Dalai Lama

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Edi
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Beitrag von Edi »

@koenigstochter

Wie es kam, dass Menschen in Sünde gefallen sind und was vorher war, das kann man nur postulieren. Z.B. deutet die Bibel auch einen Fall der Geister an, aber auch dabei bleiben immer unerklärliche Dinge bestehen.

Fakt ist jedenfalls, dass der Mensch sehr anfällig ist für Sündhaftes. Deine Theorie, sündhafte Gedanken abzulehnen würde diese stärken, ist Gott sei Dank nicht richtig, weil sie letztlich durch Gottes Gnade überwunden werden sollen und werden. Beim Verdrängen hast du aber recht, weil Verdrängen nur etwas Vorläufiges sein kann. Es ist zwar nicht völlig abzulehnen, aber am Ende ist das Überwinden das Ziel.
Wenn Gott im jedem Menschen voll und ganz gegenwärtig wäre, sähe die Welt ganz anders aus. Gottes volle Gegenwart in einem Menschen macht ihn Gott = Christus sehr ähnlich. Du wirst aber nicht leugnen können, dass das nur bei sehr wenigen Menschen der Fall ist bzw. war.

P. Pios Heiligkeit hat sich nicht im Leiden, also seinen Wundmalen manifestiert, sondern in seiner grossen Gottes- und Nächstenliebe. Es gab nämlich auch genug Heilige, die keine Wundmale hatten. Zudem war er ein äusserst zufriedener und sehr fröhlicher Mensch. Bei seiner Beurteilung bleibst du also ebenso, wie sonst oft auch, an der Oberfäche.

Dein Gefühl täuscht dich des öfteren: Jemand, der viel leidet ist nicht grundsätzlich heiliger als andere, die nicht oder wenig leiden. Im Gegenteil kann es sehr unheilige, leidende Menschen geben. Die Dinge liegen also auch hier nicht so offen da, wie manche denken, man muss schon tiefer sehen, was aber nur durch den hlg. Geist geschehen kann.

Du beurteilst alles grossteils aus deiner Gefühlswelt heraus und verwechselst diese Gefühlswelten mit dem Segen und der Gnade, die aus Gottes Herzen fliesst. Ohne Christus wird man nicht auf eine höhere geistliche Stufe gehoben, im Gegenteil. Einbilden kann man sich natürlich viel, solange bis dann einmal die Prüfungen kommen, die den wahren Zustand des Menschen aufdecken und diese kommen im Leben eines Tages gewiss.

Ja, man muss ich nur selbst erkennen, nur anders, als du es meinst. Was erkennt man dann mittels des heiligen Geistes? Nur eines, nämlich dass man ohne Gottes Gnade zu jeder Sünde fähig ist und immer noch genug sündige Gedanken in sich trägt, die oft auch zur Tat werden. Manche kommen nur nicht in jede Versuchung, sodass sie auch vor manchem bewahrt bleiben, aber die Wurzel der Sünde ist in jedem Menschen vorhanden.

Mit wem es nicht soweit kommt, dass er wie der Zöllner ausrufen kann: Herr sei mir Sünder gnädig, der ist noch himmelweit von der Gotterkenntnis entfernt und wird nur eingebildet, wie man es bei vielen, z.B. Esoterikern und Anthroposophen sehen kann. Es gehören auch die Gnostiker dazu, falls ich mich hier nicht irre. Aber darüber könnten andere hier sicher mehr sagen.
Zuletzt geändert von Edi am Freitag 3. August 2007, 00:22, insgesamt 1-mal geändert.
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ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc »

Leute, das habe ich gewußt. Endlos-Diskussionen über ein Thema, welches eigentlich nur unfruchtbar sein kann, dann vor allem, wenn man annimmt, an der grundsätzlichen Einstellung und dem verbildeten Wissen der koenigstochter etwas positves herauslesen zu können, bzw. deren Fehlinterpretationen und Falsch-Beurteilungen in der unbegründeten Hoffnung auf Einsicht kommentiert.
Halten wir koenigstochter zugute, dass sie sich hat verführen lassen und bislang noch nicht den Weg bzw. die Bereitschaft gefunden hat, anderen Sinnes zu werden. Das Schlimme ist nämlich, dass man in einer derartigen Situation nicht irgendwelchen vernünftigen Argumentationen zugänglich wird, sondern, man versteift sich zusehends auf seine eigene Meinung und wird mit der Zeit unbelehrbar.
Man muß auch mal etwas stehen lassen können, um ein unsinniges Thema zu beenden.

Gruß, ad_hoc
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Edi
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Beitrag von Edi »

ad_hoc hat geschrieben:Man muß auch mal etwas stehen lassen können, um ein unsinniges Thema zu beenden.
Ad_hoc, berücksichtige aber bitte eines: Es lesen auch andere Leute hier mit und für manche Leser, die hier auch gar nicht mal angemeldet sind und trotzdem mitlesen, kann manches auch nicht schaden.

Man wird auch kaum erwarten können, dass jemand hier sofort zu christlichen Einsichten gelangt. erst recht nicht, wenn ihm wohl von Jugend an, vieles falsch beigebracht wurde oder er es nicht verstanden hat. Das braucht Zeit und das Leben tut oft auch etwas dazu und vielleicht auch Gebete für denjenigen. Das soll man auch nicht vergessen.
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ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc »

Edi .... natürlich hast Du Recht.

