Katastrophe in Japan

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Edi
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Edi »

Torsten hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben: Dieser WISO-Bericht ist ja eine Lehrvorlage für die demagogische Berichterstattung über die Atomkraft in den heutigen Medien.
Viel heiße Luft, wenig Fakten!
Ich will mal sagen, Du bist derjenige hier, der viel mit Ausrufezeichen arbeitet, sich in die Opferrolle stellt, und bei Zahlen und Fakten an den Quellen zu mäkeln hat, ohne selber welche zu bringen. Und ich kann noch nicht mal sagen, was genau Du eigentlich vertrittst. Außer gegen "ökosozialistischen Wahnsinn" und "Realitätsverweigerer" zu polemisieren.
WISO hin oder her, es gibt auch die Zahlen, die ich genannt habe, von Frau Prof. Kempfert vom DIW, Berlin. Diese hat sich die Mühe gemacht, einmal die wichtigsten Förderungen auszurechnen und kommt auf die 8 Milliarden, wobei sie dabei sagt, dass längst nicht alles eingerechnet sei, erst recht nicht die zukünftig noch aufzubringenden Beträge und ebensowenig die eigentlich nötigen Versicherungskosten für mögliche grösste Unfälle wie man sie in Japan jetzt hat und in Tschernobyl hatte.
Hätten die Neanderthaler auch schon diese Energie gehabt, dann müssten wir den radioaktiven Abfall heute noch lagern und überwachen. Wem das allein nicht zu denken gibt, den muss man doch fragen, was er von Verantwortung für zukünftige Generationen hält, mal ganz abgesehen von den Kosten, die diese tragen müssen.

http://www.diw.de/de/diw_1.c.369737.de ... achen.html

"Die Experten forderten die Politik zum Handeln auf. „Nach jeder Katastrophe kocht die Diskussion hoch und verebbt nach zirka einem Jahr wieder“, so Wagner. „Die Risiken werden verdrängt, aber die Kosten bleiben.“ In eine solche Versicherung einbezogen werden sollten auch Unternehmen – etwa die Betreiber von Kernkraftwerken. „Wenn Atomkraft aufgrund einer adäquaten Haftflicht im Einzelfall unbezahlbar wird, dann ist das hinzunehmen“, sagte Schwarze. „Wenn man sich dennoch politisch für die Atomkraft entscheidet und etwa Staatsgarantien gibt, hilft eine Versicherungspflicht, die Risiken transparent zu machen und ständig in der Diskussion zu halten. Was derzeit passiert, sind versteckte Subventionen. Der Schaden bleibt beim Steuerzahler, und der merkt es erst, wenn die Katastrophe passiert ist.“ Auch in Deutschland seien starke Erdbeben möglich, für die die hiesigen Atomkraftwerke nicht ausgelegt seien, sagte Prof. Rainer Kind, vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ am Helmholtz-Zentrum Potsdam.

Ob alle denkbaren Schäden der Atomkraft versicherbar sind, scheint fraglich."

Der letzte Satz ist noch zurückhaltend formuliert. Alle denkbaren Schäden sind natürlich nicht versicherbar.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Kein Tag vergeht ohne Hiobsbotschaft aus der Reaktorruine in Fukushima
[/size]
Havariertes Atomkraftwerk Jungfische vor Fukushima mit Cäsium belastet
Das hatte ich bereits befürchtet, 1,1 Millionen mal so viel Caesium 137 somit ist der Ozean dauerhaft verstrahlt. Zudem wird eine messbare Radioaktivität aus Japan in kanadischem Trinkwasser vermeldet

Der einzige Lichtblick das Tages ist, das sich der Austritt des ausströmendem verstrahltem Wasser durch die Einbringung von auf Flüssigglas basierenden Materieal verringert hat (In Fukushima erster Erfolg im Kampf gegen Leck)
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"

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Maurus
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Maurus »

sternchen hat geschrieben:
Kein Tag vergeht ohne Hiobsbotschaft aus der Reaktorruine in Fukushima
[/size]
Havariertes Atomkraftwerk Jungfische vor Fukushima mit Cäsium belastet
Das hatte ich bereits befürchtet, 1,1 Millionen mal so viel Caesium 137 somit ist der Ozean dauerhaft verstrahlt.
Das wird doch verdünnt.

