Inflationsrate
-
sofaklecks
- Beiträge: 2776
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 16:29
Experten
Du hast völlig Recht, Christian.
Die Infaltion beschert dem Staat bei unveränderten Progressionssätzen ganz automatisch erhebliche Mehreinnahmen, weill immer mehr Leute in die höhreren Progressionsstufen "hineinwachsen".
sofaklecks
Die Infaltion beschert dem Staat bei unveränderten Progressionssätzen ganz automatisch erhebliche Mehreinnahmen, weill immer mehr Leute in die höhreren Progressionsstufen "hineinwachsen".
sofaklecks
Re: Experten
Eben und deswegen müssten eigentlich regelmässig die Steuertabellen korrigiert werden, von mir aus jährlich oder mindestens alle zwei Jahre.sofaklecks hat geschrieben:Du hast völlig Recht, Christian.
Die Infaltion beschert dem Staat bei unveränderten Progressionssätzen ganz automatisch erhebliche Mehreinnahmen, weill immer mehr Leute in die höhreren Progressionsstufen "hineinwachsen".
Eigentlich müssten auch Zinserträge, die unterhalb der Inflationsrate liegen, steuerfrei bleiben. Ok, wenn man mit dem auch noch anfinge, könnte man anderswo weitermachen.
Was die neuerliche Diätenerhöhung angeht, braucht man nicht viel zu sagen. Solange sich die Volksverdreher selber ihre Gehälter bestimmen können, werden sie immer kräftig zulangen und sich nicht mit den jetzt anstehenden minimalen Rentenerhöhungen begnügen, sie sind ja auch ganz arme Leute, die es nötig haben.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Die Diätenerhöhungen der sogenannten Volksvertreter entsprechen wohl in etwa der realen, wahren Inflationsrate.
Auf diese Weise "informiert" die Obrigkeit das entmündigte Wahlvolk korrekt.
Wie in allen totalitären Systemen muß man zwischen den Zeilen lesen, um sich der Wahrheit wenigstens einigermaßen anzunähern.
Auf diese Weise "informiert" die Obrigkeit das entmündigte Wahlvolk korrekt.
Wie in allen totalitären Systemen muß man zwischen den Zeilen lesen, um sich der Wahrheit wenigstens einigermaßen anzunähern.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Mein Spruch zu diesem Thema lautete schon immer: "Die einzigen, die mit Diäten fett werden können, sind die Politiker!" Auf einem Empfang ist mir kürzlich unser Herr Bundestagsabgeordeter über den Weg gelaufen, ach was: gerollt! Ich bin ja selber nicht gerade schmächtig, aber gegen den ein dürrer Hering!Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Diätenerhöhungen der sogenannten Volksvertreter ...
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Das entspricht auch ungefähr der geschätzten Erhöhung der Geldmenge.maliems hat geschrieben:Habe letzten Samstag einen Vortrag von einem Börsiner gehört.
Die reale Inflation Dollar/Euro Raum beträgt z Zt etwa 17%
Dem vermeintlich dummen Volk werden andere Zahlen vorgelogen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
"Achtung: Eine ernste Warnung!" 15.07.2008 | 21:35
"Achtung: Eine ernste Warnung!" 15.07.2008 | 21:35
"...Für uns ist aber wichtig, eine Warnung vor blindem Vertrauen in Papieredelmetallforderungen auszusprechen.
...
Alle Maßnahmen in den USA führen mittel- bis lang-fristig zu einem zerrütteten Geldwesen mit entsprechendem Rückenwind für Edelmetalle. Ob Hilfsmaßnahmen für Fannie Mai und Freddie Mac sowie das Paket für Hypothekenschuldner über 300 Mrd. US-Dollar, negative US-Leitzinsen etc., all dies soll eine Kreditklemme verhindern.
...
