Was tun gegen den Klimaschwindel?

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Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 29. Mai 2015, 19:53

Palmesel hat geschrieben:
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:So ein synkretistisches Gerede paßt zu Deinen karierten Sprachgewohnheiten! :roll:
Na prima, das klingt nach einer passenden Einschätzung (allerdings ziehe ich gestreift dem Karierten vor).
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:...vielleicht ein Gespräch mit einem Priester Deines Vertrauens
Vermutlich wird mein Synkretismus die Vertrauensbildung vereiteln.
Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:Und welche subjektivistischen Kriterien hast Du Dir gebastelt, um das Eine vom Anderen unterscheiden zu können? :detektiv:
Überzeugungen bastelt man nicht - ich zumindest nicht - sondern sie wachsen langsam, über Jahre, wenn sie von bestätigenden Erfahrungen, Einsichten und Argumenten beständig genährt werden. Und in dieser Zeit dürfen sie auf kein überzeugendes Gegenargument stoßen, sonst zerfallen sie augenblicklich zu Staub, der nicht einmal in der Erinnerung willkommen ist. Bei mir jedenfalls. Bei vielen Überzeugungen anderer Menschen habe ich allerdings den Eindruck, sie seien flugs eingefangen worden von den Lippen des Priesters ihres Vertrauens (oder Politikers, Elternteils, sonstiger Respektsperson...).
Wann gehst Du die Fragen an, die im vorigen Posts Deinerseits gestellt wurden? :hmm:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Freitag 29. Mai 2015, 20:46

Da diese Frage darauf abzuzielen scheint, mich gepflegt aus diesem Forum zu komplimentieren, sag ich jetzt mal: später!

Isidor_von_Sevilla
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Freitag 29. Mai 2015, 21:17

Palmesel hat geschrieben:Da diese Frage darauf abzuzielen scheint, mich gepflegt aus diesem Forum zu komplimentieren, sag ich jetzt mal: später!
Wie kommst Du denn darauf? :achselzuck:

Es stellt sich allerdings die Frage, wie Du einen Erkenntniszuwachs erreichen willst, ohne Deine "inneren Verhältnisse" geklärt zu haben.
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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umusungu
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Freitag 29. Mai 2015, 21:32

fliegt nach Indien - und lasst euch bei Temperaturen von bis zu 48 Grad Celsius braten.

Nach der Rückkehr postet hier weiter über den Klima-Schwindel...........

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Gallus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Freitag 29. Mai 2015, 22:41

umusungu hat geschrieben:fliegt nach Indien - und lasst euch bei Temperaturen von bis zu 48 Grad Celsius braten.

Nach der Rückkehr postet hier weiter über den Klima-Schwindel...........
Lies mal englische Kolonialliteratur. Die 48 Grad gabs da vor 100 Jahren auch schon. Kühler Gin-Tonic hilft.

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umusungu
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Freitag 29. Mai 2015, 22:59

Gallus hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:fliegt nach Indien - und lasst euch bei Temperaturen von bis zu 48 Grad Celsius braten.

Nach der Rückkehr postet hier weiter über den Klima-Schwindel...........
Lies mal englische Kolonialliteratur. Die 48 Grad gabs da vor 100 Jahren auch schon. Kühler Gin-Tonic hilft.
blöder Unfug

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Freitag 29. Mai 2015, 23:42

Gallus hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:fliegt nach Indien - und lasst euch bei Temperaturen von bis zu 48 Grad Celsius braten.

Nach der Rückkehr postet hier weiter über den Klima-Schwindel...........
Lies mal englische Kolonialliteratur. Die 48 Grad gabs da vor 100 Jahren auch schon. Kühler Gin-Tonic hilft.
Sowas darf nicht (gewesen) sein.
Gruß
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umusungu
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Freitag 29. Mai 2015, 23:45

Juergen hat geschrieben:Sowas darf nicht (gewesen) sein.
keine Ahnung -aber davon ganz viel!

