Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

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Benedikt
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47

Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

Marcus, der mit dem C
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Mittwoch 9. Oktober 2019, 18:04

Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Zum Motiv, ob es sich um einen möglichen rechtsextremistischen oder antisemitischen Hintergrund handelte, könne noch nichts gesagt werden, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Es werde in alle Richtungen ermittelt.
Aus: https://www.welt.de/politik/deutschland ... ingen.html

Komisch, daß Du das der AfD zurechnen kannst, obwohl noch nicht mal klar ist, ob einer von den Täter eher Hans oder Mohammed heißen könnte.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Benedikt
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Mittwoch 9. Oktober 2019, 18:39

Ein Täter, der erst versucht mit Schrotflinte und Molotows in eine Synagoge einzudringen, und als ihm das nicht gelingt, auf einen Dönerladen schießt, ist rechtsextrem. Er ist vielleicht zusätzlich auch noch Psychopath, aber es handelt sich um einen rechtsterroristischen Anschlag, wofür auch der Generalbundesanwalt Anhaltspunkte sieht.
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Siard
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:14

Psychisch Gestörte.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:15

Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Die AfD ist also antisemitisch, hat aber jüdische Mitglieder?
Wie säht sie denn?

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Benedikt
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:58

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:15
Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Die AfD ist also antisemitisch, hat aber jüdische Mitglieder?
Wie säht sie denn?
Sie sät Hass und erntet Gewalt.
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Tinius
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Mittwoch 9. Oktober 2019, 23:01

Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:58
Siard hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:15
Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Die AfD ist also antisemitisch, hat aber jüdische Mitglieder?
Wie säht sie denn?
Sie sät Hass und erntet Gewalt.
Wohl wahr. Leider sind einige der Hauptakteure in diesem Forum so rechtslastig, dass sie begeistert jede Äußerung dieser Partei nicht nur feiern sondern damit ein christliches Forum auch seiner richtigen Bestimmung entfremden. So werden Foren gekapert und zweckentfremdet.

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Sarandanon
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sarandanon » Mittwoch 9. Oktober 2019, 23:05

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:15
Die AfD ist also antisemitisch, hat aber jüdische Mitglieder?
Lebende Nebelkerzen als grobschlächtiges, wenig subtiles Täuschungsmanöver. Eine PR-Maßnahme, nicht mehr. Das pfeifen die Spatzen doch schon längst von den Dächern. Obwohl die Mitglieder dieses jüdischen Grüppchens sich vmtl. aus Überzeugung dieser Gemeinschaft angeschlossen haben, weil es mit dem Rest der Truppe einen gemeinsamen Feind hat. Da scheint man den wieder aufblühenden Antisemitismus innerhalb dieser scheinbar in Kauf zu nehmen. Aber sie verkennen Ihre Situation: Sie gehören eigentlich nicht zum Rutenbündel. Aber ich bin davon überzeugt, dass Du das weißt.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Mittwoch 9. Oktober 2019, 23:56

Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Wie die Ereignisse in Limburg gestern zeigen, geht die Merkel-Saat langsam auf. :blinker:

Vlt. sollten wir doch mal wieder anfangen, uns als Katholiken nicht von der Welt vereinnahmen zu lassen. Beten wir lieber für die Opfer und denken wir daran, dass auch für uns jeder Tag der letzte sein kann.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:55

Es tut mir Leid, aber für mich ist ein Mord ein Mord.
Egal ob duch einen Rechten oder Linken begangen.
Egal, ob durche einen Zuwanderer oder Autochtonen.

Meine Informationen scheinen mir sehr Lückenhaft, was die AfD angeht – ich sehe da sehr viel weniger Haß, als bei der Antifa.
Aber ich bin ja auch im Ausland und kann mit der bundesdeutschen Mentalität nicht mehr viel anfangen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:30

ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 23:56
Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Wie die Ereignisse in Limburg gestern zeigen, geht die Merkel-Saat langsam auf. :blinker:

Vlt. sollten wir doch mal wieder anfangen, uns als Katholiken nicht von der Welt vereinnahmen zu lassen. Beten wir lieber für die Opfer und denken wir daran, dass auch für uns jeder Tag der letzte sein kann.
Sorry, aber das ist eine typische "Ossi"-Antwort. Es ist was schlimmes passiert, aber der erste Reflex besteht darin, mit dem Finger auf die "bösen Ausländer" zu zeigen, die noch viel schlimmer sind. Das war gestern zu Genüge zu sehen, bei Kollegen, auf Facebook, etc. Und dann noch ein Verweis auf Merkel.

