Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Caviteño
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 2. Januar 2018, 07:24

Die Energiewende und der "Zappelstrom" waren diesmal auch das Thema des Weihnachtsvortrags von Prof. Sinn in München. Sein Urteil zur Energiewende fiel vernichtend aus:
»Es kostet nur fürchterlich viel Geld, reduziert den Lebensstandard und verschandelt die Landschaft. Das kann es doch nicht sein!«
Die Energiewende könne nicht funktionieren, weil das Problem die saisonalen Schwankungen sind. Die meiste Energie wird dann verbraucht, wenn die Sonne die kürzeste Zeit scheint (sofern sie überhaupt scheint) und auch der Wind nur schwach weht - im Winter. Man denke nur an den Verbrauch der Weihnachtsbeleuchtung...

Das Problem sei auch, daß inzwischen der Konsens zwischen Wissenschaft und Medien.
»Wir wollen die Welt retten – deshalb darf man keine Kritik üben. So funktioniert die Forschung aber nicht!«, so Hans-Werner Sinn. In schöner Deutlichkeit sprach er aus, wie sich dieser gesamte Energiewende-Wahn zur Religion gewandelt habe. »In der Kirche ist der Klingelbeutel, ich gebe etwas rein. Wir spenden, wir haben ein gutes Gefühl, wir haben einen kleinen Beitrag geleistet.« »Doch Trump und die Chinesen holen sich das Geld wieder aus dem Klingelbeutel, dass wir vorher reingelegt haben.« meinte er abschließend.
Hans-Werner Sinn – Vernichtendes Urteil über Energiewende

Zu Beginn der "Energiewende" hatte Trittin mit Belastung im Gegenwert einer Kugel Eis im Monat gerechnet. Die Belastungen sind heute viel, viel höher. Sie fallen der Bevölkerung nicht auf, weil kaum jemand die eigene Stromrechnung mit all den Steuern, Gebühren und Abgaben analysiert. D. hat die zweithöchsten Strompreise in der EU - ein gravierender Wettbewerbsnachteil.
Aber das Schwachsinns-"Argument" - Sonne und Wind schicken keine Rechnung - hört man noch immer....

Zusammen mit den Kosten der Euro"rettung" und der "Flüchtlings"politik hat die Kanzlerin hier ein Erbe hinterlassen, das die Bevölkerung noch auf Jahrzehnte erheblich belasten wird.

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Raphael
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Dienstag 2. Januar 2018, 07:27

Mal ganz ernsthaft gefragt:
Warum wird der Mann nicht zum Wirtschaftsminister ernannt? :detektiv:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Raphael
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Dienstag 2. Januar 2018, 07:49

Aus dem oben verlinkten Artikel von Tichy's Einblick:
In der anschließenden Diskussion kam eine der für meine Begriffe gravierendsten Folgen der Energiewende-Diskussion zur Sprache: der Glaubwürdigkeitsverlust der Forschung. An nahezu allen Forschungsinstituten bemühen sich Experten, nach Leibeskräften Physik und Naturgesetze umzubiegen, um die Energiewende posterior zu rechtfertigen.
Es gibt eine augenfällige Gemeinsamkeit zwischen diesen Forschungsinstituten und der aktuellen gesellschaftlichen Moral:
Die moralischen Gesetze für das subjektive Handeln in sozialen Bezügen wurden in den vergangenen Jahrzehnten genauso "umgebogen" wie dies jetzt mit den physikalischen und ökonomischen Gesetzen versucht wird.
Man meint wohl, daß dies - weil ja der Mensch der allmächtige Gesetzgeber sein will :auweia: - auch gelingen wird .........
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Dienstag 2. Januar 2018, 08:51

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 07:27
Mal ganz ernsthaft gefragt:
Warum wird der Mann nicht zum Wirtschaftsminister ernannt? :detektiv:
:D :kugel:

Die Zeiten, in denen Fachleute Wirtschaftsminister waren, sind wohl seit Graf Lambsdorff vorbei. Da ging es dem Land auch gut, egal ob die Minister Prof. Erhard, Prof (CDU). Schiller, Schmidt (beide SPD) oder Friedrichs (FDP) hießen und aus welcher Partei sie kamen.
Schau Dir doch nur einmal an, was danach kam:
- Bangemann
- Hausmann
- Möllemann
- Rexrodt und Müller- ok, Ausnahmen bestätigen die Regel
- Clement

