Die Flüchtlingsfrage

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Peti
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Peti » Samstag 27. Dezember 2014, 11:50

Christ sein heißt lieben wollen:
http://www.die-tagespost.de/Leitartikel ... 456,157339

" Weder Deutschland noch Europa können alles Elend, das auf der Welt herrscht, ausgleichen.
Aber niemand wird behaupten wollen, wir hätten uns bei dem Versuch schon übernommen."
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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martin v. tours
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von martin v. tours » Samstag 27. Dezember 2014, 12:14

Peti hat geschrieben:Christ sein heißt lieben wollen:
http://www.die-tagespost.de/Leitartikel ... 456,157339

" Weder Deutschland noch Europa können alles Elend, das auf der Welt herrscht, ausgleichen.
Aber niemand wird behaupten wollen, wir hätten uns bei dem Versuch schon übernommen."
Peti, dem von Dit zitiertem Satz kann ich zustimmen.
Umso wichtiger ist es, meiner Meinung nach, sich darum zu bemühen faire und machbare Regeln zu finden.
Sonst erreicht man wahrscheinlich das Gegenteil. Gut gemeint und gut gemacht ist nicht dasselbe.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Lilaimmerdieselbe
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Samstag 27. Dezember 2014, 14:55

Für dezentrale Unterbringung und die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen bin ich auch. Ich bringe dieses und auch den Ton der 19 Punkte allerdings nicht zusammen mit den auf YouTube dokumentierten Reden und dem Tenor der Demonstranten.

gc-148
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von gc-148 » Sonntag 28. Dezember 2014, 18:37

Peti hat geschrieben:" Weder Deutschland noch Europa können alles Elend, das auf der Welt herrscht, ausgleichen.
Aber niemand wird behaupten wollen, wir hätten uns bei dem Versuch schon übernommen."
Im Vergleich zu vielen afrikanischen oder asiatischen Ländern haben wir nur geringe Zahlen von Flüchtlingen aufgenommen.

gc-148
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von gc-148 » Sonntag 28. Dezember 2014, 20:29

nur Sozialschmarotzer ..............

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis ... -1.1823091

vor solchen zielstrebigen Menschen haben bei uns viele Leute Angst ......

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lifestylekatholik
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von lifestylekatholik » Sonntag 28. Dezember 2014, 22:36

gc-148 hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:
gc-148 hat geschrieben:auch Dir werde ich Deinem Geschwafel widerstehen!
Grammatik kaputt. :(
ich widerstehe DEM ................
Zwei Dativobjekte: »Dir« und »Deinem Geschwafel« – Welches gilt denn?

Aber zum Thema:
Michael Paulwitz (in der JF) hat geschrieben:Jesus war kein „Asylant“

In Zeiten, da das öffentliche Singen von Weihnachtsliedern als Schande, Mißbrauch und Volksverhetzung gilt, das Beschimpfen von Spaziergängern als „Ratten“ oder „Idioten“ unter „Zivilcourage“ läuft und man für „Fröhliche Weihnachten“ auch schon mal gemessert werden kann, gerät das Zurechtrücken oder auch nur die bloße Dokumentation des alltäglichen Irrsinns schnell zum aussichtslosen Unterfangen.


[weiter]
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Fragesteller » Sonntag 28. Dezember 2014, 23:44

Vielleicht hat sich Historiker Paulwitz mal wissenschaftlich mit den Reisemöglichkeiten jener Zeit auseinandergesetzt, aber vom grünen Tisch weg ist es für mich schwer vorstellbar, dass sich für einfache Leute jener Zeit eine plötzliche Flucht ohne die unentgeldliche Inanspruchnahme fremder Gastfreundschaft bewerkstelligen ließ. Und ob das sicherlich auch ganz saubere Vorstadthotel, das der Messebesucher ersatzweise nehmen muss, dem Stall tatsächlich mehr ähnelt als das Asylantenheim, scheint ebenfalls fraglich.

Tritonus
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Tritonus » Montag 29. Dezember 2014, 01:40

Fragesteller hat geschrieben:Vielleicht hat sich Historiker Paulwitz mal wissenschaftlich mit den Reisemöglichkeiten jener Zeit auseinandergesetzt, ...
Den mehr oder weniger begründeten Annahmen, die Paulwitz hier ausspricht, kann man eben auch mehr oder weniger begründete Annahmen entgegenhalten: Ich nehme z.B. einfach mal an, dass Josef in Ägypten für seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie arbeiten durfte, im Gegensatz zu Asylbewerbern in Deutschland, die das mindestens in den ersten Monaten nicht dürfen. (Und allein mit dieser Annahme hat sich schon ein ganzer Absatz aus Paulwitz' Sermon, nämlich der mit den "Geld- und Sachleistungen", in heiße Luft aufgelöst ...)

