Alles zum Thema Straßen-, Schienen- u. Luftverkehr

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overkott
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Sonntag 27. Dezember 2015, 14:26

Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Wer jetzt noch Umwelt bewusst fährt, der kann noch ein bisschen mehr sparen: zum Beispiel nicht nur ein paar Cent, sondern auch Nerven. Amerikanisches Tempo 90 auf der Autobahn spart viel Beschleunigen und Bremsen. Du gleitest auf die Autobahn, fährst mit Tempomat eine Stunde Tempo 90, gleitest von der Autobahn. Wunderbar, ökologisch, erholsam.
Fernstrecken fahre ich fast ausschließlich mit dem Zug, nur 1-2 mal im Jahr in den Urlaub nehme ich das Auto für die längere Distanz. Dann finde ich alles unter 160km/h auf einer freien Autobahn höchst gefährlich, weil einschläfernd.
Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.

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Gallus
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Gallus » Sonntag 27. Dezember 2015, 14:32

overkott hat geschrieben:Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.
Nett unterhalten lenkt auch ab. Bei 220km/h voll konzentriert mit allen Sinnen auf der Fahrbahn, das ist sicherer.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Sonntag 27. Dezember 2015, 14:39

Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.
Nett unterhalten lenkt auch ab. Bei 220km/h voll konzentriert mit allen Sinnen auf der Fahrbahn, das ist sicherer.
Wer im Auto Rosenkranz betet, fährt ökologisch langsam. Flucher sollten dagegen stets auf Blitzer achten.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Gallus » Sonntag 27. Dezember 2015, 14:49

overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.
Nett unterhalten lenkt auch ab. Bei 220km/h voll konzentriert mit allen Sinnen auf der Fahrbahn, das ist sicherer.
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Sonntag 27. Dezember 2015, 14:58

Gallus hat geschrieben:Unterm Strich ist das Rohöl für vielleicht 1/4 des Literpreises verantwortlich. Der Rest wird von anderen Dingen verursacht. Dann kannst Du aber auch nicht erwarten, dass ein Sinken des Rohölpreises um 2/3 sich auch in einem Absinken des Benzinpreises um 2/3 niederschlägt. Ein Absinken um (1/4)*(2/3)=1/6 wäre da (wie gesagt nach einer schlampigen Serviettenrechnung) schon realistischer, solange die anderen Kosten konstant bleiben. Und das kommt über den Daumen gepeilt hin, ich zahle im Moment hier 1,28 für den Liter Super, das sind gut 30 cent weniger als in der Spitze vor einigen Jahren.
Wenn ich mich recht erinnere, war der Preis für einen Liter Super in der Folge der Finanzkrise im Winter 2008/09 auf etwa 1,05 Euro gesunken. Eigentlich hätte ich erwartet, dass sich das aktuelle Preisniveau jetzt auch in diesem Rahmen bewegen müsste. Aber wir befinden uns preislich aktuell um rund 20 Cent darüber.

Vorsichtig geschätzt dürfte der Durchschnittspreis für einen Liter Super im Jahr 2015 nur um etwa 12 bis 14 Cent unter dem Niveau von 2014 bewegen, das sind nicht einmal zehn Prozent Preisrückgang.

Wir werden ja sehen, wie sich die Kraftstoffpreise entwickeln, wenn ein Barrel Rohöl etwa wieder auf ein Preisniveau um die 50 USD ansteigen wird.
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Sonntag 27. Dezember 2015, 15:05

Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.
Nett unterhalten lenkt auch ab. Bei 22km/h voll konzentriert mit allen Sinnen auf der Fahrbahn, das ist sicherer.
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Walkürenritte 215:

https://www.youtube.com/watch?v=MDhjFXq6rXw

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Sonntag 27. Dezember 2015, 15:38

