Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Sonntag 3. November 2019, 06:32

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 3. November 2019, 00:34
holzi hat geschrieben:
Samstag 2. November 2019, 21:32
Juergen hat geschrieben:
Samstag 2. November 2019, 17:53
UPDATE reifen SET profil=8mm WHERE profil<1,6
Du hast die Anführungszeichen vergessen und das Semikolon am Schluß:
UPDATE reifen SET profil="8 mm" WHERE profil < "1.6 mm";
Sodala: jetzt müsst er es packen! :breitgrins:
Meinst Du ' oder "
Wer hätte gedacht, daß man mit einer Zeile SQL so viel OT-Spaß haben kann?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 6. November 2019, 09:21

Das Problem der Entsorgung alter Windkraftanlagen verschärft sich. Das Umweltbundesamt will die Bedingungen den Gefahren anpassen:
„Aufgrund ihrer hohen Energiedichte sind Carbonfasern nur unter extremen Bedingungen verbrennbar“, heißt es in der Studie. Die elektrische Leitfähigkeit von CFK-Stäuben könne innerhalb der Verbrennungsanlagen „zu Kurzschlüssen, Stromausfällen oder Bränden führen“. Damit nicht genug: Zu vermuten sei, „dass Carbonfasern unter Sauerstoffeinfluss ab einer Temperatur von 650 Grad Celsius lungengängige Teilchen bilden, die nach Einatmung – ähnlich wie bei Asbestfasern – das Lungenkrebsrisiko erhöhen“.
(...)
Auch die Praxis, Tausende Tonnen Betonfundament nach dem Windradabriss einfach im Boden zu belassen, will das Umweltbundesamt so nicht mehr hinnehmen: Die Fundamente sollten in Zukunft „möglichst vollständig zurückgebaut werden“. Das bislang eingesetzte Verfahren, Rotorblätter vor Ort auf dem Acker kleinzusägen oder -flexen, sollte ebenfalls reguliert werden, fordert das Umweltbundesamt mit Blick auf die „lungengängigen“ Carbonfasern, die dabei freigesetzt werden. Bei den Sägearbeiten vor Ort „sollte die Staubbelastung für Mensch und Umwelt durch Einhausung sowie Auffangen von staubbelastetem Wasser minimiert werden“.
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... wende.html

Man baut und denkt nicht an die Entsorgung - genau dieser Vorwurf wurde bei der Atomenergie immer von den Grünen erhoben. Einen Unterschied gibt es allerdings: Die Atomwirtschaft hat Rückstellungen gebildet - der einzelne Windkraftanlagenbetreiber auch? :hmm:

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 8. November 2019, 13:04

NZZ:
Von wegen nur Umweltschutz: In Wahrheit kämpfen die führenden deutschen Klimaaktivistinnen gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft

Carola Rackete und Luisa Neubauer sind die bekanntesten Köpfe der deutschen Klimaschutzbewegung. Beide haben kürzlich Bücher zum Thema vorgelegt. Die Lektüre lohnt sich – vor allem für Eltern, deren Kinder demonstrieren. Wie radikal diese Autorinnen sind, dürfte den wenigsten bewusst sein.

Der deutsche Verfassungsschutz wird grundsätzlich aufmerksam, wenn eine Personengruppe die Existenz der Republik und deren Rechtssystem ablehnt, oder auch, wenn demokratisch gewählten Repräsentanten der Republik von einer solchen Gruppe die Legitimation abgesprochen wird. So weit, so rechtsstaatlich, nur: Die Anhänger einer spezifischen Gruppe sind von solch kritischer Aufmerksamkeit bis jetzt nicht betroffen. Denn im Namen des Klimaschutzes ist per se im Namen der Wahrheit ist im Namen des Guten – eine Mär, die gefährliche Züge annimmt.


