Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

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lutherbeck
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von lutherbeck »

Tinius hat geschrieben:
Palmesel hat geschrieben:Das ganze Spekulieren ist bald passé: grün-schwarz kommt. Warum schließlich auch nicht... :|
Kretschmann zusammen mit dem Solarium-Thomas und dem Zwerg ohne Frau aus dem Oberland? Grusel...
Wolf? Ist er nicht mehr verheiratet?

Aber egal wie - solange die cdu solche Leute wie den Mini - Mappus Wolf nicht loswird, wird das nix mehr mit dem regieren.

Die Menschen haben die Nase voll von schleimigen Karrieristen aus der selbsternannten "BW - Partei"...

:kotz:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Tinius
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

lutherbeck hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:
Palmesel hat geschrieben:Das ganze Spekulieren ist bald passé: grün-schwarz kommt. Warum schließlich auch nicht... :|
Kretschmann zusammen mit dem Solarium-Thomas und dem Zwerg ohne Frau aus dem Oberland? Grusel...
Wolf? Ist er nicht mehr verheiratet?

Aber egal wie - solange die cdu solche Leute wie den Mini - Mappus Wolf nicht loswird, wird das nix mehr mit dem regieren.

Die Menschen haben die Nase voll von schleimigen Karrieristen aus der selbsternannten "BW - Partei"...

:kotz:
Wolf ist doch nur zum Schein für seine Partei verheiratet. Der weiss, wie der Hase läuft. Seine peinlichen Auftritte mit Tieren auf der Alm....er hat eine Geheimwohnung in Tuttlingen, die Gattin residiert in ihrem Kramladen in Ravensburg.

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lutherbeck
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von lutherbeck »

Eine Scheinehe also?

Quellenangabe?
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Tinius
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

lutherbeck hat geschrieben:Eine Scheinehe also?

Quellenangabe?

Hör mal......mir ist doch wurscht, ob die mal früher real zusammen waren oder nicht. Die örtliche Bevölkerung ist Quelle genug.
Glaubst du, du bekommst für alles Quellen?

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overkott
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Während Meinungsagenturen noch kurz vor der Wahl sehr an Baden-Württemberg interessiert waren, halten sie sich inzwischen deutlich zurück. Fast alle waren sich einig, dass die AfD bei 11 Prozent lag. Doch selbst die AfD-freundliche Agentur aus Thüringen wurde vom geheimen Wahlergebnis sehr überrascht.

Wo kamen die Schamschweiger nur her? Die Agenturen können nur mit den Schultern zucken. INSA müsste sagen: von der CDU und den Grünen. Forsa: von SPD und Grünen. Yougov: INSA hat recht. Forschungsgruppe Wahlen: quer durch die Bank.

Caviteño
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

overkott hat geschrieben: Wo kamen die Schamschweiger nur her? Die Agenturen können nur mit den Schultern zucken. INSA müsste sagen: von der CDU und den Grünen. Forsa: von SPD und Grünen. Yougov: INSA hat recht. Forschungsgruppe Wahlen: quer durch die Bank.
Die hohe Wahlbeteiligung läßt darauf schließen, das ein beträchtlicher Teil der "Schamschweiger" von der Partei der Nichtwähler kamen.

Im übrigen ist es schon merkwürdig, daß die AfD wohl in allen Umfragen unterschätzt wird. Ob das an den "Schamschweigern" liegt oder bewußt von den Meinungsforschungsinstituten im Wege des "vorauseilendem Gehorsams" so veröffentlicht wird - darüber kann man trefflich streiten. Unbekannt oder erstmalig wären derartige Manipulationen der Umfrageergebnisse nicht, wie Allensbach bei den Vorhersagen für die Republikaner zugab.
Für öffentliche Kritik sorgten Umfragen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1992 und Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei denen das Allensbach Institut die Umfragewerte der Partei Die Republikaner viel zu niedrig ansetzte. Allensbach prognostizierte 4,5 bzw. 4 Prozent Stimmenanteil. Die tatsächlichen Wahlergebnis der Republikaner lagen jedoch bei 1,9 und 9,1 Prozent. In einem Interview zu den Vorfällen räumte Renate Köcher ein, dass sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher die im Vorfeld der Wahl ihr bekannten höheren Umfragewerte nicht veröffentlicht hatte. Dieses Vorgehen stieß in der Publizistik und Wissenschaft auf Kritik.
https://de.wikipedia.org/wiki/Renate_K%C3%B6cher