Während man hier noch sagen kann: "Na ja, geht zur Not" - schießen die Wirtschaftsminister der Merkel-Regierungen I - III den Vogel ab:
- Glos
- von und zu Guttenberg
- Brüderle
- Rösler
- Gabriel
- Zypries (amtierend und nur geschäftsführend)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... 80%931998)

Unter Merkel waren die Wirtschaftsminister doch nur noch zum Beschönigen und Gesundbeten gut. An welche ihrer "Leistungen" kann man sich da erinnern? :hmm:

Prof. Sinn benennt die Probleme und will sie auch gegen die herrschenden Mainstream lösen, z.B. die Eurokrise durch einen Austritt GR aus der Eurozone und Abschaffung der Target-Salden, die Energiewende durch eine Rückabwicklung oder ganz erhebliche Verlangsamung (Nordseestrom erst, wenn die Leitungen stehen) und das "Flüchtlings"problem durch eine Minderung der sog. "pull-faktoren" - also Kürzung der Sozialhilfe, Integration in den Arbeitsmarkt durch Absenkung oder Suspendierung des Mindestlohnes usw. usf.

Wie sollte er mit diesen Vorstellungen Platz am Regierungstisch der großen Kanzlerin finden, die - auch aufgrund ihrer Sozialisation in der DDR - mehr an staatliche Wirtschaftslenkung glaubt als an den Markt? Die beiden wären doch wie Feuer und Wasser.

Aber danke für die Überlegung. Die Sache mit der Kompetenz der Wirtschaftsminister war mir (und ich nehme einmal an, den allermeisten auch) bisher noch nicht so aufgefallen. Das erklärt einiges....

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Dienstag 2. Januar 2018, 09:16

Caviteño hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 08:51
Raphael hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 07:27
Mal ganz ernsthaft gefragt:
Warum wird der Mann nicht zum Wirtschaftsminister ernannt? :detektiv:
:D :kugel:

Die Zeiten, in denen Fachleute Wirtschaftsminister waren, sind wohl seit Graf Lambsdorff vorbei. Da ging es dem Land auch gut, egal ob die Minister Prof. Erhard, Prof (CDU). Schiller, Schmidt (beide SPD) oder Friedrichs (FDP) hießen und aus welcher Partei sie kamen.
Schau Dir doch nur einmal an, was danach kam:
- Bangemann
- Hausmann
- Möllemann
- Rexrodt und Müller- ok, Ausnahmen bestätigen die Regel
- Clement

Während man hier noch sagen kann: "Na ja, geht zur Not" - schießen die Wirtschaftsminister der Merkel-Regierungen I - III den Vogel ab:
- Glos
- von und zu Guttenberg
- Brüderle
- Rösler
- Gabriel
- Zypries (amtierend und nur geschäftsführend)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... 80%931998)

Unter Merkel waren die Wirtschaftsminister doch nur noch zum Beschönigen und Gesundbeten gut. An welche ihrer "Leistungen" kann man sich da erinnern? :hmm:

Prof. Sinn benennt die Probleme und will sie auch gegen die herrschenden Mainstream lösen, z.B. die Eurokrise durch einen Austritt GR aus der Eurozone und Abschaffung der Target-Salden, die Energiewende durch eine Rückabwicklung oder ganz erhebliche Verlangsamung (Nordseestrom erst, wenn die Leitungen stehen) und das "Flüchtlings"problem durch eine Minderung der sog. "pull-faktoren" - also Kürzung der Sozialhilfe, Integration in den Arbeitsmarkt durch Absenkung oder Suspendierung des Mindestlohnes usw. usf.

Wie sollte er mit diesen Vorstellungen Platz am Regierungstisch der großen Kanzlerin finden, die - auch aufgrund ihrer Sozialisation in der DDR - mehr an staatliche Wirtschaftslenkung glaubt als an den Markt? Die beiden wären doch wie Feuer und Wasser.

