Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Amigo
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Amigo » Donnerstag 6. Juni 2019, 22:55

TeDeum hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 18:27
Auf Dauer ist unser Lebensstandard so oder so nicht zu halten. Man könnte ihn aber "gezielt reduzieren".
Echt? Warum? Naturgesetz? Wenn ich mir die Chancen von Digitalisierung / Automatisierung ansehe, komme ich zu einer anderen Hoffnung.
Einfach „ökologischer Fußabdruck“ googeln. Unser Lebensstandard ist nicht nachhaltig. Wer laufend mehr verbraucht als nachhaltig verfügbar ist - Erdöl ist ein einleuchtendes Beispiel - stößt unweigerlich an Grenzen. Das ist keine Angstmacherei, sondern ganz leicht nachvollziehbar.

(Und hat kaum etwas mit produktionssteigernden Maßnahmen der Digitalisierung zu tun - mein Berufsfeld übrigens.)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 7. Juni 2019, 09:26

Amigo hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 22:55
Einfach „ökologischer Fußabdruck“ googeln. Unser Lebensstandard ist nicht nachhaltig. Wer laufend mehr verbraucht als nachhaltig verfügbar ist - Erdöl ist ein einleuchtendes Beispiel - stößt unweigerlich an Grenzen. Das ist keine Angstmacherei, sondern ganz leicht nachvollziehbar.
Wir wissen weder was und wieviel nachhaltig verfügbar ist noch in welchem Umfang es künftig gebraucht wird. Erdöl ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

Ein Blick in die Vergangenheit:
Vor 50 Jahren hätte sich niemand vorstellen können, daß man Erdöllagerstätten in großer Tiefe anzapfen kann und vor zwanzig Jahren war fracking unbekannt. Dadurch haben sich die Reserven vervielfacht.

Ein Blick in die Zukunft:
Wer würde denn heute behaupten, das Erdöl in zwanzig, dreißig Jahren noch die Bedeutung haben wird, die es heute hat? Nach den Planungen soll dann ein großer Teil des Verkehrs nicht mehr mit Verbrennungsmotoren, sondern elektrisch abgewickelt werden. Öl wäre dann für den Transport kaum noch notwendig.
Die großen Ölkonzerne haben das erkannt und richten ihr Geschäftsmodell inzwischen neu aus, z.B. Shell.

Kohle ist ein anderer Rohstoff, dessen Bedeutung gesunken ist. Nach WW II hatten fast alle Wohnungen in D. einen Kohleofen - mit entsprechenden Folgen für Klima und Luftverschmutzung. Dann kamen Ölheizungen, Fernheizungen und Gas. Inzwischen wurde die Kohleförderung in D. eingestellt.

Erdöl und Kohle waren vor einigen Jahrzehnten sehr wichtig, heute ist ihre Bedeutung gesunken und wird künftig vermutlich weiter sinken. Sobald ein Rohstoff knapp zu werden droht, beginnt die Suche nach neuen Lagerstätten und Möglichkeiten, ihn zu substituieren. Sicherlich kann China den Export von Seltenen Erden beschränken. Die Folge wird die Ausbeutung von bisher unrentablen Lagerstätten in anderen Ländern sein und man wird nach Verfahren suchen, die Seltenen Erden zu ersetzen.

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Amigo
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Amigo » Freitag 7. Juni 2019, 11:27

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 09:26
Wer würde denn heute behaupten, das Erdöl in zwanzig, dreißig Jahren noch die Bedeutung haben wird, die es heute hat? Nach den Planungen soll dann ein großer Teil des Verkehrs nicht mehr mit Verbrennungsmotoren, sondern elektrisch abgewickelt werden. Öl wäre dann für den Transport kaum noch notwendig.
Die großen Ölkonzerne haben das erkannt und richten ihr Geschäftsmodell inzwischen neu aus, z.B. Shell.
Das ist überaus positiv für die Treibhausgasrechnung, sofern die elektrische Energie aus treibgasneutralen Quellen stammt. Dass das nicht selbstverständlich ist, zeigt China: Elektroroller sind dort in den Städten schon sehr weit verbreitet (wegen der Luftqualität!), aber 60% des Stroms in China wird derzeit noch aus Kohle erzeugt.

In den USA und Europa sinkt der Erdölverbrauch seit ca. 2005 leicht. Dennoch muss man aktuell leider feststellen, dass der weltweite Erdölverbrauch keineswegs im Sinken begriffen ist, primär weil Asien seinen Lebensstandard jetzt massiv steigern will und damit auch der Ölkonsum steigt. Ein hoher Lebensstandard beruht offenbar unter anderem auf der reichlichen Verfügbarkeit von Erdöl. Ja, Methoden wie Fracking bringen hier eine gewisse "Gnadenfrist", aber dafür auch andere teils massive Umweltschäden mit sich.

