlicht zusammengebrochen ist.
Es gab ja im Wahlkampf mehrfach Spekulationen bzgl. ihres Gesundheitszustandes; ja selber der Gedanke an eine schwerere Erkrankung wurde diskutiert und teilweise so durch Indizien (z.B. Videomaterial) gestützt, daß er zumindest nicht ganz abwegig erscheint. Wenn man auf ein großes Ereignis hinlebt, kann man sich ja oft noch zusammenreißen, aber danach folgt nicht selten ein kompletter Zusammenbruch. Enttäuschung und Furcht vor nun drohender Strafverfolgung könnten den Effekt noch verstärken.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 9. November 2016, 17:10

holzi hat geschrieben:
Reinhard hat geschrieben:[...]In der Tat,
das wird im Endeffekt noch der härteste Hammer werden: keine Obamacare mehr, keine bezahlbare Krankenkassen für den kleinen Mann, Sorge für den Nächsten: was ist das ? - Kapitalismus vom Härtesten. Ja, ich glaube, für die Kleinen in den USA kommen unglaublich harte Zeiten, es werden sicherlich etliche Menschen sterben, weil sie mit dem brutalen System nicht mithalten können.
Das Problem bei Obamacare war ja, dass es gerade für die kleinen Leute eben nicht mehr bezahlbar war. Die Kosten sind in den letzten Jahren um das dreifache angestiegen und liegen derzeit je nach Bundesstaat um die 25-5$ - pro [Punkt] Quelle: http://www.thefiscaltimes.com/216/11/ ... -5-States
Ja, das dürfte ein nicht zu unterschätzender Faktor gewesen sein. Er hat zumindest wesentlich zur Enttäuschung von Obama beigetragen. Viele fürchteten, mit Hillary werde alles wohl noch teurer werden. In vielen Gesprächen mit Amerikanern ist dieses Thema angeschnitten worden.
holzi hat geschrieben:Übrigens: es freut mich ganz besonders, nach längerer Abwesenheit wieder was von Ewald Mrnka zu lesen! :huhu:
https://twitter.com/cem_oezdemir/status ... 92/photo/1 :ja: :daumen-rauf:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 9. November 2016, 17:11

Videokommentar von Florian Harms, Chefredakteur von Spiegel Online:
[...]"Eigentlich würde Amerika gebraucht, würde Amerikas Diplomatie gebraucht, an den Brandherden dieser Erde. Wenn wir etwa in den Nahen Osten schauen oder an den Konflikt mit Russland. Fraglich ist, ob Amerika jetzt nicht viel zu sehr mit sich selbst beschäftig ist, um sich diesen Problemen wirklich zu widmen." [...]
(Amerika ist ein Kontinent mit einer Vielzahl von Staaten, das nur am Rande.)
Er redet davon, dass "wir" nun endgültig im "Zeitalter des Populismus" angekommen sind. Was Spiegel Online gegenüber dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die letzten Tage und Wochen veranstaltet hat, das war kein Populismus? Und ist eine "Beschäftigung mit sich selbst", mit den eigenen Problemen im Land nicht genau das, was viele US-Bürger erwarten und erhoffen? Und ob die Brandherde dieser Welt wirklich die (Drohnen-)Diplomatie der USA brauchen?

Florian Harms mag ja einen markanten Kopf sein eigen nennen. Aber was darin steckt, darauf kommt es an.

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 9. November 2016, 17:22

holzi hat geschrieben:
marcus-cgn hat geschrieben:Jetzt richten sich wieder alle Augen auf die große Debatte. Für alle die schlecht schlafen können wird sie auch in Deutschland ab 3. Uhr nachts übertragen. Das wird wahrscheinlich ein großes Spektakel. Ins Vorfeld platzt die Analyse eines Politologen der in den letzten 3 Jahren immer den Wahlgewinner anhand wissenschaftlicher Kriterien richtig vorher gesagt hat und dieses Mal Trump für den künftigen Präsidenten hält.
Du meinst Allen Lichtman: http://www.zerohedge.com/news/216-9-2 ... -race-1984
Und er hat recht behalten ... :turban:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Niels
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Niels » Mittwoch 9. November 2016, 17:28

holzi hat geschrieben:Übrigens: es freut mich ganz besonders, nach längerer Abwesenheit wieder was von Ewald Mrnka zu lesen! :huhu:
:freude:
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Niels
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Niels » Mittwoch 9. November 2016, 17:30

Torsten hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:In Kalifornien wurde neben der Präsidentenwahl auch darüber abgestimmt, ob das Rauchen von Marihuana legalisiert werden solle. Die Befürworter der Legalisierung haben diese Abstimmung offenbar klar gewonnen.

Erste Stimmen sagen nun, daß sie den Stoff auch brauchen werden, um die nächsten Jahre mit Trump als Präsident zu überstehen. :pfeif:

Ein bisschen "Peace" für die zu Regierenden statt entsprechende Vorschusslorbeeren für den (künftigen) Amtsinhaber. Das zumindest ist doch schon mal was positives.
Peace für die Welt - und 10 Gramm für mich... oder was? :ikb_smoke:
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Hubertus
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 9. November 2016, 17:34

Heute auf der Arbeit neben natürlich gaaaanz großem Entsetzen auch die Frage, was passieren würde, wenn - theoretisch - die Wahlänner sich nicht an ihre vorher bekundeten Versprechen halten würden und einfach für den unterlegenen Kandidaten stimmen:

Hier die Antwort: http://time.com/456682/faithless-electors/

In Kürze: In manchen Staaten sähen sie sich Geldstrafen in Höhe von 1,-- $ ausgesetzt, in manchen, abhängig von den Landeswahlgesetzen, hätten sie nichts zu befürchten (außer dem Volkszorn möglicherweise :pfeif: ). Ungültig wäre die Wahl dadurch jedenfalls nicht.
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von marcus-cgn » Mittwoch 9. November 2016, 17:35

In den deutschen/europäischen Medien wurde ja einige Dinge nie ganz ernst genommen, auf die angelsächsische Journalisten zumindest gelegentlich hingewiesen haben:

Dass Trump der Kandidat war, der mit den meisten Wählerstimmen aus dem Vorwahlkampf ging und dass er den größten Sprung in den Umfragen unmittelbar nach einem Parteitag gemacht hat.

Auf der einen Seite hat er neue Wählerschichten erschlossen, auf der anderen Seite die Partei weitgehend hinter sich vereint. Das war sicher ein Schlüssel zum Erfolg.

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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 9. November 2016, 18:49

Österreichischer Rot Funk hat geschrieben:USA: Weiße Evangelikale und Katholiken für Trump


Trotz der Vorbehalte, die viele evangelikale und republikanische Führer ihm gegenüber zum Ausdruck brachten, gaben 81 Prozent der weißen evangelikalen Christen ihren Stimmzettel für den umstrittenen Immobilienmogul ab. Hillary Clinton erhielt demgegenüber nur 16 Prozent. 52 Prozent der US-Katholiken wählten demgegenüber Donald Trump.
Gruß Jürgen

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Niels
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Re: US-Präsidentenwahl 2016 - wer macht das Rennen?

Beitrag von Niels » Mittwoch 9. November 2016, 18:51

Welcher Denomination gehört der eigentlich an?
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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