Widerlich.


:daumen-runter:
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:32

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:55
Es tut mir Leid, aber für mich ist ein Mord ein Mord.
Egal ob duch einen Rechten oder Linken begangen.
Egal, ob durche einen Zuwanderer oder Autochtonen.

Meine Informationen scheinen mir sehr Lückenhaft, was die AfD angeht – ich sehe da sehr viel weniger Haß, als bei der Antifa.
Aber ich bin ja auch im Ausland und kann mit der bundesdeutschen Mentalität nicht mehr viel anfangen.
Deine Informationen sind nicht bloß lückenhaft, sie sind schlicht falsch. Wobei das nicht bloß einfacher Hass im xenophoben Milieu ist, sondern ein Gemengelage von Hass, Angst und Dummheit.
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ar26
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Donnerstag 10. Oktober 2019, 15:01

Benedikt hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:30
ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 23:56
Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Wie die Ereignisse in Limburg gestern zeigen, geht die Merkel-Saat langsam auf. :blinker:

Vlt. sollten wir doch mal wieder anfangen, uns als Katholiken nicht von der Welt vereinnahmen zu lassen. Beten wir lieber für die Opfer und denken wir daran, dass auch für uns jeder Tag der letzte sein kann.
Sorry, aber das ist eine typische "Ossi"-Antwort. Es ist was schlimmes passiert, aber der erste Reflex besteht darin, mit dem Finger auf die "bösen Ausländer" zu zeigen, die noch viel schlimmer sind. Das war gestern zu Genüge zu sehen, bei Kollegen, auf Facebook, etc. Und dann noch ein Verweis auf Merkel.

Widerlich.


:daumen-runter:
Deinen Intellekt hätte ich jetzt wirklich größer eingeschätzt. Wird er hier etwa durch die westdeutsche Erziehung verstellt? Zwar hast Du die Unterkomplexität der von mir dargestellten Aussage erkannt, nicht erkannt hast Du aber, dass ich damit nur die Unterkomplexität Deiner Aussage gespiegelt habe. Zu eigen mache ich mir freilich keine der Aussagen.

Mittlerweile wissen wir, dass es sich bei dem Täter wohl um einen isolierten Incel handelt, der sich zB auch mit seinem Livestream an's internationale Publikum wandte. Natürlich spielen hier antisemitische Muster eine Rolle. Offensichtlich sind für ihn "die Juden" schuld, dass er keine Frau findet und daheim bei Mutti wohnt.

Den Zusammenhang zur deutschen Innenpolitik und ihren Themen muss man aber mit der Lupe suchen. Wer ihn, wie Du, versucht, mit der Brechstange herzustellen, gibt damit auch nur Zeugnis von der Sehnsucht nach der heimeligen Vergangenheit, als das Parteiensystem noch einfacher strukturiert war. Er übergeht damit aber zugleich, dass heutige AfD-Positionen damals von den früheren Volksparteien vertreten wurden. Wie wäre es denn ansonsten zB der sog. Asylkompromiss von 1993 zu Stande gekommen?
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von asderrix » Donnerstag 10. Oktober 2019, 16:56

Benedikt hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:30
Sorry, aber das ist eine typische "Ossi"-Antwort.
Widerlich.
:daumen-runter:
Es juckt mir in den Fingern deinen qualitativ hochwertigen Beitrag zu kommentieren, aber mir ist klar dass es zwecklos ist.
…, wobei Widerlich. :daumen-runter:; trifft es sehrgut.
Hier ein Beitrag über einen Nichtossi (wie mich diese Begriffe ank.....) vielleicht gibt dir das ja wenigstens einen Denkanstoß:
https://www.youtube.com/watch?v=HT345-ssF3I
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:09

Benedikt hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:32
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:55
Es tut mir Leid, aber für mich ist ein Mord ein Mord.
Egal ob duch einen Rechten oder Linken begangen.
Egal, ob durche einen Zuwanderer oder Autochtonen.

