Die Flüchtlingsfrage

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Exilfranke
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Exilfranke » Montag 29. Dezember 2014, 20:06

mensch hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben:Auch, warum sich ein rechter Standpunkt oder rechte Argumente qua natura aus der Debatte ausschließen sollte?
Nicht "qua natura", sondern nach vernünftiger Prüfung.
Dein "vernünftiges Prüfen" ist nichts anderes als Gehirnwäsche und Konditionierung, gefallen auf fruchtbaren Boden. Die JF ist gutkonservativ, natürlich so konservativ, wie die CDU/CSU aus taktischen Gründen seit 20 Jahren nicht mehr sein will, trotzdem - oder gerade deswegen so wichtig, in einer Medienlandschaft, in der die meisten Redakteure mit den Grünen oder der SPD sympathisieren. Das die JF "rechtsradikal" ist, ist ein Ammenmärchen, gerne kolportiert von linker Seite, um sich erst gar nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Ein Spiegeltrick, der zunehmend nicht mehr funktioniert. Ich empfinde dieses geifernde "Naaaahaaazis" bar jeder Grundlage - und als erbärmliche Rhetorik. Ich behaupte, dass eine Zeitung wie die taz weit näher am linksradikalen Spektrum steht, als die JF am rechtsradikalen Spektrum.
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gc-148
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von gc-148 » Montag 29. Dezember 2014, 20:25

Exilfranke hat geschrieben:Dein "vernünftiges Prüfen" ist nichts anderes als Gehirnwäsche und Konditionierung, gefallen auf fruchtbaren Boden.
Du lässt auch nur den gelten, der Dir Deine konservative Meinungs-Wange tätschelt, isn't it?

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Exilfranke
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Exilfranke » Montag 29. Dezember 2014, 20:31

gc-148 hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben:Dein "vernünftiges Prüfen" ist nichts anderes als Gehirnwäsche und Konditionierung, gefallen auf fruchtbaren Boden.
Du lässt auch nur den gelten, der Dir Deine konservative Meinungs-Wange tätschelt, isn't it?
Blödsinn, ich selbst lese die JF sogar nicht mal. Mein Lesekonsum reicht von Spiegel über welt.de, taz, FAZ, Cicero, hin zu eigentümlich frei und Achse des Guten. Ich schätze einen vielseitigen Überblick. Als Nutzer der Neuen Medien gestaltet sich ein umfassender Überblick sehr einfach.
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Edi
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Montag 29. Dezember 2014, 22:52

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Sarandanon
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Sarandanon » Dienstag 30. Dezember 2014, 00:58

Exilfranke hat geschrieben:Wenn mich die Argumentation überzeugt, habe ich keine Probleme, wo und von wem etwas publiziert wurde. Ich lese auch Jakob Augstein Kolumnen. Oder Sybille Berg. Oder Alan Posener. Oder oder oder. Da wird genauso polemisiert und gewütet, nur eben aus der Warte der "guten Linken" heraus.
Siehst Du, werter Exilfranke, ich mag überhaupt keine Polemisierung, weder von rechts noch von links - noch sonst woher. Ich habe selbst dann diesbzgl. Schwierigkeiten, wenn ich von einer Sache überzeugt bin. Du magst das als eine falsche Herangehensweise betrachten und ich respektiere die Deine, mir obliegt es jedoch, genauso zu lesen und wahrzunehmen, wie ich es für richtig halte. Sobald Polemik offensichtlich wird, werde ich überaus misstrauisch.

