Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Benedikt
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Benedikt » Dienstag 22. Januar 2019, 10:39

Es gibt doch Roller mit herausnehmbarem Akku?
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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holzi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi » Dienstag 22. Januar 2019, 10:49

Benedikt hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 10:39
Es gibt doch Roller mit herausnehmbarem Akku?
Ja, die gibt's. Das mit dem Elektroroller hat sich aber dann auch erledigt. Die E-Roller sind mir einfach zu teuer. Ich hab dann (2014) einen Benzinroller für meine Tochter gekauft - den sie aber kaum nutzt. Ich will den auch wieder abstoßen und lieber ein Lastenrad anschaffen. Bin aber noch unschlüssig, ob es ein Frontlader oder eher ein Longtail werden soll. Frontlader schleppt mehr, Longtail ist dafür im Alltag praktischer. Und für wirklich schwere Transporte habe ich ja immer noch ein Auto und zur Not den Lieferwagen meines Vaters. Wenn's dann immer noch nicht reicht, dann muss eh eine Spedition ran.
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 23. Januar 2019, 02:36

Demnächst müssen die ersten Windkrafträder in der Nordsee zurückgebaut werden, denn ihre Betriebslaufzeit endet. Von der Schwierigkeiten des Rückbaus berichtet dieser Artikel:

Wie die Windräder in der Nordsee entsorgt werden sollen

Natürlich "müssen" die Windkrafträder nicht abmontiert werden, sie haben eine längere Lebensdauer und könnten noch problemlos genutzt werden. Den Grund für den Rückbau geht aus einem Leserbrief hervor:
Michael Oelkers hat geschrieben: Nach 20 Jahren könnten die WKA natürlich weiterbetrieben werden, allerdings ohne die bisherigen Subventionen. Nix mehr mit Geld bei Stillstand wegen fehlenden Windes, nix mehr mit Geld für Strom, den keiner braucht und für dessen Abnahme durch das Ausland der Kunde draufzahlt. Also auch nix mehr mit 15tausend € Pacht pro Jahr für den Eigentümer, auf dessen Grund das Ding steht. Ergo: Weg mit dem Ding und ein neues gebaut, für das die Subvention wieder fließt. Diesmal aber nicht, wie bisher 120, sondern 240 Meter hoch. (Faustregel: +1m = +1% Rendite) Bei unserem 70-Seelendorf geht der Austausch durch diese Monster gerade los. 240 Meter ist 80 Meter höher als der Kölner Dom. Das baut man da, wo dünne Besiedlung ist, dann gibt es wenig Widerstand und der Teufel kann weiter auf den großen Haufen sch….. . Denn merke: Wer hat, dem wird gegeben, wer nichts besitzt, der muß ertragen. Das alles ist hier rechtens. Dagegen sind nur Populisten.
Wer das nicht glauben kann:

Die Windblase platzt - Windräder: Subventionen-Geschäft
Ziemlich viel Sondermüll fällt demnächst in Sachsen an. Hunderte von Windrädern werden demnächst Schrott sein. Bis zu 730 Windräder dürften in drei Jahren abgeschaltet werden. Nicht, weil sie zu alt sind, sie drehen noch wacker ihre Windflügel, aber nein, sie lohnen sich für die Betreiber nicht mehr. Denn ab dem Jahre 2021 fällt die Förderung weg. Das erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) sieht nämlich für Windräder, die älter als 20 Jahre sind, vor, dass die Umlage gestrichen wird.
(...)
Was der grüne Experte als lukrativ begreift, ist die Lizenz zum Gelddrucken der Windradbetreiber auf Kosten aller Stromverbraucher. Ist die Förderung flöten, erweist sich dieser Humbug sehr schnell als vollkommener unsinnig.

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 23. Januar 2019, 08:43

Die deutsche Energiewende vernichtet Kapital - schreibt die NZZ und führt als Beispiel die geplante Abschaltung der Kohlekraftwerke an. Damit wird für das Klima nichts gewonnen:
Für den Strom- und Industriesektor setzt der EU-Emissionshandel eine Obergrenze an Klimagasen, die jährlich ausgestossen werden dürfen. Diese Menge sinkt Jahr für Jahr entsprechend dem EU-Ziel. Spart Deutschland zusätzlich CO2 ein, wird es anderswo in der EU emittiert.
Also ein Nullsummenspiel. Was der deutsche Stromverbraucher mehr zahlen muß, bringt dem Klima nix, überhaupt nix. Aber Hauptsache, man hat schöne Bilder....