Hierin liegt das Kern- und Totschlagargument, mit dem die Alternativlosigkeit der Forderungen gerechtfertigt werden soll: Dem moralisch Guten kann und darf man nicht widersprechen. Es gibt nur noch gut oder böse, Klimaschutz oder Kapitalismus, gerecht oder ungerecht. Dabei ignorieren die schreibenden Aktivistinnen, dass auf dieser Grundlage überhaupt keine Diskussion mehr möglich ist. Ihre mangelnde Bereitschaft, auch andere Lösungen als die ihren anzuerkennen, macht sie unfähig, mehr als das zu repräsentieren, was sie selbst sind: wohlstandsverwahrloste Neomarxisten.
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Libertas Ecclesiae
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 8. November 2019, 16:43

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 9. November 2019, 01:50

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 16:43
Fulda: Endlich ein E-Bus, der auch wirklich fährt (wie auch in Hannover)

:D
Na ja - D. halt.... andere sind da schon weiter:

In Shenzhen fahren 16.000 E-Busse

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Samstag 9. November 2019, 07:48

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 9. November 2019, 01:50
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 16:43
Fulda: Endlich ein E-Bus, der auch wirklich fährt (wie auch in Hannover)

:D
Na ja - D. halt.... andere sind da schon weiter:

In Shenzhen fahren 16.000 E-Busse
In Moskau wird auch an einer Umstellung der in die Jahre kommenden Flotte von Oberleitungsbussen auf Elektrobusse gearbeitet https://mdz-moskau.eu/der-ruckzug-der-gehornten/.
Mit Häme beobachteten viele schließlich den holprigen Start der ersten Elektrobusse im September 2018. Doch die Kinderkrankheiten scheinen überwunden. Mittlerweile fahren über 180 Elektrobusse der Marken KAMAZ und LiAS in der Hauptstadt. Die beiden Modelle wurden eigens für Moskau entwickelt. Immer mehr Schnellladestationen entstehen, an denen sie in 15 Minuten ihre Batterien wieder aufladen können. Etwa 70 Kilometer weit kommen sie damit. Bis 2030 will die Verkehrsgesellschaft Mosgortrans alle Diesel- und Trolleybusse durch Elektrobusse ersetzen.
Nachtrag: Man sollte beim Vergleich auch berücksichtigen, daß Shenzhen mit seinem tropischen Meeresklima (+13°C bis +32°C mittlere Temperatur) andere Anforderungen stellt als Moskau mit seinem kontinentalen kühlgemäßigten Klima (–10°C bis +24°C mittlere Temperatur)
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 23. November 2019, 14:29

Dieses widersprüchliche Verhalten soll noch jemand nachvollziehen können...

Die Flugpreise sollen steigen, weil die Ticketabgabe erhöht und damit das Fliegen unattraktiv wird. Gleichzeitig fördert der Bund jetzt die kleinen Regionalflughäfen, weil die Deutsche Flugsicherung die An- und Abflugkontrollen übernimmt.

Bundestag beschließt Millionen-Subventionen für Regionalflughäfen

Gerade die Regionalflughäfen sind aber die Tummelplätze der Billigflieger. Z.B. fliegt von Weeze ausschließlich Ryanair für wenig Geld und in Dortmund kommen noch easyjet, wizzair und sunexpress hinzu. Paderborn wird ebenfalls ganz überwiegend von Ferienfluggesellschaften angeflogen und ähnlich sieht es auch beim Münster-Osnabrück aus.

Eine Sonderstellung nimmt der Flughafen Kassel ein: Von dort geht es allenfalls einmal täglich los - mitunter gibt es auch für zwei, drei Täge keinen Abflug bzw. keine Landung...

Wenn der Bund also die Regionalflughäfen entlastet, werden diese auch ihre Start- und Landegebühren senken oder kaum erhöhen. So werden weiter attraktiv für Billigflieger, die ihrerseits versuchen müssen, mit niedrigen Preisen den Fluggast "in die tiefste Provinz" zu locken. Für den Verbraucher bedeutet das, daß sich die geplante Preiserhöhung geringfügiger auswirken wird.

Man kann also weiter preiswert fliegen.... :klatsch: :daumen-rauf: :breitgrins:

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt » Samstag 23. November 2019, 14:51

@Caviteno
Das ist nur ein linke Tasche-rechte Tasche-Spiel. Die Regionalflughäfen sind hoch defizitär und viele stehen immer wieder mal auf der Abschussliste. Auf der anderen Seite sind sie wichtig für unsere Politiker, da diese die Flughäfen benötigen, um nicht mit Auto oder Bahn fahren zu müssen.

Da die Regionalflughäfen aber meist den Bundesländern gehören und diese für das Defizit aufkommen, erhalten die Länder das subventionierte Geld quasi zurück. Für die Steuerzahler ändert sich kurzfristig nichts.