Ach ja ... und es ist vermutlich nur purer Zufall ;D , dass ich gleich als allererstes Suchergebnis die Nazi-Seite "Nordic Anti Semite" angezeigt bekomme, wenn ich mal probehalber den Suchbegriff "Michael Paulwitz" nicht wie hier allgemein üblich hübsch ordentlich in Google, sondern einfach mal ganz frech in die (russische) Suchmaschine Jandex eintippe.

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Niels
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Niels » Montag 29. Dezember 2014, 01:54

Fragesteller hat geschrieben:Vielleicht hat sich Historiker Paulwitz mal wissenschaftlich mit den Reisemöglichkeiten jener Zeit auseinandergesetzt, aber vom grünen Tisch weg ist es für mich schwer vorstellbar, dass sich für einfache Leute jener Zeit eine plötzliche Flucht ohne die unentgeldliche Inanspruchnahme fremder Gastfreundschaft bewerkstelligen ließ.
Du hast wenig Ahnung von Geschichte, mein Lieber... ich mach jetzt mal einen auf Umusungu/mombasa/wc-148 und sage: mach Dich mal schlau. :breitgrins:
Lies einfach den ganzen Strang noch einmal durch, dann "werden Sie geholfen".
Wenn einer von heute auf morgen von NRW nach Hessen oder vom Saarland nach Rheinland-Pfalz (die Beispiele lassen sich fast beliebig erweitern - in den heutigen EU-Zeiten könnte man auch beispielsweise von Echternach nach Eupen "flüchten" - oder umgekehrt ) umzieht und irgendwo - freilich zur Miete, denn der Hl. Joseph war kein Schnorrer - unterkommt, ist er dann ein "Flüchtling"? Wohl eher nicht, gell? Und genauso war's damals im Imperium Romanum. Mehr sag ich nicht. Lies alles, und dann bist Du hoffentlich ansatzweise im Bilde... :roll:
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Niels » Montag 29. Dezember 2014, 02:01

lifestylekatholik hat geschrieben:
Aber zum Thema:
Michael Paulwitz (in der JF) hat geschrieben:Jesus war kein „Asylant“

In Zeiten, da das öffentliche Singen von Weihnachtsliedern als Schande, Mißbrauch und Volksverhetzung gilt, das Beschimpfen von Spaziergängern als „Ratten“ oder „Idioten“ unter „Zivilcourage“ läuft und man für „Fröhliche Weihnachten“ auch schon mal gemessert werden kann, gerät das Zurechtrücken oder auch nur die bloße Dokumentation des alltäglichen Irrsinns schnell zum aussichtslosen Unterfangen.


[weiter]
Für alle anderen: [Punkt] :ja:
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Sarandanon » Montag 29. Dezember 2014, 09:38

Niels hat geschrieben:Für alle anderen: [Punkt] :ja:
Ein rechter Aktivist schreibt in der Zeitschrift der "Neuen Rechten" einen Artikel über die Hl. Familie, in der er eine merkwürdige Deutung der Nächstenliebe hinterlässt. Schlimmer gehts ja wohl nimmer. Lesenswert ist dies allein für denjenigen, der auf Abstoßendes steht....oder eine gewisse Gesinnung besitzt.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von lifestylekatholik » Montag 29. Dezember 2014, 10:51

Fragesteller hat geschrieben:einfache Leute jener Zeit eine plötzliche Flucht ohne die unentgeldliche Inanspruchnahme fremder Gastfreundschaft bewerkstelligen
Allerdings eben nicht durch die Allgemeinheit zwangsorganisiert.
Fragesteller hat geschrieben:Und ob das sicherlich auch ganz saubere Vorstadthotel, das der Messebesucher ersatzweise nehmen muss, dem Stall tatsächlich mehr ähnelt als das Asylantenheim, scheint ebenfalls fraglich.
Dann hast du Paulwitzens Überlegung nur zur Hälfte nachvollzogen. Er sagt doch, das »Vorstadthotel« war voll, kein Raum. Deshalb die Krippe. Der Punkt, auf den er hinweist, ist doch vor allem die Unterkunft auf eigene Kosten.

