Das hätten sie im Zuge des Fachkräftemangels ja längst tun müssen. Da ist irgendeine Störung im Marktgeschehen. Wahrscheinlich liegt die unsichtbare Hand gerade in Gips.Pilgerer hat geschrieben:Wenn die Arbeitslosigkeit weiter sinkt, werden die Löhne und Einkommen automatisch steigen, ob mit oder ohne Gewerkschaften.
Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
- Yeti
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Ein sehr gutes Interview mit dem EU-Parlamentspräsidenten Buzek. Für den Titel ("Deutschland ist die Hoffnung Europas" - von einem Polen!) und dafür, dass er im Interview Polnisch spricht und nicht Englisch (wie hier zu hören), hat er meinen vollen Respekt.
#gottmensch statt #gutmensch
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Im Gegensatz zu Deutsch ist Polnisch auch keine aussterbende Sprache.Yeti hat geschrieben: dafür, dass er im Interview Polnisch spricht und nicht Englisch (wie hier zu hören), hat er meinen vollen Respekt.
Heute berichtete unsere Zeitung über einen Physiklehrer, der an einer Realschule(!) den Unterricht in Englisch abhalten möchte - weil Englisch die Sprache der Wissenschaft sei.
Realschule und Wissenschaft, Physikunterricht in Englisch bei Schülern mit miserablen Deutschkenntnissen
Deutschland schafft sich ab.....
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Ich dachte bisher immer, die Sprache der Wissenschaft ist die Mathematik. Demgegenüber ist Englisch die Sprache einer weniger seriösen "Wissenschaft", die sich dadurch auszeichnet, griffige und verkaufsfördernde Schlagwörter für mathematische Konstrukte zu finden, die sich in ihrem Ergebnis durch gigantische Fehlbeträge auszeichnen.Caviteño hat geschrieben:Heute berichtete unsere Zeitung über einen Physiklehrer, der an einer Realschule(!) den Unterricht in Englisch abhalten möchte - weil Englisch die Sprache der Wissenschaft sei.
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Lehrer haben sehr häufig den Hang zum vorauseilenden Gehorsam (Systemnutten); in der Literatur kommen sie durchweg schlecht weg: halbgebildete Sonderlinge mit ausgeprägter Neigung zum Schikanieren und Demütigen.Caviteño hat geschrieben:Im Gegensatz zu Deutsch ist Polnisch auch keine aussterbende Sprache.Yeti hat geschrieben: dafür, dass er im Interview Polnisch spricht und nicht Englisch (wie hier zu hören), hat er meinen vollen Respekt.
Heute berichtete unsere Zeitung über einen Physiklehrer, der an einer Realschule(!) den Unterricht in Englisch abhalten möchte - weil Englisch die Sprache der Wissenschaft sei.
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Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Über die Mogelpackung der Bankenbeteiligung im Falle Griechenland's berichtet die FAZ.
http://www.faz.net/artikel/S3638/europ ... 53773.html
http://www.faz.net/artikel/C316/griec ... 5424.html
Es war auch nicht anders zu erwarten.
http://www.faz.net/artikel/S3638/europ ... 53773.html
http://www.faz.net/artikel/C316/griec ... 5424.html
Es war auch nicht anders zu erwarten.
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Tacheles:
http://derstandard.at/13868383264/Sch ... r-EU-Hilfe
Spätestens im September wird man weiteres Geld (u.a. auf Kosten unserer Rentner) verbrennen.........
und spätestens März 212 ist der Euro Geschichte.
http://derstandard.at/13868383264/Sch ... r-EU-Hilfe
Spätestens im September wird man weiteres Geld (u.a. auf Kosten unserer Rentner) verbrennen.........
und spätestens März 212 ist der Euro Geschichte.
