Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

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Vir Probatus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Vir Probatus »

CIC_Fan hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
Pilger hat geschrieben:Wir leben leider wieder einmal in einer Zeit der Geschichte in der nicht jeden klar ist wer nun der Vicarius Iesu Christi ist.
ich erfreue mich immer wieder an solchen Privat-Theologien.
klar als nachkonziliarer Pfarrer hat man ja sonst keine Theologie
Wie war das Lied "Ich mach mir die Welt, ... wie sie mir gefällt" .
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Hubertus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Hubertus »

CIC_Fan hat geschrieben:das erinnert sehr an die These vom gefangenen Paul VI in Capri bis 1997 hielten Leute eisern daran fest
:hae?: Davon höre ich das erste Mal ... ist das Teil der "Doppelgänger"-These?
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Siard
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Siard »

@ umusungu, kephas, Vir Probatus

Sich über Menschen lustig zu machen, die sich darum bemühen mit dieser (zumindest für sie) schwierigen Situation umzugehen, ist ein Musterbeispiel für das Denken des Lagers der Demut und Bescheidenheit. :daumen-runter:

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

Hubertus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:das erinnert sehr an die These vom gefangenen Paul VI in Capri bis 1997 hielten Leute eisern daran fest
:hae?: Davon höre ich das erste Mal ... ist das Teil der "Doppelgänger"-These?
ja aus dieser These gingen 1978 2 Gruppen hervor
1.) Palmar de Troya
2.) eine kl. Gruppe vor allem in der Schweiz um einen herrn Mayer in Trimbach die sich auf die Aussage einer Bessesenen in Winterthur stützen daß Paul VI noch lebe

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Pilger
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pilger »

Protasius hat geschrieben:Das verstehe ich jetzt nicht: Benedikt ist nicht mehr Papst, aber noch Stellvertreter Christi, weil das mit dem Papstamt untrennbar verbunden ist; Franziskus ist Papst, aber noch nicht Stellvertreter Christi, obwohl das mit dem Papstamt untrennbar verbunden ist!?
Tja sehen wir uns einmal das Wort Berufung genauer an.

Unter Berufung im religiös-spirituellen Sinn wird der Ruf des Heiligen Geist verstanden, der einen zu einer bestimmten Lebensaufgabe drängt. Also Papst Benedikt XVI. wurde durch den Heiligen Geist zum Vicarius Iesu Christi berufen, ich glaube soweit stimmen wir alle zu und überein.

Eine Berufung ist ein Ruf dem kann man folgen oder nicht. Aber wie sieht ein Rücktritt von einer Berufung von einem Ruf aus?
Ich denke das ist völlig unmöglich, dem Ruf kann entsprochen werden oder nicht. Man bleibt jedoch gerufen.

Die Berufung zum Vicarius Iesu Christi kann aus der Logik nur in der Singularität einer Person ausgeübt werden.

Also haben wir nun ein Problem.

Entweder der Heiligen Geist hat sich bei der Berufung von Papst Benedikt XVI. zum Vicarius Iesu Christi geirrt oder es gibt jetzt zwei gerufene Personen zum Vicarius Iesu Christi was natürlicher Unsinn ist. Denn wenn nun auch noch Papst Franz als Papst zurücktreten würde hätten wir bald drei Personen die als Vicarius Iesu Christi berufen sind. Und das könnten ja auch noch mehr werden.......

Nein Vicarius Iesu Christi kann nur eine lebende Person sein.

Tja wie können wir das jetzt den heiligen Geist erklären hat er sich geirrt oder sich verrufen oder erging sein Ruf doch an zwei verschiedene lebende Personen? Hat er einen anderen gerufen, weil der zuvor gerufene weggelaufen ist?

Fragen über Fragen

Papst Franz ist sich dessen offenbar bewusst sein Auftreten nach seiner Wahl zum Papst „ich bin der neue Bischof von Rom“ seine Mimik und Gestik vor allem sein Verhalten zeigen dass sehr deutlich. Er hat weder die Wohnung des Vicarius Iesu Christi bezogen noch trägt er die Schuhe die ihm als Vicarius Iesu Christi für alle sichtbar erscheinen lassen.