Aber danke für die Überlegung. Die Sache mit der Kompetenz der Wirtschaftsminister war mir (und ich nehme einmal an, den allermeisten auch) bisher noch nicht so aufgefallen. Das erklärt einiges....
Nichts gegen den Herrn Prof. Sinn:
Aber da kommt mir doch glatt das Peter-Prinzip in den Sinn! :pfeif:


Nomen est omen! :doktor:
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Robert Ketelhohn
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 3. Januar 2018, 15:25

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 07:27
Mal ganz ernsthaft gefragt: Warum wird der Mann nicht zum Wirtschaftsminister ernannt? :detektiv:
Warum heißt das Bundesgekanzel „Merkel“?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 3. Januar 2018, 16:24

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Mittwoch 3. Januar 2018, 15:25
Raphael hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 07:27
Mal ganz ernsthaft gefragt: Warum wird der Mann nicht zum Wirtschaftsminister ernannt? :detektiv:
Warum heißt das Bundesgekanzel „Merkel“?
Weil es ein M und ein R zuviel hat! :pfeif:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Freitag 5. Januar 2018, 11:59

Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 3. Januar 2018, 16:24
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Mittwoch 3. Januar 2018, 15:25
Raphael hat geschrieben:
Dienstag 2. Januar 2018, 07:27
Mal ganz ernsthaft gefragt: Warum wird der Mann nicht zum Wirtschaftsminister ernannt? :detektiv:
Warum heißt das Bundesgekanzel „Merkel“?
Weil es ein M und ein R zuviel hat! :pfeif:
Der Name der Großen Vorsitzenden gibt noch einen anderen Hinweis: :doktor:
Sie hat aus der einst stolzen konservativen Partei Deutschlands eine alte ausgemergelte Schabracke gemacht! :auweia:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Sonnabend 6. Januar 2018, 13:05

Interessanter Artikel zum Thema: "Energieverbrauch und Kryptowährung (Bitcoin)".

Bitcoin-Mining

Ich habe zwar das ganze Prinzip Bitcoin noch immer nicht verstanden - insbesondere, was man sich unter der Tätigkeit des "minings" vorstellen muß - aber der hohe Energieverbrauch war mir bekannt. Trotzdem lassen mich diese Aussagen nachdenklich werden:
Gegenwärtig (2017) erfordert die „Schürfung“ und Verwaltung der Bitcoins eine elektrische Arbeit von etwa 30 Terawattstunden pro Jahr und entspricht damit dem Bedarf von Ländern wie Dänemark, der Slowakei oder Katar.
(...)
Zurzeit werden drei Viertel aller Bitcoins in China generiert. In der Inneren Mongolei liefert billiger und obendrein subventionierter Kohlestrom für vier Eurocent pro Kilowattstunde den Saft, der CO2-Ausstoß pro Bitcoin wird auf acht bis 13 Tonnen geschätzt. Schreibt man den bisherigen Anstieg des Stromverbrauchs einfach fort, würde das System im Jahr 2020 die Höhe des gegenwärtigen Weltstromverbrauchs erreichen.
Wow - in 2020, das ist in zwei Jahren!
Der Artikel führt dann weiter aus, daß die gegenwärtige Digitalisierung durch Industrie 4.0 sowie der Wohlstandszuwachs in den Schwellenländern zu einem bisher nicht berücksichtigen höheren Stromverbrauch (und damit CO2-Ausstoß) führen werden. Die Ziele der Pariser und Bonner Klimapapiere sind obsolet - was Trump wohl erkannt hat.

Ich kann das hier auf den PH gut anhand der immer häufiger eingebauten Klimaanlagen sehen. Heute gibt es keinen Haushalt der immer schneller wachsenden Mittelschicht, der nicht wenigstens im Schlafzimmer eine Klimaanlage hat. Die laufen abends und nachts, wenn die Sonne nicht scheint und damit Photovoltaik als Stromerzeugung ausfällt.

Wer will, kann sehen, daß der Weg der Energie"wende" in die Irre führt - wahrscheinlich auch der Grund, warum kaum ein Land diesen Weg mitgeht. Hier - wo täglich die Sonne scheint und auch meist ein kräftiger Wind vom Meer weht - sieht man keine Photovoltaik und fast keine Windkrafträder (es soll ein paar im Norden geben....).