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koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@FioreGraz:
Also Dogmen und Buddhismus. Du bist justament auf dem Standpunkt "keine Dogmen".
Also ich beziehe mich ja nur auf die beiden Grundsatzwahrheiten, du jedoch behauptest selbst wenn man diese verwirft sei man Buddhist. Das ist schlichtweg gesagt hanebücherner Unsinn. Denn Hinterfragen, Zweifeln, Suchen was ist man dann? Ein Mensch, das sind normale menschliche Attribute und dann ist man ein Philosoph und kein Buddhist. Und jeder Mensch wäre deiner Definition nach Buddhist. Damit hast du persönlich dem Wort eine eigene Bedeutung gegeben, aber keine die Allgemein geteilt wird, geschweige denn von Buddhisten ala Dalei Lama. Denn zum Buddhismus gehören die 2 Grundwahrheiten, genauso wie zum Christentum min. das Glaubensbekenntnis und zu den buddhistischen Spezialausprägungen gehören dann noch weitere "Wahrheiten" sonst gehört man nicht dieser "Spezialausprägung" an, das selbe Spiel im Christentum. Oder geh in den nächsten Tempel und sag du seist Buddhistin lehnst aber die beiden Grundwahrheiten ab, man wird dich als des Wahnsinns fette Beute betrachten.
Ich glaube, wir reden da ein wenig aneinander vorbei bzw. scheint mir, Du verstehst unter dem Begriff Dogma etwas anderes als ich.

[I]DOGMA = Aussage, die den Anspruch der absoluten Gültigkeit, Wahrheit erhebt.[/I]
(Definition aus Mayers Lexikon)

Der Dalai Lama (als religiöser Führer) erhebt diesen Anspruch jedoch nicht. Sonst würde er nicht sagen, dass die Menschen besser bei ihrer angestammten Religion bleiben sollten.
Laut ihm ist der Buddhismus also nicht die einzige zum Heil führende Religion. Er ist eine unter vielen.
Die Inkulturation des Buddhismus ist in dem Fall eine Besonderheit, da er eben durch den Wahrheitsanspruch der "Selbsterlösung" und der möglichkeit der weiteren Ausübung der "Volksfrömmigkeit" diese eine Stufe niedrieger stellt und zu einer gesitigen Hilfskrücke degeneriert.
Die perfekte Wahrheit sie frisst alles um sich herum auf ohne das man es merkt.
Du hast also Bedenken, dass buddhistisches Gedankengut das Christentum unterwandern könnte?
Was ist unchristlich an Mitgefühl? Was ist unchristlich an Meditation?
Wovor hast du Angst?
Wenn also der Buddhismus von sich behauptet, man wäre Buddhist auch ohne an Lehren Buddhas zu glauben ist das eine Lüge. Den warum sollte dann jemand Buddhist werden?
Buddhas Belehrungen sollen bewusst hinterfragt und durch die eigenen Erfahrung überprüft werden. "Triffst Du Buddha töte ihn", lautet ein berühmtes Zitat, das dies ausdrückt.
Zitat:Riad liegt in keinem buddhistischen Land.


Also es ging ums Prinzip, du hast dich wegen Lhasa augeregt also wählte ich als Beispiel irgendeine Stadt noch dazu kein Buddhistische. Es geht rein um das Faktum, das wenn der Papst in einem Nichtchristilichen GEbiet eine Riesenveranstaltung macht um eine Kirche einzuweihen ist das aggresive Mission durch Demonstration. Der DL verbietet sich das zwar für Tibet hat aber keine Probleme im Westen so zu missionieren. Ihm würde wohl das Lächeln im Hals stecken bleiben wen Benedikt das gleiche wie er ein Tibet veranstaltet.
Du hast geschrieben, das wäre so wie wenn der Papst alle christlichen Chinesen nach Lhasa riefe...
Das wäre ein ziemlich aggresiver Akt den Tibetern gegenüber.
Ich denke ausserdem nicht, dass der Papst in ein Land reisen würde, in dem er keine oder kaum Anhänger hat.
Also weder nach Riad noch nach Lhasa.
Da würde ihn wahrscheinlich auch keiner hin einladen.
Auch der Dalai Lama besucht Länder nur auf Einladung.
Aufgedrängt hat er sich meines Wissens noch nirgends.
Das Wohlfühlen ist nicht das Ziel, das ist ein "nebenefeckt", schon gar nicht im Buddhismus, es geht um Erkenntnis und diese kann äuserst unbequem für einen sein.
Ginge es nur um das Wohlfühlen gibts bessere Mittel und Wege, außerdem verelitet das das man sich seine Regeln nur mehr selbst macht das führt im Endefeckt ins gesellschaftliche Chaos.
Das der Weg zur Erkenntnis nicht immer lustig sein muss, stimmt schon.
Aber das Ziel dieses Weges ist das Freisein von Leiden, was für mich gleichbedeutend mit Wohlfühlen ist.
Wenn sich alle wohlfühlten, wäre nicht gesellschaftliches Chaos zu befürchten, sondern Frieden.

Zitat:Buddha war jenseits aller Dogmen. Seine grundlegende Unterweisung war, dass wir uns an keines unserer gedanklichen Erzeugnisse klammern sollen. Wirklich an keines, nicht einmal an den Buddhismus, nicht an das Zen, nicht einmal an das Nirvana. Sobald man einen Begriff schafft, selbst wenn man glaubt, dass es eine sehr tiefe, unbegrenzte Vorstellung ist, das Satori, das Nirvana, die Buddha-Natur, so handelt es sich doch um ein Gedankenerzeugnis. Und das ist ein Hindernis auf dem Weg der wahren Befreiung.