Die zunehmende Krise des US-Bankensystems sowie die enorme Derivatekonzentration (die größten 5 Banken im Derivatemarkt hielten Ende März 2008 immerhin 96,9% aller Derivate(!)) sollten Ihnen vor Augen führen, dass es sich bei all dem um ein gewaltiges Potemkinsches Dorf handelt. Wenn die Marktteilnehmer erkennen, dass die erworbernen Papiergoldansprüche nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen, werden unvorstellbare Preisanstiege bei Gold und Silber erfolgen. "
© Silberjunge.de
Quelle:
http://www.wallstreet-online.de/nachric ... 61511.html
"Papier" ist das Stichwort!
Auf "Papier" liegt das Augenmerk!
"Papier" ist das Geld nicht wert mit dem die Aktie vergoldet wird!
"...Für uns ist aber wichtig, eine Warnung vor blindem Vertrauen in Papieredelmetallforderungen auszusprechen.
...
Alle Maßnahmen in den USA führen mittel- bis lang-fristig zu einem zerrütteten Geldwesen mit entsprechendem Rückenwind für Edelmetalle. Ob Hilfsmaßnahmen für Fannie Mai und Freddie Mac sowie das Paket für Hypothekenschuldner über 300 Mrd. US-Dollar, negative US-Leitzinsen etc., all dies soll eine Kreditklemme verhindern.
...
Die zunehmende Krise des US-Bankensystems sowie die enorme Derivatekonzentration (die größten 5 Banken im Derivatemarkt hielten Ende März 2008 immerhin 96,9% aller Derivate(!)) sollten Ihnen vor Augen führen, dass es sich bei all dem um ein gewaltiges Potemkinsches Dorf handelt. Wenn die Marktteilnehmer erkennen, dass die erworbernen Papiergoldansprüche nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen, werden unvorstellbare Preisanstiege bei Gold und Silber erfolgen. "
© Silberjunge.de
Quelle:
http://www.wallstreet-online.de/nachric ... 61511.html
"Papier" ist das Stichwort!
Auf "Papier" liegt das Augenmerk!
"Papier" ist das Geld nicht wert mit dem die Aktie vergoldet wird!
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Re: "Achtung: Eine ernste Warnung!" 15.07.2008 | 2
Das Eis wird immer dünner; wir werden uns warm anziehen müssen.Paul Heliosch hat geschrieben:"Achtung: Eine ernste Warnung!" 15.07.2008 | 21:35
"...Für uns ist aber wichtig, eine Warnung vor blindem Vertrauen in Papieredelmetallforderungen auszusprechen.
...
Alle Maßnahmen in den USA führen mittel- bis lang-fristig zu einem zerrütteten Geldwesen mit entsprechendem Rückenwind für Edelmetalle. Ob Hilfsmaßnahmen für Fannie Mai und Freddie Mac sowie das Paket für Hypothekenschuldner über 300 Mrd. US-Dollar, negative US-Leitzinsen etc., all dies soll eine Kreditklemme verhindern.
...
Die zunehmende Krise des US-Bankensystems sowie die enorme Derivatekonzentration (die größten 5 Banken im Derivatemarkt hielten Ende März 2008 immerhin 96,9% aller Derivate(!)) sollten Ihnen vor Augen führen, dass es sich bei all dem um ein gewaltiges Potemkinsches Dorf handelt. Wenn die Marktteilnehmer erkennen, dass die erworbernen Papiergoldansprüche nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen, werden unvorstellbare Preisanstiege bei Gold und Silber erfolgen. "
© Silberjunge.de
Quelle:
http://www.wallstreet-online.de/nachric ... 61511.html
"Papier" ist das Stichwort!
Auf "Papier" liegt das Augenmerk!
"Papier" ist das Geld nicht wert mit dem die Aktie vergoldet wird!
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Raphael
Der Ewald ist immer für eine Überraschung gut: Jetzt steht er plötzlich auf die von Maria Reinecke ins Spiel gebrachten "Zwischenräume"!Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Diätenerhöhungen der sogenannten Volksvertreter entsprechen wohl in etwa der realen, wahren Inflationsrate.
