Inflationsrate

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sofaklecks
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Richtig

Beitrag von sofaklecks »


Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

( Wieso? ...sollte Öl nicht irgendwo bei 200 stehen??? )

...EinChrist hat ein Future über ein Barrel Wasser gewonnen, die Energiequelle der Zukunft 8)

Of-TOPIC-Mode: OFF
Zuletzt geändert von Paul Heliosch am Dienstag 2. September 2008, 18:20, insgesamt 2-mal geändert.

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Paul Heliosch hat geschrieben:
Ewald Mrnka hat geschrieben:
Das ist allerliebst :D

"Alles wird gut", "Keine Panik auf der Titanic." :mrgreen:

Ich bin Sybarit und hoffe auch, daß wir mit einem blauen Auge davonkommen werden.
8) "Blaue Augen" sehen so aus:

Bild
Offenbar liegen die Pessimisten doch richtig. Das ist schade, in Dämokraturen ist nämlich der Optimismus obligat :mrgreen:

Es gibt eben zu viel Papiergeld, auf Dauer kann das nicht gutgehen.
Der DAX ist ja auch eine miese Nummer, wenn man sich die ganze Chose mal inflationsbereinigt durchrechnet.

Seit Jahren ist es ein Problem die Schäfchen einigermaßen gesund und im Trockenen zu halten. Die Inflation zehrt alles nach und nach auf und der Staat, dieser Wohltäter, wird immer raubgieriger.

Auf diese Weise vernichtet man die staatstragenden Mittelschicht.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

maliems
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Beitrag von maliems »

Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:da gibt es so etwas wie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis
Was sagt das Kurs-Gewinn-Verhältnis denn über die Angemessenheit eines Aktienpreises aus?
Na sagen wir doch zum Beispiel: Wenn ein Unternehmen Gewinn macht, ist ein hoher Kurs angemessen. Oder etwa nicht?
Die IKB hat in den Jahren vor dem Crash reichlich Gewinne eingefahren, somit wäre der hohe Kurs also gerechtfertigt gewesen.

Andererseits hattest Du geschrieben:
maliems hat geschrieben:In Wirklichkeit waren die Aktien nie das wert, für was sie gehandelt werden.
Was stimmt denn nun?
Na, wenn Verluste oder Riskien verschleiert werden, ist das ja wohl keine Kunst. Dann ist der Gewinn manipuliert und falsch. Damit kann man Glück haben und keiner merkts. Aber auch Pech. Und dann sind alle am jammern.

Raphael

Beitrag von Raphael »

maliems hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:da gibt es so etwas wie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis
Was sagt das Kurs-Gewinn-Verhältnis denn über die Angemessenheit eines Aktienpreises aus?
Na sagen wir doch zum Beispiel: Wenn ein Unternehmen Gewinn macht, ist ein hoher Kurs angemessen. Oder etwa nicht?
Die IKB hat in den Jahren vor dem Crash reichlich Gewinne eingefahren, somit wäre der hohe Kurs also gerechtfertigt gewesen.

Andererseits hattest Du geschrieben:
maliems hat geschrieben:In Wirklichkeit waren die Aktien nie das wert, für was sie gehandelt werden.
Was stimmt denn nun?
Na, wenn Verluste oder Riskien verschleiert werden, ist das ja wohl keine Kunst. Dann ist der Gewinn manipuliert und falsch. Damit kann man Glück haben und keiner merkts. Aber auch Pech. Und dann sind alle am jammern.
Du weichst aus, allerwertester maliems! ;)