Zudem wird eine messbare Radioaktivität aus Japan in kanadischem Trinkwasser vermeldet
Mit der heutigen Technik ist alles mögliche messbar. Auch eine radioative Belastung Deutschlands. Hierzulande wird übrigens auch radioaktiv verseuchtes Wasser verkauft - Mineralwasser nämlich. Es gibt sogar extra einen Zusatz "für die Zubereitung von Babynahrung geeignet". Bei Mineralwasser ist das also nicht immer der Fall.

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

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Maurus
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Maurus »

sternchen hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben:Das wird doch verdünnt.
Ja, aber verdünnt heisst nicht das, dass Caesium 137 dann weg ist. Das Problem ist das es in die Nahrungskette gelangt.
Das is mir klar, aber mit der Nahrung nimmt man ständig irgendwelche Gifte zu sich. Die entscheidende Frage ist immer, ob die Dosis auch wirklich gefährlich ist.

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Sempre
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Sempre »

Quelle hat geschrieben: Berlin/Potsdam (dapd). Vor, zurück, vor, zurück: Nun hat die Betreiberfirma der japanischen Atomanlage Fukushima-Daiichi, Tepco (Tokio Electric Power Company), angeblich doch die 10.000-fach erhöhten Strahlenwerte im Grundwasser des Geländes bestätigt. Das meldeten am Freitag unzählige Medien. Die hohe Radioaktivität war am Donnerstag verkündet und am Morgen darauf wieder dementiert worden.

Doch: Radioaktivität im Grundwasser unter Fukushima, kann das überhaupt möglich sein?

Andreas Küppers, Geologe am Geoforschungszentrum Potsdam, wundert sich über die Meldungen aus Japan. Er hat dort jahrelang geforscht, dabei auch die Anlage in Fukushima besucht. Er kennt Unterlagen, Karten und Bohrprofile aus der Umgebung. Eines ist ihm dabei nicht

untergekommen: Ein Hinweis auf Schichten im Boden, die Grundwasser führen.

«Unter dem Atomkraftwerk ist eine rund 200 Meter mächtige Tonsteinschicht. Da gibt es nicht in nennenswertem Umfang Grundwasser», erklärt Küppers. Er vermutet, die Meldungen über 10.000-fach erhöhte Jod-131-Werte im Grundwasser seien schlicht einem «Übersetzungsfehler» geschuldet. Es gebe Schächte und Tunnels unter der Oberfläche, möglicherweise seien die Messungen dort durchgeführt worden.

Zwtl: Geologe sieht keine große Gefahr für Trinkwasserversorgung

Radioaktivität im Grundwasser jedenfalls sei ganz sicher keine große Gefahr für die Trinkwasserversorgung, weder in der Umgebung des Atomkraftwerks, noch in Tokio, betont der Geologe. In Japan werde Trinkwasser nämlich fast ausschließlich aus aufbereitetem Oberflächenwasser gewonnen, etwa aus Flüssen und Stauseen.

«Grundwasser hat in Japan eine völlig andere Bedeutung als in Deutschland», sagt Küppers. Die berichtete Kontamination des Trinkwassers in Tokio sei darauf zurückzuführen gewesen, dass radioaktive Partikel aus der Luft mit dem Regen in die Wasserbecken gespült wurden.

Selbst wenn radioaktive Partikel ins Grundwasser gelangt sein sollten, müsste das nicht automatisch eine Gefahr für Gesundheit oder Leben der Bevölkerung bedeuten. Denn das gemessene Isotop

(Jod-131) zerfällt schnell, wie Sven Dokter von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit betont «Jod-131 hat eine Halbwertszeit von acht Tagen. Dann ist es noch lange nicht harmlos, aber das Risiko ist überschaubarer.»