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taddeo
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 23. Januar 2019, 16:45

holzi hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 10:49
Benedikt hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 10:39
Es gibt doch Roller mit herausnehmbarem Akku?
Ja, die gibt's. Das mit dem Elektroroller hat sich aber dann auch erledigt. Die E-Roller sind mir einfach zu teuer. Ich hab dann (2014) einen Benzinroller für meine Tochter gekauft - den sie aber kaum nutzt. Ich will den auch wieder abstoßen und lieber ein Lastenrad anschaffen. Bin aber noch unschlüssig, ob es ein Frontlader oder eher ein Longtail werden soll. Frontlader schleppt mehr, Longtail ist dafür im Alltag praktischer. Und für wirklich schwere Transporte habe ich ja immer noch ein Auto und zur Not den Lieferwagen meines Vaters. Wenn's dann immer noch nicht reicht, dann muss eh eine Spedition ran.
Mei, Holzi, kauf da wos Gscheits, des alle deine Bedürfnisse berücksichtigt:
Bild
An fetten Kolping-Aufkleber drauf, dann host aa no Werbung ... :breitgrins:

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 26. Januar 2019, 14:23

Der Kohle-Kompromiss wird für den Steuerzahler noch richtig teuer

und für das Klima bringt es wohl kaum etwas:
Ein Teil der CO2-Emissionen, die hierzulande durch den Kohleausstieg eingespart werden, sorgen über den Mechanismus des Emissionshandels nun für mehr CO2-Ausstoß in europäischen Nachbarländern.
Dementsprechend fordert man, daß die Bundesregierung entsprechende Emissionsrechte aufkauft und stilllegt. Dann zahlt der Steuerzahler doppelt: Einmal durch höhere Energiepreise und zum anderen für den Aufkauf der stillgelegten Emissionsrechte, deren Preise natürlich dann steigen werden.
Aber das Klima sollte uns schon lieb und vor allem teuer sein.... :breitgrins:

Goldmund
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Goldmund » Samstag 26. Januar 2019, 15:06

Caviteño hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 14:23
Der Kohle-Kompromiss wird für den Steuerzahler noch richtig teuer

und für das Klima bringt es wohl kaum etwas:
Ein Teil der CO2-Emissionen, die hierzulande durch den Kohleausstieg eingespart werden, sorgen über den Mechanismus des Emissionshandels nun für mehr CO2-Ausstoß in europäischen Nachbarländern.
Dementsprechend fordert man, daß die Bundesregierung entsprechende Emissionsrechte aufkauft und stilllegt. Dann zahlt der Steuerzahler doppelt: Einmal durch höhere Energiepreise und zum anderen für den Aufkauf der stillgelegten Emissionsrechte, deren Preise natürlich dann steigen werden.
Aber das Klima sollte uns schon lieb und vor allem teuer sein.... :breitgrins:
Aus ökonomischer Sicht ist dies in der Tat eine interessante Geschichte:
Die eigentliche Idee hinter der Ausgabe von Emissionsrechten war ja die Internalisierung von externen Kosten bei der Energieproduktion. Man wollte dadurch ökonomisch nicht erfaßte Kosten dem Verursacher zuordnen können und die Preisbildung dieser externen Kosten sollte in einem marktwirtschaftlichen Prozeß vorgenommen werden.

Diese an sich höchst vernünftige Idee wird ins Absurde gewendet, wenn der Staat als Aufkäufer auftritt, obwohl er gar kein Energieproduzent ist. Ordnungspolitisch ein Unding!
Aber wen interessiert das heute schon in staatskapitalistischen Systemen?
Sprich Wahres und trink Klares!

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 27. Januar 2019, 00:57

Goldmund hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 15:06
Diese an sich höchst vernünftige Idee wird ins Absurde gewendet, wenn der Staat als Aufkäufer auftritt, obwohl er gar kein Energieproduzent ist. Ordnungspolitisch ein Unding!
Aber wen interessiert das heute schon in staatskapitalistischen Systemen?
Tja - was soll der Staat (hier: D) denn machen, wenn er die CO2-Ziele erreichen will, um als Musterknabe gefeiert zu werden?
Man hat nun mal einem Emissionshandel in der EU zugestimmt. Das bedeutet natürlich auch, daß ein verminderter CO2-Ausstoß in einem Land durch eine höhere Produktion in einem Land kompensiert werden kann, weil die Anzahl der Zertifikate gleich bleibt und langfristig nur geringfügig sinkt. Will man schneller Erfolge erzielen, müssen diese Rechte eben aufgekauft und nicht ausgeübt werden. Nur dann würde sich die Angebotsmenge vermindern und der steigende Preis die CO2-intensive Produktion unwirtschaftlich machen.