Und zu dem »ganz sauberen Vorstadthotel«: Als ich kurzfristig nach Hannover musste, und dort gerade Messe war (gar nicht mal die Cebit oder so), war tatsächlich kein Hotelzimmer mehr zu bekommen, und ich wurde in einem Kaff auf halbem Wege nach Hildesheim in einem arschkalten Zimmer auf Jugendherbergsniveau einquartiert – zu einem Preis, der deutlich über dem Berliner Mehrsternehotels liegt. Das mit dem »ganz sauber« würde ich jetzt auch nicht unbedingt so bestätigen wollen.

Ich habe keinen Anlass, darüber zu lamentieren, dafür ist das viel zu unwichtig, will aber doch vielleicht die eine oder andere falsche Vorstellung ein wenig korrigieren.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Niels » Montag 29. Dezember 2014, 11:24

Sarandanon hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Für alle anderen: [Punkt] :ja:
Ein rechter Aktivist schreibt in der Zeitschrift der "Neuen Rechten" einen Artikel über die Hl. Familie, in der er eine merkwürdige Deutung der Nächstenliebe hinterlässt. Schlimmer gehts ja wohl nimmer. Lesenswert ist dies allein für denjenigen, der auf Abstoßendes steht....oder eine gewisse Gesinnung besitzt.
Geht's noch?
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Sarandanon » Montag 29. Dezember 2014, 11:37

Nee, ich finde, dieser Artikel geht gar nicht.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von gc-148 » Montag 29. Dezember 2014, 11:53

Dieser Artikel ist unter aller [Punkt]

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Niels
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Niels » Montag 29. Dezember 2014, 12:07

Haben die werten Herrschaften auch Argumente? :detektiv:
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von lifestylekatholik » Montag 29. Dezember 2014, 12:16

Sarandanon hat geschrieben:Ein rechter Aktivist schreibt in der Zeitschrift der "Neuen Rechten"
Hm. Ich verkneife mir solche Vorabstigmatisierungen meist. Auch wenn ich Artikel aus der jW oder so anführe, ist mir meist wichtiger, was tatsächlich in dem Artikel steht, als welchem Lager der Verfasser zuzuordnen ist.

Zumal deine Zuschreibungen auch noch gehässig sind. So verabschiedest du dich schon im Voraus aus jeder Sachauseinandersetzung. Schade.

@Niels: Umusungu braucht keine Argumente. Ihm ist das Rechthaben eingeboren.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Exilfranke » Montag 29. Dezember 2014, 13:17

Rechts kommt von Recht, links kommt von link. Oder aber auch: Das Argument, dass man sich mit dem Artikel inhaltlich nicht auseinanderzusetzen braucht, da der Autor rechts ist, verrät eine beschränkte und voreingenommene Geisteshaltung. Bei Sarandanon überrascht mich das mehr als bei unserem Pöbel-Pfaffen. Als ob eine rechte Einstellung vom Diskurs ausschließt. Das glauben doch nur noch Alt-68er (oder hätten es gerne so).
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Sarandanon » Montag 29. Dezember 2014, 13:46

lifestylekatholik hat geschrieben:Hm. Ich verkneife mir solche Vorabstigmatisierungen meist. Auch wenn ich Artikel aus der jW oder so anführe, ist mir meist wichtiger, was tatsächlich in dem Artikel steht, als welchem Lager der Verfasser zuzuordnen ist.
Der Autor ist bekannt für seine rechte Gesinnung. Man kann hier also kaum von einer Vorabstigmatisierung sprechen, imho.
lifestylekatholik hat geschrieben:Zumal deine Zuschreibungen auch noch gehässig sind.
Gehässig: nein. Provokant: ja.
lifestylekatholik hat geschrieben:So verabschiedest du dich schon im Voraus aus jeder Sachauseinandersetzung. Schade.
Was willst Du um Himmels Willen denn mit einem solch tendenziös verfassten Artikel für eine Sachauseinadersetzung führen?

Ein paar "sachliche" Argumentaionsbeispiele dieses Herrn aus seinem verlinkten Artikel:

- "..., vom gutmenschelnden Provinz- und Verblödungskäseblatt über den amtskirchensteuerfinanzierten Berufsmoralprediger bis zum Politfunktionärsquacksalber jeglicher Couleur,..."
Diese Wortwahl ist weder eines wirklich seriösen Journalisten noch eines studierten Historikers würdig. Und mit Sachlichkeit hat das natürlich überhaupt nichts zu tun, sondern eher mit propagandistischer Agitaion. Und so zieht sich das durch das gesamte Geschreibsel.