Raphael

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Im Hinblick auf die Preisbildung lässt sich sagen:
Im Hinblick auf die Preisbildung läßt sich vieles sagen, wobei sich immer die Frage stellt, ob das Gesagte denn auch richtig ist.
overkott hat geschrieben:Preise sind Ausdruck des Bewusstseins und der Kräfteverteilung des Marktes..
Also ist ein Preis - ausgehend von den heutigen Verhältnissen - von 10,00 € pro Kartoffel in Ordnung?
Denn dieser Preis kann sowohl dem Bewußtsein des Käufers und des Verkäufers entsprechen als auch die Kräfteverteilung am Markt wiedergeben ...............
overkott hat geschrieben:Deshalb stellt sich etwa die Frage, ob wir beim Blick in die Gemüseregale von einer bewusstseinsinduzierten Bio-Inflation sprechen können, wo dem Verbraucher Produkte ohne erkennbaren und nachprüfbaren Qualitätsunterschied mit dem Bio-Aufdruck deutlich teurer verkauft werden, ihm jedoch die Wahlfreiheit nicht gewährt wird.
Da mach ich doch 'mal Raphael's Fragestunde auf:
1. Ist da Bio drin, wenn da Bio d'raufsteht? :hmm:
2. Was heißt Bio?
3. Kann man die Dinge biologistisch betrachten?
4. Welche Rolle spielen Geffen-Güter auf der einen Seite und Veblen-Güter auf der anderen Seite für die Wahlfreiheit des Konsumenten?

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overkott
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Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:Also ist ein Preis - ausgehend von den heutigen Verhältnissen - von 10,00 € pro Kartoffel in Ordnung?
Denn dieser Preis kann sowohl dem Bewußtsein des Käufers und des Verkäufers entsprechen als auch die Kräfteverteilung am Markt wiedergeben ...............
Handelt es sich um eine gewöhnliche Kartoffel? Wird die Kartoffel im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung für Hungernde verkauft? Handelt es sich um eine zu Chips verarbeitete Kartoffel? Ist der Käufer doof oder der Verkäufer skrupellos?

Raphael

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Also ist ein Preis - ausgehend von den heutigen Verhältnissen - von 10,00 € pro Kartoffel in Ordnung?
Denn dieser Preis kann sowohl dem Bewußtsein des Käufers und des Verkäufers entsprechen als auch die Kräfteverteilung am Markt wiedergeben ...............
Handelt es sich um eine gewöhnliche Kartoffel?
Handelt es sich um eine ungewöhnlich unverständliche Frage?
overkott hat geschrieben:Wird die Kartoffel im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung für Hungernde verkauft?

Shifting the goal posts ............
overkott hat geschrieben:Handelt es sich um eine zu Chips verarbeitete Kartoffel?
Welche Rolle spielt die Verwendung eines Gutes für die Preisgestaltung des Gutes?
overkott hat geschrieben:Ist der Käufer doof oder der Verkäufer skrupellos?
Keine Antwort ist auch 'ne Antwort! 8)

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Sebastian
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Beitrag von Sebastian »

overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Also ist ein Preis - ausgehend von den heutigen Verhältnissen - von 10,00 € pro Kartoffel in Ordnung?
Denn dieser Preis kann sowohl dem Bewußtsein des Käufers und des Verkäufers entsprechen als auch die Kräfteverteilung am Markt wiedergeben ...............
Handelt es sich um eine gewöhnliche Kartoffel? Wird die Kartoffel im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung für Hungernde verkauft? Handelt es sich um eine zu Chips verarbeitete Kartoffel? Ist der Käufer doof oder der Verkäufer skrupellos?
:D :D :D

Overkott, wie groß muss Deiner Ansicht nach eine Kartoffel sein um 10 € zu kosten ?

Vielleicht aber kommt die Kartoffel aus dem englisch - königlichen Vorgarten ... :D ;D
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

(...ich glaube, wir haben hier einen overbot )

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overkott
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Beitrag von overkott »

Sebastian hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:Also ist ein Preis - ausgehend von den heutigen Verhältnissen - von 10,00 € pro Kartoffel in Ordnung?
Denn dieser Preis kann sowohl dem Bewußtsein des Käufers und des Verkäufers entsprechen als auch die Kräfteverteilung am Markt wiedergeben ...............
Handelt es sich um eine gewöhnliche Kartoffel? Wird die Kartoffel im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung für Hungernde verkauft? Handelt es sich um eine zu Chips verarbeitete Kartoffel? Ist der Käufer doof oder der Verkäufer skrupellos?
:D :D :D

Overkott, wie groß muss Deiner Ansicht nach eine Kartoffel sein um 10 € zu kosten ?