Mit dieser Behauptung steht weder Buddha alleine da noch wird er der einizge bleiben, diese Dinge haben die Vorsokratiker ebenfalls schon dargelegt, wir sind deshalb keine Vorsokratikerianer. Das wäre normales menschliches Verhalten, kein explizit Buddhistisches. Buddhist bin ich erst wenn ich Wahrheiten Buddhas anerkenne und sei es weil ich draufgekommen bin das sie stimmen, nur dann halte ich mich ans "Dogma".
Wie ist das mit anderen Religionen? Genauso.
Du verwechselst DOGMA mit Leitlinien, die durchaus keinen allgemeinen Wahrheitsanspruch haben.

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@R.K.:
Was nun die Tatsächlichkeit jener Dinge betrifft, so halte dich nicht mit dem Drumherum auf. Glaubst du, daß Jesus von Nazareth der Christus ist, in Wirklichkeit gestorben am Kreuz, hinabgestiegen in die Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel?
Nein, glaub ich nicht!
Warum sollte ich auch?

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

koenigstochter hat geschrieben:@R.K.:
Was nun die Tatsächlichkeit jener Dinge betrifft, so halte dich nicht mit dem Drumherum auf. Glaubst du, daß Jesus von Nazareth der Christus ist, in Wirklichkeit gestorben am Kreuz, hinabgestiegen in die Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel?
Nein, glaub ich nicht!
Warum sollte ich auch?

Also du störst dich vor allem an Dogmen, wenn ich das richtig verstanden habe?

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@Edi:

Ich denke, was wir beide gemeinsam haben, ist der Glaube an eine höhere Macht.
Du nennst sie Gott. Ich würde sie vielleicht eher "Grosser Geist" nennen.
Der Name ist aber nicht massgeblich.
Vielleicht meinen wir in vielen Dingen auch das Gleiche, benennen es aber nur anders.
Im Gegensatz zu dir brauche ich aber keinen Jesus Christus, der mich von meinen Sünden erlöst.
Ich brauche auch keine Heiligen, die Wundmale an Händen und Füssen entwickeln. Ich brauche keinen Papst, ich brauche keine Sakramente.
Ich habe auch keine Angst vor dem Teufel.
Kannst Du das einfach so hinnehmen?

Da fällt mir ein Spruch ein, den ich mal gelesen habe, und den ich sehr gut fand.

"God is too big to fit into one religion"

lg königstochter

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@ad-hoc:
Das Schlimme ist nämlich, dass man in einer derartigen Situation nicht irgendwelchen vernünftigen Argumentationen zugänglich wird, sondern, man versteift sich zusehends auf seine eigene Meinung und wird mit der Zeit unbelehrbar.
Da hast Du Dich selbst ganz gut beschrieben.

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@Esperanto:
Also du störst dich vor allem an Dogmen, wenn ich das richtig verstanden habe?
Ja, ich denke Du hast mich richtig verstanden.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Ich glaube, wir reden da ein wenig aneinander vorbei bzw. scheint mir, Du verstehst unter dem Begriff Dogma etwas anderes als ich.

DOGMA = Aussage, die den Anspruch der absoluten Gültigkeit, Wahrheit erhebt.
(Definition aus Mayers Lexikon)
Ja wenn ich dieser Religion oder der Gemeinschaft angehöre. Es gibt keine Zwangsverpflichtung die Dogmen der Christen zu glauben wenn ich sie nicht glaube bin ich kein Christ mehr. Und was ist da jetzt am Buddhismus anders? Wenn ich Budhist sein will glaube ich dessen Wahrheiten und ansonsten binich kein Buddhist mehr. Das ist nur die Sache der Formulierung.

Christentum: Dogma ist zu glauben. Wen nicht ist man kein Christ
Buddhismus: (Angeblich keine dogemen) Buddhas Grundwahrheiten dürfen hinterfragt werden. Werden sie abgelehnt ist man aber kein Buddhist mehr.

