Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Amigo
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Amigo » Donnerstag 6. Juni 2019, 22:55

TeDeum hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 18:27
Auf Dauer ist unser Lebensstandard so oder so nicht zu halten. Man könnte ihn aber "gezielt reduzieren".
Echt? Warum? Naturgesetz? Wenn ich mir die Chancen von Digitalisierung / Automatisierung ansehe, komme ich zu einer anderen Hoffnung.
Einfach „ökologischer Fußabdruck“ googeln. Unser Lebensstandard ist nicht nachhaltig. Wer laufend mehr verbraucht als nachhaltig verfügbar ist - Erdöl ist ein einleuchtendes Beispiel - stößt unweigerlich an Grenzen. Das ist keine Angstmacherei, sondern ganz leicht nachvollziehbar.

(Und hat kaum etwas mit produktionssteigernden Maßnahmen der Digitalisierung zu tun - mein Berufsfeld übrigens.)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 7. Juni 2019, 09:26

Amigo hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 22:55
Einfach „ökologischer Fußabdruck“ googeln. Unser Lebensstandard ist nicht nachhaltig. Wer laufend mehr verbraucht als nachhaltig verfügbar ist - Erdöl ist ein einleuchtendes Beispiel - stößt unweigerlich an Grenzen. Das ist keine Angstmacherei, sondern ganz leicht nachvollziehbar.
Wir wissen weder was und wieviel nachhaltig verfügbar ist noch in welchem Umfang es künftig gebraucht wird. Erdöl ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

Ein Blick in die Vergangenheit:
Vor 50 Jahren hätte sich niemand vorstellen können, daß man Erdöllagerstätten in großer Tiefe anzapfen kann und vor zwanzig Jahren war fracking unbekannt. Dadurch haben sich die Reserven vervielfacht.

Ein Blick in die Zukunft:
Wer würde denn heute behaupten, das Erdöl in zwanzig, dreißig Jahren noch die Bedeutung haben wird, die es heute hat? Nach den Planungen soll dann ein großer Teil des Verkehrs nicht mehr mit Verbrennungsmotoren, sondern elektrisch abgewickelt werden. Öl wäre dann für den Transport kaum noch notwendig.
Die großen Ölkonzerne haben das erkannt und richten ihr Geschäftsmodell inzwischen neu aus, z.B. Shell.

Kohle ist ein anderer Rohstoff, dessen Bedeutung gesunken ist. Nach WW II hatten fast alle Wohnungen in D. einen Kohleofen - mit entsprechenden Folgen für Klima und Luftverschmutzung. Dann kamen Ölheizungen, Fernheizungen und Gas. Inzwischen wurde die Kohleförderung in D. eingestellt.

Erdöl und Kohle waren vor einigen Jahrzehnten sehr wichtig, heute ist ihre Bedeutung gesunken und wird künftig vermutlich weiter sinken. Sobald ein Rohstoff knapp zu werden droht, beginnt die Suche nach neuen Lagerstätten und Möglichkeiten, ihn zu substituieren. Sicherlich kann China den Export von Seltenen Erden beschränken. Die Folge wird die Ausbeutung von bisher unrentablen Lagerstätten in anderen Ländern sein und man wird nach Verfahren suchen, die Seltenen Erden zu ersetzen.

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Amigo
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Amigo » Freitag 7. Juni 2019, 11:27

Caviteño hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 09:26
Wer würde denn heute behaupten, das Erdöl in zwanzig, dreißig Jahren noch die Bedeutung haben wird, die es heute hat? Nach den Planungen soll dann ein großer Teil des Verkehrs nicht mehr mit Verbrennungsmotoren, sondern elektrisch abgewickelt werden. Öl wäre dann für den Transport kaum noch notwendig.
Die großen Ölkonzerne haben das erkannt und richten ihr Geschäftsmodell inzwischen neu aus, z.B. Shell.
Das ist überaus positiv für die Treibhausgasrechnung, sofern die elektrische Energie aus treibgasneutralen Quellen stammt. Dass das nicht selbstverständlich ist, zeigt China: Elektroroller sind dort in den Städten schon sehr weit verbreitet (wegen der Luftqualität!), aber 60% des Stroms in China wird derzeit noch aus Kohle erzeugt.