Fatal ist diese Entscheidung aber dennoch, da somit die Subventionierung der unsinnigen innerdeutschen Flüge weiter ausgebaut wird.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 23. November 2019, 23:44

Benedikt hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 14:51
@Caviteno
Auf der anderen Seite sind sie wichtig für unsere Politiker, da diese die Flughäfen benötigen, um nicht mit Auto oder Bahn fahren zu müssen.
Die Regionalflughäfen dienen doch meist dem Urlaubsverkehr - ich hatte ja die Ziele aufgeführt. Selbst wenn sie von der Lufthansa/Eurowings angeflogen werden, gehen die Flüge von dort zu den großen LH-Hubs in Frankfurt und München und dienen als Zubringerflüge für das intern. Streckennetz. Den Politikern, die ggfs. nach Berlin oder in die Landeshauptstadt müssen, helfen sie nicht.
Benedikt hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 14:51
Da die Regionalflughäfen aber meist den Bundesländern gehören und diese für das Defizit aufkommen, erhalten die Länder das subventionierte Geld quasi zurück.
Das kann man so mit Sicherheit nicht sagen.
Die Mehrheit an der Betreibergesellschaft Weeze hält der niederl. Unternehmer Buurman. Der Flughafen Dortmund steht im Alleineigentum der Stadt Dortmund. Beim Flughafen Paderborn sind - ebenso wie beim Flughafen Münster/Osnabrück - verschiedene Städte und Gemeinden der Eigentümer.

Die Subventionierung der Flughäfen ist heute auch nicht mehr so einfach, wie man sich das vorstellt. Sie muß von der EU genehmigt werden und ist mit Auflagen verbunden. Beispielhaft hier ein Auszug aus dem Geschäftsbericht 2018 der Flughafen Dortmund GmbH:
In der EU-Entscheidung vom 23.Juli2014 wurden die erhaltenen Beihilfen als mit den EU-Vorschriften vereinbar angesehen.Nach den neuen EU-Leitlinien muss der Dortmund Airport spätestens 10 Jahre nach Beginn des Übergangszeitraums die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen nach Definition der neuen EU-Leitlinien erreicht haben. Die Erreichung dieses Ziels ist wesentlich von der zukünftigen Passagierentwicklung abhängig, die jedoch insbesondere bei Regionalflughäfen nicht mit hinreichender Belastbarkeit für einen solchen Zeitraum vorhersehbar ist.Damit besteht das Risiko, dass die geforderte Deckung u.U. nicht erreicht wird. Da nach dem Übergangszeitraum weitere Betriebsbeihilfen für Flughäfen grundsätzlich als mit dem Binnenmarkt unvereinbar erachtet werden, besteht für den Eintritt dieses Falls ein bestands-gefährdendes Risiko.
(Hervorhebung von mir)

https://cdn0.scrvt.com/airportdtm/bb1de ... irport.pdf - hier S. 6

Interessant auch die Passagierentwicklung und die häufigsten Reiseziele (S. 2). Bei den Passagieren konnte ein Anstieg von 10% verzeichnet werden; bei den Flugzielen dominierte Kattowitz vor London und München.
Benedikt hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 14:51
Für die Steuerzahler ändert sich kurzfristig nichts.
Zwar fallen die Kommunen auch unter den Begriff "öffentliche Hand" - allerdings müssen dann nur die Bürger der betroffenen Kommune für die -ggfs. anfallenden- Verluste aufkommen. Diese Verluste werden aber meist nicht in den Haushalten ausgewiesen. Die Bilanzierung der Flughäfen erfolgt normalerweise in einer Holding, in der auch die Ertragsperlen (z.B. Stadtwerke) erfaßt werden. Der kommunale Bürger finanziert somit "seinen" Flughafen nicht über die Steuern sondern über höhere Energie- und Wasserkosten "seines" Versorgers.

Ich bin immer der Auffassung gewesen, daß diese Quersubventionierung abgeschafft werden muß. Nur mit den echten Zahlen kann der Bürger sehen, was ihn das Schwimmbad, der Zoo, das Theater oder der Flughafen kosten - und das sollte er für seine Wahlentscheidung doch wissen, oder?

