"Veggie-Day": donnerstags fleischlos

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Yeti
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Yeti »

taddeo hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Was er über die Kirche schon gesagt hat, ist teilweise auch zum Erbrechen.
:daumen-rauf: (Laß das "teilweise" weg, dann stimmt es völlig.)
Der einzige Kabarettist, bei dem ich bedaure, mal Geld für einen Live-Abend ausgegeben zu haben. Und zwar genau aus diesem Grund.
"sich selbst mit einem kritischen Augenzwinkern sehen zu können"
Ich bezweifle auch, dass er das bei sich selbst schafft. Sein stilisiertes Äußeres und seine Manierismen sprechen eher für eine Profilneurose. Und wie viele "linken Vorbilder" hat er eine gebrochene Biographie, weil er nie erwachsen wurde. Wenn er nicht Kabarettist geworden wäre, würde er nur ein weiteres schwindsüchtiges Zigarettenbürscherl in der Fußgängerzone darstellen. So kann er die Maske des "Intellektuellen" tragen, wie sie der anklagende Weltschmerz linker Larmoyanz bei Konstantin Wecker und Hannes Wader seit jeher trägt. "Geist" ist jedoch bei ihm nur, was er auslässt. So sind die Pausen in seinen Vorträgen noch am angenehmsten - wenn man wegsieht. Da kann man selbst als "Linker" Abende deutlich günstiger verbringen.
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Edi
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Edi »

Palmesel hat geschrieben:Seine Eltern sind dort weg, als er vier war, und er ist deutscher Staatsbürger. Die Ausländerfeindlichkeit geht also, wenn schon nicht ins Leere, dann aber sicher voll daneben.

Zugegeben, ich sehe ein, warum er nicht so beliebt ist. Er verlangt dem Zuhörer ab, sich selbst mit einem kritischen Augenzwinkern sehen zu können, und das disqualifiziert ihn für ein Gros des Volksgeleuts.

Die Fachlichkeit ist bei ihm mitunter kritikwürdig, weil er Richtiges in falsche Kausalitäten bettet, vermutlich geschuldet der Dramaturgie, aber ich mag seine ruhige Art, und dass er den Fokus nicht auf "die da oben" richtet, sondern auf das Hinterfragen eines jeden selbst.
Er redet durchaus auch über die Politik und die Politiker, wenn auch nicht nur. Das ist dir wohl entgangen. Allerdings bringt er auch vieles durcheinander.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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HeGe
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von HeGe »

Apropos Limburg: :patsch:
FNP hat geschrieben:Nach Veganer-Protest: Bürgermeister tauscht Rathaus-Glockenspiel aus

Es klingt wie ein vorgezogener Aprilscherz: Eine Veganerin aus Limburg stößt sich am vermeintlich tierfeindlichem Inhalt der Glockenspiel-Melodie des Rathauses "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen". Sie protestiert beim Bürgermeister – und hat Erfolg damit. [...]
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

"Der Mensch ist nicht auf Erden, um alles, was Wald, Wiese, Feld oder Garten abwerfen, in seinem Magen wie in einer Art Futterspeicher zu sammeln, auch nicht dazu, um eine Art Kirchhof oder Friedhof für tote Tiere zu sein. Vielmehr soll er hier auf Erden die Macht des Geistes über die Materie beweisen.

Dazu muß er sich der Unbegrenztheit des Gesinnes, der Seele, des Geistes und der Individualität oder Entität seines Wesens bewußt werden und lernen, nicht nur das Zeitliche und Vorübergehende zu genießen und sich daran zu erfreuen, sondern auch das ewige Leben zu leben und ein Zeuge des lebendigen Gottes zu sein.

Die menschlichen Hauptfähigkeiten liegen nicht im Magen oder im Verdauungskanal, sondern im Gesinn des Menschen, das keine Begrenzungen kennt, weil es ihm das objektive und das abstrakte Denken zugleich ermöglicht. Er kann nicht nur alles Irdische begreifen und das Himmelsgewölbe erforschen, sondern sich auch vermittels der Wieder-Erinnerung alle Schöpfungs- und Entwicklungsvorgänge aller Zeiten vergegenwärtigen."