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Die Finanzkrise kann nicht mit Rettungspaketen und immer mehr Geld bekämpft werden,
Ratingagentur Moody's verramscht Portugal
Nachdem Griechenland von den Euro-Staaten vorübergehend wieder mit Liquidität ausgestattet wurde, haben sich die internationalen Währungsspekulanten mit Portugal das nächste Ziel ausgesucht. Spätestens jetzt sollte jeder erkennen können, das die Krise nicht mit Geld sondern nur durch die Regulierung der Finanzmärkte gemeistert werden kann.Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Und wie soll das geschehen? Durch eine Planwirtschaft, in der vom Staat entscheiden wird, wer wieviel Geld zu welchen Konditionen erhält?sternchen hat geschrieben:Spätestens jetzt sollte jeder erkennen können, das die Krise nicht mit Geld sondern nur durch die Regulierung der Finanzmärkte gemeistert werden kann.
Wären die jetzt vorhandenen Staatsschulden in einem solchen Fall weg oder niedriger?
Wären die Staaten kreditwürdiger?
Wer würde einem Schuldner Geld leihen, wenn er hinsichtlich der Rückzahlung nicht sicher wäre?
Es mag zwar modern sein, auf die Ratingagenturen einzuschlagen, jedoch sind die von Frau Merkel in's Gespräch gebrachten Alternativen nicht gerade vertrauenerweckend:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... tml?page=2Von den Interessenskonflikten seitens jener Institutionen, denen unsere Kanzlerin offenbar mehr vertraut - der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des IWF - ist indes keine Rede. Die EU und der IWF haben zusammen schon jetzt - wenngleich abgedeckt über Ländergarantien - einen dreistelligen Milliardenbetrag alleine in Griechenland im Feuer, die EZB wiederum einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag an Anleihen im Portfolio mit Renditen, die über jenen südamerikanischer Bananenrepubliken mit hoher Inflation in den 8er-Jahren liegt.
Das sind wahrlich großartige Voraussetzungen für ein unvoreingenommenes, untrügliches und faires Urteil über die Solvenz von Staaten oder die Notwendigkeit eines Schuldenschnitts. Der Kapitalmarkt jedenfalls hat sein Urteil - wie sich an den immer noch extrem hohen Renditen der Euro-Peripherie-Staaten zeigt - längst gefällt: Hier wird lediglich Zeit gekauft.
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
So etwas kann man hier in D. nicht lesen:
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/ ... 3159.html
"Wir" profitieren von der EU" (Aussage der Politiker) - die Frage ist, wer ist "Wir"?
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/ ... 3159.html
(Hervorhebung von mir)Ein Zahlungsausfall muss am Kapitalmarkt nicht den Tod bedeuten – manchmal vergeben die Märkte den Sündern schneller als erwartet. So ist Island Anfang Juni mit der Emission einer Anleihe mit einem Volumen von einer Milliarde Dollar die Rückkehr an den Kapitalmarkt gelungen.
(...)
Belastet wurden dadurch vor allem Sparer der Online-Bank Icesave in Grossbritannien und den Niederlanden. Zu beiden Ländern sind die politischen Beziehungen noch heute belastet. Der Icesave-Streit soll nach dem zweiten negativen Referendumsentscheid nun auf rechtlichem Weg entschieden werden. Die «Kaltschnäuzigkeit» der Isländer entwickelt sich im Nachhinein zu einem nicht zu unterschätzenden Vorteil. Möglich bzw. unumgänglich war der isländische Sonderweg wohl auch, weil man auf das Nicht-EU-Mitglied weniger gut Druck zur Zurückzahlung von Anleihen und Einlagen ausüben konnte als auf die EU-Krisenstaaten.
(...)
Beobachter gehen heute davon aus, dass Island trotz immer noch grossen Schwierigkeiten wie der hohen Verschuldung des Privatsektors nicht zuletzt dank der gut ausgebildeten Bevölkerung mittelfristig wieder auf einen soliden Wachstumspfad kommt. Der Wille von Regierung und Bevölkerung zu einer soliden Haushaltspolitik unterscheidet das Land grundsätzlich von Griechenland, wo die Probleme vor allem beim ineffizienten und korrupten Staat und bei einer kaum wettbewerbsfähigen Wirtschaft liegen.
