Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

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Edi
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Edi »

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

Vom intellektuellen Habitus her ähnelt Frau Flak-Schlimmermann sehr stark einer Margot Honecker! :angewidert: :angewidert: :angewidert:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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holzi
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von holzi »

Ebenso dieser Vortrag hier: https://www.youtube.com/watch?v=i3aiRII8pK8

sehe gerade, dass das im Wesentlichen der gleiche Vortrag ist. Die Frau Prof. Dr. Krone-Schmalz hält den wohl an mehreren Gelegenheiten.

Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

Aus der Bundespressekonferenz

Wir wissen nix, aber wir wollen auch nix wissen! :roll: :roll: :roll:
Und wenn jemand was wissen will, dann geht uns das an sehr weit südlich gelegenen Körperteilen vorbei! :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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martin v. tours
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von martin v. tours »

Nichts zu wissen ist eine Nachlässigkeit aber die Wahrheit zu wissen sie aber bewusst zu verschweigen ist ein Verbrechen.
Das ist umso schlimmer wenn man bedenkt das diese selbstherrliche Politikerkaste eigentlich UNSERE Angestellten sind die von UNSEREN Steuergeldern bezahlt werden.
wenn mich irgendein Konzernboss einer privaten Firma anlügt kann er das machen. geht mich nichts an.
Aber die Menschen die ICH bezahle sollten verpflichtet sein nicht so einen Scheiß zu verzapfen.

Wo kommt denn plötzlich überall diese Politverdrossenheit her oder gar der Drang zu bösen Parteien ???
Unlösbare Rätsel überall.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Dr.Hackenbush

Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Dr.Hackenbush »

martin v. tours hat geschrieben:
Montag 13. Mai 2024, 10:53
Wo kommt denn plötzlich überall diese Politverdrossenheit her oder gar der Drang zu bösen Parteien ???
Unlösbare Rätsel überall.
von denen, die selbst bestimmen und definieren, was Demokratie ist. Dass eine solche Demokratie aufhört Demokratie zu sein, sobald sich die Wächter dieser Demokratie die Demokratie so zusammenstricken, dass sie an der Macht bleiben können, kapiert die Masse nicht und huldigt einer solchen Demokratie weiter.

Caviteño
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Caviteño »

Wäre ein Frieden zwischen Russland und der Ukraine schon vor zwei Jahren möglich gewesen?

Die NZZ beschäftigt sich mit dem Vorwurf, der Westen habe den Abschluß eines Friedensvertrages verhindert.
Das Fazit lautet, dass es einen unterschriftsreifen Friedensvertrag nie gegeben hat. Es wurde zwar konstruktiv verhandelt, aber die zentralen Streitpunkte blieben ungelöst. Der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski schätzte später, dass der Vertrag zu 75 Prozent ausgehandelt gewesen sei. Wer das diplomatische Geschäft kennt, weiss, dass die letzten 3 Prozent die schwierigsten sind. Nichts ist vereinbart, bevor alles vereinbart ist, lautet eine Diplomaten-Binsenwahrheit.

Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

Wenn Trump zum POTUS gewählt werden würde, was eher wahrscheinlich denn unwahrscheinlich ist, wird der Friedensvertrag ruck-zuck ausgehandelt sein. :hmm: :hmm: :hmm:

75% hin oder her, völlig egal! 8) 8) 8)
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Edi
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Edi »

Über die Entstehung und Vorgeschichte des Ukrainekrieges aus der Sicht des amerikanischen Ökonoms Professor Jeffrey Sachs

https://www.youtube.com/watch?v=zMSK1ei3Tl0
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holzi
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von holzi »

Seht euch lieber das Originalvideo an:

Der Kasperl am Anfang ist nur noch cringe und dann die deutsche Übersetzung der russischen Übersetzung des englischen Originalinterviews ist nicht besser.

