Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

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Edi
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Re: Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

Beitrag von Edi » Dienstag 18. Juni 2019, 19:56

CSU-Maut und damit auch Merkel-Maut gescheitert, es drohen Schadensersatzforderungen.

https://www.stern.de/politik/deutschlan ... o6enn0czMQ

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... d8ZmCsrdcE
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Caviteño
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Re: Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 19. Juni 2019, 09:36

Hintergründe zu ganzen Verfahren:

Zurück auf Los bei der Pkw-Maut – Der Schaden ist groß

Da wurde von Dobrindt und Scheuer gemauschelt, was das Zeug hielt. Toll Collect wurde verstaatlicht, ein Sonderkündigungsrecht nicht wahrgenommen - hohe Kosten fallen an.

Man darf sicher sein, daß diese Figuren weiter an maßgeblicher Stelle sitzen werden - der Grund ist der allseits beklagte Fachkräftemangel....

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Edi
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Re: Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

Beitrag von Edi » Mittwoch 19. Juni 2019, 20:32

Als damals über die Maut diskutiert wurde, die die CSU durchsetzen wollte, aber Merkel nicht wollte, war ich der Meinung, wenn schon Maut, dann sollte man die Dinge rechtlich lange genug prüfen, bevor man etwas in Gang setzt. Das aber war der CSU nicht so wichtig. Ob es nicht besser wäre zu versuchen die KFZ-Steuer europäisch mehr anzugleichen, weiss ich nicht, aber Maut braucht ja viele Dinge bis sie klappt. Die jetzige Maut zahlt ja auch niemand anders als der Verbraucher, man kriegt sie ja auf den Rechnungen der Speditionen und der Lieferanten ausgewiesen.
Anders gesagt, die CSU hat mal wieder Mist gebaut samt der Merkel, die ursprünglich gegen die Maut war und das auch im Wahlkampf ausdrücklich gesagt hat. Mit mir wird es keine PKW-Maut geben, hat sie wörtlich gesagt. Das ist nicht das erste Mal, dass sie gelogen hat. Heute bedauert sie die fehlenden Mauteinnahmen! Heil Merkel ! https://www.youtube.com/watch?v=7PUR_WPj0JM
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taddeo
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von taddeo » Freitag 28. Juni 2019, 13:10

Wenn ich mich mal als Prophet versuchen sollte, würde ich voraussagen, daß es in spätestens 25 Jahren die deutschen Premium-Autohersteller in dieser Form wie heute nicht mehr geben wird. Jeder, der heute auf Elektro- und autonom fahrende Autos setzt, wird unweigerlich untergehen.

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Freitag 28. Juni 2019, 21:23

taddeo hat geschrieben:
Freitag 28. Juni 2019, 13:10
Wenn ich mich mal als Prophet versuchen sollte, würde ich voraussagen, daß es in spätestens 25 Jahren die deutschen Premium-Autohersteller in dieser Form wie heute nicht mehr geben wird. Jeder, der heute auf Elektro- und autonom fahrende Autos setzt, wird unweigerlich untergehen.
Punkt 1 - das befürchte ich auch
Punkt 2 - da widerspreche ich aber ganz deutlich

Der Elektroantrieb ist von der Politik gewollt, wobei mE weniger die Bundesregierung als vielmehr die chin. Regierung hier das Heft des Handelns in der Hand hat.
Wenn China vorschreibt, daß die Flotte eines Herstellers dort zu einem steigenden Anteil aus Elektrofahrzeugen bestehen muß, haben die deutschen Hersteller keine andere Wahl als entweder auf den Markt zu verzichten oder mitzumachen.
In Europa ist es ähnlich. Auch hier will die Politik den Verbrenner abschaffen. Dazu wird man ein ganzes Instrumentarium nutzen: von den Kaufprämien, über Steuererleichterungen und Vorzugsbehandlungen z.B. Parken uä bis hin zu einer drastischen Verteuerung von Benzin und Diesel - die frühere bench-mark der Grünen (5 DM/l) würde dann deutlich überschritten.
Die Politik gibt keine Fehler zu, deswegen wird man den Bürger zwingen, entsprechend zu konsumieren, d.h. auf Elektro- (oder ggfs. Brennstoffzelle)Autos umzusteigen und dafür positive und negative Anreize setzen.