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 7. Juni 2019, 13:15

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 22:18

Norwegen, der Akku Europas

Mit NorNed gibt es doch schon eine Kooperation zwischen N und NL und das Projekt NorGer (N – D) ist in Planung, ruht aber zur Zeit.
Gruß
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 7. Juni 2019, 15:34

Amigo hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 11:27
Das ist überaus positiv für die Treibhausgasrechnung, sofern die elektrische Energie aus treibgasneutralen Quellen stammt. Dass das nicht selbstverständlich ist, zeigt China: Elektroroller sind dort in den Städten schon sehr weit verbreitet (wegen der Luftqualität!), aber 60% des Stroms in China wird derzeit noch aus Kohle erzeugt.
China plant den Neubau von 43 Atomreaktoren - dann können die bisherigen Kohlekraftwerke stillgelegt werden bzw. es müssen keine neuen mehr gebaut werden. Russland ist mit 25 und die USA sind mit 14 neuen Reaktoren dabei.

https://de.statista.com/statistik/daten ... -laendern/
Amigo hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 11:27
In den USA und Europa sinkt der Erdölverbrauch seit ca. 2005 leicht. Dennoch muss man aktuell leider feststellen, dass der weltweite Erdölverbrauch keineswegs im Sinken begriffen ist, primär weil Asien seinen Lebensstandard jetzt massiv steigern will und damit auch der Ölkonsum steigt. Ein hoher Lebensstandard beruht offenbar unter anderem auf der reichlichen Verfügbarkeit von Erdöl. Ja, Methoden wie Fracking bringen hier eine gewisse "Gnadenfrist", aber dafür auch andere teils massive Umweltschäden mit sich.
Auch in Asien wird sich die Elektromobilität durchsetzen. Schließlich belegt China bei der Einführung den Spitzenplatz und macht für die ausl. Automobilkonzerne entsprechend rigide Vorgaben. Hinzu kommt, daß die Herstellung eines Elektroautos technisch weitaus weniger anspruchsvoll ist und somit auch Ländern wie Indien oder Thailand die Möglichkeit bietet, eine eigene Automobilindustrie aufzubauen. Außerdem würde man die teuere Ölrechnung senken - die Zahlungsbilanz freut sich.

Die Umstellung wird allerdings Zeit in Anspruch nehmen und hat einige Hürden zu meistern. Auf den PH z.B. kostet 1 kwh fast soviel wie in D., während man Diesel für weniger als 1 USD/l tanken kann. Die Frage ist auch, ob in diesen Ländern das Stromnetz neben der steigenden Zahl an air-cons auch noch für das Laden von Kfz ausgelegt wäre - vermutlich nicht....

Auf den Anteil D. am weltweiten CO²-Ausstoß geht Daniel Stelter noch einmal ein:
Vergessen wird angesichts der Hysterie, → dass der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2-Ausstoß bei 2,2 Prozent liegt. Bei den Pro-Kopf-Emissionen liegen wir mit rund 8,8 Tonnen CO2p. a. auf dem 11. Platz, → weit hinter den USA, Kanada, Australien und selbst den Niederlanden und Japan. Im Jahr 2018 stieg der weltweite CO2-Ausstoß um mehr als zwei Prozent. Hauptverursacher waren China und Indien, gefolgt von den USA. In der EU gingen die CO2-Emissionen hingegen zurück.
Das bedeutet im Klartext: Selbst, wenn es uns gelänge, den CO2-Ausstoß quasi über Nacht auf null zu bringen, entspräche das dem Zuwachs des weltweiten CO2-Ausstoßes eines Jahres. Wer glaubt, nur durch drastische Maßnahmen hierzulande das Weltklima und damit die eigene Zukunft zu retten, kann nicht rechnen.
Raus aus Deutschland

Statt CO² zu vermeiden plädiert Stelter dafür, es zu binden und baut dabei auf die menschliche Innovationsfähigkeit. Natürlich geht so etwas nicht von heute auf morgen und die Äußerungen so mancher Grünen sind dabei nicht hilfreich:
So forderte die 24-jährige Studentin und Sprecherin der Grünen Jugend Ricarda Lang in der TV-Sendung „Hart aber fair“ „Wir wollen auch eine Zukunft haben“, ganz so, als würde der Klimawandel Deutschland demnächst unbewohnbar machen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 7. Juni 2019, 15:39

Juergen hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 13:15
Mit NorNed gibt es doch schon eine Kooperation zwischen N und NL und das Projekt NorGer (N – D) ist in Planung, ruht aber zur Zeit.
Sämtliche Vorhaben die Energieversorgung sicherer zu machen sind zu begrüßen, insbesondere wenn sie mit verläßlichen Partnern abgeschlossen werden. Bei Desertec konnte man da durchaus Zweifel haben. Zum Glück ist das Projekt inzwischen "gestorben".

Gleichwohl wird auch eine solche Stromleitung von Norwegen nach D. das Problem des Flatterstroms nicht lösen, denn bei einer länger andauernden Dunkelflaute werden auch die Speicher in Norwegen nicht ausreichend sein. Man kann es drehen und wenden wie man will: In der Energieversorgung sollte ein Land weitestgehend autark sein.

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TeDeum
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von TeDeum » Freitag 7. Juni 2019, 16:43

Weise Worte, denen man nichts hinzuzufügen mehr vermag.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 8. Juni 2019, 09:46

TeDeum hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 16:43
Weise Worte, denen man nichts hinzuzufügen mehr vermag.
Wenn Du den Artikel von Daniel Stelter meinst: Dessen Veröffentlichung wurde von der WirtschaftsWoche abgelehnt - er sei "zu polemisch". :breitgrins:
Dieser Kommentar von mir erschien nicht bei der WirtschaftsWoche:

Susanne Finke-Röpke:
Warum bitte, Herr Dr. Stelter, erwähnen Sie das? Hat die Handelsblattgruppe bzw. Herr von Holtzbrinck Angst, das zu bringen?

