Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Juergen
Beiträge: 26279
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Juergen »

Sarah Wagenknecht war in Paderborn.
Westfalenblatt hat geschrieben:Sahra Wagenknecht zeichnet pechschwarzes Bild von Deutschland
Alles schlecht

Paderborn (WB). In Deutschland geht es zutiefst ungerecht zu. Nur das Geld zählt. Reiche bestimmen die Politik maßgeblich mit, werden im Gegenzug verschont, während die normalen Bürger ausgebeutet werden. Dieses pechschwarze Bild von Deutschland hat Sahra Wagenknecht am Donnerstag bei der Kundgebung der Paderborner Linken gezeichnet. Sie verstieg sich zu der Behauptung, die Linke sei die einzige Partei, „die keine gekaufte Politik macht

220 Menschen kamen trotz Regens auf den Marktplatz, um die prominente Verfechterin sozialer Gerechtigkeit zu erleben. Und obwohl Deutschland international für seine Sozialpolitik vielfach gelobt wird, entwarf die 51-Jährige ein Untergangsszenario. Die soziale Spaltung im Land sei „unglaublich tief“, behauptete sie.

Bevor die Bundespolitikerin in eine dicke Audi-Limousine stieg, forderte sie bei der Kundgebung, auch Paderborn müsse sozialer werden.
:detektiv:
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
martin v. tours
Beiträge: 3085
Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von martin v. tours »

So sind sie halt die linken Vögel (wobei die Sarah Wagenknecht noch so einigermassen geht):
Große Limousinen für alle ! ...und weil das eben nicht so funktioniert dann eben für die privilierte Funktionärskaste .

Wie toll diese soziale Gerechtigkeit funktioniert hat man ja in der Däderedä gesehen.
Volvo für die Bonzen und für den normalen Genossen Pappkisten mit Mopedmotor (auf die er auch noch 10 Jahre warten musste).

Aber das kommt schon wieder . Die Masse ist ja so blöd das sie irgendwann wieder diese Bumsköpfe wählt.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Caviteño
Beiträge: 11191
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Caviteño »

Daraus:
21 Prozent mehr Menschen unter 25 seien jetzt arbeitslos als vor einem Jahr, die Mieten seien seit 2014 um 20 Prozent gestiegen, und jedes fünfte Kind lebe in Paderborn an der Armutsgrenze, rechnete sie vor.
Wie hoch mag unter diesen jungen bzw. in Armut lebenden Menschen bzw. Kindern wohl der Anteil derjenigen sein, die in den letzten Jahren "eingewandert" sind?
Wieviel der Mietsteigerungen ist auf die gewachsene Einwanderung in die Sozialsysteme zurückzuführen?

:hmm: :achselzuck:

Hat die Linke dagegen protestiert, um die Interessen ihrer Klientel zu wahren?

Juergen
Beiträge: 26279
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Juergen »

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 16:17

Wie hoch mag unter diesen jungen bzw. in Armut lebenden Menschen bzw. Kindern wohl der Anteil derjenigen sein, die in den letzten Jahren "eingewandert" sind?
Wenn Du mit „einwandern“ nicht nur die neu nach Deutschland eingewanderten Menschen meinst, sondern auch die aus anderen Städten nach Paderborn „eingewanderten“, dann triffst Du es gut.

Ein großer Teil des Einkommens geht heutzutage für Mieten und Nebenkosten drauf.
Die Uni hat in den letzten Jahren einen Bauboom hingelegt und die Studentenzahl ist stark gestiegen. Die Studenten müssen auch irgendwo wohnen. Zwar baut auch das Studentenwerk einiges an Studentenwohnungen, aber ein großer Teil drängt in den normalen Wohnungmarkt.
Als Vermieter kannst Du Dich beim Vermieten von großen oder sehr großen Wohnungen, die Du sonst am Markt kaum los wirst, eine goldene Nase verdienen, wenn Du sie als Studenten-WGs vermietest. Das Haus (4 Etagen) bei mir direkt gegenüber besteht ausschließlich aus Studenten-WGs.
Beispiele findet man hier: https://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in- ... 0.1.0.html

