Sodom & Co. IV

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Raphael
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 09:22

Protasius hat geschrieben:
Samstag 9. Juni 2018, 22:33
Siard hat geschrieben:
Samstag 9. Juni 2018, 16:16
Einerseits folgst Du einer biologistischen Schiene, andererseits bist Du für die – in diesem Rahmen – unvernünftige Ehe. Vernünftig für die Sicherung des Fortbestands der Art ist sie nicht unbedingt.
Aus biologischer Sicht mE insofern schon, als eine Frau im Wochenbett (und auch eine hochschwangere) nicht oder doch nur eingeschränkt in der Lage ist sich selbst zu versorgen und zu beschützen und daher auf andere angewiesen ist; wenn ich die sozialen Sicherungssysteme ausblende, bleibt da in erster Linie der Vater des Kindes (oder ggf. die Familie). Angesichts der im Vergleich zu Tieren überaus langen Zeit, die Menschen bis zum Erreichen des Erwachsenenalters benötigen, ist eine auf Dauerhaftigkeit angelegte Partnerschaft wie die Ehe auch aus biologischer Sicht vernünftig.

Damit ist zugegebenermaßen nichts über Monogamie gesagt, aber der Aspekt der Dauerhaftigkeit ist mE auch biologisch angelegt.
Das menschliche Individuum ist eine geistig-körperliche Einheit! :ja:
Und wenn die Weitergabe des Lebens auf das rein Biologistische beschränkt werden würde, würde man dieser Einheitlichkeit nicht gerecht werden. Das zerbrechliche Gefäß, daß der Mensch ist (2 Korinther 4,7), braucht in den ersten Jahren einen geschützten Bereich, in dem es sich zu seinem Wohle entwickeln kann.
Diese Entwicklung findet wegen der Individualität nicht nur in körperlicher, sondern naturgemäß auch in geistiger Hinsicht statt. IMHO ist daher für soziologische Rahmenbedingungen zu sorgen, daß diese Entwicklung bestmöglich erfolgen kann; und das heißt: In einer Familie bzw. im Idealfall bei einem verheirateten Paar!
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Gracchus » Sonntag 10. Juni 2018, 09:49

Zusammenfassung zum Thema "Homosexualität":

1. Homosexualität ist zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommt.

2. Homosexualität wurde vor rund 2500 Jahren von angeblichen Propheten eines zunächst polytheistischen Vulkangottes (Vulkan Sinai - nicht identisch mit dem heute Sinai genannten Berg), später monolatrischen, noch später monotheistischen Gottes eines orientalischen Hirtenvolkes geächtet. Mit dem Christentum wurde diese scharfe Ächtung auch in Westeuropa eingeführt und homosexuelle Praktiken sogar durch geltendes Recht bis zu dem von christlichen Konfessionen, darunter die RKK, bekämpften, heute fast vollständigen Sieg der Aufklärung geahndet.

3. Homosexualität wird jedoch heute nicht mehr von allen christlichen Konfessionen geächtet. U.a. werden homosexuelle Paare in altkatholischen und z.T. auch evangelischen Kirchen "gesegnet".

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 09:57

homophobie ist heute ein wichtiges Element zur Identitätsdefinition konservativer Katholiken was ich da in den letzten 2 Jahren erlebt hab damit könnte man Bücher füllen

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Raphael
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 09:59

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
1. Homosexualität ist zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommt.
Diese Behauptung ist zweifelsfrei eine Petitio Principii! :ja:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 10:09

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:57
homophobie
... ist lediglich ein inhaltsleerer Kampfbegriff der Gay-Lobby! :maske:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 10:41

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
Zusammenfassung zum Thema "Homosexualität":
In welcher Schule warst Du?

Das ist keine Zusammenfassung der Diskussion, sondern Deine Meinung. Gerade Punkt 1 ignoriert völlig die Diskussion, die hier geführt wurde. Wenn ich das in meiner Schulzeit als Zusammenfassung verkauft hätte, hätte mein Lehrer nur gesagt "Thema verfehlt, 6, setzen".