Daniel Stelter sagte:
Der Beitrag wurde als „polemisch“ abgelehnt
Quelle: 1. und 3. Leserzuschrift zu dem Artikel

Wahrscheinlich sind es Sätze wie diese, die zu dem Urteil führten:
Wir müssen uns darauf einstellen, dass Deutschland sich noch mehr in Richtung einer grün gefärbten „DDR 2.0“ bewegt. (...)
Nach zehn Jahren Aufschwung – getrieben von billigem Geld und schwachem Euro – kann man nur feststellen, dass wir vergessen haben, dass es der wirtschaftlichen Grundlagen bedarf, um soziale Gerechtigkeit und Maßnahmen zum Klimaschutz zu finanzieren. Wurde in den letzten Jahren vonseiten der Politik auf Verteilen statt Schaffen von Wohlstand gesetzt, steht uns ein noch radikalerer Weg bevor. Sind die Schlüsselindustrien einmal weg, die besten Köpfe ausgewandert und das Bildungsniveau bundesweit auf Berliner Niveau, wird das Land, das das Potenzial hätte, zugunsten seiner Bürger wirklich „reich“ zu sein, offensichtlich verarmen.

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 8. Juni 2019, 11:48

Der Flugverkehr steht am Klima-Pranger – dabei ist er mit seinen Hausaufgaben in Sachen Klimaschutz auf Kurs

Die Fliegerei steht in Sachen Klimawandel zu Unrecht auf der Anklagebank. Die Schweiz sollte nicht neue fiskalische Instrumente einführen, sondern die bereits beschlossenen und klimawirksamen Massnahmen konsequent umsetzen.

Noch selten waren sich so viele Politiker darin einig, mit gutgemeinten, aber wirkungslosen Rezepten den Einfluss der Luftfahrt auf das Klima bekämpfen zu wollen. Warum plötzlich dieser Aktivismus?
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 8. Juni 2019, 15:02

Mit dem Reisen -insbesondere dem Flugverkehr und der Überfüllung vieler Sehenswürdigkeiten- beschäftigt sich dieser Artikel.

Besuchen Sie Europa, solange es noch geht!
Overtourism ist die notwenige Konsequenz von Globalisierung. Was nämlich den Markusplatz verstopft, die Champs Élysées blockiert, den Verkehr an der Prinsengracht kollabieren lässt, das sind immer öfter Kolonnen aus Fernost. Chinesen, Inder, Koreaner, Japaner und abermals Chinesen.
(...)
Das wird sich nicht ändern, im Gegenteil. Die Gesetze der Demografie, der Ökonomie und der Physik sind auf Seiten der Asiaten. Sie sind zahlreich, sie haben Geld. Sie haben keine Merkel, keine Grünen. Ihnen gehört die Zukunft. Ob in Bangkok oder Hallstatt, der alte weiße Reisende, sei er männlich, weiblich oder divers, stellt dort schon jetzt die Minderheit.
Sie lassen sich eben kein ein schlechtes Gewissen einreden, weil sie (viel) fliegen. Insofern dürften auch die Bestrebungen hier, das Fliegen zu beschränken, ins Leere laufen. Die Fluggesellschaften haben die Maschinen, die müssen gefüllt werden und wenn es nicht Europäer sind, dann eben Asiaten.

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Samstag 8. Juni 2019, 18:42

Mal etwas zum Hintergrund der Rezo-Videos:

https://www.epochtimes.de/meinung/gastk ... tgelesen=3
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Samstag 8. Juni 2019, 23:25

Ich habe mich bisher mit dem Thema wenig befasst, habe aber jetzt ein Video eines deutschen Klimatologen gesehen, das mich nachdenklich macht. Vielleicht ist das aber in diesem Thread sinngemäss schon besprochen worden. Wenn ja, dann kommt das halt nochmals dran. Für mich jedenfalls ist das aufschlussreich gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=8AuHsXl7vtE
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 16. Juni 2019, 09:19

Hilfe, wir sind alle grün

Früher hieß es "Umwelt", heute heißt es "Klima"....
für das große Thema Klima kann die Umwelt gerne vor die Windhunde gehen.

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Irmgard
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard » Sonntag 16. Juni 2019, 19:23

Edi hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 23:25
Ich habe mich bisher mit dem Thema wenig befasst, habe aber jetzt ein Video eines deutschen Klimatologen gesehen, das mich nachdenklich macht. Vielleicht ist das aber in diesem Thread sinngemäss schon besprochen worden. Wenn ja, dann kommt das halt nochmals dran. Für mich jedenfalls ist das aufschlussreich gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=8AuHsXl7vtE
Dazu empfehle ich unbedingt diesen Blogbeitrag (und die darin verlinkten Daten, weiteren Fragen und Erwiderungen)
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge ... ufloesung/

Gruß
Irmgard

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 19. Juni 2019, 10:08

Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 16. Juni 2019, 19:23
Edi hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 23:25
Ich habe mich bisher mit dem Thema wenig befasst, habe aber jetzt ein Video eines deutschen Klimatologen gesehen, das mich nachdenklich macht. Vielleicht ist das aber in diesem Thread sinngemäss schon besprochen worden. Wenn ja, dann kommt das halt nochmals dran. Für mich jedenfalls ist das aufschlussreich gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=8AuHsXl7vtE
Dazu empfehle ich unbedingt diesen Blogbeitrag (und die darin verlinkten Daten, weiteren Fragen und Erwiderungen)
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge ... ufloesung/

Gruß
Irmgard
... und die Erwiderung darauf hier, ebenfalls inkl. Quellen:
https://www.eike-klima-energie.eu/2019/ ... st-falsch/
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Irmgard
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard » Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17

Seufz,....

Das Thema ist mittlerweile emotional so aufgeladen, dass eine vernünftige, naturwissenschaftlich Diskussion kaum noch möglich ist. Als Wissenschaftlerin finde ich die EIKE-Seiten wenig überzeugend, das würde hier viel zu weit führen, auf alles einzugehen.

