Kurzmeldungen/Nachrichten III
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Mappus soll Daten im Zusammenhang mit dem „EnBW-Deal“ vernichtet haben:
http://www.bild.de/politik/inland/stefa ... .bild.html
http://www.bild.de/politik/inland/stefa ... .bild.html
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)
- cantus planus
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Fraglich. Ihm wird - im Moment - vorgeworfen, dass nach seinem Ausscheiden aus dem Amt die Festplatte seines Dienstrechners gesäubert wurde. Das scheint mir zunächst ein ganz normaler Vorgang zu sein. Ich würde es genau so machen.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Er soll die Festplatte nicht "gesäubert", sondern geschreddert haben (bzw. das haben machen lassen).cantus planus hat geschrieben:Fraglich. Ihm wird - im Moment - vorgeworfen, dass nach seinem Ausscheiden aus dem Amt die Festplatte seines Dienstrechners gesäubert wurde. Das scheint mir zunächst ein ganz normaler Vorgang zu sein. Ich würde es genau so machen.
Wäre aber trotzdem ganz normal. Wenn ich meine alten Notebooks hergeben würde, dann auch nur ohne die alte Festplatte.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Ich kann da auch nichts Justiziables erkennen. Früher hat man halt vor der Übergabe an den Nachfolger im Amt den Inhalt seiner Schreibtischschubladen und bestimmter Aktenordner schreddern lassen, heute ist es eben die Festplatte.
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht ... laeum/613/
Spinnen zum Jubiläum
Unbekannte Tierart entdeckt und nach dem Theodorianum benannt
Paderborn (WB). Das Paderborner Gymnasium Theodorianum hat in seiner 400-jährigen Geschichte schon so manche Auszeichnung erhalten. Doch der ehemalige Theodorianer Dr. Peter Jäger hat seiner alten Schule eine noch nie dagewesene Ehre gemacht: Er hat im Jubiläumsjahr eine unbekannte Spinnenart nach ihr benannt…
Theodorianum-Kammspinne (»Ctenus theodorianum«), heißt das Tierchen nun.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Werden die da jetzt auch planmäßig angesiedelt - etwa im Keller oder auf dem Dachboden des Theodorianum?
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Grusel… 
Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Das blasphemische Plakat in Kassel wurde abgehängt!
Leider geschah dies nicht aus Einsicht, sondern nun versucht man gar der Kirche bzw. den Protestlern den schwarzen Peter zuzuschieben.
Mehr in dem Blog: http://papsttreuer.blog.de/212/8/24/e ... -1459929/
Leider geschah dies nicht aus Einsicht, sondern nun versucht man gar der Kirche bzw. den Protestlern den schwarzen Peter zuzuschieben.
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Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Der Dönercopter: http://www.spiegel.de/video/doenercopte ... 1731.html
Im Winter stellt die Döner-Bude ja vielleicht auch auf Flug-Eis mit der Geschmacksrichtung Knoblauch-Nuss um.
Im Winter stellt die Döner-Bude ja vielleicht auch auf Flug-Eis mit der Geschmacksrichtung Knoblauch-Nuss um.
Gruß Jürgen
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Kirchenjahr
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
http://www.spiegel.de/schulspiegel/lebe ... 51959.html
Eine Handvoll aus dem Ameisenhaufen oder ein kleines Wespennest hätten das Mädel bestimmt mehr erfreut, da zur Vorbereitung auf spätere Sadomasospielchen sehr hilfreich.
Eine Handvoll aus dem Ameisenhaufen oder ein kleines Wespennest hätten das Mädel bestimmt mehr erfreut, da zur Vorbereitung auf spätere Sadomasospielchen sehr hilfreich.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Aus dem Artikel:Kirchenjahr hat geschrieben:http://www.spiegel.de/schulspiegel/lebe ... 51959.html
Eine Handvoll aus dem Ameisenhaufen oder ein kleines Wespennest hätten das Mädel bestimmt mehr erfreut, da zur Vorbereitung auf spätere Sadomasospielchen sehr hilfreich.