Vielleicht aber kommt die Kartoffel aus dem englisch - königlichen Vorgarten ... :D ;D
Nicht größer als 1923.

maliems
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Beitrag von maliems »

Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:da gibt es so etwas wie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis
Was sagt das Kurs-Gewinn-Verhältnis denn über die Angemessenheit eines Aktienpreises aus?
Na sagen wir doch zum Beispiel: Wenn ein Unternehmen Gewinn macht, ist ein hoher Kurs angemessen. Oder etwa nicht?
Die IKB hat in den Jahren vor dem Crash reichlich Gewinne eingefahren, somit wäre der hohe Kurs also gerechtfertigt gewesen.

Andererseits hattest Du geschrieben:
maliems hat geschrieben:In Wirklichkeit waren die Aktien nie das wert, für was sie gehandelt werden.
Was stimmt denn nun?
Na, wenn Verluste oder Riskien verschleiert werden, ist das ja wohl keine Kunst. Dann ist der Gewinn manipuliert und falsch. Damit kann man Glück haben und keiner merkts. Aber auch Pech. Und dann sind alle am jammern.
Du weichst aus, allerwertester maliems! ;)
nö, wieso?

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,576487,00.html

U$rael dürfte noch schneller pleite gehen als die Russen - die Russen können nämlich ihre Dollars auf den Markt werfen; und das könnte eine unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Ewald Mrnka hat geschrieben:http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,576487,00.html

U$rael dürfte noch schneller pleite gehen als die Russen - die Russen können nämlich ihre Dollars auf den Markt werfen; und das könnte eine unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen.
Ich denke ich werde mir nen Dollar KRedit fürs Häuslbauen nehmen und dann mit ner Wurstsemmel frühzeitig abzahlen :mrgreen:

LG
Fiore
Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

FioreGraz hat geschrieben:
Ewald Mrnka hat geschrieben:http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,576487,00.html

U$rael dürfte noch schneller pleite gehen als die Russen - die Russen können nämlich ihre Dollars auf den Markt werfen; und das könnte eine unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen.
Ich denke ich werde mir nen Dollar KRedit fürs Häuslbauen nehmen und dann mit ner Wurstsemmel frühzeitig abzahlen :mrgreen:

LG
Fiore
Theoretisch möglich - nach WKI hatten ein paar Leute mit derlei Geschäften große Schnitte gemacht, aber man muß vorsichtig sein, wenn man solche Verträge abschließt .......und dann ist da noch der stets hungrig-gierige demokratische Staat, der die "Spekulationsgewinne" besteuern dürfte. Ich wäre da sehr vorsichtig.

Besser ist wenn man keine Schulden aufzunehmen braucht. Schuldner sind immer Zinsknechte. Demnächst werden wir alle in Schuldhaft genommen für Schulden und Verpflichtungen, die uns unsere Politiker (ohne uns zu fragen!) aufgebürdet haben.

Womöglich wird man Immobilien so stark besteuern müssen, daß es keinen Unterschied mehr macht, ob man zur Miete oder im eigenen Hause wohnt. Man auch Zwangsanleihen auflegen. Es gibt vieles, was sich der hoffnugslos überschuldete Staat einfallen lassen wird, um "den sozialen Frieden" zu retten und um das Ausland (EG, U$rael, Restschulden aus dem Versailler Vertrag, Kosten für die Stationierung der Siegermächte und was sonst noch so zu begleichen ist) bedienen zu können.