Auf diese Weise "informiert" die Obrigkeit das entmündigte Wahlvolk korrekt.
Wie in allen totalitären Systemen muß man zwischen den Zeilen lesen, um sich der Wahrheit wenigstens einigermaßen anzunähern.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Aber sachlich korrekt ist die Korrelation von Diätenerhöhung und annähernd wahrer Inflationserhöhung, gell?Raphael hat geschrieben:Der Ewald ist immer für eine Überraschung gut: Jetzt steht er plötzlich auf die von Maria Reinecke ins Spiel gebrachten "Zwischenräume"!Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Diätenerhöhungen der sogenannten Volksvertreter entsprechen wohl in etwa der realen, wahren Inflationsrate.
Auf diese Weise "informiert" die Obrigkeit das entmündigte Wahlvolk korrekt.
Wie in allen totalitären Systemen muß man zwischen den Zeilen lesen, um sich der Wahrheit wenigstens einigermaßen anzunähern.
Über "Meinungsfreiheit" und "Deomkratie braucht man sich nicht zu unterhalten, die haben wir ja in dieser freiesten Republik aller Zeiten:
Das Volk wird stets vor allen wichtigen, existentiellen Fragen, wie Währungsunionen, EU-Verträgen, Doppelpaß/Doppelspaß für ausländische Mitkonsumenten, Ausverkauf deutschen Volkvermögens an Heuschrecken, die mit bedruckten grünen Papierfetzen oder praktischerweise gleich elektronisch "bezahlen", Söldnereinsätzen im Interesse ausländischer Mächte, Rechtschreibreformen u.v.a.m., unterrichtet & gefragt.
Wir haben nämlich Demokratur pur; daher wird die Wahlbeteiligung immer besser, effektiver, gewissermaßen substantieller. Und dabei geht es immer weiter aufschwüngig-auf- und vorwärts. Das erinnert alles a bisserl an die Endphase der guten alten DDR; kein Wunder immerhin ist eine ehemalige FDJ-Sekretärin des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates zur Kanzlerdarstellerin reüssiert.
Und alle unsere Medien sind auch ganz ganz unabhängig-"frei" und richten sich überhaupt nicht nach Vorgaben & "Anregungen" der Nomenklatura, sondern berichten wahrhaftig & umfassend.
Mit dem "Zwischenzeilenlesen" lag ich ganz echt falsch; (ischwör bei meine Sippe).
Das tut mir echt leid und isch entschuldige misch ausdrücklich bei alle Politiker und bei die Leut von die Presse.
Ich nehme besonders jetzt, wo das System "sehr sehr reif" geworden ist alles immer wortwörtlich-gläubig-dankbar entgegen, was mich die Nomenklatura und diverse Zentralräte wissen lassen möchten.
Die großen Hansen, die uns so weise reagieren werden schon alles im Griff (
Schlaf, Kindchen schlaf............
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
( Ich stelle fest: Wir müssen den | Simplicissimus | wieder auferwecken
- die Domain simplicissimus.de wär' noch frei
- Ewald würde dadurch "unsterblich"...)
- die Domain simplicissimus.de wär' noch frei
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
„Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“Paul Heliosch hat geschrieben:( Ich stelle fest: Wir müssen den | Simplicissimus | wieder auferwecken
- die Domain simplicissimus.de wär' noch frei- Ewald würde dadurch "unsterblich"...)
Schreiben manche Karl I (dem Letzten, dem Seligen)
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
18. Juli 2008
4,9 Mrd Verlust in einem einzigen Quartal - Merrill Lynch geht ans Tafelsiber - ( | Silberpreis steigt unaufhaltsam | >>>>> | ...jetzt kaufen | -grins- )
„...Wenn wir gedacht haben, dass es nicht schlimmer kommen könnte, dann war dies vielleicht verfrüht“, sagte Les Satlow, Portfolio-Manager von Cabot Money Management. ...