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martin v. tours
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Mittwoch 17. Januar 2018, 19:28

umusungu hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 23:28
Angesichts der zerstörerischen Hurrikan-Serie in der Karibik, den USA und Mexiko hat Papst Franziskus Leugner des Klimawandels als "dumm" gebrandmarkt.

http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... s-vor.html
So viel "dumme" Wissenschaftler :blinker:
http://www.epochtimes.de/umwelt/ueber-3 ... 23579.html

Aber offensichtlich ist der "von Menschen verursachte"" Klimawandel dogmatisiert und Du unser kleiner Forums -Torquemada.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Torsten
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:03

https://de.wikipedia.org/wiki/Tomás_de_Torquemada
der Großinquisitor Torquemada war der Meinung, dass die Menschen und Tiere Amerikas von Engeln über den Ozean getragen worden seien
"Ist nicht irgendwie jeder Mensch von einem Engel berührt worden.", möchte man umusungu in sein Stammbuch schreiben, und darauf mit einem klaren Ja antworten, und ihn gleichzeitig darauf hinweisen, dass es der Abgründe überall gibt, und er am besten zu Hause bliebe, wo er sie kennt und daneben sein Auskommen genießt: Im Rahmen der Kirche, der Lehre, im Rahmen der menschlichen Aufrichtigkeit. Dass jeder von Geburt an belastet ist, und seine Herkunft dabei auch dann keine Rolle spielt, wenn er von "weit her" kommt und schon immer Ziel des Spotts und der Verachtung war.

Was soll denn Gott "mit seiner ganz persönlichen Geschichte" dazu sagen? Röntgt meine Handgelenke, um die Nägel zu sehen, die für meine Erfahrung sprechen?

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Torsten
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:11

Nachdem die Juden mit Negern auf eine Stufe gestellt worden sind, ist es Zeit für eine Distanzierung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tomás_de_Torquemada
während viele Konquistadoren und später auch der geographisch interessierte Jesuitenpater Lafiteau, der Missionar in Kanada war, schlechthin bestritten, dass die Indianer von Gott geschaffen seien. Nur Atheisten könnten so etwas behaupten, meinte Lafiteau.
Ich bin kein Atheist (mehr), und behaupte dasselbe.

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Niels
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:11

Quelle?
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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Raphael
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:12

Torsten hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 20:03
https://de.wikipedia.org/wiki/Tomás_de_Torquemada
der Großinquisitor Torquemada war der Meinung, dass die Menschen und Tiere Amerikas von Engeln über den Ozean getragen worden seien
"Ist nicht irgendwie jeder Mensch von einem Engel berührt worden.", möchte man umusungu in sein Stammbuch schreiben, und darauf mit einem klaren Ja antworten, und ihn gleichzeitig darauf hinweisen, dass es der Abgründe überall gibt, und er am besten zu Hause bliebe, wo er sie kennt und daneben sein Auskommen genießt: Im Rahmen der Kirche, der Lehre, im Rahmen der menschlichen Aufrichtigkeit. Dass jeder von Geburt an belastet ist, und seine Herkunft dabei auch dann keine Rolle spielt, wenn er von "weit her" kommt und schon immer Ziel des Spotts und der Verachtung war.

Was soll denn Gott "mit seiner ganz persönlichen Geschichte" dazu sagen? Röntgt meine Handgelenke, um die Nägel zu sehen, die für meine Erfahrung sprechen?
Was willst Du mit so einem Geschwurbel eigentlich erreichen, Torsten? :hmm:
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:13

Torsten hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 20:11
Ich bin kein Atheist (mehr), und behaupte dasselbe.
Wann und wo willst Du getauft werden?
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:18

Werte Mitmenschen jüdischen Glaubens,

mit euch hat es Gott schriftlich gemacht, aber er hat nie aufgehört, noch endet es mit einem Siegel, das geradezu danach schreit, gebrochen zu werden.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 11. März 2018, 20:15

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Sonntag 11. März 2018, 21:40

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 11. März 2018, 20:15
"Systematische Widerlegung des Klima-Alarmismus‘"
es kann nichts widerlegt werden!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Raphael » Sonntag 11. März 2018, 22:32

umusungu hat geschrieben:
Sonntag 11. März 2018, 21:40
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 11. März 2018, 20:15
"Systematische Widerlegung des Klima-Alarmismus‘"
es kann nichts widerlegt werden!
Sauber argumentiert, nachvollziehbar dargelegt; insgesamt eine intellektuelle Spitzenleistung! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Sonntag 22. April 2018, 07:18

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 23. Mai 2018, 09:58

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von HeGe » Dienstag 16. Oktober 2018, 12:29

Toll, dank Trump wird jetzt auch noch das Bier teurer: :aergerlich:

Klimawandel macht das Bier teurer
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von holzi » Dienstag 16. Oktober 2018, 14:26