Manchmal neige ich als armer Sünder selbst zur Polemik. Dann tretet mir einfach verbal in den Hintern :ikb_shy: .
Exilfranke hat geschrieben:Du darfst dich gerne dran machen, Paulwitz argumentativ entgegenzutreten. Ein "Das ist eklig, weil rechts" ist nur Denkfaulheit und Verharren in bekannten Rastern.
Bekannte Raster? Nee, Exilfranke, ich schreibe hier aus meiner Überzeugung heraus, ich pfeife auf Raster. Mir ist die Einstellung dieses Journalisten zuwider, denn seine Einstellung spürt man aus jedem zusammenhängenden Satz, den dieser gebildet hat. Und dem und seinem Gedankengut kann ich keine offene Haltung gegenüber bringen. Ich bitte das zu respektieren.
Exilfranke hat geschrieben:Deine an lifestylekatholik gerichtete "Analyse" des Textes zeigt ja nämlich nur eines ganz konkret: Das die Heilige Familie als Grundlage für eine allumfassende Willkommenskultur jedem gegenüber, wie bspw. von Kardinal Woelki ins Feld geführt, wenig bis gar nicht taugt, da die Parallelen gar nicht gegeben sind.
Tja, da unterscheiden sich unsere Wahrnehmungen eben eklatant. Dazu habe ich Dir aber auch in einem früheren Post schon etwas geschrieben.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Fragesteller » Dienstag 30. Dezember 2014, 01:07

Sarandanon hat geschrieben:ich mag überhaupt keine Polemisierung, weder von rechts noch von links - noch sonst woher.
Ich finde es schon manchmal hilfreich für die klare Sicht, wenn etwas polemisch und überspitzt ausgedrückt wird. Es sollte allerdings nach Abzug der Spitzen noch argumentativ Relevantes übrigbleiben, und das sehe ich in diesem Artikel nicht.

Caviteño
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Samstag 3. Januar 2015, 12:03

Kardinal Marx äußert sich zum Vorstoß der CSU, eine schnellere Abschiebung von Einreisenden, die sich unzulässigerweise auf das Asylrecht berufen, zu erreichen:
„Pauschale Lösungen lehnen wir als Kirchen ab, denn das Asylrecht ist bezogen auf den einzeln“, sagte Marx am Samstag dem Rbb-Inforadio. Zugleich forderte er für Deutschland eine „vernünftige Einwanderungspolitik“. In diesem Zusammenhang kritisierte Marx, dass aktuell wieder nur über einzelne Maßnahmen diskutiert werde.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 5991.html

Was will er denn nun? :achselzuck:
Eine Asylpolitik mit genauer Einzelfallprüfung oder eine vernünftige Einwanderungspolitik? :hmm:

Soll jeder Einzelfall genau geprüft werden und spricht er sich gegen die Benennung sog. sicherer Herkunftsländer aus, dauern die Asylverfahren mehrere Jahre. Will er dann die Menschen noch nach XY abschieben - oder ist das nur eine Forderung, um die Einwanderung hier unter dem Rechtsgut "Asyl" zu forcieren? Sichere Herkunftsländer werden im übrigen bei einer Vielzahl europ. Staaten gesetzlich unterstellt - kaum jemand leistet sich den Luxus, in diesen Fällen noch eine Einzelfallprüfung durchzuführen.

Plädiert er andererseits für eine vernünftige Einwanderungspolitik kann diese nur darin bestehen, weltweit(!) über ein Punktesystem die Migranten herauszufiltern, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß sie sich in D. integrieren und deren berufliche Fähigkeiten hier gefragt sind. Dann muß aber andererseits jeder Zuzug von unerwünschten Wirtschaftsflüchtlingen, die meist aus dem Nahen Osten oder aus Afrika kommen, - auch durch schnellere Asylverfahren mit sofortiger Abschiebung - minimiert werden.
Ein geregelter Zuzug für notwendige Arbeitskräfte und ein ungeregelter Zuzug von schlecht ausgebildeten und tlw. integrationsunwilligen Wirtschaftsflüchtlingen kann und wird die Bevölkerung nicht akzeptieren.