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martin v. tours
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von martin v. tours »

Weil mir gerade langeilig ist, ein paar abstruse Gedanken zur Thematik...
Sollte es zu einem dritten Weltkrieg kommen, der auf europäischen Boden ausgefochten wird......,(im Moment sieht es so aus als wolle die EU bzw. ihre Amerikanischen Befehlsgeber einen Krieg um jeden Preis ! alternativlos! Orban wird gemassregelt ! Verbale emotionalisierung bis zu Hass und Russophobie).

1914 war Europa die dominierende Weltmacht. Nicht nur was Wohlstand und Erfindungen betrifft. Von den unsäglichen Kolonien will ich lieber nicht reden, aber von Kultur. Europa hat die Welt geprägt wie vielleicht zuvor nur die Römer ihr Imperium.
Wie ich das meine?
Nun, wir finden es ganz normal das die ganze Welt von japan bis Zentralafrika Herrenanzüge mit Krawatten trägt und nicht einen Leopardenfellumhang oder einen Bastrock.
Die ganze Welt von Afrika bis China lernt Klavier oder Geige und nicht Didgeridu oder Nasenflöte.
Alle Militärs weltweit tragen europäisch inspirierte Uniformen, Rangabzeichen, Orden und begrüßen sich mit einem Gruß der noch aus der europäischen Ritterzeit (Heben des Visiers) stammt.
Selbst das reichen der Hände zur Begrüßung hat sich (fast) weltweit durchgesetzt .
Die ganz Welt empfindet das heute als "normal", aber vielleicht würden wir heute mit Stäbchen essen, wäre China die dominierende Kulturmacht gewesen und Europa ein Entwicklungsland.

Der erste Weltkrieg hat diese europäische Dominanz weitgehend beendet.
Der Zweite hat dafür gesorgt das die militärische und vor allem die kulturelle Dominanz auf Amerika überwechselte.
Es ist amerikanische Musik, Filmindustrie, fast food und online Dienste wie Facebook und co. die die Welt dominieren.
Europa ist nur noch ein Disneyland für Touristen der chinesischen Mittelklasse die staunend durch Venedig und Paris schlendern. Gerne aber wieder diese leicht verdreckten und heruntergekommenen Sehenswürdigkeiten hinter sich lassen und in ihr modernes sauberes und sicheres China zurückkehren. China ist nach unseren Massstäben zwar eine Diktatur, aber von chinesischen Asylsuchenden die sich während der Urlaubsreise absetzen habe ich noch nie was gehört.

Was bliebe von Europa nach einem dritten Weltkrieg? Selbst wenn er nicht atomar geführt würde aber trotzdem mit Millionen Toten und zerstörten Städten? Wie und wann würde sich Europa davon erholen?
Wären wir, vergleichbar mit Rom im sechsten Jahrhundert ein tönerner Riese? Ein Kontinent mit wunderbaren Baudenkmälen, Zeugen einstiger Größe durch deren Ruinen kraftlose dekadente Ureinwohner schleichen?
Wie wäre unser "Zusammenleben" mit unseren neuzugewanderten Mitbürgern besonders denen muslimischen Glaubens?
Wie würden sie dann auf Ihre, längst glaubenslos gewordenen Mitbürger und Ureinwohner blicken? Speziell wenn das finanzielle Schneeballsystem der sozialen Absicherung (Bürgergeld, kostenlose Krankenversorgung) nicht mehr funktioniert ?
Würden Sie im Kriegsfall für diese dekadenten Kuffar kämpfen ?

Vielleicht wäre Europa dann einfach offen wie ein Scheunentor. Rein rechnerisch noch immer mit Millionen Einwohnern aber dank demographischer Katastrophenentwicklung mit dem grössten Teil der Bevölkerung in hohem Alter.
Auf der anderen Seite des Mittelmeers Länder mit Millionenwachstum und einer Bevölkerung die zur Hälfte aus unter 30ig Jährigen besteht. Man muss kein strenggläubiger Muslim sein um hier seine Chance zu wittern.
Vielleicht wird es so einfach sein das das Europa das wir noch kennen einfach so verschwindet.

Vielleicht fragen sich manche : wie konnte ein so mächtiges Reich wie das römische so einfach von ein paar Germanenstämmen erobert, geplündert und vernichtet werden. Vermutlich weil es so gar nicht war, sondern ein Prozess den wir gerade life erleben.
Man braucht viel Kraft und Glück um einen jungen vitalen Helden im Kampf zu besiegen (Rom im ersten Jahrhundert/ Europa im 19. Jahrhundert)
Einen alten, satten und kraftlosen Helden, da genügt es schon ihm ein Kissen aufs Gesicht zu drücken ( Rom im 6ten Jahrhundert / Europa jetzt)

Sind wir also mitten drin? erleben wir den Untergang unserer Kultur?
wer weiß? wenn man den ganzen Irrsinn mit verfolgt (von den 72 Geschlechtern, leeren Kirchen bis zur herbeifantasierten Klimakatastrophe) -haben wir es so verdient?

Ich lese (nur noch manchmal) die Zeitungen, schaue mir im Fernsehen die Clownsgesichter der Politiker an und denke: sind die wirklich so dumm? so ferngesteuert ? Brauchten wir eine Politikergeneration die großteils aus linken Kriegsdienstverweigerern besteht um wieder nach Krieg zu schreien.
(und sollte jetzt jemand sagen. aber es ist doch der Putin allein schuld, dem antworte ich: Schweig du Dummkopf und lerne Geschichte!)

Noch hoffe ich das dieses ganze Kriegsgeschrei nur show ist und von etwas anderem ablenken soll (nur was?)
Dann sehe ich wieder Anton Hofreiter und denke: Wer gibt diesem Irren so viel Sendezeit ?
Aber vielleicht wollen SIE (wer ist das?) diesen Krieg wirklich, aber warum??
Fragen über Fragen....

Ich glaube es ist besser ich höre jetzt auf zu fantasieren. Danke jedem der es geschafft hat bis hierhin zu lesen.
Hoffentlich ist mir morgen nicht langweilig, dann schreibe ich auch nicht mehr solch seltsame Gedanken.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

kukHofnarr
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

Habe es geschafft... Hoffentlich ist Dir morgen wieder langweilig. Der Text tut gut weil unaufgeregt nüchtern mit klarer Linie und sogar Selbstkritik, was in diesen Zeiten absolut nicht selbstverständlich ist. Dein Text gefällt mir besser, als meine eigenen komplizierten Schachtelsätze :narr:
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

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Siard
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Siard »

martin v. tours hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2024, 17:42
Weil mir gerade langeilig ist, ein paar abstruse Gedanken zur Thematik...
:klatsch:
kukHofnarr hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2024, 19:54
Habe es geschafft...
:klatsch:

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martin v. tours
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von martin v. tours »

Gratuliere Siard und dem kukHoffnarren :daumen-rauf:

An so manchen Tagen wenn einem "fad" ist (der Sommerurlaub kommt) denke ich mir: man kann doch das Parlatorium nicht nur dem Forumskollegen Zuspruch überlassen mit seinen engagierten und meist unbeantworteten Monologen.
Ich mache dort jetzt einen Strang auf mit dem Titel "gehts nur mir so?" oder auch "Gedanken eines alten weissen Mannes"
aber dann lass ich es wieder.
Obwohl, die Vorstellung in einer Zeit in der sich alle online, sei es bei tiktok oder sonstwo mit tausenden Teilnehmern matchen, ausgerechnet in einem antiquierten "Forum" auf einem Desktop-Computer Zeit zu nehmen um maximal 10-20 ebenfalls ältere Zeitgenossen mit den eigenen geistigen Ergüssen zu belästigen -das hat schon was ..
mal sehen
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Nicolás Gómez Dávila

kukHofnarr
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

... wohl wahr !

(jetzt hab' ich doch glatt "geistigen Engpässen" gelesen und wollte erst darauf antworten - dss kommt davon, wenn man ohne Brille auf dem Smartphone "dillert" :patsch: )
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

Martin R
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Martin R »

Putin will Krieg, nicht die anderen.
Russian President Vladimir Putin explicitly rejected Russian participation in any meaningful negotiations on a ceasefire agreement, instead demanding Ukraine's "irreversible" "demilitarization" as a precondition for any ceasefire agreement. Putin is thus demanding that Ukraine effectively surrender in advance of any ceasefire. Putin commented on the prospects of a negotiated ceasefire in Ukraine at the Shanghai Cooperation Organization (SCO) summit in Astana, Kazakhstan, on July 4, but instead of offering his typical feigned interest in such negotiations he outright rejected any ceasefire negotiation process.[1] Putin has repeatedly portrayed the West as his envisioned negotiating partner in a ceasefire agreement in order to prompt Western concessions on Ukrainian sovereignty, but Putin notably dismissed all intermediary parties as possible mediators for an agreement between Ukraine and Russia.[2] Putin also dismissed the Verkhovna Rada as a possible point of contact for negotiations despite previously claiming that the body was the only legitimate Ukrainian entity that Russia could negotiate with.[3] Putin has now labeled all Ukrainian governing institutions illegitimate or unsuitable for negotiations and has dismissed the idea of third parties participating in negotiations — de facto rejecting any realistic process for meaningfully negotiating a ceasefire agreement.[4]

Putin instead highlighted his demand for Ukraine's "demilitarization" as a primary prerequisite for any ceasefire agreement, demanding that Ukraine agree to "demilitarization" measures that would be irreversible.[5] Putin argued that Russia cannot allow the Ukrainian military to take advantage of a ceasefire to reconstitute its forces.[6] Putin notably did not address the near-certainty that Russian forces would take advantage of a potential ceasefire in exactly such a way, and ISW continues to assess that Russia would use the respite of a ceasefire to reconstitute and expand its forces and to further mobilize its defense industrial base (DIB) for future aggression aiming to destroy the Ukrainian state.[7] Putin's rejection of any ceasefire agreement short of Ukrainian capitulation further illustrates that he is confident in his assessment that Russia can pursue victory by continuing creeping advances in Ukraine, outlasting Western support for Ukraine, and winning a war of attrition against Ukrainian forces.[8]
https://www.understandingwar.org/backgr ... uly-4-2024

Martin R
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Martin R »

"Akzeptieren Ultimaten nicht"
Moskau lehnt Friedensgipfel mit der Ukraine ab
Muss nur mehr mit Russland verhandelt werden, um zu einem Frieden zu kommen? Nun scheint die Ukraine Gesprächen nicht abgeneigt zu sein und strebt einen baldigen Friedensgipfel an, auch mit russischer Teilnahme. Moskaus Antwort kommt prompt und ist unmissverständlich.

Russland will auch an einem weiteren Friedensgipfel mit der Ukraine nicht teilnehmen. Dies sagte der stellvertretende Außenminister Michail Galusin der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
https://www.n-tv.de/politik/Russland-wi ... 79446.html

kukHofnarr
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »



Der Präsident Russlands erläuterte kürzlich auf der Pressekonferenz in Astana ab Minute 14:09 die Gründe für seine ablehnende Haltung gegen so genannte "Verhandlungen" - Fortwährende Vertrauensbrüche aufgrund nicht eingehaltener Zusagen in der Vergangenheit sind nun einmal nicht geeignet, Hoffnung mithin Vertrauen in einen Erfolg zukünftiger Verhandlungen zu wecken - ganz im Gegenteil.
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

Martin R
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Martin R »

Der vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) per Haftbefehl gesuchte Kriegsverbrecher Putin ist eine zuverlässige Quelle, wenn er verspricht, das Böse zu tun (außer es erfordert Mut) oder das Gute zu unterlassen. Wenn er Begründungen liefert, ist er das dagegen nicht.

Danke für das Video.

Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

Martin R hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2024, 23:28
Der vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) per Haftbefehl gesuchte Kriegsverbrecher Putin ist eine zuverlässige Quelle, wenn er verspricht, das Böse zu tun (außer es erfordert Mut) oder das Gute zu unterlassen. Wenn er Begründungen liefert, ist er das dagegen nicht.

Danke für das Video.
Du hast die Regeln, nach denen im geostrategischen Machtpoker gespielt wird, offenbar nicht begriffen! :patsch: :patsch: :patsch:
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Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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kukHofnarr
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

Die Antwort von Martin R meine ich meinerseits für meine Begriffe begriffen zu haben, nämlich so, dass er begriffen hat, dass Putin nicht schlechthin willkürlich "Böses" zu tun beabsichtigt.

Nehmen wir an, ich, Peduli und Martin R sitzen im Sandkasten und spielen mit unseren Schäufelchen und Eimerchen.

Plötzlich nach einer Weile bemerke ich, einen wun-der-schönen Sandkuchen und packe den mirnichtsdirnichts in mein Eimerchen, weil der so schön zu meiner Sandburg passt.

Entgeistert blickt Peduli mich in seiner Eigenschaft als Urheber und Eigentümer des Sandkuchens an und interveniert mit einem Aufschrei und einem Schlag mit seinem Schäufelchen in mein kindliches Genick, weil ich seine Eigentums- und Urheberrechte verletzt habe, was Martin R in seiner Klugheit sofort veranlasst, etwas mehr Abstand vom Konfliktherd zu nehmen, was ihn aber im Verlaufe der nun folgenden Eskalation auch vom Informationsgehalt entfernt...

... da, meine ich, ist es doch schön, wenn irgendwann zu fortgerückter Stunde, zerstörter Burganlage, abgerissenen Blechglöckchen und den zerkratzten Gesichtern der Mütter beider Konfliktparteien, die Mama von Peduli - ganz ruhig um nicht zu sagen souverän - in Pressekonferenzen, auf Podiumsdiskussionen und vermittels offizieller Verlautbarungen ihres Rechtsanwalts Erhellendes zur ureigentlichen Konfliktursache beiträgt, derweil an der Strandbar die drei Papas mit ihren Barbies darob feixend ihren Whisky saufen, und schliesslich andere Beobachter Martin R davon in Kenntnis setzen, und dieser nunmehr beginnt, über den Begriff "Bosheit" nachzudenken...
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Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

kukHofnarr hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2024, 07:08
Die Antwort von Martin R meine ich meinerseits für meine Begriffe begriffen zu haben, nämlich so, dass er begriffen hat, dass Putin nicht schlechthin willkürlich "Böses" zu tun beabsichtigt.
...............
Damit hätte Martin R eine Transferleistung erbracht, die man bei dem heutigen propagandistischen Bombardement nicht mehr einfachhin so voraussetzen kann. :hmm: :hmm: :hmm:
Naturrechtliche Gründe für das Vorgehen Putins als Staatslenker Russlands werden in der öffentlichen Debatte wirkungsvoll tabuisiert und kommen daher dem "Mann auf der Straße" absichtsvoll gar nicht mehr zu Ohren; demzufolge dann auch nicht ins Denkorgan.

Wenn früher Informationen und der Zugang zu ihnen durch Geheimhaltung unterdrückt wurden (werden konnten), werden die Informationen heutzutage durch ein Präsentieren von widersprüchlichen Informationen unterdrückt. Die Masse der Informationen verunmöglicht eine Überprüfung des Wahrheitsgehaltes selbiger.
Man braucht schon den "Blick vom Berge in die Ebene", um einigermaßen sicher agieren zu können! :unbeteiligttu: :unbeteiligttu: :unbeteiligttu:
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martin v. tours
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von martin v. tours »

Martin R hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2024, 23:28
Der vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) per Haftbefehl gesuchte Kriegsverbrecher Putin ist eine zuverlässige Quelle, wenn er verspricht, das Böse zu tun (außer es erfordert Mut) oder das Gute zu unterlassen. Wenn er Begründungen liefert, ist er das dagegen nicht.

Danke für das Video.
Meinst Du das ernst? bzw. nimmst du diesen ICC ernst?? :D
Das ist doch ein Showprogramm für den internationalen Pöbel um unliebsame (und Amerika nicht gefügige) Figuren vorzuführen.
Hat nicht einmal ein amerikanischer General gesagt : sollte jemals ein amerikanischer Staatsbürger wegen Kriegsverbrechen hier angeklagt, sie würden nicht zögern dort einzumarschieren? (finde gerade den link zum Originalzitat nicht)
Amerika erkennt den ICC nicht an. Russland und China auch nicht.
Wenn Putin dort rechtens angeklagt ist, warum dann nicht Georg Bush, Bill Clinton, Toni Blair,etc...
Ah, verstehe.... bei denen hieß es ja nicht völkerechtswidriger Angriffskrieg sondern nur "Einmarsch" in den Irak.
Na dann ist´s ja gut-das ist natürlich was ganz anderes.

Solange nicht alle Staaten dieser Welt den ICC anerkennen (und das werden die USA nie tun) ist die ganze Hütte ein kostspieliger Witz in Tüten.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

Es existieren zwei supranationale Gerichtshöfe

IGH seit 1945 und

IStGH seit 2002,
wobei der IStGH für die vier völkerstrafrechtlichen "Kernverbrechen' zuständig ist:
1. Völkermord, 
2. Verbrechen gegen die Menschlichkeit, 
3. Verbrechen der Aggression,
4. Kriegsverbrechen.

Es gibt keinen Grund irgendeine Gerichtsbarkeit NICHT ernst zu nehmen, ganz gleich wie sie sich zu legalisieren behauptet, so ist z.B. das Standgericht auf einer Pirateninsel ebenso legal, wie es das vom Demos ausgeübte Standgericht auf dem Lithostrotos war.
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

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Siard
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Siard »

kukHofnarr hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2024, 20:00
Es gibt keinen Grund irgendeine Gerichtsbarkeit NICHT ernst zu nehmen, ….
Doch, die gibt es. Wenn ich ein Gericht konstituiere, daß nur ich anerkenne und ausschließlich meinen Interessen dient, ist es eine Lachnummer.

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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

Da stellt sich der Räuberhauptmann auf der Pirateninsel in die Mitte der grölenden Meute, deutet auf den Dieb des letzten Rumfässchens und ersticht zur Strafe vor aller Augen dessen Piratenweib. Eine Lachnummer ist das nicht, sondern ein Beispiel für eine ernst zu nehmende Gerichtsbarkeit, zwar auf unterstem Höllenniveau, aber es ist eine Gerichtsbarkeit. Zwar mag die grölende Meute gelacht haben, aber das Opfer dieser Willkür tat dies sicher nicht. Den wenigen mit etwas Restvernunft war spätestens beim Dolchstoss das Lachen im Halse stecken geblieben.

Der i. Z. eher zynisch verwendete Begriff "Lachnummer" scheint mir nicht wirklich geeignet, das Gemeinte zu verdeutlichen.
Ich hätte Trauerspiel gesagt - ein ebenso ernst zu nehmendes Trauerspiel wie dieses Realbeispiel rechtspositivistischen Freirechts:

"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

Peduli
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Peduli »

Eines Tages traf sich ein Mann mit seiner Freundin in einer Kneipe, um das ein oder andere Glas Bier zu trinken. In dieser Kneipe waren auch andere Männer anwesend und einer von ihnen, ein kräftiger und reicher Mann, der deswegen ein bißchen arrogant geworden war, baggerte die Freundin an. Aber diese wehrte die schmierigen Annäherungsversuche ab und verließ mit ihrem Freund die Kneipe.
Sie gingen dann durch den dunklen Park zu ihrer heimatlichen Wohnung und die Geschichte könnte damit ein Ende gefunden haben. In seinem gekränkten Stolz war jedoch der abgewiesene „Bewerber“ ihnen nachgegangen und drohte damit, daß, was er nicht bekommen hatte, sich nun mit Gewalt zu holen. Er hatte ein großes Bowie-Messer dabei und bedrohte die Beiden. Er griff er sich die Freundin und versuchte sie durch „Ritzungen“ gefügig zu machen. In diesem Moment erinnerte sich der Freund daran, daß er eine Pistole dabei habe und es doch durchaus angebracht sei, diese in einer solchen Situation einzusetzen. Und das tat er dann auch …...........

Zwei Fragen dazu:
Welche Person steht für welchen Staat resp. Staatenbund?
Ist die Tat des Freundes evtl. durch den Nothilfeparagraphen gedeckt?
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kukHofnarr
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

... Wupp :detektiv: :hutab:

schöne Metapher für die Entstehung der Ostfront. Der Donbass hat sich der Buhlerei nicht hingegeben, womit die Reaktion des Freundes als Nothilfe gedeckt ist.
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Siard
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Siard »

kukHofnarr hat geschrieben:
Samstag 13. Juli 2024, 08:29
Der Donbass hat sich der Buhlerei nicht hingegeben, womit die Reaktion des Freundes als Nothilfe gedeckt ist.
Wer hat um den Donbas gebuhlt? Wer ist der Freund? Darf man so offensichtlich für Rußland Partei ergreifen?

kukHofnarr
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von kukHofnarr »

Siard hat geschrieben:
Samstag 13. Juli 2024, 14:52
kukHofnarr hat geschrieben:
Samstag 13. Juli 2024, 08:29
Der Donbass hat sich der Buhlerei nicht hingegeben, womit die Reaktion des Freundes als Nothilfe gedeckt ist.
Wer hat um den Donbas gebuhlt? Wer ist der Freund? ...
Die USA fürchten seit mindestens hundert Jahren nichts mehr als die Verbindung von deutschem Kapital und deutschem Know-How mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft. Sie haben drei Kriege gekämpft, um eine enge deutsch-russische Beziehung zu verhindern: den Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie den Kalten Krieg.

- Deshalb bauen die USA einen hochgerüsteten 'Cordon Sanitaire' entlang der Linie Baltikum, Polen, Ukraine, Bulgarien und Schwarzes Meer.

- Deshalb steckt der Oberbefehlshaber der in Europa stationierten amerikanischen Truppen ukrainischen Soldaten Medaillen der US-Army an. Er betrachtet sie als Teil 'seiner' Armee.

- Deshalb haben die USA schon im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends Farbenrevolutionen in diversen osteuropäischen Ländern sowie die 'orangene' Revolution in der Ukraine angezettelt.

Der russische Einmarsch in Georgien war eine Reaktion auf solche amerikanischen Umtriebe, d.h. Russland erkannte die Absicht Amerikas.

Die USA haben angekündigt, tödliche Waffen in die Ukraine zu liefern, das wurde zwar dementiert, aber sie tun das, die Waffen werden geliefert.

Das obige hat George Friedman CEO STRATFOR am 04. Februar 2015 am Chicago Council on Global Affairs öffentlich unwidersprochen mitgeteilt und ist seither ununterbrochen online und für jeden einsehbar ...
... hieraus Auszüge m. deutschen Untertiteln: https://m.youtube.com/watch?v=-Q8ZwdDtia8

Der Bundesadler
blickt gequält gen Westen,
der Quaternionenadler
souverän nach West UND Ost!
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."

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