"Wir" profitieren von der EU" (Aussage der Politiker) - die Frage ist, wer ist "Wir"?
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Am besten Nachrichtensperren, Zensur nebst Ausweitung des Maulkorb-§13.............und den "mündigen" Bürger anweisen den Kopf in den Sand zu stecken:
http://www.stern.de/wirtschaft/news/por ... 3254.html
Die Demokratten in der EUdSSR haben offenbar noch nicht begriffen mit wem sie sich da anlegen.
Der Bond-Markt toppt jede Regierung, er ist mächtiger als jede "Demokratie"
.
http://www.stern.de/wirtschaft/news/por ... 3254.html
Die Demokratten in der EUdSSR haben offenbar noch nicht begriffen mit wem sie sich da anlegen.
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Wenigstens die FAZ läßt auch die Ratingagenturen zu Wort kommen:Ewald Mrnka hat geschrieben:Am besten Nachrichtensperren, Zensur nebst Ausweitung des Maulkorb-§13.............und den "mündigen" Bürger anweisen den Kopf in den Sand zu stecken:
http://www.stern.de/wirtschaft/news/por ... 3254.html
http://www.faz.net/artikel/C3638/ratin ... 5754.html
Der deutsche Geschäftsführer von S&P erläutert ua darin, warum die franz. Umschuldungspläne für Griechenland als (selected) default angesehen werden und warum die USA noch immer ein AAA-Rating haben und warum man in der Finanzkrise versagt hat.
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
http://www.fr-online.de/wirtschaft/kris ... tTeaser/-/
Aber: Auf Dauer läßt sich die Wahheit nicht unterdrücken; alle wissen, daß die PIGS (und nicht nur die PIGS) hoffnungslos überschuldent sind.
Der Zusammenbruch wird mit Sicherheit kommen, man kann ihn nur hinauszögern und das ist aber auch alles, wozu die Demokratten noch imstande sind.
Aber: Auf Dauer läßt sich die Wahheit nicht unterdrücken; alle wissen, daß die PIGS (und nicht nur die PIGS) hoffnungslos überschuldent sind.
Der Zusammenbruch wird mit Sicherheit kommen, man kann ihn nur hinauszögern und das ist aber auch alles, wozu die Demokratten noch imstande sind.
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern ziehen sich noch bis September hin. Der Betrag, den sie leisten sollen, wurde bereits halbiert. Die Forderung der Finnen, die Kredite durch Privatisierungserlöse abzusichern, wurde abgelehnt.Ewald Mrnka hat geschrieben:
Der Zusammenbruch wird mit Sicherheit kommen, man kann ihn nur hinauszögern und das ist aber auch alles, wozu die Demokratten noch imstande sind.
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 7355.html
Erinnert mich an eine Volksweisheit in Südost-Asien:
Remember September - October all over!
Allerdings betrifft der Spruch - sinnigerweise - die Taifunsaison
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
IsometrieCaviteño hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:
Erinnert mich an eine Volksweisheit in Südost-Asien:
Remember September - October all over!
Allerdings betrifft der Spruch - sinnigerweise - die Taifunsaison
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Verdoppelung des EU-Rettungsschirmes auf 1.5... (1,5 Billionen € - waren mal 3 Billionen richtiges Geld) geplant:
Also wackelt auch Italien
Also gibt es auch nichts mit der Beteiligung des privaten Sektors
Also darf Deutschland noch mehr zahlen
Merkt eigentlich in Berlin niemand, wie das Land ausgenommen wird?
Wenn das der Vorteil des Euros ist, kann ich darauf verzichten.