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Edi
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Sonntag 4. Januar 2015, 10:14

Kardinal Marx soll lt. Radiomeldungen sogar gesagt haben, man könnte nicht zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und echten Asylanten unterscheiden. Das mag in manchen Fällen auch mal schwierig sein, gilt doch aber nicht grundsätzlich. Denn es wird schon seit Jahrzehnten unterschieden. Ist der Mann eigentlich überhaupt informiert oder redet der nur wir so oft unsinniges Zeug daher?
Es ist doch gar nichts Neues, daß Menschen hier Asyl beantragen, die lediglich aus wirtschaftlichen Gründen kommen und in ihrem Herkunfstland nicht verfolgt werden.
So einen Mann als Kardinal einsetzen, der da wo er etwas hätte sagen sollen schweigt und sich immer zu Wort meldet, wenn er besser den Mund gehalten hätte, da fragt man sich schon was da Rom gedacht hat. Oder gibt es keine geeigneteren Leute für so ein Amt?

http://www.weser-kurier.de/region/delme ... 25587.html

"Überdies bezeichnete der Vorsitzende der Bischofskonferenz eine strikte Unterscheidung in Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge als „nicht hilfreich“. Eine solche Trennung sei „nie genau zu ziehen“. Es sei zudem nicht illegitim, wenn Menschen aus anderen Ländern kommen, „weil sie hier eine neue Chance suchen“."
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Ewald Mrnka » Sonntag 4. Januar 2015, 17:10

Edi hat geschrieben:Kardinal Marx soll lt. Radiomeldungen sogar gesagt haben, man könnte nicht zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und echten Asylanten unterscheiden.
Mir kommen ein Stück weit die Tränen. Echt.

Diese sogenanntenen Flüchtlinge sind immerhin in der Lage tausende von Euronen an Schlepper zu bezahlen, damit sie sich erfolgreich in unsere Sozaialsysteme einloggen können. Die Damen & Herren sind offenbar liquider als die meisten Rentner, die ich kenne.

Dieser wohlgenährte Prälat im schönen, weltoffenen München solle mal (wie der heilige Franz in Rom) ein paar von diesen Spezies in seinem Palais (auf seine Kosten) aufnehmen.

Dann wäre er glaubwürdig und dann würde ich sogar seinen Ring (nebst andere Teile seines Korpus :breitgrins: ) bereitwilligst küssen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Sonntag 4. Januar 2015, 18:46

Ewald Mrnka hat geschrieben: Dieser wohlgenährte Prälat im schönen, weltoffenen München solle mal (wie der heilige Franz in Rom) ein paar von diesen Spezies in seinem Palais (auf seine Kosten) aufnehmen.

Dann wäre er glaubwürdig und dann würde ich sogar seinen Ring (nebst andere Teile seines Korpus :breitgrins: ) bereitwilligst küssen.
Ja, am Geld für die Kost einiger einiger Asylanten wird es ihm ja nicht fehlen. Seine Zigarre wird er ja trotzdem weiterhin rauchen können.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Montag 5. Januar 2015, 02:02

Ewald Mrnka hat geschrieben: Diese sogenanntenen Flüchtlinge sind immerhin in der Lage tausende von Euronen an Schlepper zu bezahlen, damit sie sich erfolgreich in unsere Sozaialsysteme einloggen können. Die Damen & Herren sind offenbar liquider als die meisten Rentner, die ich kenne.
Über dieses Thema wird selten etwas in den Zeitungen geschrieben. Es handelt sich eben nicht um die "Ärmsten der Armen", wie Kirchen und die Helferindustrie nicht müde wird zu betonen. Es ist die Mittelschicht, die es vorzieht, ihr Land zu verlassen, anstatt dort an einer Verbesserung der Verhältnisse zu arbeiten.
Ewald Mrnka hat geschrieben: Dieser wohlgenährte Prälat im schönen, weltoffenen München solle mal (wie der heilige Franz in Rom) ein paar von diesen Spezies in seinem Palais (auf seine Kosten) aufnehmen.
Bei den Aufzunehmenden darf es sich aber nicht um "Vorzeigeflüchtlinge" handeln. :breitgrins:

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Ewald Mrnka » Montag 5. Januar 2015, 12:45

