Inflationsrate
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Tacheles:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583188,00.html
Dafür garantiert das ehemalige Blauhemd auch noch; auf eine halbe, eine ganze, auf fünf, zehn, fünfzehn oder 1000 Mias kommt es schließlich auch nicht mehr an. *
Das sind sozuagen alles peanuts: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdie ... 23925.html
Delikat:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/fi ... e/index.do
Es ist im goldenen Westen überall das gleiche:
Das bankrotte politische System stützt seine Hehler vom Finanzkapital.
*Die ehemalige FDJ-Sektratärin "garantiert" überhaupt gern: Israels Existenzrecht hat sie auch "garantiert" ohne jemanden vorher zu befragen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583188,00.html
Dafür garantiert das ehemalige Blauhemd auch noch; auf eine halbe, eine ganze, auf fünf, zehn, fünfzehn oder 1000 Mias kommt es schließlich auch nicht mehr an. *
Das sind sozuagen alles peanuts: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdie ... 23925.html
Delikat:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/fi ... e/index.do
Es ist im goldenen Westen überall das gleiche:
Das bankrotte politische System stützt seine Hehler vom Finanzkapital.
*Die ehemalige FDJ-Sektratärin "garantiert" überhaupt gern: Israels Existenzrecht hat sie auch "garantiert" ohne jemanden vorher zu befragen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Ich muss gestehen, daß auch mir diese Krise nicht ganz geheuer vorkommt, auch meine paar Euro sind sicher, soweit die Währung als solche noch sicher sein kann. Allerdings scheinen mir Zusammenbruchsszenarien, wie sie hier oder auch anderswo immer wieder postuliert werden, doch unrealistisch.
Die wesentliche Tendenz, die sich mE nach in den letzten Tagen und Wochen ausmachen lies, ist die, das derzeit faktisch eine Gegenbewegung zum Phänomen der sog. Globalisierung stattfindet. Der politische Ordnungsrahmen für wirtschaftliches agieren wird global enger gesteckt. Ein amerikanischer Finanzminister entmachter faktisch das eigene Parlament und entzieht im das Haushaltsrecht. Vor dem Hintergrund der Gründungsgeschichte dieses Landes und der Entwicklung des Parlamentarismus ein unerhörter Vorgang. Andere Länder ziehen gleich, verstaatlichen Banken (Ideen die vor kurzer Zeit allenfalls ganz links außen zu finden waren) und sind bereit, die Wirtschaft an die kurze Leine zu nehmen. Die alte Ausrede, an die Globalisierung muss man sich anpassen, da könne man national nichts machen, zieht nicht mehr. Staatliche Kontrolle scheint wieder möglich.
Das wird den allgemeinen Wohlstand nicht heben, der wird eher sinken, aber Chaos bricht vermutlich auch nicht aus.
Eine ganz andere Frage ist, ob man dies gut finden muss? Ich sage nein. Warum? Letztlich wird mit dieser globalen wirtschaftlichen Ordnungspolitik, die sich abzuzeichnen beginnt, ein weiterer Freiheitsraum des Individuums eingeengt. Es ist ein weiterer Schritt zur neuen Weltordnung, zum Reich des Antichristen. Der Vorteil "unter Billigflagge zu segeln" war eben auch der, keinen (Steuer-)staat im Nacken zu haben. Wenig Staat heißt Freiheit. Das ist vorbei. Zum globalen Überwachungsstaat gesellt sich der globale Fürsorgestaat, dem man sich schwer entziehen kann.
Die wesentliche Tendenz, die sich mE nach in den letzten Tagen und Wochen ausmachen lies, ist die, das derzeit faktisch eine Gegenbewegung zum Phänomen der sog. Globalisierung stattfindet. Der politische Ordnungsrahmen für wirtschaftliches agieren wird global enger gesteckt. Ein amerikanischer Finanzminister entmachter faktisch das eigene Parlament und entzieht im das Haushaltsrecht. Vor dem Hintergrund der Gründungsgeschichte dieses Landes und der Entwicklung des Parlamentarismus ein unerhörter Vorgang. Andere Länder ziehen gleich, verstaatlichen Banken (Ideen die vor kurzer Zeit allenfalls ganz links außen zu finden waren) und sind bereit, die Wirtschaft an die kurze Leine zu nehmen. Die alte Ausrede, an die Globalisierung muss man sich anpassen, da könne man national nichts machen, zieht nicht mehr. Staatliche Kontrolle scheint wieder möglich.