Meine Informationen scheinen mir sehr Lückenhaft, was die AfD angeht – ich sehe da sehr viel weniger Haß, als bei der Antifa.
Aber ich bin ja auch im Ausland und kann mit der bundesdeutschen Mentalität nicht mehr viel anfangen.
Deine Informationen sind nicht bloß lückenhaft, sie sind schlicht falsch. Wobei das nicht bloß einfacher Hass im xenophoben Milieu ist, sondern ein Gemengelage von Hass, Angst und Dummheit.
Ich vermute eher, daß Du Dich in einer Filterblase befindest. Aber solange ihr den Irrsinn nicht exportiert, ist es mir egal.
Zuletzt geändert von Siard am Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Siard » Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:11

asderrix hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 16:56
Benedikt hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:30
Sorry, aber das ist eine typische "Ossi"-Antwort.
Widerlich.
:daumen-runter:
Es juckt mir in den Fingern deinen qualitativ hochwertigen Beitrag zu kommentieren, aber mir ist klar dass es zwecklos ist.
…, wobei Widerlich. :daumen-runter:; trifft es sehrgut.
Hier ein Beitrag über einen Nichtossi (wie mich diese Begriffe ank.....) vielleicht gibt dir das ja wenigstens einen Denkanstoß:
https://www.youtube.com/watch?v=HT345-ssF3I
Danke!

Caviteño
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:53

ar26 hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 15:01
Er übergeht damit aber zugleich, dass heutige AfD-Positionen damals von den früheren Volksparteien vertreten wurden. Wie wäre es denn ansonsten zB der sog. Asylkompromiss von 1993 zu Stande gekommen?
Das gilt ja nicht nur für den Asylkompromiß; es gibt auch andere Beispiele:
- Energiewende mit der Abschaltung aller Atomkraftwerke, obwohl wenige Monate vorher die Laufzeit verlängert wurde (die von der Vorgängerregierung Schröder verkürzt worden war);
- Eintritt in eine Haftungsunion durch ESM und bilaterale Kredite, obwohl noch in den Wahlkämpfen zuvor ausgeschlossen wurde, daß D. für die Schulden anderer Euro-Mitgliedsländer haften würde;
- Öffnung der Grenzen, Mißbrauch des Asylrechts zur Einwanderung, obwohl immer gesagt wurde, daß die multikulturelle Gesellschaft gescheitert sei;
- Ehe für alle, Abschaffung der Wehrpflicht uam

Wenn eine Partei nicht nur in einem, sondern in mehreren Punkten von ihren früheren Positionen eine 180 Gradwende vollzieht, darf sie sich nicht wundern, wenn die bisherigen Positionen von einer anderen/neuen Partei besetzt werden. Egal, ob man es physikalisch (füllendes Vakuum) oder wirtschaftlich (aufgegebene Marktanteile werden neu besetzt, wenn die Nachfrage vorhanden ist) sieht: Merkel hat durch die Aufgabe bisheriger Positionen der Union der AfD erst ihren Aufstieg ermöglicht. Was jetzt von Medien beklagt wird und was die Gesellschaft spaltet hat seine Ursache in der Politik der Kanzlerin.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Donnerstag 10. Oktober 2019, 22:26

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:09
Benedikt hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:32
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:55
Es tut mir Leid, aber für mich ist ein Mord ein Mord.
Egal ob duch einen Rechten oder Linken begangen.
Egal, ob durche einen Zuwanderer oder Autochtonen.

Meine Informationen scheinen mir sehr Lückenhaft, was die AfD angeht – ich sehe da sehr viel weniger Haß, als bei der Antifa.
Aber ich bin ja auch im Ausland und kann mit der bundesdeutschen Mentalität nicht mehr viel anfangen.
Deine Informationen sind nicht bloß lückenhaft, sie sind schlicht falsch. Wobei das nicht bloß einfacher Hass im xenophoben Milieu ist, sondern ein Gemengelage von Hass, Angst und Dummheit.
Ich vermute eher, daß Du Dich in einer Filterblase befindest. Aber solange ihr den Irrsinn nicht exportiert, ist es mir egal.
Benedikt ist nicht in einer Filterblase, sondern hat bedingt durch eine Übersiedlung nach Mitteldeutschland einen - für mich nachvollziehbaren - Kulturschock durchgemacht. Wir alle sind, wodurch wir geprägt wurden. Nur sollten wir es uns nicht zu einfach machen.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Donnerstag 10. Oktober 2019, 22:31

