Was tun gegen den Klimaschwindel?

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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Freitag 22. März 2019, 07:17

Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Samstag 23. März 2019, 16:41

Sachliche Informationen zu Klimawandel und Treibhauseffekt.
https://www.horeb.org/mediathek/podcast ... a0b21b4f08
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Samstag 23. März 2019, 16:44

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 23. März 2019, 16:48

Peti hat geschrieben:
Samstag 23. März 2019, 16:41
Sachliche Informationen zu Klimawandel und Treibhauseffekt.
https://www.horeb.org/mediathek/podcast ... a0b21b4f08
Wieviel bezahlt man Dir eigentlich für das wiederholte Setzen des Links?
Gruß
Jürgen
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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Samstag 23. März 2019, 16:56

:) :pfeif:
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 15:21

Peti hat geschrieben:
Samstag 23. März 2019, 16:41
Sachliche Informationen zu Klimawandel und Treibhauseffekt.
https://www.horeb.org/mediathek/podcast ... a0b21b4f08
Daß der Interview-Gast gleich zu Anfang bekennt, er sei "kein Klimaexperte" (bei 2:25), sondern vielmehr einen Sonnengenergie-Hintergrund hat (und damit von der "Energiewende" profitiert), geschenkt. Aber daß diese Sendung im Rahmen einer Reihe läuft, die, lt. Moderator (bei 0:37) zum Anliegen hat, "die ausgewogene katholische Sicht auf ein Thema zu erarbeiten", schlägt dem Faß den Boden aus. :vogel:

Daß die moderne atheistische Naturwissenschaft ihre Theorien zu Dogmen erheben will, ist das eine. Wenn dieses Spiel vonseiten katholischer Medien mitgespielt wird, kann man sich nur noch mit Grausen abwenden. :daumen-runter:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 15:29

"Wieviel Klimawandel macht der Mensch? - Eine kritische Überprüfung der IPCC-Thesen"





Hier geht es direkt zum Beginn des Hauptreferates von Dr. Sebastian Lüning:



Dr. Lünings Homepage:
http://klimawandel-in-deutschland.de/

Daneben wurde im Vortrag empfohlen:
www.kaltesonne.de
www.eike-klima-energie.eu
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 24. März 2019, 17:53

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 15:21
Daß die moderne atheistische Naturwissenschaft ihre Theorien zu Dogmen erheben will, ist das eine. Wenn dieses Spiel vonseiten katholischer Medien mitgespielt wird, kann man sich nur noch mit Grausen abwenden. :daumen-runter:
Woher willst du wissen, dass Naturwissenschaftler, die nicht dem Eike Institut zustimmen, mehrheitlich Atheisten wären ?
Gerade unter bedeutenden Physikern gibt da eher einen unterdurchschnittlichen Anteil.
Mein Verwandter, Physikprofessor in Duisburg, Forschungsgruppe Experimentalphysik, ist praktizierender Katholik.
Mit einem Abteilungsleiter der Max-Planck-Gesellschaft, alles andere als ein Atheist, besuchte ich in München eine Veranstaltung der Katholischen Akademie.

https://www.mpg.de/12827465/scientists-for-future

Eike hat zwar eine starke Web Präsenz. Aber an großen Universitäten forschende Wissenschaftler findest du da kaum. Von überdurchschnittlich vielen Christen, die dort Mitglieder wären, ist auch nichts bekannt.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von taddeo » Sonntag 24. März 2019, 18:11

Peti hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 17:53
Eike hat zwar eine starke Web Präsenz. Aber an großen Universitäten forschende Wissenschaftler findest du da kaum. Von überdurchschnittlich vielen Christen, die dort Mitglieder wären, ist auch nichts bekannt.
Wenn nur die Hälfte von dem stimmen sollte, was Wikipedia über diesen Verein schreibt, wäre ich schon mehr als skeptisch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3% ... nd_Energie

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 24. März 2019, 18:13

Wenn es um Themen wie Abtreibung oder Genderwahn geht,
ist das katholische Medium Radio Horeb immer auf der christlichen Seite.
Aber was soll in Klimafragen ein atheistisches Dogma sein ?
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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 18:21

Vllt. sollte man sich erst mal das von mir verlinkte Video anschauen

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 15:29
"Wieviel Klimawandel macht der Mensch? - Eine kritische Überprüfung der IPCC-Thesen"





Hier geht es direkt zum Beginn des Hauptreferates von Dr. Sebastian Lüning:



Dr. Lünings Homepage:
http://klimawandel-in-deutschland.de/

Daneben wurde im Vortrag empfohlen:
www.kaltesonne.de
www.eike-klima-energie.eu
bevor man weitere Schlüsse zieht.