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 78382.htmlDie Europäische Zentralbank (EZB) fordert einem Zeitungsbericht zufolge eine deutliche Aufstockung des Euro-Rettungsschirmes zum Schutz von Italien. Unter Berufung auf hochrangige Zentralbankkreise berichtete „Die Welt“, der Schirm müsse nach Ansicht von Notenbankern möglicherweise auf 1,5 Billionen Euro verdoppelt werden. „Der bestehende Schirm in Europa reicht nicht aus, um eine glaubwürdige Schutzmauer um Italien zu bauen. Dafür war er nie angelegt“, zitiert die Zeitung einen europäischen Zentralbanker, der nicht genannt werden wollte. Inzwischen gebe es im EZB-Rat einen breiten Konsens über eine Verdoppelung des Schirms, heißt es in dem Vorabbericht weiter.
In der EZB herrscht der Zeitung zufolge großer Unmut über die derzeitige Krisenpolitik. Die Notenbanker hielten es für besonders wichtig, umgehend die von Deutschland geforderte Beteiligung des privaten Sektors an den Krisenplänen vom Tisch zu nehmen: Der Schaden sei bereits jetzt enorm, ohne dass es einen Nutzen gebe.
Also wackelt auch Italien
Also gibt es auch nichts mit der Beteiligung des privaten Sektors
Also darf Deutschland noch mehr zahlen
Merkt eigentlich in Berlin niemand, wie das Land ausgenommen wird?
Wenn das der Vorteil des Euros ist, kann ich darauf verzichten.
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Ein weiterer Dominostein:
http://de.reuters.com/article/economics ... E211711
Für die Bundesrepublik wird niemand bürgen, für die Bundesrepublik wird es keinen "Rettungsschirm" geben
http://de.reuters.com/article/economics ... E211711
Für die Bundesrepublik wird niemand bürgen, für die Bundesrepublik wird es keinen "Rettungsschirm" geben
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Bevor es zum endgültigen Zusammenbruch kommt, geht es erst einmal noch den ärmeren Reichen an den Kragen. Die Schweiz macht es ja gerade vor. Jeder, der geglaubt hat, mit ein paar hinterzogenen Steuermillionen schon dazuzugehören, wird sich eines besseren belehrt sehen. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich all das Gewinnstreben, die Gier, die Ausbeutung und der Betrug zu einem immer dunkleren Geist verfestigt, der sich auf immer kleinere Kreise konzentriert. Im Inneren ist eine Bosheit, deren Abgründe so maßlos sind wie das Universum tief. Jedoch ist diese Bosheit ein Leichtgewicht gegen die Wahrheit, die schwer wiegt und schwer fällt. Wieviel leichter fällt es sich doch in einen Abgrund, als festzuhalten an dem Fels, der über ihm ragt. Wer leben will, erleichtert seine Taschen und hält fest.

Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Es wird immer absurder:
EU-Kommission will Rating für gestützte Euro-Staaten verbieten
http://www.faz.net/artikel/C3638/schul ... 61596.html
Dazu der Kommentar von Frau Göbel in der FAZ
EU-Kommission will Rating für gestützte Euro-Staaten verbieten
http://www.faz.net/artikel/C3638/schul ... 61596.html
Dazu der Kommentar von Frau Göbel in der FAZ
http://www.faz.net/artikel/C3189/komme ... 61643.htmlDie Idee ist grotesk, man käme der Lösung der Schuldenkrise irgendwie näher, wenn man dafür sorgte, den Zustand der Staatsfinanzen weniger transparent zu machen.
(...)
Die Lösung der Schuldenkrise führt nicht über eine politische Manipulation der Ratings, sondern über eine Umschuldung der betroffenen Länder - und größere Haushaltsdisziplin in der Zukunft.