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 10:45

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:57
homophobie ist heute ein wichtiges Element zur Identitätsdefinition konservativer Katholiken was ich da in den letzten 2 Jahren erlebt hab damit könnte man Bücher füllen
Das widerspricht sich komplett.
Konservative Katholiken definieren sich selten durch Haltungen, die man dem "Heute" oder der "letzten 2 Jahre" zuordnet.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 12:41

offertorium hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 10:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:57
homophobie ist heute ein wichtiges Element zur Identitätsdefinition konservativer Katholiken was ich da in den letzten 2 Jahren erlebt hab damit könnte man Bücher füllen
Das widerspricht sich komplett.
Konservative Katholiken definieren sich selten durch Haltungen, die man dem "Heute" oder der "letzten 2 Jahre" zuordnet.
das tun sie auch viel länger ich habe nur unglaubliches erlebt von frommen Katholiken seit klar ist das ich in einer schwulen Beziehung lebe wobei ich da jetzt nicht jammere wie böse die alle sind sondern ich sehe als Fallen der frommen Masken und tiefe Einblicke in die Psyche dieser Leute ,wobei man das ja nicht verallgemeinern kann

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 12:48

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:41
offertorium hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 10:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:57
homophobie ist heute ein wichtiges Element zur Identitätsdefinition konservativer Katholiken was ich da in den letzten 2 Jahren erlebt hab damit könnte man Bücher füllen
Das widerspricht sich komplett.
Konservative Katholiken definieren sich selten durch Haltungen, die man dem "Heute" oder der "letzten 2 Jahre" zuordnet.
das tun sie auch viel länger ich habe nur unglaubliches erlebt von frommen Katholiken seit klar ist das ich in einer schwulen Beziehung lebe wobei ich da jetzt nicht jammere wie böse die alle sind sondern ich sehe als Fallen der frommen Masken und tiefe Einblicke in die Psyche dieser Leute ,wobei man das ja nicht verallgemeinern kann
Es ist ja auch kein Wunder, wenn Du den "Nicht-Eingeweihten" ein großes Theater vorgespielt hast. :pirat:

Auf dem Kreuzgang-Treffen wirst Du auch mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt worden sein, weil die "armen, betrogenen Schweine" bewußt hinter das Licht geführt worden waren und daher von nix wußten ........
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 12:50

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
1. Homosexualität ist zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommt.
[sarkasmus]Inzucht, Kannibalismus, Pädosexualität etc. sind zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommen.[/sarkasmus]
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 13:05

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
2. …, heute fast vollständigen Sieg der Aufklärung geahndet.
Was hat die Aufklärung mit dem Umgang mit Homosexualität zu tun?
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
3. Homosexualität wird jedoch heute nicht mehr von allen christlichen Konfessionen geächtet. U.a. werden homosexuelle Paare in altkatholischen und z.T. auch evangelischen Kirchen "gesegnet".
Das es etwas gibt heißt nicht, daß es auch richtig ist.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 13:39

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:48
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:41
offertorium hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 10:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:57
homophobie ist heute ein wichtiges Element zur Identitätsdefinition konservativer Katholiken was ich da in den letzten 2 Jahren erlebt hab damit könnte man Bücher füllen
Das widerspricht sich komplett.
Konservative Katholiken definieren sich selten durch Haltungen, die man dem "Heute" oder der "letzten 2 Jahre" zuordnet.
das tun sie auch viel länger ich habe nur unglaubliches erlebt von frommen Katholiken seit klar ist das ich in einer schwulen Beziehung lebe wobei ich da jetzt nicht jammere wie böse die alle sind sondern ich sehe als Fallen der frommen Masken und tiefe Einblicke in die Psyche dieser Leute ,wobei man das ja nicht verallgemeinern kann
Es ist ja auch kein Wunder, wenn Du den "Nicht-Eingeweihten" ein großes Theater vorgespielt hast. :pirat:

Auf dem Kreuzgang-Treffen wirst Du auch mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt worden sein, weil die "armen, betrogenen Schweine" bewußt hinter das Licht geführt worden waren und daher von nix wußten ........
Also ich habe kein "Theater" gespielt ich hab schlicht nicht über mein Privatleben gesprochen ich hab nur immer darauf geachtet keine Vereinigung in der Tradiszene mit meiner Person zu belaste in dem ich keine Funktionen angenommen habe die mir immer wieder Angeboten wurden
Deinem Posting entnehme ich daß Du der Aufassung bist es sei in Ordnung jemand unhöflich zu behandeln weil er Schwul ist
ich war zwar nie auf einem Kreuzgang Treffen aber ich weiß daß andere Schwule dort absolut höflich behandelt wurden.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 13:41

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:50
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
1. Homosexualität ist zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommt.
[sarkasmus]Inzucht, Kannibalismus, Pädosexualität etc. sind zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommen.[/sarkasmus]
was aber unterscheidet diese Dinge von Homosexualität?
beim praktizieren dieser Neigungen werden Menschen geschädigt daher ist das nicht zu tolerieren

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 13:43

Siard hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:05
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
2. …, heute fast vollständigen Sieg der Aufklärung geahndet.
Was hat die Aufklärung mit dem Umgang mit Homosexualität zu tun?
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
3. Homosexualität wird jedoch heute nicht mehr von allen christlichen Konfessionen geächtet. U.a. werden homosexuelle Paare in altkatholischen und z.T. auch evangelischen Kirchen "gesegnet".
Das es etwas gibt heißt nicht, daß es auch richtig ist.
für einen Moslem ist die kath Messe auch nicht richtig und für einen Protestanten ist die Marienverehrung nicht richtig

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 13:44

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:39
Deinem Posting entnehme ich daß Du der Aufassung bist es sei in Ordnung jemand unhöflich zu behandeln weil er Schwul ist
Das spricht dafür, daß Du entweder nicht in der Lage oder nicht willens bist, die Postings Anderer sachgerecht zu interpretieren. :daumen-runter:

Es tritt mehr und mehr zu Tage, daß Du Dich in Deiner Opferrolle kommod eingerichtet hast! :roll:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 13:49

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:43
für einen Moslem ist die kath Messe auch nicht richtig
Das kommt erschwerend hinzu.
Ich dachte aber eher an einen Fall, wie den der Katzen. Diese spielen oft mit ihrer Beute – bevor sie sie töte.
Für Katzen ist es natürlich, auf Menschen aber nicht zu übertragen.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Sonntag 10. Juni 2018, 13:50

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:41
Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:50
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
1. Homosexualität ist zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommt.
[sarkasmus]Inzucht, Kannibalismus, Pädosexualität etc. sind zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommen.[/sarkasmus]
was aber unterscheidet diese Dinge von Homosexualität?
beim praktizieren dieser Neigungen werden Menschen geschädigt daher ist das nicht zu tolerieren
Ach ja? :hmm:
Ist das so? :detektiv:

Bei Inzucht ist eine der "Rechtfertigungsgründe", daß gegenseitiges Einvernehmen bestanden hat, als Bruder und Schwester miteinander geschnackselt haben. :auweia:
Es geht schließlich nicht immer nur um die die Tochter vergewaltigenden Vater .............

Bei Kannibalismus darf ich an der Fall Armin Meiwes erinnern!

Und die Praktiker der Pädosexualität an der Odenwaldschule wiesen auf die Ideale der "alten Griechen" hin, bei denen der Sex mit Kindern eine Art Initiationsritus selbiger sei und dem geistigen Fortkommen der Opfer dienen würden. :kotz:
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dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 13:54

stimmt aber was hat das mit Homosexualität zu tun?