Aber ich nehme (erneut) zur Kenntnis, daß das gar nicht erwünscht ist:



:/
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von taddeo » Sonntag 24. März 2019, 18:34

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:21
Vllt. sollte man sich erst mal das von mir verlinkte Video anschauen
bevor man weitere Schlüsse zieht.


Aber ich nehme (erneut) zur Kenntnis, daß das gar nicht erwünscht ist:



:/
Hm. Hubertus, nimm's mir nicht übel, aber das will ich mir tatsächlich nicht anschauen - einfach deshalb, weil ich aufgrund des Referenten und der Einladenden nicht davon ausgehen kann, daß es da wirklich um seriöse, "unabhängige" Information geht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_L%C3%BCning

Dieser Referent ist beruflich Geologe, was ihn in gewissen Bereichen durchaus für Aussagen zur Klimageschichte qualifizieren könnte. Wenn man allerdings liest, daß er schon akademisch zum Thema Erdölgeologie gearbeitet und seine ganze Berufslaubahn bei Großkonzernen der Öl- und Gasindustrie verbracht hat und noch dort arbeitet, würde ich ihn beim Thema "Klima" doch eher als Lobbyisten einschätzen.

Aber solche Bedenken scheinen ebenfalls nicht erwünscht zu sein. :hmm: :achselzuck:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Sonntag 24. März 2019, 18:48

Ich hab mir schon einige "Eike Filme" angeschaut.
Ich hab in der Medizin gelernt, dass man zunächst die Schulmedizin kennen muss, wenn man verantwortungsbewusst Außenseitermethoden einordnen will. Wenn man z.B. allen an den Münchner Universitäten lehrenden Wissenschaftler (anderen auch) nur Lügen vorwirft kann man Menschen nicht mehr verantwortungsbewusst helfen. Da werden dann auch Diskussionen sinnlos.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 19:01

taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:34
Hm. Hubertus, nimm's mir nicht übel, aber das will ich mir tatsächlich nicht anschauen
Hm. Tja, schade. Eine weitere Diskussion ist dann wohl sinnlos.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 19:02

Peti hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:48
Ich hab mir schon einige "Eike Filme" angeschaut.
Ich hab in der Medizin gelernt, dass man zunächst die Schulmedizin kennen muss, wenn man verantwortungsbewusst Außenseitermethoden einordnen will. Wenn man z.B. allen an den Münchner Universitäten lehrenden Wissenschaftler [sic] (anderen auch) nur Lügen vorwirft kann man Menschen nicht mehr verantwortungsbewusst helfen. Da werden dann auch Diskussionen sinnlos.
Sinnlos. Da werden Äpfel mit Birnen verglichen.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 19:11

taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:34
Hm. Hubertus, nimm's mir nicht übel, aber das will ich mir tatsächlich nicht anschauen - einfach deshalb, weil ich aufgrund des Referenten und der Einladenden nicht davon ausgehen kann, daß es da wirklich um seriöse, "unabhängige" Information geht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_L%C3%BCning
Vorausgesetzt, bei Wikipedia handele es sich um "seriöse, 'unabhängige' Informationen", siehe:

https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Wikipedia


Und jetzt? :hmm:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 24. März 2019, 19:29

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 19:01
taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:34
Hm. Hubertus, nimm's mir nicht übel, aber das will ich mir tatsächlich nicht anschauen
Hm. Tja, schade. Eine weitere Diskussion ist dann wohl sinnlos.
Nachgeschickt: Den Löwenanteil seiner Präsentation machen eigentlich ausschließlich Meßdaten aus, auch nachzulesen in anerkannten Fachpublikationen.

Wer nicht bereit ist, diese zumindest zur Kenntnis zu nehmen, hat sich m.E. eigentlich für die Diskussion dieses Themas de­s­a­vou­ie­rt.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von taddeo » Sonntag 24. März 2019, 20:07

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 19:29
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 19:01
taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:34
Hm. Hubertus, nimm's mir nicht übel, aber das will ich mir tatsächlich nicht anschauen
Hm. Tja, schade. Eine weitere Diskussion ist dann wohl sinnlos.
Nachgeschickt: Den Löwenanteil seiner Präsentation machen eigentlich ausschließlich Meßdaten aus, auch nachzulesen in anerkannten Fachpublikationen.