Das wird den allgemeinen Wohlstand nicht heben, der wird eher sinken, aber Chaos bricht vermutlich auch nicht aus.
Eine ganz andere Frage ist, ob man dies gut finden muss? Ich sage nein. Warum? Letztlich wird mit dieser globalen wirtschaftlichen Ordnungspolitik, die sich abzuzeichnen beginnt, ein weiterer Freiheitsraum des Individuums eingeengt. Es ist ein weiterer Schritt zur neuen Weltordnung, zum Reich des Antichristen. Der Vorteil "unter Billigflagge zu segeln" war eben auch der, keinen (Steuer-)staat im Nacken zu haben. Wenig Staat heißt Freiheit. Das ist vorbei. Zum globalen Überwachungsstaat gesellt sich der globale Fürsorgestaat, dem man sich schwer entziehen kann.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!
Nächste Pleite Morgan Stanley?
Dann geht es Montag weiter
Sollte die Bank gerettet werden, könnte das ein Meilenstein auf der Suche nach einem Boden für den Gesamtmarkt sein.
Dann geht es Montag weiter
Sollte die Bank gerettet werden, könnte das ein Meilenstein auf der Suche nach einem Boden für den Gesamtmarkt sein.
Gott sei Dank, kann der kleine Mann die kurzen Hupser an der Börse nicht mitnehmen. Tatsächlich ging es kurz vor Toresschluss noch einmal ein bisschen aufwärts.
Nach dem Plumps heute morgen haben sich die Makler dann doch nicht vom Blues leiten lassen.
Aber das ist keine Schlagzeile. Tote, Verletzte - wo ist denn da der Gag? heißt es in manchen Redaktionsstuben.
Und so dürfen wir uns auch an einem Agenturfilmchen ergötzen, das für die Aussichten den Schatten der Nacht beschwört.
Aber wir dürfen auch die Stirne runzeln.
Nach dem Plumps heute morgen haben sich die Makler dann doch nicht vom Blues leiten lassen.
Aber das ist keine Schlagzeile. Tote, Verletzte - wo ist denn da der Gag? heißt es in manchen Redaktionsstuben.
Und so dürfen wir uns auch an einem Agenturfilmchen ergötzen, das für die Aussichten den Schatten der Nacht beschwört.
Aber wir dürfen auch die Stirne runzeln.
was haltet ihr eigtl davon, wenn es heißt, sparbücher uä seien sicher, weil der staat garantiert.
ich bin eigtl der meinung, auch der staat kann pleite gehen. freilich, bevor der staat pleite geht, werden erst die supermärkte leer sein. das ist heute und morgen nicht der fall. muss auch nicht sein.
trotzdem, die o.g. aussage halte ich für absolut falsch. der staat kann für einen nominalbetrag einstehen, aber kann nicht die inflation ausgleichen.
natürlich könnte er theoretisch sagen, er garanatiere... auf goldstandard, aber welcher staat wird das schon tun?
insofern war angelas aktion billig. wenn sie für ihre garantie ne milliarde locker machen muss und deshalb die mark,
sorry, der euro prozente verliert, ist die garantie sehr relativ.
ich bin eigtl der meinung, auch der staat kann pleite gehen. freilich, bevor der staat pleite geht, werden erst die supermärkte leer sein. das ist heute und morgen nicht der fall. muss auch nicht sein.
trotzdem, die o.g. aussage halte ich für absolut falsch. der staat kann für einen nominalbetrag einstehen, aber kann nicht die inflation ausgleichen.
natürlich könnte er theoretisch sagen, er garanatiere... auf goldstandard, aber welcher staat wird das schon tun?
insofern war angelas aktion billig. wenn sie für ihre garantie ne milliarde locker machen muss und deshalb die mark,
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
http://www.jungefreiheit.de/index.php?i ... no_cache=1
Die "Garantien" der Bankrotteure & Schuldenmacher sind genau so viel wert wie der materielle Wert ihres Papiergeldes.
Alle staatlichen Garantien sind einen Dreck wert. Der Staat ist pleite. Er kann aus der Schuldenfalle schon lange nicht mehr herauskommen. Das ist schon mathematisch unmöglich und undenkbar.
http://www.staatsverschuldung.de/schuldenuhr.htm
Der Staat kann nur noch inflationieren, aberwerten, enteignen und/oder die Steuerschraube weiter drehen.
Aber es ist allen Systemgläubigen unbenommen weiterzuhoffen. 45´haben einige Idioten schließlich auch noch an den Endsieg geglaubt.