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Caviteño hat geschrieben:Es wird immer absurder:
EU-Kommission will Rating für gestützte Euro-Staaten verbieten
http://www.faz.net/artikel/C3638/schul ... 61596.html
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Dazu der Kommentar von Frau Göbel in der FAZ
http://www.faz.net/artikel/C3189/komme ... 61643.htmlDie Idee ist grotesk, man käme der Lösung der Schuldenkrise irgendwie näher, wenn man dafür sorgte, den Zustand der Staatsfinanzen weniger transparent zu machen.
(...)
Die Lösung der Schuldenkrise führt nicht über eine politische Manipulation der Ratings, sondern über eine Umschuldung der betroffenen Länder - und größere Haushaltsdisziplin in der Zukunft.
Am besten: Ratingagenturen verbieten und schon sind alle Schulden weg.
Mit dieser dümmlichen Taktik hat die Merkel begonnen, aber das dürfte den Verfallsprozeß erst recht beschleunigen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Ende 2008 gab es begründete Hoffnung das der neoliberale Finanzkapitalismus ein schnelles Ende finden könnte.
Doch das Reanimieren durch Rettungsschirme, Staatsbürgschaften und Unterstützungsfonds bewirkten das der neoliberale Finanzkapitalismus zwar im Koma liegt aber künstlich am Leben erhalten wird. Ein langes quälendes Siechtum hat begonnen.
Szenario 2 - Der Rettungsschirm wird verdoppelt
Ein weiterer Warnhinweis ist das die Heizölpreise in den zurückliegenden zwei Wochen einen beachtlichen Preisanstieg von rund 10% hingelegt haben.
Aktueller Goldpreis in Euro je Feinunze 27.04.2011
Gold in Euro 1.033,80 EUR
Aktueller Goldpreis in Euro je Feinunze 29.04.2011
Gold in Euro 1.057,48 EUR
Aktueller Goldpreis in Euro je Feinunze 27.05.2011
Gold in Euro 1.072,70EUR
Aktueller Goldpreis 12 Uhr 20 in Euro je Feinunze 12.07.2011
Gold in Euro 1.109,21 Euro
Seit 27.04.2011 ist der Goldpreis + ca. 7,3 % Rendite in weniger als 3 Monaten einfach durch die Decke gegangen und eilt von Höchststand zu Höchstsand.
Das einzig bizarre an dieser Situation ist, das in deutschen Medien die Mär von einen Aufschwungsboom XXL verkündet wird.
OECD-Frühindikator sinkt erneut - Paris Der Konjunktur-Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist im Mai erneut gesunken.
Doch das Reanimieren durch Rettungsschirme, Staatsbürgschaften und Unterstützungsfonds bewirkten das der neoliberale Finanzkapitalismus zwar im Koma liegt aber künstlich am Leben erhalten wird. Ein langes quälendes Siechtum hat begonnen.
Euro-Rettung endet auf jeden Fall im Horrorszenario
Szenario 2 - Der Rettungsschirm wird verdoppelt
Ein weiterer Warnhinweis ist das die Heizölpreise in den zurückliegenden zwei Wochen einen beachtlichen Preisanstieg von rund 10% hingelegt haben.
Aktueller Goldpreis in Euro je Feinunze 27.04.2011
Gold in Euro 1.033,80 EUR
Aktueller Goldpreis in Euro je Feinunze 29.04.2011
Gold in Euro 1.057,48 EUR
Aktueller Goldpreis in Euro je Feinunze 27.05.2011
Gold in Euro 1.072,70EUR
Aktueller Goldpreis 12 Uhr 20 in Euro je Feinunze 12.07.2011
Gold in Euro 1.109,21 Euro
Seit 27.04.2011 ist der Goldpreis + ca. 7,3 % Rendite in weniger als 3 Monaten einfach durch die Decke gegangen und eilt von Höchststand zu Höchstsand.
Das einzig bizarre an dieser Situation ist, das in deutschen Medien die Mär von einen Aufschwungsboom XXL verkündet wird.
OECD-Frühindikator sinkt erneut - Paris Der Konjunktur-Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist im Mai erneut gesunken.