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Unterm Strich ist das Rohöl für vielleicht 1/4 des Literpreises verantwortlich. Der Rest wird von anderen Dingen verursacht. Dann kannst Du aber auch nicht erwarten, dass ein Sinken des Rohölpreises um 2/3 sich auch in einem Absinken des Benzinpreises um 2/3 niederschlägt. Ein Absinken um (1/4)*(2/3)=1/6 wäre da (wie gesagt nach einer schlampigen Serviettenrechnung) schon realistischer, solange die anderen Kosten konstant bleiben. Und das kommt über den Daumen gepeilt hin, ich zahle im Moment hier 1,28 für den Liter Super, das sind gut 30 cent weniger als in der Spitze vor einigen Jahren.
Wenn ich mich recht erinnere, war der Preis für einen Liter Super in der Folge der Finanzkrise im Winter 2008/09 auf etwa 1,05 Euro gesunken. Eigentlich hätte ich erwartet, dass sich das aktuelle Preisniveau jetzt auch in diesem Rahmen bewegen müsste. Aber wir befinden uns preislich aktuell um rund 20 Cent darüber.

Vorsichtig geschätzt dürfte der Durchschnittspreis für einen Liter Super im Jahr 2015 nur um etwa 12 bis 14 Cent unter dem Niveau von 2014 bewegen, das sind nicht einmal zehn Prozent Preisrückgang.

Wir werden ja sehen, wie sich die Kraftstoffpreise entwickeln, wenn ein Barrel Rohöl etwa wieder auf ein Preisniveau um die 50 USD ansteigen wird.
Was sagt das Kartellamt?

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Gallus » Sonntag 27. Dezember 2015, 15:40

overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.
Nett unterhalten lenkt auch ab. Bei 22km/h voll konzentriert mit allen Sinnen auf der Fahrbahn, das ist sicherer.
Wer im Auto Rosenkranz betet, fährt ökologisch langsam. Flucher sollten dagegen stets auf Blitzer achten.
Ich fluche nie im Auto, ich summe immer den Walkürenritt mit.
Walkürenritte 215:

https://www.youtube.com/watch?v=MDhjFXq6rXw
Da siehst Du mal, was passiert, wenn man zu langsam fährt und unaufmerksam wird.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Sonntag 27. Dezember 2015, 17:41

Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Mit Familie im Auto schläft man nicht ein, auch nicht beim ökologischen Cruisen im Durchschnitt. Man kann sich nett unterhalten oder am Steuer abwechseln. Die heute neben dem Tempomaten ebenfalls Standard mäßig vorhandene Klimaanlage sorgt für wach haltende 21 Grad im Auto.
Nett unterhalten lenkt auch ab. Bei 22km/h voll konzentriert mit allen Sinnen auf der Fahrbahn, das ist sicherer.
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Walkürenritte 215:

https://www.youtube.com/watch?v=MDhjFXq6rXw
Da siehst Du mal, was passiert, wenn man zu langsam fährt und unaufmerksam wird.
Wer langsam fährt, kann schneller und Energie effizienter bremsen als ein aufmerksamer Raser.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Gallus » Sonntag 27. Dezember 2015, 17:44

overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben: Wer im Auto Rosenkranz betet, fährt ökologisch langsam. Flucher sollten dagegen stets auf Blitzer achten.
Ich fluche nie im Auto, ich summe immer den Walkürenritt mit.
Walkürenritte 215:

https://www.youtube.com/watch?v=MDhjFXq6rXw
Da siehst Du mal, was passiert, wenn man zu langsam fährt und unaufmerksam wird.
Wer langsam fährt, kann schneller und Energie effizienter bremsen als ein aufmerksamer Raser.
Nutzt nix, die Reaktionszeit eines Kriechers im Tiefschlaf ist eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Caviteño » Dienstag 29. Dezember 2015, 08:40

Libertas Ecclesiae hat geschrieben: Wenn ich mich recht erinnere, war der Preis für einen Liter Super in der Folge der Finanzkrise im Winter 28/9 auf etwa 1,5 Euro gesunken. Eigentlich hätte ich erwartet, dass sich das aktuelle Preisniveau jetzt auch in diesem Rahmen bewegen müsste. Aber wir befinden uns preislich aktuell um rund 2 Cent darüber.

Vorsichtig geschätzt dürfte der Durchschnittspreis für einen Liter Super im Jahr 215 nur um etwa 12 bis 14 Cent unter dem Niveau von 214 bewegen, das sind nicht einmal zehn Prozent Preisrückgang.