Niemand hat eine Kristallkugel für die Zukunft. Und man darf darauf vertrauen, dass das System Erde immer ein Gleichgewicht finden wird, solange die Sonne sie noch nicht verschlungen hat am Ende ihres Sternenlebens. Ob das mit menschlichem Leben dann noch ohne Weiteres zu vereinbaren ist, das ist die Frage, die sich stellt. Wir machen gerade ein großes Echtzeit-Experiment, dessen Ausgang auf jeden Fall Erkenntnisse liefern wird. Nur dass wir, wenn uns diese Erkenntnisse nicht passen sollten, die Uhr nicht mehr werden zurückdrehen können. Klimamodelle haben sicher nicht eine Validität, die die Ergebnisse korrekt vorhersagen. Aber man kann das Experiment als solches nicht negieren.

Dass sich die junge Generation sorgt, finde ich verständlich. Leider handelt sie nicht gemäß ihren eigenen Forderungen und fliegt, geht auf Kreuzfahrten und und und.

Man muss natürlich auch schauen, wo die größen Emittenten von Treibhausgasen sitzen (hier z.B. https://www.laenderdaten.info/co2-nach-laendern.php). Alles, was wir in Deutschland tun, wird im Vergleich zu China nur wenig nutzen. Wobei pro Kopf der Bevölkerung der Unterschied dann schon wieder ganz anders aussieht.

Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.

Emotionale Diskussionen bringen uns nicht weiter. Der Diskussion fehlt mir oft die angemessene Ernsthaftigkeit.

Gruß
Irmgard

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Mittwoch 19. Juni 2019, 14:50

Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17
Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.
Das ist zwar keine neue Erkenntnis, aber trotzdem ist es gut und richtig, immer wieder darauf hinzuweisen. Die Möglichkeiten zur Sonnenenergienutzung sind noch lange nicht ausgeschöpft; auf dem Gebiet muss also weiter geforscht werden. Eine Schweizer Firma z.B. will in einigen Jahren Solarmodule auf den Markt bringen, die annähernd 30 % Wirkungsgrad haben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 19. Juni 2019, 20:34

Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17
Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.
Man kann das so sehen, sicherlich - trotzdem bleiben die bekannten Probleme:
Strom ist nicht speicherbar, wo soll er herkommen, wenn die Sonne nicht scheint (wolkenverhangener Himmel, nachts)?
Sind die Rohstoffe, aus denen die Module hergestellt werden, nicht auch endlich?
Eine Nutzung der Solarenergie in Mitteleuropa ist wirtschaftlich gesehen Verschwendung. Die Sonne scheint nicht häufig, im Winter kaum, die Solaranlagen "arbeiten" nicht optimal. Andererseits hat man ja aus guten Gründen von Projekten wie Desertec Abschied genommen. Wer will seine Energieversorgung schon in unsichere Hände geben?

Aber auch der ewige Hinweis auf die "Endlichkeit der Ressourcen" hilft doch nicht viel weiter. Natürlich sind die endlich - aber wir wissen nicht wie groß die Vorräte sind. Bisher wurde der Termin, wann Öl, Gas usw. erschöpft sein sollen, immer wieder in die Zukunft verschoben, weil Substitute und/oder neue Fördertechniken entwickelt wurden. Wer hätte denn 1949 geglaubt, daß der Kohlebergbau in D. siebzig Jahre später eingestellt würde, weil er nicht mehr wirtschaftlich ist und Kohle weder für die Heizung noch für die Eisenbahn gebraucht wird?

Jetzt werden Wind und Sonne in D. als Energiequelle vermarktet, denn "die schicken keine Rechnung" :patsch: (klar, die kommt vom Energieversorger). Andere Länder setzen auf Atomenergie. Woher wissen wir denn, was "richtig" ist? Den GAU-Gefahren einer Kernschmelze stehen die GAU-Gefahren einer Dunkelflaute gegenüber. Die sind auch nicht auszuschließen, wie der Stromausfall in Argentinien und Uruguay zeigen:

Massiver Stromausfall in Südamerika

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard » Freitag 21. Juni 2019, 13:40