Ich bin schon auf eure Erklärungen gespannt.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Vir Probatus »

Pilger hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:Das verstehe ich jetzt nicht: Benedikt ist nicht mehr Papst, aber noch Stellvertreter Christi, weil das mit dem Papstamt untrennbar verbunden ist; Franziskus ist Papst, aber noch nicht Stellvertreter Christi, obwohl das mit dem Papstamt untrennbar verbunden ist!?
Tja sehen wir uns einmal das Wort Berufung genauer an.

Unter Berufung im religiös-spirituellen Sinn wird der Ruf des Heiligen Geist verstanden, der einen zu einer bestimmten Lebensaufgabe drängt. Also Papst Benedikt XVI. wurde durch den Heiligen Geist zum Vicarius Iesu Christi berufen, ich glaube soweit stimmen wir alle zu und überein.

Eine Berufung ist ein Ruf dem kann man folgen oder nicht. Aber wie sieht ein Rücktritt von einer Berufung von einem Ruf aus?
Ich denke das ist völlig unmöglich, dem Ruf kann entsprochen werden oder nicht. Man bleibt jedoch gerufen.

Die Berufung zum Vicarius Iesu Christi kann aus der Logik nur in der Singularität einer Person ausgeübt werden.

Also haben wir nun ein Problem.

Entweder der Heiligen Geist hat sich bei der Berufung von Papst Benedikt XVI. zum Vicarius Iesu Christi geirrt oder es gibt jetzt zwei gerufene Personen zum Vicarius Iesu Christi was natürlicher Unsinn ist. Denn wenn nun auch noch Papst Franz als Papst zurücktreten würde hätten wir bald drei Personen die als Vicarius Iesu Christi berufen sind. Und das könnten ja auch noch mehr werden.......

Nein Vicarius Iesu Christi kann nur eine lebende Person sein.

Tja wie können wir das jetzt den heiligen Geist erklären hat er sich geirrt oder sich verrufen oder erging sein Ruf doch an zwei verschiedene lebende Personen? Hat er einen anderen gerufen, weil der zuvor gerufene weggelaufen ist?

Fragen über Fragen

Papst Franz ist sich dessen offenbar bewusst sein Auftreten nach seiner Wahl zum Papst „ich bin der neue Bischof von Rom“ seine Mimik und Gestik vor allem sein Verhalten zeigen dass sehr deutlich. Er hat weder die Wohnung des Vicarius Iesu Christi bezogen noch trägt er die Schuhe die ihm als Vicarius Iesu Christi für alle sichtbar erscheinen lassen.

Ich bin schon auf eure Erklärungen gespannt.
Und wenn nun Benedikt XVI heimgehen sollte: Dann muss der Heilige Geist zwingend Franz berufen?
(Franz der designierte Nachfolger sozusagen ?)
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Coelestin
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Coelestin »

1.) Mir scheint es Wortklauberei.
a) Papst Benedikt hat (leider) vollgültig sein Amt niedergelegt.
Hat ja schon mal jemand gemacht, Papst Coelestin V, (5.7.- 13.12.1294 = 5 Monate). Und damals war nicht Satans Rauch in der Kirche und hat alles verdunkelt. Insofern dürfte es problemlos funktioneren.
b) Papst Beneditk war zum Vicarius Iesu Christi berufen, hat es angenommen und sein Amt später niedergelegt. Wo ist das Problem?
Viele sind berufen, aber nur wenige auserwählt. Berufung ist keine sofortige physikalische Seinsqualität des Berufenen, auch bei Gottes Berufungen nicht. Selbst Maria wurde zuerst gefragt und war erst nach ihrem "Fiat" jungfräuliche Gottesmutter Jesu! Also nach Annahme der Berufung. Wieviele junge Menschen sind berufen, kommen aber nicht. Und wieviele sind Priester und hören wieder auf!
Hier mal das Gegenteil vom hl. Aloysius: Nicolas Francois de Lorraine!
http://www.saarland-biografien.de/Lorra ... rancois-de
8. März 1634 Laisierung, Verzicht auf das Kardinalat und Regierungsübernahme
1634-167 Regierender Herzog von Lothringen
Der blieb zwar ein lebenlang Bischof, durfte aber das Amt nicht mehr ausüben. Tat es auch nicht.