Hier mal ein paar Beispiele von Angeboten von WG-Zimmer in der Straße, in der ich auch wohne:
Zimmer in einer 2er WG: 13m² für 225,-€ zzgl. 50,-€ NK; also: 17.31€/m² kalt bzw. 21,15€/m² inkl. NK (Nachbarhaus von mir)
Zimmer in einer 5er WG: 16m² für 280,-€ zzgl. 45,-€ NK; also: 17.50€/m² kalt bzw. 20.31€/m² inkl. NK
Zimmer in einer 3er WG: 13m² für 198,-€ zzgl. 66,-€ NK; also: 15,23€/m² kalt bzw. 20,31€/m² inkl. NK
Zimmer in einer 2er WG: 16m² für 230,-€ zzgl. 50,-€ NK; also: 14,38€/m² kalt bzw. 17,50€/m² inkl. NK
Zimmer in einer 3er WG: 20m² für 270,-€ zzgl. 70,-€ NK; also: 13,50€/m² kalt bzw. 17,00€/m² inkl. NK
Zimmer in einer 3er WG: 17m² für 264,-€ also: 15,53€/m² kalt
Zimmer in einer 3er WG: 16m² für 305,-€ also: 19.06€/m² kalt

Im Vergleich:
Ich vermiete zwei Wohnungen in meiner Geburtsstadt. Ich nehme 5,-€/m² Kaltmiete
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Caviteño
Beiträge: 11191
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Caviteño »

Da täuscht natürlich der ausgerechnete m²-Preis, denn neben dem zugeteilten Zimmer muß auch noch ein Teil der anteiligen Fläche für Küche, Bad etc. berechnet werden.

Aber das Problem bleibt doch das Gleiche: Wenn sich die Bevölkerungszahl erhöht, steigt die Nachfrage nach Wohnraum und damit der Preis.

In Uni-Städten können die Preisanstiege besonders hoch sein, aber selbst hier im Ruhrgebiet hat sich der Wind gedreht. Wohnungen, die jahrelang leer standen, gehen plötzlich weg wie "warme Semmel" und auch bei Verkäufen findet sich immer ein Abnehmer.
Ich habe beides in unserem Haus in jüngster Zeit erlebt. Eine Dachgeschoßwohnung (4. Stock, kein Aufzug) stand jahrelang leer, wurde dann zu einem Spottpreis verkauft. Als der neue Eigentümer nicht mehr zahlen konnte, wurde sie im Zwangsversteigerungsverfahren verschleudert. Die neuen Eigentümer haben sie jetzt innerhalb weniger Monate an einen Investor verkaufen können.

Was sich auf dem Immobilien-, Aktien und Edelmetallmarkt z. Zt. abspielt ist außergewöhnlich. Die Preise steigen und steigen...
Daß Linke, Sozen und Grüne da auf die Idee kommen, die Investoren wegen "unverdienter Gewinne" abzukassieren oder gar zu enteignen, liegt doch in den Genen dieser Parteien und sollte niemanden überraschen.

Juergen
Beiträge: 26279
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Juergen »

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 19:36
Da täuscht natürlich der ausgerechnete m²-Preis, denn neben dem zugeteilten Zimmer muß auch noch ein Teil der anteiligen Fläche für Küche, Bad etc. berechnet werden.
Der anteilige Preis für Küche, Bad, Flur (etc.) ist da natürlich mit drin, denn der muß ja auf alle Mieter umgelegt werden. Der Anteil dieser Räume an der Wohnfläche ist allerdings meist gering.
Letztlich ist so ein „Wohnklo“ für Studenten aber immer noch günstiger als eine ganze Wohnung.
Auslöser für die Diskussion war ja die Frage nach jungen Armen. Wenn Du als Student Dein Studium über Bafög und/oder „Jobben“ finanzieren mußt, dann schlägt so eine Corona-Krise voll rein. Ich weiß nicht, wie viele Leute ich alleine am Telephon hatte, die sagte, daß sie in der Gastronomie jobbten und wegen des „Lockdown“ nun einen Job im Einzelhandel suchten. Manche waren sogar so blöd dabei zu sagen, daß sie den Job nur zeitweise suchten, bis ihr Lokal wieder öffnet. Klar, der Einzelhandel hat auch nichts besseres zu tun, als zu einem Sammelbecken für zeitweise arbeitslose Studenten zu werden. Erst angelernt werden und dann Tschüss sagen.
:roll:
Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 19:36
In Uni-Städten können die Preisanstiege besonders hoch sein, aber selbst hier im Ruhrgebiet hat sich der Wind gedreht. Wohnungen, die jahrelang leer standen, gehen plötzlich weg wie "warme Semmel" und auch bei Verkäufen findet sich immer ein Abnehmer.
Ich habe beides in unserem Haus in jüngster Zeit erlebt. Eine Dachgeschoßwohnung (4. Stock, kein Aufzug) stand jahrelang leer, wurde dann zu einem Spottpreis verkauft. Als der neue Eigentümer nicht mehr zahlen konnte, wurde sie im Zwangsversteigerungsverfahren verschleudert. Die neuen Eigentümer haben sie jetzt innerhalb weniger Monate an einen Investor verkaufen können.