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Pit
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Freitag 29. Mai 2015, 23:47

Juergen,warscheinlich schmolzen die alpinen Gletscher vor 100 Jahren auch schon so schnell. :roll:
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umusungu
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von umusungu » Freitag 29. Mai 2015, 23:51

Pit hat geschrieben:Juergen,warscheinlich schmolzen die alpinen Gletscher vor 100 Jahren auch schon so schnell. :roll:
bitte doch nicht solch konkrete Beispiele..............

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. Mai 2015, 00:02

Damit sollten sich mache Leute mal näher auseinandersetzen. Obwohl die Wikipedia eine ganz schlechte Quelle ist, verlinke ich sie mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit
Gruß
Jürgen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Samstag 30. Mai 2015, 00:30

umusungu hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Sowas darf nicht (gewesen) sein.
keine Ahnung -aber davon ganz viel!
Selbstgespräche, Hochwürden? Machen Sie sich mal schlau: http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/ ... alpen.html

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von martin v. tours » Samstag 30. Mai 2015, 07:41

Fällt mir schon länger auf hier im Forum. Egal bei welchem Thema, schaut doch öfter mal auf die Uhrzeit beim posten.
So ab 23 Uhr werden die Beiträge meist einzeilig und aggressiver.

Ich hab da so eine Theorie:
https://www.youtube.com/watch?v=eaBNEuOsna8
:narr:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von TeDeum » Samstag 30. Mai 2015, 07:47

Martin, ist mir auch schon aufgefallen. Vielleicht wäre es gar keine schlechte Idee, für das Forum den hier wieder einzuführen? :)

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Samstag 30. Mai 2015, 11:14

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie jene, die sich im Bereich der Religion als Relativisten gerieren, in Fragen des Klimawandels ein Verhalten an den Tag legen, das sonst von ihnen als "Dogmatismus" bezeichnet wird.

Der Klimawandel fungiert bei ihnen als Ersatzreligion.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. Mai 2015, 11:38

Hubertus hat geschrieben:Der Klimawandel fungiert bei ihnen als Ersatzreligion.
So ist es. :klatsch:
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Caviteño » Samstag 30. Mai 2015, 12:31

Gallus hat geschrieben: Machen Sie sich mal schlau: http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/ ... alpen.html
Man muß ja noch nicht einmal auf die Holzfunde zurückgreifen.
Ich habe mich immer gefragt, was Ötzi wohl in Eis und Schnee auf einem Gletscher wollte und dort auch noch gerastet hat... :pfeif:

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. Mai 2015, 12:40

Caviteño hat geschrieben:Ich habe mich immer gefragt, was Ötzi wohl in Eis und Schnee auf einem Gletscher wollte und dort auch noch gerastet hat... :pfeif:
Vielleicht wollte er Pilze sammeln. Bild

Oder er war einfach nur hinter einem Yeti her. Bild
Gruß
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Pit
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Samstag 30. Mai 2015, 13:49

Juergen hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:Ich habe mich immer gefragt, was Ötzi wohl in Eis und Schnee auf einem Gletscher wollte ...
Oder er war einfach nur hinter einem Yeti her. Bild
Ja,sicher,schon deswegen weil der Yeti in den Alpen !! leben soll,so wie jedes Kind weiss,dass Nessi im Bodensee sein soll. ;D
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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. Mai 2015, 13:55

Noch ein Nachtrag:
Bis in den Anfang des mittleren Mittelalters lebte der Yeti, das wissen wir aus sicheren, leider nicht mehr erhaltenen Quelle, ausschließlich in den Alpen. Die letzten Yetis haben sich aber vor dem roten den Bart Friedrich I. (Barbarossa) derart gefürchtet, daß sie in den Osten flohen. Dort besiedelten sie dann sehr hohe Berge, von deren Höhe und Unzugänglichkeit sie sich versprachen, daß sie vor solchen Bärtigen geschützt wären, bis dann der Messner kam.
Gruß
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Samstag 30. Mai 2015, 14:01

Juergen hat geschrieben:Noch ein Nachtrag:
Bis in den Anfang des mittleren Mittelalters lebte der Yeti, das wissen wir aus sicheren, leider nicht mehr erhaltenen Quelle, ausschließlich in den Alpen. Die letzten Yetis haben sich aber vor dem roten den Bart Friedrich I. (Barbarossa) derart gefürchtet, daß sie in den Osten flohen....
Als geschichtsinteressierter Mensch habe ich eine Frage:
Welche Zeit meinst Du mit dem mittleren Mittelalter?
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Niels
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Niels » Samstag 30. Mai 2015, 14:49