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 14:01

Direkt nichts. Einer Segnung von homosexuellen Beziehungen in der evangelischen Kirche stehe ich aber – aufgrund der Rolle der Bibel – skeptisch gegenüber.
Und um gleich klar Stellung zu beziehen:
Ich sehen keinen Grund, warum staatlicherseits die "Ehe" von Mann und Frau, die keine Kinder wollen, bevorzugt werden. Wenn diese priviligiert werden, sollten auch homosexuelle Partnerschaften gleichgestellt sein – und als Ehe bezeichnet werden. Besonders in einem Staat, der auch Polygamie (bestimmter Gruppen) de facto anerkennt.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 14:30

Siard hat geschrieben:
Samstag 9. Juni 2018, 22:42
Diese Aufgaben erfüllt auch ein Familienverband, eine Sippe.
Das diese dann dauerhaft angelegt sein muß und sich gegen Gefahren von Außen besonders verteidigen muß wäre dann anzunehmen.
Die soziale Realität hierzulande ist aber nicht mehr unbedingt Großfamilie und Sittenverband. Für eine vernünftige Entscheidung muss man auch diese Situation mit berücksichtigen.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 14:31

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:41
das tun sie auch viel länger ich habe nur unglaubliches erlebt von frommen Katholiken seit klar ist das ich in einer schwulen Beziehung lebe wobei ich da jetzt nicht jammere wie böse die alle sind sondern ich sehe als Fallen der frommen Masken und tiefe Einblicke in die Psyche dieser Leute ,wobei man das ja nicht verallgemeinern kann
Ich tue mich einfach schwer mit diesem "Homophobie-Etikett", das immer wieder rausgeholt wird. M.E. hat sich hier auch niemand in einer Weise geäußert, die auf Homophobie schließen lässt.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 14:33

Und unter den gegebenen Umständen ist die Homosexualität nicht unvernünftig.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 14:35

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:54
stimmt aber was hat das mit Homosexualität zu tun?
Dein Argument war, dass Homosexualität im Gegensatz zur Inzucht niemanden schädige. Daraufhin wurde angemerkt, dass dieser Unterschied so nicht stimmt.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 14:36

Siard hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:33
Und unter den gegebenen Umständen ist die Homosexualität nicht unvernünftig.
Funktionieren 2018 die Geschlechtsorgane auf einmal anders?

Bonitas

Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Bonitas » Sonntag 10. Juni 2018, 14:40

Liebe Forumsmitglieder!

Stichwort Kategorischer Imperativ: Gelebte Homosexualität aller führt zum Aussterben der Menschheit. Demnach ist es unvernünftig. Das Leben der Klostergelübde und des Zölibats aller führe ebenfalls zum Aussterben der Menschheit. Ist das demnach ebenfalls unvernünftig und damit zu verwerfen?

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Gracchus » Sonntag 10. Juni 2018, 14:54

@ CIC-Fan: Kompliment für Dein Outing in einem Forum, welches von Anhängern der trotz begrüßenswertem gesellschaftlichen Wandel noch immer aktuellen katholischen Sexuallehre dominiert wird.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 15:37

Bonitas hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:40
Gelebte Homosexualität aller führt zum Aussterben der Menschheit. Demnach ist es unvernünftig.
Nein, bei dieser Menschheit ist es durchaus wünschenswert, daher vernünftig. :tuete:

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 15:39

offertorium hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:36
Siard hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:33
Und unter den gegebenen Umständen ist die Homosexualität nicht unvernünftig.
Funktionieren 2018 die Geschlechtsorgane auf einmal anders?
Nein. Aber im Zusammenhang mit der Ehe ist das hier unwichtig.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Gracchus » Sonntag 10. Juni 2018, 15:47

Siard hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 15:37
Bonitas hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:40
Gelebte Homosexualität aller führt zum Aussterben der Menschheit. Demnach ist es unvernünftig.
Nein, bei dieser Menschheit ist es durchaus wünschenswert, daher vernünftig. :tuete:
Das war wohl auch die Meinung Pauli, der, sinngemäß zitiert, schrieb, "es ist besser, ebenso wie ich ohne Frau zu leben, aber wenn das halt gar nicht geht, dann ist Heirat immer noch besser als Hurerei." :)