Ich würde heute nicht mehr in Immobilien investieren; das lohnt nicht. Immobilien werden immer billiger (außer in Spitzenlagen) und sie sind halt "immobil", können somit leicht zum Klotz am Bein werden.
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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Theoretisch möglich - nach WKI hatten ein paar Leute mit derlei Geschäften große Schnitte gemacht, aber man muß vorsichtig sein, wenn man solche Verträge abschließt .......und dann ist da noch der stets hungrig-gierige demokratische Staat, der die "Spekulationsgewinne" besteuern dürfte. Ich wäre da sehr vorsichtig.
Logisch, aber zurzeit haben wir eher vor zu streuen. Ein Teil klassisch sicher mit Bauspardarlehen, der Rest im Risiko ala Fremdwährung.
Besser ist wenn man keine Schulden aufzunehmen braucht. Schuldner sind immer Zinsknechte. Demnächst werden wir alle in Schuldhaft genommen für Schulden und Verpflichtungen, die uns unsere Politiker (ohne uns zu fragen!) aufgebürdet haben.
Naja das Problem ist das man sich ein Haus nicht unbedingt so erspart, mit 60 brauche ich dann auch kein Haus mehr. Aber das ist ein allgemeines Problem wenn man das Geld braucht (als junger) hat man es nicht, wenn dann im Alter die Ansprüche, Ideen, Visionen, Kinder aus dem Haus ...... geringer sind hat man es oft. Man sollte den Jungen viel mehr Gehalt zahlen und dann dafür die Erhöhungen mit dem Alter geringer ausfallen lassen.
Ich würde heute nicht mehr in Immobilien investieren; das lohnt nicht. Immobilien werden immer billiger (außer in Spitzenlagen) und sie sind halt "immobil", können somit leicht zum Klotz am Bein werden.
NAja es ist dann doch sein Eigentum, man kann tun und lassen was man will, hat ne kleine Altervorsorge - bei den zu erwartenden Pensionen wird man sich die Miete nicht mehr leisten können (bei uns sowieso wir haben dann unsere jetzige Wohnung zum Vermieten und das Haus) und im Endefeckt ist es egal ob man Miete zahlt oder ein bisserle mehr und das Ding gehört dann irgendwann mal uns.

Was die immobilität betrifft, ich bin ein Langweiler, will seßhaft bleiben, woanders fahre ich nur in den Urlaub oder auf Dienstreise.

LG
Fiore
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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

FioreGraz hat geschrieben:
Naja das Problem ist das man sich ein Haus nicht unbedingt so erspart, mit 60 brauche ich dann auch kein Haus mehr. Aber das ist ein allgemeines Problem wenn man das Geld braucht (als junger) hat man es nicht, wenn dann im Alter die Ansprüche, Ideen, Visionen, Kinder aus dem Haus ...... geringer sind hat man es oft.
Wohl wahr:
"Man müßte nochmal 20 sein......................" - und dann das Geld von heute! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

PS. Mit 60 kann man an Haus & Hof auch noch seine Freude haben. Ich alter Mann arbeite gerne und viel im Garten. Wir haben genug Kartoffeln, Gemüse und Obst. Das macht zwar Arbeit - aber auch Freude - und die eigenen Produkte schmecken besser als der Mist den man im Supermarkt bekommt. Die Sache hat sogar einen Erkenntnisgewinn für mich: Ich weiß, daß die meisten "Bio"- Produkte Schwindel sein müssen.

Ich gehe jetzt raus, den Kohl inspizieren und Unkraut jäten, das Wetter ist besser geworden.

Ich wünsche einen gesegneten Sonntag!
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Raphael

Beitrag von Raphael »

Ewald Mrnka hat geschrieben:
FioreGraz hat geschrieben:
Naja das Problem ist das man sich ein Haus nicht unbedingt so erspart, mit 60 brauche ich dann auch kein Haus mehr. Aber das ist ein allgemeines Problem wenn man das Geld braucht (als junger) hat man es nicht, wenn dann im Alter die Ansprüche, Ideen, Visionen, Kinder aus dem Haus ...... geringer sind hat man es oft.
Wohl wahr:
"Man müßte nochmal 20 sein......................" - und dann das Geld von heute! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

PS. Mit 60 kann man an Haus & Hof auch noch seine Freude haben. Ich alter Mann arbeite gerne und viel im Garten. Wir haben genug Kartoffeln, Gemüse und Obst. Das macht zwar Arbeit - aber auch Freude - und die eigenen Produkte schmecken besser als der Mist den man im Supermarkt bekommt. Die Sache hat sogar einen Erkenntnisgewinn für mich: Ich weiß, daß die meisten "Bio"- Produkte Schwindel sein müssen.

Ich gehe jetzt raus, den Kohl inspizieren und Unkraut jäten, das Wetter ist besser geworden.