- "Nein, Jesus war kein „Asylant“. Maria und Josef auch nicht."
Hier vermischt der Herr Historiker zwei völlig unterschiedliche Welten der Antike mit der modernen. Asylanten aus heutiger Sicht und dem modernen Sprachgebrauch mögen sie nicht gewesen sein. Auch vor dem Hintergrund, innerhalb des römischen Herrschaftsgebietes den Wohnort gewechselt zu haben. Allerdings war das Römische Reich damals kein homogener Nationalstaat. Aus historischer Sicht ist hierbei noch nicht einmal ein Vergleich mit unserem heutigen föderativen Staat statthaft. Obdach haben sie aber sicherlich und sogar offensichtlich trotzdem gesucht.

- "Sie nahmen dort [in Ägypten], wie wir aus den Quellen schließen dürfen, weder Geld- noch Sachleistungen in Anspruch, die ihnen im übrigen auch keine Behörde bewilligt hätte, keine hauptamtliche Betreuerschar stand bereit,..."
Ob sie keine Geld-/Sachleistungen entgegen genommen haben, kann man wohl kaum nachvollziehen. Und auf welche Quellen beruft sich dieser Historiker denn überhaupt? Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Hl. Familie auf ihrem Weg die eine oder andere Gastfreundschaft genossen hat. Das gehörte zu damaligen Zeiten durchaus zur guten Sitte.

Eines ist natürlich klar: Sozialstaatliche Strukturen gab es damals nicht in der Form wie heute. Ein Vergleich an dieser Stelle mit der modernen heutigen Zeit hinkt also schon wieder gewaltig.


- "...um sie zu umsorgen, und sie bezogen, überflüssig zu erwähnen, weder eine kommunale Sammel- noch eine dezentrale Einzelunterkunft, schon gar nicht auf Kosten einer wie auch immer gearteten Allgemeinheit."
Ja richtig, das waren harte Zeiten damals. Ein soziales Auffangnetz für in Not geratene Menschen gab es nicht. Seien wir doch froh, dass es heute anders ist. *) Es gab auch keine ordentlichen gesetzlichen Regelungen, um asylsuchende besser organisiert aufzunehmen und zu versorgen. Übrigens genau dass, was Pegida heute anprangert.

Dieser ganze Artikel trieft nur so vor tendenziösen, rechten Fremdenressentiments. Und dieser Herr geht mMn sicher noch nicht mal mit der Pegidafraktion konform. Ganz im Gegenteil klingt es bei ihm so, dass er niemandem, nicht dem Lebensbedrohtem und nicht dem Existenzbedrohtem, irgendeine Hilfe zusprechen möchte, wenn er nicht aus Deutschland kommt.

*) diesen Satz verbessert.
Zuletzt geändert von Sarandanon am Montag 29. Dezember 2014, 14:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Sarandanon » Montag 29. Dezember 2014, 14:00

Exilfranke hat geschrieben: Das Argument, dass man sich mit dem Artikel inhaltlich nicht auseinanderzusetzen braucht, da der Autor rechts ist, verrät eine beschränkte und voreingenommene Geisteshaltung. Bei Sarandanon überrascht mich das mehr als bei unserem Pöbel-Pfaffen. Als ob eine rechte Einstellung vom Diskurs ausschließt. Das glauben doch nur noch Alt-68er (oder hätten es gerne so).
Also, jetzt mal ehrlich: Mit Schriften und Beiträgen, mit deren Inhalten Du Dich überhaupt nicht identifizieren kannst, wirst Du Dich doch nicht ernsthaft unvoreingenommen beschäftigen können?!

Allein schon die ersten beiden Absätze treiben bei mir Ekelgefühle empor. Da wollte ich eigentlich schon gar nicht mehr weiterlesen. Wenn das schon so in eine gewisse tendenziöse Richtung geht, kann ich das Ganze nicht mehr rein sachlich betrachten.