Wer nicht bereit ist, diese zumindest zur Kenntnis zu nehmen, hat sich m.E. eigentlich für die Diskussion dieses Themas de­s­a­vou­ie­rt.
Meßdaten sind genauso wertlos wie Statistiken oder Bibelzitate. Jeder - besonders jeder Wissenschaftler - ist mühelos in der Lage, sich genau auf die Meßdaten zu berufen, die ihm in den Kram passen, und andere stillschweigend zu übergehen. Das gilt natürlich für alle Richtungen, da traue ich den Klimaschützern genauso wenig. Mir persönlich fehlt jede Kompetenz, um zu prüfen, inwieweit dieser Herr seriös argumentiert. Aber wenn ein leitender Mitarbeiter eines großen Ölkonzerns den Klimawandel "verharmlost", dann bin ich a priori mal etwas skeptisch, genauso wie wenn ein Funktionär von der DUH den Klimawandel nur als menschengemacht einstuft. Keiner vertritt öffentlich das Gegenteil der Positionen, für die er bezahlt wird. (Außer in der katholischen Kirche, da ist das gang und gäbe - aber das ist ein anderes Thema.)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 25. März 2019, 13:40

taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 20:07
Aber wenn ein leitender Mitarbeiter eines großen Ölkonzerns den Klimawandel "verharmlost", dann bin ich a priori mal etwas skeptisch, genauso wie wenn ein Funktionär von der DUH den Klimawandel nur als menschengemacht einstuft. Keiner vertritt öffentlich das Gegenteil der Positionen, für die er bezahlt wird.
Wird er denn dafür bezahlt, den Klimawandel zu "verharmlosen"? Angesichts der Entwicklungen der Ölkonzerne sind doch - gerade bei Shell - da Zweifel angebracht:

Shell-Chef Ben van Beurden – ein Ölmanager entdeckt die Umwelt

Shell says it wants to double green energy investment

Investitionen iHv 4 Mrden USD jährlich in "grüne Energie" - das ist doch schon einmal eine Hausnummer und andere Konzerne folgen:

BP aims to invest more in renewables and clean energy

Chevron - renewable enery

Man darf den Leitungen der großen Ölkonzerne schon die Intelligenz zutrauen, den Trend zu erkennen und auf neue Geschäftsfelder zu setzen. Sie haben schließlich genug Geld, um die entsprechenden Investitionen zu tätigen.
Warum sollten sie den Klimawandel verharmlosen, wenn sie selbst daraus Profite ziehen können? Sie müssen nur ihr Geschäftsmodell entsprechend anpassen - und das machen sie gerade. Wenn also ein leitender Mitarbeiter sich entsprechend äußert, muß er nicht unbedingt im Sinne der Konzernleitung sprechen. Vermutlich wird ehr das Gegenteil der Fall sein, denn die Äußerungen werden sofort in die Kategorie "interessengesteuert" eingestuft und entsprechend wenig beachtet.

Im übrigen, wie sieht es denn mit den "unabhängigen" Wissenschaftlern an die Universitäten aus? Besteht für sie tatsächlich eine Chance Förderungsgelder in größerer Höhe zu erhalten, wenn sie etwas untersuchen wollen, was dem herrschenden mainstream widerspricht? :breitgrins:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von ar26 » Montag 25. März 2019, 14:17

taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 20:07
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 19:29
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 19:01
taddeo hat geschrieben:
Sonntag 24. März 2019, 18:34
Hm. Hubertus, nimm's mir nicht übel, aber das will ich mir tatsächlich nicht anschauen
Hm. Tja, schade. Eine weitere Diskussion ist dann wohl sinnlos.
Nachgeschickt: Den Löwenanteil seiner Präsentation machen eigentlich ausschließlich Meßdaten aus, auch nachzulesen in anerkannten Fachpublikationen.

Wer nicht bereit ist, diese zumindest zur Kenntnis zu nehmen, hat sich m.E. eigentlich für die Diskussion dieses Themas de­s­a­vou­ie­rt.
Meßdaten sind genauso wertlos wie Statistiken oder Bibelzitate. Jeder - besonders jeder Wissenschaftler - ist mühelos in der Lage, sich genau auf die Meßdaten zu berufen, die ihm in den Kram passen, und andere stillschweigend zu übergehen. Das gilt natürlich für alle Richtungen, da traue ich den Klimaschützern genauso wenig. Mir persönlich fehlt jede Kompetenz, um zu prüfen, inwieweit dieser Herr seriös argumentiert. Aber wenn ein leitender Mitarbeiter eines großen Ölkonzerns den Klimawandel "verharmlost", dann bin ich a priori mal etwas skeptisch, genauso wie wenn ein Funktionär von der DUH den Klimawandel nur als menschengemacht einstuft. Keiner vertritt öffentlich das Gegenteil der Positionen, für die er bezahlt wird. (Außer in der katholischen Kirche, da ist das gang und gäbe - aber das ist ein anderes Thema.)
Stimmt. Im übrigen auch bei der Kirche. Denn die meisten Kirchensteuerzahler haben es mit der Kirche genauso wenig wie die bezahlten Funktionäre.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 25. März 2019, 18:57

