WISO hin oder her, es gibt auch die Zahlen, die ich genannt habe, von Frau Prof. Kempfert vom DIW, Berlin. Diese hat sich die Mühe gemacht, einmal die wichtigsten Förderungen auszurechnen und kommt auf die 8 Milliarden, wobei sie dabei sagt, dass längst nicht alles eingerechnet sei, erst recht nicht die zukünftig noch aufzubringenden Beträge und ebensowenig die eigentlich nötigen Versicherungskosten für mögliche grösste Unfälle wie man sie in Japan jetzt hat und in Tschernobyl hatte.Torsten hat geschrieben:Ich will mal sagen, Du bist derjenige hier, der viel mit Ausrufezeichen arbeitet, sich in die Opferrolle stellt, und bei Zahlen und Fakten an den Quellen zu mäkeln hat, ohne selber welche zu bringen. Und ich kann noch nicht mal sagen, was genau Du eigentlich vertrittst. Außer gegen "ökosozialistischen Wahnsinn" und "Realitätsverweigerer" zu polemisieren.Raphael hat geschrieben: Dieser WISO-Bericht ist ja eine Lehrvorlage für die demagogische Berichterstattung über die Atomkraft in den heutigen Medien.
Viel heiße Luft, wenig Fakten!
Hätten die Neanderthaler auch schon diese Energie gehabt, dann müssten wir den radioaktiven Abfall heute noch lagern und überwachen. Wem das allein nicht zu denken gibt, den muss man doch fragen, was er von Verantwortung für zukünftige Generationen hält, mal ganz abgesehen von den Kosten, die diese tragen müssen.
http://www.diw.de/de/diw_1.c.369737.de ... achen.html
"Die Experten forderten die Politik zum Handeln auf. „Nach jeder Katastrophe kocht die Diskussion hoch und verebbt nach zirka einem Jahr wieder“, so Wagner. „Die Risiken werden verdrängt, aber die Kosten bleiben.“ In eine solche Versicherung einbezogen werden sollten auch Unternehmen – etwa die Betreiber von Kernkraftwerken. „Wenn Atomkraft aufgrund einer adäquaten Haftflicht im Einzelfall unbezahlbar wird, dann ist das hinzunehmen“, sagte Schwarze. „Wenn man sich dennoch politisch für die Atomkraft entscheidet und etwa Staatsgarantien gibt, hilft eine Versicherungspflicht, die Risiken transparent zu machen und ständig in der Diskussion zu halten. Was derzeit passiert, sind versteckte Subventionen. Der Schaden bleibt beim Steuerzahler, und der merkt es erst, wenn die Katastrophe passiert ist.“ Auch in Deutschland seien starke Erdbeben möglich, für die die hiesigen Atomkraftwerke nicht ausgelegt seien, sagte Prof. Rainer Kind, vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ am Helmholtz-Zentrum Potsdam.
Ob alle denkbaren Schäden der Atomkraft versicherbar sind, scheint fraglich."
Der letzte Satz ist noch zurückhaltend formuliert. Alle denkbaren Schäden sind natürlich nicht versicherbar.