Die "Garantien" der Bankrotteure & Schuldenmacher sind genau so viel wert wie der materielle Wert ihres Papiergeldes.
Alle staatlichen Garantien sind einen Dreck wert. Der Staat ist pleite. Er kann aus der Schuldenfalle schon lange nicht mehr herauskommen. Das ist schon mathematisch unmöglich und undenkbar.
http://www.staatsverschuldung.de/schuldenuhr.htm
Der Staat kann nur noch inflationieren, aberwerten, enteignen und/oder die Steuerschraube weiter drehen.
Aber es ist allen Systemgläubigen unbenommen weiterzuhoffen. 45´haben einige Idioten schließlich auch noch an den Endsieg geglaubt.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Sehe ich inhaltlich genauso. Trotzdem ist es irgendwie faszinierend, dass es trotzdem weitergeht.Ewald Mrnka hat geschrieben: Alle staatlichen Garantien sind einen Dreck wert. Der Staat ist pleite. Er kann aus der Schuldenfalle schon lange nicht mehr herauskommen. Das ist schon mathematisch unmöglich und undenkbar.
Suche gerade ein schönes Smiley, da fällt mir der da auf: :ikb_hitler:
Hat hier jemand Ahnung, wie es im 3. reich mit Kaufkraftentwicklung u.ä. aussah?
Ich kenne mich damit gar nicht aus, würde Hitler wirtschaftspolitisch einen Sozialisten nennen und würde mich über Meinungen bzw. Literatur-Angaben freuen.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Das Leben geht immer weiter, denn der ganze Kram, der uns umgibt und der produziert, bleibt mehr oder weniger unbeschadet erhalten - es sind die politischen Verhältnisse und die Äqivalente, die sich radikal verändern werden.maliems hat geschrieben:Sehe ich inhaltlich genauso. Trotzdem ist es irgendwie faszinierend, dass es trotzdem weitergehtEwald Mrnka hat geschrieben: Alle staatlichen Garantien sind einen Dreck wert. Der Staat ist pleite. Er kann aus der Schuldenfalle schon lange nicht mehr herauskommen. Das ist schon mathematisch unmöglich und undenkbar.
Zum bösen Addi: Natürlich war der Mann u.a. ein waschechter Sozialist; sein sozialistisches Programm hat er in seinem Buch ausgebreitet.
Die Reichsmark war ebenso eine Fiat-money-Währung wie der Drecksdollar seit 1974 und der Misteuro seit seiner Geburt.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Wenn
Wenn fehlende Sachlichkeit ein Indiz für ausgehende Argumente ist, kann Nietenolaf nächste Woche einen ausgeben, vorausgesetzt, er ist meinem Rat gefolgt.
Die Kaufkraft der Reichsmark nach 1933 war eine künstliche. Der Haushalt des Dritten Reiches wurde nicht mehr veröffentlicht, die Währung war schon vorher nicht mehr frei konvertierbar gewesen. Ausländische Gläubiger erhielten ihre Rückzahlung in "Sperrmark", die in Deutschland weiter angelegt blieb. Wer diese Währung mit den frei konvertierbaren Währungen Dollar oder Euro gleichsetzt, verwechselt Stinkfisch mit Filetsteaks.
Die Tatsache, dass der grenzenlose Betrug mt dem Wert der Reichsmark irgendwann aufgeflogen wäre, ist nach meiner Auffassung der wahre Grund für den zweiten Weltkrieg gewesen. Hitler war gezwungen, Krieg zu führen, um sich das Vermögen der anderen Länder anzueignen, nachdem klar geworden war, dass das Vermögen der enteigneten Juden nicht ausreichte, um den Grössenwahnsinn zu finanzieren, der heute noch die Gehirne mancher vernebelt.
sofaklecks
Die Kaufkraft der Reichsmark nach 1933 war eine künstliche. Der Haushalt des Dritten Reiches wurde nicht mehr veröffentlicht, die Währung war schon vorher nicht mehr frei konvertierbar gewesen. Ausländische Gläubiger erhielten ihre Rückzahlung in "Sperrmark", die in Deutschland weiter angelegt blieb. Wer diese Währung mit den frei konvertierbaren Währungen Dollar oder Euro gleichsetzt, verwechselt Stinkfisch mit Filetsteaks.