2.) Und wieviele üben das Amt aus und bekommen erst später die Bestätigung?
a) Hl. Hildegard und hl. Athanasius waren exkommuniziert. Das hinderte aber nicht ihre Heiligsprechung.
b) Die außerord.Hl. Messe war 5 Jahre verboten, wurde verfolgt (contra factum non es argumentum!) und nun vom Papst als nie verboten beschrieben.
c) Die Berliner Nuntiatur hat unsere (PiusX) Sakramente als gültig anerkannt. Jetzt wieder mal vom Papst
http://fsspx.de/de/kommuniqu%C3%A9-des-generalhauses-1

3.) Der Papst kann auch irren:
"Johannes XXIII. erkannte prophetisch die Zukunft: das Konzil wird eine neue Aussaat des Evangeliums sein, die nach dem Plan Gottes eine überreiche Ernte bringen wird. Die Saat wird um so mehr wachsen, je mehr ihre Arbeiter am Plan des Herrn mitwirken. Und es wird eine Zeit kommen, in der die Saat des erwählten Weizens wie ein Feld goldener Ähren zum Himmel aufragen wird." [Punkt] Vielleicht ist der Text ja Satire.
https://poschenker.wordpress.com/215/ ... anum-ii-6/

Was ist nun, wenn der Papst Franz stirbt? Muß Papst Benedikt dann erst noch wieder gewählt werden? Und wenn er annimmt?
rotbraunes ANTI-sozialistisch “Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.”Konfuz.
"Unsere Ökonomie => Schweinezucht = produktiv, Kind-Großziehen = unproduktiv" Fried.List, dt.Ökonom

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Coelestin
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Coelestin »

Noch so ein "Erweckungs-Erlebnisses" eines modernen Papstes:

PP Paul VI: "Ehre sei Gott! Und Ehre den Menschen, die dieses große Raumfahrtunternehmen bewerkstelligt haben! Ehre den Verantwortlichen, den Wissenschaftlern, den Erdenkern, den Organisatoren, den Arbeitern! Ehre allen, die diesen so kühnen Flug ermöglicht haben! Ehre allen, die in irgendeiner Weise damit zu tun haben! Ehre allen, die vor ihren wunderbaren Apparaten sitzend das Unternehmen leiten, und allen, die der Welt das Werk und die Stunde bekannt geben, die die wissende und mutige Herrschaft des Menschen auf die himmlischen Tiefen ausdehnt.“ An die Astronauten gewandt sagte der Heilige Vater mit bewegter Stimme: „Hier spricht zu Euch, von seiner Sternwarte in Castelgandolfo in der Nähe von Rom aus, Papst Paul VI. Ehre, Gruß und Segen Euch, die ihr den Mond erobert habt, das bleiche Licht unserer Nächte und unserer Träume. Bringt dem Mond mit unserer lebhaften Teilnahme die Stimme des Geistes, den Hymnus für Gott, unseren Schöpfer und Vater. Wir sind Euch nahe mit Unseren Wünschen und mit Unseren Gebeten. Mit der ganzen katholischen Kirche grüßt Euch Papst Paul VI.“. Gegen 23.00 Uhr verließ der Heilige Vater das Observatorium und begab sich wieder in seine Gemächer im Apostolischen Palast. Gegen 4.00 Uhr wurde er vom Direktor der Sternwarte, dem irischen Jesuitenpater Joseph O’Connell, telephonisch geweckt. Der Papst sah sich dann bis 5.30 Uhr am Fernsehschirm die Direktübertragung vom Mond an.

xxx OH wie schön ! ! ! xxxxxxxxx Aus kathnews natürlich xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Die Ehre Gottes gleich neben die Ehre der Menschen. So wie man sagen würde, ich habe viel Geld in der Tasche (300€) und bin reich wie Onassis.
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umusungu
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von umusungu »