Wir werden ja sehen, wie sich die Kraftstoffpreise entwickeln, wenn ein Barrel Rohöl etwa wieder auf ein Preisniveau um die 5 USD ansteigen wird.
Das waren wohl die absoluten Tiefstpreise im Winter 28/9. Damals lag der Rohölpreis auch vorübergehend nur bei 4 USD:
Die Ölpreisblase platzte im Sommer '8
(...)
Weltweite Rezessionssorgen gewannen Oberhand; und die Ölpreise brachen weiter ein. Von Juli bis Dezember reduzierten sich die Rohölpreise um 73 Prozent und schlossen das Jahr bei 4 $/Barrel ab.
und für 29:
Die Nachwirkungen der Rezession nach der Bankenkrise waren 29 das vorherrschende Thema am Ölmarkt. Geringe Nachfrage bei gleichzeitig stark überhöhten Lagerbeständen in den USA hielten die Ölpreise unten.
In den Frühlingsmonaten setzte sich Konjunkturoptimismus durch. Man wähnte die Konjunktur-Talsohle als erreicht und im Sommer als durchschritten. Im Herbst kletterten die Rohölpreise dann bereits wieder auf 7 Dollar pro Barrel.
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html

Der große Unterschied zu heute ist allerdings der Werteverfall des Euros. Im Dezember 28 lag der Kurs des USD bei ca. 1,4, heute erhält man für einen Euro nur noch 1,1 USD - also ein Wertverfall von über 2%.

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE ... elect=28

Zudem dürfte in den letzten fünf Jahren auch die Kosten im sog. "down-stream"-Bereich (Raffinerien, Verteilung usw.) gestiegen sein und erhöhen natürlich die Preise.

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Niels
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Niels » Samstag 2. Januar 2016, 11:52

Eine gute Nachricht für Ovi zum Jahresbeginn: http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... busse.html

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Vir Probatus
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 3. Januar 2016, 07:34

Niels hat geschrieben:Eine gute Nachricht für Ovi zum Jahresbeginn: http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... busse.html

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Die Definition "Maut für alle gewerblichen Transporte" wäre dann auch eine Maut für Taxen und Linienbusse kommunaler Verkehrsträger und natürlich auch für Airlines. Für diese existiert sie ja in dem Sinne schon. (Luftverkehrsabgabe seit 211).

Sobald in Deutschland irgendetwas einem Mitglied der Politikerkaste als zu billig erscheint, wird ein Geschrei nach neuen Abgaben angestimmt. Sehr gut zu beobachten, als jetzt der Dieselpreis mal für ein paar Stunden unter € 1,- fiel.
Da könnte ja ein Familenvater der 1 Liter im Monat vertankt u.U. € 1,- sparen und mit seinen Kindern dafür 4 Mal im Jahr in ein Hallenbad gehen. Das muss verhindert werden, und wenn es 5 Beamtenstellen kostet.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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overkott
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Dienstag 5. Januar 2016, 15:19

In der STVZO sollte ein Tempomat für alle PKW künftig verpflichtend vorgeschrieben und das Fahren mit Tempomat in Fahrschulen geübt werden. Auch innerörtlich kann sich das Fahren mit Tempomat emissionsmindernd auswirken. Beschleunigungs- und Bremsvorgänge sollen durch ein Fahren mit örtlicher Durchschnittsgeschwindigkeit vermindert werden.

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Protasius
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Protasius » Dienstag 5. Januar 2016, 15:58

overkott hat geschrieben:In der STVZO sollte ein Tempomat für alle PKW künftig verpflichtend vorgeschrieben und das Fahren mit Tempomat in Fahrschulen geübt werden. Auch innerörtlich kann sich das Fahren mit Tempomat emissionsmindernd auswirken. Beschleunigungs- und Bremsvorgänge sollen durch ein Fahren mit örtlicher Durchschnittsgeschwindigkeit vermindert werden.
Es wäre mir neu, daß man das Fahren mit Tempomat üben müßte; das ist so, als müßte man das Fahren mit automatischem Getriebe üben, wenn man bereits manuell schalten kann - man tut es einfach, wenn es notwendig ist.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Donnerstag 7. Januar 2016, 11:29

