Juergen hat geschrieben:Sobald ein Wissenschaftler feststellt, daß irgendein Nahrungsmittel ungesund ist, findet sich schnell ein anderer Wissenschaftler, der das Gegenteil behauptet.
Man denke nur an die Margarinemafia, die uns die Butter vom Brot nehmen will...

In Deutschland essen die Leute sowieso zu "gesund" - Will sagen: Sie essen nicht, was ihnen schmeckt, sondern das, was ihnen als "gesund(machend)" verkauft wird.
Das sind die üblichen Ausreden aus der "schuld sind die anderen"-Serie. Die Bauernhofromantik ebenso, weil schon viel passieren müsste, um davon konkret betroffen zu sein.
Wer weiß, wie groß er ist, kann ganz komfortabel berechnen, wie dick er sein sollte:
Beispiel: 185cm => Minus 100 minus 10% => 85 - 8,5 = 77kg.
Das ist orthopädisch und kardiologisch ideal. Daraus kann man den Kalorienbedarf ermitteln, mit 2500 kcal/d
liegt man in der Regel sehr gut. Wer mehr essen will, muss sich mehr bewegen, das heisst: pro km Bewegung zu Fuß verliert man soviel Kalorien, wie man wiegt, in diesem Fall also 77 kCal.
Das heisst: 1 Schokoriegel (Mars, Raider) = 400 kCal => 5 km Wandern.
Wer das beachtet, kann fast essen, was er will, auch Fastfood, es sollte nur nicht einseitig sein.
Sport ist der Gesunderhalter No 1.
Wer 3 mal wöchentlich 45 Minuten Sport treibt (Puls > 120), der dürfte auf lange Sicht Arztpraxen nur von aussen kennen. Würde man dies bei 90% der Bevölkerung konsequent durchsetzen können, dann bin ich mir sicher, dass sich die Krankheitskosten halbieren liessen, auch wenn ein paar Phantom-Sportverletzungen hinzukämen.
Und: Rauchen & Alkohol komplett verbieten, oder so teuer machen, dass es sich kaum lohnt, die Erträge gehören in den Gesundheitsfonds.