Ich habe mich tortzdem nochmal zusammengerissen und im o.a. Beitrag meinen Standpunkt zumindest ansatzweise sachlich dargelegt. Wir können über vieles hier diskutieren, von mir aus auch über bessere gesetzliche Regelungen zur Aufnahme von Flüchtlingen. Ich sperre mich dabei gegen FAST nichts. Bei einer braun angehauchten Tendenz-Agitation hört bei mir nunmal der "Spaß" auf.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von gc-148 » Montag 29. Dezember 2014, 14:15

Exilfranke hat geschrieben:Rechts kommt von Recht, links kommt von link.
O du heilige Einfalt!

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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von lifestylekatholik » Montag 29. Dezember 2014, 14:20

Sarandanon hat geschrieben:Ich habe mich tortzdem nochmal zusammengerissen und im o.a. Beitrag meinen Standpunkt zumindest ansatzweise sachlich dargelegt.
Danke dafür. Ich komme darauf zurück, wenn ich etwas mehr Zeit und mich etwas beruhigt habe.
Sarandanon hat geschrieben:Bei einer braun angehauchten Tendenz-Agitation
In dem Artikel ist exakt nichts »braun angehaucht«. Bei solchen unqualifiziertem und dumpf-dreistem Verbalgeschwalle hört allerdings bei mir der Spaß auf! :motz:
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Fragesteller » Montag 29. Dezember 2014, 18:50

lifestylekatholik hat geschrieben:
Fragesteller hat geschrieben:Und ob das sicherlich auch ganz saubere Vorstadthotel, das der Messebesucher ersatzweise nehmen muss, dem Stall tatsächlich mehr ähnelt als das Asylantenheim, scheint ebenfalls fraglich.
Dann hast du Paulwitzens Überlegung nur zur Hälfte nachvollzogen. Er sagt doch, das »Vorstadthotel« war voll, kein Raum.
Er spricht davon, dass die Hotels, in die der Messebesucher eigentlich will, belegt sind. Ich meinte, dass der Besucher in diesem Fall ersatzweise in einem weniger günstig gelegenen übernachten wird, das immer noch weniger stallhaft ist als zumindest die übleren Flüchtlingsunterkünfte. Keine Ahnung, ob man das für dein niedersächsisches Hotelzimmer auch so sagen kann.[/quote]
Zuletzt geändert von Fragesteller am Montag 29. Dezember 2014, 19:00, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Fragesteller » Montag 29. Dezember 2014, 18:54

Niels hat geschrieben:Lies alles, und dann bist Du hoffentlich ansatzweise im Bilde... :roll:
Lies du alles. Weder habe ich hier von Staatsgrenzen gesprochen oder das Flüchtlingsetikett verteilt, noch kann man das römische Imperium zu dieser Zeit, wie Thomas de Austria belegt und wie man sich auch denken kann, wirklich mit einem modernen Flächenstaat vergleichen. Das Argument "war doch alles ein Staat" läuft hier also in doppelter Hinsicht ins Leere.
Zuletzt geändert von Fragesteller am Montag 29. Dezember 2014, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Fragesteller » Montag 29. Dezember 2014, 19:06

Niels hat geschrieben:Haben die werten Herrschaften auch Argumente? :detektiv:
Man kann ja sinnvoll darüber streiten, ob und wie weit es Sache des deutschen Steuerzahlers sei, sich um die Notlagen anderer Leute zu kümmern. Die Notlage selbst in derart arroganter und verächtlicher Weise zu ignorieren, ist etwas ganz anderes und schon deutlich unerfreulicher. Messebesucher, die kein Zimmer bekommen, ertrinken üblicherweise nicht im Mittelmeer.

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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von Exilfranke » Montag 29. Dezember 2014, 19:07