Wer Augen hat, der sehe, wer wirtschaftliche Kennzahlen verstehen kann, der verstehe!
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Zuletzt geändert von sternchen am Dienstag 12. Juli 2011, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Wie kann er im Komma liegen, wenn kein Komma gesetzt wird?sternchen hat geschrieben: Doch das Reanimieren durch Rettungsschirme, Staatsbürgschaften und Unterstützungsfonds bewirkten das der neoliberale Finanzkapitalismus zwar im Komma liegt aber künstlich am Leben erhalten wird.
Der niederländische Finanzminister schließt einen teilweisen Zahlungsausfall Griechenlands nicht mehr aus:
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... p438464=2Nach Angaben des niederländischen Finanzministers Jan Kees de Jager schließt die Eurogruppe einen teilweisen Zahlungsausfall Griechenlands nicht mehr aus. Auf die Frage, ob dies auch einen teilweisen Zahlungsausfall griechischer Schuldentitel bedeuten könnte, antwortete er: „Es wird nicht mehr ausgeschlossen.“ So habe in der Abschlusserklärung der Finanzminister nur die Europäische Zentralbank ihre Position bekräftigt, dass die Erklärung eines teilweisen Zahlungsausfalls für Griechenland durch die Ratingagenturen verhindert werden müsse. Die Finanzminister hätten dies dagegen nicht ausdrücklich ausgeschlossen, weshalb nun mehr Optionen für eine Beteilung von Banken und Versicherern an weiteren Griechenland-Hilfen auf dem Tisch lägen. Deutschland, die Niederlande, Finnland und Österreich bestehen auf eine Beteiligung privater Gläubiger, weil ihre Parlamente andernfalls neuen Rettungspaketen nicht mehr zu stimmen würden.
Das hat lange gedauert, bis diese Erkenntnis gereift ist. Vor einem Jahr wäre es preiswerter für alle gewesen.
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Die Probleme sind bei weitem grösser und beschränken sich nicht auf Griechenland.
Italien hat ca. 1,8 Billionen Euro Schulden Deutschland hingegen mehr als 2 Billionen Euro.
Italien hat ca. 1,8 Billionen Euro Schulden Deutschland hingegen mehr als 2 Billionen Euro.
Rezession - Den USA droht die Insolvenz- Nach Angaben des Finanzministeriums muss die Schuldenobergrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar (zehn Billionen Euro) bis spätestens zum 2. August angehoben werden.
[/size][/url]Es brennt lichterloh und knallt und kracht in allen Ecken und Ebenen
Paukenschlag folgt Paukenschlag
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- cantus planus
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Das Hauptproblem lag die ganze Zeit in den USA und in Japan. Das ist alles nicht neu, die Euro-Krise kommt nur noch verstärkend hinzu. Auf den künstlich aufgepumpten Dollar habe ich hier schon seit Jahren hingewiesen, ebenso auf die Tatsache, dass die letzten Blasen in den USA keinesfalls Fehlspekulationen waren, sondern nachweisbar politisch gewollt. Ich bin nur gerade zu faul, die Beiträge herauszusuchen.
Ich erinnere weiters daran, dass ich im Winter einen Kollaps für August diesen Jahres prophezeit habe. Momentan stehen die Chancen gut, dass ich die Lage richtig eingeschätzt habe. Leider!
Ich erinnere weiters daran, dass ich im Winter einen Kollaps für August diesen Jahres prophezeit habe. Momentan stehen die Chancen gut, dass ich die Lage richtig eingeschätzt habe. Leider!
