Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Irmgard
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard »

Es ist unstrittig, dass der Einsatz von Atomkraft die CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen drastisch verringert. Die Frage beim Einsatz ist die nach der Sicherheit. Und die wird gegenwärtig von jedem Land unterschiedlich beantwortet. Deutschland hat sich da nicht durchsetzen können mit dem Ausstieg nach Fukushima. Trotzdem ist die Frage nach der Sicherheit berechtigt, auch für Rekatoren der neuen (4.) Generation. Den Versprechungen nach viel mehr Sicherheit muss man mit Skepsis begegnen (u.a. dargestellt hier: https://www.sueddeutsche.de/wissen/atom ... -1.4233713). Da aber Deutschland zunehmend isoliert da steht, kann man sich natürlich fragen, wie sinnvoll ein Beharren in diesem Punkt ist.

Dass letztendlich nur die Solarenergie den wachsenden Energiehunger der Welt decken kann, wurde ja schon mehrfach diskutiert (eine Quelle dazu: https://www.researchgate.net/profile/Ma ... planet.pdf

Zur Kernkraft aus dem Link (Unterstreichung von mir, weil die Reaktoren der 4. Generation darauf setzen):
Nuclear energy is not the global warming silver bullet. Reserves of uranium are large, but they are far from limitless. Putting aside the environmental and proliferation unknowns associated with this resource, there would simply not be enough nuclear fuel to take over the role of fossil fuels -- the rise in the cost of uranium that paralleled and even exceeded that of oil from 1997 to 2007 is symptomatic of this reality. Of course this statement would have to be revisited if an acceptable breeder technology or nuclear fusion became deployable. Nevertheless, short of fusion itself, even with the most speculative uranium reserves scenario and assuming deployment of advanced fast reactors and fuel recycling, the total finite nuclear potential would remain well below the one-year solar energy potential.
Ein Fokus auf die Nutzung solarer Energie ist daher aus meiner Sicht unverzichtbar.

Insgesamt ist das Thema komplex. Viel komplexer, als es im Allgemeinen dargestellt wird.

Gruß
Irmgard

Stefan

Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Stefan »

Bei der tiefen Geothermie werden nicht nur Wärmereservoire in größeren Tiefen erschlossen und dabei Bohrlöcher von bis zu fünf Kilometer Tiefe gebohrt. Auch die damit betriebenen Anlagen sind wesentlich größer und leistungsfähiger.

Ist das Temperaturniveau hoch genug, kann mit einem Geothermiekraftwerk auch Strom erzeugt werden. Geothermie ist nicht von Wettereinflüssen abhängig und kann das ganze Jahr über annähernd ununterbrochen umweltfreundlichen Strom liefern. In einer vom Bundesumweltministerium geförderten Demonstrationsanlage in Unterhaching bei München werden die Nutzungsformen Wärmebereitstellung und Stromerzeugung miteinander kombiniert. Es ist die erste Anlage dieser Art im Süddeutschen Molassebecken.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Irmgard hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 11:43
Die Frage beim Einsatz ist die nach der Sicherheit. Und die wird gegenwärtig von jedem Land unterschiedlich beantwortet. Deutschland hat sich da nicht durchsetzen können mit dem Ausstieg nach Fukushima.
Gerade die Frage der Sicherheit zeigt doch, das ein nationaler Alleingang überhaupt nichts bringt und reiner Aktionismus war/ist. Die "Sicherheit" z.B. für die Menschen in der Rhein-Ruhr-Region hängt kaum vom Atomausstieg in D. ab. Das nächste Atomkraftwerk liegt in Tihange/Belgien und ist seit Anfang der 80'iger Jahre in Betrieb.
Irmgard hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 11:43
Dass letztendlich nur die Solarenergie den wachsenden Energiehunger der Welt decken kann, wurde ja schon mehrfach diskutiert (eine Quelle dazu: https://www.researchgate.net/profile/Ma ... planet.pdf
Das mag aus theoretischer Sicht richtig sein, dürfte aber an der Realität scheitern.
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, daß die Industriegebiete Europas ziemlich nördlich auf der Erdkugel liegen. Damit ist auch die Sonneneinstrahlung begrenzt, vor allem im Winter, wenn der meiste Strom verbraucht wird.
Natürlich kann man an Vorhaben wie "desertec" denken. Allerdings hat man wohl nach einiger Zeit erkannt, daß ein solches Vorhaben nicht durchführbar ist. Man würde sich in die Hand irgendwelcher arabischen Potentaten begeben, die durch einen Knopfdruck den Stromfluß abstellen könnten. Ein solches Vorhaben wäre daher unverantwortlich.
Ob die Solarenergie daher mehr als ein nettes Zubrot für den Energiemix ist, dürfte fraglich sein.
Irmgard hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 11:43
Insgesamt ist das Thema komplex. Viel komplexer, als es im Allgemeinen dargestellt wird.
Das wird besonders deutlich, wenn man sich den Vortrag von Prof. Sinn anhört, den Edi weiter oben verlinkt hat.
Er kommt zu dem nüchternen Ergebnis, daß die Klimapolitik in D. gescheitert ist und nichts bewirkt. Eine ausschließliche Erzeugung durch Erneuerbare sei utopisch, weil
1. immer eine fast vollständige Kraftwerkskapazität vorgehalten müßte, um bei einer Dunkelflaute Strom zu liefern;
2. die sonnen- und windreichsten Stellen bereits mit PV-Anlagen und Windrädern belegt seien und damit künftige Anlagen eine geringere Ausbeute hätten;
3. an sonnen- und windreichen Tagen soviel Strom erzeugt würde, das man den größten Teil wieder verklappen müßte - wirtschaftlicher Wahnsinn.

Auch die Reduzierung des Öl- bzw. Gasverbrauchs (E-Autos, Verbot von Ölheizungen) brächte nichts, weil man kaum davon ausgehen kann, daß das Öl dann im Boden bleibt. Weder könne man annehmen, daß die Scheichs ihren Hofstaat reduzieren noch das Putin dann seinen Haushalt mit Steuern finanzieren würde. Das Öl/Gas würde billiger und in anderen Ländern verbraucht.

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Sempre
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Sempre »

Der CO2-Flottengrenzwert kommt – was heißt das?

Das wichtigste daraus:
1. So können [die Hersteller] die verbrauchstärksten 5% der verkauften PKW herausfallen lassen.
Das heißt also, wer nicht ganz mittellos ist, darf weiterhin in standesgemäßen Wagen fahren. Es ist gesichert, daß es weiterhin entsprechende Modelle geben wird.
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

Sempre hat geschrieben:
Samstag 28. Dezember 2019, 20:19
Der CO2-Flottengrenzwert kommt – was heißt das?

Das wichtigste daraus:
1. So können [die Hersteller] die verbrauchstärksten 5% der verkauften PKW herausfallen lassen.
Das heißt also, wer nicht ganz mittellos ist, darf weiterhin in standesgemäßen Wagen fahren. Es ist gesichert, daß es weiterhin entsprechende Modelle geben wird.
Standesgemäße Autos - eine Contradictio in adiecto!

Der Herr von Stand fährt im Salonwagen, ansonsten 1. Klasse Privatabteil.
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Die schöne neue klimaneutrale Welt ist ein Hirngespinst
Es grassiert die Angst vor der Wahrheit. Vielen Fachleuten schwant, dass die angestrebte Klimaneutralität eine Nachfrage nach grünem Strom entfachen wird, die sich nur schwerlich wird befriedigen lassen.
(...)
Wer sich ehrlich macht, kommt zu dem Ergebnis, dass die schöne neue klimaneutrale Welt aus heutiger Sicht ein Hirngespinst ist. Realität kann sie nur werden, wenn die kommenden Jahre mit technischen Revolutionen gespickt sind. Oder wenn es gelingt, Importstrukturen für grüne Energie aufzubauen.
Mal sehen, wann wieder von "Desertec" geredet wird, weil man keine Kernkraftwerke haben will aber meint, trotzdem die Umweltziele erreichen zu müssen....

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

Währenddessen in Australien:
Bild

(Hinweis an Mods: Bild ist von der NASA, daher gemeinfrei)

Der Premier hingegen steht nach wie vor treu zur Kohlelobby und sagt, die diesjährige Feuersbrunst (es brennt eine Fläche der Größe Belgiens) habe nichts mit einem Klimawandel zu tun:
https://www.theguardian.com/australia-n ... -bushfires

Bei einem Vorort-Besuch wird er von der Bevölkerung aus dem Ort gejagt:
https://www.businessinsider.com/austral ... ?r=DE&IR=T

Die Aschewolken haben bereits das 3000km entfernte Neuseeland erreicht und bedecken die Gletscher mit einer Ascheschicht:
https://www.washingtonpost.com/weather/ ... w-zealand/
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 10:43
Währenddessen in Australien:
Bild

(Hinweis an Mods: Bild ist von der NASA, daher gemeinfrei)

Der Premier hingegen steht nach wie vor treu zur Kohlelobby und sagt, die diesjährige Feuersbrunst (es brennt eine Fläche der Größe Belgiens) habe nichts mit einem Klimawandel zu tun:
https://www.theguardian.com/australia-n ... -bushfires

Bei einem Vorort-Besuch wird er von der Bevölkerung aus dem Ort gejagt:
https://www.businessinsider.com/austral ... ?r=DE&IR=T

Die Aschewolken haben bereits das 3000km entfernte Neuseeland erreicht und bedecken die Gletscher mit einer Ascheschicht:
https://www.washingtonpost.com/weather/ ... w-zealand/
Hier das entsprechende Datenmaterial:

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/ ... l-zurueck/
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

Hubertus hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:11
Hier das entsprechende Datenmaterial:

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/ ... l-zurueck/
Hör bitte auf, diese unwissenschaftliche Quatschseite zu verlinken.
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asderrix
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von asderrix »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:17
Hubertus hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:11
Hier das entsprechende Datenmaterial:

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/ ... l-zurueck/
Hör bitte auf, diese unwissenschaftliche Quatschseite zu verlinken.
Hast du ein Problem mit Fakten?
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

asderrix hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 12:29
Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:17
Hubertus hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:11
Hier das entsprechende Datenmaterial:

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/ ... l-zurueck/
Hör bitte auf, diese unwissenschaftliche Quatschseite zu verlinken.
Hast du ein Problem mit Fakten?
Verlinkt von Ölkonzernen finanzierte Lügenbude - "Problem mit Fakten?"

:freude: :freude: :freude:
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 13:00
Verlinkt von Ölkonzernen finanzierte Lügenbude - "Problem mit Fakten?"

:freude: :freude: :freude:
Diese Mär von den "pösen, ausschl. interessengetriebenen und die Umwelt zerstörenden Ölkonzernen" ist wohl auch nicht auszurotten, obwohl man durch einen Blick in die Wirtschaftsseiten oder die Bilanzberichte das Gegenteil feststellen kann.

Wurde hier auch schon mehrfach dargestellt:

viewtopic.php?f=6&t=17299&p=878040&hilit=Shell#p878040

Alles so grün hier: wie Shell und BP zu Klimarettern werden wollen

sowie mit weiteren Nachweisen in diesem post:

viewtopic.php?f=6&t=10574&p=876038&hilit=Shell#p876038

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen »

Warum man einer von Ölfirmen finanzierten Seite mehr oder weniger glauben soll als z.B. einer von einer Umweltorganisation finanzierten Seite erschließt sich mir nicht.


Aktuelle Lage in Australien:
https://www.rfs.nsw.gov.au/fire-informa ... es-near-me
Gruß Jürgen

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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 10:43
Währenddessen in Australien:
Bild

(Hinweis an Mods: Bild ist von der NASA, daher gemeinfrei)
Das Foto ist eindrucksvoll - das war/ist wohl auch die Absicht. Es wurde aber aus Aufnahmen zusammengesetzt, die im Zeitraum vom 05. 12. 2019 - 05. 01. 2020 gemacht wurden.

https://www.snopes.com/fact-check/austr ... iss-image/
This is a 3D visualisation of the fires in Australia. NOT A PHOTO. Think of this as prettier looking graph.

This is made from data from NASA’s FIRMS (Satellite data regarding fires) between 05/12/19 – 05/01/20. These are all the areas which have been affected by bushfires.

Scale is a little exaggerated due to the render’s glow, but generally true to the info from the NASA website. Also note that NOT all the areas are still burning, and this is a compilation.
"Ich will, daß Ihr in Panik geratet" - Greta Thunberg - und solche Fotos sollen dabei helfen.... :kotz: :vogel:

Gelingt offensichtlich auch bei einigen.... :D

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Juergen hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 13:58
Warum man einer von Ölfirmen finanzierten Seite mehr oder weniger glauben soll als z.B. einer von einer Umweltorganisation finanzierten Seite erschließt sich mir nicht.
Weil Du bei den Ölfirmen die Zahlen in den testierten Bilanzen findest - bei Umweltorganisationen ist das schon so eine Sache. Da kann auch Relotius geschrieben haben.

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

Caviteño hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 14:01
Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 10:43
Währenddessen in Australien:
Bild
Das Foto ist eindrucksvoll - das war/ist wohl auch die Absicht. Es wurde aber aus Aufnahmen zusammengesetzt, die im Zeitraum vom 05. 12. 2019 - 05. 01. 2020 gemacht wurden.
Das macht es natürlich viel besser.
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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

Caviteño hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 14:03
Juergen hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 13:58
Warum man einer von Ölfirmen finanzierten Seite mehr oder weniger glauben soll als z.B. einer von einer Umweltorganisation finanzierten Seite erschließt sich mir nicht.
Weil Du bei den Ölfirmen die Zahlen in den testierten Bilanzen findest - bei Umweltorganisationen ist das schon so eine Sache. Da kann auch Relotius geschrieben haben.
Auch den Wissenschaftlern kann man natürlich nicht glauben. Alles Fake News. []
Zuletzt geändert von Hubertus am Montag 6. Januar 2020, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beleidigung nach Beanstandung entfernt.
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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours »

Man SOLL auch nicht allen Wissenschaftlern glauben !

Du glaubst eben Wissenschaftlern die den menschengemachten Klimawandel propagieren.
Andere Menschen die das nicht glauben berufen sich ebenfalls auf die Aussagen von Wissenschaftlern.

Und Du? Du entscheidest welche Wissenschaftler recht haben und welche Verschwöööörungstheoretiker sind?
Mir persönlich ist es völlig Wurscht ob jemand wie Du an den menschengemachten Klimawandel glaubt.
Offensichtlich bin da wesentlich toleranter wie die Anhänger der Klimareligion, die abweichende Meinungen am liebsten verbieten würden.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt »

martin v. tours hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 16:21
Und Du? Du entscheidest welche Wissenschaftler recht haben und welche Verschwöööörungstheoretiker sind?
Es gibt keine Wissenschaftler, die auf dem Gebiet forschen und der Meinung sind, der Mensch trage nichts zur globalen Erwärmung bei.

Und wer faktenresistent ist, Lügen verbreitet, muss damit rechnen, dass darauf hingewiesen wird.

Dass du daraus eine Glaubenssache machst, ist albern und verdreht den Begriff Glauben, der ja zuvorderst ein religiöser Begriff ist.
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:17
Hubertus hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 11:11
Hier das entsprechende Datenmaterial:

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/ ... l-zurueck/
Hör bitte auf, diese unwissenschaftliche Quatschseite zu verlinken.
Die Daten stammen vom staatlichen australischen Wetterbüro.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 16:46
Es gibt keine Wissenschaftler, die auf dem Gebiet forschen und der Meinung sind, der Mensch trage nichts zur globalen Erwärmung bei.
Es gibt sehr viele Studien, die sich mit der Klimaveränderung und -erwärmung beschäftigen und keine Aussage zu der Frage machen, wie groß der Anteil des Menschen daran ist.

Auf das Problem mit dem wiss. 97%-Konsens wurde schon seit Jahren immer mal wieder hingewiesen:
z.B. https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 92213.html
…Das Ergebnis: Weniger als ein Prozent der Studien widersprachen ausdrücklich dem Einfluss des Menschen. Gut zwei Drittel hatten keine Position zu dem Thema - sie blieben außen vor. Das Resümee von Cook und seinen Kollegen: 97 Prozent legten einen menschlichen Einfluss zugrunde.…
Also 97% von 1/3 aller Studien - also ca. 32% aller Studien - sind sich einig…
Zuletzt geändert von Hubertus am Montag 6. Januar 2020, 17:18, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.
Gruß Jürgen

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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours »

Wenn Physiknobelpreisträger deiner Meinung nach faktenresistent sind und Lügen verbreiten, bin ich ja in guter Gesellschaft:
https://www.youtube.com/watch?v=flF7HPZy3Ys

p.s
warum reagierst Du auf meinen Beitrag gleich so aggressiv ("faktenresistent" Lügen...)
Weder Du noch ich können den menschengemachten Klimawandel "beweisen", wir glauben eben nur unterschiedlichen Wissenschaftlern.

p.p.s
das es einen Klimawandel gibt bestreite ich ,wie jeder vernünftige Mensch, natürlich nicht. Schließlich gab es immer Warm und Kaltzeiten.
Hatten nicht die Wikinger einst Grön(grün)land entdeckt und dort gesiedelt. Einige hundert Jahre später waren sie wieder weg, weil es kälter wurde.
Wer kennt nicht die berühmten Ölgemälde aus Holland auf denen Menschen auf zugefrorenen Grachten Schlittschuh laufen.

Finale Frage:
Ist es nicht möglich das Christen zu dem Thema unterschiedlicher Meinung sind ohne sich gegenseitig zu beleidigen oder das Gegenüber als Dummkopf oder Lügner zu bezeichnen ?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 15:18
Das macht es natürlich viel besser.
Offensichtlich hast Du die Einschränkungen, die zitiert wurden, nicht gelesen. Hier noch mal die deutsche Übersetzung:
Der Maßstab ist wegen des Glanzes des Renderers etwas übertrieben, aber im Allgemeinen stimmt er mit den Informationen der NASA-Website überein. Beachten Sie auch, dass NICHT alle Bereiche noch brennen, und dies ist eine Zusammenstellung.
Also: übertrieben, stimmt "im Allgemeinen" und nicht alle Feuer brennen noch bzw. brannten zur gleichen Zeit.
Wie ich schrieb, ein reines Propagandafoto von billiger Machart.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Manchmal kann man sehen, daß die Medien mit ihrer Meinung ziemlich einsam sind. Man schafft es einfach nicht, die Leute auf die "richtige" Schiene zu setzen, obwohl man schon mit alarmistischen Überschriften und schockierenden Fotos sein Bestes gibt.

Als Beispiel dient ein Artikel der Welt, in der sich die Autoren, sog. "Aktivisten" für FFF, mit den Feuern in Australien und dem Vorhaben von Siemens, Technik für den Ausbau einer Kohlemine zu liefern, auseinandersetzen.
Weil die Absurdität dieses Vorhabens schwer zu ignorieren ist, haben während der mehr als zehnjährigen Proteste dagegen bereits 60 Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Minenbetreiber Adani ausgeschlossen. Zu groß das finanzielle Risiko, zu groß der Schaden für die Reputation.
Ein Unternehmen, das diesen Schritt noch nicht gegangen ist, ist ausgerechnet Siemens. Der gleiche deutsche Konzern, der öffentlich keine Gelegenheit auslässt, sich zu seiner unternehmerischen Verantwortung zu bekennen und der verspricht, bis 2030 klimaneutral zu sein, plant, für die Mine in Australien die Signalanlage für die Gleise zum Abtransport nach Indien bereitzustellen.
Auf der suche nach „sanity“, nach Vernunft, fordern wir Siemens und den Vorsitzenden Joe Kaeser auf, den Auftrag in Höhe von etwa 20 Millionen Euro abzulehnen.
Australien brennt. Siemens muss zur Vernunft kommen

Am Ende wird von der WELT gefragt: "Teilen Sie die Meinung des Autors?"
Das Ergebnis: Ja = 91 - Nein = 1.134 - also noch nicht einmal jeder Zehnte....

Inzwischen habe ich auch Zweifel, ob man mit dem Thema "Klima" Wahlen gewinnen kann....

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Dicke Klatsche für die Windkraftindustrie im Südwesten. Der VGH Baden-Württemberg stoppt den Bau zweier "Windparks" mit einer interessanten Begründung:
Doch sensationell ist nicht nur dieses Bau- bzw. Rodungsverbot, sondern die viel weitergehende Entscheidung des zehnten VGH-Senats, dass die verwaltungsrechtlichen Vorgaben der Landesregierung zu Genehmigungsverfahren und insbesondere zur Beteiligung der Öffentlichkeit im wesentlichen alle rechtswidrig sind.
(...)
Die Waldumwandlungsgenehmigung sei rechtswidrig, weil die von einer unzuständigen Behörde, nicht im richtigen Genehmigungsverfahren und auch ohne die hierfür erforderliche Rechtsgrundlage erteilt wurde.
Baden-Württemberg: Genehmigungen für Windräder sind rechtswidrig

Man geht davon aus, das künftig eine verstärkte Öffentlichkeitsbeteiligung notwendig sein wird. Damit wird es zu weiteren Verzögerungen kommen, weil "Abwägungsbelange umfassender und verlässlicher ermittelt und gewichtet" werden müßten.
Vor einer solchen »Waldumwandlungsgenehmigung« müssten Rechte, Pflichten und wirtschaftliche Interessen des Waldbesitzers sowie die Belange der Allgemeinheit und insbesondere die nachhaltige Sicherung des Waldes wegen seiner Bedeutung für die Umwelt gegeneinander abgewogen werden. So müssten laut Senat beispielsweise Horstbäume geschont, Nistzeiten beachtet und Jagdreviere sowie Überflugrouten insbesondere gefährdeter Vogelarten oder Fledermäuse mit betrachtet werden.
Von Norden werden die Stromtrassen nicht rechtzeitig fertig, im Süden dürfen keine Windparks mehr errichtet werden und gleichzeitig schaltet man bis Ende 2022 die letzten Kernkraftwerke ab. Wie die Stromversorgung der industriereichen Region gesichert werden soll, weiß wohl niemand.

Es wäre zu wünschen, daß im Landtagswahlkampf 2021 Antworten diskutiert werden. Eine Auswirkung wird wohl sein, daß bis zur Klärung niemand mehr in Windparks in Baden-Württemberg einen Cent investieren wird. Ein Scheitern der sog. "Energiewende" kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Ich bin einmal gespannt, ob und wann über eine Verlängerung der Laufzeit der restlichen Atomkraftwerke geredet werden wird.

Stefan

Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Stefan »

Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 15:18
Caviteño hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 14:01
Benedikt hat geschrieben:
Montag 6. Januar 2020, 10:43
Währenddessen in Australien:
Bild
Das Foto ist eindrucksvoll - das war/ist wohl auch die Absicht. Es wurde aber aus Aufnahmen zusammengesetzt, die im Zeitraum vom 05. 12. 2019 - 05. 01. 2020 gemacht wurden.
Das macht es natürlich viel besser.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... r-157.html

„ Hearsey räumt selbst ein, dabei ein wenig nachgeholfen zu haben: "Das Ausmaß ist aufgrund der Glutdarstellung etwas übertrieben, aber es bildet generell die Information von der NASA-Internetseite ab", erklärte der Künstler auf Instagram. Außerdem brenne es nicht mehr in all diesen Gegenden. Es handele sich lediglich um eine Zusammenstellung, wo es überall bereits gebrannt habe.“

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Wie ich schon schrieb: Billige Propaganda, um Panik aufkommen zu lassen.

Alles was nicht paßt, wird dann als "unwissenschaftlich" bezeichnet. :patsch:

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Wer schon einmal von Las Vegas nach Los Angeles (L.A.) mit dem Auto gefahren ist, wird das riesige Solarkraftwerk an der Grenze der Bundesstaaten gesehen haben. Bei blauem Himmel und Wüste kam mir jedesmal, wenn wir dort vorbeifuhren, der Gedanke: "Optimale Bedingungen - hier ist Solarstrom sinnvoll - warum gibt es nicht mehr davon?" Auf den Dächern der Häuser in L.A. habe ich noch keine Solaranlagen gesehen...

Jetzt wird berichtet, daß dieses Solarkraftwerk Crescent Dunes Pleite ist - die Kosten sind zu hoch...
Die Megawattstunde aus Crescent Dunes kostet 135 Dollar. Neuere Solarfarmen in Nevada bieten dieselbe Strommenge für 30 Dollar an.
Das Problem ist, dass SolarReserve die Panels in der Wüste nicht einfach austauschen kann. Sie sind keine Standardware von der Stange, sondern Maßanfertigungen für das Riesen-Kraftwerk. Gleiches gilt für die Dampfturbinen. Sie müssen regelmäßig gewartet werden, weswegen rund ein Dutzend Arbeiter in Crescent Dunes angestellt sind. Die meisten anderen Solaranlagen laufen automatisch.
Fast eine Milliarde versenkt: Riesiges Solarkraftwerk ist nach vier Jahren überflüssig

Da stellt sich für mich schon die Frage: Wenn unter optimalen Bedingungen (300+ Sonnentage, Wüste) solche Ergebnisse erzielt werden - wie sieht es dann mit den Solarpaneelen in D. aus? Ließen die sich überhaupt wirtschaftlich betreiben, wenn der Strompreis nicht so hoch wäre?
Ach so - der Strompreis für Haushalte in den USA beträgt ca. 0,13 USD - in D. 0,33 USD - also ca. 150% mehr!

https://de.statista.com/statistik/daten ... -weltweit/

Aber dafür retten wir auch die Welt... - oder glauben es der Regierung zumindest. ;D

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holzi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi »

Das kalifornische Solarkraftwerk ist ja mit den Solarzellen nicht vergleichbar. Das ist ungleich aufwendiger, hat Leitungen, in denen geschmolzenes Salz bei einigen hundert Grad zirkuliert, hat Dampfturbinen, Wärmetauscher etc. und braucht in der Wüste Unmengen von Wasser, um den Dampf erzeugen zu können.
Mit den massenproduzierten Solarzellen und den mittlerweile in ordentlichen Stückzahlen produzierten Akkus kann man den Sonnenstrom inzwischen tatsächlich viel günstiger erzeugen als mit den extrem wartungsaufwendigen Spiegelkraftwerken.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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asderrix
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von asderrix »

Das steht ja auch schon im Artikel:
Zum Vergleich: Die Megawattstunde aus Crescent Dunes kostet 135 Dollar. Neuere Solarfarmen in Nevada bieten dieselbe Strommenge für 30 Dollar an.
Sinnvoll eingesetzt ist das schon eine gute Lösung, nur die Umsetzung wie wir sie jetzt vor haben ist Schwachsinn, weil für Europa nicht realisierbar.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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Irmgard
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard »

Dass der Einsatz von Solarenergie grundsätzlich sinnvoll ist, hatte ich ja oben schon verlinkt. Letztendlich ist es die Frage, wie man in Zukunft Energie gewinnen, speichern und transportieren will. Das hat natürlich viel Aspekte, ökologische sowie ökonomische. Und DIE Lösung wird es ohne Weiteres auch nicht geben, schon gar nicht für ein kleines Land wie Deutschland im internationalen Kontext. Aber man kann auch nicht eine ganze Technologie abschreiben, nur weil es in einzelnen Fällen noch Schwierigkeiten gibt. Wenn Solarenergie das Ziel ist, dann muss man den Weg gestalten.

Die ganze Klimadiskussion finde ich deswegen anstrengend, weil es so viele Einflussfaktoren gibt, deren finale Auswirkung auf unser eh komplexes Klimageschehen niemand kennt und berechnen kann. Es wäre aus meiner Sicht schon viel erreicht, wenn man sich wirklich mal darauf einigen würde, dass das, was wir gerade tun, ein großes Experiment ist, dessen Ausgang wir nicht kennen und dass das von Menschen gestaltet wird, die mit dem Ausgang im Zweifel auch nichts mehr zu tun haben. Aber niemand wird leugnen können, dass dieses Experiment real stattfindet. Aus dieser Sicht wäre ein realerer, ideologierfreierer Blick auf die Datenlage und ihre Entwicklung möglich, und man könnte wirklich mal unterschiedliche Szenarien diskutieren.

Die gegenseitigen Standpunkte sind mir viel zu verhärtet. Und beide Seiten machen da keine sehr gute Figur.

Gruß
Irmgard

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño »

Die beiden Frauen an der Spitze der europ. Institutionen - Frau vdL und Frau Lagarde - führen die EU in die Planwirtschaft:

Grüne Planwirtschaft - Green Deal: Ursula von der Leyens viele Nullen
Beide Frauen sind Vertreterinnen einer neuen Politik: Der von übernationalen Institutionen, die den Wählern und Regelungen der Demokratie enthoben sind. Und so verpacken beide, Christina Lagarde wie Ursula von der Leyen, ihre Pläne mit den großen Nullen in glitzerndes Papier und dröhnende Rhetorik; großen Schleifen sind auch dabei, wozu hat man Nullen?
(...)
Die Behandlung des Klimawandels sei von „missionskritischer Bedeutung“, sagt Lagarde. Klima statt Geld lautet also die Mission. Es ist eine maximale Machtausweitung: Mit dem Einstieg in die Klimapolitik allerdings wird die EZB früher oder später direkte Industriepolitik betreiben: Nur wer ihr genehme Investitionen tätigt, erhält Kredit, lautet die vereinfachte Formel.
Das Problem dürfte nur sein, daß "Europa" mit seinem Klimawahn ziemlich allein ist. Weder die USA noch China und schon gar nicht die aufstrebendne Schwellenländer in Asien werden diesen Weg mitgehen. Sie profitieren dann von den billigeren Energiepreisen, denn daß die Ölscheichs, die Kohlebarone oder Gasoligarchen ihr Öl, die Kohle oder das Gas in Erde lassen, diesen naiven Glauben dürften wohl kaum jemand haben. :D

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