Was sich auf dem Immobilien-, Aktien und Edelmetallmarkt z. Zt. abspielt ist außergewöhnlich. Die Preise steigen und steigen...
Daß Linke, Sozen und Grüne da auf die Idee kommen, die Investoren wegen "unverdienter Gewinne" abzukassieren oder gar zu enteignen, liegt doch in den Genen dieser Parteien und sollte niemanden überraschen.
Diese hohen Mietpreise betreffen natürlich vor allem größere Städte. Wenn man nur gewillt ist, ein paar Kilometer raus „aufs Land“ zu ziehen, sehen die Mietpreise ganz anders aus. Manche Dörfer wirken aufgrund des Leerstandes wie ausgestorben. Da liegt man bei Mieten im Bereich von 5€ bis 10€/m² oder teilweise sogar darunter. Selbst in Kurorten wie z.B. Bad Lippspringe bekommt man großzügige 90m² für unter 700€.

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

RomanesEuntDomus
Beiträge: 1253
Registriert: Montag 6. Juli 2015, 11:36

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 20:03
... Selbst in Kurorten wie z.B. Bad Lippspringe bekommt man großzügige 90m² für unter 700€.
Das ist kein Wunder. Bad Lippspringe hat dank seiner früheren kirchlichen Einrichtungen bis heute in weiten Kreisen einen Ruf als Folterkammer und Sadistenparadies.

Berichte von heute 60 bis 80-jährigen sind massenhaft im Internet zu finden, z.B. ...

https://netzwerkb.de/2013/03/17/suchen- ... lienstift/
Hallo
Ich war von 1960 bis 1962 als 12 jähriger mit einer offenen Tbc im Cecilienstift. Die Hölle auf Erden. Nur einige von sehr vielen Übergriffen von den „lieben Schwestern“. Nachts mit Handschellen ans Bett gefesselt, Stundenlang im eiskalten Duschraum eingespert. Erbrochenen Eintopf mit 2 Schwestern mit Gewald wieder eingelöffelt. Schlauch schluckn als Strafe. Post an die Eltern nicht abgeschickt sobald was Negatives genant wurde.1X im Monat 2Stunden Besuchzeit immer unter Beobachtung der Schwestern, sobald man den Eltern etwas negatives sagen wolte, wude von den schwestern eingeschritten(bitte lüge deine Eltern doch nicht an,sie haben doch genug Sorgen).Ich bin heute 70 aber von dieser Zeit noch immer stark Belastet. Zumal mir Jahzehnte niemand geglaubt hat.


Ein befreundeter Psychiater, dem ich vor Jahren zufällig erzählte, dass ich in den 60ern als damals 4-jähriger in kirchlicher Obhut war (und zwar im Caecilienheim in Bad Lippspringe!) äußerte so nebenbei, dass so ein typischer "Kuraufenthalt" in Bad Lippspringe allein genügt, um jemanden für erwerbsunfähig zu erklären und in Frührente zu schicken.

Juergen
Beiträge: 26279
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Juergen »

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 20:43
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 20:03
... Selbst in Kurorten wie z.B. Bad Lippspringe bekommt man großzügige 90m² für unter 700€.
Das ist kein Wunder. Bad Lippspringe hat dank seiner früheren kirchlichen Einrichtungen bis heute in weiten Kreisen einen Ruf als Folterkammer und Sadistenparadies.

Berichte von heute 60 bis 80-jährigen sind massenhaft im Internet zu finden, z.B. ...