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 19. Juni 2019, 20:34
Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17
Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.
Man kann das so sehen, sicherlich - trotzdem bleiben die bekannten Probleme:
Strom ist nicht speicherbar, wo soll er herkommen, wenn die Sonne nicht scheint (wolkenverhangener Himmel, nachts)?
Sind die Rohstoffe, aus denen die Module hergestellt werden, nicht auch endlich?
Eine Nutzung der Solarenergie in Mitteleuropa ist wirtschaftlich gesehen Verschwendung. Die Sonne scheint nicht häufig, im Winter kaum, die Solaranlagen "arbeiten" nicht optimal. Andererseits hat man ja aus guten Gründen von Projekten wie Desertec Abschied genommen. Wer will seine Energieversorgung schon in unsichere Hände geben?
Es ist mitnichten so, dass die Nutzung solarer Energie keine Probleme bereiten würde. Eines der schwierigsten (die meisten technischen Probleme werden sich lösen lassen): das Einstrahlungsmaximum liegt an und um den Äquator, da gibt es aber kaum politische stabile Systeme. Trotzdem: Solarenergie ist die Energie, die der Erde langfristig und dauerhaft zur Verfügung steht.
Aber auch der ewige Hinweis auf die "Endlichkeit der Ressourcen" hilft doch nicht viel weiter. Natürlich sind die endlich - aber wir wissen nicht wie groß die Vorräte sind. Bisher wurde der Termin, wann Öl, Gas usw. erschöpft sein sollen, immer wieder in die Zukunft verschoben, weil Substitute und/oder neue Fördertechniken entwickelt wurden. Wer hätte denn 1949 geglaubt, daß der Kohlebergbau in D. siebzig Jahre später eingestellt würde, weil er nicht mehr wirtschaftlich ist und Kohle weder für die Heizung noch für die Eisenbahn gebraucht wird?
Mir ging es eher darum, was uns als Alternativen zur Verfügung steht, wenn wir fossile Energieträger wegen der Treibhausgasemissionen nicht mehr nutzen möchten. Wenn wir die Atomenergie wegen ihrer technolgischen Unbeherrschbarkeit ebenfalls ausschließen, verbleibt da nicht so viel. Wasser- und Windkraft reichen nicht, um den Energiebedarf zu decken. Wir können natürlich hoffen, weitere Energiequellen zu erschließen, aber von der Solarenergie wissen wir, dass sie quantitativ ausreicht und dauerhaft zur Verfügung stehen wird. Es macht keinen Sinn, sich nicht damit zu beschäftigen.
Jetzt werden Wind und Sonne in D. als Energiequelle vermarktet, denn "die schicken keine Rechnung" :patsch: (klar, die kommt vom Energieversorger). Andere Länder setzen auf Atomenergie. Woher wissen wir denn, was "richtig" ist? Den GAU-Gefahren einer Kernschmelze stehen die GAU-Gefahren einer Dunkelflaute gegenüber. Die sind auch nicht auszuschließen, wie der Stromausfall in Argentinien und Uruguay zeigen:

Massiver Stromausfall in Südamerika
Wie oben geschrieben, die Probleme der Nutzung von Solarenregie sind mitnichten gelöst. Aber wir sollten jetzt damit anfangen, sie anzupacken.

Gruß
Irmgard

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 21. Juni 2019, 15:39

Irmgard hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:40
Es ist mitnichten so, dass die Nutzung solarer Energie keine Probleme bereiten würde. Eines der schwierigsten (die meisten technischen Probleme werden sich lösen lassen): das Einstrahlungsmaximum liegt an und um den Äquator, da gibt es aber kaum politische stabile Systeme. Trotzdem: Solarenergie ist die Energie, die der Erde langfristig und dauerhaft zur Verfügung steht.
Da sehe nun doch das Speicherproblem als weitaus gravierender an. Wo soll denn der Strom nachts herkommen? Oder gibt es dann wieder Zustände, wie früher in der Darmol-Werbung :breitgrins:

Die Länder am Äquator sind politisch instabil - aber sie nutzen die Solarenergie selbst auch nicht. Ich bin ja ein halbes Jahr immer auf den Philippinen, ein Land in Äquatornähe und als Archipel auch mit ständigem Wind.
Windräder habe ich dort - bis auf einige Fotos - noch nie gesehen und Solarpanele ganz selten - meist auf Häusern, die Deutschen, Schweizern oder Österreichern gehören. Unser Schweizer Bekannte sagte mir: "Klar, wir haben bei brown-out Strom, aber rechnen tut sich das nicht und der in Batterien gespeicherte Strom reicht für Licht, Kühlschrank und Internet - nicht für die air-con."
Ich weiß auch nicht, was bei Taifunen ist - der fehlende Stromausfall ist dann wohl das kleinere Übel verglichen mit den Solarpanelen, die wie Geschosse durch die Gegend fliegen würden.

Es dürfte seinen Grund haben, daß man trotz der Strompreise, die sich fast auf deutschem Niveau bewegen, Solar und Wind nicht genutzt werden - obwohl man für Öl und Gas Devisen ausgeben muß. Selbst in Los Angeles habe ich kaum Solarpanele gesehen - obwohl die Sonne dort an 300 Tagen im Jahr scheint und in der Wüste ausreichend Platz für Solarparks wäre...
Irmgard hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:40
Mir ging es eher darum, was uns als Alternativen zur Verfügung steht, wenn wir fossile Energieträger wegen der Treibhausgasemissionen nicht mehr nutzen möchten. Wenn wir die Atomenergie wegen ihrer technolgischen Unbeherrschbarkeit ebenfalls ausschließen, verbleibt da nicht so viel. Wasser- und Windkraft reichen nicht, um den Energiebedarf zu decken. Wir können natürlich hoffen, weitere Energiequellen zu erschließen, aber von der Solarenergie wissen wir, dass sie quantitativ ausreicht und dauerhaft zur Verfügung stehen wird. Es macht keinen Sinn, sich nicht damit zu beschäftigen.
Die Nutzung der Kernenergie wird in D. und einigen anderen Ländern Europas abgelehnt - in anderen Ländern sieht das ganz anders aus. Das sind nicht nur die üblichen Verdächtigen wie China, USA und Russland auch Länder in Europa (sogar aus der EU) planen den Neubau von Kernkraftwerken, z.B. GB = 7, Polen = 6, Ungarn = 2

https://de.statista.com/statistik/daten ... -laendern/

Im übrigen kommt es auf den Wohnort an. Dem Ruhrgebiet bringt z.B. die Abschaltung der Kernkraftwerke in D. keinen zusätzlichen "Sicherheitsgewinn", denn das nächste AKW steht in Belgien und selbst D. dürfte, wenn in GB und/oder F etwas geschieht aufgrund der ständigen Westwinde zu den Hauptbetroffenen zählen.