Caviteño hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:53
ar26 hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 15:01
Er übergeht damit aber zugleich, dass heutige AfD-Positionen damals von den früheren Volksparteien vertreten wurden. Wie wäre es denn ansonsten zB der sog. Asylkompromiss von 1993 zu Stande gekommen?
Das gilt ja nicht nur für den Asylkompromiß; es gibt auch andere Beispiele:
- Energiewende mit der Abschaltung aller Atomkraftwerke, obwohl wenige Monate vorher die Laufzeit verlängert wurde (die von der Vorgängerregierung Schröder verkürzt worden war);
- Eintritt in eine Haftungsunion durch ESM und bilaterale Kredite, obwohl noch in den Wahlkämpfen zuvor ausgeschlossen wurde, daß D. für die Schulden anderer Euro-Mitgliedsländer haften würde;
- Öffnung der Grenzen, Mißbrauch des Asylrechts zur Einwanderung, obwohl immer gesagt wurde, daß die multikulturelle Gesellschaft gescheitert sei;
- Ehe für alle, Abschaffung der Wehrpflicht uam

Wenn eine Partei nicht nur in einem, sondern in mehreren Punkten von ihren früheren Positionen eine 180 Gradwende vollzieht, darf sie sich nicht wundern, wenn die bisherigen Positionen von einer anderen/neuen Partei besetzt werden. Egal, ob man es physikalisch (füllendes Vakuum) oder wirtschaftlich (aufgegebene Marktanteile werden neu besetzt, wenn die Nachfrage vorhanden ist) sieht: Merkel hat durch die Aufgabe bisheriger Positionen der Union der AfD erst ihren Aufstieg ermöglicht. Was jetzt von Medien beklagt wird und was die Gesellschaft spaltet hat seine Ursache in der Politik der Kanzlerin.
Ich glaube, das juste milieu der Bundesrepublik ist einfach sauer. Man glaubte, mit Mama Merkel die ungeliebten Teile der alten Unionsparteien, die Straussens, Dregers, Stoibers usw. oder die Provinzbirne Kohl losgeworden zu sein. Und dann kommt das ganze wieder, in Form einer eigenen Partei, die sich innerhalb einer halben Dekade aus dem nichts heraus überall festsetzt. Niemand mag böse Überraschungen.
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Benedikt
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Donnerstag 10. Oktober 2019, 22:49

asderrix hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 16:56
Benedikt hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 14:30
Sorry, aber das ist eine typische "Ossi"-Antwort.
Widerlich.
:daumen-runter:
Es juckt mir in den Fingern deinen qualitativ hochwertigen Beitrag zu kommentieren, aber mir ist klar dass es zwecklos ist.
…, wobei Widerlich. :daumen-runter:; trifft es sehrgut.
Hier ein Beitrag über einen Nichtossi (wie mich diese Begriffe ank.....) vielleicht gibt dir das ja wenigstens einen Denkanstoß:
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Ach, ich wohne jetzt 4 Jahre im Ossiland und bin mit einer Ossi verheiratet. Wenn die Nachbarn - völlig unpolitische Leute - sich darüber beschweren, dass man einen dunkelhäutigen Besucher hat und verlangen, dass der Wäscheboden abgeschlossen wird. Wenn wie gestern in Halle eine Straftat passiert und sofort die bösen Ausländer verdächtigt werden. Wenn die Nachbarn einen Hausierer verprügeln wollen. Abseits bestimmter Viertel größerer Städte ist eine solche Denke leider Mainstream, zum Teil sogar unter Katholiken. Wer anders denkt, hat da schon längst die Flucht ergriffen.

Ich reagiere daher bei jeglicher Form von Ausländerfeindlichkeit, und als solche habe ich ar26s Beitrag verstanden, sehr empfindlich. Es nervt, sich ständig diese Vorurteile anhören zu müssen, die meist von Menschen kommen, die noch nie mit einem Ausländer ernsthaft gesprochen haben.