Losgelöst von der Frage, ob es nun einen menschengemachten Klimawandel gibt oder nicht, scheinen die Maßnahmen in D. nicht geeignet, eine Vorreiterrolle zu reklamieren oder als Vorbild zu gelten. In der vom World Econonmic Forum jährlich vorgenommenen Untersuchung über die Energiewende in verschiedenen Ländern belegt D. den Platz 17; Spitzenreiter sind Schweden, Schweiz und Norwegen

http://www3.weforum.org/docs/WEF_Foster ... n_2019.pdf
Tabelle mit Reihenfolge auf Seite 11
Das Ergebnis bestätigt das, was Verbraucher in Deutschland jeden Monat auf ihrer Rechnung sehen können: Sie bezahlen immer mehr und bekommen ausgesprochen wenig dafür. Für eine Kilowattstunde Strom gehen laut WEF 34 Cent drauf. Das bedeutet Platz 87. Dabei sinkt noch nicht einmal der Ausstoß von CO2, einer der Hauptgründe für die komplette Zerstörung einer in langen Jahren gewachsenen Energieversorgung zugunsten eines teuren und unzuverlässigen Energiesystems.
(...)
Fest steht nach diesem Bericht auch: Die Mär von der Rolle Deutschlands als selbsternannter Vorreiter ist dem eigenen Maßstab nach vollkommen fehl am Platz. Nach einem in der Sache kritischen erst recht. Deutschland wirft Milliarden aus dem Fenster raus und erreicht nicht im entferntesten die Ziele, zu denen sich die Energiewendler »selbst verpflichtet« haben. Aber den Industriestandort runiniert es.
Die nächste Klatsche für die Energiewende

MaW: Die Kosten, mit denen D. seine Energiewende betreibt, sind viel, viel zu hoch. Mit einer anderen Politik wäre mehr Erfolg möglich - aber darüber wird nicht diskutiert. Stattdessen beschäftigt man sich mit der Frage, ob die Statistiken stimmen. Die Diskussion darüber würde aber an Brisanz verlieren, wenn die Kosten geringer wären - so wie es der "Experte" Bundesumweltminister Jürgen Trittin vorrechnete:
Trittin: "Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis."
https://www.bmu.de/pressemitteilung/ern ... -in-kraft/

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Arsenius » Montag 25. März 2019, 21:04

Was will man von einer irrationalen Mischpoke erwarten, die CO2 zum Gift erklärt und auch sonst nichts als Lügen und Sprachverdrehung zu bieten hat?
Sempre ✝️ idem

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Dienstag 26. März 2019, 14:21

Nachdem Pinkwart gestern noch erklärt hat in den nächsten 5 Jahren die Menge der Windenergie in NRW zu verdoppeln, rudert er heute zurück und gibt keinen genauen Zeitrahmen mehr an sondern sagt nur noch, es gebe „ein theoretisches Potenzial zur Verdoppelung der Kapazitäten in den kommenden Jahren.“
Der Meinungsumschwung ging aber schnell. Das hat sich Pinkwart wohl bei der Windenergiediskussion durch den starken Gegenwind in die Hose gepinkelt.
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 28. März 2019, 15:59

Der Jacobshavn-Gletscher ist wohl von allen Geistern verlassen?
https://www.inquisitr.com/5362372/green ... temporary/

Keine Sorge: Das Wachstum ist nur kurzfristig, sagt die NASA. In Zukunft wird er schnell wieder schrumpfen. – Versprochen!
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Donnerstag 28. März 2019, 16:48

So eine Frechheit! Hat der die Greta gefragt?
:regel:
Surrexit Christus spes mea

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 28. März 2019, 19:10

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 15:59
Keine Sorge: Das Wachstum ist nur kurzfristig, sagt die NASA. In Zukunft wird er schnell wieder schrumpfen. – Versprochen!
Etwas ähnliches gilt auch für den Perito Moreno in Argentinien. Der hat sogar noch die Frechheit und schiebt sich auf eine gegenüberliegende Landzunge. Dadurch wird ein Teil des Wasser gestaut. Alle paar Jahre erfolgt dann eine "ruptura". Die videos über dieses Ereignis sind eindrucksvoll.

https://www.youtube.com/watch?v=ipILrJmGb7o

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 29. März 2019, 14:22

Erste Vermutungen der NASA gehen übrigens in die Richtung, daß das Wachstum des Gletschers möglicherweise etwas mit dem Dieselfahrverbot in deutschen Großstädten zu tun hat.