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Siard
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Siard » Sonntag 24. November 2019, 11:01

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 23:44
… Die Regionalflughäfen dienen doch meist dem Urlaubsverkehr …
Einige dienen auch der Verteilung von Warensendungen, dies taucht in den Flugplänen vermutlich so nicht auf.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 24. November 2019, 11:39

Interessanter Artikel zur Frage des Emissionshandels von CO²-Verschmutzungszertifikaten beim geplanten Kohleausstieg:

Es droht ein Kohleausstieg ohne Klimaschutz

Das Problem war/ist ja bekannt: Werden beim Kohleausstieg die Verschmutzungszertifikate für die alten Kohlekraftwerke nicht eingezogen und für ungültig erklärt, findet der CO²-Ausstoß in einem anderen europ. Land statt. Dem Klima "hilft" das also nicht.

Wie man mit den durch den Kohleausstieg freiwerdenden CO²-Zertifikaten verfahren will, geht aus dem Gesetzentwurf nicht eindeutig hervor; die Bundesregierung hält sich bedeckt. Für mich erstaunlich sind allerdings die Größenordnungen, um die es geht:
Tatsächlich brächte sich die Bundesregierung um einen einstelligen Milliardenbetrag im Jahr, verzichtete sie auf Auktionseinnahmen, die unter anderem der Elektroautokaufprämie zufließen.
Genau das wird es sein - ein einstelliger Mrden-Betrag ist bei einem Bundeshaushalt mit einem Volumen von ca. 350 Mrden nicht so gewaltig (ca. 1%) - aber was Politiker einmal haben, geben sie nur ungern her - vor allem, wenn es schon mehrfach verplant wurde....

@Siard:
Leipzig ist dafür das Paradebeispiel, dort gibt es nämlich für Frachtmaschinen kein Nachtflugverbot und dementsprechend hat DHL dort seine Hauptbasis. Leipzig ist nach Frankfurt der zweitgrößte Frachtflughafen in D.; die Frachtmengen steigen in den letzten Jahren jährlich um 10%.

Die Subventionierung des Flughafens durch die Gebietskörperschaften war Gegenstand eines Verfahrens vor dem EuGH, der unzulässige staatliche Beihilfen bestätigte.
Direkte Subventionen sind immer angreifbar. Man muß heute schon ein wenig verdeckter vorgehen und Aufgaben übernehmen, wie ich es beschrieben habe.

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 24. November 2019, 12:32

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 23:44
Das kann man so mit Sicherheit nicht sagen.
Die Mehrheit an der Betreibergesellschaft Weeze hält der niederl. Unternehmer Buurman. Der Flughafen Dortmund steht im Alleineigentum der Stadt Dortmund. Beim Flughafen Paderborn sind - ebenso wie beim Flughafen Münster/Osnabrück - verschiedene Städte und Gemeinden der Eigentümer.

Gesellschafter des Flughafens-PAD
Bild

Siard hat geschrieben:
Sonntag 24. November 2019, 11:01
Caviteño hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 23:44
… Die Regionalflughäfen dienen doch meist dem Urlaubsverkehr …

Einige dienen auch der Verteilung von Warensendungen, dies taucht in den Flugplänen vermutlich so nicht auf.
Yepp. Die Cargo-Flugpläne findet man meist nicht auf den Homepages.
PAD wird im Bereich Cargo vor allem von drei Fluglinien genutzt:
- www.lufthansa-cargo.com
- www.binair.eu
- www.bright-flight.eu

http://cargo.heimathafen-pad.de/wp-cont ... er-DE3.pdf
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 24. November 2019, 13:50

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 24. November 2019, 12:32
PAD wird im Bereich Cargo vor allem von drei Fluglinien genutzt:
- www.lufthansa-cargo.com
http://cargo.heimathafen-pad.de/wp-cont ... er-DE3.pdf
Die Lufthansa bringt die Waren mit trucks nach Frankfurt, man betreibt in PAD nur eine Station für den Luftfrachtersatzverkehr, wie aus dem oa link hervorgeht:
Lufthansa Cargo ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht. Das Streckennetz umfasst rund 300 Zielorte in etwa 100 Ländern, wobei sowohl Frachtflugzeuge als auch die Frachtkapazitäten der Passagiermaschinen von Lufthansa und Austrian Airlines sowie LKW genutzt werden. Der Großteil des Cargo-Geschäftes wird über den Flughafen Frankfurt umgeschlagen. Am Paderborn-Lippstadt Airport betreibt Lufthansa Cargo eine Station für den Luftfrachtersatzverkehr nach Frankfurt.
s.a. hier: https://www.paderborn-meinestadt.de/luf ... port/66771