Protasius hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:In der STVZO sollte ein Tempomat für alle PKW künftig verpflichtend vorgeschrieben und das Fahren mit Tempomat in Fahrschulen geübt werden. Auch innerörtlich kann sich das Fahren mit Tempomat emissionsmindernd auswirken. Beschleunigungs- und Bremsvorgänge sollen durch ein Fahren mit örtlicher Durchschnittsgeschwindigkeit vermindert werden.
Es wäre mir neu, daß man das Fahren mit Tempomat üben müßte; das ist so, als müßte man das Fahren mit automatischem Getriebe üben, wenn man bereits manuell schalten kann - man tut es einfach, wenn es notwendig ist.
Ich schaue mir den Verbrauch des Autos an und weiß, wer den Tempomat nicht genutzt hat. Warum? Weil die Nutzer angeblich normal fahren, also wie sie es bisher gewohnt waren, ohne Tempomat.

Der Tempomat will nicht nur eingebaut, sondern auch genutzt werden. Es reicht also nicht, wenn der Bundesverkehrsminister die STVZO novelliert, wenn er über die Fahrschulen den Tempomat nicht auch in den Herzen verankert.

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Sempre
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Sempre » Donnerstag 7. Januar 2016, 14:01

overkott hat geschrieben:wenn er über die Fahrschulen den Tempomat nicht auch in den Herzen verankert
Der Maut- und Tempomat-Experte Professor Heinz Haber wurde nach dem zweiten Weltkrieg über das US-amerikanische militärische Geheimprojekt Operation Overcast sowie Operation Paperclip rekrutiert und arbeitete später u.a. an der University of California in Los Angeles am Institute of Transportation and Traffic Engineering.

In den 1960ern ist er bereits Experte für unauffälliges Verankern des Regierungswillens in den Herzen der Bürger. Wichtig dabei ist, dass ihm die Herzen nicht auf die Schliche kommen. Den Übertragungskanal des Regierungswillens (Minister => Fernsehprofessor => Äther => Mattscheibe => Herz) vertuscht er geschickt, indem er den Zuschauern erzählt, dass nur böse Diktatoren Regierungswillen über Kanäle übertragen würden, und die Technologie dazu noch gar nicht vorhanden sei. Solche Diktatoren würden dereinst den Tempomat über den Äther in feine ins Hirn eingelassene Drähte induzieren, ein gigantisches elektronisches Marionettentheater (ab 38:44):

(ab 38:44)

Aluhut ab!

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Mittwoch 13. Januar 2016, 12:19

Neue Modelle des Zafiras haben fantastische Verbrauchswerte laut Hersteller. Das gilt besonders für Dieselfahrzeuge. Nutzer aus dem Großraum München sprechen bei ihrem Modell B aus dem Jahr 2010 von 7,5 Liter auf 100 Kilometer im kombinierten Verkehr. Das liegt etwas über der Herstellerangabe. Wir haben so einen Wagen mit einem langfristigen Verbrauch von 7,0 Litern gekauft, was der Herstellerangabe entspricht. Inzwischen haben wir den langfristigen Verbrauch auf 6,5 Liter gesenkt. Denn im kombinierten Verkehr verbrauchen wir nur 5,4 Liter. Wenn wir auf der Autobahn durchs Bergische Land fahren liegt der Verbrauch allerdings bei 4,2 Litern. Dabei schnurrt der Zafira wie ein Kätzchen. Der Tempomat ist eine gute Hilfe.

Der Verbrauch pro 100 Kilometer steigt rapide an, wenn der Motor im Stand läuft.

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Hubertus
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 13. Januar 2016, 16:40

Der Opel-Tempomat ist allenfalls eine Notlösung mit Grundfunktion für Leute, denen es nichts ausmacht, beim Einschalten versehentlich rechts zu blinken. Ohne Automaticgetriebe ist ein Tempomat zudem nur halb so entspannend. Fahrer, die bereits Modelle eines schwäbischen Premiumherstellers gefahren haben, wissen, wie Tempomaten sinnvoll und zweckmäßig verbaut werden und freuen sich am Komfort und der Arbeitserleichterung, die ein solcher bietet.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Mittwoch 13. Januar 2016, 17:54

Ein Tempomat für Intelligente ist besser als kein Tempomat.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von holzi » Mittwoch 13. Januar 2016, 20:52