Merrill Lynch schockt Anleger
Die drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch verbucht im zweiten Quartal einen deutlich größeren Verlust als erwartet. Jetzt muss das Institut ans Tafelsilber gehen. ..."
| Quelle: Focus Money vom 18.07.2008 |
4,9 Mrd Verlust in einem einzigen Quartal - Merrill Lynch geht ans Tafelsiber - ( | Silberpreis steigt unaufhaltsam | >>>>> | ...jetzt kaufen | -grins- )
„...Wenn wir gedacht haben, dass es nicht schlimmer kommen könnte, dann war dies vielleicht verfrüht“, sagte Les Satlow, Portfolio-Manager von Cabot Money Management. ...
Merrill Lynch schockt Anleger
Die drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch verbucht im zweiten Quartal einen deutlich größeren Verlust als erwartet. Jetzt muss das Institut ans Tafelsilber gehen. ..."
| Quelle: Focus Money vom 18.07.2008 |
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Das sind die einzig interessanten und relevanten Nachrichten; sie sind wichtiger, bedeutsamer als Haus- und Hofberichte von den Satrapen in Berlin.Paul Heliosch hat geschrieben:18. Juli 2008
4,9 Mrd Verlust in einem einzigen Quartal - Merrill Lynch geht ans Tafelsiber - ( | Silberpreis steigt unaufhaltsam | >>>>> | ...jetzt kaufen | -grins- )
„...Wenn wir gedacht haben, dass es nicht schlimmer kommen könnte, dann war dies vielleicht verfrüht“, sagte Les Satlow, Portfolio-Manager von Cabot Money Management. ...
Merrill Lynch schockt Anleger
Die drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch verbucht im zweiten Quartal einen deutlich größeren Verlust als erwartet. Jetzt muss das Institut ans Tafelsilber gehen. ..."
| Quelle: Focus Money vom 18.07.2008 |
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
23.07.2008
"...Zum Auftakt der vergangenen Woche gab Öl sechs Dollar nach – das stärkste Tagesminus seit 1991. Der Rückgang um 16 Dollar im Wochenverlauf war sogar der höchste Wochenverlust seit Beginn des Futurehandels...."
Quelle:
http://rohstoffe.wallstreet-online.de/n ... 69180.html
Akteller Ölpreis:
http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis
"...Zum Auftakt der vergangenen Woche gab Öl sechs Dollar nach – das stärkste Tagesminus seit 1991. Der Rückgang um 16 Dollar im Wochenverlauf war sogar der höchste Wochenverlust seit Beginn des Futurehandels...."
Quelle:
http://rohstoffe.wallstreet-online.de/n ... 69180.html
Akteller Ölpreis:
http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Die unaufhaltsame Abwärtsspirale:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,567935,00.html
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/07 ... licher_348
Wetterleuchten:
http://www.welt.de/berlin/arti2244078/B ... liebt.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,567935,00.html
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/07 ... licher_348
Wetterleuchten:
http://www.welt.de/berlin/arti2244078/B ... liebt.html
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Ich glaube, es kommt vor in den "Letzten Tagen der Menschheit" vom anderen Karl (Kraus). Ich meine mich nämlich an eine Szene zu erinnern, wo der preußische Befehlshaber vor einer entscheidenden Schlacht vor seine Truppe tritt und eine kurze, mitreissende, mit den Worten "Jungens! Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos ..." beginnende Motivationsansprache hält. Der österreichische Befehlshaber schaut ihm dabei erstaunt zu, denn sowas kannten die gar nicht (die österreichischen Offiziere waren bis dahin hauptsächlich saufenderweise im Casino aufgefallen), will aber hinter dem Verbündeten nicht zurückstehen, tritt ebenfalls vor seine Mannschaft und hebt an: "Burschen! Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst ..."Ewald Mrnka hat geschrieben: „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“
Schreiben manche Karl I (dem Letzten, dem Seligen)
Wer sagt, daß es im Ersten Weltkrieg nicht lustig war!