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Vir Probatus
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Den Beitrag gibt es schon, siehe nächster Beitrag von Gamaliel
Zuletzt geändert von Vir Probatus am Dienstag 12. Juli 2011, 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Obwohl wahrscheinlich ein Ende mit Schrecken besser wäre als das jetzige Lavieren glaube ich nicht daran. Verschiedene Zeitungen berichten heute, daß darüber nachgedacht werde, griechische Anleihen zum halben Wert zurückzukaufen. Das notwendige Geld solle vom Rettungsschirm kommen. Interessant ist der Hinweis der FAZ, daß die FDP dies wohl nicht mitmachen würde, SPD-Chef Gabriel sich dagegen in den letzten Tagen erneut für EuroBonds (und damit einer ähnlichen Lösung) ausgesprochen hat.cantus planus hat geschrieben:
Ich erinnere weiters daran, dass ich im Winter einen Kollaps für August diesen Jahres prophezeit habe. Momentan stehen die Chancen gut, dass ich die Lage richtig eingeschätzt habe. Leider!
http://www.faz.net/artikel/C3638/euro- ... 6212.html
Vielleicht kommt es ja zu einer neuen Bundesregierung mit "Macher" Steinbrück als Finanzminister - Schäuble ist "verbrannt" und nicht mehr glaubwürdig. So könnte ein "Neuanfang" dem staunenden Volk verkauft werden. Die FDP könnte in der Opposition gegen das Hilfspaket - erfolglos - wettern und damit versuchen, ihre Chancen bei der nächsten Wahl verbessern. Bis 213 denkt im Augenblick mit Sicherheit kein deutscher Politiker.
Deutschland wird bis zum Untergang am Euro festhalten; eine Lösung muß aus anderen Ländern kommen. Leider wurde in den Ländern, in denen entsprechende Parteien im Parlament (leider nicht in der Regierung) sitzen, erst vor kurzem gewählt (NL, FIN) oder die Wahlen sind 213 (D, A).
Aus diesem Grunde gehe ich davon aus, daß das unsägliche Tricksen und Täuschen und die Lügerei weiter gehen werden. Man wird die Verträge weiter brechen, Ratingagenturen die Äußerungen verbieten oder sie nicht mehr zur Kenntnis nehmen und weiter Geld verbrennen, um sein geliebtes Spielzeug - äh Spielgeld - zu behalten.
Schließlich ist der Euro eine Erfolgsgeschichte:
Griechenland pleite, Italien pleite, Spanien pleite, Irland pleite, Portugal pleite, Frankreich wackelt schon - da kann man nicht aufhören, wenn es am schönsten ist.
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Andererseits beschreibst du da ein Szenario, das uns hier in Deutschland erschreckend und unbekannt vorkommt, aber in weiten Teilen der Welt - als Philippinenkenner wirst du das wohl sicher bestätigen können - der ganz normale Alltagswahnsinn ist, mit dem man sich halt arrangieren muss.
- Ewald Mrnka
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Caviteño hat geschrieben:
Deutschland wird bis zum Untergang am Euro festhalten;
".............weiter marschieren, bis alles in Scherben fällt."
Was treibt z.B. diesen Schäuble zu diesem Wahnsinn?
Wer oder was steht dahinter?
Der Mann ist doch nicht auf den Kopf gefallen und die Merkel ist auch hochintelligent und keineswegs ist so dümmlich, wie sie sich in den Medien für den Wahlpöbel stellt. Ich vermute und befürchte, daß Schäuble & Co. einfach so handeln müssen, daß die Satrapen mithin sehr unfrei sind und einen klar definierten Auftrag zu erfüllen haben.
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Der nächste Donnerschlag....
Irland rutscht tiefer in den Schuldensumpf
[/size]Handelsblatt - Irland rutscht tiefer in den Schuldensumpf - 13.07.2011, 11:09 Uhr hat geschrieben: Nach Moody's-HerabstufungIrland rutscht tiefer in den Schuldensumpf - Die Ratingagentur Moody's hat Irland als drittes Land der Euro-Zone auf Ramsch-Niveau herabgestuft....Die Ratingagentur Moody's hatte ihr Rating für Irland am Dienstagabend von "Baa3" auf "Ba1" gesenkt. Damit zählt das Land nicht mehr zum Kreis der Staaten mit "Investment-Grade". Zudem beließ Moody's den Ausblick auf negativ, damit drohen weitere Herabstufungen
Wo sind die Ideen die "Wunder" bewirken können? .