Caviteño hat geschrieben:
Ewald Mrnka hat geschrieben: Diese sogenanntenen Flüchtlinge sind immerhin in der Lage tausende von Euronen an Schlepper zu bezahlen, damit sie sich erfolgreich in unsere Sozaialsysteme einloggen können. Die Damen & Herren sind offenbar liquider als die meisten Rentner, die ich kenne.
Über dieses Thema wird selten etwas in den Zeitungen geschrieben. Es handelt sich eben nicht um die "Ärmsten der Armen", wie Kirchen und die Helferindustrie nicht müde wird zu betonen. Es ist die Mittelschicht, die es vorzieht, ihr Land zu verlassen, anstatt dort an einer Verbesserung der Verhältnisse zu arbeiten.
Ewald Mrnka hat geschrieben: Dieser wohlgenährte Prälat im schönen, weltoffenen München solle mal (wie der heilige Franz in Rom) ein paar von diesen Spezies in seinem Palais (auf seine Kosten) aufnehmen.
Bei den Aufzunehmenden darf es sich aber nicht um "Vorzeigeflüchtlinge" handeln. :breitgrins:
Das aber ist der Kern des/ der Probleme mit diesen Eindringlingen.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Montag 5. Januar 2015, 12:56

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben: Bei den Aufzunehmenden darf es sich aber nicht um "Vorzeigeflüchtlinge" handeln. :breitgrins:
Das aber ist der Kern des/ der Probleme mit diesen Eindringlingen.

Heute morgen hat der FDP EU-Abgeordnete Lambsdorff im Radio dasselbe gesagt wie Marx, nämlich man könne nicht unterscheiden zwischen berechtigen Asylanten und unberechtigten. Wenn das so wäre, warum haben diese beiden Typen das jetzt erst gemerkt? Daß unterschieden wird, ist doch schon seit Jahrzehnten gängige Praxis und nicht einmal die Grünlinken bestreiten grundsätzlich, daß es auch Wirtschaftsflüchtlinge gibt.
Zudem werden ja gar nicht alle, die kein Asyl erhalten, abgeschoben, da es auch noch andere Gründe geben kann, diese Menschen nicht oder nicht sofort abzuschieben.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Ewald Mrnka » Montag 5. Januar 2015, 13:46

Edi hat geschrieben:
Ewald Mrnka hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben: Bei den Aufzunehmenden darf es sich aber nicht um "Vorzeigeflüchtlinge" handeln. :breitgrins:
Das aber ist der Kern des/ der Probleme mit diesen Eindringlingen.

Heute morgen hat der FDP EU-Abgeordnete Lambsdorff im Radio dasselbe gesagt wie Marx, nämlich man könne nicht unterscheiden zwischen berechtigen Asylanten und unberechtigten. Wenn das so wäre, warum haben diese beiden Typen das jetzt erst gemerkt? Daß unterschieden wird, ist doch schon seit Jahrzehnten gängige Praxis und nicht einmal die Grünlinken bestreiten grundsätzlich, daß es auch Wirtschaftsflüchtlinge gibt.
Zudem werden ja gar nicht alle, die kein Asyl erhalten, abgeschoben, da es auch noch andere Gründe geben kann, diese Menschen nicht oder nicht sofort abzuschieben.
Man kann schon unterscheiden, wenn man es will..................da sehe ich überhaupt kein "Problem".
Es ist alles nur eine Frage des politischen Willens.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Dieter » Montag 5. Januar 2015, 13:53

Am ärgerlichsten ist es, wenn Wirtschaftsflüchtlinge, deren Asylantrag abgelehnt worden sind und der Rechtsweg bis zum Oberverwaltungsgericht ausgereizt ist, dennoch nicht abgeschoben werden können, weil die Grünen und die Linken immer neue Argumente finden, warum nicht abgeschoben werden darf. Mal ist es in den Heimatländer zu kalt, dann zu warm usw. Hinzu kommt, dass ein Heer von jungen Psychiatern Geld verdienen will, wobei sich die Gutachtenerstellung für abgelehnte Asylantragsteller geradezu anbietet. Da ist ein ausländischer Kleinkriminelle dann plötzlich zu sensibel, um mit dem Auto zum Flughafen gefahren zu werden. Er könnte dann -laut Gutachten- einen lebensgefährlichen Schock bekommen...

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Maurus » Montag 5. Januar 2015, 13:55

Wenn der Deutsche nichts zu greinen hat, ist er nicht glücklich.