gc-148 hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben:Rechts kommt von Recht, links kommt von link.
O du heilige Einfalt!
Ist das jetzt Selbstbeweihräucherung, umu?
Der Autor ist bekannt für seine rechte Gesinnung. Man kann hier also kaum von einer Vorabstigmatisierung sprechen, imho.
Ja nun, und? Er ist natürlich bekannt für seine rechte Gesinnung. Streite ich nicht ab. Was willst du mir damit sagen?
Also, jetzt mal ehrlich: Mit Schriften und Beiträgen, mit deren Inhalten Du Dich überhaupt nicht identifizieren kannst, wirst Du Dich doch nicht ernsthaft unvoreingenommen beschäftigen können?!
Wenn mich die Argumentation überzeugt, habe ich keine Probleme, wo und von wem etwas publiziert wurde. Ich lese auch Jakob Augstein Kolumnen. Oder Sybille Berg. Oder Alan Posener. Oder oder oder. Da wird genauso polemisiert und gewütet, nur eben aus der Warte der "guten Linken" heraus. Eine Kolumne darf nämlich, wenn als solche gekennzeichnet, auch bissig und polemisch sein. Gut, meistens ärgere ich mich darüber, aber ich gebe ihnen zumindest eine Chance. Du darfst dich gerne dran machen, Paulwitz argumentativ entgegenzutreten. Ein "Das ist eklig, weil rechts" ist nur Denkfaulheit und Verharren in bekannten Rastern. Deine an lifestylekatholik gerichtete "Analyse" des Textes zeigt ja nämlich nur eines ganz konkret: Das die Heilige Familie als Grundlage für eine allumfassende Willkommenskultur jedem gegenüber, wie bspw. von Kardinal Woelki ins Feld geführt, wenig bis gar nicht taugt, da die Parallelen gar nicht gegeben sind.
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Re: Die Heilige Familie - Flüchtlinge???

Beitrag von mensch » Montag 29. Dezember 2014, 19:19

Sarandanon hat geschrieben: Der Autor ist bekannt für seine rechte Gesinnung. Man kann hier also kaum von einer Vorabstigmatisierung sprechen, imho.
Artikel der Jungen Freiheit zur Flüchtlingsfrage zu empfehlen ist vermutlich genauso sinnvoll wie einen ernsthaften Artikel zu Glaubensdingen bei der Giordano-Bruno-Stiftung zu suchen. Wer die Vorprägung von Autoren nicht beachtet,empfiehlt für die nächste Katechese sicher auch das Handbuch des kleinen Anarchisten. :breitgrins:

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Exilfranke » Montag 29. Dezember 2014, 19:27

Welche Zeitungen empfiehlst du denn in der Flüchtlingsfrage? Das täte mich jetzt brennend interessieren. Auch, warum sich ein rechter Standpunkt oder rechte Argumente qua natura aus der Debatte ausschließen sollte?
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von martin v. tours » Montag 29. Dezember 2014, 19:38

@ mensch
:patsch: Geht's noch?
Was ist den das für ein Argument?
Das widerlichste daran ist diese blasierte arrogante Art, den Dialog überhaupt zu verweigern, da dieser "rechte Pöbel" keiner Diskussion würdig ist.
Ich lese zwar diese Zeitung nicht, aber so weit ich das sehe sind das Argumente die in einer konservativen Partei vor 20-30 Jahren noch ganz normal waren.
Im Moment gibt es keine konservative Partei in Deutschland.
Man hat die Wahl zwischen ganz links, grün links, mittel links und soft links.
Man mus konservative oder rechte Parteien nicht mögen, aber ein Gespräch zu verweigern weil diese gar sooo schröcklich pfui gack sind, ist eine überhebliche und dämliche Attitüde.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von mensch » Montag 29. Dezember 2014, 19:55

martin v. tours hat geschrieben: Das widerlichste daran ist diese blasierte arrogante Art, den Dialog überhaupt zu verweigern, da dieser "rechte Pöbel" keiner Diskussion würdig ist.
Wer nach intensiver Auseinandersetzung mit weltanschaulichen Positionen keine Entscheidung treffen kann, welche weltanschaulichen Positionen außerhalb der Diskussion stehen, dem wünsche ich alles Gute.
Man mus konservative oder rechte Parteien nicht mögen, aber ein Gespräch zu verweigern weil diese gar sooo schröcklich pfui gack sind, ist eine überhebliche und dämliche Attitüde.
Was Du dämliche Attitüde nennst, ist für andere Menschen Haltung. Die JF ist kein konservatives Blatt, sondern eine Zeitung, die sehr nah an den Grenzen zum Rechtsextremismus agiert und hier ein Bindeglied darstellt. Wer dort tatsächlich einen fruchtbaren Beitrag zum Thema Asyl erwartet, der sucht vermutlich auch in Mein Kampf nach einem Ratgeber für den Umgang mit seinem jüdischen Nachbarn und zetert über die Nichtleser. Hier wird das Christentum instrumentalisiert. Wenn Du das durchwinken willst, musst Du Dich schon Fragen lassen, wie Du es mit dem Herrn hälst.
Zuletzt geändert von mensch am Montag 29. Dezember 2014, 20:00, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von mensch » Montag 29. Dezember 2014, 19:56

Exilfranke hat geschrieben:Auch, warum sich ein rechter Standpunkt oder rechte Argumente qua natura aus der Debatte ausschließen sollte?
Nicht "qua natura", sondern nach vernünftiger Prüfung.