Die mediale Propaganda gewinnt nur Zeit.
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Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Fast jedem ist klar das dies "nicht ewig so weitergehen kann",aber das Problem ist auch unlösbar. Niemand hat aber Interesse am zerplatzen des schönen Luftballons, denn die Folgen werden für niemanden lustig und harmlos sein. Auch für die nicht, die glauben ohnehin nichts zu verlieren zu haben.
Kein Verantwortlicher will in die Geschichtsbücher eingehen als Totengräber Europas oder hat schlicht Angst vom aufgebrachten Mob als Dekoration für Laternenmasten missbraucht zu werden.
Also jongliert man das rohe Ei weiter sinnlos durch die Luft und hofft das man nicht mehr in der Verantwortung steht, wenn`s denn mal runterfällt.
Erklärung Nr.2:
Diese ganze Schulden und Krisenblase ist ein geschicktes Manöver.
Was wir im Moment erleben ist ein gut choreographiertes Grusical um die Herde (uns!) in Panik zu versetzen.
Irgendwann (in einer Woche oder 2 Jahren-wer weiss?) erfolgt der finale Todesstoss (wir alle seufzen-das musste ja so kommen...)
Chaos und Depression in Europa
Die Masse schreit nach Ihrem Erlöser.
Ich will mein ruhiges Leben wieder haben,meinen Internetzugang,meinen Schnäppchenurlaub,meinen,meinen,....
Ich geb euch dafür meine Freiheit,die Kontrolle über mein Leben,alles was ich will ist Ruhe,Ordnung,Schokolade und die Fernbedienung für meinen Flat-TV.
Vielleicht nur eine spinnerte Idee, aber in einem bin ich mir sicher
So planlos wie es vielleicht aussieht läuft diese """Krise""" nicht ab.
martin v . tours
Kein Verantwortlicher will in die Geschichtsbücher eingehen als Totengräber Europas oder hat schlicht Angst vom aufgebrachten Mob als Dekoration für Laternenmasten missbraucht zu werden.
Also jongliert man das rohe Ei weiter sinnlos durch die Luft und hofft das man nicht mehr in der Verantwortung steht, wenn`s denn mal runterfällt.
Erklärung Nr.2:
Diese ganze Schulden und Krisenblase ist ein geschicktes Manöver.
Was wir im Moment erleben ist ein gut choreographiertes Grusical um die Herde (uns!) in Panik zu versetzen.
Irgendwann (in einer Woche oder 2 Jahren-wer weiss?) erfolgt der finale Todesstoss (wir alle seufzen-das musste ja so kommen...)
Chaos und Depression in Europa
Die Masse schreit nach Ihrem Erlöser.
Ich will mein ruhiges Leben wieder haben,meinen Internetzugang,meinen Schnäppchenurlaub,meinen,meinen,....
Ich geb euch dafür meine Freiheit,die Kontrolle über mein Leben,alles was ich will ist Ruhe,Ordnung,Schokolade und die Fernbedienung für meinen Flat-TV.
Vielleicht nur eine spinnerte Idee, aber in einem bin ich mir sicher
So planlos wie es vielleicht aussieht läuft diese """Krise""" nicht ab.
martin v . tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila
Nicolás Gómez Dávila
Re: Finanzmärkte - Finanzkrise - Zentralbanken
Griechenland steht kurz vor D (default) Raiting
Der erste Dominostein wird in bälde fallen .... aber es gibt einen "day after tomorrow" ", es wird vieles anders sein, viele werden desorientiert aus den kuschelweichen Traum der neoliberalen Wahnideen erwachen, denn vieles dass sie bis jetzt gelernt und geglaubt haben, wird sich als falsch und null und nichtig erweisen.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"