Schließlich bewegt sich das Grundwasser nur sehr langsam fort. Es vergeht relativ viel Zeit, bevor es aus dem Reaktorbereich in ein Umfeld gelangt, in dem es theoretisch als Trinkwasser genutzt werden könnte.

Zwtl: Vorsichtige Entwarnung aus Japan

Auch japanische Wissenschaftler gaben bereits vorsichtig Entwarnung: Seiki Kawagoe, Umweltwissenschaftler an der Tohoku University, sagte, Radioaktivität im Grundwasser verteile sich schnell.

Bei allen schlimmen Nachrichten aus Fukushima dürfte die Sache mit dem Grundwasser eine sein, die man hintanstellen kann. Ob der hohe Wert das Ergebnis einer korrekten Messung ist, und wenn ja, wo gemessen wurde, ist völlig unklar. Wie so vieles, was Behörden und der AKW-Betreiber Tepco in den vergangenen Wochen verbreitet haben.

dapd/auk/oja/ah /4
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Caviteño
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Caviteño »

Edi hat geschrieben:Wem das allein nicht zu denken gibt, den muss man doch fragen, was er von Verantwortung für zukünftige Generationen hält, mal ganz abgesehen von den Kosten, die diese tragen müssen.
Das gilt aber genauso für den Kohlebergbau an der Ruhr.
Gestern war in der FAZ ein großer Artikel darüber; Titel: "Pumpen, pumpen bis zum St.-Nimmerleins-Tag", der bisher noch nicht im Internet abrufbar ist. Daraus:
Mit rd. 70 MW Anschlussleitung ist das Pumpen des Grubenwassers überaus energieintensiv. Rund 100 Mio Euro werden jedes Jahr an der Ruhr für die Wasserhaltung ausgegeben. Und weil man die Pumpen "auf ewig" betreiben muss, damit sich das salzhaltige und mit Nickelsulfat, Eisenoxiden und Mangan kontaminierte Grubenwasser nicht mit dem Grundwasser des Deckgebirges vermischt (und es unbrauchbar macht), werden diese Kosten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag anfallen.
....
Sollte geschehen, was nicht geschehen darf, stünde etwa die Gegend zwischen Duisburg und Moers zum Teil bis zu 12 Meter unter Wasser. Selbst vierstöckige Häuser wären nicht mehr zu sehen.
Über diese Kosten, die zukünftigen Generationen auferlegt worden sind, liest man aber vergleichsweise wenig.

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Neues aus der Reaktorruine in Fukushima - es droht eine neuerliche Wasserstoffexplosion
In Reaktor 1 hat sich durch eine nicht ausreichende Einleitung des externen Kühlwassers,(Um die Temperatur angesichts der ausgefallenen Kühlsystem zu senken, ließen die Arbeiter stündlich sechs Tonnen Wasser einlaufen). durch die erhitzten Brennstäbe (Kernschmelze) erneut eine hohe Konzentration des hochexplosiven Wasserstoffgas gebildet. Atomkraftwerk Fukushima Stickstoff soll Explosion verhindern Das Problem des kontaminiertes Kühlwasser das in den Ozean abgeflossen ist /ab gepumpt wurde ist Eine höllische Brühe voll radioaktiver Zerfallsprodukte, darunter Cäsium-(Cs)-137, Strontium-(Sr)-90 und wohl auch Plutonium.
Zuletzt geändert von sternchen am Mittwoch 6. April 2011, 11:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Juergen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Juergen »