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 12:29
Toll, dank Trump wird jetzt auch noch das Bier teurer: :aergerlich:

Klimawandel macht das Bier teurer
Was? Oh mein Gott, wir werden alle sterben! Warum tut denn keiner was? Wir müssen die Katastrope aufhalten, so lange es noch geht! Denkt denn hier niemand an die Kinder?! :breitgrins:
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Dienstag 16. Oktober 2018, 14:59

Kugelpumpspeicher

Die Idee ist auf dem Grund eines Gewässers in bis zu 700 m Tiefe Hohlkugeln aus Beton mit ca. 30 m Durchmesser zu installieren. Bei Stromüberschuss wird das Wasser aus der Hohlkugel gepumpt (wobei ein Unterdruck entsprechend dem Wasserdampfdruck entsteht). Bei Strombedarf lässt man Wasser zurück in die Hohlkugel strömen und treibt dabei eine Turbine mit Generator an.
[...]
Ein Nachteil ist jedoch, dass eine geeignete Tiefe für die Hohlkugeln bei etwa 700 m liegt, die Offshore-Windräder jedoch in seichtem Gewässer aufgestellt werden.
Ganz ohne Eingriffe in die Natur können wir als Menschen nicht leben. Ein Befürworter von Windrädern für die Erzeugung von Energie bin ich nicht. Nicht in dieser Form. Klar ist: Die Ausbeutung natürlicher und nicht nachwachsender Ressourcen ist langfristig nicht tragfähig, nicht nur fürs Klima. Energie aus der Natur "abzweigen", das ist der Schritt in die richtige Richtung. Da sehe ich Solarfelder, Wasserwirbelkraftwerke, auch die Nutzung von Windkraft - das jeweils als individuelle und eigenversorgerische Lösungen an dem Ort, wo die Energie gebraucht wird.
Momentan ist die Situation die, dass wir riesige Kraftwerkskomplexe haben, auch um eine Produktion aufrecht zu erhalten, die in weiten Teilen verzichtbar ist. Was wir aber noch nicht wirklich haben sind Möglichkeiten, Energie zu speichern. Die Pumpspeicherkraft sehe ich als probates, technisch wenig aufwändiges Mittel. Wir haben unsere Küsten mit Hotelbauten vollgepropft. Die werden weggerissen, und ein kleiner Teil vom neu gewonnen Lebensraum wird dazu verwendet, Pumpspeicherkraftwerke zu bauen. Das sind Gruben hinter der Küste, (die man auch abdecken könnte?), die bei Energieüberschuss leer gepumpt werden, und bei Bedarf strömt das Meerwasser durch dicke Rohre unter dem Wasserspiegel wieder zurück.

(Naja, ich versuche halt nur, mitzudenken.)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Dienstag 16. Oktober 2018, 15:05

https://de.wikipedia.org/wiki/Prora

Der Nazi-Mist kommt weg. Vollständig. Und es wird Platz für ein Pilotprojekt.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Dienstag 16. Oktober 2018, 15:10

Noch bessere Idee: Unterirdische Zellen an der Küste, statt der Hohlkugeln in 700 Metern Tiefe.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Torsten » Dienstag 16. Oktober 2018, 15:35

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Es hat was von Jonas und dem Wal.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Protasius » Dienstag 16. Oktober 2018, 16:10

Torsten hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 15:35
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Es hat was von Jonas und dem Wal.
Was hat U 995 mit dem Klimawandel zu tun?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Amigo » Dienstag 16. Oktober 2018, 18:56

Hmmm, da ist ein Thread aus der Versenkung aufgetaucht... :hmm:
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 11. März 2018, 20:15
"Systematische Widerlegung des Klima-Alarmismus‘"
Ui, wenn etwas behauptet, "systematisch" zu sein, hab ich gleich gewisse Ansprüche daran. Dann les ich es, und dies hier ist wirklich eine Edelschimmelzitrone.

