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Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 17:43
von Amandus2
Wenn alles nichts mehr hilft, weder ein Geert Wilders noch ein Thilo Sarrazin, dann wird Deutschland in einigen Jahrzehnten -"mit Hilfe der Bäuche der fruchtbaren Mosleminnen" (Herr Öger von Öger-Tours)- zu einem mehrheitlich moslemischen Land. Es wird sicher nicht so werden wie im Iran oder in Saudi Arabien, aber vielleicht wie in Albanien, im Kosovo oder in Istanbul. Ein Islam, in dem auch Christen -eingeschränkte- Minderheitenrechte haben werden. Wie es immer in besetzten Ländern ist, werden auch Millionen von Deutschen sich dem Islam zuwenden, weil dies gesellschaftlich angesagt ist und man dadurch im Beruf bessere Aufstiegschancen haben wird.
Wir werden dann also in einem Land ("Eurabien") leben, in dem es gesellschaftlich angesagt ist, dass
- die Mütter zuhause -mehrere- Kinder groß ziehen,
- man freitags in die Moschee geht,
- es keine CSDs und keine Love-Parades mehr gibt,
- man kaum noch Betrunkene in den Straßen sieht,
- man kein ungesundes Schweinefleisch, sondern nur noch das gesündere Hähnchen- oder halal-geschlachtetes Rindfleisch essen wird usw
Kurz gesagt, es werden Sitte und Ordnung, Moral und Anstand einkehren. Es wird wieder ein Gefühl für Familienwerte entstehen und allein lebende Singels werden gesellschaftlich geächtet werden.
In der Anfangsphase wird in diesem neuen Deutschland der "Prophet Jesus", der ja -zusammen mit seiner Mutter Mirjam- überall im Islam verehrt wird, hier ganz besonders verehrt werden und die Masse der Leute werden kaum den Unterschied zwischen dem "Propheten" Jesus und dem "Gottessohn" Jesus bemerken. Der Übergang vom Christentum zum Islam wird fließend und behutsam sein.
Wenn man die Frage, welche der zwei großen Religionen nun "wahr" ist oder nicht, zurück stellt und einmal nur die gesellschaftlichen Auswirkungen betrachtet - wären diese so schlimm, dass es sich lohnt, heute, im Jahre 2010, gegen die Übvernahme dieses Landes durch die Moslems (Thilo Sarrazin) zu kämpfen - oder wäre es -langfristig betrachtet- vielleicht sogar eine eher positive Entwicklung?
Re: wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 17:53
von cantus planus
In rein moralischer Hinsicht fände ich einen Staat nach muselmanischer Ordnung wesentlich erfreulicher, als das, was die EU derzeit umzusetzen gedenkt. Dennoch ist das für mich keine Alternative für die Zukunft. Es gliche eher der Wahl zwischen Pest und Cholera.
Re: wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 18:18
von Christian
Amandus2 hat geschrieben:
Wie es immer in besetzten Ländern ist, werden auch Millionen von Deutschen sich dem Islam zuwenden, weil dies gesellschaftlich angesagt ist und man dadurch im Beruf bessere Aufstiegschancen haben wird.
Von allem was du schreibst ist dies der springende Punkt. Das deutsche Volk ist kein "treues Volk" kein Volk der Welt leugnet derart seine Geschichte und verachtet seine Vergangenheit. Masochismus und Selbsthaß sind des deutschen liebste Freizeitbeschäftigung, wie einst die Generation nachdem Krieg den Coca-Cola-Imperialismus hinterherhechelte werden viele sich der neuen Religion hergeben. Der deutsche mag den "wilden Fremden" denn er möchte als tolerant und weltoffen gelten. Bevor jedoch Deutschland fällt wird Belgien und Teile Frankreichs und Britaniens fallen dort wird sich der Widerstand gegen diese fremdartige Kultur formieren vom deutschen Michel erwarte ich nichts außer Unterwürfigkeit. Eine Islamiesierung Europas wird nicht schleichend verlaufen sondern Blutig.