Den Artikel sollte man nicht nur verlinken, sondern auch zuende lesen:
Caesium kommt normalerweise nicht im Körper vor. Mit der Nahrung aufgenommenes Caesium wird auf Grund der Ähnlichkeit zu Kalium im Magen-Darm-Trakt resorbiert und analog zu Kalium vorwiegend im Muskelgewebe gespeichert. Die biologische Halbwertszeit, mit der Caesium vom menschlichen Körper wieder ausgeschieden wird, ist abhängig von Alter und Geschlecht und beträgt im Durchschnitt 110 Tage.[27]
Caesium ist chemisch nur in sehr geringem Maß giftig. Typische LD50-Werte für Caesiumsalze liegen bei 1000 mg/kg (Ratte, oral).[14] Von Bedeutung ist jedoch die toxische Wirkung der ionisierenden Strahlung aufgenommener radioaktiver Caesiumisotope, die je nach Dosis die Strahlenkrankheit verursachen können. Wegen der guten Wasserlöslichkeit der meisten Caesiumsalze werden diese im Magen-Darm-Trakt vollständig resorbiert und vorwiegend im Muskelgewebe verteilt.[37] Durch die Aufnahme von radioaktivem 137Cs nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl ergab sich in den ersten drei Monaten eine durchschnittliche effektive Strahlendosis von 0,6 μSv pro Einwohner der Bundesrepublik Deutschland.[27]
Dabei erinnere ich nochmals an die 50 µSv eines 8stündigen Transatlantikfluges.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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holzi
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von holzi »

Die FAZ hat geschrieben:....
Sollte geschehen, was nicht geschehen darf, stünde etwa die Gegend zwischen Duisburg und Moers zum Teil bis zu 12 Meter unter Wasser. Selbst vierstöckige Häuser wären nicht mehr zu sehen.
So ein Blödsinn. Wenn meine Karten nicht lügen, liegt zwischen Duisburg und Moers der Rhein. Und wie die FAZ den Rhein um 12m stauen will, das müssen die mir erst noch verraten. :patsch:

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Bei Wikipedia-Artikel sehe ich das Problem das diese in der Regel von jeden verfasst oder abgeändert werden können. Die Qualität der Wikipedia-Artikel spiegelt nur das Wissen des Autors nicht aber eine wissenschaftlich fundierte Analyse wieder.
Wikipedia ist hilfreich zur Erklärung von Begriffen.

In der Frage zur Auswirkung von Strahlung, vertraue ich auf Experten:

Audio - Ärzteorganisation: Viele Tschernobyl-Folgeschäden werden erst jetzt sichtbar
Audio -"Wir sind in der Liga von Tschernobyl" - Sebastian Pflugbeil im Gespräch mit Christopher Ricke
Audio - "Man muss messen"

Ich glaube das der Hinweis auf die 50 µSv eines 8stündigen Transatlantikfluges, in Falle der Strahlenbelastung des Menschen und der Umwelt durch Fukushima die diesen Wert um ein vielfaches übertrifft, dann doch sehr beschwichtigend wirkt.
Zuletzt geändert von sternchen am Mittwoch 6. April 2011, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Juergen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Juergen »

sternchen hat geschrieben:Bei Wikipedia-Artikel sehe ich das Problem das diese in der Regel von jeden verfasst oder abgeändert werden können. Die Qualität der Wikipedia-Artikel spiegelt nur das Wissen des Autors nicht aber eine wissenschaftlich fundierte Analyse wieder.
Wie man dem Wikipediaartikel entnehmen kann, stammen die Zahlen aus:
Jenny Hartmann-Schreier: Caesium 137, Caesium 134. In: Römpp Chemie-Lexikon, Thieme-Verlag, Stand März 2006.
sternchen hat geschrieben:Ich glaube das der Hinweis auf die 50 µSv eines 8stündigen Transatlantikfluges, in Falle der Strahlenbelastung des Menschen und der Umwelt durch Fukushima die diesen Wert um ein vielfaches übertrifft, dann doch sehr beschwichtigend wirkt.
Es ging bei dem Hinweis um das Verhältnis der Strahlenbelastung durch Caesium nach Tschernobyl zur Strahlenbelastung durch eine Flugreise.
Gruß Jürgen