Dafür spricht auch, daß das Frachtaufkommen in Paderborn doch sehr überschaubar ist. In 2018 waren es insgesamt nur 128t, in Leipzig waren es 1,2 Mio t.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... dv_2018-22

Interessant ist auch ein Vergleich der Passagierkapazität mit den tatsächlichen Fluggästen. Die großen Flughäfen -mit Ausnahme von München- operieren an ihrer Belastungsgrenze bzw. haben diese tlw. deutlich überschritten. Dresden könnte doppelt und Münster/Osnabrück viermal soviel Passagiere abfertigen....

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Sonntag 24. November 2019, 14:28

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 24. November 2019, 13:50
Die Lufthansa bringt die Waren mit trucks nach Frankfurt, man betreibt in PAD nur eine Station für den Luftfrachtersatzverkehr, wie aus dem oa link hervorgeht:
Yepp:

groß: https://i.imgur.com/RCGy6Su.png
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 27. November 2019, 08:11

Das Wetter in D. ist - wenn ich den Wetterberichten glauben darf - wohl nicht so ganz prickelnd - für die Stromerzeugung. Das sieht man auch an den entsprechenden Diagrammen:

https://www.energy-charts.de/energy_de. ... 9&month=11

Sonne und Wind - die bekanntermaßen keine Rechnung schicken - haben sich aus der Produktion weitestgehend zurückgezogen; die Rechnung kommt jetzt von den konventionellen Erzeugern. :breitgrins:
Am Montag (25. 11.) war die Ausbeute von Wind und Solar wohl ganz katastrophal. Da fragt man sich schon, wie künftig eine unterbrechungsfreie Energieversorgung gewährleistet werden soll. An dem immer wieder aufgeführten fehlenden Stromleitungen von Nord nach Süd dürfte es wohl kaum liegen. Wenn der Wind nicht oder nur mäßig an der Nordsee weht, kommt auch in den Industriezentren des Südens kein Saft aus der Steckdose.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Mittwoch 27. November 2019, 08:48

Caviteño hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 08:11

Sonne und Wind - die bekanntermaßen keine Rechnung schicken - haben sich aus der Produktion weitestgehend zurückgezogen; die Rechnung kommt jetzt von den konventionellen Erzeugern. :breitgrins:
Am Montag (25. 11.) war die Ausbeute von Wind und Solar wohl ganz katastrophal. Da fragt man sich schon, wie künftig eine unterbrechungsfreie Energieversorgung gewährleistet werden soll. An dem immer wieder aufgeführten fehlenden Stromleitungen von Nord nach Süd dürfte es wohl kaum liegen. Wenn der Wind nicht oder nur mäßig an der Nordsee weht, kommt auch in den Industriezentren des Südens kein Saft aus der Steckdose.
Jedem muss doch einleuchten, dass es letztlich nicht ohne konventionelle Stromerzeugung geht. In den Wintermonaten ist die Solarstromerzeugung auf einem sehr niedrigen Niveau und wenn dann der Wind zu Zeiten auch nur wenig weht, geht es eben nicht ohne Strom aus Gas oder Kohle oder evtl. auch noch aus Atomenergie. Der jetzt wieder angestrebte vermehrte Bau von Windkraftwerken kann das auch nicht kompensieren. Aber vielleicht kann das Netz laut Frau Bierbock den Stromüberschuss, denn es zu Zeiten gibt, speichern für solche Zeiten, wo Naturstrom nicht ausreicht. :nein:
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 27. November 2019, 10:21

Ein bis jetzt windarmer November lässt die fast 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland schwächeln. Die stehenden Rotoren ragen in den verhangenen Himmel und bilden, sichtbar auch entlang der Autobahnen, einen bedrückenden riesigen Friedhof geplatzter Illusionen. Am 20. November speisten sie um 12 Uhr ganze 607 Megawatt ins Netz ein – bei einer installierten Leistung von über 60.000 Megawatt und einem Bedarf von etwa 76.000 Megawatt zu dieser Stunde.
Der „Windkraft-Taliban“ des Grünen Oliver Krischer