O.Z.A. Hanish
Gründer der Mazdaznan-Bewegung

http://www.mazdaznan.eu/de/mazdaznan/er ... ernaehrung

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Marion
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Marion »

Dieter hat geschrieben:
Samstag 11. Februar 2017, 12:59
... sondern auch das ewige Leben zu leben ...

http://www.mazdaznan.eu/de/mazdaznan/er ... ernaehrung
Worauf ein Christ hofft, daß Christus das einem geben wird, will da jemand daß man es jetzt schon lebt. Merkwürdige Anforderung!
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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Protasius
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Protasius »

Was bitte ist denn das Gesinn?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Sempre
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Sempre »

Aus Wikipedia:
Harald Baer u. a. (Hrsg.): Lexikon neureligiöser Gruppen, Szenen und Weltanschauungen. Herder hat geschrieben:Die Mazdaznan-Lehre ist Ausdruck der westlichen Rezeption asiatischer Heilsvorstellungen und -praktiken. Ha'nish variierte die Rassenlehre der damals erfolgreichen neureligiösen indisch-arischen Theosophie von Helena Blavatsky (1831–1891) und übernahm in seiner Atemlehre Elemente des Yoga.
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

Das ist alles bekannt und kann bei Wikipedia nachgelesen werden.

Mazdaznan hat sich nie zu einer Gemeinschaft entwickelt, die den Anspruch hatte, eine eigene Religion zu sein.

Die Menschen, die heute die Seminare von Mazdaznan besuchen, tun dies ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen. Das, was Mazdaznan zur Ernährung des Menschen sagt, wird von Wissenschaftlern bestätigt. Sympathisch finde ich es, dass die Rede ist von der Macht des Geistes über die Materie.

In der Anfangszeit der Bewegung gab es, wohl beeinflusst von Blavatzky, Aussagen von Hanush zur Rassenlehre. Diese wird aber schon seit langem nicht mehr vertreten, sondern man betont die Gleichheit aller Menschen.

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Protasius
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Protasius »

Dieter hat geschrieben:
Samstag 11. Februar 2017, 12:59
Er kann nicht nur alles Irdische begreifen und das Himmelsgewölbe erforschen, sondern sich auch vermittels der Wieder-Erinnerung alle Schöpfungs- und Entwicklungsvorgänge aller Zeiten vergegenwärtigen.
Wieder-Erinnerung klingt noch eigenartiger als Gesinn. Gibt es irgendwo eine saubere Definition dieser Begriffe?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Sempre
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Sempre »

Gesinn ist möglicherweise luxemburgisch und bedeutete dann Sehen.
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Sempre
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Sempre »

Dieter hat geschrieben:
Samstag 11. Februar 2017, 18:19
Die Menschen, die heute die Seminare von Mazdaznan besuchen, tun dies ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen.
Warum zitierst Du dann esoterischen Quatsch wie folgenden?
Er kann nicht nur alles Irdische begreifen und das Himmelsgewölbe erforschen, sondern sich auch vermittels der Wieder-Erinnerung alle Schöpfungs- und Entwicklungsvorgänge aller Zeiten vergegenwärtigen.
Wie Normalsterblichen solches möglich sein soll, wird nicht erläutert.
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

Vieles, was wir Christen heute als unseren ureigenen Glauben betrachten, ist persisches Denken, also geprägt von Zarathustra. Dieses Denken kreist um Gegensätze: Gott - Teufel, Gut - Böse, Gott - Mensch, Himmel - Hölle.

Wenn wir uns mit der Theologie Zarathustras beschäftigen, stoßen wir immer wieder auf Bekanntes.

Da Zarathustra ca. 2000 Jahre vor Christus lebte, ist sein Gedankengut zu einem großen Teil in das jüdische Denken eingeflossen und aus dem Judentum in das Christentum.

Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

Wikipedia schreibt:

"Als einzige monotheistische Religion und Religion eines befreundeten Volkes hat das Judentum in den Jahren nach dem Babylonischen Exil (6. bis 4. Jh. v. Chr.) viele Bilder aus dem Zoroastrismus, der damaligen Hauptreligion, übernehmen können, deren wichtigstes Element wohl der Glaube an das Ende der Welt ist: Die beiden wichtigsten vorchristlichen Referenzen, das Buch Daniel und das Henochbuch, sind (vermutlich) in dieser Zeit entstanden. Der Teufel als Gegenspieler Gottes geht vermutlich auf Ahriman zurück. Die Begriffe Himmel und Hölle waren im älteren Judentum unbekannt; hier dürfte ein Einfluss des Zoroastrismus, aber auch der griechischen Vorstellung von einem Hades erfolgt sein. Über die jüdische Tradition sind diese Vorstellungen auch in die christliche und die islamische Religion eingegangen und dort zu zentralen Elementen geworden. Inwieweit der Zoroastrismus den frühen Islam in Persien noch direkt beeinflusst hat, lässt sich aber im Einzelnen schwer nachweisen."

"Daneben gibt es auch eine neue Abspaltung außerhalb der klassischen Richtungen des Zoroastrismus, den Mazdaznan. Mit dem Begriff Mazdaznan wird eine religiöse Lehre bezeichnet, die nach eigenem Verständnis auf einem reformierten Zoroastrismus basiert. Begründet wurde sie von Otoman Zar-Adusht Ha’nish, bürgerlich vermutlich Otto Hanisch, der selbst angab, am 19. Dezember 1844 in Teheran geboren zu sein; er starb am 29. Februar 1936 in Los Angeles. Es handelt sich um eine Mischreligion von zoroastrischen, christlichen und einigen hinduistischen/tantrischen Elementen."

https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastri ... oroastrier

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taddeo
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von taddeo »

Dieter hat geschrieben:
Samstag 11. Februar 2017, 20:42
Vieles, was wir Christen heute als unseren ureigenen Glauben betrachten, ist persisches Denken, also geprägt von Zarathustra. Dieses Denken kreist um Gegensätze: Gott - Teufel, Gut - Böse, Gott - Mensch, Himmel - Hölle.

Wenn wir uns mit der Theologie Zarathustras beschäftigen, stoßen wir immer wieder auf Bekanntes.

Da Zarathustra ca. 2000 Jahre vor Christus lebte, ist sein Gedankengut zu einem großen Teil in das jüdische Denken eingeflossen und aus dem Judentum in das Christentum.
Es ist immer wieder interessant, was für seltsames Zeug du hier verbreitest. Der Apostel Judas Thaddäus hat der Überlieferung nach in Persien missioniert und wurde dort von Zarathustra-Priestern erschlagen. So weit kann es also mit den Gemeinsamkeiten nicht her sein.
Dieses "Gegensatz-Denken" ist übrigens von Anbeginn der Kirche an eine Quelle aller möglichen Häresien gewesen, denen sich die Kirche mit aller Macht widersetzt hat. Geist = gut / Materie = böse ist zB ein klassisches Stereotyp der Gnosis.

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Raphael
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Raphael »

taddeo hat geschrieben:
Samstag 11. Februar 2017, 22:49
Dieter hat geschrieben:
Samstag 11. Februar 2017, 20:42
Vieles, was wir Christen heute als unseren ureigenen Glauben betrachten, ist persisches Denken, also geprägt von Zarathustra. Dieses Denken kreist um Gegensätze: Gott - Teufel, Gut - Böse, Gott - Mensch, Himmel - Hölle.

Wenn wir uns mit der Theologie Zarathustras beschäftigen, stoßen wir immer wieder auf Bekanntes.