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Lutheraner
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Lutheraner »

Ein interessanter Spiegel-Artikel zum Thema:

http://www.spiegel.de/spiegel/,1518,754931,.html
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"

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Edi
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Edi »

Das Problem ist die evtl. mögliche Anreicherung in der Nahrungskette. Wenn das passieren würde, wäre die Konzentration ein Vielfaches als im Meer selber. Nach Tschernobyl weiss man, dass es noch heute in Wildschweinen aus Deutschland erhöhte Werte gibt und daher die betroffenen Tiere nicht zur Ernährung freigegeben werden.
Sollte sich das in Fischen in Meer um das AKW herum auch anreichern, werden die Fischer ihren Job an den Nagel hängen können.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Caviteño
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Caviteño »

holzi hat geschrieben:
Die FAZ hat geschrieben:....
Sollte geschehen, was nicht geschehen darf, stünde etwa die Gegend zwischen Duisburg und Moers zum Teil bis zu 12 Meter unter Wasser. Selbst vierstöckige Häuser wären nicht mehr zu sehen.
So ein Blödsinn. Wenn meine Karten nicht lügen, liegt zwischen Duisburg und Moers der Rhein. Und wie die FAZ den Rhein um 12m stauen will, das müssen die mir erst noch verraten. :patsch:
Da muß nichts gestaut werden. Das Wasser steigt von unten hoch, denn lt. FAZ (ich hatte nicht den ganzen Artikel abgeschrieben, er ist immer noch nicht im Internet abrufbar) sind die Regionen, die z. Zt. von Emschergenossenschaft, Lippeverband und der Linksrheinischen Entwässerungsgenossenschaft trocken gehalten werden,
riesige Badewannen, die gegen den Rhein durch die "sichersten Dämme der Welt", wie es heißt, abgeschottet sind. Doch ein Restrisiko bleibt, denn noch wird unterhalb einiger Deichabschnitte weiterhin Kohle abgebaut.
Um eine Vorstellung von der Wassermenge zu haben, die jährlich - nur im Emscher-Lippe-Raum aus den alten Bergwerken usw. gepumpt wird:
Die Jahr für Jahr aus den Senkungsgebieten in der Emscher- und Lipperegion gepumpte Wassermenge beträgt insgesamt 68 Millionen Kubikmeter. Damit könnte der Essener Baldeneysee 7 Mal gefüllt werden.
http://www.eglv.de/wasserportal/flussge ... werke.html

Nach fünf Tagen wäre der See gefüllt - da träumen die Renaturierungsgebiete im Garzweiler-Gebiet von.....

Diese Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus werden immer verschwiegen.

civilisation
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von civilisation »

Die chinesischen Behörden entdecken nach eigener Darstellung im Spinat aus drei Provinzen geringe Mengen Radioaktivität. Davon gingen keine Gefahren für die Gesundheit aus, erklärt das zuständige Ministerium. Gründliches Waschen des Gemüses reiche aus, radioaktives Material zu entfernen.
http://www.n-tv.de/Spezial/Radioaktivit ... 1866.html

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Oh mein Gott halte ein........
[/size]
Erneut heftiges Erdbeben der Stärke 7,4 in Japan.
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Marion
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Marion »

Das ist nicht bedrohlich sternchen, in der Größenordnung passiert nichts schlimmes, das erschreckt nur aber zerstört nichts grobes:
Jürgen hat diesen Link mal gepostet. Schau mal wie die Erde überall dauernd bebt.
Juergen hat geschrieben:Hier sieht man wie oft es rumpelt... http://geofon.gfz-potsdam.de/db/eqinfo.php
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

civilisation
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von civilisation »

Nachbeben in Japan
Auch das Atomkraftwerk Onagawa hat jetzt ein Leck
http://www.welt.de/vermischtes/weltgesc ... -Leck.html
daraus:
Im abgeschalteten Atomkraftwerk Onagawa wurde ein Wasserleck entdeckt. Das berichtete am Freitag die Agentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber Tohoku Electric. Das Wasser stammt aus dem Becken der Reaktoren 1 und 2, in denen verbrauchte Brennelemente gelagert werden. Rund um den Reaktor sei keine erhöhte Strahlung gemessen worden. Der Meiler, der rund 1 Kilometer nördlich des Unglücks-AKW Fukushima 1 liegt, ist seit dem verheerenden Erdbeben vom 11. März abgeschaltet.