Ich fahre auch in der Stadt gerne mit Tempomat. Der Verbrauch ist dann tatsächlich geringer. Stimmt zwar, dass das mit Automatik noch besser ginge. Den ultimativen Tempomat hab ich im Tesla meines Nachbarn erleben dürfen. Stell's auf 50 km/h (+/- Toleranz :D) ein und dann kann ich im Stadtverkehr vollkommen ohne Bremse und Ga fahren. Hinter'm Bus stoppt er selber und fährt dem danach wieder brav hinterher. Ist mir aber trotzdem keine 80.000€ wert.
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von overkott » Mittwoch 13. Januar 2016, 22:20

Automatik ist ein Ding. Der Verbrauch wird dadurch beim Zafira nicht geringer. Soweit man noch bei Drehzahl 1.000 untertourig fahren kann, muss man auch mit Schaltgetriebe nicht unbedingt den Gang wechseln. Der Verbrauch von 4,2 Litern ergibt sich allerdings bei Drehzahl 2.000.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von taddeo » Mittwoch 13. Januar 2016, 22:52

Ich schaff den Normverbrauch meines 10 Jahre alten Wagens (mit 6-Gang Schaltgetriebe) im Normalfall problemlos, man darf halt nicht schneller als 130 auf der Autobahn fahren (wie bei den Prüfstandmessungen auch) - mit einer einzigen Einschränkung: es geht nicht mit dem normalen Diesel, den man überall kriegt, sondern nur mit dem sauberen Spezialdiesel.

Und wenn ich mir anschaue, was für Erfahrungen ich bisher mit Dieselfahrzeugen (auf insgesamt ca. 450.000 km) gemacht habe, dann halte ich unsere Politik für einen Hauptschuldigen der derzeitigen Misere mit zu hohen bzw. nicht einzuhaltenden Abgaswerten, Feinstaubbelastung in Städten und was da noch alles dazugehört: und zwar durch die Verpflichtung, dem Dieselkraftstoff diesen Drecks Biodiesel beizumischen. Der Spezialdiesel, den ich tanke, hat laut Deklaration keinen Biodiesel drin, kostet 10 Cent mehr als der normale und bringt bei mir fast 10% Kraftstoffersparnis (also preislich ein Nullsummenspiel). Außerdem läuft der Motor viel besser und produziert weniger Dreck (man merkt's am Ölzustand und am Verschleiß, z. B. des EGR-Ventils oder des Partikelfilters). Saubere Hochleistungskraftstoffe wären sicher ökologischer als dieses Feigenblatt Biodiesel.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Donnerstag 14. Januar 2016, 14:52

Stell dir vor, es ist Winter, und es könnte tatsächlich auch mit Eis und Schnee gerechnet werden:

Deutsche Bahn: Angekündigter Wintereinbruch

Und noch etwas:

Expertin: Ölpreis von unter 0 Dollar denkbar

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man für jeden Liter Kraftstoff, den man an der Zapfsäule tankt, noch ein paar Cents ausgezahlt bekäme.
:breitgrins:
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Caviteño » Freitag 15. Januar 2016, 10:13

Libertas Ecclesiae hat geschrieben: Und noch etwas:

Expertin: Ölpreis von unter 0 Dollar denkbar

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man für jeden Liter Kraftstoff, den man an der Zapfsäule tankt, noch ein paar Cents ausgezahlt bekäme.
:breitgrins:
Du bekommst doch auch den Strom nicht billiger oder sogar kostenlos, weil bei guten Witterungsbedingungen ein Überangebot an Strom aus erneuerbaren Energiequellen besteht und er deswegen verschenkt wird. Auf dem Gebiet haben wir ja schon eine solche Situation.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Caviteño » Samstag 16. Januar 2016, 13:01

Eine Eisenbahn quer durch Südamerika
Das Projekt klingt wie ein wahnwitziges Vorhaben, ein Zug quer durch Südamerika, durch das Amazonasgebiet, über die Anden. Vom brasilianischen Santos am Atlantik, durch Bolivien bis zum peruanischen Hafen Ilo am Pazifik.
Die Strecke soll zwar überwiegend dem Gütertransport dienen, aber auf einigen Abschnitten werden auch Personenzüge fahren. Die Idee kommt - natürlich - von den Chinesen, die sich in Südamerika kräftig einkaufen.
Eines ihrer anderen Projekte - ein zweiter Kanal durch Nicaragua.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von holzi » Sonntag 17. Januar 2016, 18:44