Da Zarathustra ca. 2000 Jahre vor Christus lebte, ist sein Gedankengut zu einem großen Teil in das jüdische Denken eingeflossen und aus dem Judentum in das Christentum.
Es ist immer wieder interessant, was für seltsames Zeug du hier verbreitest. Der Apostel Judas Thaddäus hat der Überlieferung nach in Persien missioniert und wurde dort von Zarathustra-Priestern erschlagen. So weit kann es also mit den Gemeinsamkeiten nicht her sein.
Dieses "Gegensatz-Denken" ist übrigens von Anbeginn der Kirche an eine Quelle aller möglichen Häresien gewesen, denen sich die Kirche mit aller Macht widersetzt hat. Geist = gut / Materie = böse ist zB ein klassisches Stereotyp der Gnosis.
Völlig richtig taddeo! :daumen-rauf:

Man sollte noch hinzufügen, daß durch Nietzsche - zumindest in erster Linie von ihm - das zoroastrische Denken im westlichen Kulturkreis wieder hoffähig gemacht worden ist.

Als Katholik sollte man besser den Aphorismus des großen Gilbert Keith Chesterton bedenken:
Nine out of ten new ideas are just old mistakes!
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

"Der Apostel Judas Thaddäus hat der Überlieferung nach in Persien missioniert und wurde dort von Zarathustra-Priestern erschlagen. So weit kann es also mit den Gemeinsamkeiten nicht her sein."

Auch Juden und Christen wurden und werden von Moslems erschlagen, obwohl es viele theologische Gemeinsamkeiten gibt.

Dass der Apostel Judas Thaddäus von Zarathustra-Priestern erschlagen wurde, ist also kein Argument dagegen, was ich über die theologische Verwandtschaft des Zarathustraglaubens mit Juden und Christen gesagt habe.

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Raphael
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Raphael »

Dieter hat geschrieben:
Sonntag 12. Februar 2017, 12:59
Dass der Apostel Judas Thaddäus von Zarathustra-Priestern erschlagen wurde, ist also kein Argument dagegen, was ich über die theologische Verwandtschaft des Zarathustraglaubens mit Juden und Christen gesagt habe.
Und was bitteschön bringt Dich zu der Diagnose, daß den Zarathustraglauben eine theologische Verwandtschaft - was immer das dann heißen mag :roll: - mit dem Christentum auszeichnet? :detektiv:

Die Antwort braucht nicht in diesem Thread erfolgen, weil sie wohl nix mit dem Veggie-Day zu tun haben wird ...................
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Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

auf die Schnelle:

http://www.geschichtsforum.de/f30/zarat ... ntum-6498/

...und -zig andere Beiträge im Internet über Religionsgeschichte.

Ich selbst hatte schon Jahre bevor das Internet verbreitet wurde, die Zeitschrift der Mazdaznan-Bewegung abonniert gehabt.

Aber es ist richtig: Wer über die gegenseitigen Einflüsse der Religionen diskutieren will, sollte einen neuen Faden eröffnen.

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Raphael
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Raphael »

Dieter hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 09:06
auf die Schnelle:

http://www.geschichtsforum.de/f30/zarat ... ntum-6498/

...und -zig andere Beiträge im Internet über Religionsgeschichte.

Ich selbst hatte schon Jahre bevor das Internet verbreitet wurde, die Zeitschrift der Mazdaznan-Bewegung abonniert gehabt.

Aber es ist richtig: Wer über die gegenseitigen Einflüsse der Religionen diskutieren will, sollte einen neuen Faden eröffnen.
Jau, alles hängt mit allem zusammen und deshalb hat nix mit nix zu tun! :pfeif:

Deine Einlassung paßt janz juut hier in den Veggie-Day-Thread, denn der wächst auf demselben Mist! 8)
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Dieter
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Dieter »

Bei deinen über 10.000 Beiträgen, die du seit vielen Jahren hier hinein gesetzt hast, müsstest du eigentlich mehr zum Thema Religionsgeschichte sagen können als diese alberne Antwort.