In den USA und Europa sinkt der Erdölverbrauch seit ca. 2005 leicht. Dennoch muss man aktuell leider feststellen, dass der weltweite Erdölverbrauch keineswegs im Sinken begriffen ist, primär weil Asien seinen Lebensstandard jetzt massiv steigern will und damit auch der Ölkonsum steigt. Ein hoher Lebensstandard beruht offenbar unter anderem auf der reichlichen Verfügbarkeit von Erdöl. Ja, Methoden wie Fracking bringen hier eine gewisse "Gnadenfrist", aber dafür auch andere teils massive Umweltschäden mit sich.

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 7. Juni 2019, 13:15

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 22:18

Norwegen, der Akku Europas

Mit NorNed gibt es doch schon eine Kooperation zwischen N und NL und das Projekt NorGer (N – D) ist in Planung, ruht aber zur Zeit.
Gruß
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 7. Juni 2019, 15:34

Amigo hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 11:27
Das ist überaus positiv für die Treibhausgasrechnung, sofern die elektrische Energie aus treibgasneutralen Quellen stammt. Dass das nicht selbstverständlich ist, zeigt China: Elektroroller sind dort in den Städten schon sehr weit verbreitet (wegen der Luftqualität!), aber 60% des Stroms in China wird derzeit noch aus Kohle erzeugt.
China plant den Neubau von 43 Atomreaktoren - dann können die bisherigen Kohlekraftwerke stillgelegt werden bzw. es müssen keine neuen mehr gebaut werden. Russland ist mit 25 und die USA sind mit 14 neuen Reaktoren dabei.

https://de.statista.com/statistik/daten ... -laendern/
Amigo hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 11:27
In den USA und Europa sinkt der Erdölverbrauch seit ca. 2005 leicht. Dennoch muss man aktuell leider feststellen, dass der weltweite Erdölverbrauch keineswegs im Sinken begriffen ist, primär weil Asien seinen Lebensstandard jetzt massiv steigern will und damit auch der Ölkonsum steigt. Ein hoher Lebensstandard beruht offenbar unter anderem auf der reichlichen Verfügbarkeit von Erdöl. Ja, Methoden wie Fracking bringen hier eine gewisse "Gnadenfrist", aber dafür auch andere teils massive Umweltschäden mit sich.
Auch in Asien wird sich die Elektromobilität durchsetzen. Schließlich belegt China bei der Einführung den Spitzenplatz und macht für die ausl. Automobilkonzerne entsprechend rigide Vorgaben. Hinzu kommt, daß die Herstellung eines Elektroautos technisch weitaus weniger anspruchsvoll ist und somit auch Ländern wie Indien oder Thailand die Möglichkeit bietet, eine eigene Automobilindustrie aufzubauen. Außerdem würde man die teuere Ölrechnung senken - die Zahlungsbilanz freut sich.

Die Umstellung wird allerdings Zeit in Anspruch nehmen und hat einige Hürden zu meistern. Auf den PH z.B. kostet 1 kwh fast soviel wie in D., während man Diesel für weniger als 1 USD/l tanken kann. Die Frage ist auch, ob in diesen Ländern das Stromnetz neben der steigenden Zahl an air-cons auch noch für das Laden von Kfz ausgelegt wäre - vermutlich nicht....

Auf den Anteil D. am weltweiten CO²-Ausstoß geht Daniel Stelter noch einmal ein:
Vergessen wird angesichts der Hysterie, → dass der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2-Ausstoß bei 2,2 Prozent liegt. Bei den Pro-Kopf-Emissionen liegen wir mit rund 8,8 Tonnen CO2p. a. auf dem 11. Platz, → weit hinter den USA, Kanada, Australien und selbst den Niederlanden und Japan. Im Jahr 2018 stieg der weltweite CO2-Ausstoß um mehr als zwei Prozent. Hauptverursacher waren China und Indien, gefolgt von den USA. In der EU gingen die CO2-Emissionen hingegen zurück.
Das bedeutet im Klartext: Selbst, wenn es uns gelänge, den CO2-Ausstoß quasi über Nacht auf null zu bringen, entspräche das dem Zuwachs des weltweiten CO2-Ausstoßes eines Jahres. Wer glaubt, nur durch drastische Maßnahmen hierzulande das Weltklima und damit die eigene Zukunft zu retten, kann nicht rechnen.
Raus aus Deutschland