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Vielen Dank für den Hinweis.Peregrin hat geschrieben:Ich glaube, es kommt vor in den "Letzten Tagen der Menschheit" vom anderen Karl (Kraus). Ich meine mich nämlich an eine Szene zu erinnern, wo der preußische Befehlshaber vor einer entscheidenden Schlacht vor seine Truppe tritt und eine kurze, mitreissende, mit den Worten "Jungens! Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos ..." beginnende Motivationsansprache hält. Der österreichische Befehlshaber schaut ihm dabei erstaunt zu, denn sowas kannten die gar nicht (die österreichischen Offiziere waren bis dahin hauptsächlich saufenderweise im Casino aufgefallen), will aber hinter dem Verbündeten nicht zurückstehen, tritt ebenfalls vor seine Mannschaft und hebt an: "Burschen! Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst ..."Ewald Mrnka hat geschrieben: „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“
Schreiben manche Karl I (dem Letzten, dem Seligen)
Wer sagt, daß es im Ersten Weltkrieg nicht lustig war!
Sicher hat jeder Krieg sein Gelächter.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
Herr Grünspan war der erste, der damals über den € anlässlich seiner Einführung auch was "gesagt" hat - nämlich aus Sicht der USA ausschliesslich "bullshit". Das Gegenteil des damals "Gesagten" trat ein.
Man sollte immer im Hinterkopf behalten, für wen Herr Grünspan etwas "sagt" - mithin: wem es tatsächlich nützen soll, insbesondere vor dem Hintergrund der Location, von wo aus er ganz brandaktuell "beruflich" "wirkt".
Die "besagte" "Rezession" betrifft insbesondere die schon immer jedoch seit vielen Jahren leider zunehmend "rezessive" Sicht der Amerikaner, welche m.E. das target des oben vorge"spiegel"ten "Tacheles" sein sollten!
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Paul Heliosch hat geschrieben:Oh, "Alan Greenspan" hat etwas "gesagt"! DAS ist tatsächlich interessant, ...jedoch nicht nur für "Berufszyniker", ...warum? Lassen Sie mich ein wenig ausholen:
Herr Grünspan war der erste, der damals über den € anlässlich seiner Einführung auch was "gesagt" hat - nämlich aus Sicht der USA ausschliesslich "bullshit". Das Gegenteil des damals "Gesagten" trat ein.
Man sollte immer im Hinterkopf behalten, für wen Herr Grünspan etwas "sagt" - mithin: wem es tatsächlich nützen soll, insbesondere vor dem Hintergrund der Location, von wo aus er ganz brandaktuell "beruflich" "wirkt".
Die "besagte" "Rezession" betrifft insbesondere die schon immer jedoch seit vielen Jahren leider zunehmend "rezessive" Sicht der Amerikaner, welche m.E. das target des oben vorge"spiegel"ten "Tacheles" sein sollten!
Für den schlauen Herrn Grünspan und seinesgleichen war die Wahrheit schon immer nichts weiter als eine taktisch-strategische Variante.
Die Misere läßt sich sich immer weniger kaschieren, also spielt man sinnvollerweise die Karte mit der Wahrheit aus - und gleich wirken die überschätzten Trickbetrüger seriös & weise.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Paul Heliosch
- Beiträge: 1615
- Registriert: Samstag 15. Dezember 2007, 11:52
Stand: 28.08.2008
Dazu gibt es folgenden Kommentar, weiter unten im Text:[url=http://www.mmnews.de/index.php/20080828904/MM-News/Wirtschafts-Wunder-in-USA.html]| Hier |[/url] Mr. DAX auf MMnews.de am 28.8.08 hat geschrieben:...