Anstatt die "Schuld" für die unrichtigen Wahlergebnisse bei den von Dir so titulierten "Schamschweigern" zu suchen, solltest Du lieber die Aussagen der Meinungsmanipulatoren untersuchen. Auffällig war auch, daß die Vorhersagen in Sachsen-Anhalt immer genau unter 2% (19% durchgängig) und in Rheinland-Pfalz bei unter 1% lagen.
Eine Abweichung von 25% bei der Vorhersage (statt tatsächlich knapp 25% wurden nur 19% vorhergesagt) läßt sich wohl kaum mit "Schamschweigern" erklären, sondern entweder mit Unfähigkeit oder mit Manipulation.
Für mich ist jedenfalls die "Schweigespirale" ebenso wahrscheinlich wie die Absicht, der AfD nicht noch zusätzliche Aufmerksamkeit zu bieten, wenn die Ergebnisse mit der sonst üblichen Treffsicherheit vorhergesagt worden wären. Ein Viertel der Stimmen für die AfD hört sich ganz anders an als 19%.....

Caviteño
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Caviteño »

Die CDU in der Selbstverzwergungs-Falle
Die CDU versucht in Stuttgart etwas, was äußerst schwierig ist: aus der Position des Juniorpartners in einer Koalition heraus die führende Regierungspartei zu werden. Das spektakulärste Beispiel dafür lieferte 1969 die SPD nach der ersten Großen Koalition in Bonn. Dieses taugt freilich kaum als Blaupause für künftige Fälle.
(...)
In jüngerer Zeit ist das dagegen noch keiner Partei gelungen. Im Gegenteil. Es gilt eher die Regel, dass bei gut funktionierenden Regierungen der jeweilige Regierungschef samt seiner Partei die Erfolge einheimst, während die kleinere Partei für ihre Mitwirkung nicht belohnt wird. Die jüngsten Beispiele dafür gab es bekanntlich am 13. März: Die SPD stürzte trotz Regierungsbonus in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ab, die Grünen in Rheinland-Pfalz.
Solche Ergebnisse bilden eher die Regel als die Ausnahme. In Berlin zum Beispiel regierte die PDS/DieLinke zwischen 2001 und 2011 an der Seite der SPD – und schrumpfte von 22,6 auf 11,7 Prozent. Ähnlich ging es der CDU in Brandenburg. Sie regierte dort von 1999 bis 2009 als Juniorpartner der SPD und fiel in dieser Zeit von 26,5 auf 19,8 Prozent. In Hamburg verhalfen 2001 Schill-Partei und FDP der CDU zum ersten Mal seit 1953 wieder zum Bürgermeister-Posten. Drei Jahre später flogen beide Parteien aus der Bürgerschaft, und Ole von Beust holte die absolute Mehrheit. Nicht zu vergessen das Mitregieren der SPD im Bund zwischen 2005 und 2009: Ihr Beitrag zur Politik der Regierung Merkel/Müntefering bzw. Merkel/Steinmeier wurde von den Wählern nicht honoriert, sondern bestraft; die SPD fiel von 34,2 auf 23,0 Prozent.
Warum geht die CDU dann dieses Risiko ein? Die Antwort:
Als zweitstärkste Partei hätte die CDU noch zwei herausgehobene Ämter zu vergeben: das des Fraktionsvorsitzenden und das eines Landtags-Vizepräsidenten. Als Regierungspartei darf sie dagegen mit deutlich mehr Positionen rechnen. Nimmt man das aktuelle Kabinett mit 14 stimmberechtigten Mitgliedern als Maßstab, könnte die Union wohl auf 6 dieser Positionen hoffen. Dazu kommen dann noch weitere Ämter wie Regierungspräsidenten, die Leiter von Landesbehörden, Polizeipräsidenten oder die Chefpositionen in landeseigenen Unternehmen, bei deren Besetzung auch der kleinere Koalitionspartner nie leer ausgeht. All diese Positionen bleiben für eine Opposition unerreichbar.
Es gibt aus Sicht der CDU noch einen weiteren machtpolitischen Grund, unbedingt wieder mitregieren zu wollen. Zwischen 1955 und 2011 hat die baden-württembergische CDU immer den Ministerpräsidenten gestellt; in 16 dieser 61 Jahre regierte sie sogar mit absoluter Mehrheit. Dementsprechend sind viele leitende Positionen in den Ministerien wie in der gesamten Landesverwaltung mit CDU-Sympathisanten besetzt. Dieses Netzwerk hat Grün-Rot in den vergangenen fünf Jahren schon aus beamtenrechtlichen Gründen nicht völlig zerschlagen können. Eine Regierungsbeteiligung gäbe der CDU also nicht nur die Möglichkeit, die noch vorhandenen personellen Strukturen zu konservieren; sie könnte zudem wenigstens teilweise wieder rückgängig machen, was SPD-Minister verändert haben.