Statt CO² zu vermeiden plädiert Stelter dafür, es zu binden und baut dabei auf die menschliche Innovationsfähigkeit. Natürlich geht so etwas nicht von heute auf morgen und die Äußerungen so mancher Grünen sind dabei nicht hilfreich:
So forderte die 24-jährige Studentin und Sprecherin der Grünen Jugend Ricarda Lang in der TV-Sendung „Hart aber fair“ „Wir wollen auch eine Zukunft haben“, ganz so, als würde der Klimawandel Deutschland demnächst unbewohnbar machen.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Freitag 7. Juni 2019, 15:39

Juergen hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 13:15
Mit NorNed gibt es doch schon eine Kooperation zwischen N und NL und das Projekt NorGer (N – D) ist in Planung, ruht aber zur Zeit.
Sämtliche Vorhaben die Energieversorgung sicherer zu machen sind zu begrüßen, insbesondere wenn sie mit verläßlichen Partnern abgeschlossen werden. Bei Desertec konnte man da durchaus Zweifel haben. Zum Glück ist das Projekt inzwischen "gestorben".

Gleichwohl wird auch eine solche Stromleitung von Norwegen nach D. das Problem des Flatterstroms nicht lösen, denn bei einer länger andauernden Dunkelflaute werden auch die Speicher in Norwegen nicht ausreichend sein. Man kann es drehen und wenden wie man will: In der Energieversorgung sollte ein Land weitestgehend autark sein.

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TeDeum
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von TeDeum » Freitag 7. Juni 2019, 16:43

Weise Worte, denen man nichts hinzuzufügen mehr vermag.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 8. Juni 2019, 09:46

TeDeum hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 16:43
Weise Worte, denen man nichts hinzuzufügen mehr vermag.
Wenn Du den Artikel von Daniel Stelter meinst: Dessen Veröffentlichung wurde von der WirtschaftsWoche abgelehnt - er sei "zu polemisch". :breitgrins:
Dieser Kommentar von mir erschien nicht bei der WirtschaftsWoche:

Susanne Finke-Röpke:
Warum bitte, Herr Dr. Stelter, erwähnen Sie das? Hat die Handelsblattgruppe bzw. Herr von Holtzbrinck Angst, das zu bringen?

Daniel Stelter sagte:
Der Beitrag wurde als „polemisch“ abgelehnt
Quelle: 1. und 3. Leserzuschrift zu dem Artikel

Wahrscheinlich sind es Sätze wie diese, die zu dem Urteil führten:
Wir müssen uns darauf einstellen, dass Deutschland sich noch mehr in Richtung einer grün gefärbten „DDR 2.0“ bewegt. (...)
Nach zehn Jahren Aufschwung – getrieben von billigem Geld und schwachem Euro – kann man nur feststellen, dass wir vergessen haben, dass es der wirtschaftlichen Grundlagen bedarf, um soziale Gerechtigkeit und Maßnahmen zum Klimaschutz zu finanzieren. Wurde in den letzten Jahren vonseiten der Politik auf Verteilen statt Schaffen von Wohlstand gesetzt, steht uns ein noch radikalerer Weg bevor. Sind die Schlüsselindustrien einmal weg, die besten Köpfe ausgewandert und das Bildungsniveau bundesweit auf Berliner Niveau, wird das Land, das das Potenzial hätte, zugunsten seiner Bürger wirklich „reich“ zu sein, offensichtlich verarmen.

Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 8. Juni 2019, 11:48

Der Flugverkehr steht am Klima-Pranger – dabei ist er mit seinen Hausaufgaben in Sachen Klimaschutz auf Kurs

Die Fliegerei steht in Sachen Klimawandel zu Unrecht auf der Anklagebank. Die Schweiz sollte nicht neue fiskalische Instrumente einführen, sondern die bereits beschlossenen und klimawirksamen Massnahmen konsequent umsetzen.

Noch selten waren sich so viele Politiker darin einig, mit gutgemeinten, aber wirkungslosen Rezepten den Einfluss der Luftfahrt auf das Klima bekämpfen zu wollen. Warum plötzlich dieser Aktivismus?
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 8. Juni 2019, 15:02

Mit dem Reisen -insbesondere dem Flugverkehr und der Überfüllung vieler Sehenswürdigkeiten- beschäftigt sich dieser Artikel.