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Nichts ist in Ordnung ganz im Gegenteil.
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Knecht Ruprecht
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Knecht Ruprecht »

Für den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, ist Atomenergie "Teufelszeug".
http://www.tz-online.de/nachrichten/bay ... 95655.html

Ich fände es besser, wenn der Kardinal die Abtreibung und Homoehe in Deutschland als Teufelszeug bezeichnen würde. Aber der deutsche Kardinal scheint sich lieber um ferne Katastrophen als um die Hölle zu Hause zu kümmern.

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lutherbeck
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von lutherbeck »

Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, ist Atomenergie "Teufelszeug".
http://www.tz-online.de/nachrichten/bay ... 95655.html

Ich fände es besser, wenn der Kardinal die Abtreibung und Homoehe in Deutschland als Teufelszeug bezeichnen würde. Aber der deutsche Kardinal scheint sich lieber um ferne Katastrophen als um die Hölle zu Hause zu kümmern.
Nun mal langsam - der Erzbischof wendet sich gegen das Leid auf dieser Welt - und das ehrt ihn; der Ort ist dafür egal!

Und Marx hat genug Eier in der Hose um auch auf Mißstände hierzulande hinzuweisen - das hat er ja schon zur Genüge bewiesen!

Und er verkriecht sich dazu nicht in diverse Internetforen...

:ikb_boxing:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"

Vir Probatus
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Vir Probatus »

"Teufelszeug" als Begriff im Zusammenhang mit dieser Technik finde ich von einem Kardinal auch nicht in Ordnung.
Er hätte ja z.B. sagen können "halte ich für nicht verantwortbar".
Für Teufelszeug hielt man seinerzeit auch die Dampfmaschine und später den Ottomotor.

Das erinnert mich an Guiseppe Binomi (1564-1595):

Als Hausmathematiker der Medicci hat er 1593 in Florenz festgestellt, dass (a - b)^2 nicht a^2 - b^2 ist. Diese schrille Behauptung wurde von Papst Urban III zu Teufelszeug erklärt und Binomi endete zwei Jahre später auf dem Scheiterhaufen.

Aus: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbt ... Post21193

Die katholische Kirche sollte nach 2 Jahren vielleicht irgendwann lernen, daß die Naturwissenschaft ihr doch etwas voraus ist und ihr Stand nicht besser wird, in dem sie die Dinge schlicht zu Teufelszeug erklärt.
Zuletzt geändert von Vir Probatus am Freitag 8. April 2011, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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ziphen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von ziphen »

Vir Probatus hat geschrieben:Das erinnert mich an Guiseppe Binomi (1564-1595):

Als Hausmathematiker der Medicci hat er 1593 in Florenz festgestellt, dass (a - b)^2 nicht a^2 - b^2 ist. Diese schrille Behauptung wurde von Papst Urban III zu Teufelszeug erklärt und Binomi endete zwei Jahre später auf dem Scheiterhaufen.
Na, aus welchem Forum haben wir denn das kopiert? :)

Für deine Behauptung hätte ich gern mal einen Beleg.

Raphael

Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Raphael »

Vir Probatus hat geschrieben:"Teufelszeug" als Begriff im Zusammenhang mit dieser Technik finde ich von einem Kardinal auch nicht in Ordnung.
Er hätte ja z.B. sagen können "halte ich für nicht verantwortbar".
Für Teufelszeug hielt man seinerzeit auch die Dampfmaschine und später den Ottomotor.

Das erinnert mich an Guiseppe Binomi (1564-1595):

Als Hausmathematiker der Medicci hat er 1593 in Florenz festgestellt, dass (a - b)^2 nicht a^2 - b^2 ist. Diese schrille Behauptung wurde von Papst Urban III zu Teufelszeug erklärt und Binomi endete zwei Jahre später auf dem Scheiterhaufen.

Die katholische Kirche sollte nach 2000 Jahren vielleicht irgendwann lernen, daß die Naturwissenschaft ihr doch etwas voraus ist und ihr Stand nicht besser wird, in dem sie die Dinge schlicht zu Teufelszeug erklärt.
Du kennst aber die Zitierregeln, oder wo Du doch ein sooo erfahrener Mann bist? :roll:

(Hinweis)

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Pit
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Pit »

lutherbeck hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, ist Atomenergie "Teufelszeug".
http://www.tz-online.de/nachrichten/bay ... 95655.html

Ich fände es besser, wenn der Kardinal die Abtreibung und Homoehe in Deutschland als Teufelszeug bezeichnen würde. Aber der deutsche Kardinal scheint sich lieber um ferne Katastrophen als um die Hölle zu Hause zu kümmern.
Nun mal langsam - der Erzbischof wendet sich gegen das Leid auf dieser Welt - und das ehrt ihn; der Ort ist dafür egal!
...
:ikb_boxing:
Ausserdem hat er in dem Interview mit keinem Wort gesagt, daß Kernenergie Teufelszeug sein, sondern - bezogen auf ein Zitat von Willy Brandt, das sein Interviewpartner erwähnte, gesagt, es sei etwas dran, daß´Kernenenergie "Teufelszeug" (also bewusst in " " ) sei, da wir eine Technik anwenden würden, die wir nicht beherrschen und deren Folgen wir nicht überblicken könnten.
Ehrliche und dringend nötige Worte in der momentanen Debatte.
Weiter so, Kardinal Marx und Gottes Segen! :daumen-rauf:
carpe diem - Nutze den Tag !

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Quasinix
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Quasinix »

lutherbeck hat geschrieben:
Knecht Ruprecht hat geschrieben:Für den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, ist Atomenergie "Teufelszeug".
http://www.tz-online.de/nachrichten/bay ... 95655.html

Ich fände es besser, wenn der Kardinal die Abtreibung und Homoehe in Deutschland als Teufelszeug bezeichnen würde. Aber der deutsche Kardinal scheint sich lieber um ferne Katastrophen als um die Hölle zu Hause zu kümmern.
Nun mal langsam - der Erzbischof wendet sich gegen das Leid auf dieser Welt - und das ehrt ihn; der Ort ist dafür egal!

Und Marx hat genug Eier in der Hose um auch auf Mißstände hierzulande hinzuweisen - das hat er ja schon zur Genüge bewiesen!

Und er verkriecht sich dazu nicht in diverse Internetforen...:
Das ist halt ein dankbares Thema, um ohne jede Gefahr anzuecken Bonuspunkte in der Welt zu sammeln (spirituell kommt dabei allerdings nix rüber)... Der eine oder andere könnte ja schon wieder seine "Leistungen" bei der Vernichtung seines Mitbruders Exz. Mixa vergessen haben!
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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Quasinix
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Quasinix »