Ein anderer Punkt: In dem von mir weiter oben verlinkten Artikel findet sich folgende, bemerkenswerte Aussage:
Die Industrie beklagt sich, dass mehr wackeliger Strom angeliefert wird, Strom mit sehr kurzen Schwankungen im Sekundenbereich, die die empfindlichen Steuerungen ihrer Hightech Produktionsmaschinen empfindlich stört und öfter die Elektronik zerschießt. Den grünen Machthabern in der Regierungszentrale in Stuttgart dürfte schon bewusst sein, was sie angerichtet haben. Schon wird der grüne Umweltminister Untersteller zitiert, dass es vermutlich ohne Kernkraftwerke nicht gehe.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... edamerika/

In der Tat: Wie soll eine zuverlässige Strombelieferung gewährleistet werden, wenn man auf Solar umstellt und das Speicherproblem nicht gelöst ist?
Die Stromversorgung muß sicher sein, insbesondere wenn man an die künftig vermehrten Anforderungen der Industrie 4.0 (5G-Netz) denkt und die -geplanten- Millionen von Elektroautos müssen doch auch geladen werden.
Irmgard hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 13:40
Wie oben geschrieben, die Probleme der Nutzung von Solarenregie sind mitnichten gelöst. Aber wir sollten jetzt damit anfangen, sie anzupacken.
Dagegen ist doch nichts zu sagen. Das Problem ist aber, daß man im Augenblick und in absehbarer Zukunft keine Lösung hat und trotzdem die Kern- und Kohlekraftwerke abschalten will. Man weiß doch überhaupt nicht, wo der dann fehlende Strom herkommen soll. Kaufen wir dann Atomstrom aus F oder Kohlestrom aus Polen? Was ist, wenn andere Länder nicht liefern können, z.B. aufgrund techn. Probleme? Dann gehen in D. die Lichter aus - Strom wird rationiert....

Zuerst müssen die Lösungen erprobt werden und wenn diese Versuche erfolgreich verlaufen, dann und nur dann kann eine schrittweiser Umbau der Energieversorgung in Angriff genommen werden.

Fuchsi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Fuchsi » Samstag 22. Juni 2019, 12:04

Und nochmal Fronleichnams"missbrauch": Bei einer Prozession mit (Zitat aus der Tageszeitung) "betont schlicht gehaltenen Altären" war einer der Altäre mit "Plastikmüll geschmückt". Diakon NN forderte die Teilnehmer zum "Verzicht auf Plastik" auf. :dudu: :dudu: :dudu: :dudu: :dudu: :dudu: :/ :/ :nuckel: :nuckel:

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Niels
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Samstag 22. Juni 2019, 13:03

Das seriöse Relotius-Institut bläst zum letzten Gefecht: https://www.welt.de/wissenschaft/plus19 ... chnee.html

https://www.welt.de/autor/sarah-maria-brech/ hat geschrieben:
Zuständig für die Themen Erderwärmung, Klimapolitik, Nachhaltigkeit;
außerdem für die politische Berichterstattung über die Niederlande
2016 Gewinnerin des ERM-Medienpreises für Nachhaltige Entwicklung
2014 Stipendiatin der Internationalen Journalisten-Programme beim NRC Handelsblad in Den Haag
2010 Nachrichtenchefin Online beim Hamburger Abendblatt
:kugel:
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Samstag 22. Juni 2019, 16:47

"Warum und wie ändert sich das Erdklima?"

Daraus:
Das Hauptergebnis unserer Arbeit ist der Befund, dass das Erdklima Zyklen enthält, und dass die drei Hauptzyklen im Wesentlichen alleine die Temperaturvariationen der Erde bewirken. Danach lässt sich die Globaltemperatur sowohl für die Vergangenheit ( wie gezeigt in Abb.1 ) als eben auch für die nahe Zukunft berechnen. Somit ist eigentlich über den aktuellen Klimawandel keine wesentliche Frage mehr offen. [...] Wir merken an, dass unser Ergebnis die Behauptungen über einen gefährlichen Klimaeinfluss des anthropogenen CO2 definitiv widerlegt.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 22. Juni 2019, 19:18

WiWo:
Rettet ihr gefälligst das Klima!
Der Ruf nach mehr Klimaschutz richtet sich stets an den Staat. Dabei wird das CO2 für die Rufenden selbst verblasen. Ihre Nachfrage ist die Ursache der drohenden Katastrophe – nicht die Politik.

Die vergangenen Monate inklusive der Wahlergebnisse waren geprägt von einem emphatischen Verlangen vor allem jüngerer Menschen nach Klimaschutz.

Zusammengefasst: Ihr Mächtigen habt es verbockt, jetzt macht es wieder gut. Das ist die Essenz dieser neuen Klimaschutzbewegung.

Glaubt ihr wohlgenährten, weitgereisten Wirtschaftswunderenkel denn, dass das CO2 im Dienste der CDU, der Bundesregierung oder der bösen Reichen und Rechten ausgestoßen wird? Ist euch nicht klar, dass es für uns alle ausgestoßen wird (einschließlich Rezo, Greta Thunberg und Annalena Baerbock)? Für eure Kerosin-verbrennenden Abi-Reisen nach Australien, für eure Strom-fressenden Smartphones und eure alljährlich neu erworbenen Sneaker.