Das ist ein und der selbe Palawatsch nur die Einleitungsätze sind anders. Wobei das eigentlich klar ist während die Buddhisten ihre Wahrheiten absolut definieren also in Beziehung zu "Andersgläubigen", sehen die Christen Dogmen als realtiv definierend auf ihre Gemeinschaft hin. Würde man die Grundwahrheiten genauso relativ, definierend für den Busshismus nierderschreiben kommen Dogmen raus. Dieser kleine Trick führt dann zur deiner Behauptung des freien Buddhismus. Das Christentum bevorzugt halt eine offene Sprache und keine verwinkelte und legt auch ihre Glaubensgrundsätze für ihre Gemeinschaft dar.
Kein Christ sagt zu einem andersgläubigen du mußt bei Androhung von Zwangsmasnahmen dieses und jenes Glauben, jedoch innerhalb gilt es als Defintions und Regelgrundlage mit absoluten Wahrheitsanspruch. Das gleiche kommt aber innerhalb des Buddhismus ebenfalls den Grundwahrheiten zu. Den ansonsten dürfte ich ja den 8-fachen Pfad und Co. ablehnen und mich Buddhist schimpfen darf ich aber nicht.
Der Dalai Lama (als religiöser Führer) erhebt diesen Anspruch jedoch nicht. Sonst würde er nicht sagen, dass die Menschen besser bei ihrer angestammten Religion bleiben sollten.
Das kann er auch sagen weil wie gesagt der Buddhismus sich selbst als "öherwertig" sieht, eine weiterentwicklung des religösen Prinzips. Eine Art Aufklärung der Religion. Daher kann die Religion unter ihm auch als "Werkzeug" bestehen bleiben. Die Erlösung kommt nämlich nicht durch sie sondern durch einen selbst.
Laut ihm ist der Buddhismus also nicht die einzige zum Heil führende Religion. Er ist eine unter vielen.
Das ist eine Witerintepretation seiner Aussagen deinerseits. Die Buddhistischen Rituale (siehe Kalchakra) reden da ne andere Sprache. Er würde niemals sagen man könne auch als Christ sein Heil finden, er sagt nur man könne sein Heil finden wenn man Christ und Buddhist ist. Was aber klar ist da für den Buddhismus die Religonen minderwertig und austauschbar sind. Deswegen hört man von Buddhisten auch immer wieder die Ausagen wie Lebensphilosophie und Co. um nicht mit der Religion in Konkurrenz zu treten sondern sich über sie zu erheben.
Du hast also Bedenken, dass buddhistisches Gedankengut das Christentum unterwandern könnte?
Was ist unchristlich an Mitgefühl? Was ist unchristlich an Meditation?
Wovor hast du Angst?
Für deine Beispiele brauche ich keinen Buddhismus das sind Grundbestandteile des Christentums. Mitgefühl, Nächstenliebe, .... deshalb Buddhist werden? Und Meditation ist auch keine Buddhistische erfindung es gibt auch westliche MEditationsformen z.B. das Herz Jesugebet. Außerdem muß ich nicht Buddhist werden um eine östliche Praxis zu übernehmen, inkulturation kennt wie gesagt das Christentum sehr gut. Allerdings wartum sollte ich wie gesagt wir haben im Westen ebenfalls solche Formen warum zum Nachbarn wegen der Milch rennen wenn ich eine daheim habe.
Und Angst habe ich nicht davor, ich bin ein Gegner des Buddhismus, deswgen hat man doch keine Angst.
Und ich bin ein Genger weil diese Religion oder dieses Lebensprinzip für mich die Ausgeburt einer dämonischen Wesenheit ist. Der Buddhismus setzt sich über das Göttliche hinweg, es setzt den Menschen und das Prinzip der Selbsterlösung an seine Stelle, der Mensch nimmt den Platz Gottes ein. Das Prinzip eines Gottes ist für den Buddhismus nur die Ersatzerklärung diese Prinzips für die "Minderbemittelten".
Buddhas Belehrungen sollen bewusst hinterfragt und durch die eigenen Erfahrung überprüft werden. "Triffst Du Buddha töte ihn", lautet ein berühmtes Zitat, das dies ausdrückt.
Ich darf auch Dogemen hinterfragen aber ist man auch noch Buddhist wenn man die Grundwahrheiten Buddhas verwirft?
Du hast geschrieben, das wäre so wie wenn der Papst alle christlichen Chinesen nach Lhasa riefe...
Das wäre ein ziemlich aggresiver Akt den Tibetern gegenüber.
Ich denke ausserdem nicht, dass der Papst in ein Land reisen würde, in dem er keine oder kaum Anhänger hat.

Aha also aggresiver Akt, ja wenn beide das gleiche tun ist das nicht das selbe weil einer gleicher ist? Und was ist das mit Anhängern. Meinst du es gibt wesentlich mehr Buddhisten in Österreich oder relativ gesehen in Europa als In Tibet, China oder Asien? Und trotzdem ist er wegen einer Minderheit hierhergefahren.
Immerhin sind 4% der Chinesen Christen, Budhisten in Europa gibts nur ca. 0,25%. Also von der Anzahl her hat der Papst wohl eher das Recht in nach Lhasa oder Peking zu fahren als der DL nach Graz.
Da würde ihn wahrscheinlich auch keiner hin einladen.
Auch der Dalai Lama besucht Länder nur auf Einladung.
Aufgedrängt hat er sich meines Wissens noch nirgends.
Das hat aber nichts damit zu tun das hier so viele Buddhisten herumlaufen sonder damit das bei uns Freiheit herrscht. Oder glaubst du tibetanische Christen oder chinesische Christen könnten eine Einladung aussprechen? Weder der DL noch die chin. Regierung wünschen sowas.
Wenn sich alle wohlfühlten, wäre nicht gesellschaftliches Chaos zu befürchten, sondern Frieden.
Panem et circenses. Betäube das Volk und herrsche, die DL Herrscher haben das ja lange vorgezeigt (nicht nur die auch bei uns war es so).
Wenn sich alle wohlfühlen denken sie nicht mehr nach, denken sie nichtmehr nach ist der geistige stillstand da ... Wieder das Prinzip der Mensch ist Gott, der Mensch kann zu lebzeiten volkommenheit erlangen auf das keine Weiterentwicklung mehr nötig ist.
Du verwechselst DOGMA mit Leitlinien, die durchaus keinen allgemeinen Wahrheitsanspruch haben.
Wie gesagt das Christentum definiert für Christen, der Buddhismus ist arroganter er definiert für alle. Ich verwechsle nicht Dogmen mit LEitlinien siehe oben. Beantworte nur die Frage dir selbst ob du wenn du die Grundwahrheiten Buddhas ablehnst noch Buddhist bist.

LG
Fiore
Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
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sofaklecks
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Problem

Beitrag von sofaklecks »

Erlaubst du noch einen Satz, koenigstochter?

Ein Problem des christlichen Glaubens ist das Erwachsenwerden.

Das ist (pardon) wie mit dem Klapperstorch. Man hat es den Kindern so erklärt und ihnen dabei alle die Probleme, die mit dem Erwachsenwerden auf diesem Gebiet zusammenhängen, durch Verschweigen zu ersparen versucht. Das führt unweigerlich zu dem weit schwereren Problem, dass das Kind sich, wenn es die Wahrheit erfährt, getäuscht fühlt und glaubt, alles sei gelogen, was ihm je erzählt wurde.