Ich muss allerdings sagen, dass obiges eher nur für Sachsen-Anhalt und Sachsen gilt. Thüringen und Brandenburg kenne ich nicht so gut und MVP ist ein anderes Pflaster, auch wenn dort auch viel AFD gewählt wurde.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Donnerstag 10. Oktober 2019, 22:56

ar26 hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 15:01
Den Zusammenhang zur deutschen Innenpolitik und ihren Themen muss man aber mit der Lupe suchen. Wer ihn, wie Du, versucht, mit der Brechstange herzustellen, gibt damit auch nur Zeugnis von der Sehnsucht nach der heimeligen Vergangenheit, als das Parteiensystem noch einfacher strukturiert war. Er übergeht damit aber zugleich, dass heutige AfD-Positionen damals von den früheren Volksparteien vertreten wurden. Wie wäre es denn ansonsten zB der sog. Asylkompromiss von 1993 zu Stande gekommen?
Aufs Programm der []Partei zu verweisen, ist doch mehr als lachhaft. Natürlich stehen da nach wie vor aus konservativ-christlicher sinnvolle Dinge drin. Aber das ist für diese Partei völlig irrelevant. Schon mal zur Sitzungswoche der ostdeutschen Landtage den Livestream angeschaltet? Was da die braunen Volksvertreter an Hass und Gülle kübeln, geht auf keine Kuhhaut. (Und ja, ich bin mir bewusst, dass die schlimmsten Geiferer Wessis sind.)
Zuletzt geändert von Hubertus am Samstag 12. Oktober 2019, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: U.u. justiziable Formulierung nach Beanstandung entfernt.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Donnerstag 10. Oktober 2019, 23:43

Ehrlich gesagt erscheint es mir widersprüchlich, einerseits nicht zu Unrecht seine Mitmenschen für deren primitive Vorurteile oder Haltungen zu kritisieren; andererseits aber über eine politische Partei oder deren Wähler das härteste Verdikt zu sprechen, das hierzulande zur Verfügung steht, die Einordnung als Verbrecher gegen die Menschlichkeit und Massenmörder. Das sprengt jedes Maß und egalisiert berechtigte Kritik.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 11. Oktober 2019, 08:45

Ehrlich gesagt erscheint es mir widersprüchlich, hier als lockerer Katholik mit immer tiefenentspannter Übersicht aufzutreten, andererseits aber nichts als ein Beispiel für tiefsitzende Vorurteile und dumpf-dröge Geisteshaltung zu sein.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 11. Oktober 2019, 09:47

ar26 hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 23:56
Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 17:47
Wie die Ereignisse in Halle heute zeigen, geht die AFD-Saat langsam auf.
Wie die Ereignisse in Limburg gestern zeigen, geht die Merkel-Saat langsam auf. :blinker:

Symptomatisch, dass selbst an einem Tag an dem völlig unbeteiligte Bürger in Halle einfach abgeknallt werden, geradezu reflexhaft gegen andere Ereignisse aufgerechnet werden soll. Und gerade ar26 ist sich nicht zu schade, hier wieder die Bundeskanzlerin ins Spiel zu bringen.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Freitag 11. Oktober 2019, 10:34

"Dumpf-dröge" ist nur Ihr Versuch, die Verbrechen in Halle (Saale) Menschen anzuhängen, die die Migrationspolitik der letzten Jahre als Fehler erachten und durch Anwendung des gesetzten Rechtes korrigieren möchten. Um mehr geht es Ihnen nicht, Tinius. Ich bin mir daher nicht sicher, ob es sinnfällig ist, mit Ihnen zu diskutieren. Vmtl. nicht. Wenn Sie zur Selbstvergewisserung Ihres Gutseins einen "braunen Sparingspartner" suchen, sollten Sie vlt. die Foren aufsuchen, die der Täter frequentierte.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lupus » Freitag 11. Oktober 2019, 10:51

Nein, keine Antwort, sondern eine Frage:
Wenn Ihr nun lang genug diskutiert und auch gestritten habt; werdet Ihr dann das Ergebnis in irgendeiner Weise veröffentlichen, damit Christen nun endlich wissen, ob und warum sie die AfD wählen dürfen oder nicht??

Bin gespannt wie ein Regenschirm! ;)
+L.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Tinius » Freitag 11. Oktober 2019, 10:59

Lupus hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 10:51
Nein, keine Antwort, sondern eine Frage:
Wenn Ihr nun lang genug diskutiert und auch gestritten habt; werdet Ihr dann das Ergebnis in irgendeiner Weise veröffentlichen, damit Christen nun endlich wissen, ob und warum sie die AfD wählen dürfen oder nicht??

Bin gespannt wie ein Regenschirm! ;)
+L.
Eigentlich ist es ganz einfach:


die hier versammelten rechtsgerichteten Teilnehmer sehen kein Problem, die AfD zu wählen. Das hat mit Christentum nichts zu tun.