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Re: Die Flüchtlingsfrage

Beitrag von gc-148 » Montag 29. Dezember 2014, 19:58

In Zeiten, da das öffentliche Singen von Weihnachtsliedern als Schande, Mißbrauch und Volksverhetzung gilt .....
Wer das öffentliche Singen von christlichen Weihnachtsliedern zur politischen Waffe umfunktioniert, muss sich Mißbrauch vorhalten lassen - und darf sich nicht in die skandalisierte Ecke zurückziehen.
Paulwitz beginnt also seine Kolumne mit einer Lüge!
Aber da es nun aus allen Ecken und Ebenen derzeit wieder so besonders penetrant erschallt, vom gutmenschelnden Provinz- und Verblödungskäseblatt über den amtskirchensteuerfinanzierten Berufsmoralprediger bis zum Politfunktionärsquacksalber jeglicher Couleur,
Kolumnen dürfen wohl alles - auch beleidigen...........
Nein, Jesus war kein „Asylant“. Maria und Josef auch nicht. Als Christus geboren wurde, waren seine Eltern nicht auf der Flucht,
dieser Qualitätskolumnist drischt auf einen selbstgezimmerten Popanz ein, den kein schwach Informierter jemals aufbauen würde.
als all jene herrisch auftretenden, iPhone-bewaffneten Levantiner, für die derzeit Gratis-Unterkünfte am Fließband aus dem Boden gestampft werden.
Das Handbuch "der Untermensch" lag wohl in Reichweite .... Zitat daraus: "Der Untermensch sehe zwar aus wie ein Mensch, sei jedoch eine „furchtbare Kreatur“, „geistig, seelisch tiefer stehend als jedes Tier.“ Er wird gekennzeichnet als Wesen mit „Zerstörungswillen“, „primitiver Begierde“ und „Gemeinheit“.
Ach ja, „Flüchtlinge“ wurden Maria und Josef mit ihrem Kind dann doch noch, als sie auf die alarmierenden Geschichten vom Herodianischen Kindermord hin kurzfristig die Koffer packten und in die benachbarte Provinz Ägypten auswichen.
Ja, sie packten kurzfristig ihre Koffer - wie bundesdeutsche Rentner - und wichen aus - wie unsere Rentner wegen des Winters kurzfristig nach Mallorca ausweichen.
Sie wichen aus indem sie eine Maschine von "Air David" bestiegen.
Diese benachbarte Provinz hatte mit der Heimat nur die römische Besatzung gemein.
Ach ja, unser Qualitätskolumnist hat ganz richtig geschrieben "Flüchtlinge" - denn nach der Definition der UNO ist nur der ein Flüchtling, wer die Grenze seines Heimatstaates überschritten hat. Auch nur dann tritt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Aktion.
Maria und Josef hätten von dieser Seite heute keine Hilfe erfahren.
Binnenflüchtlinge heißen im Französischen "deplacees" - und sind genauso armselig dran wie "Flüchtlinge".
Sie nahmen dort, wie wir aus den Quellen schließen dürfen, weder Geld- noch Sachleistungen in Anspruch, die ihnen im übrigen auch keine Behörde bewilligt hätte, keine hauptamtliche Betreuerschar stand bereit, um sie zu umsorgen, und sie bezogen, überflüssig zu erwähnen, weder eine kommunale Sammel- noch eine dezentrale Einzelunterkunft, schon gar nicht auf Kosten einer wie auch immer gearteten Allgemeinheit.
Dieser angebliche Historiker schließt aus Quellen, die nicht vorhanden sind - und baut dann mal wieder einen Popanz auf, um mit der angeblichen Überversorgung auf des Steuerzahlerskosten Stimmung zu machen. Die hiesigen Quellen zur Problematik nimmt er leider nicht zur Kenntnis.......
das ist keine Überzeichnung in einer Kolumne - sondern Schmieren-[Punkt]
Tatsächlich, man sollte in der Asyldebatte viel öfter an die Weihnachtsgeschichte denken. An die ganze.
Niemand sollte sich in dieser Debatte auf Leute wie diesen Schreiberling stützen - Argumente tragen sie nicht bei - dafür werfen sie Nebelkerzen und versprühen Gift und Galle - Brandstifter mit Schlips und Kragen.

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