Die Tatsache, dass der grenzenlose Betrug mt dem Wert der Reichsmark irgendwann aufgeflogen wäre, ist nach meiner Auffassung der wahre Grund für den zweiten Weltkrieg gewesen. Hitler war gezwungen, Krieg zu führen, um sich das Vermögen der anderen Länder anzueignen, nachdem klar geworden war, dass das Vermögen der enteigneten Juden nicht ausreichte, um den Grössenwahnsinn zu finanzieren, der heute noch die Gehirne mancher vernebelt.
sofaklecks
Re: Wenn
So habe ich das in der Schule auch gelernt.sofaklecks hat geschrieben:Hitler war gezwungen, Krieg zu führen, um sich das Vermögen der anderen Länder anzueignen, nachdem klar geworden war, dass das Vermögen der enteigneten Juden nicht ausreichte, um den Grössenwahnsinn zu finanzieren, der heute noch die Gehirne mancher vernebelt.
Ich frage mich nur was das für heute bedeutet, wo die Staatsverschuldung der USA wie auch der Bundesrepublik die des dritten Reiches zu Kriegsausbruch nicht nur absolut, sondern auch prozentual zum BIP bei weitem übertrifft.
- Robert Ketelhohn
- Beiträge: 26022
- Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
- Wohnort: Velten in der Mark
- Kontaktdaten:
Re: Wenn
Schon ich habe das so gelernt. Damals als ganz neue Erkenntnis.Leguan hat geschrieben:So habe ich das in der Schule auch gelernt.sofaklecks hat geschrieben:Hitler war gezwungen, Krieg zu führen, um sich das Vermögen der anderen Länder anzueignen, nachdem klar geworden war, dass das Vermögen der enteigneten Juden nicht ausreichte, um den Grössenwahnsinn zu finanzieren, der heute noch die Gehirne mancher vernebelt.
Ich frage mich nur was das für heute bedeutet, wo die Staatsverschuldung der USA wie auch der Bundesrepublik die des dritten Reiches zu Kriegsausbruch nicht nur absolut, sondern auch prozentual zum BIP bei weitem übertrifft.
Ich halte das allerdings keineswegs für stichhaltig. Der Wirtschafts-
aufschwung beruhte auf der Steigerung der Produktivität. Das heißt,
es wurde nicht einfach Geld vermehrt, es wurden physische Werte
geschaffen. Der Krieg hat den Aufschwung nicht erhalten, sondern
zerstört.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Physische Werte
Nun ja,
Natürlich sind Kanonen, Panzer und Jagdbomber physische Werte.
Mit Kanonen, Panzern und Bombern lassen sich nur wenige Produkte erzeugen, die man verkaufen kann. Oder essen.
Aber ich muss nicht recht haben.
sofaklecks
Natürlich sind Kanonen, Panzer und Jagdbomber physische Werte.
Mit Kanonen, Panzern und Bombern lassen sich nur wenige Produkte erzeugen, die man verkaufen kann. Oder essen.
Aber ich muss nicht recht haben.
sofaklecks
-
Raphael
Re: Physische Werte
Mit Kanonen, Panzern und Jagdbombern lassen sich aber Regionen besetzen und damit die billige Rohstoffversorgung der Heimatbevölkerung sichern. Dann hält diese still und freut sich über den gewaltsam errungenen Wohlstand.sofaklecks hat geschrieben:Nun ja,
Natürlich sind Kanonen, Panzer und Jagdbomber physische Werte.
Mit Kanonen, Panzern und Bombern lassen sich nur wenige Produkte erzeugen, die man verkaufen kann. Oder essen.
Aber ich muss nicht recht haben.
sofaklecks
Man darf die Aspekte einer ökonomischen Kostenrechnung bei dieser "Denke" nicht allzu engstirnig betrachten.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Re: Physische Werte
Raphael hat geschrieben:
Mit Kanonen, Panzern und Jagdbombern lassen sich aber Regionen besetzen und damit die billige Rohstoffversorgung der Heimatbevölkerung sichern. Dann hält diese still und freut sich über den gewaltsam errungenen Wohlstand.
Mit Erpressung und Mistpapieren finanziert U$rael schon seit vielen Jahren den Lebensstandard seiner Population, die Kriege und die imperialistische Politik.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Re: Kauftipp
Wozu? Zahlst Du Nietenolaf den Verlustausgleich, falls Dein Rat nicht aufgeht?sofaklecks hat geschrieben:Kauf dir vier Postbankaktien. Die kriegst du heute für 23 EUR. Herr Ackermann hat dafür letzten Monat noch knapp 60 EUR bezahlt.