Ich wünsche einen gesegneten Sonntag!
Da eröffnen sich ja untergeahnte Parallelen zwischen Dir, Ewald, und Udo Lindenberg: "Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!" ;D

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

Hallo Raphael - Willkommen im "| Simplicissimus |"-Club der Moderne! :ja: :)

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Raphael hat geschrieben:
Da eröffnen sich ja untergeahnte Parallelen zwischen Dir, Ewald, und Udo Lindenberg: "Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!" ;D
Klar, wir sind z.B. beide Kleinbürger, alternde Spießer, deren Sonne sich zur Nachtfahrt rüstet - trotzdem lassen wir den Kopf nicht hängen, denn wir können (semper) der Veranstaltung hinieden noch allerhand abgewinnen. :mrgreen:
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Raphael

Beitrag von Raphael »

Amerika rettet Fannie und Freddie aus höchster Not
Daraus ein Ausschnitt:
Die Hilfe kommt nicht unerwartet: Fannie und Freddie stehen mit einem Volumen von mehr als fünf Billionen Dollar hinter jedem zweiten amerikanischen Hauskredit. Damit ist ihre Bedeutung für die Gesamtwirtschaft offensichtlich.

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

...nun wird's deutlicher, wo die Reise hingeht. Dem Staat gehören Grund und Boden = pharaonische Verhältnisse.

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Paul Heliosch hat geschrieben:...nun wird's deutlicher, wo die Reise hingeht. Dem Staat gehören Grund und Boden = pharaonische Verhältnisse.
Es war die Notbremse. Damit wird die Pleite verzögert - und das ist schließlich auch schon was.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

...evtl. gibt es noch eine andere Sicht der Dinge:

Da der Steuerzahler jetzt bluten muß, gehört alles allen... - wer hätte das gedacht: Kommunismus in den USA.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Paul Heliosch hat geschrieben:...evtl. gibt es noch eine andere Sicht der Dinge:

Da der Steuerzahler jetzt bluten muß, gehört alles allen... - wer hätte das gedacht: Kommunismus in den USA.
Es gibt noch einen Clou an der Geschichte:
Der jetzige Finanzminister der USA, Mr. Henry Paulson, ist vormaliger Vorstandsvorsitzender der Investmentbank Goldman Sachs; sozusagen der Oberlöwe des US-Kapitalismus.
Wer hätte gedacht, daß derartige Leute Verstaatlichungen in diesem Ausmaß zur Lösung der unbezweifelbaren Krise für notwendig erachten? :roll:

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

Raphael hat geschrieben:
Paul Heliosch hat geschrieben:...evtl. gibt es noch eine andere Sicht der Dinge:

Da der Steuerzahler jetzt bluten muß, gehört alles allen... - wer hätte das gedacht: Kommunismus in den USA.
Es gibt noch einen Clou an der Geschichte:
Der jetzige Finanzminister der USA, Mr. Henry Paulson, ist vormaliger Vorstandsvorsitzender der Investmentbank Goldman Sachs; sozusagen der Oberlöwe des US-Kapitalismus.
Wer hätte gedacht, daß derartige Leute Verstaatlichungen in diesem Ausmaß zur Lösung der unbezweifelbaren Krise für notwendig erachten? :roll:
:shock: (..der Hammer!)

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka »

Endlich kann es jetzt jeder sehen: Der FED (und ihren Bankern) gehört die Währung und damit de facto auch der Staat.

Mal sehen, wie weit sie es noch treiben können. WK I + II, sowie diverse andere Kriege haben sie schon angeregt. Das war für Amerikas Wirtschaft immer ein anständiger Schluck aus der Pulle.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

...gegen diesen "Schluck" widme ich meinen nächsten RK!

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

FTD - Montag, 15. September 2008 - 9:54 Uhr

| Tage des Donners |

"Am frühen Nachmittag fahren auf einen Schlag zahlreiche Taxis vor der Fed-Zentrale vor, aus denen Anwälte steigen. Kurz danach bringt ein Cateringservice belegte Brötchen. ..."

(Dieser "Notfond" provoziert nur noch Mitleid )

maliems
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Beitrag von maliems »

erschütternd.

Paul Heliosch
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Beitrag von Paul Heliosch »

...find' ich auch: Ein paar Donats hätten's auch getan... :mrgreen:

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

Mal eine Frage: der Dollar ist ja in aller Welt verteilt und auch unser Euro ist glaube ich zu 70% mit Dollars gedeckt - wird jetzt die Inflation für uns erträglicher als Weimar 1923, weil so viele Milliarden Menschen für die Verluste aufkommen, also viel mehr als 1923?

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