Zitate aus dem verlinkten Artikel und meine Kommentare dazu:
mein zentraler Punkt, dass die Satelliten-Aufzeichnungen das Beste sind, was wir für aktuelle Messungen der globalen Erwärmung haben und dass diese Aufzeichnungen keinerlei Anzeichen des Einflusses von Menschen auf die globalen Temperaturen zeigen. Überhaupt keines. Die darin zum Ausdruck kommende geringfügige Erwärmung ist durchweg natürlichen Ursprungs.
Die Satelliten-Aufzeichnungen zeigen eindeutig eine Erwärmung. Ob oder in welchem Umfang der Mensch auf diese eindeutige Erwärmung einen Einfluss hat, kann aus Aufzeichnungen allein nicht begründet oder widerlegt werden. Es ist also irreführend, ohne Beleg zu behaupten, dass diese Aufzeichnungen "keinerlei Anzeichen" menschlichen Einflusses zeigen und dass die Erwärmung "durchweg natürlichen Ursprungs" ist. Um diese Aussage zu rechtfertigen, müsste begründet werden, was diesen eindeutig meßbaren Anstieg bewirkt, und dass dieser Grund nicht menschgemacht ist.

Auf Seite 20 des auf https://www.globalchange.gov/browse/rep ... verlinkten PDF-Berichts ist eine Liste von ca. 10 menschgemachten potentiellen Klimabeeinflussern und die aktuelle Konfidenz bezüglich Auswirkung auf das Klima, sowie zwei natürliche Faktoren (Sonneneinstrahlung und Vulkanaktivität). Man kann dort sehen, dass die Sonnenaktivität - wenig überraschend - einen ziemlich großen Einfluss auf das Klima hat, aber der verläuft eher zyklisch; wenn man diese Zyklen aus den Messungen herausrechnet, ist ein deutlicher Trend zu erkennen, der ziemlich gut zu den menschgemachten Treibhausemissionen passt.
die stetige Erwärmung im Zeitraum 1978 bis 1997, welche die Satellitendaten gar nicht zeigen.
Die Satellitendaten zeigen die Erwärmung sowohl auf der Erdoberfläche und in der Troposphäre (=untere Atmosphäre), in der Stratosphäre hingegen eine Abkühlung. Wenn man das einfach zusammenaddiert, reduziert es den beobachteten Effekt. Wenn man hingegen bedenkt, dass die Treibhausgase mehr Wärme in Erdnähe festhalten und daher weniger Energie in den Weltraum zurückgestrahlt wird, passt das leider perfekt zusammen. Hier darf man eben nicht addieren.
Darin weise ich nach, dass diese Statistiken vollkommen unzuverlässig sind und man ihnen nicht glauben darf. Oder anders gesagt, falls sich die Erde aus irgendwelchen Gründen wirklich erwärmt hat, dann ist der Grund dafür sicher nicht die atmosphärische CO2-Anreicherung.
Der bei "darin" verlinkte Artikel beschäftigt sich überhaupt nicht mit CO2, sondern behauptet, dass Klimamodelle nicht glaubwürdig sind, weil sie mit fragwürdigen statistischen Daten und in Hunderstel-Celsiusgraden rechnen. Das "oder anders gesagt" ist hier ein absolutes non sequitur, wodurch das Argument ins Leere geht.
Die reale Angst vor dem Klimawandel kommt ausschließlich direkt aus Computer-Modellen, welche gewaltige Schäden infolge der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung projizieren.
Auch das eine reine Behauptung ohne jede Argumentation. Mehrere Inselvölker sind inzwischen dabei, ihre Absiedelung zu planen (google zB "climate refugee", "environmental migration"), weil der Anstieg des Meeresspiegels bereits unübersehbare Folgen hat. Ob und wie viel vom Klimawandel menschgemacht ist, ist damit nicht begründet, aber dass die Angst ausschließlich aus Computer-Modellen kommt, ist eine Verhöhnung all jener Menschen, die bereits unmittelbar von den Folgen betroffen sind, und das sind nicht wenige.
Und das futuristische Modellieren ist keine Wissenschaft, weil es keine überprüfbaren Hypothesen gibt.
Schreibt er, nachdem er vermeintliche Diskrepanzen zwischen den Modellen und den Satellitenmessungen kritisiert. Sprich: Er selbst nimmt Meßergebnisse her, um die Hypothesen zu kritisieren, mit denen die Vorhersagen gemacht wurden, und schreibt wenig später, dass es keine überprüfbaren Hypothesen gäbe. Eine paradoxe Form der Selbstwiderlegung?
...weise ich darauf hin, dass die Grundlage der Klimamodellierung Zirkelschlüsse sind. Ursachen sind erstens die Hypothese, dass nur Menschen Klimawandel verursachen können und zweitens, dass die Modelle dann zeigen, dass Menschen den Klimawandel verursachen.
Da niemand behauptet hat, "dass nur Menschen Klimawandel verursachen können" - es ist allgemein bekannt, dass die Erde im Lauf ihrer Geschichte zahlreiche massive Klimawandel durchgemacht hat, und da gabs noch keine Menschen - ist das ganze Argument hinfällig.
Die besten Beobachtungen, die wir haben, zeigen keine Erwärmung durch CO2, und die Modelle können nur deswegen eine gefährliche Erwärmung durch CO2 projizieren, weil sie genau so programmiert worden sind, dass sie dies zeigen.
Zunächst mal muss man zwischen Vergangenheit und Zukunft unterscheiden. Die Beobachtungen der Vergangenheit zeigen eine sehr interessante Korrelation zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und der Temperatur. In den letzten 500.000 Jahren (Quelle: Vostok Eiskernbohrungen) war der Zusammenhang fast immer "wenn die Temperatur raufgeht, geht wenige Jahrhunderte später(!) der CO2-Gehalt rauf, und ebenso runter". Sprich: in geologischen Zeiträumen schwankt die Temperatur aus verschiedenen Gründen, und als Folge wird CO2 freigesetzt/wieder gebunden. In zumindest den letzten 150 Jahren ist das umgekehrt: der Temperaturverlauf folgt dem CO2-Verlauf. Natürlich sind die Effekte Schwankungen unterworfen, sodass ein zu kleiner Beobachtungszeitraum sogar das Gegenteil "zeigen" kann.
Die Prognosen sind das eigentlich Spanennde: Weder wissen wir mit hoher Konfidenz, einen wie großen Anteil am Klimawandel der Mensch verursacht und wie viel durch natürliche Quelle entsteht, noch wie groß die Auswirkungen ("Hebelwirkungen") von Änderungen sind - Stichwort Methan im Permafrost - und/oder wie stark allfällige "Dämpfungsfaktoren" sind, wenn sich zB die Meere deutlich stärker erwärmen als die Luft; wir wissen nicht, wie linear die Korrelation von CO2 und Temperatur bei noch höheren CO2-Werten in der Atmosphäre verlaufen wird; und wir wissen nicht, welche unerwarteten natürlichen Faktoren (zB Vulkanismus) sonst noch Auswirkungen zeigen werden. Prognosen sind also definitiv unsicher. Allerdings wäre es unverantwortlich, die Prognosen gänzlich zu ignorieren, weil sie nicht präzise sind.