Nicht wenige sehnen sich nach dem ach so unbefleckten Kinderglauben zurück, den du auch als den von der Mutter vermittelten geschildert hast, quasi nach dem lieben Jesulein.

Aber der christliche Glaube an Gott ist anspruchsvoller. Es ist eben nicht nur der Glaube an den grossen Geist, der alles erschaffen hat, um es dann im Stich zu lassen. Es ist der Glaube an den Gott, der einer von uns wurde. Und bei uns ist und bleibt.

Man kann Christus als grossen Propheten einordnen, wie es der Islam tut. Damit geht man dem Unbegreiflichen aus dem Weg, dass Gott Mensch geworden sein soll. Man kann alle Religionen als verschiedene Wege zu einem Ziel ansehen, wie das etwa Willigis Jäger sieht. Aber die Lehre von einem Gott, der einer von uns ist, das ist das Einzigartige dieses Glaubens.

Es ist gerade das Unglaubwürdige, das diesen Glauben so anziehend macht. Jedenfalls für mich.

Und man findet ihn nur schwer in den Universitäten und Bischofspalais. Aber bei den einfachen Menschen, die ihn bewusst leben. Die machen ihn so anziehend.

Du wirst sicher einem von ihnen begegnen. Die sind die Kirche. An denen kann man sich orientieren.

sofaklecks

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Edi
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Beitrag von Edi »

koenigstochter hat geschrieben:@Edi:

Ich denke, was wir beide gemeinsam haben, ist der Glaube an eine höhere Macht.
Du nennst sie Gott. Ich würde sie vielleicht eher "Grosser Geist" nennen.
Der Name ist aber nicht massgeblich.
Vielleicht meinen wir in vielen Dingen auch das Gleiche, benennen es aber nur anders.
Im Gegensatz zu dir brauche ich aber keinen Jesus Christus, der mich von meinen Sünden erlöst.
Ich brauche auch keine Heiligen, die Wundmale an Händen und Füssen entwickeln. Ich brauche keinen Papst, ich brauche keine Sakramente.
Ich habe auch keine Angst vor dem Teufel.
Kannst Du das einfach so hinnehmen?

Da fällt mir ein Spruch ein, den ich mal gelesen habe, und den ich sehr gut fand.

"God is too big to fit into one religion"

lg königstochter
Du bist sehr gut im Verdrehen, Unsterstllen und Falsch-Verstehen, das muss man dir wenigstens lassen. Scheint fpr dich auch eine Tugend zu sein, so kommt es mit jedenfalls vor.
Also: Niemand hat hier davon gesprochen, dass man unbedingt Heilige mit Wundmalen brauche, ich schrieb, dass es auch welche ohne gibt und die Kirche kehrt nicht, dass man diese unbedingt verehren müsse, man kann es, muss es aber nicht. Christen haben auch nicht zwangsläufig Angst vor dem Teufel. Dich muss ja jemand demassen indoktriniert haben. Den Papst braucht ein Christ auch nicht unbedingt, aber sein Amt hat doch einen Sinn. Ein Christ glaubt an Christus und nicht an den Papst, falls du das auch sagen wolltest.
Wer Christus nicht hat und braucht, der bleibt eben in seinen Sünden und wird eines Tages verdammt. Buddha oder Dalai wird ihm da nicht helfen können, weil diese Leute nur Menschen sind.

Deine Selbsterkenntnis ist äusserst mangelhalft und geht gegen Null. Andere haben in jungen Jahren schon erkannt, dass ihr Wille gut sein sein, sehr schnell an Grenzen stösst, die sie aus eigener Kraft nicht überschreiten können. Das ist eine Erkenntnis, die noch nicht einmal mit dem christlichen Glauben zu tun hat, sondern nur damit, dass man über das eigene Verhalten und die eigenen Gedanken nachsinnt und sich selber quasi wie von ausserhalb der eigenen Person betrachtet.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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der Irrtum findet immer freie Bahn,
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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

koenigstochter hat geschrieben:@Esperanto:
Also du störst dich vor allem an Dogmen, wenn ich das richtig verstanden habe?
Ja, ich denke Du hast mich richtig verstanden.

Und das liegt aber nicht etwa an deinem Ich, an deinem Willen, der sich gegen Bevormundung wehrt?

Susato
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god is to big to fit into one religion...

Beitrag von Susato »

Das klingt ja hip und erklärt auch alles.
"God is too big to fit into any religion."

Wenn das so wäre, wie grenzt man dann ein, zu welchen "religions" "god" dann passt?

Und jeder, der irgendwie zu irgendeiner religion gehört, der passt dann zu "god"? - Das ist ja praktisch.

Dann passt Gott zu jedem, der auch nur ansatzweise seine Existenz in Erwägung zieht... egal, ob er an einen Großen Kürbis, an den Benamuki oder den auferstandenen Sohn Gottes glaubt.

Warum Dir, koenigstochter, vierzehn Seiten Diskussion hier eingeräumt werden, das verstehe, wer will; ich nicht, es sei denn, es handelt sich um etwas persönliches.