Besuchen Sie Europa, solange es noch geht!
Overtourism ist die notwenige Konsequenz von Globalisierung. Was nämlich den Markusplatz verstopft, die Champs Élysées blockiert, den Verkehr an der Prinsengracht kollabieren lässt, das sind immer öfter Kolonnen aus Fernost. Chinesen, Inder, Koreaner, Japaner und abermals Chinesen.
(...)
Das wird sich nicht ändern, im Gegenteil. Die Gesetze der Demografie, der Ökonomie und der Physik sind auf Seiten der Asiaten. Sie sind zahlreich, sie haben Geld. Sie haben keine Merkel, keine Grünen. Ihnen gehört die Zukunft. Ob in Bangkok oder Hallstatt, der alte weiße Reisende, sei er männlich, weiblich oder divers, stellt dort schon jetzt die Minderheit.
Sie lassen sich eben kein ein schlechtes Gewissen einreden, weil sie (viel) fliegen. Insofern dürften auch die Bestrebungen hier, das Fliegen zu beschränken, ins Leere laufen. Die Fluggesellschaften haben die Maschinen, die müssen gefüllt werden und wenn es nicht Europäer sind, dann eben Asiaten.

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Samstag 8. Juni 2019, 18:42

Mal etwas zum Hintergrund der Rezo-Videos:

https://www.epochtimes.de/meinung/gastk ... tgelesen=3
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Samstag 8. Juni 2019, 23:25

Ich habe mich bisher mit dem Thema wenig befasst, habe aber jetzt ein Video eines deutschen Klimatologen gesehen, das mich nachdenklich macht. Vielleicht ist das aber in diesem Thread sinngemäss schon besprochen worden. Wenn ja, dann kommt das halt nochmals dran. Für mich jedenfalls ist das aufschlussreich gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=8AuHsXl7vtE
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 16. Juni 2019, 09:19

Hilfe, wir sind alle grün

Früher hieß es "Umwelt", heute heißt es "Klima"....
für das große Thema Klima kann die Umwelt gerne vor die Windhunde gehen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard » Sonntag 16. Juni 2019, 19:23

Edi hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 23:25
Ich habe mich bisher mit dem Thema wenig befasst, habe aber jetzt ein Video eines deutschen Klimatologen gesehen, das mich nachdenklich macht. Vielleicht ist das aber in diesem Thread sinngemäss schon besprochen worden. Wenn ja, dann kommt das halt nochmals dran. Für mich jedenfalls ist das aufschlussreich gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=8AuHsXl7vtE
Dazu empfehle ich unbedingt diesen Blogbeitrag (und die darin verlinkten Daten, weiteren Fragen und Erwiderungen)
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge ... ufloesung/

Gruß
Irmgard

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 19. Juni 2019, 10:08

Irmgard hat geschrieben:
Sonntag 16. Juni 2019, 19:23
Edi hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 23:25
Ich habe mich bisher mit dem Thema wenig befasst, habe aber jetzt ein Video eines deutschen Klimatologen gesehen, das mich nachdenklich macht. Vielleicht ist das aber in diesem Thread sinngemäss schon besprochen worden. Wenn ja, dann kommt das halt nochmals dran. Für mich jedenfalls ist das aufschlussreich gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=8AuHsXl7vtE
Dazu empfehle ich unbedingt diesen Blogbeitrag (und die darin verlinkten Daten, weiteren Fragen und Erwiderungen)
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge ... ufloesung/

Gruß
Irmgard
... und die Erwiderung darauf hier, ebenfalls inkl. Quellen:
https://www.eike-klima-energie.eu/2019/ ... st-falsch/
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Irmgard » Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17

Seufz,....

Das Thema ist mittlerweile emotional so aufgeladen, dass eine vernünftige, naturwissenschaftlich Diskussion kaum noch möglich ist. Als Wissenschaftlerin finde ich die EIKE-Seiten wenig überzeugend, das würde hier viel zu weit führen, auf alles einzugehen.