Wenn die gescholtene Politik aber die Forderungen erfüllt, ernst macht und die Verteuerung von CO2-Emissionen Wirkung zeigt – und das wird sie – dürfte der Spaß vorbei sein. … Selbst ein Redakteurinnen-Schwarm wie Robert Habeck als künftiger Kanzler könnte dann ganz schnell zum verhassten Spaßverderber werden
Gruß
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 22. Juni 2019, 20:25

Wow - das darüber berichtet wird:

Energiewende: Aluminium-Beschäftigte schlagen Alarm

Klar - die Herstellung von Aluminium benötigt sehr viel Energie - die Lohnkosten kann man da vernachlässigen. Die Energie muß konstant fließen; ein längerer Stromausfall produziert nur noch Schrott. Das wäre zwar versicherungstechnisch abgedeckt, aber ob die Fabrik dann erneut in D. gebaut wird, da sind doch wohl Zweifel angebracht (bei den hiesigen Strompreisen). Um so erschreckender:
Komme es zu einem zweistündigen Blackout, dann seien die Anlagen nur noch teurer Schrott. „Und es handelt sich schon heute um eine reale Bedrohung: Im letzten Jahr hatten wir 18 kürzere Abschaltungen wegen Blackouts.“
Selbst Gewerkschafter sagen:
„Ich finde es gut, dass durch die Debatte um die Braunkohle das Thema Klimaschutz von den Hinterzimmern ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wurde. Aber wir können nicht die Braunkohle abschalten, ohne zu wissen, wie wir den Energiebedarf kompensieren.“
Richtig!
Blanker Aktionismus, wie er tlw. gefordert wird, bringt nichts, überhaupt nichts. Man muß zunächst Lösungen entwerfen und erproben, bevor man an eine Umstellung der Energieversorgung denken kann. Alles andere ist Kamikaze - auch wenn der Klimawandel drängt, D. allein ist machtlos. Ein vollkommener Verzicht auf CO² würde einmalig den jährlichen Zuwachs kompensieren.

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Sonntag 23. Juni 2019, 13:28

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 20:25
Man muß zunächst Lösungen entwerfen und erproben, bevor man an eine Umstellung der Energieversorgung denken kann.
Normale und verantwortungsbewusste Menschen machen das auch. Man kann sich keinen einzigen Firmenchef denken, der sich nicht erst vergewisserte, Ersatz zu haben, falls z.B. seine eigene Energieerzeugung ausfällt. Ich kenne z.B. eine Firma, die unter dem Strich mehr Strom aus Wasser- und Windkraft jährlich erzeugt als sie verbraucht, aber bei Windflaute kann sie dem Netz den fehlenden Strom entnehmen. Ich war schon immer radikal gegen Atomstrom, aber da wir den nunmal haben, kann ein Ausstieg nur langsam erfolgen, wenn die Grundlast anderweitig gedeckt werden kann und da kommen heute nur Gas-und Kohlekraftwerke infrage. Kohle aber will man auch nicht mehr haben auf die Dauer wegen CO2. Wind- und Sonnenenergie können u.U. zu gewissen Zeiten mal einen Großteil der aktuellen Nachfrage decken, aber sind für die Grundlast ungeeignet und der Ausbau von Wasserspeichern ist auch sehr begrenzt.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 23. Juni 2019, 13:46

Edi hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 13:28
Ich war schon immer radikal gegen Atomstrom, aber da wir den nunmal haben, kann ein Ausstieg nur langsam erfolgen, wenn die Grundlast anderweitig gedeckt werden kann und da kommen heute nur Gas-und Kohlekraftwerke infrage. Kohle aber will man auch nicht mehr haben auf die Dauer wegen CO2. Wind- und Sonnenenergie können u.U. zu gewissen Zeiten mal einen Großteil der aktuellen Nachfrage decken, aber sind für die Grundlast ungeeignet und der Ausbau von Wasserspeichern ist auch sehr begrenzt.
So ist es.
Natürlich kann man Atomstrom ablehnen, aber dann muß man auch klar und deutlich sagen, daß die Alternative eben Kohle- und Gaskraftwerke sind, um die Grundlast zu decken.
Pauschale Hinweise wie "die technischen Probleme werden gelöst werden" helfen nicht weiter. Das Speicherproblem ist mitnichten gelöst und es bestehen erhebliche Zweifel, ob es jemals "technisch" gelöst werden kann., insbesondere wenn Transport und Logistik vom Verbrennungs- auf Elektromotoren umgestellt werden.

Was die Vorkehrungen der Betriebe betrifft: Das hängt wohl vom Betrieb ab, was er herstellt und wieviel Strom er verbraucht. Eine Aluminiumhütte, eine Verzinkerei oder ein großes Chemiewerk sind kaum mit einem Gartenbaubetrieb oder einer Konservenfabrik vergleichbar.
Ich denke auch nicht an einen kurzen Ausfall von wenigen Stunden oder ein, zwei Tagen, sondern an eine längere Dunkelflaute, die eine oder zwei Wochen dauert.
Wo soll denn dann der Strom herkommen, wenn man kein eigenes Kraftwerk hat?