Coelestin hat geschrieben:Noch so ein "Erweckungs-Erlebnisses" eines modernen Papstes:

PP Paul VI: "Ehre sei Gott! Und Ehre den Menschen, die dieses große Raumfahrtunternehmen bewerkstelligt haben! Ehre den Verantwortlichen, den Wissenschaftlern, den Erdenkern, den Organisatoren, den Arbeitern! Ehre allen, die diesen so kühnen Flug ermöglicht haben! Ehre allen, die in irgendeiner Weise damit zu tun haben! Ehre allen, die vor ihren wunderbaren Apparaten sitzend das Unternehmen leiten, und allen, die der Welt das Werk und die Stunde bekannt geben, die die wissende und mutige Herrschaft des Menschen auf die himmlischen Tiefen ausdehnt.“ An die Astronauten gewandt sagte der Heilige Vater mit bewegter Stimme: „Hier spricht zu Euch, von seiner Sternwarte in Castelgandolfo in der Nähe von Rom aus, Papst Paul VI. Ehre, Gruß und Segen Euch, die ihr den Mond erobert habt, das bleiche Licht unserer Nächte und unserer Träume. Bringt dem Mond mit unserer lebhaften Teilnahme die Stimme des Geistes, den Hymnus für Gott, unseren Schöpfer und Vater. Wir sind Euch nahe mit Unseren Wünschen und mit Unseren Gebeten. Mit der ganzen katholischen Kirche grüßt Euch Papst Paul VI.“. Gegen 23.00 Uhr verließ der Heilige Vater das Observatorium und begab sich wieder in seine Gemächer im Apostolischen Palast. Gegen 4.00 Uhr wurde er vom Direktor der Sternwarte, dem irischen Jesuitenpater Joseph O’Connell, telephonisch geweckt. Der Papst sah sich dann bis 5.30 Uhr am Fernsehschirm die Direktübertragung vom Mond an.

xxx OH wie schön ! ! ! xxxxxxxxx Aus kathnews natürlich xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Die Ehre Gottes gleich neben die Ehre der Menschen. So wie man sagen würde, ich habe viel Geld in der Tasche (300€) und bin reich wie Onassis.
es gibt immer Einzelne die eine sehr spezielle Sicht haben. Sei sie Ihnen gegönnt.

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Pilger
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pilger »

Coelestin hat geschrieben:1.) Mir scheint es Wortklauberei.
a) Papst Benedikt hat (leider) vollgültig sein Amt niedergelegt.
Hat ja schon mal jemand gemacht, Papst Coelestin V, (5.7.- 13.12.1294 = 5 Monate). Und damals war nicht Satans Rauch in der Kirche und hat alles verdunkelt. Insofern dürfte es problemlos funktioneren.
b) Papst Beneditk war zum Vicarius Iesu Christi berufen, hat es angenommen und sein Amt später niedergelegt. Wo ist das Problem?
Ob Papst Benedikt XVI. vollgültig die Cathedra Petri verlassen hat ist aufgrund der berechtigten Zweifel ob dies in völliger Freiwilligkeit geschah zu bezweifeln. Auf jeden Fall ist ein "freiwilliger" Rücktritt als Papst laut CIC möglich und gültig. Allerdings bleibt es fraglich ob ein "Rücktritt" von der Berufung zum Vicarius Iesu Christi möglich ist, nach meiner Glaubensüberzeugung ist das nicht möglich. Papst Benedikt XVI. ist weiterhin der Vicarius Iesu Christi - nur er - zu dem er durch den Heiligen Geist und nicht durch eine Wahl von Menschen berufen wurde.

Papst Coelestin V

Pietro del Murrone hat einen Brief an die versammelten Kardinäle geschrieben in welchem er die Kardinäle aufforderte nach einer zweijährigen Sedisvakanz, endlich zur Wahl zu schreiten. Am 5. Juli 1294 wurde schließlich Pietro del Murrone in einer Inspirationswahl zum Papst gewählt, vermutlich als Witz und Strafe für den Brief.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Coelestin_V.