Gruß,
Christian
Re: wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 19:51
von taddeo
Amandus2 hat geschrieben:Wenn alles nichts mehr hilft, weder ein Geert Wilders noch ein Thilo Sarrazin, dann wird Deutschland in einigen Jahrzehnten -"mit Hilfe der Bäuche der fruchtbaren Mosleminnen" (Herr Öger von Öger-Tours)- zu einem mehrheitlich moslemischen Land.
Ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe erst dieser Tage einen Online-Zeitungsbericht kurz überflogen, in dem von der interessanten Feststellung berichtet wurde, daß sich die in Deutschland lebenden Moslems mittlerweile deutlich an das "Gebärverhalten" der übrigen Bevölkerung anpassen - sprich, daß sie immer weniger Kinder bekommen und es statistisch nur eine Frage der Zeit ist, bis sie beim üblichen Schnitt von unter 2 Kindern pro Familie sind.
Re: wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 21:21
von lutherbeck
Abwarten - die meisten Muslime werden ebenfalls vom modernen Lebensstil mit seiner Gottheit ( Mammon ) aufgesogen wie wir...
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 21:27
von lutherbeck
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 21:46
von Amandus2
Nochmals meine Frage:
Was würden wir verlieren, wenn die Mehrheiten der Deutschen Moslems würden (unabhängig von der Wahrheitsfrage)?
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 21:49
von lutherbeck
Amandus2 hat geschrieben:Nochmals meine Frage:
Was würden wir verlieren, wenn die Mehrheiten der Deutschen Moslems würden (unabhängig von der Wahrheitsfrage)?
Na
die ist doch wohl entscheidend!

Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 22:19
von Ivo Matthäus
Wie sich ein mitteleuropäisches Land wie Deutschland mit muslimischer Mehrheit entwickeln wird, kann man seriös nicht beantworten. Der Balkan taugt wegen der Vielvölkerproblematik in der Geschichte und kulturell-geschichtlicher Eigenheiten nicht als Vergleichsmasstab. Das Spanien der Kalifenzeit fiel in eine "liberale" Zeit des Islam und liegt auch einfach zu weit zurück. Die Gegebenheiten in Frankreich kann man wegen der jüngsten kolonialen Vergangenheit und gewisser sozialer Effekte nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen.
Abgesehen davon ist mir ein tolerantes christlich geprägtes Staatswesen lieber.
MfG
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 22:38
von Christian
Amandus2 hat geschrieben:Nochmals meine Frage:
Was würden wir verlieren, wenn die Mehrheiten der Deutschen Moslems würden (unabhängig von der Wahrheitsfrage)?
Unsere kulturelle Identität. Unser Erbe und unsereLiebe zur Heimat und Geschichte.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 23:03
von Ivo Matthäus
Christian hat geschrieben:
Unsere kulturelle Identität...
Das kann uns auch bei den jetzigen säkularen Begebenheiten passieren, dazu brauchts es keine Muslime...
Mfg I. M.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 23:15
von Christian
Ivo Matthäus hat geschrieben:Christian hat geschrieben:
Unsere kulturelle Identität...
Das kann uns auch bei den jetzigen säkularen Begebenheiten passieren, dazu brauchts es keine Muslime...
Mfg I. M.
Schließe ich nicht aus. Jedoch ist es gewiß das der Herr seinen Sohn uns entsandte und nicht einen pädophilen Prophet
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 23:16
von Maurus
Ich möchte in einem solchen Staat nicht leben. Die EU mag ein fragwürdiges Gebilde sein, aber sie lässt mir meine Freiheit.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 23:22
von Thomas_de_Austria
Maurus hat geschrieben:Ich möchte in einem solchen Staat nicht leben. Die EU mag ein fragwürdiges Gebilde sein, aber sie lässt mir meine Freiheit.
Da wäre ich mir nicht so sicher; um ehrlich zu sein, glaube ich das auf Dauer nicht. Die Tendenz geht ganz woanders hin, wie es hier ja in vielen Strängen dokumentiert wurde.
Und um ganz ehrlich zu sein, lebe ich lieber in einem solchen, als in dem radikalatheistischen Staat, der uns erwartet. Dort würde es m. E. nämlich noch wesentlich düsterer für Christen aussehen, als in einem islam. Staat ...
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 23:26
von Maurus
Thomas_de_Austria hat geschrieben:Maurus hat geschrieben:Ich möchte in einem solchen Staat nicht leben. Die EU mag ein fragwürdiges Gebilde sein, aber sie lässt mir meine Freiheit.
Da wäre ich mir nicht so sicher; um ehrlich zu sein, glaube ich das auf Dauer nicht. Die Tendenz geht ganz woanders hin, wie es hier ja in vielen Strängen dokumentiert wurde.
Sicher, die radikalen neuen Atheisten werden uns einiges abverlangen. Und sie werden an die Schaltstellen gelangen. Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Und um ganz ehrlich zu sein, lebe ich lieber in einem solchen, als in dem radikalatheistischen Staat, der uns erwartet. Dort würde es m. E. nämlich noch wesentlich düsterer für Christen aussehen, als in einem islam. Staat ...
Aufgrund der Verfolgungen vieler Christen in muslimischen Staaten kann ich diese Ansicht nicht teilen.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 23:51
von Ivo Matthäus
Maurus hat geschrieben: Sicher, die radikalen neuen Atheisten werden uns einiges abverlangen. Und sie werden an die Schaltstellen gelangen. Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Darf ich an den Kult der Göttin der Vernunft in der Notre Dame de Paris während der Französischen Revolution

oder die Priestererschießungen in Spanien und Mexiko der 1920er und 1930er Jahre erinnern? Rauchernde Trümmer gab es auch nach der Reichskristallnacht, als die Synagogen brannten. Militant gebärdender Atheismus kann politisch jede Färbung annehmen. Das sind Extrembeispiele zugegeben, aber eben geschichtlich verbürgt. Darum muss man umso entschiedener den Anfängen wehren.
Maurus hat geschrieben:Aufgrund der Verfolgungen vieler Christen in muslimischen Staaten kann ich diese Ansicht nicht teilen.
Ob ein euromuslimischer Staat toleranter als die Nahoststaaten wäre, ist überhaupt nicht abzusehen, und der Druck auf die christlichen Minderheiten ist und bleibt groß. Auch wenn, wie heute in der FAZ über die Pauluskirche in Tarsus zu lesen war, Hoffnungszeichen möglich sind.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 00:06
von Maurus
Ivo Matthäus hat geschrieben:Maurus hat geschrieben: Sicher, die radikalen neuen Atheisten werden uns einiges abverlangen. Und sie werden an die Schaltstellen gelangen. Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Darf ich an den Kult der Göttin der Vernunft in der Notre Dame de Paris während der Französischen Revolution

oder die Priestererschießungen in Spanien und Mexiko der 1920er und 1930er Jahre erinnern? Rauchernde Trümmer gab es auch nach der Reichskristallnacht, als die Synagogen brannten. Militant gebärdender Atheismus kann politisch jede Färbung annehmen. Das sind Extrembeispiele zugegeben, aber eben geschichtlich verbürgt. Darum muss man umso entschiedener den Anfängen wehren.
Ich würde aber schon zwischen Pogrom und Normalzustand unterscheiden. Ein staatlich gelenkter Mord an Priestern hielte ich auch bei weitgehender Degenerierung der EU-Staaten für unwahrscheinlich - allemal unwahrscheinlicher jedenfalls als entsprechende Vorfälle unter islamischer Flagge.
Maurus hat geschrieben:Aufgrund der Verfolgungen vieler Christen in muslimischen Staaten kann ich diese Ansicht nicht teilen.
Ob ein euromuslimischer Staat toleranter als die Nahoststaaten wäre, ist überhaupt nicht abzusehen[/quote]
Das habe ich auch nicht behauptet. Das ist es ja gerade.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 00:14
von Thomas_de_Austria
Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Da kennen Sie die Typen aber schlecht. Wenn man einmal (oder - Gott bewahre! - auch öfters) erlebt hat, wie sich so mancher atheistischer Mob (das sind dann oftmals irgendeine Art von Marxisten/Anarchisten) verhält, dann hat man davor Angst und zwar gewaltige Angst. Mir sind Leute bekannt, die bspw. von derartigen Atheisten bei Kundgebungen tätlich angegriffen wurden, weil sie sich als Gläubige zu erkennen gaben (und diese Gläubigen reichen von der jüdischen Konfession, bis hin zum röm.-kath. Priester). Tätliche Angriffe auf irgendwie tatsächlich oder auch nur vermeintlich religiöse Personen, sowie Vandalismus und bewusste Verunstaltung von religiösen Bauten aller Art, sind keine Seltenheit. Dazu muss man gar nicht erst die Französische Revolution bemühen; das Genannte (sowie auch noch so einige, "schöne" Dinge derselben Art) können Sie in dt und österr. Großstädten schon erleben - als "Normalzustand", also, als regelmäßig wiederkehrendes Phänomen, das nicht einmal groß beachtet oder dokumentiert wird.
Nein, der Unterschied zum Islam ist dbzgl. nicht allzu groß; wenn der Atheistenterror einmal so richtig losgeht, wird der Islam dagegen harmlos wirken ...
Ein staatlich gelenkter Mord an Priestern hielte ich auch bei weitgehender Degenerierung der EU-Staaten für unwahrscheinlich - allemal unwahrscheinlicher jedenfalls als entsprechende Vorfälle unter islamischer Flagge.
Kommt alles letztlich nur auf die jeweiligen Umstände und polit. Verhältnisse an ...
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 00:20
von Christiane
Maurus hat geschrieben:Ivo Matthäus hat geschrieben:Maurus hat geschrieben: Sicher, die radikalen neuen Atheisten werden uns einiges abverlangen. Und sie werden an die Schaltstellen gelangen. Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Darf ich an den Kult der Göttin der Vernunft in der Notre Dame de Paris während der Französischen Revolution

oder die Priestererschießungen in Spanien und Mexiko der 1920er und 1930er Jahre erinnern? Rauchernde Trümmer gab es auch nach der Reichskristallnacht, als die Synagogen brannten. Militant gebärdender Atheismus kann politisch jede Färbung annehmen. Das sind Extrembeispiele zugegeben, aber eben geschichtlich verbürgt. Darum muss man umso entschiedener den Anfängen wehren.
Ich würde aber schon zwischen Pogrom und Normalzustand unterscheiden.
Ein staatlich gelenkter Mord an Priestern hielte ich auch bei weitgehender Degenerierung der EU-Staaten für unwahrscheinlich - allemal unwahrscheinlicher jedenfalls als entsprechende Vorfälle unter islamischer Flagge.
Man sollte nicht vergessen: Die schlimmsten Greuel gegen Christen, speziell gegen Katholiken in der Geschichte wurden nicht von Moslems verübt. Das waren "aufgeklärte" Atheisten. Es gibt da eine gewisse Region in Frankreich, die Vendée...
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 00:25
von Ivo Matthäus
Maurus hat geschrieben: Ich würde aber schon zwischen Pogrom und Normalzustand unterscheiden. Ein staatlich gelenkter Mord an Priestern hielte ich auch bei weitgehender Degenerierung der EU-Staaten für unwahrscheinlich - allemal unwahrscheinlicher jedenfalls als entsprechende Vorfälle unter islamischer Flagge.
Eine solche Entwicklung in die Extreme ist zwar derzeit nicht abzusehen, aber in wirtschaftlich und politisch unruhigen Zeiten nicht ganz auszuschließen. Und man muss ja nur jedes Jahr am ersten Mai in das libertäre Berlin schauen, was für Gewaltpotenziale schon bei ungelenkten Kleingruppen möglich sind. Wenn dann noch entsprechend "Stimmung" gemacht wird, ist auch ohne staatlichen Einfluß einiges möglich...
Mir geht es um Sensiblisierung, nicht Panikmache.
In diesen Sinne eine gute Nacht.
MfG I. M.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 11:12
von Maurus
Thomas_de_Austria hat geschrieben:Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Da kennen Sie die Typen aber schlecht. Wenn man einmal (oder - Gott bewahre! - auch öfters) erlebt hat, wie sich so mancher atheistischer Mob
Ich rede nicht von einem Mob, sondern von einer Sittenpolizei. Also von einer staatlichen Einrichtung. Das ist schon ein Unterschied.
Ein staatlich gelenkter Mord an Priestern hielte ich auch bei weitgehender Degenerierung der EU-Staaten für unwahrscheinlich - allemal unwahrscheinlicher jedenfalls als entsprechende Vorfälle unter islamischer Flagge.
Kommt alles letztlich nur auf die jeweiligen Umstände und polit. Verhältnisse an ...
Richtig. Da kann man nur nach Wahrscheinlichkeiten gehen. Was unter islamischer Flagge in vielen Ländern geschieht, kann man in der Zeitung nachlesen. Über einen ungleich schlimmeren Atheistenterror dagegen kann man bloß spekulieren.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 11:21
von Maurus
Christiane hat geschrieben:Maurus hat geschrieben:Ivo Matthäus hat geschrieben:Maurus hat geschrieben: Sicher, die radikalen neuen Atheisten werden uns einiges abverlangen. Und sie werden an die Schaltstellen gelangen. Trotzdem muss ich hier nicht Angst haben, von irgendeiner Sittenpolizei zusammengeschlagen zu werden oder morgens zur Kirche zu gehen und nur rauchende Trümmer zu finden.
Darf ich an den Kult der Göttin der Vernunft in der Notre Dame de Paris während der Französischen Revolution

oder die Priestererschießungen in Spanien und Mexiko der 1920er und 1930er Jahre erinnern? Rauchernde Trümmer gab es auch nach der Reichskristallnacht, als die Synagogen brannten. Militant gebärdender Atheismus kann politisch jede Färbung annehmen. Das sind Extrembeispiele zugegeben, aber eben geschichtlich verbürgt. Darum muss man umso entschiedener den Anfängen wehren.
Ich würde aber schon zwischen Pogrom und Normalzustand unterscheiden.
Ein staatlich gelenkter Mord an Priestern hielte ich auch bei weitgehender Degenerierung der EU-Staaten für unwahrscheinlich - allemal unwahrscheinlicher jedenfalls als entsprechende Vorfälle unter islamischer Flagge.
Man sollte nicht vergessen: Die schlimmsten Greuel gegen Christen, speziell gegen Katholiken in der Geschichte wurden nicht von Moslems verübt. Das waren "aufgeklärte" Atheisten. Es gibt da eine gewisse Region in Frankreich, die Vendée...
Das mag sein, kann aber nun kaum dazu führen, gegenüber anderen Massakern gleichmütig zu bleiben, weil diese nicht die Ausmaße der Vendée-Massaker erreichen. Zudem kam in der Vendée eine politische Komponente dazu.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 11:50
von Christian
Christliche Kinder in Pakistan gepeinigt
Das Mädchen nahm am 29. Mai mit einer Freundin in der Stadt Rawalpindi eine Velorikscha. Fünf Männer entführten die 14-Jährige, machten sie mit einer Droge gefügig und vergewaltigten sie. Lazarus Masih, ihr Vater, sagte, die Täter hätten ihre Ermordung angedroht, wenn er sie nicht einem von ihnen zur Frau gebe. Einer erwähnte, an einer islamischen Konferenz, die sie besuchten, habe ein Redner gesagt, wer eine Nicht-Muslimin heirate oder ein nicht-muslimisches Mädchen entjungfere, werde im Paradies 70 Jungfrauen bekommen.
Wenn die Reconquista scheitert wird dies auch hier Wirklichkeit werden. In einen islamischen Staat möchte ich nicht leben Deutschland unter der Fahne des "Propheten" : Nein Danke
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 15:19
von Thomas_de_Austria
Über einen ungleich schlimmeren Atheistenterror dagegen kann man bloß spekulieren.
Was ich gesagt habe, können Sie hier
erleben, nicht nur gar nachlesen (nachlesen kann man es ja leider in den seltensten Fällen - was ein Problem zu sein scheint, denn ansonsten würde hier nicht mehr nach dieser Art geschrieben werden: Aus den Augen, aus dem Sinn - was ich nicht irgendwo nachlesen kann, ficht mich nicht an).
Ich rede nicht von einem Mob, sondern von einer Sittenpolizei. Also von einer staatlichen Einrichtung. Das ist schon ein Unterschied.
Sie scheinen mir dbzgl. zu sehr auf irgendeine "Sittenpolizei" fixiert zu sein; was für Sitten soll denn jemand durchsetzen, der keine (aner-)kennt?
Aber, keine Sorge, im letzten Jahrhundert hatten wir in atheistischen Staaten genügend staatliche Einrichtungen, die Gläubige bespitzelten, terrorisierten (in und außerhalb der Kirchen - vor allem bei den Marxisten) etc.
Also, aus der Luft gegriffen oder gar so besonders unwahrscheinlich, ist da gar nichts, wenn man die Historie, die von mir oben genannten Vorkommnisse und diverse Aufrufe und Ansichten von führenden Radikalatheisten (Hitchens und Harris machten bspw. ganz "liebliche" Aussagen) bedenkt, dann ist die Differenz zwischen Mohammedanern und hasserfüllten Atheisten nicht sonderlich groß - und das ist durchaus nicht einfach "Spekulation".
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 18:36
von Ewald Mrnka
Amandus2 hat geschrieben:Wenn alles nichts mehr hilft, weder ein Geert Wilders noch ein Thilo Sarrazin, dann wird Deutschland in einigen Jahrzehnten -"mit Hilfe der Bäuche der fruchtbaren Mosleminnen" (Herr Öger von Öger-Tours)- zu einem mehrheitlich moslemischen Land. Es wird sicher nicht so werden wie im Iran oder in Saudi Arabien, aber vielleicht wie in Albanien, im Kosovo oder in Istanbul. Ein Islam, in dem auch Christen -eingeschränkte- Minderheitenrechte haben werden. Wie es immer in besetzten Ländern ist, werden auch Millionen von Deutschen sich dem Islam zuwenden, weil dies gesellschaftlich angesagt ist und man dadurch im Beruf bessere Aufstiegschancen haben wird.
Wir werden dann also in einem Land ("Eurabien") leben, in dem es gesellschaftlich angesagt ist, dass
- die Mütter zuhause -mehrere- Kinder groß ziehen,
- man freitags in die Moschee geht,
- es keine CSDs und keine Love-Parades mehr gibt,
- man kaum noch Betrunkene in den Straßen sieht,
- man kein ungesundes Schweinefleisch, sondern nur noch das gesündere Hähnchen- oder halal-geschlachtetes Rindfleisch essen wird usw
Kurz gesagt, es werden Sitte und Ordnung, Moral und Anstand einkehren. Es wird wieder ein Gefühl für Familienwerte entstehen und allein lebende Singels werden gesellschaftlich geächtet werden.
In der Anfangsphase wird in diesem neuen Deutschland der "Prophet Jesus", der ja -zusammen mit seiner Mutter Mirjam- überall im Islam verehrt wird, hier ganz besonders verehrt werden und die Masse der Leute werden kaum den Unterschied zwischen dem "Propheten" Jesus und dem "Gottessohn" Jesus bemerken. Der Übergang vom Christentum zum Islam wird fließend und behutsam sein.
Wenn man die Frage, welche der zwei großen Religionen nun "wahr" ist oder nicht, zurück stellt und einmal nur die gesellschaftlichen Auswirkungen betrachtet - wären diese so schlimm, dass es sich lohnt, heute, im Jahre 2010, gegen die Übvernahme dieses Landes durch die Moslems (Thilo Sarrazin) zu kämpfen - oder wäre es -langfristig betrachtet- vielleicht sogar eine eher positive Entwicklung?
Ein sehr realistisches, sehr wahrscheinliches Szenario.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 18:44
von Niels
Urks.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 19:43
von Ewald Mrnka
Niels hat geschrieben:Urks.
Empfinde ich ähnlich, aber es gibt Kröten, die man schlucken muß.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 19:47
von taddeo
Ewald Mrnka hat geschrieben:Amandus2 hat geschrieben:Kurz gesagt, es werden Sitte und Ordnung, Moral und Anstand einkehren. Es wird wieder ein Gefühl für Familienwerte entstehen und allein lebende Singels werden gesellschaftlich geächtet werden.
In der Anfangsphase wird in diesem neuen Deutschland der "Prophet Jesus", der ja -zusammen mit seiner Mutter Mirjam- überall im Islam verehrt wird, hier ganz besonders verehrt werden und die Masse der Leute werden kaum den Unterschied zwischen dem "Propheten" Jesus und dem "Gottessohn" Jesus bemerken. Der Übergang vom Christentum zum Islam wird fließend und behutsam sein.
Ein sehr realistisches, sehr wahrscheinliches Szenario.
Ich halte das für ausgesprochen unrealistisch, weil es von zuvielen Annahmen ausgeht, denen die Beobachtung der gegenwärtigen Realitäten entgegensteht.
"Sitte und Ordnung, Moral und Anstand" könnte man schon heute ohne Islam haben. Dafür interessiert sich aber kaum einer.
"Allein lebende Singles" werden in den nächsten Jahrzehnten noch weiter zunehmen (auch alte Singles in Form von Witwen und Witwern), "Familienwerte" im klassischen Sinn hingegen haben kaum eine Chance auf eine Renaissance, da immer weniger Kinder aus Nicht-Patchwork-Familien abstammen, wo sie echte Familienwerte überhaupt kennenlernen könnten.
Schließlich geht der Islam als Religion mit Vorschriften den meisten Menschen genauso am Arsch vorbei wie das Christentum in seinen diversen "Schwierigkeitsgraden" von protestantisch über katholisch bis orthodox. Die einzige Weltanschauung, die in Deutschland einen zahlenmäßige Zukunft hat, ist der religiöse Indifferentismus.
Nein, Deutschland als Gesamtgebilde hat meiner Meinung nach in religiöser Hinsicht überhaupt keine Zukunft. Eine irgendwie religiöse Prägung wird das Land in wenigen Jahrzehnten komplett verloren haben, und die EU-Gesetzgebung arbeitet ja schon kräftig daran.
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 20:17
von Niels
taddeo hat geschrieben: Nein, Deutschland als Gesamtgebilde hat meiner Meinung nach in religiöser Hinsicht überhaupt keine Zukunft. Eine irgendwie religiöse Prägung wird das Land in wenigen Jahrzehnten komplett verloren haben, und die EU-Gesetzgebung arbeitet ja schon kräftig daran.
Genauso sehe ich das auch.

Re: wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 23:21
von Pit
cantus planus hat geschrieben:In rein moralischer Hinsicht fände ich einen Staat nach muselmanischer Ordnung ....
...in Ordnung, wenn es ein Staat nach islamischer Ordnung wäre- was aktuell weder auf den Iran noch auf Saudi-Arabien zutrifft.
Re: wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Freitag 27. August 2010, 23:25
von Thomas_de_Austria
Pit hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:In rein moralischer Hinsicht fände ich einen Staat nach muselmanischer Ordnung ....
...in Ordnung, wenn es ein Staat nach islamischer Ordnung wäre- was aktuell weder auf den Iran noch auf Saudi-Arabien zutrifft.
"Al-Andalus" werden wir wohl nicht bekommen ...
Re: Wenn die Reconquista scheitert....
Verfasst: Samstag 28. August 2010, 01:05
von ad_hoc
Vielleicht kommt alles ganz anders.
Die Muslime in Deutschland werden immer mehr und letztendlich sind die christlichen Religionen in einer stets sich nach unten bewegenden Minderheit. Die Muslime aber gewöhnen sich an den verhältnismäßigen Wohlstand und werden ihrem Glauben gegenüber nachlässiger, bis die Glaubensinhalte bei diesen genau so im Verschwinden begriffen sind wie bei den Christen.
Dann kann es sein, dass mit den ungebildeten und radikalen Muslimen kurzer Prozess gemacht wird. Die in Wohlstand und irgendeiner Kultur aufgestiegenen Muslime werden ihren muslimischen Underdogs zeigen, wo der Bartl den Most holt - und Ruhe ist. Sollte es vielleicht der Türkei oder sonst einem muslimischen Staat einfallen, den deutschen Muslimen wegen ihres Lebenswandels an den Karren fahren zu wollen, würde ein 'gerechter Krieg' gegen diese 'fanatischen' muslimischen Länder auch diesen mißliebigen Zustand beseitigen.
Nur eine Satire
Gruß, ad_hoc