Bis 2044 wird man auch überwiegend autonom fahrende Autos haben. Vor 25 Jahren (1994) wäre jeder belächelt worden, der vorhergesagt hätte, daß man heute die Zieladresse eingibt und dorthin gelotst wird. Heute eine Selbstverständlichkeit.

Warum wird die deutsche Automobilindustrie dann Schwierigkeiten haben?
Man geht in den Vorhersagen davon aus, daß in der mittleren Zukunft Autos nicht mehr gekauft sondern nur noch bei Bedarf gemietet werden. Außerdem ist ein Elektroantrieb technisch weniger anspruchsvoll als ein Verbrenner. Konkurrenten aus China, Indien oder anderen Ländern werden auf den Markt drängen und mit preisgünstigen Angeboten versuchen, Marktanteile zu gewinnen.

Ein Auto für die Familie - mal als Kleinwagen zum Einkaufen bzw. zur Arbeit oder als Familienkutsche in den Urlaub und bezahlt wird nur die Nutzung. Keine Parkplatzsorgen, die eigene Garage kann als Stauraum genutzt werden.....
Zuletzt geändert von Hubertus am Samstag 29. Juni 2019, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
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holzi
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von holzi » Samstag 29. Juni 2019, 14:07

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 28. Juni 2019, 21:23
[...]
Bis 2044 wird man auch überwiegend autonom fahrende Autos haben. Vor 25 Jahren (1994) wäre jeder belächelt worden, der vorhergesagt hätte, daß man heute die Zieladresse eingibt und dorthin gelotst wird. Heute eine Selbstverständlichkeit.
[...]
Da widerspreche ich etwas: ich kann mich gut erinnern, 1994 mit einem Vertreter geplaudert zu haben, der damals eines der ersten, damals noch sündteuren Blaupunkt TravelPilot im Auto hatte. Er schwärmte davon und meinte, dass das die Zukunft wäre. Also: ich behaupte, 1994 war das schon absehbar. Schreib 1984 und wir sind uns einig. Da war das echt noch Zukunftsmusik. Aber auch da bilde ich mir ein, schon in den 80ern bei Peter Lustigs Löwenzahn eine Folge zu dem Thema gesehen zu haben. Der Prototyp war ein kompletter Kastenwagen voll mit Großrechnertechnik.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

Caviteño
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Re: Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

Beitrag von Caviteño » Samstag 29. Juni 2019, 14:50

Da wirst Du wohl Recht haben, GPS war seit Mitte der 90'iger Jahre voll funktionsfähig.

Ich kann mich nur noch erinnern, daß Gorbatschow mal in D. war und Mercedes besuchte. Da erklärte man ihm mit Modellen, die die Erde und die sie umkreisenden Satelliten darstellten, wie Navigation künftig funktioniere wird.
Ich dachte nur: "Was soll das? Gibt doch Karten..."

Ich will auch nur sagen, daß die Entwicklung schneller voranschreitet, als wir uns das vorstellen. Mobilität ist -weltweit gesehen- ein Billionenmarkt und somit ist es nur natürlich, daß neue Wettbewerber auf den Markt kommen, zumal die Politik regulierend eingreift und den Verbrennungsmotor aussteuern will.
Verstärkt wird das noch durch den Klimahype, der entfacht wurde. Das ist es ziemlich einfach, die Steuern für fossile Brennstoffe drastisch zu erhöhen (ist ja für einen "guten Zweck") und so schon aus wirtschaftlichen Gründen den Übergang zum Elektroantrieb zu beschleunigen. Die sog. Energie"wende", die zu den höchsten Strompreisen in Europa führte, kann da als Beispiel dienen.

Wenn es ums Klima geht, gibt es kein "pillepalle" mehr - sagte die Kanzlerin. Man kann das auch als Drohung oder Angriff auf die Geldbörsen der Bürger verstehen.