https://netzwerkb.de/2013/03/17/suchen- ... lienstift/
Hallo
Ich war von 1960 bis 1962 als 12 jähriger mit einer offenen Tbc im Cecilienstift. Die Hölle auf Erden. Nur einige von sehr vielen Übergriffen von den „lieben Schwestern“. Nachts mit Handschellen ans Bett gefesselt, Stundenlang im eiskalten Duschraum eingespert. Erbrochenen Eintopf mit 2 Schwestern mit Gewald wieder eingelöffelt. Schlauch schluckn als Strafe. Post an die Eltern nicht abgeschickt sobald was Negatives genant wurde.1X im Monat 2Stunden Besuchzeit immer unter Beobachtung der Schwestern, sobald man den Eltern etwas negatives sagen wolte, wude von den schwestern eingeschritten(bitte lüge deine Eltern doch nicht an,sie haben doch genug Sorgen).Ich bin heute 70 aber von dieser Zeit noch immer stark Belastet. Zumal mir Jahzehnte niemand geglaubt hat.
Ein befreundeter Psychiater, dem ich vor Jahren zufällig erzählte, dass ich in den 60ern als damals 4-jähriger in kirchlicher Obhut war (und zwar im Caecilienheim in Bad Lippspringe!) äußerte so nebenbei, dass so ein typischer "Kuraufenthalt" in Bad Lippspringe allein genügt, um jemanden für erwerbsunfähig zu erklären und in Frührente zu schicken.
Wie sind denn die Quadratmeterpreise derzeit in Dachau?
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

RomanesEuntDomus
Beiträge: 1253
Registriert: Montag 6. Juli 2015, 11:36

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von RomanesEuntDomus »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 22:37
... Wie sind denn die Quadratmeterpreise derzeit in Dachau?
https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Dachau/1456
Der durchschnittliche Mietpreis in Dachau liegt bei 16,32 €/m².

Wie kommst du eigentlich ausgerechnet auf Dachau? Findest du etwa, dass man in Bad Lippspringe und anderen Orten, an denen die Kirche früher ihre schönen "Kinderheime" betrieben hat, auch Gedenkstätten wie in Dachau errichten sollte?

Das wird nicht mehr nötig sein. Die ehemaligen Insassen erinnern sich sowieso lebenslang, die große Mehrheit weiß inzwischen einigermaßen Bescheid darüber, was "kirchliche Obhut" bis in die 1960er Jahre und teilweise weit darüber hinaus bedeutete, und dem Rest, der noch von den "guten alten vorkonziliaren Zeiten" träumt, helfen sowieso keine Gedenkstätten.

Juergen
Beiträge: 26279
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Juergen »

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Montag 7. September 2020, 09:40
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 6. September 2020, 22:37
... Wie sind denn die Quadratmeterpreise derzeit in Dachau?
https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Dachau/1456
Der durchschnittliche Mietpreis in Dachau liegt bei 16,32 €/m².
Wie kommst du eigentlich ausgerechnet auf Dachau? Findest du etwa, dass man in Bad Lippspringe und anderen Orten, an denen die Kirche früher ihre schönen "Kinderheime" betrieben hat, auch Gedenkstätten wie in Dachau errichten sollte?

Das wird nicht mehr nötig sein. Die ehemaligen Insassen erinnern sich sowieso lebenslang, die große Mehrheit weiß inzwischen einigermaßen Bescheid darüber, was "kirchliche Obhut" bis in die 1960er Jahre und teilweise weit darüber hinaus bedeutete, und dem Rest, der noch von den "guten alten vorkonziliaren Zeiten" träumt, helfen sowieso keine Gedenkstätten.
Du hast die These in den Raum gestellt, daß in Bad Lippspringe die Mietpreise nicht so hoch sind, weil es damals derlei kirchliche Einrichtungen hab. Du meintest also, daß an einem Ort, der in der Vergangenheit historisch belastete Einrichtungen hatte, heutzutage die Mietpreise niedrig sind. Daher stellte ich meine Frage, wie die Mietpreise an einem Ort sind, an dem Greultaten der Nazis passiert sind.

Der von Dir mitgeteilte durchschnittliche Mietpreis läßt erhebliche Zweifel an der von Dir aufgestellten These aufkommen.

Alles weitere sind Nebelkerzen von Dir, um vom Thema abzulenken bzw. daraus ein neues Thema zu machen- :aergerlich:
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
Sascha B.
Beiträge: 2192
Registriert: Mittwoch 21. April 2010, 20:25
Wohnort: Bayern

Re: Rund um den SED-Nachfolger „Die Linke"

Beitrag von Sascha B. »

Die SED-Funktionärin Nagel zu den Ausschreitungen in Leipzig:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ewitz.html
Und natürlich haben die Menschen im Stadtteil Angst, dass sich die hohen Mieten auf den Mietspiegel auswirken. Das ist die ökonomische Seite. Aber es gibt auch eine lebenskulturelle Angst, dass das rebellische und dissidente Connewitz bedroht wird von andersdenkenden Menschen, die in den Stadtteil ziehen.
Die bunten Linken haben Angst davor dass ihr Stadtteil zu Bunt werden könnte.
Und Bedrohung durch Zuzug von Außen? :pfeif:

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema