Von "Mißfallen" kann keine Rede sein. Die Frage, was denn bitteschön die "Loveparade" sei, las sich doch so, als wolle man sich damit den Schein eines durch das intellektuelle Schweben in höheren Sphären bedingten Agnostizismus geben. Die L.P. ist ein Ereignis, das schon sehr lange Besucherzahlen jenseits der Million verzeichnet, entsprechend in den Medien präsent ist und bei jemandem, der mit Computer + Internet umgehen kann, doch zumindest schon mal irgendwie aufgetaucht sein muß (oder ganz simpel auf diesem Wege recherchiert werden kann). Das erinnerte mich an den einen Punkt in der Grafik, nämlich jemanden, der einerseits "Britney Spears" lobt und andererseits vorgibt, nicht zu wissen, wer Lena Meyer-Landrut ist. Das ist eigentlich alles. Von Kränkung ist keine Rede, Lupus!Stefan hat geschrieben:Nicht Deine Frage, sondern meine Antwort mißfiel Nietenolaf.
Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
- Nietenolaf
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
ἐὰν γὰρ ἀποϑάνῃ ἄνϑρωπος, ζήσεται συντελέσας ἡμέρας τοῦ βίου αὐτοῦ· ὑπομενῶ, ἕως ἂν πάλιν γένωμαι.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
@Nietenolaf- ich kann einen Begriff kennen, ohne wirklich Zugang zu dem zu haben, was genau dahintersteckt.
Loveparade- das ist doch so eine verrückte Jugendveranstaltung oder so? Wer nicht weiter damit befasst ist weiss halt nicht mehr.
Ob jemand sagt, er wisse Bescheid oder nicht hängt auch von den persönlichen Massstäben bzgl des Wissens ab.
Eine Nachfrage bzgl. einer allgemein bekannten Sache ist weder ein Zeichen von Ignoranz noch von sonstwas. Es zeigt aber, dass der Betreffende genauere Informationen wünscht um eine begründete Meinung entwickeln zu können.
Loveparade- das ist doch so eine verrückte Jugendveranstaltung oder so? Wer nicht weiter damit befasst ist weiss halt nicht mehr.
Ob jemand sagt, er wisse Bescheid oder nicht hängt auch von den persönlichen Massstäben bzgl des Wissens ab.
Eine Nachfrage bzgl. einer allgemein bekannten Sache ist weder ein Zeichen von Ignoranz noch von sonstwas. Es zeigt aber, dass der Betreffende genauere Informationen wünscht um eine begründete Meinung entwickeln zu können.
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M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ich kenne nicht wenige, die keine Ahnung hatten, was die Loveparade ist. Im Übrigen würde ich die Berichterstattung in den Nachrichten nicht überschätzen: ich staune immer wieder, wie wenig davon bei vielen Leuten hängenbleibt. Selbst, wenn über ein Ereignis berichtet wird, und am nächsten Tag darüber in Fortsetzung, haben bei der Fortsetzung schon viele keine Erinnerung mehr daran, was noch am Vortag gesagt wurde. Das Informationsaufkommen wird immer höher, die Informationsauswertung hingegen lässt stark nach.
Im Übrigen wird man mit Informationen zu allem Möglichen zugeschüttet. Nicht jeder interessiert sich für alles. Ehrlich gesagt: ich habe auch einige Gebiete, die für mich so uninteressant sind, dass ich mich nicht weiter damit beschäftige. Techno, Rave und Loveparade gehören für mich dazu. Bis zur Eröffnung wusste ich weder, dass sie in Duisburg stattfinden wird, noch, dass. Dr. Motte das Ding gar nicht mehr organisiert.
Im Übrigen wird man mit Informationen zu allem Möglichen zugeschüttet. Nicht jeder interessiert sich für alles. Ehrlich gesagt: ich habe auch einige Gebiete, die für mich so uninteressant sind, dass ich mich nicht weiter damit beschäftige. Techno, Rave und Loveparade gehören für mich dazu. Bis zur Eröffnung wusste ich weder, dass sie in Duisburg stattfinden wird, noch, dass. Dr. Motte das Ding gar nicht mehr organisiert.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Der Tod ist eine Nachricht, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet - verbreiten soll? Was ist so eilig an der Meldung, außer der Sensationshascherei?Albert hat geschrieben:Aus der SZ:
++ Eilmeldung ++
Loveparade: 21 Tote —Partybesucherin erliegt ihren Verletzungen
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
@Nietenolaf: Na, dann ist´s ja gut!
Ich war wirklich der Meinung, die Loveparade sei das selbe wie der Christopher Street Day. Also ein Massenspektakel der Homolobby, die unbedingt "alle Welt" dazu bekehren möchte, dass Homosexualität in jeder Schattierung ein positiver Tatbestand sei, besonders was entsprechende Aktivitäten angeht.
Vielleicht hätte ich im Internet recherchieren sollen, aber dazu fehlt mir erstens die Zeit, bei drei Gemeinden und zweitens das tiefere Verständnis für die "Eingeweide" des Internets.
Wenn ich es schon nicht einmal zuwege bringe, hier ein Bild hereinzustellen, trotz mancher gutgemeinter Ratschläge von anderen Usern, die allerdings nicht kleinlich jeden Klick angeben und dann stehe ich wie der Ochs vorm Berg und kapituliere.
+L.
Ich war wirklich der Meinung, die Loveparade sei das selbe wie der Christopher Street Day. Also ein Massenspektakel der Homolobby, die unbedingt "alle Welt" dazu bekehren möchte, dass Homosexualität in jeder Schattierung ein positiver Tatbestand sei, besonders was entsprechende Aktivitäten angeht.
Vielleicht hätte ich im Internet recherchieren sollen, aber dazu fehlt mir erstens die Zeit, bei drei Gemeinden und zweitens das tiefere Verständnis für die "Eingeweide" des Internets.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Da geht's nicht um Schwule. Aber in der optischen Erscheinung ist es sehr ähnlich. Wie viele echte "Raver" dabei sind, wage ich nicht zu schätzen. Viele gehen einfach hin um zu feiern und Spaß zu haben. Ich weiss vom Kölner CSD, dass dort auch viele hingehen, die mit der Schwulenszene nichts zu tun haben. Das ist in Köln mittlerweile einfach ein richtiges Volksfest geworden.Lupus hat geschrieben:Ich war wirklich der Meinung, die Loveparade sei das selbe wie der Christopher Street Day.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Das solltest du die SZ fragen.Torsten hat geschrieben:Der Tod ist eine Nachricht, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet - verbreiten soll? Was ist so eilig an der Meldung, außer der Sensationshascherei?Albert hat geschrieben:Aus der SZ:
++ Eilmeldung ++
Loveparade: 21 Tote —Partybesucherin erliegt ihren Verletzungen
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Hauptsach' is' dass de Zoch kütt!!cantus planus hat geschrieben: Ich weiss vom Kölner CSD, dass dort auch viele hingehen, die mit der Schwulenszene nichts zu tun haben. Das ist in Köln mittlerweile einfach ein richtiges Volksfest geworden.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Jetzt beanstande bloß nicht meinen Beitrag ...Albert hat geschrieben:Das solltest du die SZ fragen.Torsten hat geschrieben:Der Tod ist eine Nachricht, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet - verbreiten soll? Was ist so eilig an der Meldung, außer der Sensationshascherei?Albert hat geschrieben:Aus der SZ:
++ Eilmeldung ++
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
--> http://kreuzgang.org/viewtopic.php?p=416183#p416183cantus planus hat geschrieben:Es gab einmal Zeiten, wo man über Gott und den Tod keine Späßchen machte. Es waren kulturell nicht die schlechtesten Zeiten.
Gruß Jürgen
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Du weisst, was gemeint war...
Solche Witze sind immer erzählt worden. Neu ist der ständige Mißbrauch des Namens Gottes, das Lachen über Teufel und Hölle (Karnevalskostüme, Werbung etc.), das unverblümte Preisen von Todsünden ("Geiz ist geil!" und anderes).
Solche Witze sind immer erzählt worden. Neu ist der ständige Mißbrauch des Namens Gottes, das Lachen über Teufel und Hölle (Karnevalskostüme, Werbung etc.), das unverblümte Preisen von Todsünden ("Geiz ist geil!" und anderes).
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ich habe mir an dem Wochenende abends noch den Jedermann angesehen- war so weit ich mich erinnere, im Bayernfernsehen. Sehr passend.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Dance or die- wurde vermutlich gewählt, weil es irgendwie pffiig klingt- aber die Wahrheit ist eben, dass man den Tod nur kurz ausblenden kann, nicht abschaffen. Jetzt hat diese Parole einen furchtbar makabren Beigeschmack bekommen. Man liess den Tanz im Angesicht der Toten und Sterbenden weitergehen um eine noch grössere Katastrophe zu verhindern.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Also, ich muss zugeben, dass ich im KG auch oft Fragen stelle, die man auch recherchieren kann. Abgesehen von meiner natürlichen Faulheit finde ich das doch angenehmen, weil es neben der Information auch Austausch bringt.Lupus hat geschrieben:@Nietenolaf: Na, dann ist´s ja gut!
Ich war wirklich der Meinung, die Loveparade sei das selbe wie der Christopher Street Day. Also ein Massenspektakel der Homolobby, die unbedingt "alle Welt" dazu bekehren möchte, dass Homosexualität in jeder Schattierung ein positiver Tatbestand sei, besonders was entsprechende Aktivitäten angeht.
Vielleicht hätte ich im Internet recherchieren sollen, aber dazu fehlt mir erstens die Zeit, bei drei Gemeinden und zweitens das tiefere Verständnis für die "Eingeweide" des Internets.
Wenn ich es schon nicht einmal zuwege bringe, hier ein Bild hereinzustellen, trotz mancher gutgemeinter Ratschläge von anderen Usern, die allerdings nicht kleinlich jeden Klick angeben und dann stehe ich wie der Ochs vorm Berg und kapituliere.
+L.
Darüberhinaus gehöre ich auch zu den Zwangsagnostikern, die von allem Abstand nehmen, wo die Massen begeistert sind. Darauf folgt manchmal eine krankhafte Sturhaltung (das bezieht sich jetzt rein auf mich, nicht auf +Lupus). ich meckere nicht mal über so was, weil ich es ja dadurch auch schon zur Kenntnis nehme
Anders ausgedrückt: ich kenne kein Alesia! Ich weiß nicht, wo Alesia liegt! Niemand weiß, wo Alesia liegt!
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
"Dance or die!“ - das ist gefährlich, Gevatter Tod oder auch der Schnitter ist dafür bekannt, das er keinen Spaß versteht.
Die Schuld am Unglück liegt nach meiner Einschätzumg vor allem in den Glauben das Vorort am "kommunalen Stammtisch" (Subsidiaritätsprinzip) alles besser entschieden werden kann als vom Sachverstand und der Erfahrung übergeordneter Verantwortungsträger. In den Fall der Loveparade die für 21 Menschen zum "Totentanz" "Dance or die!“ wurde, war das ein tödlicher Irrtum.
Die Schuld am Unglück liegt nach meiner Einschätzumg vor allem in den Glauben das Vorort am "kommunalen Stammtisch" (Subsidiaritätsprinzip) alles besser entschieden werden kann als vom Sachverstand und der Erfahrung übergeordneter Verantwortungsträger. In den Fall der Loveparade die für 21 Menschen zum "Totentanz" "Dance or die!“ wurde, war das ein tödlicher Irrtum.
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.... "Joh 15,18 - 15,19"
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Aleschia?Nassos hat geschrieben:Anders ausgedrückt: ich kenne kein Alesia! Ich weiß nicht, wo Alesia liegt! Niemand weiß, wo Alesia liegt!

Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Bei Alesia muß ich an einen blöden Film denken mit dem Titel "Vercingetorix". Einer der schlimmsten Filme, die ich je gesehen habe.
???
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Gruß Jürgen
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Das fängt an mit:Juergen hat geschrieben:http://juliasloveparade.blog.de/
Dann hab ich zu lesen aufgehört. -- Kommt da irgendwo noch was Sinnvolles oder warum hast du das verlinkt?Es sollte eigentlich eine feucht-fröhliche Party geben, ich und 4 meiner Freundinnen hübschten uns auf, tranken etwas bei der einen Freundin die direkt in der Stadt wohnt und zogen dann los auf die vollen Straßen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
-
Stefan
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Quelle: WELT.DE+++ 15:49 Uhr+++
Der Innenminister zitiert einen Augenzeugen: "An einer größeren Straße kontrollierte uns die Security auf Glasflaschen. Danach ließ man uns weiter durch“ Jäger wirft ein, dass es sich hier um den kritischen Zeitpunkt gehandelt habe. Er setzt das Zitat fort: „Es wurden immer mehr Leute. Etwa fünf Meter weiter stand eine Reihe von Polizisten und wollte die Menge zurückdrängen. Ganz viele drängten sich einfach durch. Schließlich wichen die Polizisten, die förmlich überrannt wurden, einfach aus. Alles strömte einfach in den Tunnel."
Verbunden mit Jürgens Quelle, wo es heißt:
ergibt sich genau das Bild der alkoholisierten Massen, die nicht nur in einen vollen Tunnel reinrennt, sondern "die Polizisten förmlich überrannte". Wer sich so verhält, trägt eindeutig die Schuld an den Folgen. Sie wollten einfach nur Spaß, koste es was es wolle. Für die Sicherheit sind ja andere da, und scheiß drauf, wenn jemand im Weg steht.Es sollte eigentlich eine feucht-fröhliche Party geben, ich und 4 meiner Freundinnen hübschten uns auf, tranken etwas bei der einen Freundin die direkt in der Stadt wohnt und zogen dann los auf die vollen Straßen...
Auf dem Weg zur Parade selbst sammelten wir noch eine Freundin ein, wir witzelten, hatten Spaß, tranken ein wenig und freuten uns auf das Großereignis...
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Sie berichtet darüber, wie sie selbst fast zerquetscht wurde und wie neben ihr jemand starb.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Der Beitrag von Eva Herman gefällt mir sehr gut
Daß sie damit rechnen durften daß 1,4 Millionen Jugendliche dort ankommen werden die eine gute Kinderstube genossen und sich tadellos benehmen werden und allesamt in 2er Reihen durch den Tunnel gehen?
Natürlich ist auch jeder einzelne der da überhaupt hingeht und auch die Eltern die die Kinder nicht zurückhalten konnten, die Politiker die Medien die dafür Werbung machen usf. mitschuld an dieser ganzen Veranstaltung und dessen Folgen. Die Veranstalter aber doppelt. Sie haben die Verantwortung für die Sicherheit übernommen und versagt. Daß da irgendwann was passiert war vorraussehbar. Das war klar und logisch.
Ich finde es trotzdem gut, daß es nun keine Loveparaden mehr gibt. Vielleicht wird man ja sogar bei andersnamigen ähnlichen Paraden nun auch etwas zurücktreten.
Dann hat dieses Unglück wenigstens noch etwas gutes.
Heißt das, daß die Polizisten nicht wussten in welchem Zustand gefeiert wird?Stefan hat geschrieben:Verbunden mit Jürgens Quelle, wo es heißt:ergibt sich genau das Bild der alkoholisierten Massen, die nicht nur in einen vollen Tunnel reinrennt, sondern "die Polizisten förmlich überrannte". Wer sich so verhält, trägt eindeutig die Schuld an den Folgen. Sie wollten einfach nur Spaß, koste es was es wolle. Für die Sicherheit sind ja andere da, und scheiß drauf, wenn jemand im Weg steht.Es sollte eigentlich eine feucht-fröhliche Party geben, ich und 4 meiner Freundinnen hübschten uns auf, tranken etwas bei der einen Freundin die direkt in der Stadt wohnt und zogen dann los auf die vollen Straßen...
Auf dem Weg zur Parade selbst sammelten wir noch eine Freundin ein, wir witzelten, hatten Spaß, tranken ein wenig und freuten uns auf das Großereignis...
Daß sie damit rechnen durften daß 1,4 Millionen Jugendliche dort ankommen werden die eine gute Kinderstube genossen und sich tadellos benehmen werden und allesamt in 2er Reihen durch den Tunnel gehen?
Natürlich ist auch jeder einzelne der da überhaupt hingeht und auch die Eltern die die Kinder nicht zurückhalten konnten, die Politiker die Medien die dafür Werbung machen usf. mitschuld an dieser ganzen Veranstaltung und dessen Folgen. Die Veranstalter aber doppelt. Sie haben die Verantwortung für die Sicherheit übernommen und versagt. Daß da irgendwann was passiert war vorraussehbar. Das war klar und logisch.
Kann ja sein, daß das Leben auf der Loveparade weniger riskant ist als an sonst irgendwo.Peregrin hat geschrieben:Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Von 1,5 Mio. Menschen sterben hierzulande täglich im Schnitt knappe 50 aus den verschiedensten Gründen. Insofern ist das bei so einem Auftrieb im Rahmen des zu Erwartenden. Die Leute haben einfach kein Gefühl für große Zahlen.
Ich finde es trotzdem gut, daß es nun keine Loveparaden mehr gibt. Vielleicht wird man ja sogar bei andersnamigen ähnlichen Paraden nun auch etwas zurücktreten.
Dann hat dieses Unglück wenigstens noch etwas gutes.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Das ist eindeutig Fabrikhallenkrach.Juergen hat geschrieben:Noch ein Hinweis bezüglich "Techno"-Musik.
Techo ist Marschmusik....
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Das liest sich auf dem Blog aber etwas anders als Deine InterpretationStefan hat geschrieben:...ergibt sich genau das Bild der alkoholisierten Massen, die nicht nur in einen vollen Tunnel reinrennt, sondern "die Polizisten förmlich überrannte". Wer sich so verhält, trägt eindeutig die Schuld an den Folgen. Sie wollten einfach nur Spaß, koste es was es wolle. Für die Sicherheit sind ja andere da, und scheiß drauf, wenn jemand im Weg steht.
...Als wir loszogen bemerkten wir zwar das es recht voll war auf den Straßen, aber jeder hatte Platz zum laufen, die Leute waren lustig drauf, überall lief gute Musik und wir hatten Spaß-schossen sogar noch ein paar Fotos und kicherten rum-wie wir Mädels halt sind. Uns fiel noch ein kleiner Junge mit seiner Mutter auf, da der kleine wirklich süß aussah. Im Tunnel angekommen wurde es langsam voller, wir sahen links bereits zwischen den Tunneln das Leute hinaufliefen, von Panik war aber weit und breit noch lange nichts zu spüren oder zu sehen.
Also liefen wir weiter, Hannah und Ich Hand in Hand, Denise und Jenny immer einen Blick vor uns. Plötzlich, man kann gar nicht beschreiben wie schnell das ging, verloren wir die beiden und wir stoppten da es weder vor noch zurück ging.
So blieben wir stehen da alles andere unmöglich war...
Gruß Jürgen
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Tja, jetzt ist es anscheinend verschwunden. Es scheinen außer dem OB auch andere nicht zu ihren Fehlern zu [Punkt]Caviteño hat geschrieben:Ich habe gerade festgestellt, daß Herr Mahlberg sich mit dem Schreiben an den Innenminister auch noch gebrüstet hat und sich dieses Schreiben noch immer auf der Internetseite der CDU befindet:
http://www.cdu-duisburg.de/index.jsp?co ... sse&mid=2
Da damit zu rechnen ist, daß es in Kürze dort verschwindet, poste ich es einmal in ganzer Länge:
Sehr geehrter Herr Dr. Wolf,
aus Sorge um das Ansehen meiner Heimatstadt Duisburg wende ich mich heute mit diesem Schreiben an Sie. Der Duisburger Polizeipräsident Rolf Cebin zählt auf Grund seines Lebensalters und seiner Dienstjahre zu den erfahrenen Kräften der Polizei in Nordrhein-Westfalen, seine Handlungsweisen insbesondere der jüngsten Vergangenheit sprechen aber leider eine ganz andere Sprache. Bis zu den sogenannten Mafia-Morden in Duisburg vertrat der Polizeipräsident stets die Auffassung, in Duisburg gäbe es keine nennenswerte organisierte Kriminalität. Eine fatale Fehleinschätzung die durch das Geschehen vor dem Restaurant ?Da Bruno? mehr als transparent wurde. Vor wenigen Wochen lies der gleiche Polizeipräsident bei einer Anti-Israel-Demon- stration in Duisburg Israelische Flaggen entfernen und trat unser Demokratieverständnis mit Füssen. Während sich Menschen in aller Welt über das Vorgehen zu Recht empörten, versuchte Herr Cebin seine Entscheidung in einer ersten Stellungnahme gar noch zu verteidigen. Am vergangenen Wochenende lies die Duisburger Polizei nunmehr erklären, eklatante Sicherheitsmängel stünden einer Durchführung der Love Parade in Duisburg im Jahre 21 entgegen. Während der Veranstalter der Love Parade noch nicht einmal eine Strecke angemeldet hat und die Gespräche zwischen Stadt und Veran- stalter geführt werden, sagt Herr Cebin ab, wenn man die Presseberichterstattung richtig interpretiert, die Love Parade für Duisburg ab. Eine Negativberichterstattung in der gesamten Republik ist die Folge. Ich frage Sie, Herr Dr. Wolf, was treibt den Duisburger Polizeipräsidenten zu einer derartigen Handlung ? Warum spricht er nicht mit den Verantwortlichen der Stadt Duisburg sondern fügt der Stadt Duisburg einen weiteren Imageschaden zu ? Bereits nach dem Fahneneklat hatten viele Menschen drastische Sanktionen aus dem Innenministerium erwartet. Sie sind bisher ausgeblieben. Der neuerliche Eklat veranlasst mich zu der Bitte, Duisburg von einer schweren Bürde zu befreien und den personellen Neuanfang im Polizeipräsidium Duisburg zu wagen. Im Interesse der in Duisburg lebenden Menschen, im Interesse der Polizei. Mit freundlichen Grüßen, Thomas Mahlberg MdB
(9.2.29)
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ich stelle gerade fest, dass er unter "Veröffentlichungen" dort doch noch abrufbar ist.
-
Stefan
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ich fürchte aber, dass keine Konsequenzen gezogen werden.Marion hat geschrieben:Ich finde es trotzdem gut, daß es nun keine Loveparaden mehr gibt. Vielleicht wird man ja sogar bei andersnamigen ähnlichen Paraden nun auch etwas zurücktreten.
Dann hat dieses Unglück wenigstens noch etwas gutes.
Massenveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sollten nur noch unter strengsten Auflagen stattfinden:
- Mindestens 2 qm Platz pro Mensch,
- Kontrolle der Anzahl durch ein Zählsystem,
- Striktes Alkohol- und Drogenverbot mit Kontrollen und entsprechenden Strafen,
- Musiklautstärke maximal bis zu der Grenze, die nicht gesundheitsgefährdend ist,
- Pro 100 Besucher eine Ordnungskraft mit durchsetzbare, Hausrecht
- Aufnahme der Personalien bei Vergehen.
Mal abgesehen davon, dass das wohl niemand will:
Bei gleichem Sicherheitskonzept wie bei der Loveparade wäre wohl bei einem Weltjugendtag bzw. bei einem Papstbesuch nichts passiert. Denn es liegt an der Konzeption der Veranstaltung, der Botschaft und dem daraus resultierenden Verhalten der Teilnehmer. Damit ist aber das Sicherheitskonzept in diesem Fall nicht der entscheidende Punkt.
Oder andersrum gesagt: Würde man (kleine) Loveparaden in Kirchen durchführen, käme es in kürzester Zeit zu einem Fiasko mit Toten und Verletzten.
Die Schuld, die die Veranstalter auf sich geladen haben ist nicht die eines schwachen Sicherheitskonzepts, sondern die, dass sie den Menschen eine harmlose Party unter dem Ehrennamen der Liebe vorgaukeln und stattdessen eine Massenveranstaltung der Gewalt, der Alkohol- und Drogenexzesse und des Nudismus anbieten. In einem solchen Klima taugt allenfalls ein Sicherheitskonzept wie oben angedeutet. Denn es ist ein Fest des Teufels.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Paniksituationen treten dann auf, wenn sich auf 1qm mehr als 6 Personen befinden. Darunter ist die Gefahr relativ gering.Stefan hat geschrieben:Ich fürchte aber, dass keine Konsequenzen gezogen werden.
Massenveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen sollten nur noch unter strengsten Auflagen stattfinden:
- Mindestens 2 qm Platz pro Mensch,
- Kontrolle der Anzahl durch ein Zählsystem,
Willst Du jeden, der auf das Gelände geht, vorher Pusten lassen?Stefan hat geschrieben:- Striktes Alkohol- und Drogenverbot mit Kontrollen und entsprechenden Strafen,
Wo darf es nicht lauter sein?Stefan hat geschrieben:- Musiklautstärke maximal bis zu der Grenze, die nicht gesundheitsgefährdend ist,
Du weißt sicherlich (wenn nicht ergoogle es), wie sich Schall ausbreitet, und wie mit zunehmender Entfernung von der Schallquelle der Schalldruck abnimmt.
Macht also bei einem Fußballspiel mit 60.000 Teilnehmern im Stadion 600 Ordnungskräfte...Stefan hat geschrieben:- Pro 100 Besucher eine Ordnungskraft mit durchsetzbare, Hausrecht
Das können nur Polizeikräfte. Priv. Ordnungskräfte können das nicht. Also muß vermutlich der Steuerzahler für die Unmenge an Polizeikräften wieder mal aufkommen. - Währenddessen werden dann in der Stadt 10 Banken, 5 Juweliere überfallen etc. etc.Stefan hat geschrieben:- Aufnahme der Personalien bei Vergehen.
Gruß Jürgen
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Und das alles untermalt von einer Musik, die an Fabrikhallenkrach erinnert. Es ist ein Fest des Teufels, wo er sich vergisst, aber doch der Alte bleibt.Stefan hat geschrieben:Die Schuld, die die Veranstalter auf sich geladen haben ist nicht die eines schwachen Sicherheitskonzepts, sondern die, dass sie den Menschen eine harmlose Party unter dem Ehrennamen der Liebe vorgaukeln und stattdessen eine Massenveranstaltung der Gewalt, der Alkohol- und Drogenexzesse und des Nudismus anbieten. In einem solchen Klima taugt allenfalls ein Sicherheitskonzept wie oben angedeutet. Denn es ist ein Fest des Teufels.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Lass Dir von jemandem, der das Gedränge auf dem Marienfeld erlebt hat sagen: Das wäre exakt genauso [Punkt]Stefan hat geschrieben: Mal abgesehen davon, dass das wohl niemand will:
Bei gleichem Sicherheitskonzept wie bei der Loveparade wäre wohl bei einem Weltjugendtag bzw. bei einem Papstbesuch nichts passiert.
-
Thomas_de_Austria
- Beiträge: 1906
- Registriert: Donnerstag 20. Mai 2010, 16:47
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Der "Mainstream" will von dem Risiko, das die Herrschaften freiwillig auf sich nahmen, die die "Loveparade" besuchten, jetzt überhaupt nichts hören. Da wird nur wild (verbal) um sich geschlagen, wenn jemand sagt, dass man zu solchen "Massenaufläufen" auf eigene Gefahr geht und mit dem Argument, dass die Massenpanik ein allgemein verbreitetes Phänomen bei Ansammlungen von Menschen ab dieser und jener Anzahl sei. Dies würde dann allerdings auch sagen, dass es ein gewisses (durchaus bekanntes) Risiko darstellt, auf solche Massenveranstaltungen zu gehen. Geringer wurde das Risiko sicherlich auch durch den Umstand nicht, dass dort sehr, sehr viele zumindest leicht Angetrunkene herumliefen, ja, ein nicht unerheblicher Teil wesentlich stärker "beduselt" (durch was auch immer) war.
Schön wäre es, wenn nun endlich die "Loveparade" für immer ausfallen würde. Damit hätten wir eine "Errungenschaft der westlichen Zivilisation und europäischen Wertegemeinschaft" weniger, aber unsittliche Paraden und Massenaufmärsche gäbe es auch weiterhin zur Genüge ...
Schön wäre es, wenn nun endlich die "Loveparade" für immer ausfallen würde. Damit hätten wir eine "Errungenschaft der westlichen Zivilisation und europäischen Wertegemeinschaft" weniger, aber unsittliche Paraden und Massenaufmärsche gäbe es auch weiterhin zur Genüge ...
Zuletzt geändert von Thomas_de_Austria am Mittwoch 28. Juli 2010, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.