LG Susato.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

(Dafür sind Diskussionsforen nun einmal da.)
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Maya
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Beitrag von Maya »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:(Dafür sind Diskussionsforen nun einmal da.)
Danke

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc »

koenigstochter hat geschrieben:
Da hast Du Dich selbst ganz gut beschrieben.
Das denkst aber nur Du. In Wirklichkeit erkennst Du ahnungsweise Dich selbst in dem, was ich beschrieben habe.
:D

Gruß, ad_hoc
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Maya
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die Schwierigkeiten bei der Selbsterlösung

Beitrag von Maya »

Buddha sagte (der Dalai Lama sei ja angeblich auch ein Buddha), nachdem ihn sein Schüler bat, er solle doch seine "Erfahrungen" lehren, dass der Weg, den er gegangen sei für andere keine Option sei, daraufhin bat der Schüler ein zweites Mal, Buddha antwortete, dass es absolut sinnlos wäre, würde er seine Erfahrungen "lehren", daraufhin bat ihn der Schüler ein drittes Mal und Siddartha meinte, er werde "lehren", obgleich es unmöglich sei, dass ein Mensch jemals den von ihm beschrittenen "Weg zur Erleuchtung" bewältigen könne (nach Suzuki).

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Peregrin
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Re: die Schwierigkeiten bei der Selbsterlösung

Beitrag von Peregrin »

Maya hat geschrieben:(nach Suzuki).
Dessen Darstellungen des Buddhismus sind nicht ganz unumstritten.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

koenigstochter
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Registriert: Donnerstag 26. Juli 2007, 23:32

Beitrag von koenigstochter »

@FioreGraz:

Christentum: Dogma ist zu glauben. Wen nicht ist man kein Christ
Buddhismus: (Angeblich keine dogemen) Buddhas Grundwahrheiten dürfen hinterfragt werden. Werden sie abgelehnt ist man aber kein Buddhist mehr.
Stimmt nicht.
Frag doch mal einen Zen - Buddhisten!
Nochmals Spruch aus dem Zen: "Triffst Du Buddha unterwegs, dann töte ihn"
Auch der ist weiterhin Buddhist.
Das ist ein und der selbe Palawatsch nur die Einleitungsätze sind anders. Wobei das eigentlich klar ist während die Buddhisten ihre Wahrheiten absolut definieren also in Beziehung zu "Andersgläubigen", sehen die Christen Dogmen als realtiv definierend auf ihre Gemeinschaft hin.
Stimmt nicht. Im Buddhismus werden Wahrheiten nicht absolut definiert. Das widerspräche dem Buddhismus.
Würde man die Grundwahrheiten genauso relativ, definierend für den Busshismus nierderschreiben kommen Dogmen raus.
Würde man, dann schon.
Tut der Buddhismus aber nicht.

Zitat:Der Dalai Lama (als religiöser Führer) erhebt diesen Anspruch jedoch nicht. Sonst würde er nicht sagen, dass die Menschen besser bei ihrer angestammten Religion bleiben sollten.