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Edi
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Montag 5. Januar 2015, 21:26

Offenbar sieht das die Polizei anders. Die haben scheinbar viel Zeit um kleinere Verkehrsvergehen und anderes zu ahnden oder auch wie unter Schäuble geschehen mehrhundertfache Hausdurchsuchungen ohne substanziell begründeten Verdacht durchzuführen, aber schwerwiegendere Dinge kriegen sie offenbar viel zu wenig in den Griff:

https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_Gd ... =3151
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Ewald Mrnka » Dienstag 6. Januar 2015, 11:39

Ein lägeres Zitat (garantiert Pegidafrei :breitgrins: ):

"Gerd Held
Das EU-Zuwanderungssystem ist zerbrochen (Zur Migrationskrise, Teil 1)

Ein Sturmtief in der Adria hat eine Realität offenbart, über die europäischen Regierungen bisher einen Mantel des Schweigens ausgebreitet haben. Es geht um die Zuwanderung. Fast gleichzeitig wurden zwei Schiffe entdeckt, die mit Hunderten von illegalen Passagieren unterwegs waren. Das waren keine kleinen Boote, die Flüchtlinge in höchster Not an irgendeinem einsamen Strand bestiegen hatten, sondern ein Linien-Fährschiff und ein Frachter, offiziell in einem Hafen von EU-Ländern (Griechenland und Zypern) abgefertigt. Hier waren keine boatpeople unterwegs, sondern eine regelrechte Migrationsindustrie am Werk. Dass es Schleuser-Banden gibt, war schon bekannt, aber man wusste nicht, wie eng ihre Tätigkeit inzwischen mit offiziellen politischen Stellen und Transportunternehmen vernetzt ist. Man muss also von einer durchorganisierten „Migrationskette“ sprechen, die von der Rekrutierung bis zur weiteren Begleitung quer durch Europa reicht. Das Bild des vereinzelten Flüchtlings, der sich irgendwie durch widrigste Umstände durchschlägt, trifft nur für eine Minderheit zu. Zu den großen Kontingenten der Zuwanderungsindustrie haben nur die Zugang, die über Geld oder Beziehungen verfügen. Eventuell auch Migranten, die ihre Zukunft im neuen Land verpfänden, indem sie Verpflichtungen für kriminelle Organisationen eingehen. Der lenkende Einfluss der humanitären Organisationen und der zuständigen Behörden auf die Zuwanderung ist offenbar gering.

Diese Realität hätte eigentlich schon längst auffallen müssen, aber der investigative Ehrgeiz des kritischen Journalismus hat sich bei diesem Thema bisher in Grenzen gehalten. Aus den meisten der Berichte und Reportagen wird man nicht recht schlau. Die Interviews mit Zuwanderern geben sich mit sehr dünnen Geschichten zufrieden. Man erfährt, dass die Wege „weit“ und „mühsam“ waren, doch nachgefragt wird selten: Wie haben die Ankömmlinge die Gelegenheit zur Überfahrt gefunden? Aus welchen Mitteln oder mit welchen Verpflichtungen haben sie die Fahrt bezahlt? Wen haben sie in ihrer Heimat zurückgelassen, eventuell völlig schutz- und mittellos? Zugleich hat ein erstaunlicher Worttausch stattgefunden: Lange Zeit war immer von „den Migranten“ die Rede, was bedeutete, dass ihre Situation und ihre Ansprüche zu differenzieren (und zu prüfen) waren. Doch jetzt heißt es auf einmal nur noch „die Fluchtlinge“. Das heißt, dass allen Ankömmlingen schon vorauseilend eine Notlage bescheinigt wird. Diese Umbenennung macht die Prüfung nach Recht und Gesetz im Grunde bedeutungslos.