Der Haken liegt - wie bei vielem - in der EU. Da kann die Merkel-Regierung planen, soviel sie will - andere Länder interessiert das wenig. Entweder sind sie -aufgrund eines hohen Atomstromanteils- weniger betroffen oder sie kaufen die Zertifikate, die in D. nicht mehr benötigt werden und lassen ihre alten CO2-Schleudern weiterlaufen.

Teuer wird es für D., wenn es zur "Klimarettung" mit dem Aufkauf beginnen sollte. Die Zertifikatspreise steigen immer weiter und haben sich in den letzten fünf Jahren praktisch verdreifacht:

https://www.comdirect.de/inf/zertifikat ... eSpan=5Y&e&

Sollte die Bundesregierung tatsächlich damit beginnen, die Rechte aufzukaufen und stillzulegen, kann man sich den weiteren Preisanstieg vorstellen - und auch die betroffenen Staaten werden "not amused" sein, wenn sie plötzlich auf signifikant höheren Strompreisen sitzen werden, weil D. mal wieder den Musterknaben herauskehren will.

Wie sieht das überhaupt nach dem Brexit aus? Ist GB dann noch an die Vereinbarungen gebunden oder kann es künftig unlimitiert Schadstoffe ausstoßen? :achselzuck:
Wenn ich da so an die vorherrschenden Westwinde denke.... :breitgrins:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Goldmund » Sonntag 27. Januar 2019, 06:13

Caviteño hat geschrieben:
Sonntag 27. Januar 2019, 00:57
Goldmund hat geschrieben:
Samstag 26. Januar 2019, 15:06
Diese an sich höchst vernünftige Idee wird ins Absurde gewendet, wenn der Staat als Aufkäufer auftritt, obwohl er gar kein Energieproduzent ist. Ordnungspolitisch ein Unding!
Aber wen interessiert das heute schon in staatskapitalistischen Systemen?
Tja - was soll der Staat (hier: D) denn machen, wenn er die CO2-Ziele erreichen will, um als Musterknabe gefeiert zu werden?
..........
Falsche Ziele kann man mit falschen Handlungen nicht erreichen; die doppelte Negation aus der Mathematik ist schlicht und ergreifend nicht anwendbar! 8)

Die Lösung des Problems liegt auf der Hand:
Abstand nehmen von dem Ziel der CO2-Reduktion, weil immer deutlicher wird, daß dieses Ziel eher Wille und Vorstellung ist als inhärent sinnvoll.
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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 27. Januar 2019, 12:40

Wie die Kohlekommission Arbeitsplätze vernichtet
Rechnerisch stellt sich die Situation wie folgt dar: Allein die jetzt noch betriebenen sieben Kernkraftwerke erzeugten 2018 ungefähr 76,1 Terawattstunden (TWh) Strom, die etwa 30.000 Windkraftanlagen im gleichen Jahr zirka 113,3,TWh (Quelle). Ungeachtet der Tatsache, dass fluktuierender Windstrom den stabilen Atomstrom ohnehin nur zeitweise ersetzen kann, bräuchte es bis zur Abschaltung der letzten Kernkraftwerke (Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2) bis 2022 weitere 20.150 Windkraftanlagen, um theoretisch rechnerisch diese zu ersetzen. Damit wäre noch keine einzige Kilowattstunde Kohlestrom ersetzt.
Schon heute besteht ein Einspeisevorrang für die "Erneuerbaren" oder maW: Der Kohlestrom könnte schon längst verdrängt sein, wenn die Erneuerbaren es schaffen würden. Tun sie aber wetterbedingt nicht. Als Beispiel führt der Autor den 24. 01. 2019 auf:
Der gesamte Strommix am 24. Januar 18 Uhr:

Steinkohle: 16,52 GW
Braunkohle: 16,39 GW
Gas: 14,38 GW
Atom: 9,47 GW
Sonstige: 10,93 GW
Wind: 1,58 GW installierte Leistung: 58,7 GW (Dez. 18)
Solar: 0 GW installierte Leistung: 45,7 GW (Dez. 18)

Auf zum fröhlichen Abschalten.
:breitgrins:

Die sog. "Energycharts" sind interessant. Dort kann abrufen, aus welchen Quellen der Strom stammt. Im Dezember 2018 fiel - jahreszeitlich bedingt - Strom aus Solaranlagen fast vollständig aus. Dafür stieg der Anteil an Windenergie. Konstant sind eigentlich nur Kernenergie, Wasserkraft und Biomasse.