Die echte US-Inflationsrate liegt laut der renommierten „Schattenstatistik“ – einer Organisation, die sich unabhängig von der Regierung akribisch mit den wahren US-Wirtschaftsdaten beschäftigt - bei etwa 13 % !!
Wenn man also ehrlich rechnet, sind die USA bereits tief in der Rezession. Aber leider wissen das mal wieder die Wenigsten. Selbst unter den sogenannten Finanzprofis werden diese nachweislich zur Unkenntlichkeit „verbogenen“ Daten als wahr und echt angesehen. Die Reaktion haben wir heute Nachmittag an den Börsen erlebt.
Es nutzt allerdings wenig, sich darüber zu ereifern. Man muss akzeptieren: Wenn die Mehrheit der Investoren die falschen Fakten glaubt und sich daran orientiert, macht es keinen Sinn sich dagegenzustellen. „Recht haben“ und „Geld verdienen“ sind nicht immer identisch. ...
[url=http://www.mmnews.de/index.php/20080828904/MM-News/Wirtschafts-Wunder-in-USA.html#comment-2284]| Hier |[/url] Kommentar Nr. #18 - Nutzer Krisenvorsorge.com hat geschrieben: 2008-08-2915:14:40 Was soll man sagen? Da wird alles gemacht, um den längst überfälligen Crash weiter hinaus zu zögern. In Summe wird das nichts bringen. Ludwig von Mises sagte: "Es gibt keinen Weg , den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll". ...
-
Raphael
Durch die Subprimekrise wird weder Vermögen noch Geld vernichtet, sondern lediglich Vermögen bzw. Geld verschoben. Verlierer der Subprimekrise sind die Inhaber der komplizierten Kreditderivate, die während der Subprimekrise nahezu wertlos geworden sind. Gewinner sind diejenigen, welche diese komplizierten Kreditderivate am internationalen Kapitalmarkt plaziert (sprich: verkauft) haben.maliems hat geschrieben:Die Subprimekrise ist bedeutet Vermögens- und damit auch Geldvernichtung in Milliarden- (vielleicht auch Billionen-?) -höhe.
Im Übrigen ist Geldvernichtung (und auch Geldschöpfung) eine völlig alltägliche Angelegenheit, die durch jeden Buchhalter ausgeübt wird.
- Ewald Mrnka
- Beiträge: 7001
- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Eben, das soll schon Rothschild gesagt haben: "Ihr Geld ist nicht verschwunden, es ist nur woanders".Raphael hat geschrieben:Durch die Subprimekrise wird weder Vermögen noch Geld vernichtet, sondern lediglich Vermögen bzw. Geld verschoben. Verlierer der Subprimekrise sind die Inhaber der komplizierten Kreditderivate, die während der Subprimekrise nahezu wertlos geworden sind. Gewinner sind diejenigen, welche diese komplizierten Kreditderivate am internationalen Kapitalmarkt plaziert (sprich: verkauft) haben.maliems hat geschrieben:Die Subprimekrise ist bedeutet Vermögens- und damit auch Geldvernichtung in Milliarden- (vielleicht auch Billionen-?) -höhe.
Im Übrigen ist Geldvernichtung (und auch Geldschöpfung) eine völlig alltägliche Angelegenheit, die durch jeden Buchhalter ausgeübt wird.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
-
Raphael
Es gibt Hedge-Fonds, die schon vor Jahren auf eine Immobilienkrise in den USA spekuliert haben. Diese haben gigantische Gewinne eingefahren, weil sie die richtige Richtung der wirtschaftlichen Entwicklung vorausgeahnt haben. Stellvertretend hierfür sei genannt: John Paulsonmaliems hat geschrieben:ein guter und richtiger gedanke. und trotzdem möchte ich fragen, wo dieses geld denn gelandet ist.
die kredite herausgegeben haben doch banken, die jetzt pleite sind. aber sie sind jetzt ja pleite also ist das geld doch weg.
ich bitte um aufklärung. danke.