Im SF DRS wurde vor ein paar Tagen in "1 vor 1" darüber berichtet, daß in der Schweiz 5 Projekte erneuerbarer Energie von Einsprüchen und Klagen gestoppt wurden... So wird es dann auch bei uns sein, denn irgendein Staudamm könnte ja den Lebensraum des rotgeringelten Schnuppenschneppers beeinträchtigen.
Marion hat geschrieben:Das ist nicht bedrohlich sternchen, in der Größenordnung passiert nichts schlimmes, das erschreckt nur aber zerstört nichts grobes:
Jürgen hat diesen Link mal gepostet. Schau mal wie die Erde überall dauernd bebt.
Juergen hat geschrieben:Hier sieht man wie oft es rumpelt... http://geofon.gfz-potsdam.de/db/eqinfo.php
Hier noch ein interessanter Artikel, der die Relationen wieder zurechtrückt:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... fukushima/
Wer sich früher noch vor einem Curie fürchtete, überschätzt möglicherweise ein Becquerel, unwissend, dass es 37 Milliarden Becquerel braucht, um gleich stark zu strahlen wie ein Curie. Einmal waren es Milli- dann wieder Mikro- oder sogar Nano-Einheiten, egal ob veraltet oder neu eingeführt. Die Röntgen, Rad, Rem und Gray wurden durcheinandergewirbelt wie die sieben Todsünden. Und weil es beim Sündigen mehr auf die Art des Vergehens als auf die Anzahl ankommt, hat man oft vergessen, die Strahlung mit einer Zeitangabe zu verknüpfen.
(...)
Die 2  realen Tsunami-Opfer werden von imaginären Legionen hypothetischer Strahlenopfer verdrängt. Die Rettung des Planeten scheint wichtiger als der Schutz von Menschenleben. Die pseudowissenschaftliche Wahrsagerei wird virtuelle Friedhöfe füllen: Zehntausenden von prognostizierten BSE-Opfern und Passivrauchtoten, die es nie gegeben hat, werden Legionen von erfundenen Krebsopfern folgen.
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Sempre
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Sempre »

ziphen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Das erinnert mich an Guiseppe Binomi (1564-1595):

Als Hausmathematiker der Medicci hat er 1593 in Florenz festgestellt, dass (a - b)^2 nicht a^2 - b^2 ist. Diese schrille Behauptung wurde von Papst Urban III zu Teufelszeug erklärt und Binomi endete zwei Jahre später auf dem Scheiterhaufen.
Na, aus welchem Forum haben wir denn das kopiert? :)

Für deine Behauptung hätte ich gern mal einen Beleg.
Der genannte Herr `Guiseppe Binomi' existiert nicht. Er wurde erfunden, um Leute zu veräppeln. Nebenbei: Urban III. lebte im 12. Jahrhundert.

Gruß
Sempre
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Quasinix
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von Quasinix »

Sempre hat geschrieben:Der genannte Herr `Guiseppe Binomi' existiert nicht. Er wurde erfunden, um Leute zu veräppeln. Nebenbei: Urban III. lebte im 12. Jahrhundert.

Gruß
Sempre
...genauso wenig wie es einen Francesco Trinomi oder einen Karl-Otto Quadratwurzel gab :D

Aber das zeigt mal wieder: NICHTS ist zu blöd und zu primitiv, als daß man es nicht gegen die Kirche Christi verwenden könnte! Probatus est et inventus minus habens...
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sternchen
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Re: Katastrophe in Japan

Beitrag von sternchen »

Alles "nur geträumt" alles übertrieben? alles eine Täuschung (Fake)?
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Alles Legionen von hypothetischen Strahlenopfern und Legionen von erfundenen Krebsopfern?
Die Wahre Geschichte von Tschernobyl
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Die weiteren Insgesamt 10 Teile sind bei youtube zu finden.
Wer die wahre Geschichte von Tschernobyl kennt und das was davon 1986 veröffentlicht wurde. Der wird bei Fukushima jede Art von Beschwichtigung und Verharmlosung sehr kritisch hinterfragen.Die Folgen von Tschernobyl waren schwere Missbildungen bei Kindern, Legionen von Strahlenopfern und Legionen von Krebsopfern. Und Legionen von Lügen.

Fukushima: Der Super-GAU ließ sich nicht verhindern
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Von den Männer in Fukushima, die schnell als Helden bezeichnet wurden, wurden einige bald mit Strahlenschäden ins Hospital eingeliefert.
Nichts von diesen ist hypothetisch oder erfunden das sind die bitteren Fakten der tatsächliche Realität.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"

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