https://www.energy-charts.de/power_de.h ... 8&month=12

Fast vergessen: Wo kommt der Strom denn her, wenn D. flächendeckend auf E-Autos umsteigt? :hmm: :achselzuck: :hae?:

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Edi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Edi » Sonntag 27. Januar 2019, 19:20

Das Problem der erneuerbaren Energien ist doch, daß diese keine Grundlast abdecken können. Jedenfalls solange es zu wenig große Speicher gibt wie z.B. Wasserspeicher, also Pumpkraftwerke, die überschüssigen Strom als Höhenenergie speichern können. Diese genügend auszubauen ist schwierig. M.E. muß es also nach wie vor Energieträger geben, die die Grundlast abdecken können und das wären, wenn Kohle- und Atomkraft mal abgeschaltet ist, nur noch Gaskraftwerke.
Eine verantwortungsbewusste Regierung müsste das alles bedenken und ebenso den höheren Stromverbrauch, wenn eines Tages immer mehr E-Autos gefahren werden. Die könnten sich teilweise selber laden, wenn man Solarpanele auf dem Autodach anbringen würde, aber das wird auch nicht reichen für eine volle Ladung, wenn man des öfteren sein E-Auto fahren will. Es gibt also reichlich Fragen.
Ich habe z.B. eine Solaranlage, die deutlich mehr Strom produziert als ich jährlich brauche. Nachts aber gibt es da keinen Strom und wenn Schnee auf dem Dach liegt und in den Wintermonaten auch keinen oder wenig. Also müsste man dann einen Speicher haben, wenn man den Strom nicht aus dem öffentlichen Netz holen könnte.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Libertas Ecclesiae
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Montag 28. Januar 2019, 18:18

Weltwirtschaftsforum in Davos: Teilnehmer reisten in 1.500 Privatjets an!

Im Privatjet zur Klimarettung (F. A. Z.)

Im Privatjet reisen und übers Klima debattieren („20 Minuten“)
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 29. Januar 2019, 06:02

Jetzt scheint sich sogar Trump um das Klima zu sorgen:
In the beautiful Midwest, windchill temperatures are reaching minus 60 degrees, the coldest ever recorded. In coming days, expected to get even colder. People can’t last outside even for minutes. What the hell is going on with Global Waming? Please come back fast, we need you!
https://twitter.com/realDonaldTrump/sta ... 4010404864

Minus 60º F entspricht ca. minus 51º C...., das sind Temperaturen, die man sonst wohl nur in Sibirien oder an den Polen messen kann.

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Dienstag 29. Januar 2019, 07:31

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 06:02
Jetzt scheint sich sogar Trump um das Klima zu sorgen:
In the beautiful Midwest, windchill temperatures are reaching minus 60 degrees, the coldest ever recorded. In coming days, expected to get even colder. People can’t last outside even for minutes. What the hell is going on with Global Waming? Please come back fast, we need you!
https://twitter.com/realDonaldTrump/sta ... 4010404864

Minus 60º F entspricht ca. minus 51º C...., das sind Temperaturen, die man sonst wohl nur in Sibirien oder an den Polen messen kann.
Windchill bezieht sich nicht auf die tatsächliche Temperatur, sondern auf eine tiefere gefühlte Temperatur aufgrund des Abtransports von Wärme durch den Wind (auf deutsch auch Windkühle oder Windfrösteln genannt), die mit empirischen Formeln bestimmt wird und auch ein Anhalt für die Gefahr zu erfrieren ist. In Europa wird dieser Begriff idR nicht verwendet; wenn man als Beispiel auf einer deutschen Wetterseite die Meßwerte und Vorhersagen für Chicago anschaut, findet man dort Temperaturen zwischen –15°C und –25°C für heute mit 5 bis 6 Bft Wind, und für morgen vorausgesagte Mindesttemperaturen um –30°C mit 5 Bft Wind.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 31. Januar 2019, 10:08