Die Lehrerin wußte sich nicht mehr zu helfen. Die Konsequenz hieraus müßte sein, daß irgendeine Art von Kleiderordnung erlassen wird. Um eine Schuluniform bräuchte es sich dabei gar nicht mal zu handeln. Es würde genügen, wenn gesagt würde, daß es eine Untergrenze des Anstands gibt. Bereits der Gedanke daran verbietet sich aber in unserer "freiheitlichen Gesellschaft".Die Jugendliche war zuvor bereits mehrfach aufgefordert worden, sich weniger provokativ anzuziehen. Auch die Mutter soll eingeschaltet worden sein und habe geantwortet, andere Mädchen kämen auch so zur Schule, außerdem gebe es keine Kleiderordnung.
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mt. 5, 37)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (2. Kor. 10,4)
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Der Rechner ist auch DEIN Eigentum, mit dem Du entsprechend verfahren kannst. Der Rechner des MP gehört dem Land B.-W., oder kann jeder Beamte bzw. Angestellte bei seinem Ausscheiden einfach alle Daten auf dem Rechner löschen, der ihm von seinem Arbeitgeber für dienstliche Zwecke vorübergehend überlassen wurde?taddeo hat geschrieben:Er soll die Festplatte nicht "gesäubert", sondern geschreddert haben (bzw. das haben machen lassen).cantus planus hat geschrieben:Fraglich. Ihm wird - im Moment - vorgeworfen, dass nach seinem Ausscheiden aus dem Amt die Festplatte seines Dienstrechners gesäubert wurde. Das scheint mir zunächst ein ganz normaler Vorgang zu sein. Ich würde es genau so machen.
Wäre aber trotzdem ganz normal. Wenn ich meine alten Notebooks hergeben würde, dann auch nur ohne die alte Festplatte.
Gibt es für Ministerpräsidenten besondere Regelungen? Sie sind doch nur auf Zeit gewählt und müssen damit rechnen, jederzeit ihren Posten zu verlieren. Können sie dann ihre Unterlagen zerstören oder müssen diese ihrem Nachfolger übergeben werden? Können sie selbst entscheiden, was sie zerstören dürfen? Wohl kaum, wenn es sich nicht um ihr Eigentum handelt.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... campaign=/
Zu den Möglichkeiten einer Wiederherstellung der Daten:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 6774.html
Sollte die Löschung/Zerstörung der Festplatte widerrechtlich erfolgt sein, muß man mE die Kosten für die Wiederherstellung der Daten an Mappus weiterbelasten.
Zuletzt geändert von Caviteño am Samstag 25. August 2012, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
"Wiederherstellung" durch Suche der Daten auf anderen Rechnern…Caviteño hat geschrieben:Zu den Möglichkeiten einer Wiederherstellung der Daten:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 6774.html
Das ist wohl alles andere als eine "Wiederherstellung".
Oft reicht einfach schon Shred, um Daten zuverlässig zu löschen.
Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Ok, "Wiederauffinden" - einverstanden?Juergen hat geschrieben:
"Wiederherstellung" durch Suche der Daten auf anderen Rechnern…
Das ist wohl alles andere als eine "Wiederherstellung".
Wichtig ist doch nur, daß die Daten - wo auch immer - wieder sichtbar gemacht und ausgewertet werden (können).
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
In einem TV Bericht heiß es, daß die meisten Daten sowieso nicht auf dem Rechner gespeichert sind, sondern auf dem Server (was in größeren Netzwerken auch normal ist.)
Im Moment weiß keiner, was auf der Festplatte war. Vielleicht waren dort auch nur private Daten drauf. Falls das so war, ist ein Löschen vollkommen in Ordnung.
Im Moment weiß keiner, was auf der Festplatte war. Vielleicht waren dort auch nur private Daten drauf. Falls das so war, ist ein Löschen vollkommen in Ordnung.
Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Kölner Zoodirektor erschießt Raubkatze: Tiger entwischt durch Schleuse und tötet seine Pflegerin - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/raubk ... 6469.html
Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Kirchenjahr hat geschrieben:http://www.spiegel.de/schulspiegel/lebe ... 51959.html
Eine Handvoll aus dem Ameisenhaufen oder ein kleines Wespennest hätten das Mädel bestimmt mehr erfreut, da zur Vorbereitung auf spätere Sadomasospielchen sehr hilfreich.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Könnte der Titel eines Krimis sein: "Tot im Kloster"

Hat der vielleicht heimlich am Fenster geraucht?http://www.welt.de/newsticker/news3/art ... rleve.html
Mann stirbt nach Fenstersturz im Kloster Gerleve
Polizei geht von einem Unfall aus…
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Raphaela
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Mich erinnert das Ganze an ein biblisches Ereignis, da gab es auch schon einen Fenstersturz mit einem Toten: Apg 20, 9Juergen hat geschrieben:Könnte der Titel eines Krimis sein: "Tot im Kloster"
Hat der vielleicht heimlich am Fenster geraucht?http://www.welt.de/newsticker/news3/art ... rleve.html
Mann stirbt nach Fenstersturz im Kloster Gerleve
Polizei geht von einem Unfall aus…
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!
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civilisation
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Da müßte eigentlich die hier in die Ermittlungen einbezogen werden:Juergen hat geschrieben:Könnte der Titel eines Krimis sein: "Tot im Kloster"
Hat der vielleicht heimlich am Fenster geraucht?http://www.welt.de/newsticker/news3/art ... rleve.html
Mann stirbt nach Fenstersturz im Kloster Gerleve
Polizei geht von einem Unfall aus…

Schade eigentlich, daß sie keine Ermittlungen mehr durchführen kann.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
oder der


Gruß Jürgen
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- cantus planus
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Wer, wenn nicht ER?

(Sean Connery wird heute übrigens 82 Jahre jung.)

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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Ercantus planus hat geschrieben:Wer, wenn nicht ER?

Gruß Jürgen
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Raphaela
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Vielleicht auch die Nonne und der Kommissar?
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Wenn die alle anreisen, wird es eine neue Version von:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eine_Leiche_zum_Dessert
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Gruß Jürgen
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civilisation
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Den Hauptermittler haben wir jedoch vergessen:


Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Die Frage nach der Sicherungskopie auf dem Server hatte ich mir auch schon gestellt. Aber vielleicht hatte er ja einen dienstlichen Laptop, der immer synchronisiert wurde.Juergen hat geschrieben:In einem TV Bericht heiß es, daß die meisten Daten sowieso nicht auf dem Rechner gespeichert sind, sondern auf dem Server (was in größeren Netzwerken auch normal ist.)
Im Moment weiß keiner, was auf der Festplatte war. Vielleicht waren dort auch nur private Daten drauf. Falls das so war, ist ein Löschen vollkommen in Ordnung.
Bei "privaten" Dateien stellt sich, abgesehen von der Frage, was "privat" ist, mE die Frage, ob es überhaupt erlaubt ist, solche Dateien dort zu speichern. Häufig - insbesondere in der öffentlichen Verwaltung - besteht ein striktes Verbot, dort private Daten abzuspeichern. Ob für den MP eine Ausnahme gilt oder ob Mappus sich diese Ausnahme als oberster Dienstherr selbstherrlich zugebilligt hat, wäre noch zu prüfen.
Vermutlich würde sich auch niemand über die Datenlöschung aufregen, wenn seine Handlungen in anderen Fällen nicht ein "Geschmäckle" hätten.....
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Vermutlich würde sich auch niemand aufregen, wenn Aufregen nicht Volkssport wäre. 
Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
So siehst Du das.....