Außerdem gibt es Banken, die nicht so sehr in den Strudel der Subprimekrise geraten sind. Bspw. Goldman Sachs oder auch die Deutsche Bank. Diese Banken sind zwar mit ihren Aktienkursen auch in die Knie gegangen, jedoch ohne wesentlichen Verlust an Reinvermögen. Die Aktienkursrückgänge sind Kollateralschäden der allgemeinen Vertrauenskrise.
Geschädigt durch die Subprimekrise sind im Wesentlichen die Aktionäre der Banken, weil deren Kurse zum Teil dramatisch eingebrochen sind.
Geschädigt ist weiterhin in Deutschland der deutsche Steuerzahler, weil er Milliardensummen zur Stützung der IKB aus dem Volksvermögen aufgebracht hat. Selbst eine so solvente Bank wie die KfW hat die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht.
In den USA wird wahrscheinlich auch noch der Steuerzahlen bluten müssen, weil die Regierung FreddieMac und FannieMae stützen wird.
Ist nicht von irgendwoher ein Spruch bekannt geworden, der da heisst:Raphael hat geschrieben:Geschädigt ist weiterhin in Deutschland der deutsche Steuerzahler, weil er Milliardensummen zur Stützung der IKB aus dem Volksvermögen aufgebracht hat. Selbst eine so solvente Bank wie die KfW hat die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht.
In den USA wird wahrscheinlich auch noch der Steuerzahlen bluten müssen, weil die Regierung FreddieMac und FannieMae stützen wird.
"Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!"
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27593/1.html
"Albrecht Müller schlug unlängst vor, über die Privathaftung von Politkern nachzudenken, um zukünftige fatalen finanzpolitische Manövern Einhalt zu gebieten, welche die Profiteuren nichts, aber die Steuerzahlern Unsummen kosten - und dadurch Banker geradezu ermuntern, unvertretbar riskante Geschäfte einzugehen."
@ Raphael
Wiewohl ich Dir bei einigen Aussagen Recht gebe, scheint mir die Aussage, daß kein Geld oder Vermögen vernichtet sei, nur formal richtig.
Wenn sich der Wert einer Sache rapide so verschlechtert, daß ich durch die Veräußerung nur einen Bruchteil der Investitionen reinbekomme, dann ist mein Vermögen schon erstmal vernichtet, weil der Erwerber der Sache ja keinen eins zu eins Gegenwert meiner Investitionen bekommt. Auch das gekaufte Haus ist ja direkt nach dem Kauf nicht mehr Wert. Es kann sich natürlich das Vermögen des Käufers durch Änderung der Marktlage derart erhöhen, daß es irgendwann das Niveau des Vermögens des Verkäufers vor dem Crash erreicht, dies ist aber ein gewisser zeitlicher Prozess.
Es schiene mir richtiger zu sagen, Vermögen wurde vernichtet, es wird sich aber wieder neu bilden, nur eben bei jemand anderem. Insofern ist Ewald und dem Baron recht zu geben.
Wiewohl ich Dir bei einigen Aussagen Recht gebe, scheint mir die Aussage, daß kein Geld oder Vermögen vernichtet sei, nur formal richtig.
Wenn sich der Wert einer Sache rapide so verschlechtert, daß ich durch die Veräußerung nur einen Bruchteil der Investitionen reinbekomme, dann ist mein Vermögen schon erstmal vernichtet, weil der Erwerber der Sache ja keinen eins zu eins Gegenwert meiner Investitionen bekommt. Auch das gekaufte Haus ist ja direkt nach dem Kauf nicht mehr Wert. Es kann sich natürlich das Vermögen des Käufers durch Änderung der Marktlage derart erhöhen, daß es irgendwann das Niveau des Vermögens des Verkäufers vor dem Crash erreicht, dies ist aber ein gewisser zeitlicher Prozess.