Pit hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Noch ein Nachtrag:
Bis in den Anfang des mittleren Mittelalters lebte der Yeti, das wissen wir aus sicheren, leider nicht mehr erhaltenen Quelle, ausschließlich in den Alpen. Die letzten Yetis haben sich aber vor dem roten den Bart Friedrich I. (Barbarossa) derart gefürchtet, daß sie in den Osten flohen....
Als geschichtsinteressierter Mensch habe ich eine Frage:
Welche Zeit meinst Du mit dem mittleren Mittelalter?
Treffen sich zwei Yetis. Sagt der eine: "Den Reinhold Messner gibt es wirklich!"
:nuckel:

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Palmesel
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Samstag 30. Mai 2015, 14:54

Da der Klimawandel wissenschaftlich alles andere als unkompliziert ist, stellt sich mir die Frage, woher beide Seiten ihre Sicherheit nehmen. Der Blick auf die Motivation der Disputanten ist deshalb vermutlich viel aufschlussreicher.

Klar ist, dass die Geldgeber für die Forschung, die einen Klimaschwindel belegen soll, in den Reihen der Lobbyisten fossiler Energien und Vertreter anderer umweltschädlicher Industriezweige zu finden sind. Die, die die Resultate solcher Forschung begrüßen, sind imho die Menschen, die ihr umweltschädliches Verhalten weiterführen wollen. Devise: "macht doch nix"!

Aber gemach - und man möge mich korrigieren, falls ich mich irrte: die Umweltschädlichkeit der fossilen Energieträger steht - im Gegensatz zu dem Ausmaß ihres Anteils an einer derzeitigen Erderwärmung - außer Frage.

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Hubertus
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Samstag 30. Mai 2015, 16:35

Palmesel hat geschrieben:Da der Klimawandel wissenschaftlich alles andere als unkompliziert ist
Schon das stimmt ja nicht. Nicht nur hier im Strang sind ja zahlreiche Einwände und Widersprüche dokumentiert. Das alles weist wohl stark darauf hin, daß die Modelle noch nicht mal stimmen. Geschweige denn sind die Gründe, die zum Klimawandel führen, sicher nachgewiesen.
Aber das ist genau das, was ich vorher mit Ersatzreligion meinte: Zweifel dürfen noch nicht mal geäußert werden, sonst gilt man bereits als Ketzer.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Samstag 30. Mai 2015, 17:57

Zweifel dürfen meiner Meinung nach in jeder Debatte geäussert werden,nur wenn jemand in der Klimadebatte argumentiert dass es keinen Klimawandel gegeben hat,dann sehe ich das eindeutig anders.
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Palmesel » Samstag 30. Mai 2015, 18:19

Hubertus hat geschrieben:
Palmesel hat geschrieben:Da der Klimawandel wissenschaftlich alles andere als unkompliziert ist
Schon das stimmt ja nicht. Nicht nur hier im Strang sind ja zahlreiche Einwände und Widersprüche dokumentiert. Das alles weist wohl stark darauf hin, daß die Modelle noch nicht mal stimmen. Geschweige denn sind die Gründe, die zum Klimawandel führen, sicher nachgewiesen.
Wenn es so ist, dann bedeutet das doch nichts anderes, als das es nicht so einfach ist, solche Modelle zu gestalten, und Einflüsse widerspruchsfrei zu belegen, und das bedeutet, es stimmt genau, was ich sagte: die Sache ist nicht unkompliziert.

Meinem Eindruck nach ist aber die Feststellung, dass wir uns heute in einer Phase der globalen Erwärmung befinden, kein ernsthafter Streitpunkt, sondern nur deren Ursachen und der weitere Verlauf werden unterschiedlich beurteilt. Und es ist mE mehr eine mediale, als eine wissenschaftliche Kontroverse.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Samstag 30. Mai 2015, 18:25

Strittig ist zur Zeit im Wesentlichen wie schnell die globale Erwärmung voranschreitet.