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von offertorium » Sonntag 10. Juni 2018, 15:49

Siard hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 15:39
offertorium hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:36
Siard hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 14:33
Und unter den gegebenen Umständen ist die Homosexualität nicht unvernünftig.
Funktionieren 2018 die Geschlechtsorgane auf einmal anders?
Nein. Aber im Zusammenhang mit der Ehe ist das hier unwichtig.
Das sind ja zwei verschiedene Dinge:

Die vernünftige Sexualität ergibt sich aus der biologischen Ausrichtung der Sexualorgane und ihrer Funktion. Das ist unabhängig von der jeweils herrschenden Gesellschaftsform, da sich die körperliche Beschaffenheit des Menschen nicht durch die Gesellschaftsform ändert.

Die Ehe ist in der herrschenden Gesellschaftsform zur Absicherung der Kinder und der Frau vernünftig. Unter anderen gesellschaftlichen Realitäten mag anstelle der Ehe zur Absicherung der Kinder u.U. die Sippe sinnvoll und vernünftig sein. Denn die Beschaffenheit der Umstände, die zur Absicherung von KIndern führen, können sich ändern.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 10. Juni 2018, 15:55

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:50
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 13:41
Raphael hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 12:50
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 09:49
1. Homosexualität ist zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommt.
[sarkasmus]Inzucht, Kannibalismus, Pädosexualität etc. sind zweifelsfrei natürlich, weil sie auch in der Natur vorkommen.[/sarkasmus]
was aber unterscheidet diese Dinge von Homosexualität?
beim praktizieren dieser Neigungen werden Menschen geschädigt daher ist das nicht zu tolerieren
Ach ja? :hmm:
Ist das so? :detektiv:

Bei Inzucht ist eine der "Rechtfertigungsgründe", daß gegenseitiges Einvernehmen bestanden hat, als Bruder und Schwester miteinander geschnackselt haben. :auweia:
Es geht schließlich nicht immer nur um die die Tochter vergewaltigenden Vater .............

Bei Kannibalismus darf ich an der Fall Armin Meiwes erinnern!

Und die Praktiker der Pädosexualität an der Odenwaldschule wiesen auf die Ideale der "alten Griechen" hin, bei denen der Sex mit Kindern eine Art Initiationsritus selbiger sei und dem geistigen Fortkommen der Opfer dienen würden. :kotz:
Also wir setzten mal das negative als gegeben so gehts natürlich auch ich versuche es mal mit der direkten Frage
wem wird bei einvernehmlichen Sex zwischen 2 Männern geschadet
Aber gehn wir die Sachen einzeln durch
1.) Bei Geschlechtsverkehr zwischen nahen Verwandten besteht immer die Gefahhr daß eventueller Nachwuchs ernste Schäden hat
2.) Bei der Geschichte in der Odenwaldschule gibt es einen klaren Geschädigten die Kinder
3.) Bei dem Fall Meiwes ist das Mord
das alles trifft auf einvernehmlichen schwulen Sex nicht zu

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Sonntag 10. Juni 2018, 15:56

offertorium hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 15:49
Die vernünftige Sexualität ergibt sich aus der biologischen Ausrichtung der Sexualorgane und ihrer Funktion.
Und wie ist die biologische Ausrichtung? Und ist dieses enggeführte Sexualitätsverständnis vernünftig?
Wie vernünftig ist (einvernehmlicher heteroexueller) Sex (mit Fortpflanzungsabsicht) mit einer/einem geschlechtsreifen 12-jährigen?
Um in obigem Sinne vernünftig zu sein spielt schlechterdings Einvernehmlichkeit keine Rolle.
Zuletzt geändert von Siard am Sonntag 10. Juni 2018, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.

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