Ein anderer Umstand wird den Ausbau der Windkraft ebenfalls zügeln: Inzwischen wird die Windkraft nur noch in einem Ausschreibungsverfahren gefördert; der billigste Anbieter bekommt den Zuschlag. Die Folge:
Zum jüngsten Gebotstermin bei der Bundesnetzagentur am 1. November gab es nicht ein einziges Gebot für Windkraftkapazitäten.
Dieser Umstand, der zunehmende Widerstand der Bevölkerung und das Ende der Laufzeit älterer Windräder kann dazu führen, daß die Wind-Stromerzeugung erheblich sinken wird.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. November 2019, 11:56

Klimarettung mit der Sprühflasche
https://www.welt.de/regionales/nrw/arti ... n-NRW.html

Vor Beginn der Proteste besprühten Unbekannte an mehr als 15 Schulen in Köln Fassaden mit Graffitis und blockierten die Eingangstüren. Es gebe einen klaren Bezug zur Klimademo, berichtete die Polizei. Die Außenwände einer Schule seien beschmiert worden mit Parolen wie «Kommt zum Streik» oder «Climate Action: Heute keine Schule».
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Dienstag 3. Dezember 2019, 10:19

Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Dienstag 3. Dezember 2019, 18:06

Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 4. Dezember 2019, 04:22

Darüber sollte die Politik einmal nachdenken:
RWE hat einen einflußreichen Block kommunaler Aktionäre. Bzgl. der "Erneuerbaren" wird aber vornehmlich im Ausland investiert, vorzugsweise in den USA.
Laut RWE Angaben betreibt der Energieversorger mit Stand vom 07.11.2019 beispielsweise Windkraftanlagen an Land (onshore) mit einer Gesamtleistung von 4.660,34 MW. Davon entfällt der Löwenanteil auf den Standort USA mit rd. 3.690 MW (Platz 1), vor Italien mit 385 MW Windleistung auf Platz 2 und Großbritannien (281 MW), Polen 143 MW und Schweden (124 MW). In Deutschland betreibt RWE Windkraftanlagen an Land mit einer Leistung von gerade einmal 38 MW.
(...)
Im Bereich Offshore Windenergie weist RWE aktuell ein Windpark-Portfolio mit einer Gesamtleistung von 2.478,60 MW auf See aus. Der größte Anteil entfällt mit 1.483,20 MW auf Großbritannien (Platz 1), vor Deutschland (740,40 MW), Dänemark (207 MW) und Schweden (48 MW). Im Bereich Solarenergie führt RWE bis auf den Standort USA mit einem 30 MW Solarpark keine weiteren Solar-Investitionen auf.
https://www.windbranche.de/news/nachric ... eutschland

Als Begründung für die geringen Investitionen in D. werden die unzureichenden Rahmenbedingungen (Genehmigungsverfahren, Einsprüche) hier genannt. Auch die Steuerbelastung dürfte eine Rolle spielen.

Es geht um erhebliche Beträge, denn die jährlichen Investitionen in die Erneuerbaren belaufen sich auf ca. 1,5 Mrden € und werden vor allem in den USA getätigt.

https://www.group.rwe/presse/rwe-renewa ... rgia-power

Mit der Vorreiterrolle D. scheint es nicht ganz so weit her zu sein. Die Bedingungen in D. sind wohl nicht so attraktiv wie immer behauptet wird - die USA schneiden besser ab und ziehen Investitionen an. Dafür spricht auch, daß mit der Umstellung der Förderung für Windenergie die Zahl der Genehmigungsanträge in D. eingebrochen ist, sich tlw. auf Null bewegt.

In den Medien kann man häufig etwas anderes lesen; am Mythos der Energiewende und der Vorreiterrolle D. darf nicht gerüttelt werden. Der Bürger soll schließlich glauben, daß die Erneuerbaren die Arbeitsplätze ersetzen können, die durch die Energiewende in anderen Bereichen wegfallen. Dafür darf er dann auch die höchsten Strompreise zahlen und wird demnächst noch über verschiedene CO² Abgaben/Steuern abgezockt werden.

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