Wie konnten solche Zustände einreißen? Offenbar stimmt etwas mit der Regelung der Zuwanderung im europäischen Zielraum nicht. Tatsächlich gibt es ein schillerndes Hin und Her zwischen gesamteuropäischen und einzelstaatlichen Zuständigkeiten. Bei der Zuwanderung ist es ähnlich wie bei der Finanzpolitik: Die Einzelstaaten müssen letztlich für die Integration aufkommen, aber die allgemeinen Regeln sind weitgehend einem europäischen Gemeinschaftssystem anvertraut. Bisher hatte es den Anschein, dass dieser „Migrationspakt“ trotz mancher Lücken funktionierte, insbesondere in Gestalt der sogenannten Dublin-Abkommen. Dort war unter anderem vereinbart worden, dass die Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten zur Klärung ihres Status zunächst in jenen Staaten aufgenommen werden, in die sie zuerst einreisen. Das war eine essentielle Regelung, damit Migranten nicht ohne geklärten Status in den 5 Millionen-Bevölkerungsraum der EU entlassen wurden und dort dann willkürlich zirkulierten. Jeder größere Territorialstaat dieser Welt trifft eine solche Regelung und setzt dafür seine Grenzregionen (und seine Flughäfen) als Auffangräume ein. Mit den Dublin-Abkommen war also die Erwartung verbunden, dass durch eine EU-Regelung die gleiche gesetzliche Stabilität hergestellt würde, wie es sie bisher auf Ebene der Einzelstaaten gab.

Doch diese Erwartung erweist sich nun als Täuschung. Die Dublin-Abkommen funktionieren in einem entscheidenden Punkt nicht. Steffen Angenendt, der von 211 bis 213 als Berater für Migration im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tätig war, wird mit folgender Aussage zitiert: „Den Staaten an Europas Außengrenzen gelingt es nicht, ein vernünftiges Asylsystem aufzubauen“ (FAZ 18.12.214). Der Artikel der FAZ gibt unter Berufung auf Angenendt folgende Lagebeschreibung: „Die Staaten an Europas Außengrenzen lassen die Flüchtlinge durchreisen“. Die Migranten gehen dorthin, „wo sie gut behandelt werden und wo sich schon Verwandte und andere Flüchtlinge aus ihrem Land aufhalten“. Deutschland bewältige daher momentan „fast im Alleingang die Flüchtlingsaufnahme in Europa“. Dass die Lage so ist, ist bisher in dieser Deutlichkeit noch nicht öffentlich gesagt worden. Wenn die Aussage stimmt, haben wir es in der Migrationspolitik der Europäischen Union mit einem systematischen Rechtsbruch zu tun. Die südlichen Randstaaten der EU verweigern ihren Beitrag. Zugleich weigert sich die EU-Kommission, die Verletzung des Dublin-Abkommens zu sanktionieren. Das nennt man einen geduldeten außergesetzlichen Zustand.

Einerseits wird europaweit die Hilfe für Flüchtlinge in Not angemahnt und damit ein Öffnungsdruck erzeugt, andererseits wird die Kontrolle an den Eintrittsorten verweigert. So wird der Druck von außen in eine interne Wanderungsanarchie übersetzt. Das aber heißt in der Konsequenz, dass unter den Zuwanderern die Bessergestellten und die Besservernetzten die Gewinner sind. Hingegen bleiben diejenigen, die am meisten Not leiden und die deshalb besonders auf die rechtsstaatlichen Verfahren angewiesen sind, auf der Strecke.

(Im zweiten Teil des Beitrags wird gezeigt, dass es Parallelen zwischen der Migrationskrise und der Schuldenkrise gibt)"

Quelle:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... ise_teil_1
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Dienstag 6. Januar 2015, 12:13

Die ganze "Helferindustrie" sollte einmal einer kritischen Prüfung unterzogen werden. An der ganzen Asylproblematik verdienen viele Menschen ihr Geld, angefangen vom Dolmetscher, über die Rechtsanwälte bis zu den ganzen kirchlichen und freien Wohlfahrtsorgansationen. Die haben doch ein verständliches und nachvollziehbares Interesse daran, daß der "Flüchtlingsstrom" nicht abreißt - sonst blieben ja die Zahlungen aus.

Aber man darf wohl kaum hoffen, daß dies einmal Thema in den öffentl.-rechtl. Medien oder Presse wird.