Sprich mich im Dezember mal wieder auf meinen Rat an.
Postbank heute: 21,70€
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Ja
Ja, natürlich.
Aber weisst du, Kurt, das sind mir die Richtigen, die im Nachhinein klug sind.
Hätte Nietenolaf gesagt, er macht das, hätte ich ihm am Montag den Ausstieg empfohlen. So hab ich's nämlich gemacht. Wobei man nie den tiefsten Punkt erwischt und bis Dezember wird sich noch einiges tun.
Aber sei's drum.
Wer hier Vorschläge macht, ist selber schuld.
Geschieht mir Recht.
sofaklecks
PS: Wenn, wie ihr hier so klug vermutet, der "Dreckseuro" vor die Hunde geht, ist es sinnvoll, ihn in fundamental gute Aktien umzuwecheln. Das sind nämlich Sachwerte und die bleiben.
Aber weisst du, Kurt, das sind mir die Richtigen, die im Nachhinein klug sind.
Hätte Nietenolaf gesagt, er macht das, hätte ich ihm am Montag den Ausstieg empfohlen. So hab ich's nämlich gemacht. Wobei man nie den tiefsten Punkt erwischt und bis Dezember wird sich noch einiges tun.
Aber sei's drum.
Wer hier Vorschläge macht, ist selber schuld.
Geschieht mir Recht.
sofaklecks
PS: Wenn, wie ihr hier so klug vermutet, der "Dreckseuro" vor die Hunde geht, ist es sinnvoll, ihn in fundamental gute Aktien umzuwecheln. Das sind nämlich Sachwerte und die bleiben.
Zuletzt geändert von sofaklecks am Donnerstag 16. Oktober 2008, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Re: Ja
Das ist richtig; man sollte auch nicht immer auf die Tageskurse starren, sondern geduldig abwarten. Einige Papiere wird man über die gegenwärtige (und kommende) Krise hinwegretten.sofaklecks hat geschrieben:
PS: Wenn, wie ihr hier so klug vermutet, der Dreckseuro vor die Hunde geht, ist es sinnvoll, ihn in fundamental gute Aktien umzuwecheln. Das sind nämlich Sachwerte und die bleiben.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Protagoras
- Beiträge: 86
- Registriert: Sonntag 19. August 2007, 20:57
- Wohnort: Berlin
Re: Ja
Wenn man nur wüsste, welche Papiere das sind, diese fundamental guten Aktien. Leider haben ja auch einstmals bodenständige große Unternehmen ihre in den letzten Jahren durch Lohnverzicht und Steuersenkungen explodierenden Gewinne nicht in Investitionen, Innovationen oder Kapitalverstärkung gesteckt, sondern zur Wall Street getragen und dort verspekuliert.Ewald Mrnka hat geschrieben:Das ist richtig; man sollte auch nicht immer auf die Tageskurse starren, sondern geduldig abwarten. Einige Papiere wird man über die gegenwärtige (und kommende) Krise hinwegretten.sofaklecks hat geschrieben:
PS: Wenn, wie ihr hier so klug vermutet, der Dreckseuro vor die Hunde geht, ist es sinnvoll, ihn in fundamental gute Aktien umzuwecheln. Das sind nämlich Sachwerte und die bleiben.
Dank Übernahme der kreativen transatlantischen Bilanzierungspraxis geben die Bilanzen auch keinen zuverlässigen Aufschluss mehr über den fundamentalen Wert eines Unternehmens. Konzernabschlüsse schon gar nicht. Eigentlich sind Aktien nur etwas für Insider. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass Unternehmen wie GM oder GE u.a. ihren Wert halbieren würden? Erst wenn der DAX wieder bei seinem Wert von 1990-1995, also etwa bei 2000 (inflationsbereinigt vielleicht 3000) angekommen ist, kann man als kleiner Anleger hoffen, dass die Kurse wieder den fundamentalen Werten entsprechen. Obwohl ich nichts von dieser Chart-Spökenkiekerei halte: Die Betrachtung des Kursverlaufs in den letzen 20 Jahren gibt vielleicht einen gewissen Anhaltspunkt für die fundamentale Qualität eines Unternehmens. Wo diese irren Blasen, die der DAX von 1996-2002 und von 2003-? zeigt, fehlen oder wenigstens flacher sind, kann man vielleicht von solider Substanz ausgehen.