Bild
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. März 2019, 10:19

https://www.westfalen-blatt.de/Ueberreg ... r-Schueler

Klima-Demos: Unterschiedliche Konsequenzen für Schüler
Seit Monaten demonstrieren jeden Freitag Tausende Schüler bundesweit für mehr Klimaschutz - überwiegend während der Schulzeit. Der Umgang mit dem Fehlen kann von Schule zu Schule unterschiedlich sein.


Der Hyphe ist vorbei, laßt uns zur Tagesordnung übergehen. :emil:
Zuletzt geändert von Hubertus am Samstag 30. März 2019, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Überlanges Zitat wg. urheberrechtlicher Bedenken gekürzt.
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Bruder Donald » Montag 1. April 2019, 11:03

Ein schöner Kommentar aus der NZZ dazu, wie grün angestrichene Kommunisten die Klimapolitik dazu verwenden wollen, Europa in ein Entwicklungsland zu verwandeln:

https://www.nzz.ch/meinung/verbaler-rad ... ld.1470774
Seit bald dreissig Jahren, seit sich die Politik ernsthaft mit der Erderwärmung beschäftigt, gelingt es keinem der beiden Länder, eine kohärente Energiepolitik zu formulieren. Weil alle Parteien hierfür Verantwortung tragen, redet niemand gerne darüber. Lieber applaudiert man den Jugendlichen mit ihren unerfüllbaren Forderungen. Dies ist nichts anderes als Populismus.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 1. April 2019, 14:20

Schon bemerkenswert, daß ein solcher Artikel in der NZZ erscheint und sogar vom Chefredaktor der Zeitung verfaßt wurde. In D. wurde der Chef der Wirtschaftsredaktion der FAZ wg. ähnlicher Sichtweise "gefeuert".
Den Aussagen, die in dem Artikel gemacht wurden, kann man auch nicht widersprechen:
Seit der Verabschiedung der Klimakonvention am Uno-Umweltgipfel 1992 in Rio wurden die Autos immer grösser und leistungsstärker. Mit der Bereitschaft zum Konsumverzicht ist es offenkundig nicht allzu weit her. In Indien und China ist überdies eine Mittelschicht entstanden, die ihren kapitalistischen Traum mit einer deutschen Limousine und einem Ausflug aufs Jungfraujoch leben will.
(...)
Ohnehin ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass sich China und Indien einem kategorischen Klima-Imperativ anschliessen würden. Die Europäer werden indes kaum seelenruhig zuschauen, sollten sie infolge einer kompromisslosen Politik ins Hintertreffen geraten.
Ein Blick über den deutsch-grünen Gartenzaun sollte eigentlich zu denken geben. Solange der CO²-Ausstoß in China um 5%, in Indien um 6% und in den USA um 3% wächst, wird sich an der steigenden Erderwärmung (wenn die Prämisse steigender CO²-Ausstoß = Erderwärmung denn stimmen sollte) nichts ändern. Da können die Schüler noch soviel protestieren wie sie wollen.

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Peti
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Dienstag 2. April 2019, 08:01

Caviteño hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 14:20
Ein Blick über den deutsch-grünen Gartenzaun sollte eigentlich zu denken geben.
Die NZZ wird ja hier eher akzeptiert als die meisten deutschen Zeitschriften:

"Der Klimawandel ist umstritten.
Nicht in der Wissenschaft, dafür aber umso mehr bei Teilen der Bevölkerung.
Wir haben die häufigsten Argumente der Klimawandel-Skeptiker gesammelt
und zwei Klimaforschern vorgelegt."
https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimawa ... ld.1468011
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Dienstag 2. April 2019, 16:04

Peti hat geschrieben:
Dienstag 2. April 2019, 08:01
Caviteño hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 14:20
Ein Blick über den deutsch-grünen Gartenzaun sollte eigentlich zu denken geben.
Die NZZ wird ja hier eher akzeptiert als die meisten deutschen Zeitschriften:

"Der Klimawandel ist umstritten.
Nicht in der Wissenschaft, dafür aber umso mehr bei Teilen der Bevölkerung.
Wir haben die häufigsten Argumente der Klimawandel-Skeptiker gesammelt
und zwei Klimaforschern vorgelegt."
https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimawa ... ld.1468011
:D
Zwei IPCC-Aktivisten natürlich.

Wie das beim IPCC läuft, kann man bei Dr. Sebastian Lüning mal nachhören (Video startet bei 19:44, Dr. Lüning spricht ca. drei Minuten über den IPCC):

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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