Caviteño hat geschrieben:Eine Eisenbahn quer durch Südamerika
Das Projekt klingt wie ein wahnwitziges Vorhaben, ein Zug quer durch Südamerika, durch das Amazonasgebiet, über die Anden. Vom brasilianischen Santos am Atlantik, durch Bolivien bis zum peruanischen Hafen Ilo am Pazifik.
Die Strecke soll zwar überwiegend dem Gütertransport dienen, aber auf einigen Abschnitten werden auch Personenzüge fahren. Die Idee kommt - natürlich - von den Chinesen, die sich in Südamerika kräftig einkaufen.
Eines ihrer anderen Projekte - ein zweiter Kanal durch Nicaragua.
Was die Schreiberlinge aber immer mit Amazonas haben?! Das Projekt spukt schon einige Zeit durch die Presse, aber die Trasse verläuft weeeeeeeiiiiiit weg von Amazonien, gut die peruanische Variante streift das Gebiet zumindest.
Bild
Quelle: http://www.lostiempos.com/diario/actual ... 2292.html
ist aber auch nicht unumstritten: http://oglobo.globo.com/economia/ferrov ... a-1768651
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von umusungu » Sonntag 17. Januar 2016, 18:51

Verkehrsinfrastruktur ist doch ein großes Problem in Lateinamerika, ebenso wie in Afrika oder auch Indien etc......
Das können wir uns in Europa mit dem breit ausgebauten Verkehrssystem überhaupt nicht vorstellen.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Sempre » Sonntag 17. Januar 2016, 19:20

@holzi

Der Begriff Amazonasgebiet mag nicht den brasilianischen Bundesstaat Amazonas oder irgendeine Gegend um den Fluss selbst sondern das (hydrologische) Einzugsgebiet, das Amazonasbecken bezeichnen.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Sempre » Sonntag 17. Januar 2016, 20:22

umusungu hat geschrieben:Verkehrsinfrastruktur ist doch ein großes Problem in Lateinamerika, ebenso wie in Afrika oder auch Indien etc......
Das können wir uns in Europa mit dem breit ausgebauten Verkehrssystem überhaupt nicht vorstellen.
Keine Sorge, es wird keine 20 Jahre mehr dauern, bis man sich das auch in Europa nicht mehr vorstellen können muss, sondern bestaunen kann.

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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von holzi » Sonntag 17. Januar 2016, 21:03

Sempre hat geschrieben:@holzi

Der Begriff Amazonasgebiet mag nicht den brasilianischen Bundesstaat Amazonas oder irgendeine Gegend um den Fluss selbst sondern das (hydrologische) Einzugsgebiet, das Amazonasbecken bezeichnen.
Mag ja sein, aber mich nervt, dass auch wenn's um den Süden geht, in der Presse immer wieder der Amazonas auftaucht. So sicher wie das Amen in der Kirche.
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Caviteño
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Re: Alles zum Thema Straßen- und Schienenverkehr

Beitrag von Caviteño » Montag 18. Januar 2016, 00:17

Danke für die Karten, auf denen man den Linienverlauf gut nachvollziehen kann. In diesem Zusammenhang eine Frage:

Die nördlich verlaufende Variante ist viel länger als die direkte Verbindung über Bolivien. Warum wird ein solcher Streckenverlauf geplant?
Mir ist schon klar, daß der Bau einer Eisenbahn durch das bolivianische Hochland (La Paz liegt weit über 3.000 m hoch) hohe Anforderungen stellt. Das dürfte aber für die Chinesen, die auch eine Bahn nach Tibet gebaut haben, kein Problem sein.
Es ist daher mE nicht der entscheidende Grund. Sind z.B. die Beziehungen zwischen Brasilien und Bolivien angespannt? Ein anderer Grund könnten natürlich auch sein, daß der Bahnverlauf über Porto Velho durch ein Gebiet führt, das für den Export von (landwirtschaftlichen?) Produkten nach China (künftig) besonders wichtig ist/sein wird.

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