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Ewald Mrnka » Dienstag 6. Januar 2015, 14:29

Caviteño hat geschrieben:Die ganze "Helferindustrie" sollte einmal einer kritischen Prüfung unterzogen werden. An der ganzen Asylproblematik verdienen viele Menschen ihr Geld, angefangen vom Dolmetscher, über die Rechtsanwälte bis zu den ganzen kirchlichen und freien Wohlfahrtsorgansationen. Die haben doch ein verständliches und nachvollziehbares Interesse daran, daß der "Flüchtlingsstrom" nicht abreißt - sonst blieben ja die Zahlungen aus.

Aber man darf wohl kaum hoffen, daß dies einmal Thema in den öffentl.-rechtl. Medien oder Presse wird.
Ja, diese ganze sogenannte Caritas ist schon eine wirkliche Pest.
Aber immerhin: die Deutschen haben im vergangenen Jahr schon mal weniger den Absahnern gespendet. Das ist immerhin ein guter Anfang und das läßt hoffen.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Dienstag 6. Januar 2015, 15:03

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:Die ganze "Helferindustrie" sollte einmal einer kritischen Prüfung unterzogen werden.
Richtig. Ich habe das anhand von einer mir recht gut bekannten Arbeisloseninitiative erlebt. (Hat jetzt zwar nichts mit Flüchtlingen zu tun). Die bekamen immer wieder Geld vom Arbeitsamt von den Kirchen und auch sonstige Spenden.
Aber es gab da kaum eine Kontrolle des Erfolgs. Menschen, die dort arbeiteten und das waren zum Teil Leute, die irgendwie im Leben gestrauchelt waren, wurde nur wenig geholfen. Sie wurden auch nicht ans normale Leben in einer Firma gewöhnt, nicht überwacht und wie es sich gehört hätte, so langsam wieder an Tätigkeiten, die Einsatz und Verantwortung benötigten herangeführt. Als ich einmal mit dem Geschäftsführer sprach, hat er eingeräumt, daß man wenig Erfolge habe. Der Vereinsvorstand bestand aus Christen beider Konfessionen.

Bei einer anderen ev. ebensolchen Initiative ist es dasselbe. Die haben kaum eine geistliche Basis und werkeln nur dahin, aber erreichen meist nur , daß die zu betreuenden Menschen Arbeit, Lohn und Unterkunft haben, sich aber nicht ändern. Wenn ich da im Vorstand wäre, wäre mir doch das ein großes Anliegen. Beim einem Gespräch mit dem zuständigen Leiter haben ich wenig gespürt, daß es ihm darum geht. Die kriegen wohl Geld von der ev. Kirche und auch Spenden, machen Veranstaltungen und Jahresberichte, aber wenn man sich die Mitarbeiter ansieht, dann trinken die weiterhin und anderes mehr. Der Sinn und das Ziel solcher Initiativen sollte aber doch darin bestehen, die Menschen wieder an ein normales, selbstverantwortetes Leben heranzuführen. Daß das selbst unter besten Vorraussetzungen, die aber hier nicht gegeben sind, nicht immer gelingen kann, ist ja einzusehen. M.E. fehlt aber schon beim Vorstand dieses Verein der richtige Wille und die Erkenntnis dazu. So kann man zwar einen Erfolg auch in Zahlen messen, aber ist das auch immer ein echter Erfolg?
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:05

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:33

FAZ hat geschrieben:http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 57382.html

Streit über Asylpolitik
Seehofer kritisiert Kardinal Marx
Der bayerische Ministerpräsident weist die Kritik von Kardinal Marx an den Forderungen der CSU zur Asylpolitik zurück. Zugleich stört Seehofer die Praxis von Gemeinden, Kirchenasyl zu gewähren…
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Torsten » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:36

Der politische Sprengstoff kommt wieder mal traditionell aus Sachsen. Hier wissen die Menschen immer noch, dass es sich lohnt, auf die Straße zu gehen.
Edi,

die wissen nicht, wofür. Nicht nur in Sachsen nicht. Und dieser "Dr. Alfons Proebstl" ist ein aalglatter Typ.

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von overkott » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:47

Der soll mal nicht die Donauwelle machen. Österreicher sollten sich an die eigene Nase packen.