Pfui - schon wieder versucht ein Forscher, die Erkenntnis des Weltklimarates, daß der Meeresspiegel ansteigt, in Zweifel zu ziehen und das ausgerechnet am Beispiel der Fidschi-Inseln:
Laut ProClim, der Schweizer Plattform für Klimaforschung, gibt es auf Fidschi aber Messreihen, die einen starken Anstieg des Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten zeigen. Konkret sei der Pegel seit 1990 jährlich um 5,4 Millimeter gestiegen, was doppelt so viel wie im weltweiten Schnitt sei.
Ja, ich kenne diese Messungen. Es handelt sich um zwei Aufzeichnungsreihen der Gezeitenhöhen, also von Wasserständen bei Ebbe und Flut. Wir haben diese Daten überprüft – mit dem Ergebnis, dass sie von sehr schlechter Qualität sind. Die eine Reihe ist dadurch beeinflusst, dass in der Nähe der Messstation Hafen­anlagen auf lockerem Sedimentboden gebaut wurden, was die Gezeitenhöhen verändert haben könnte. Bei der anderen Reihe wurde die Messstation sogar örtlich verschoben. Die Forscher, die sich auf solche Daten verlassen, sind Bürotäter. Sie sind nicht spezialisiert auf küstendynamische Prozesse und Meereshöhen-Veränderungen. Viele von ihnen haben von den realen Verhältnissen keine Ahnung.
«Diese Forscher haben eine politische Agenda»

Sandablagerungen beweisen - lt. Prof. Mörner - daß der Meeresspiegel auf den Fidschi-Inseln von 1550 bis 1700 um ca. 70 cm höher lag als heute. In den letzten 200 Jahren habe sich der Pegel nicht wesentlichen verändert, in den letzten 50 bis 70 Jahren sei er absolut stabil geblieben. Interessant seine Ausführungen zum Weltklimarat. Er sei mit dem "Zweck gegründet [worden], den menschengemachten Klimawandel darzustellen und vor ihm zu warnen." Sein Ziel habe bei Gründung bereits festgestanden und eine klare Aussage:
Gibt es denn gar kein Problem mit dem Anstieg des Meeresspiegels?
Nein.
Ein interessantes Interview mit einem Experten. :daumen-rauf:

Petrus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Petrus » Donnerstag 31. Januar 2019, 10:42

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 10:08
Prof. Mörner
"Er ist Mitglied im Beirat mehrerer Klimaleugnergruppierungen"

https://de.wikipedia.org/wiki/Nils-Axel_M%C3%B6rner

Warum mußte ich da an Donald Trump denken?
Grund für die Kältewelle ist arktische Luft, die sich von dem normalerweise um den Nordpol kreisenden sogenannten Polarwirbel gelöst hat. Für diese Abspaltung könnte laut einer wissenschaftlichen These die Klimaerwärmung verantwortlich sein. Amerikas Präsident Donald Trump spottete gleichwohl angesichts der Extremkälte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel. „Was zum Teufel ist mit der Erderwärmung los? Bitte komm schnell zurück, wir brauchen dich“, schrieb er bei Twitter.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 16920.html

Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 31. Januar 2019, 11:27

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 10:42
"Er ist Mitglied im Beirat mehrerer Klimaleugnergruppierungen"

https://de.wikipedia.org/wiki/Nils-Axel_M%C3%B6rner
Der Begriff "Klimaleugnergruppierungen" gefällt mir, das hat schon was.... :D Da muß man sich mit den Feststellungen nicht auseinandersetzen, wie Tilo Jung, ein hoffnungsvoller Nachwuchsjournalist:

https://twitter.com/TiloJung/status/1089863311699648512

Besonders schön diese Unterhaltung zu dem tweet:
du gibst Leugnern des menschengemachten Klimwandel gerne eine Plattform und behandelst sie wie zB Klimaschutzaktivisten? oha
Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 10:42
Warum mußte ich da an Donald Trump denken?
Grund für die Kältewelle ist arktische Luft, die sich von dem normalerweise um den Nordpol kreisenden sogenannten Polarwirbel gelöst hat. Für diese Abspaltung könnte laut einer wissenschaftlichen These die Klimaerwärmung verantwortlich sein. Amerikas Präsident Donald Trump spottete gleichwohl angesichts der Extremkälte über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel. „Was zum Teufel ist mit der Erderwärmung los? Bitte komm schnell zurück, wir brauchen dich“, schrieb er bei Twitter.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 16920.html
Halten wir mal fest:
"Für diese Abspaltung könnte laut einer wissenschaftlichen These die Klimaerwärmung verantwortlich sein."