Tja der angeführte Präzedenzfall ist bei genauer Betrachtung keiner.
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der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
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umusungu
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von umusungu »

Der Empfang von Taufe, Firmung und Weihe verleiht ein unauslöschliches Merkmal, auch die Bischofsweihe.

Die Wahl oder Bestellung zum Bischofsamt ist allerdings ein Rechtsakt in der Kirche, zu dessen Annahme in aller Regel die Bischofsweihe vorausgesetzt wird.
Die Wahl zum Bischof von Rom ist ebenfalls ein solcher Rechtsakt - bzw deren Annahme. Sie ist in freier Entscheidung angenommen worden - und kann auch frei wieder zurückgegeben werden.

Der Rücktritt vom Amt des Bischofs von Rom ist also kein theologisches Problem.

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Siard
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Siard »

Du widersprichst Coelestin also nicht.

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Pilger
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pilger »

umusungu hat geschrieben:Der Empfang von Taufe, Firmung und Weihe verleiht ein unauslöschliches Merkmal, auch die Bischofsweihe.

Die Wahl oder Bestellung zum Bischofsamt ist allerdings ein Rechtsakt in der Kirche, zu dessen Annahme in aller Regel die Bischofsweihe vorausgesetzt wird.
Die Wahl zum Bischof von Rom ist ebenfalls ein solcher Rechtsakt - bzw deren Annahme. Sie ist in freier Entscheidung angenommen worden - und kann auch frei wieder zurückgegeben werden.

Der Rücktritt vom Amt des Bischofs von Rom ist also kein theologisches Problem.
Codex Iuris Canonici
Can. 331 — Der Bischof der Kirche von Rom, in dem das vom Herrn einzig dem Petrus, dem Ersten der Apostel, übertragene und seinen Nachfolgern zu vermittelnde Amt fortdauert, ist Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden; deshalb verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann.

Ich verstehe immer noch nicht wie ein Papst von der Berufung des Heiligen Geist zum Vicarius Iesu Christi zurücktreten kann. Also ich sehe in dieser Frage aktuell ein exorbitant großes theologisches Problem Es sei denn man definiert und reduziert den Bischof von Rom nur noch zum primus inter pares dieser kann wirklich in freier Entscheidung des einzelnen sein Amt durch Wahl der Kardinäle annehmen - und kann sein Amt auch frei wieder an die Kardinäle zurückgegeben. Wenn ein Papst nicht mehr auch als Vicarius Iesu Christi verstanden wird oder auftritt sondern nur noch als primus inter pares moderiert und verkündet dann fehlt den Papst meines Erachtens jedwede göttliche Vollmacht. Das Papstamt wäre dann nur noch auf die Welt und die Menschen zugeschnitten. Ein Papst der nicht als Vicarius Iesu Christi lehrt ist der Lehre/Ideologie und der Meinung der Menschen der Welt unterworfen.

So wie ich fürchte ist diese Situation eines verweltlichten Papsttums in der katholischen Kirche wieder einmal eingetreten.
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo »

Pilger hat geschrieben:Ich verstehe immer noch nicht wie ein Papst von der Berufung des Heiligen Geist zum Vicarius Iesu Christi zurücktreten kann.
Deine Fixierung auf diesen "vicarius"-Titel ist Dein ganzes Problem und der Schlüssel zu Deinem mangelnden Verständnis.

Der Papst trägt solange diesen Titel, wie er Papst ist. Der Titel ist an das Papstamt gebunden, nicht an die Person des Amtsinhabers.
Außerdem bezeichnet er nicht eine juristische Tatsache, sondern eine theologische. Der Papst repräsentiert für die Gesamtkirche den Herrn Jesus Christus, so wie es der Bischof für die Diözese, der Pfarrer für die Pfarrei, der Vater für die Familie tut. Jeder dieser "Amtsinhaber" repräsentiert für seinen "Amtsbereich" Christus, ist dort ein "vicarius Jesu Christi" und dazu vom Heiligen Geist berufen. Wenn nun der Bischof oder Pfarrer sein Amt verliert, wenn der Vater nicht mehr in der Familie ist (zB durch Scheidung), dann repräsentiert er dort auch nicht mehr Christus.