Ohne "Aufregung als Volkssport" hieße der Verteidigungsminister noch "zu Guttenberg" und der Bundespräsident "Wulff". Das mag man begrüßen oder bedauern, allerdings zeigen beide Fälle, daß nur mit "Aufregung als Volkssport" durchgesetzt werden kann, daß auch für führende Politiker die allgemeinen Grundsätze gelten. Dabei wird noch nicht einmal davon ausgegangen, daß aufgrund ihrer Stellung und der damit eigentlich verbundenen Vorbildfunktion eigentlich höhere Anforderungen gelten sollten.
Und wenn Du die Stellungnahme der Anwälte von Herrn Mappus liest, sollten eigentlich die Alarmglocken klingeln, denn ein in sich schlüssiger Sachvortrag sieht anders aus:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 94919.html
Aber hallo - Herr Mappus benutzt seinen Dienstcomputer(!) zur Speicherung von CDU- und privaten Dateien und fast ("vor allem") für nichts anderes....
Und wo sind die dienstlichen Dateien gespeichert worden?
Oder hat er den ganzen Tag am Computer "Solitär" gespielt?
Wir reden hier doch nicht über seinen privaten Computer, sondern über seinen Computer, der ihm für seine Aufgaben als MP des Landes B.-W. zur Verfügung gestellt wurde. Sollte die Ministerialverwaltung in B.-W. noch nicht im e-Zeitalter angekommen sein und weiterhin nur Vermerke uä in Schriftform vorlegen.
Aber sorry, ich hatte vergessen - nur nicht aufregen....
Ohne "Aufregung als Volkssport" hieße der Verteidigungsminister noch "zu Guttenberg" und der Bundespräsident "Wulff". Das mag man begrüßen oder bedauern, allerdings zeigen beide Fälle, daß nur mit "Aufregung als Volkssport" durchgesetzt werden kann, daß auch für führende Politiker die allgemeinen Grundsätze gelten. Dabei wird noch nicht einmal davon ausgegangen, daß aufgrund ihrer Stellung und der damit eigentlich verbundenen Vorbildfunktion eigentlich höhere Anforderungen gelten sollten.
Und wenn Du die Stellungnahme der Anwälte von Herrn Mappus liest, sollten eigentlich die Alarmglocken klingeln, denn ein in sich schlüssiger Sachvortrag sieht anders aus:
(Hervorhebung von mir)„Auf Wunsch von MP a. D. Mappus wurde ihm die Festplatte seines Arbeitsplatz-PC zur Verfügung gestellt.“
(...)
Die Festplatte sei „im Auftrag unseres Mandanten“ ausgebaut und vernichtet worden, und zwar „unter Beteiligung der EDV-Abteilung des Staatsministeriums sowie eines Mitarbeiters“. Sie habe sich „zu keinem Zeitpunkt“ im Besitz von Mappus befunden. Der Vorteil der Vernichtung gegenüber einer normalen Löschung, bei der die Daten nur durch neue überschrieben werden: die Dateien lassen sich, sofern sie nicht auch anderswo gespeichert sind, garantiert nicht wieder herstellen. Auf die Frage nach schutzwürdigen Inhalten nannten die Anwälte „vor allem zahlreiche CDU-Dateien, private Dateien unseres Mandanten sowie Dritter“.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 94919.html
Aber hallo - Herr Mappus benutzt seinen Dienstcomputer(!) zur Speicherung von CDU- und privaten Dateien und fast ("vor allem") für nichts anderes....
Und wo sind die dienstlichen Dateien gespeichert worden?
Wir reden hier doch nicht über seinen privaten Computer, sondern über seinen Computer, der ihm für seine Aufgaben als MP des Landes B.-W. zur Verfügung gestellt wurde. Sollte die Ministerialverwaltung in B.-W. noch nicht im e-Zeitalter angekommen sein und weiterhin nur Vermerke uä in Schriftform vorlegen.
Aber sorry, ich hatte vergessen - nur nicht aufregen....