Der Satz besagt doch überhaupt nichts - bezieht sich auf eine These und ist im Konjunktiv verfaßt.... - Lt. WDR könnte es auch sein, daß der niedrige Rheinwasserstand auf den Klimawandel zurückzuführen war.... - jetzt hat er sich ja wieder eingependelt und wenn es dann mal Hochwasser gibt, liegt der Grund auch - richtig! - im menschengemachten Klimawandel. :D

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Petrus » Donnerstag 31. Januar 2019, 12:04

ja, Caviteño,

Da hast Du sicher recht.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 3. Februar 2019, 04:23

Auch so kann man über die Ursachen der Kältewelle in den USA berichten, ohne gleich auf den Klimawandel zu verweisen und Trump zu erwähnen - Schweizer Journalismus vom Besten:

Ein Kollaps des Polarwirbels bringt den USA arktische Kälte

Überhaupt scheint es noch viel zu früh zu sein, die Ursache dieses Phänomen bestimmen zu wollen:
Verstärkt der Klimawandel das Auftreten der Ereignisse?
Das weiss man noch nicht. Wir kennen das Phänomen erst seit den 1950er Jahren, die Beobachtungsdaten decken nur wenige Dekaden ab. Das erschwert es, Voraussagen über das Verhalten von SSWs [=sudden stratosphere warming] zu machen.
(...)
Einige Modelle sagen, dass SSWs häufiger werden, andere Modelle gehen von weniger solchen Ereignissen aus. Schlüssige Prognosen gibt es noch nicht.
https://www.ethz.ch/de/news-und-veranst ... rmung.html

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 3. Februar 2019, 11:28

World’s Dumbest Energy Policy - "Die dümmste Klimapolitik der Welt" so urteilt das Wall Street Journal:
Dumb environmental policies are routine across Europe—see Emmanuel Macron’s riot-inducing fuel tax in France—but even by that standard Germany’s new plan to abandon coal is notable. Having wasted uncountable billions of euros on renewables and inflicted some of Europe’s highest energy prices on German households and businesses, now Berlin is promising to kill the one reliable power source Germany has left.
Den ganzen Artikel (Bezahlschranke im WSJ) kann man hier nachlesen. Daß die Politik offensichtlich für US-Amerikaner nicht nachvollziehbar ist, sieht man dann im letzten Absatz:
But her tenure as Chancellor will end long before coal-fired electricity does. Her successor will have an opportunity to call time on Mrs. Merkel’s green follies, and Germany’s beleaguered bill-payers should hope that he or she does.
Ich glaube es nicht, es sei denn, es kommt zu einem längeren brown-out im Winter Dann dürfte auch der Letzte wach werden.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Montag 4. Februar 2019, 15:04

Die Kohlekraftwerke sollen abgeschaltet werden, die Stromversorgung überwiegend mit "Erneuerbaren" sichergestellt werden. Nur was geschieht, wenn die Kälte nicht mal die USA, sondern Europa heimsucht?

Chicago-Winter in Deutschland: und dann?
Über dem Land liegt Eiseskälte, eine dichte Schneedecke überzieht auch die vielen schönen Solaranlagen. Die liefern in unseren Breiten im Winter sowieso nicht viel, dann erst recht nicht. Windräder stehen meist, weil kaum Wind weht. Auch sie frieren ein. An den Rotoren setzt sich an den Vorderkanten der Flügel Eis an.
Die Folgen kann man sich vorstellen:

Windräder werden zu Eisschleudern
Untersuchungen zeigten, dass zum Beispiel ein herabfallender Eisbrocken aus 100 Metern Höhe eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern erreichen kann. Auch der Durchmesser des Rotors spielt eine Rolle. Dreht sich das Rotorblatt, kann die Geschossgeschwindigkeit mehrere Hundert Stundenkilometer betragen. Von der Geschwindigkeit der Rotorblattspitzen und der Umdrehungszahl des Rotors hängt es ebenso ab, wie weit so ein Eisbrocken fliegt.
Auch die Elektroautos haben erwartungsgemäß Probleme:

Eiseskälte in den USA legt hunderte Teslas lahm

Tips gibt es auch schon:
Im Wagen selbst empfehle es sich, lieber die Sitz- und Lenkradheizung anzuschalten statt die normale Heizung. Die verbrauche weniger Energie, halte aber ebenso kuschelig warm.
Tja - so vier Stunden im Auto nur mit Sitzheizung bei minus 20 Grad draußen.... "kuschelig warm" :hmm: :breitgrins:

Aber alles wird gut:
Moderne Elektroautos haben für das Heizproblem übrigens inzwischen Wärmepumpen eingebaut. Und auch die Hersteller arbeiten daran, ihre Akkus winterfester zu machen. "Immer bessere Batterietechnologie inklusive Wärmesystem, insgesamt größere Akkus und der Einsatz von Elektronik sorgen für stetige Verbesserungen", so der TÜV.
Wir schaffen das!