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lutherbeck
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von lutherbeck »

Nun ja, immerhin hat Strobel sich nun geäußert - und dem Guido die Hand gereicht;
ob das aber helfen wird ihn aus dem Sumpf zunehmender Unbedeutenheit zu ziehen ist noch unklar...
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Marcus
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Marcus »

Jetzt versuchen Grüne und Schwarze sich nicht nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner des beidseitig Zumutbaren zu einigen, sondern stellen die Ergebnisse auch noch unter Finanzierungsvorbehalt:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/b ... 2/1bzpifk/
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

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overkott
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Neuwahlen sind in Baden-Württemberg erst einmal abgewendet. Die Bundesregierung konnte das Land überzeugen, dass auch nach der Anerkennung der Maghreb-Staaten Verfolgte Schutz genießen.

Auch Hessen hat Hoffnung auf Anerkennung, wenn die Bundesregierung das Verfahren vereinfache.

In Rheinland-Pfalz wächst ebenfalls die Einsicht.

Tinius
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

overkott hat geschrieben:Neuwahlen sind in Baden-Württemberg erst einmal abgewendet. Die Bundesregierung konnte das Land überzeugen, dass auch nach der Anerkennung der Maghreb-Staaten Verfolgte Schutz genießen.

Auch Hessen hat Hoffnung auf Anerkennung, wenn die Bundesregierung das Verfahren vereinfache.

In Rheinland-Pfalz wächst ebenfalls die Einsicht.
Schwachsinnsanalyse.

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overkott
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von overkott »

Tinius hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Neuwahlen sind in Baden-Württemberg erst einmal abgewendet. Die Bundesregierung konnte das Land überzeugen, dass auch nach der Anerkennung der Maghreb-Staaten Verfolgte Schutz genießen.

Auch Hessen hat Hoffnung auf Anerkennung, wenn die Bundesregierung das Verfahren vereinfache.

In Rheinland-Pfalz wächst ebenfalls die Einsicht.
Schwachsinnsanalyse.
Niemand will Sie überfordern.

Tinius
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Re: Landtagswahl Baden-Württemberg 2016

Beitrag von Tinius »

overkott hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Neuwahlen sind in Baden-Württemberg erst einmal abgewendet. Die Bundesregierung konnte das Land überzeugen, dass auch nach der Anerkennung der Maghreb-Staaten Verfolgte Schutz genießen.

Auch Hessen hat Hoffnung auf Anerkennung, wenn die Bundesregierung das Verfahren vereinfache.

In Rheinland-Pfalz wächst ebenfalls die Einsicht.
Schwachsinnsanalyse.
Niemand will Sie überfordern.

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