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Maurus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Maurus »

Vicarius Jesu Christi ist jeder Gläubige. Der Bischof ist Vicarius Jesu Christi für seine Diözese und der Papst für die Gesamtkirche.

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Pilger
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pilger »

Also ein Bischof für die Diözese, der Pfarrer für die Pfarrei, der Vater für die Familie ist nicht Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“. sondern er spricht und lehrt stellvertretend für Christus. Im Übrigen macht das auch die Mutter in der Familie.

Hingegen der Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“ nur der Papst ist der dazu vom Heiligen Geist berufen wird.

=======================================================

Der liberale Modernismus in der katholische Kirche also der Geist der Welt der den Menschen der Welt nach dem Mund lehrt um so ihren Ohren zuschmeicheln. Hat die Zersetzung der katholischen Lehre der Evangelien der Bibel die Überlieferung der Väter und der Tradition der Kirche zum Ziel.

Jeder der innerhalb der katholischen Kirche, Gläubige planmäßig den liberalen Modernismus predigt, verkündet oder lehrt oder seinen pflichtmäßigen Auftrag zum Erhalt der wahren und reinen Lehre, nach der Bibel der Lehre der Väter und der Tradition der Kirche zum Schutze der göttlichen Wahrheit und der Reinheit der Lehre der Kirche missachtet. Macht sich der Zersetzung der Kirche Jesu Christus schuldig. Er versündigt sich gegen den Heiligen Geist und seiner Berufung zum Arbeiter im Weinberg des Herrn. Wer einen Verstand hat verstehe und erkenne die Zeichen dieser Zeit.

Die Synode wird diese Zeichen allen offenbaren, danach ist jeden kristallklar, ob es ein Schisma in der römisch-katholische Kirche gibt, oder gar schon eingetreten ist oder nicht. Ich bete um Hilfe an den Heilige Geist dass er den Geist der Welt Einhalt gebietet, so das er die Pforten der Kirche nicht überwinden kann und so die Einheit innerhalb der römisch-katholische Kirche erhalten möge.
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taddeo
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo »

Pilger hat geschrieben:Also ein Bischof für die Diözese, der Pfarrer für die Pfarrei, der Vater für die Familie ist nicht Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“. sondern er spricht und lehrt stellvertretend für Christus. Im Übrigen macht das auch die Mutter in der Familie.

Hingegen der Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“ nur der Papst ist der dazu vom Heiligen Geist berufen wird.
Das ist Deine Privattheologie, die nicht durch die Lehre und Tradition der Kirche gedeckt ist.
Man kann sich nur immer wieder wundern, warum manche Leute partout strengkatholischer sein wollen als die Kirche selber. :achselzuck:

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Hubertus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Hubertus »

taddeo hat geschrieben:
Pilger hat geschrieben:Also ein Bischof für die Diözese, der Pfarrer für die Pfarrei, der Vater für die Familie ist nicht Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“. sondern er spricht und lehrt stellvertretend für Christus. Im Übrigen macht das auch die Mutter in der Familie.

Hingegen der Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“ nur der Papst ist der dazu vom Heiligen Geist berufen wird.
Das ist Deine Privattheologie, die nicht durch die Lehre und Tradition der Kirche gedeckt ist.
Man kann sich nur immer wieder wundern, warum manche Leute partout strengkatholischer sein wollen als die Kirche selber. :achselzuck:
Vor allem, ich kapier's nicht (glaube ich) ... :hmm:

Der Bischof oder Hausvater ist also nicht Stellvertreter Jesu Christi, sondern spricht und lehrt stellvertretend für Christus? :hae?:
Das ist doch genau das, was ein "Stellverteter" tut!? Was sollte der denn anderes tun als stellvertretend zu sprechen und zu lehren? :achselzuck:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