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Montag 4. Februar 2019, 16:49

Caviteño hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 15:04
Aber alles wird gut:
Moderne Elektroautos haben für das Heizproblem übrigens inzwischen Wärmepumpen eingebaut. Und auch die Hersteller arbeiten daran, ihre Akkus winterfester zu machen. "Immer bessere Batterietechnologie inklusive Wärmesystem, insgesamt größere Akkus und der Einsatz von Elektronik sorgen für stetige Verbesserungen", so der TÜV.
Wir schaffen das!
In diesem Zusammenhang sei an das Streetscooter-Debakel erinnert, dessen Probleme, lt. Quelle (s.u.), "nicht an die Öffentlichkeit dringen" sollten:

"Post-Zusteller haben Angst, den Streetscooter zu nutzen"

Daraus:
„Aus Sorge darum, ob sie es noch bis nach Hause schaffen, müssen unsere Kollegen mehr auf den Ladestand der Batterie achten als auf ihre Arbeit als Zusteller“, sagt ein [...] Mitarbeiter.
[...]
An manchen Tagen sei es fürchterlich kalt in den Fahrzeugen, weil der Heizungsventilator aus Sorge vor dem Verbrauch der Batterieladung nicht angestellt werden könne, berichten Beschäftigte.
Das ist eben das Problem mit den Batteriefahrzeugen: Während beim Verbrennungsmotor Wärme quasi als "Abfallprodukt" entsteht, bedeutet Kälte für das Elektroauto einen erheblichen Zusatzverbrauch durch den Konvektor - und das bei Temperaturen, die ohnehin die Akkuleistung drastisch mindern. Die Ironie an dem ganzen Konzept ist, daß ausgerechnet die globale Erwärmung für den effektiven Betrieb von Elektrofahrzeugen einen günstigen Nebeneffekt bedeuten würde. :breitgrins:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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taddeo
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von taddeo » Montag 4. Februar 2019, 20:23

Es ist aber auch arg seltsam, daß bei Kälte Verbrennung einen positiven Aspekt haben soll. :pfeif:

Was ich mich schon lang frage: Warum funktioniert bei Autos nicht das, was bei Großschiffen längt normal ist: ein Dieselgenerator, der Elektromotoren an den Achsen antreibt? Das müßte doch viel sparsamer im Verbrauch und umweltfreundlicher sein als ein reiner Diesel, und gleichzeitig alle Reichweiten- und Heizungsprobleme reiner Akkuautos vermeiden können.

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Protasius
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Montag 4. Februar 2019, 21:02

taddeo hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 20:23
Es ist aber auch arg seltsam, daß bei Kälte Verbrennung einen positiven Aspekt haben soll. :pfeif:

Was ich mich schon lang frage: Warum funktioniert bei Autos nicht das, was bei Großschiffen längt normal ist: ein Dieselgenerator, der Elektromotoren an den Achsen antreibt? Das müßte doch viel sparsamer im Verbrauch und umweltfreundlicher sein als ein reiner Diesel, und gleichzeitig alle Reichweiten- und Heizungsprobleme reiner Akkuautos vermeiden können.
Wieso sollte es sparsamer sein, wenn man die Bewegung erst in Strom umwandelt (mit Verlusten, die Effizienz liegt selbst im gut isolierten Kraftwerk nur bei 40–60%) und dann den Strom wieder in Bewegung umwandelt (was auch nicht mit 100% Effizienz passiert)? Ein Grund, warum man das bei Großschiffen oder auch bei dieselelektrischen Lokomotiven trotzdem macht, ist das Drehzahlverhalten: ein Verbrennungsmotor braucht eine gewisse Drehzahl, damit er ein Drehmoment aufbringen kann, was der Grund für Kupplung und Getriebe ist; das ist bei Dampfmaschinen und Elektromotoren nicht der Fall.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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holzi
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi » Montag 4. Februar 2019, 22:07

taddeo hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 20:23
Es ist aber auch arg seltsam, daß bei Kälte Verbrennung einen positiven Aspekt haben soll. :pfeif:

Was ich mich schon lang frage: Warum funktioniert bei Autos nicht das, was bei Großschiffen längt normal ist: ein Dieselgenerator, der Elektromotoren an den Achsen antreibt? Das müßte doch viel sparsamer im Verbrauch und umweltfreundlicher sein als ein reiner Diesel, und gleichzeitig alle Reichweiten- und Heizungsprobleme reiner Akkuautos vermeiden können.
Zu schwer! Das System wird z.B. bei den großen Muldenkippern im Bergbau verwendet. Beim BelAz 75710 sind die paar Tonnen Zusatzgewicht bei 450t Nutzlast pipifax. Der erste Hybrid von Ferdinand Porsche, der "Semper Vivus" 1902 hatte auch dieses Prinzip, ebenso der erste LaCuadra Hispano-Suiza von 1899. Owen Magnetic in den USA hatten ein ähnliches System, aber ohne Batterie. Der Hauptvorteil damals war, dass sich vor allem die Damen nicht mit den noch sehr umständlichen Getrieben und Kupplungen herumärgern mussten.
Im Lkw-Bereich kommt diese Hybridform aber mittlerweile wieder langsam in Gebrauch: http://www.emoss.nl/de/electric-vehicle ... ric-truck/ -- gerade für z.B. Müllautos oder Busse, die eher überschaubare Strecken mit viel Stop&Go fahren, sind diese e-Antriebe sowieso besser geeignet. Und dann fällt ein 200kg-Aggregat, das noch die Batterien im Bedarfsfall auf Stand hält, nicht so ins Gewicht.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von taddeo » Montag 4. Februar 2019, 22:59

holzi hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 22:07
taddeo hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 20:23
Es ist aber auch arg seltsam, daß bei Kälte Verbrennung einen positiven Aspekt haben soll. :pfeif:

Was ich mich schon lang frage: Warum funktioniert bei Autos nicht das, was bei Großschiffen längt normal ist: ein Dieselgenerator, der Elektromotoren an den Achsen antreibt? Das müßte doch viel sparsamer im Verbrauch und umweltfreundlicher sein als ein reiner Diesel, und gleichzeitig alle Reichweiten- und Heizungsprobleme reiner Akkuautos vermeiden können.
Zu schwer! Das System wird z.B. bei den großen Muldenkippern im Bergbau verwendet. Beim BelAz 75710 sind die paar Tonnen Zusatzgewicht bei 450t Nutzlast pipifax. Der erste Hybrid von Ferdinand Porsche, der "Semper Vivus" 1902 hatte auch dieses Prinzip, ebenso der erste LaCuadra Hispano-Suiza von 1899. Owen Magnetic in den USA hatten ein ähnliches System, aber ohne Batterie. Der Hauptvorteil damals war, dass sich vor allem die Damen nicht mit den noch sehr umständlichen Getrieben und Kupplungen herumärgern mussten.
Im Lkw-Bereich kommt diese Hybridform aber mittlerweile wieder langsam in Gebrauch: http://www.emoss.nl/de/electric-vehicle ... ric-truck/ -- gerade für z.B. Müllautos oder Busse, die eher überschaubare Strecken mit viel Stop&Go fahren, sind diese e-Antriebe sowieso besser geeignet. Und dann fällt ein 200kg-Aggregat, das noch die Batterien im Bedarfsfall auf Stand hält, nicht so ins Gewicht.
Gestern kam was im Fernsehen von einer Schneeraupe mit 430-PS-Dieselmotor, der aber nur Elektromotoren antreibt.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi » Dienstag 5. Februar 2019, 11:07

taddeo hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 22:59
Gestern kam was im Fernsehen von einer Schneeraupe mit 430-PS-Dieselmotor, der aber nur Elektromotoren antreibt.
Für Raupenfahrzeuge erspart man sich mit zwei getrennt geregelten Elektromotoren das aufwendige und schwere Lenkgetriebe. Auch hier war Prof. Porsche schon früh tätig: der Panzerjäger Ferdinand hatte einen benzinelektrischen Antrieb - der sich als unzuverlässiger Spritfresser herausstellte.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 10. Februar 2019, 09:54

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Petrus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Petrus » Sonntag 10. Februar 2019, 17:04

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 09:54
"Der Planet erwärmt sich nicht mehr"
das ist eine sehr interessante Sache.

es handelt sich da um die deutsche Zentrale einer wohl einigermaßen neuen Glaubensgemeinschaft, die man auch nennt die die "Klimawandelleugner"

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Europ%C ... nd_Energie

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonntag 24. Februar 2019, 13:16


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Niels
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Dienstag 5. März 2019, 09:37

Mit dicker Jacke (Farbe immerhin passend zur Vorfastenzeit :narr: ), Mützchen und Handschuhen gegen den "Klimawandel" schulschwänzen - goldig... :umkuck:
https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/nach ... g-100.html

Bild

(Wenn ich mir das Bild so ansehe, ist das teilweise ein Altschülertreff... die schwänzen dann den Seniorentreff... :kugel: :ikb_wheelchair: )
Surrexit Christus spes mea

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 5. März 2019, 10:08

Das geschieht, wenn der Englisch-Unterricht ausfällt, weil für den Schutz des Klimas protestiert wird:

Bild

:D :freude:

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