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. Januar 2015, 23:08

overkott hat geschrieben:Österreicher sollten sich an die eigene Nase packen.
Das denke ich auch immer, wenn irgendwelche Rheinländer was von Deutschland erzählen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

obsculta
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von obsculta » Mittwoch 7. Januar 2015, 23:14

lifestylekatholik hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Österreicher sollten sich an die eigene Nase packen.
Das denke ich auch immer, wenn irgendwelche Rheinländer was von Deutschland erzählen.
Mir geht das eher mit der preussischen Mischpoke so....:D

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lifestylekatholik
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. Januar 2015, 23:17

obsculta hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Österreicher sollten sich an die eigene Nase packen.
Das denke ich auch immer, wenn irgendwelche Rheinländer was von Deutschland erzählen.
Mir geht das eher mit der preussischen Mischpoke so....:D
;D
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Niels
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Niels » Mittwoch 7. Januar 2015, 23:48

Genau deshalb liebe ich den Kreuzgang... :freude:
Gut's Nächtle

Niels, seines Zeichens eine kuriose Mischung aus Rheinländern, Westfalen, Saarländern und Österreichern ... :narr: :zirkusdirektor:
und eine jüdische Urgroßmutter ist auch noch drin... :rebbe:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

Caviteño
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 8. Januar 2015, 02:18

aus dem Strang "Der Islam gehört zu Deutschland" - hier gepostet:
Edi hat geschrieben:
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben: Da wird gegen die "Vollversorgung der Flüchtlinge" gestänkert, ohne zu sagen, wie erbärmlich die mittlerweile oft ausfällt, und dass es unsere Verordnungen waren, die Asylbewerbern die Arbeitserlaubnis verwehrte, was jetzt vor wenigen Wochen erst geändert wurde. Diese "Vollversorgung" gegen niedrige Renten und erbärmliche räumliche Voraussetzungen an vielen Schulen ins Spiel zu bringen, ist nur ein Beispiel von vielen anderen gleich demagogischen.
(...)
Und zum Thema Arbeitserlaubnis für Asylbewerber. Die hat nämlich Vor- und Nachteile. Solange man nicht weiß, wie lange so ein Asylverfahren dauert, hat es dann immer Sinn, die Leute arbeiten zu lassen, wenn sie möglicherweise schnell wieder abgeschoben werden können? Nutzen evtl. Arbeitgeber die die Lage dieser Menschen kennen, diese aus durch Lohndumping? Jedenfalls ist alles nicht so ganz einfach.
Der Hauptgrund dürfte wohl sein, daß eine sofort erteilte Arbeitserlaubnis einen noch größeren Sog in den betroffenen Ländern auslösen dürfte.
Es ist nun einmal so, daß die hier üblichen (Mindestlohn-)Gehälter (einschl. freier Krankenversorgung) in anderen Ländern eine unbeschreibliche Anziehungskraft ausüben.
Natürlich ist es zulässig, die Kosten für die sog. "Flüchtlinge" zu thematisieren. Das Geld kommt schließlich nicht aus dem Geldautomaten und kann auch nicht zweimal ausgegeben werden. Wenn D. 200.000 Flüchtlinge in diesem Jahr "aufnimmt" und jeder "Flüchtling" 500 €/Monat kostet, sind das immerhin 1,2 Mrden € p.a.. Zwar wenig im Vergleich zur Griechenland-"Hilfe", aber auch kein Betrag aus der Portokasse - zumal Dolmetscher, Rechtsanwälte, Integrationsberater, Sprachlehrer usw. usf. auch noch bezahlt werden (müssen).

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Edi
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Donnerstag 8. Januar 2015, 13:31

Ein schon etwas älterer Artikel des Stern:

http://www.stern.de/politik/deutsclhand ... tml?q=j%25
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Yeti
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Yeti » Freitag 9. Januar 2015, 23:02

overkott hat geschrieben:Der soll mal nicht die Donauwelle machen. Österreicher sollten sich an die eigene Nase packen.
So ist das halt, wenn die Realität sich beharrlich weigert, sich der Theorie anzupassen.
#gottmensch statt #gutmensch

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