Ich hätte es nicht für möglich gehalten aber auch Herr Englisch ist zum veritablen Opportunisten geworden
http://www.mittelbayerische.de/bayern-n ... 83324.html

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Maurus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Maurus »

Pilger hat geschrieben:Also ein Bischof für die Diözese, der Pfarrer für die Pfarrei, der Vater für die Familie ist nicht Vicarius Iesu Christi, „Stellvertreter Jesu Christi“. sondern er spricht und lehrt stellvertretend für Christus. Im Übrigen macht das auch die Mutter in der Familie.
Erläuter mal den Unterschied.
Pilger hat geschrieben:Die Synode wird diese Zeichen allen offenbaren, danach ist jeden kristallklar, ob es ein Schisma in der römisch-katholische Kirche gibt, oder gar schon eingetreten ist oder nicht. Ich bete um Hilfe an den Heilige Geist dass er den Geist der Welt Einhalt gebietet, so das er die Pforten der Kirche nicht überwinden kann und so die Einheit innerhalb der römisch-katholische Kirche erhalten möge.
Ein Schisma gäbe es nur, wenn sich danach Bischöfe oder Gruppen von Gläubigen vom Papst abwenden.

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

dazu kommt es nicht wenn man die hysterischen Reaktionen diverser konservativer Zirkeln betrachtet da gibt es Petitionen die BXVI anflehen an der synode teilzunehmen
eine nichts sagende Antwort von Em Burke wird gefeiert wie eine Offenbarung
das wird so nix mit einem Schisma
https://www.change.org/p/his-holiness-b ... ef=Default

http://www.kath.net/news/5259

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Maurus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Maurus »

CIC_Fan hat geschrieben:dazu kommt es nicht wenn man die hysterischen Reaktionen diverser konservativer Zirkeln betrachtet da gibt es Petitionen die BXVI anflehen an der synode teilzunehmen
eine nichts sagende Antwort von Em Burke wird gefeiert wie eine Offenbarung
das wird so nix mit einem Schisma
https://www.change.org/p/his-holiness-b ... ef=Default

http://www.kath.net/news/5259
Gottlob, denn ein Schisma ist jedenfalls eine vor Gott verworfene Angelegenheit.

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phylax
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von phylax »

Übersetzt heißt ja Pontifex Brückenbauer. Und wenn Franziskus ein solcher sein will, da kann er der Diskussion über ein Schisma nicht einfach so zusehen. Er hat die Pflicht und Schuldigkeit, andere Meinungen einzubinden. Er hat ein Gespür dafür zu haben, was er
Gegnern seiner Position zumuten kann, ohne sie zur Verzweiflung zu treiben. Das Bestreben, irgendwie frischen Wind in die Kirche zu bringen, darf eine solche Verantwortung nicht auslöschen. Auch das hat mit Demut zu tun, die er sonst immer einfordert.
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken

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Sempre
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Sempre »

phylax hat geschrieben:Übersetzt heißt ja Pontifex Brückenbauer. Und wenn Franziskus ein solcher sein will, da kann er der Diskussion über ein Schisma nicht einfach so zusehen. Er hat die Pflicht und Schuldigkeit, andere Meinungen einzubinden. Er hat ein Gespür dafür zu haben, was er
Gegnern seiner Position zumuten kann, ohne sie zur Verzweiflung zu treiben. Das Bestreben, irgendwie frischen Wind in die Kirche zu bringen, darf eine solche Verantwortung nicht auslöschen. Auch das hat mit Demut zu tun, die er sonst immer einfordert.
Einem Papst erklären, wie Papst geht? Geht das?