Es schiene mir richtiger zu sagen, Vermögen wurde vernichtet, es wird sich aber wieder neu bilden, nur eben bei jemand anderem. Insofern ist Ewald und dem Baron recht zu geben.
-
Raphael
Das ist ein Streit um Kaisers Bart!ar26 hat geschrieben:Wenn sich der Wert einer Sache rapide so verschlechtert, daß ich durch die Veräußerung nur einen Bruchteil der Investitionen reinbekomme, dann ist mein Vermögen schon erstmal vernichtet, weil der Erwerber der Sache ja keinen eins zu eins Gegenwert meiner Investitionen bekommt.
.....................
Es schiene mir richtiger zu sagen, Vermögen wurde vernichtet, es wird sich aber wieder neu bilden, nur eben bei jemand anderem. Insofern ist Ewald und dem Baron recht zu geben.
Man kann natürlich den Schwund des Vermögens bei einem Wirtschaftssubjekt als Vernichtung titulieren. Dies wäre jedoch nur eine eingeschränkte Sicht auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge. In der Finanzwirtschaft - und nur die Finanzwirtschaft ist Gegenstand der Subprimekrise - ist der Verlust an Vermögen bei Einem der Zuwachs an Vermögen beim Anderen!
Insgesamt betrachtet wird also das Vermögen nur von dem einen Wirtschaftssubjekt zu dem anderen Wirtschaftssubjekt verschoben. Eine "Vernichtung von Vermögen" bei gleichzeitiger "Neubildung von Vermögen" ist meines Erachtens keine Vernichtung.
Genau an der Gleichzeitigkeit fehlt es aber bei der Sub-Prime-Krise. Die Hütten, die für die Hälfte oder das Drittel versteigert werden, sind danach auch nicht plötzlich automatisch wieder auf dem Wertniveau vor dem Crash. Eine entsprechende Marktberuhigung kann hier Jahre dauern.
Ein anderes Fallbeispiel ist mir noch aus meiner Tätigkeit beim Insolvenzverwalter bekannt. Da haben Leute Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre in ihre Häuser ein Haufen Geld gesteckt, in der Erwartung und im Vertrauen auf eine einigermaßen stabile wirtschaftliche Entwicklung. Irgendwann sind die Leute dann aber doch pleite gegangen. Wenn jetzt seitens des Verwalters oder aber i.d.R. seitens der Bank das Haus versteigert wird, fällt auf, daß mit dem Erlös kaum die Investitionen aus den Neunzigern rausgeholt wird. Da es sich teilweise um Gegenden in Brandenburg handelte, deren ökonomische und damit demographische Perspektive eher mies ist, ist davon auszugehen, daß in den nächsten 20 Jahren hier das Wertniveau aus den Neunzigern nicht mehr erreicht wird. Einen Vermögenszuwachs sehe ich da bei keinem der Beteiligten.
Ein anderes Fallbeispiel ist mir noch aus meiner Tätigkeit beim Insolvenzverwalter bekannt. Da haben Leute Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre in ihre Häuser ein Haufen Geld gesteckt, in der Erwartung und im Vertrauen auf eine einigermaßen stabile wirtschaftliche Entwicklung. Irgendwann sind die Leute dann aber doch pleite gegangen. Wenn jetzt seitens des Verwalters oder aber i.d.R. seitens der Bank das Haus versteigert wird, fällt auf, daß mit dem Erlös kaum die Investitionen aus den Neunzigern rausgeholt wird. Da es sich teilweise um Gegenden in Brandenburg handelte, deren ökonomische und damit demographische Perspektive eher mies ist, ist davon auszugehen, daß in den nächsten 20 Jahren hier das Wertniveau aus den Neunzigern nicht mehr erreicht wird. Einen Vermögenszuwachs sehe ich da bei keinem der Beteiligten.