Das kann er auch sagen weil wie gesagt der Buddhismus sich selbst als "öherwertig" sieht, eine weiterentwicklung des religösen Prinzips. Eine Art Aufklärung der Religion. Daher kann die Religion unter ihm auch als "Werkzeug" bestehen bleiben. Die Erlösung kommt nämlich nicht durch sie sondern durch einen selbst.
Das ist allein Deine Interpretation.
Der Dalai Lama hat nie gesagt, dass er seine Religion als höherwertig ansieht.
Das ist eine Witerintepretation seiner Aussagen deinerseits. Die Buddhistischen Rituale (siehe Kalchakra) reden da ne andere Sprache.
Kennst Du Dich mit dem Kalachakra - Tantra aus?
Das würde mich in höchstem Maße wundern.
Die meisten Buddhisten kennen sich damit nämlich auch nicht aus.
Ist für die meisten auch nicht weiter von Bedeutung.
Er würde niemals sagen man könne auch als Christ sein Heil finden, er sagt nur man könne sein Heil finden wenn man Christ und Buddhist ist.
Hat er das jemals gesagt?
Nein.
Was aber klar ist da für den Buddhismus die Religonen minderwertig und austauschbar sind.
Für den Buddhismus sind andere Religionen nicht minderwertig.
Deswegen hört man von Buddhisten auch immer wieder die Ausagen wie Lebensphilosophie und Co. um nicht mit der Religion in Konkurrenz zu treten sondern sich über sie zu erheben.
Deine Interpretation.
Nicht der Wahrheit entsprechend.
Für deine Beispiele brauche ich keinen Buddhismus das sind Grundbestandteile des Christentums. Mitgefühl, Nächstenliebe, .... deshalb Buddhist werden? Und Meditation ist auch keine Buddhistische erfindung es gibt auch westliche MEditationsformen z.B. das Herz Jesugebet. Außerdem muß ich nicht Buddhist werden um eine östliche Praxis zu übernehmen, inkulturation kennt wie gesagt das Christentum sehr gut. Allerdings wartum sollte ich wie gesagt wir haben im Westen ebenfalls solche Formen warum zum Nachbarn wegen der Milch rennen wenn ich eine daheim habe.
Du musst ja auch nicht zur Buddhistin werden.
Und Angst habe ich nicht davor, ich bin ein Gegner des Buddhismus, deswgen hat man doch keine Angst.
Und ich bin ein Genger weil diese Religion oder dieses Lebensprinzip für mich die Ausgeburt einer dämonischen Wesenheit ist. Der Buddhismus setzt sich über das Göttliche hinweg, es setzt den Menschen und das Prinzip der Selbsterlösung an seine Stelle, der Mensch nimmt den Platz Gottes ein. Das Prinzip eines Gottes ist für den Buddhismus nur die Ersatzerklärung diese Prinzips für die "Minderbemittelten".
Das zeigt doch nur, dass Du Deinen Glauben als etwas höherwertiges hinstellst im Gegensatz zu einem anderen. Du stellst die Buddhisten sogar als "minderbemittelt" dar, was eine ziemliche Abwertung bedeutet.
Das Du damit Recht hast, kannst Du nicht beweisen.
Damit beweist Du nur Deine Überheblichkeit.
Ich darf auch Dogemen hinterfragen aber ist man auch noch Buddhist wenn man die Grundwahrheiten Buddhas verwirft?
Ja.
Aha also aggresiver Akt, ja wenn beide das gleiche tun ist das nicht das selbe weil einer gleicher ist? Und was ist das mit Anhängern. Meinst du es gibt wesentlich mehr Buddhisten in Österreich oder relativ gesehen in Europa als In Tibet, China oder Asien? Und trotzdem ist er wegen einer Minderheit hierhergefahren.
Immerhin sind 4% der Chinesen Christen, Budhisten in Europa gibts nur ca. 0,25%.
Wenn der Papst amerikanische Christen in den Irak riefe um eine Kirche einzuweihen, wäre das ohne Zweifel ein aggressiver Akt.
Vergleichbar wäre die Situation mit den Chinesen in Tibet.
Die Tibeter empfinden die Chinesen nach wie vor als Besatzungsmacht.
Würde der Papst aber nich merken, weil er ja nicht komplett auf den Kopf gefallen ist.
Wenn Du von 0.25% Buddhisten in Deutschland sprichst, sind das wohl offiziell eingeschriebene Mitglieder der buddhistischen Religionsgemeinschaft.
Menschen, die der buddhistischen Philosophie etwas abgewinnen können und den Dalai Lama als Vorbild sehen, gibt es wesentlich mehr.
Der D.L. ist in Deutschland ja sogar beliebter als der Papst.
Auch bei Menschen, die nicht in Erwägung ziehen, Buddhisten zu werden. Die meisten davon sind sicherlich Christen.
Also von der Anzahl her hat der Papst wohl eher das Recht in nach Lhasa oder Peking zu fahren als der DL nach Graz.
Es hat ihn aber keiner dorthin eingeladen.
Das hat aber nichts damit zu tun das hier so viele Buddhisten herumlaufen sonder damit das bei uns Freiheit herrscht. Oder glaubst du tibetanische Christen oder chinesische Christen könnten eine Einladung aussprechen? Weder der DL noch die chin. Regierung wünschen sowas.
Der D.L. hat keine politische Entscheidungsgewalt in Tibet.
Tibet ist ein von den Chinesen besetztes Land.
Wenn hier jemand etwas verbieten kann, dann die chinesische Regierung und nicht der DL.
Der darf übrigens in sein Heimatland auch nicht einreisen wegen der Chinesen, obwohl die Merzahl der Einwohner dort buddhistisch sind.
Betäube das Volk und herrsche, die DL Herrscher haben das ja lange vorgezeigt (nicht nur die auch bei uns war es so).
Wenn sich alle wohlfühlen denken sie nicht mehr nach, denken sie nichtmehr nach ist der geistige stillstand da ... Wieder das Prinzip der Mensch ist Gott, der Mensch kann zu lebzeiten volkommenheit erlangen auf das keine Weiterentwicklung mehr nötig ist.
Was wäre dann das Paradies?
Geistiger Stillstand?

lg koenigstochter

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@sofaklecks:
Es ist gerade das Unglaubwürdige, das diesen Glauben so anziehend macht. Jedenfalls für mich.
Das kann ich ja auch irgendwie nachvollziehen. Alles unbekannte, mystische übt eine große Faszination auf Menschen aus.
Als "erwachsen" würde ich das jedoch nicht gerade bezeichnen.

Zum "grossen Geist".
Ich könnte und kann genausogut Gott dazu sagen, oder Allah oder Brahman.
Das sind einfach nur verschiedene Worte für ein- und dasselbe.

lg königstochter

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

Wer Christus nicht hat und braucht, der bleibt eben in seinen Sünden und wird eines Tages verdammt. Buddha oder Dalai wird ihm da nicht helfen können, weil diese Leute nur Menschen sind.
Hast Du Beweise dafür, dass es so ist?
Deine Selbsterkenntnis ist äusserst mangelhalft und geht gegen Null. Andere haben in jungen Jahren schon erkannt, dass ihr Wille gut sein sein, sehr schnell an Grenzen stösst, die sie aus eigener Kraft nicht überschreiten können. Das ist eine Erkenntnis, die noch nicht einmal mit dem christlichen Glauben zu tun hat, sondern nur damit, dass man über das eigene Verhalten und die eigenen Gedanken nachsinnt und sich selber quasi wie von ausserhalb der eigenen Person betrachtet.
Was verstehst Du unter "gutem Willen" ?

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@esperanto:
koenigstochter hat folgendes geschrieben:@Esperanto:


Zitat:Also du störst dich vor allem an Dogmen, wenn ich das richtig verstanden habe?


Ja, ich denke Du hast mich richtig verstanden.



Und das liegt aber nicht etwa an deinem Ich, an deinem Willen, der sich gegen Bevormundung wehrt?
Doch!

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@susato:
Das klingt ja hip und erklärt auch alles.
"God is too big to fit into any religion."
Also wenn Dir das zu "hip" ist , kann ich es ja auch übersetzen.
Gott ist zu groß, um in eine einzige Religion zu hineinzupassen.
Ich glaube, Du hast den Satz auf Englisch ohnehin nicht verstanden.
Es geht nicht um dazupassen, sondern hineinpassen.
Das heisst, Gott ist sooo groß, dass eine einzige Religion zu beengend für ihn wäre.