Klar - aus der Steckdose..... :patsch:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Sonntag 23. Juni 2019, 14:13

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 13:46
Natürlich kann man Atomstrom ablehnen, aber dann muß man auch klar und deutlich sagen, daß die Alternative eben Kohle- und Gaskraftwerke sind, um die Grundlast zu decken.
Pauschale Hinweise wie "die technischen Probleme werden gelöst werden" helfen nicht weiter. Das Speicherproblem ist mitnichten gelöst und es bestehen erhebliche Zweifel, ob es jemals "technisch" gelöst werden kann , insbesondere wenn Transport und Logistik vom Verbrennungs- auf Elektromotoren umgestellt werden.
Das Speicherproblem ist, wie du sagst, nicht gelöst und aus der derzeitigen Sicht hat man auch keine Lösung. Man kann lokal da und dort noch Pumpspeicherkraftwerke ausbauen https://www.enbw.com/unternehmen/konzer ... k-forbach/, aber das ist auch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein im Verhältnis zu dem, was gebraucht würde. Bei einem Ausbau der Windkraft, die ja auch nachts Strom erzeugen kann, müsste man schon sehr, sehr viele Windturbinen bauen am oder auch im Meer und auch anderswo, wo der Wind des öfteren weht und den Strom dann auch dort hinleiten können, wo er gebraucht wird und was macht man dann, wenn zuviel Strom erzeugt wird. Den ins Ausland verschenken wie zum Teil bisher? Das alles wäre dann auch nicht rentabel und zudem: wer will denn überall Windkraftanlagen stehen sehen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 23. Juni 2019, 14:42

Edi hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 14:13
…wer will denn überall Windkraftanlagen stehen sehen.
Ja, die Leute wollen „sauberen“ Strom, aber bitte nicht vor der Haustür.* Da wollen sie kein Windrad stehen haben, die Fernleitungen (z.B. Südlink, Südostlink) sollen bitteschön auch nicht zu nahe am Haus vorbeiführen usw.

„Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ ist die grüne Maxime.


*ich finde es immer wieder erschreckend, wenn ich die B68 von PB in Richtung Warburg fahre. Jedesmal wenn ich da vorbei komme, kommt es mir vor, daß mehr Windmühlen dort stehen.
Gruß
Jürgen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Haiduk » Sonntag 23. Juni 2019, 19:01

Der Mitbegründer von Greenpeace Patrick Moore erklärt in diesem Artikel, dass die "Umweltbewegung tatsächlich eine Religion geworden ist, oder besser eine Art Hybrid zwischen Religion und politischer Ideologie".

Ich habe diesen Artikel dem russisch-orthodoxen Priester Andrew der englischen Gemeinde von Colchester geschickt und ihn gefragt, wie er dazu steht, dass die menschengemachte Klimaerwärmung von Kritikern wie Moore als Religion und politische Ideologie bezeichnet wird.

Hier seine Antwort:
Dear Andreas,

Thank you for your letter. I have spoken about this subject many times over the last ten or so years. Basically:

1. Clearly, it is not good to pollute. China today is like England 150 years ago in terms of pollution. (Thus, when the West boasts of being clean, it is hypocritical because its production for its consumer society and so its pollution has simply been transferred to China etc). Pollution is bad because we should respect and not destroy and disfigure the environment because God made it. Clean air, water and land are literally vital. But does (manmade) pollution create global warming?

2. Global warming exists, but that is the nature of climate: it always changes. Currently, having come out of the medieval ice age (global cooling), we are simply returning to the climate of 1,000 years ago. So perhaps this climate change is quite natural.

3. The opinion of most scientists that it is manmade is clearly coloured by the business and political lobbies who pay them very richly for their reports. Significantly, a minority of independent scientists contradict the majority opinion.

4. Spiritually, it is clear that the Western world has entered a period of paganism, nature-worship ('tree-hugging'). For many ecologism is a new religion, which has replaced the worship of the Creator with the worship of creation. This is called idolatry.

In Christ,

Fr Andrew
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 23. Juni 2019, 19:28

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 13:46
Edi hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 13:28
Ich war schon immer radikal gegen Atomstrom, aber da wir den nunmal haben, kann ein Ausstieg nur langsam erfolgen, wenn die Grundlast anderweitig gedeckt werden kann und da kommen heute nur Gas-und Kohlekraftwerke infrage. Kohle aber will man auch nicht mehr haben auf die Dauer wegen CO2. Wind- und Sonnenenergie können u.U. zu gewissen Zeiten mal einen Großteil der aktuellen Nachfrage decken, aber sind für die Grundlast ungeeignet und der Ausbau von Wasserspeichern ist auch sehr begrenzt.
So ist es.
Natürlich kann man Atomstrom ablehnen, aber dann muß man auch klar und deutlich sagen, daß die Alternative eben Kohle- und Gaskraftwerke sind, um die Grundlast zu decken.
Pauschale Hinweise wie "die technischen Probleme werden gelöst werden" helfen nicht weiter. Das Speicherproblem ist mitnichten gelöst und es bestehen erhebliche Zweifel, ob es jemals "technisch" gelöst werden kann., insbesondere wenn Transport und Logistik vom Verbrennungs- auf Elektromotoren umgestellt werden.

Was die Vorkehrungen der Betriebe betrifft: Das hängt wohl vom Betrieb ab, was er herstellt und wieviel Strom er verbraucht. Eine Aluminiumhütte, eine Verzinkerei oder ein großes Chemiewerk sind kaum mit einem Gartenbaubetrieb oder einer Konservenfabrik vergleichbar.
Ich denke auch nicht an einen kurzen Ausfall von wenigen Stunden oder ein, zwei Tagen, sondern an eine längere Dunkelflaute, die eine oder zwei Wochen dauert.
Wo soll denn dann der Strom herkommen, wenn man kein eigenes Kraftwerk hat?

Klar - aus der Steckdose..... :patsch:
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Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 23. Juni 2019, 20:13

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 23. Juni 2019, 19:28
https://dual-fluid-reaktor.de/technical/
Es gibt eine ganze Reihe neuerer Reaktortypen, doch Forschung daran ist in Deutschland ja verpöhnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernreaktor#Reaktortypen
(dort weitere Links)

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Jürgen
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