@ Juergen,Hubertus und andere
Wann habt ihr es das letzte Mal erlebt,dass es Ende Mai in Deutschland hagelte?
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Hubertus » Samstag 30. Mai 2015, 18:31

@Palmesel
Sorry, hatte das "un" überlesen.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Samstag 30. Mai 2015, 18:41

Pit hat geschrieben:@ Juergen,Hubertus und andere
Wann habt ihr es das letzte Mal erlebt,dass es Ende Mai in Deutschland hagelte?
Vermutlich schon öfter. Vor allem deshalb, weil seit Menschengedenken (und wahrscheinlich auch schon vorher) In Mitteleuropa die Hagelsaison Anfang/Mitte Mai beginnt.

Aber genau das ist es halt: Erst entscheidet man sich, an den menschengemachten Klimawandel zu glauben, und dann wird jedes Wetterphänomen als Zeichen dieses Klimawandels interpretiert, egal wie gewöhnlich es auch sein mag. Das ist ein psychologisches Phänomen, kein Klimaphänomen.

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Pit » Samstag 30. Mai 2015, 18:49

Gallus,wie ist denn die Wetterentwicklung in den vergangenen 30 Jahren gewesen,denn bei dem Zeitraum reden Meteorologen von Klima(!)entwicklungen.
Sind früher die alpinen Gletscher auch in dem 30-Jahre-Zeitraum dermassen schnell geschmolzen?
carpe diem - Nutze den Tag !

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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Gallus » Samstag 30. Mai 2015, 19:11

Pit hat geschrieben:Gallus,wie ist denn die Wetterentwicklung in den vergangenen 30 Jahren gewesen,denn bei dem Zeitraum reden Meteorologen von Klima(!)entwicklungen.
Sind früher die alpinen Gletscher auch in dem 30-Jahre-Zeitraum dermassen schnell geschmolzen?
Wie schnell oder langsam sie geschmolzen sind, wissen wir nicht. Wir wissen aber heute, dass die Alpen innerhalb der letzten 2500 Jahre Phasen hatten, in denen die Gletscher noch viel weiter abgeschmolzen waren als heute und die Baumgrenze wesentlich höher lag. Das wird wohl kaum am CO_2-Ausstoss der Römer gelegen haben.

Auf der anderen Seite wurde noch vor weniger als 200 Jahren in manch einer alpinen Dorfkirche gebetet, dass das Gletscherwachstum doch bitte aufhören möge, das damals menschliche Lebensräume bedroht hatte. Jetzt wurden die Gebete erhört und es ist auch wieder nicht recht.

Seit 17 Jahren steigt die globale Durchschnittstemperatur nicht mehr an, obwohl der CO_2-Ausstoss zunimmt. Das ist schon ein ziemlich starkes Indiz dafür, dass das, was man vorher beobachtet hatte, nur eine Scheinkorrelation war. Genauso wie die z.B. zwischen Margarinekonsum und Scheidungsraten. Ganz erstaunlich, wie die Zeitreihen im Gleichschritt marschieren. Höchste Zeit, daß der Papst den Margarinekonsum verbietet, dann können wir uns die Bischofssynode sparen!

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Juergen
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Re: Was tun gegen den Klimaschwindel?

Beitrag von Juergen » Samstag 30. Mai 2015, 19:13

Gallus hat geschrieben:
Pit hat geschrieben:@ Juergen,Hubertus und andere
Wann habt ihr es das letzte Mal erlebt,dass es Ende Mai in Deutschland hagelte?
Vermutlich schon öfter. Vor allem deshalb, weil seit Menschengedenken (und wahrscheinlich auch schon vorher) In Mitteleuropa die Hagelsaison Anfang/Mitte Mai beginnt.
Die Eisheiligen enden mit der "Kalten Sophie", also dem 15. Mai. Bis dahin sind Fröste eher als normal anzusehen. Deswegen legt man ja z.B. auch Bohnen erst nach den Eisheiligen. Das sollte jede Hausfrau mit Garten eigentlich wissen.
Daß es auch mal 14 Tage später kalt ist und vielleicht auch hagelt, ist gar nichts besonderes.
Gruß
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