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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Isidor_von_Sevilla »

Sempre hat geschrieben:Einem Papst erklären, wie Papst geht? Geht das?
Wer den Begriff »Religionsfreiheit« in sein Gegenteil verkehren kann, der kann dann auch das! :pirat:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

Maurus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:dazu kommt es nicht wenn man die hysterischen Reaktionen diverser konservativer Zirkeln betrachtet da gibt es Petitionen die BXVI anflehen an der synode teilzunehmen
eine nichts sagende Antwort von Em Burke wird gefeiert wie eine Offenbarung
das wird so nix mit einem Schisma
https://www.change.org/p/his-holiness-b ... ef=Default

http://www.kath.net/news/5259

Gottlob, denn ein Schisma ist jedenfalls eine vor Gott verworfene Angelegenheit.
die frage wo den dann das schisma wäre hat eine akademischen Reiz aber das ist auch schon alles

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

phylax hat geschrieben:Übersetzt heißt ja Pontifex Brückenbauer. Und wenn Franziskus ein solcher sein will, da kann er der Diskussion über ein Schisma nicht einfach so zusehen. Er hat die Pflicht und Schuldigkeit, andere Meinungen einzubinden. Er hat ein Gespür dafür zu haben, was er
Gegnern seiner Position zumuten kann, ohne sie zur Verzweiflung zu treiben. Das Bestreben, irgendwie frischen Wind in die Kirche zu bringen, darf eine solche Verantwortung nicht auslöschen. Auch das hat mit Demut zu tun, die er sonst immer einfordert.
das hat seit 1870 kein Papst wirklich getan
(Leo XIII ausgenohmen den der war wirklich gebildet)
Kleriker haben in dieser Zeit einen Opportunismus entwickelt der seinen gleichen sucht und diesen dann mit dem Mäntelchen "gehorsam " behübscht so wird es nach dieser Synode auch sein

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phylax
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von phylax »

Sempre hat geschrieben:
phylax hat geschrieben:Übersetzt heißt ja Pontifex Brückenbauer. Und wenn Franziskus ein solcher sein will, da kann er der Diskussion über ein Schisma nicht einfach so zusehen. Er hat die Pflicht und Schuldigkeit, andere Meinungen einzubinden. Er hat ein Gespür dafür zu haben, was er
Gegnern seiner Position zumuten kann, ohne sie zur Verzweiflung zu treiben. Das Bestreben, irgendwie frischen Wind in die Kirche zu bringen, darf eine solche Verantwortung nicht auslöschen. Auch das hat mit Demut zu tun, die er sonst immer einfordert.
Einem Papst erklären, wie Papst geht? Geht das?
Ich äußere lediglich Erwartungen;
wie es jedem Menschen ergeht, der mit anderen zu tun hat. Du und ich treffen jeden Tag, auch im beruflichen Umfeld, auf Menschen, die Erwartungen an DIch/mich haben. Man (ich/Du) kann dann erklären, warum es bspw. so nicht geht, wie es der andere sich vorstellt
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken

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Juergen
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Juergen »

Zwischen Bescheidenheit und Eitelkeit
Kreuzknappe hat geschrieben:http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/09/ ... -ganz.html

Papst Franziskus in den USA ganz bescheiden in einem Fiat 500 - eine kleine Anmerkung dazu...

Papst Franziskus ist ein Papst, der mit den Medien umgehen kann. Er sorgt für Bilder, wie die Journalisten sie lieben. So auch jetzt bei seiner Ankunft in den USA: …
Gruß Jürgen

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RomanesEuntDomus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von RomanesEuntDomus »


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marcus-cgn
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von marcus-cgn »

Wir erinnern uns noch an das Bild von Franziskus abgenutzter Soutane. Heute wurde in einem Artikel in der "Welt" (24.9.) eine kleine Episode von der Reise nach Rio (2013) berichtet: Man hatte den Koffer des Papstes bereits ins Flugzeug gebracht, da wollte Franziskus auf dem Rollfeld wissen, wo der Koffer sei. Bereits an Bord wurde gemeldet. Dann solle man ihn wieder raus holen. Gesagt, getan. Der Koffer wurde wieder aus dem Flugzeug geholt und zu Franziskus gebracht. Jetzt konnte er ihn selber ins Flugzeug tragen. Am nächsten Tag stand in der Zeitung wie bescheiden der Mann ist, er trägt sein Gepäck selbst.

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

das ganze Pontifikat ist und bleibt eine schmierenkomödie sag ich ja

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