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@Maya:

Danke für Deinen Beitrag. :)

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Beitrag von FioreGraz »

@Königstochter
Ich darf auch Dogemen hinterfragen aber ist man auch noch Buddhist wenn man die Grundwahrheiten Buddhas verwirft?
Ja.
Wer ist dann kein Buddhist? Ich verwerfe Buddha als ganzes? Bin ich jetzt Buddhist? :mrgreen: Ist also jeder Mensch perse Buddhist? Du redest dich gerade um Kopf und Kragen. Wer ist Buddhist? Ab wann ist man Buddhist?

LG
Fiore
Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
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Beitrag von Nueva »

Ein xxxl-Gott???

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Beitrag von FioreGraz »

Der D.L. ist in Deutschland ja sogar beliebter als der Papst.
Auch bei Menschen, die nicht in Erwägung ziehen, Buddhisten zu werden. Die meisten davon sind sicherlich Christen.
Brad Pit, Spongebob etc. es giebt sicher einige leute die "beliebter" sind als der Papst. Es ist auch nicht seine Aufgabe den Leuten Honig ums Maul zum schmieren wie der DL. Wenn wahr ist was ich geren hören wollte frage ich nurmehr mein Spiegelbild.

LG
Fiore
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Beitrag von asderrix »

koenigstochter hat geschrieben:@susato:
Das klingt ja hip und erklärt auch alles.
"God is too big to fit into any religion."
Also wenn Dir das zu "hip" ist , kann ich es ja auch übersetzen.
Gott ist zu groß, um in eine einzige Religion zu hineinzupassen.
Ich glaube, Du hast den Satz auf Englisch ohnehin nicht verstanden.
Es geht nicht um dazupassen, sondern hineinpassen.
Das heisst, Gott ist sooo groß, dass eine einzige Religion zu beengend für ihn wäre.
Sorry, aber das ist einfach nur Falsch.

Gott ist so groß, dass er sich so erniedrigt hat und als Baby auf die Erde kam, das ist die Wahrheit.

Alles was diesen menschgewordenen Gott und sein Erlösungswerk ablehnt, hat nichts mit dem einzig wahren Gott zu tun.

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Esperanto
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Beitrag von Esperanto »

koenigstochter hat geschrieben:@esperanto:
koenigstochter hat folgendes geschrieben:@Esperanto:


Zitat:Also du störst dich vor allem an Dogmen, wenn ich das richtig verstanden habe?


Ja, ich denke Du hast mich richtig verstanden.



Und das liegt aber nicht etwa an deinem Ich, an deinem Willen, der sich gegen Bevormundung wehrt?
Doch!

Ja aber ist denn der Buddhismus nicht ein Feind des eigenen Wollens?

koenigstochter
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Beitrag von koenigstochter »

@FioreGraz:
Zitat:Zitat:Ich darf auch Dogemen hinterfragen aber ist man auch noch Buddhist wenn man die Grundwahrheiten Buddhas verwirft?

Ja.

Wer ist dann kein Buddhist? Ich verwerfe Buddha als ganzes? Bin ich jetzt Buddhist? Ist also jeder Mensch perse Buddhist? Du redest dich gerade um Kopf und Kragen. Wer ist Buddhist? Ab wann ist man Buddhist?
Buddhist ist, wer sich dazu entschlossen hat, dazu zu werden.
Wenn ich im Vorhinein die Grundwahrheiten im Buddhismus (die wohl eher als Leitfaden für ein erfülltes Leben zu sehen sind) verwerfe, gibt es keinen Grund Buddhist zu werden.
Habe ich mich aber schon entschieden, Buddhist zu werden und ich finde nach eingehender Prüfung heraus, dass das eine oder andere nicht stimmt für mich (es sich also nicht mit meiner eigenen Erfahrung in Einklang bringen lässt), kann ich es durchaus verwerfen und bin deswegen nicht weniger Buddhist als vorher.
Z.B. kann man durch "Lügen" in bestimmten Situationen viel Leid verhindern.
Auch der Genuss von Alkohol (natürlich in Maßen) kann sich durchaus positiv auf mich und meine Mitmenschen auswirken.
Bei manchen Grundregeln würdest auch Du Dir mit dem widerlegen schwertun.
Ich bin also angehalten, die Regeln auf ihre Gültigkeit hin selbst nachzuprüfen.
Stellt sich etwas als nicht nachvollziehbar heraus, kann ich es getrost verwerfen.
Folglich - Kein Dogma!
Buddha als Ganzes wirst Du nicht so leicht verwerfen können, da er nachgewiesenermaßen existiert hat.
Die Existenz Jesu alleine ist ja auch noch kein Dogma.
Brad Pit, Spongebob etc. es giebt sicher einige leute die "beliebter" sind als der Papst. Es ist auch nicht seine Aufgabe den Leuten Honig ums Maul zum schmieren wie der DL. Wenn wahr ist was ich geren hören wollte frage ich nurmehr mein Spiegelbild.
Wenn ein Mensch seine Popularität dazu einsetzt, Frieden und Mitgefühl zu predigen ist das doch gutzuheissen.
Es ist mir egal, ob dieser Mensch Dalai Lama oder Nelson Mandela oder Mutter Theresa oder sonstwie heisst.
Die Botschaft hat einen positiven Effekt auf die Zuhörer.
Und darauf kommt es doch an.

Ich glaube, dass gerade Leute wie Du, hätten sie in Zeiten Jesu gelebt, zu seinen erbittertsten Feinden gehört hätten.

lg königstochter

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