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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Lupus » Freitag 11. Oktober 2019, 11:44

noch eine Frage zur Klärung des Begriffs oder der Apposition:

heißt "rechtsgerichtet" nun: ausgerichtet am Recht?
oder (zu)recht gerichtet, also bereits verurteilt?
oder mit einer Macula degeneretiva am linken Auge versehen?
oder von einer Sitzordnung im Parlament abhängig?
oder von "links"lastigen lieben "Freunden" in die rechte Ecke (weil die links bereits besetzt ist), gestellte Leute?

Und was ist dann mit der sogenannten "Mitte"?
bleibt die großzügiger Weise immer leer? ;D 8)

Und: Wer bestimmt, wann was mit Christentum nichts oder doch etwas zu tun hat?
Ich wäre da jedenfalls sehr vorsichtig!

+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Benedikt
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Freitag 11. Oktober 2019, 12:20

@Lupus
Nein, darf man nicht.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Sarandanon
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Sarandanon » Freitag 11. Oktober 2019, 12:24

Lupus hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 11:44
oder von "links"lastigen lieben "Freunden" in die rechte Ecke (weil die links bereits besetzt ist), gestellte Leute?
Das impliziert den scheinbar ewig jungen Opfermythos: Huch, die afd gewählt und ganz aus Versehen und unverschulded in die "rechte Ecke" geraten. Falscher Ansatz: Wer diese Politgemeinschaft wählt und/oder Fan-Boy/-Girl ist, begibt sich mit Vorsatz und Absicht in dieselbige. Und warum ist das so: Weil jedweder Wähler um die Existenz und das Wirken des faschistischen "Flügels" rund um seine Protagonisten weiß und mit der Wahl zumindest in Kauf nimmt. Da ist jegliche Opferpose zur Schau gestelltes"Leid".
Lupus hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 11:44
Und: Wer bestimmt, wann was mit Christentum nichts oder doch etwas zu tun hat?
Ich wäre da jedenfalls sehr vorsichtig!
+L.
Ich tue das nicht. Jeder sich selbst so titulierende "galubende Christ" ist für seine Wahl und deren Konsequenzen vor Ihm und sich selbst verantwortlich. Es gibt ja immer die Chance der Umkehr.
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
(Augustinus Aurelius)

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Benedikt
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von Benedikt » Freitag 11. Oktober 2019, 12:37

ar26 hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 10:34
"Dumpf-dröge" ist nur Ihr Versuch, die Verbrechen in Halle (Saale) Menschen anzuhängen, die die Migrationspolitik der letzten Jahre als Fehler erachten und durch Anwendung des gesetzten Rechtes korrigieren möchten. Um mehr geht es Ihnen nicht, Tinius. Ich bin mir daher nicht sicher, ob es sinnfällig ist, mit Ihnen zu diskutieren. Vmtl. nicht. Wenn Sie zur Selbstvergewisserung Ihres Gutseins einen "braunen Sparingspartner" suchen, sollten Sie vlt. die Foren aufsuchen, die der Täter frequentierte.
Wie heißt es doch so schön: Hat alles nix mit nix zu tun.
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ar26
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?

Beitrag von ar26 » Freitag 11. Oktober 2019, 13:25

Als ich vor annähernd 20 Jahren Staatsorganisationsrecht gehört habe, stellte der Professor zu Beginn des Semesters Georg Jelineks 3-Elemente-Lehre vor, wonach sich ein Staat aus einem Fest umrissenen Staatsgebiet, einem klar abzugrenzenden Staatsvolk und einer effektiv ausgeübten Staatsgewalt konstituiert. Alle Nationalstaaten, auch die Bundesrepublik und ihr Grundgesetz folgen diesem Konzept.

Am nächsten Tag erklärte der Prof., dass Tags zuvor nach der Vorlesung ein Student entrüstet auf ihn zugekommen wäre und ihn zur Rede gestellt hätte. Denn sowas könne er hier nicht erzählen, das klinge ja wie "Ein Volk, ein Reich, ein Führer". Der Prof. meinte nur, wer es sich so besser merken könne, möge dies glauben. Die Hälfte des Hörsaals lachte, ich auch; die andere Hälfte schaute betroffen.

Leider hat sich die Idiotie des Kommilitonen in Deutschland endgültig Bahn gebrochen, daher lache ich nimmer sondern bedauere, dass eine Rückkehr zum status quo ante nicht möglich ist.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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