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holzi
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von holzi »

Jaja, das kenn' ich. Ein Kollege von mir ist auch fanatischer Mazdafahrer. :breitgrins:
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Raphael
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Raphael »

Dieter hat geschrieben:
Montag 13. Februar 2017, 09:28
Bei deinen über 10.000 Beiträgen, die du seit vielen Jahren hier hinein gesetzt hast, müsstest du eigentlich mehr zum Thema Religionsgeschichte sagen können als diese alberne Antwort.
Deine substanzlose Einlassung, die lediglich in einem Link auf irgendein Internet-Forum verweist, hätte streng genommen gar keine Antwort verdient! :ja:

Verteidige Deine These mit Deinen Argumenten oder schweige Dich aus! :regel:
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Lupus
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Re: Der Fastenthread

Beitrag von Lupus »

Warum müssen eigentlich vegane Lebensmittel immer wie Fleisch aussehen oder schmecken, ich produziere meinen Salat doch auch nicht aus Hackfleisch? :unbeteiligttu: :achselzuck:
+L.
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Niels
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Niels »

Im Bundesumweltministerium ist jetzt nicht nur donnerstags "Veggie-Day": https://www.welt.de/politik/deutschland ... aeste.html
Bild
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Niels
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Re: Der Fastenthread

Beitrag von Niels »

Das ist wohl eine "fromme" Form von Selbstbetrug...
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Edi
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Edi »

Niels hat geschrieben:
Sonntag 19. Februar 2017, 09:09
Im Bundesumweltministerium ist jetzt nicht nur donnerstags "Veggie-Day": https://www.welt.de/politik/deutschland ... aeste.html
Bild
Damit hätte ich kein Problem.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
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Re: Der Fastenthread

Beitrag von Cath1105 »

Ich würde sagen, Veganer haben nicht alle Tassen im Schrank. Welches Tier leidet denn, wenn ich Milch trinke oder Butter geniesse? Man kann alles auch übertreiben. :traurigtaps:
ET VERBUM CARO FACTUM EST

fyndig
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Re: Der Fastenthread

Beitrag von fyndig »

Ernsthaft? Schon mal darüber nachgedacht, wie Kälber "entsorgt" werden? (Ohne Kälber keine Milch...)

Oder Kühe, die nicht mehr wirtschaftlich sind? Sogar trächtige Kühe landen beim Schlachter. Bis zu zwanzig Minuten dauert es, bis ein Kalb im Mutterleib jämmerlich erstickt ist.

[...das gehört eigentlich in den Veggie-Thread...]

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Edi
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Re: Der Fastenthread

Beitrag von Edi »

Lupus hat geschrieben:
Sonntag 19. Februar 2017, 08:49
Warum müssen eigentlich vegane Lebensmittel immer wie Fleisch aussehen oder schmecken, ich produziere meinen Salat doch auch nicht aus Hackfleisch? :unbeteiligttu: :achselzuck:
+L.
Das ist doch klar: DIe meisten Menschen sind an Fleisch und Wurst gewöhnt. Wurst schmeckt ja auch wegen der Gewürze und sonstigen Zutaten nach Wurst. Daher werden die veganen Produkte eben so abgeschmeckt und technisch so zubereitet, daß sie eine Umstellung auf vegetarische oder vegane Kost erleichtern.
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Sempre »

fyndig hat geschrieben:Ernsthaft? Schon mal darüber nachgedacht, wie Kälber "entsorgt" werden? (Ohne Kälber keine Milch...)
Die werden wohl schon irgendwie nutzbringend verwurstet werden.

fyndig hat geschrieben:Oder Kühe, die nicht mehr wirtschaftlich sind? Sogar trächtige Kühe landen beim Schlachter. Bis zu zwanzig Minuten dauert es, bis ein Kalb im Mutterleib jämmerlich erstickt ist.
br.de, was für ein Propaganda- und Heuchelverein! Fall doch auf solche Desinformation nicht rein!

Wie unkühich doch, beim Schlachter zu landen! :D

fyndig hat geschrieben:[...das gehört eigentlich in den Veggie-Thread...]
Genau!
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Juergen
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von Juergen »

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Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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HeGe
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Re: "Veggie-Day": donnerstags fleischlos

Beitrag von HeGe »

Und wieder so ein Fall, wo man hofft, dass sich das als Fake-Meldung entpuppt:

Wegen Veganern: Google schmeißt Ei aus Salat-Emoji Bild
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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