Da wir hier im Brauhaus sind, ist die Frage vielleicht erlaubt. Welche Papiere würdet ihr denn heute für fundamental gute Papiere halten? Prof. Otte, der (wie einige wenige andere auch) den jetzigen Crash vorhergesagt hat, empfiehlt Grundversorger, also Energie-, Rohstoff- und Lebensmittelgiganten.
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Werd mich hüten
Ich werd mich hüten, hier nochmal aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Geb ich einen guten Tipp ab, dann werd ich auf das Gleichnis mit dem Nadelöhr hingewiesen.
Scheint er schlecht zu sein, auf meine Einstandspflicht.
Nee,
ich setz mich auf mein Achtel Lorbeerblatt und kaufe, was ich will.
sofaklecks
Geb ich einen guten Tipp ab, dann werd ich auf das Gleichnis mit dem Nadelöhr hingewiesen.
Scheint er schlecht zu sein, auf meine Einstandspflicht.
Nee,
ich setz mich auf mein Achtel Lorbeerblatt und kaufe, was ich will.
sofaklecks
- Robert Ketelhohn
- Beiträge: 26022
- Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
- Wohnort: Velten in der Mark
- Kontaktdaten:
Re: Ja
Klopapier. Das wird immer gebraucht.Protagoras hat geschrieben:Welche Papiere würdet ihr denn heute für fundamental gute Papiere halten?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Re: Ja
Da musst aber extra noch eine Garage mieten, wenn du mal 10.000 Euro oder gar mehr in Klopapier investieren willst.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Klopapier. Das wird immer gebraucht.Protagoras hat geschrieben:Welche Papiere würdet ihr denn heute für fundamental gute Papiere halten?
-
Protagoras
- Beiträge: 86
- Registriert: Sonntag 19. August 2007, 20:57
- Wohnort: Berlin
Re: Ja
Wenn Sofaklecks mit seinem Dreckseuro recht hat, wird sich auch dieses Problem lösen.Edi hat geschrieben:Da musst aber extra noch eine Garage mieten, wenn du mal 10.000 Euro oder gar mehr in Klopapier investieren willst.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Klopapier. Das wird immer gebraucht.Protagoras hat geschrieben:Welche Papiere würdet ihr denn heute für fundamental gute Papiere halten?
-
Raimund J.
- Beiträge: 6092
- Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Ich auch
Ich auch,
weshalb ich das Wort "Dreckseuro" nachträglich in Anführungszeichen gesetzt habe, um das deutlicher zu formulieren.
sofaklecks
weshalb ich das Wort "Dreckseuro" nachträglich in Anführungszeichen gesetzt habe, um das deutlicher zu formulieren.
sofaklecks
Re: Ja
Wofür Klopapier? Meiner Oma (JG 1907) war das bis ins hohe Alter unverständlich geblieben. Sie hatte ja Zeitungen.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Klopapier. Das wird immer gebraucht.Protagoras hat geschrieben:Welche Papiere würdet ihr denn heute für fundamental gute Papiere halten?
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Re: Ja
....und damit sollte man sich auch tüchtig bevorraten; das wird demnächst kostbarer sein als der Schwindel$ & der Drecks-€.Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Klopapier. Das wird immer gebraucht.
Zur Zeit klammern sich die untergehenden europäischen Betrüger & Hochstapler (unsere Super-Mega-Garanten-für-Alles-&-Jeden) ganz ganz fest aneinander in der (vergeblichen) Hoffnung nicht abzusaufen.
Island und Ungarn sind schon bös ins Schlingern geraten.
http://www.mmnews.de/index.php/20081014 ... arkte.html
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... ch;2062110
Und so wird es auch bei uns kommen:
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid= ... refer=home
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Re: Ja
An der Börse wird man immer (in Worten: immer) im Nachhinein klug.sofaklecks hat geschrieben:Aber weisst du, Kurt, das sind mir die Richtigen, die im Nachhinein klug sind.
Mit den Börsen ist es wie mit den Frauen: Man denkt, man habe sie verstanden, und dann lag man doch falsch.
Deswegen gebe ich keinerlei Anlagetipps, und wenn mich doch jemand fragt, dann nur einen vorausgehenden Intensivkurs im "Moneymanagement", inkl. anschließender Verständniskontrolle.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
wieder einer am Tropf:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/ea ... t/index.do
Im Osten schaut es auch nicht rosig aus. Am wenigsten krank scheint Russland zu sein.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/ea ... t/index.do
Im Osten schaut es auch nicht rosig aus. Am wenigsten krank scheint Russland zu sein.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?