Besonders lustig finde ich den Abschluss:
Während CO2 tatsächlich ein Treibhausgas ist, lässt sich nicht folgern, dass es zu einer Erwärmung führen muss, und die Beweise zeigen, dass das auch nicht der Fall war. Warum der zunehmende CO2-Gehalt keine Erwärmung verursacht hat, ist eine wichtige wissenschaftliche Frage...
Würde CO2 nicht zu Erwärmung führen, wäre es kein Treibhausgas. Wenn man also behauptet, dass CO2 ein Treibhausgas ist, lässt sich das sehr wohl folgern - die wissenschaftliche Frage kann dann nur lauten, wie stark es sich auswirkt.

Also da ist wirklich überhaupt nichts systematisch! Einerseits finde ich solche Artikel amüsant. Andererseits tragisch - hier wird der Stand der Wissenschaft mit lachhaften Argumenten diskreditiert (erinnert mich deutlich an die Diskussionen zur Evolutionstheorie unter Evangelikalen), aber offenbar ausreichend überzeugend, dass der Artikel ohne Smileys in einem Forum wie diesem zitiert wird... :nuckel:

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Peti » Dienstag 16. Oktober 2018, 20:41

"Tatsächlich hat die in den Medien ausgetragene "Skeptikerdiskussion" kaum etwas
mit echten Diskussionen zum Klimawandel unter Fachleuten zu tun"

http://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimaskeptiker.html

Ein naher Verwandter von mir ist Physikprofessor an einer deutschen Uni.
Der Sohn meines besten Freundes hat Physik in München und Wien studiert.
Beide kennen in ihrem wissenschaftlichen Umfeld keine Klimaskeptiker.
Und beide machen auf mich keinen indoktrinierten Eindruck.

Natürlich weiß ich auch vom Eike Institut.
Dieser Verein wurde schon von verschiedenen Seiten
des Lobbyismus bezichtigt.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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