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Ich halte es eher für normal, daß auf den einzelnen Arbeitsplatzrechnern KEIN Daten liegen, weil dann jeder Anweder gezwungen wäre, selbst für eine Datensicherung zu sorgen. Es ist viel sinnvoller, wenn betriebliche Daten auf dem zentralen Server liegen.Caviteño hat geschrieben:Aber hallo - Herr Mappus benutzt seinen Dienstcomputer(!) zur Speicherung von CDU- und privaten Dateien und fast ("vor allem") für nichts anderes....![]()
Und wo sind die dienstlichen Dateien gespeichert worden?![]()
Ich habe mal in einem Betrieb gearbeitet, in dem viele Arbeitsplatzrechner gar keine Festplatte hatten und selbst das Booten über das Netzwerk lief. (Damals war allerdings das Betriebssystem noch kleiner, so daß das gut ging.) Lediglich ausgewählte Rechner, auf denen bestimmte Arbeiten stattfanden hatten Festplatten.
Es wäre also gar nicht verwunderlich, wenn auf der Platte tatsächlich keine Dienstdaten drauf waren.
Vielleicht hat er das private E-Mails oder private Dokumente abgespeichert. – Inwieweit eine derartige private Nutzung mit dem Arbeitsrecht vereinbar ist, ist eine andere Frage, die nichts mit der Festplatte zu tun hat.
Gruß Jürgen
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Und welche Festplatte soll er dann bekommen haben? Hatte er eine eigene Festplatte auf dem Server, auf der sich nur seine eigenen Dateien befanden? Das ist doch genauso unwahrscheinlich wie die Annahme, daß er die gesamte Festplatte (also mit allen Daten) erhalten hat.
Es wird sich um die Festplatte eines Laptops handeln, denn als MP mußte Mappus jederzeit und überall (im Lande, im Parlament, in Berlin) Zugriff auf seine Daten und seinen e-mail-account haben. Es ist unvorstellbar, daß ein MP ohne diese technische Unterstützung ist.
Bei uns wurden die Laptops des Außendienstes immer mit dem Zentralrechner synchronisiert. Das war zur Datensicherung sowie zur Installation neuer Programme notwendig und wurde mindestens einmal im Monat verlangt.....
Es wird sich um die Festplatte eines Laptops handeln, denn als MP mußte Mappus jederzeit und überall (im Lande, im Parlament, in Berlin) Zugriff auf seine Daten und seinen e-mail-account haben. Es ist unvorstellbar, daß ein MP ohne diese technische Unterstützung ist.
Bei uns wurden die Laptops des Außendienstes immer mit dem Zentralrechner synchronisiert. Das war zur Datensicherung sowie zur Installation neuer Programme notwendig und wurde mindestens einmal im Monat verlangt.....
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten III
Unilever, der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt, geht davon aus, daß sich die Armut in Europa ausbreiten wird und richtet sein Angebot entsprechend aus:
Daß die angestrebten Kleinpackungen im Endeffekt teurer für den Verbraucher sind als eine Großpackung spielt für ihn keine Rolle. Er muß nur den Bruchteil des Betrages für eine Großpackung zahlen; das ist es, was für ihn im Augenblick zählt.
Erschreckend auch, daß es sich nach Ansicht des intern. Konzerns nicht um eine kurze Zeit oder eine Übergangsphase handelt, sondern wohl um einen Dauerzustand.
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-di ... 8174.html"Die Armut kehrt nach Europa zurück", sagte Europa-Chef Jan Zijderveld der FTD. "Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte seines Budgets verkaufen."
(...)
Das Beispiel zeigt, wie die Rezession in vielen Ländern Europas Konzerne zum radikalen Umdenken zwingt. Offensichtlich sieht Unilever die Wirtschaftskrise nicht als kurzfristige Phase.
Daß die angestrebten Kleinpackungen im Endeffekt teurer für den Verbraucher sind als eine Großpackung spielt für ihn keine Rolle. Er muß nur den Bruchteil des Betrages für eine Großpackung zahlen; das ist es, was für ihn im Augenblick zählt.
Erschreckend auch, daß es sich nach Ansicht des intern. Konzerns nicht um eine kurze Zeit oder eine Übergangsphase handelt, sondern wohl um einen Dauerzustand.