Wohin der Weg geht, zeigt dieses Interview mit einem Stadtrat der Grünen in Berlin:
Autos verstopfen die Stadt an so vielen Stellen. Sie nehmen so viel Raum ein, dass andere Verkehrsformen, aber auch Aufenthalt und Begegnung im öffentlichen Straßenland zu wenig Platz haben.
(...)
Darum ist es sinnvoll, dass die Menschen nur noch selten Autos benutzen und wenn, dann ein Carsharing-Fahrzeug.
Ein einziges davon ersetzt nach einigen Untersuchungen acht, nach anderen sogar 19 Pkw.
(...)
Diese notwendigen Autoverkehre sollten natürlich alle möglichst bald mit erneuerbaren Energien fahren. Und wer sein eigenes Auto, auch nicht mehr mit Verbrennungsmotor angetrieben, behalten will für einen Familienausflug oder größere Besorgungen, der stellt es eben ein Stück vor der Stadt ab und pendelt dorthin mit Bus oder Bahn.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... w4qmCTqQIk

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Re: Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

Beitrag von Caviteño » Sonntag 7. Juli 2019, 16:57

Die größte Satellitenflotte der Welt betreiben weder die USA noch Russland oder die EU sondern ein Privatunternehmen mit dem Namen "Planet". Man hat 150 Satelliten im Einsatz, die täglich ein Bild der ganzen Erde machen.
Planet erstellt jeden Tag ein Bild der gesamten Landoberfläche der Erde mit einer Auflösung von drei Metern. Die meisten Satelliten heißen „doves“, Tauben. Das passt, denn sie fliegen als Schwarm um die Erde und die Größe kommt auch ungefähr hin. Es sind Satelliten in Schuhkartongröße. Planets Tauben sind sehr einfach konstruiert: eine Kamera, ein Funksystem und Solarzellen für die Stromgewinnung. Die Minisatelliten fliegen sehr günstig als Trittbrettfahrer ins All, wenn ein traditioneller großer Satellit gestartet wird, und in der Rakete noch Platz ist.
https://www.deutschlandfunk.de/satellit ... _id=442017

Der Einsatz der gelieferten Daten ist praktisch unbegrenzt:
BASF und Bayer sagen den Farmern, wann sie wässern oder düngen müssen, Versicherungen können Schäden abschätzen, selbst die Belegung von Parkflächen, Containersammelstellen usw. kann überprüft werden.
Die Satelliten selbst kosten nicht viel, viele Komponenten wurden selbst entwickelt:
„Wir haben viele zentrale Komponenten selbst entwickelt“, sagt Marshall, „die Funkantennen, die Teleskope, die Steuerungssoftware.“
Auf kleinstem Raum bringt Planet Technik unter, die noch vor wenigen Jahren den Raum eines Kühlschranks belegte. Zusätzlich spart das Unternehmen Baukosten, indem es anstelle teurer Spezialelektronik Chips und Sensoren nutzt, wie sie billig für Handys hergestellt werden.
Nach drei Jahren werden die Satelliten erneuert, weil es dann bessere Komponenten gibt.

Erstaunlich, was inzwischen alles möglich ist, vor allem wenn man die Anfänge noch miterlebt hat....

Juergen
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Re: Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

Beitrag von Juergen » Dienstag 9. Juli 2019, 18:07

Laserscanner-Messverfahren in Bielefeld und Gütersloh im Einsatz
Gericht: Laserblitzer-Fotos nicht verwertbar – Aus für »Bernhard« und »Nico«?

Saarbrücken/Bielefeld/Gütersloh (dpa/WB/acl). Ein Urteil im Saarland könnte nun auch Auswirkungen auf Bielefeld und Gütersloh haben. Zumindest für Autofahrer. Denn der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes hat entschieden, dass Messungen mit aktuellen Laserscannern – wie sie auch in Bielefeld und Gütersloh eingesetzt werden – nicht verwertbar seien.


Nach einer Expertenanhörung kamen auch die Verfassungsrichter zu dem Schluss, dass die derzeit gespeicherten Daten »keine zuverlässige nachträgliche Kontrolle des Messergebnisses« erlauben.

Die Speicherung der Rohdaten sei aber technisch ohne großen Aufwand möglich. Insofern seien die Grundrechte des Beschwerdeführers auf ein faires Verfahren und eine effektive Verteidigung verletzt
Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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