Niemand hat eine Kristallkugel für die Zukunft. Und man darf darauf vertrauen, dass das System Erde immer ein Gleichgewicht finden wird, solange die Sonne sie noch nicht verschlungen hat am Ende ihres Sternenlebens. Ob das mit menschlichem Leben dann noch ohne Weiteres zu vereinbaren ist, das ist die Frage, die sich stellt. Wir machen gerade ein großes Echtzeit-Experiment, dessen Ausgang auf jeden Fall Erkenntnisse liefern wird. Nur dass wir, wenn uns diese Erkenntnisse nicht passen sollten, die Uhr nicht mehr werden zurückdrehen können. Klimamodelle haben sicher nicht eine Validität, die die Ergebnisse korrekt vorhersagen. Aber man kann das Experiment als solches nicht negieren.

Dass sich die junge Generation sorgt, finde ich verständlich. Leider handelt sie nicht gemäß ihren eigenen Forderungen und fliegt, geht auf Kreuzfahrten und und und.

Man muss natürlich auch schauen, wo die größen Emittenten von Treibhausgasen sitzen (hier z.B. https://www.laenderdaten.info/co2-nach-laendern.php). Alles, was wir in Deutschland tun, wird im Vergleich zu China nur wenig nutzen. Wobei pro Kopf der Bevölkerung der Unterschied dann schon wieder ganz anders aussieht.

Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.

Emotionale Diskussionen bringen uns nicht weiter. Der Diskussion fehlt mir oft die angemessene Ernsthaftigkeit.

Gruß
Irmgard

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Mittwoch 19. Juni 2019, 14:50

Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17
Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.
Das ist zwar keine neue Erkenntnis, aber trotzdem ist es gut und richtig, immer wieder darauf hinzuweisen. Die Möglichkeiten zur Sonnenenergienutzung sind noch lange nicht ausgeschöpft; auf dem Gebiet muss also weiter geforscht werden. Eine Schweizer Firma z.B. will in einigen Jahren Solarmodule auf den Markt bringen, die annähernd 30 % Wirkungsgrad haben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 19. Juni 2019, 20:34

Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 19. Juni 2019, 14:17
Die Nutzung jeglicher endlicher Ressource ist an und für sich ein Problem. Insofern sind wir insgesamt gut beraten, uns mit der Nutzung von Solarenergie zu beschäftigen als einziger Energiequelle, die uns dauerhaft und in großem Umfang zur Verfügung steht.
Man kann das so sehen, sicherlich - trotzdem bleiben die bekannten Probleme:
Strom ist nicht speicherbar, wo soll er herkommen, wenn die Sonne nicht scheint (wolkenverhangener Himmel, nachts)?
Sind die Rohstoffe, aus denen die Module hergestellt werden, nicht auch endlich?
Eine Nutzung der Solarenergie in Mitteleuropa ist wirtschaftlich gesehen Verschwendung. Die Sonne scheint nicht häufig, im Winter kaum, die Solaranlagen "arbeiten" nicht optimal. Andererseits hat man ja aus guten Gründen von Projekten wie Desertec Abschied genommen. Wer will seine Energieversorgung schon in unsichere Hände geben?

Aber auch der ewige Hinweis auf die "Endlichkeit der Ressourcen" hilft doch nicht viel weiter. Natürlich sind die endlich - aber wir wissen nicht wie groß die Vorräte sind. Bisher wurde der Termin, wann Öl, Gas usw. erschöpft sein sollen, immer wieder in die Zukunft verschoben, weil Substitute und/oder neue Fördertechniken entwickelt wurden. Wer hätte denn 1949 geglaubt, daß der Kohlebergbau in D. siebzig Jahre später eingestellt würde, weil er nicht mehr wirtschaftlich ist und Kohle weder für die Heizung noch für die Eisenbahn gebraucht wird?

Jetzt werden Wind und Sonne in D. als Energiequelle vermarktet, denn "die schicken keine Rechnung" :patsch: (klar, die kommt vom Energieversorger). Andere Länder setzen auf Atomenergie. Woher wissen wir denn, was "richtig" ist? Den GAU-Gefahren einer Kernschmelze stehen die GAU-Gefahren einer Dunkelflaute gegenüber. Die sind auch nicht auszuschließen, wie der Stromausfall in Argentinien und Uruguay zeigen:

Massiver Stromausfall in Südamerika

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