Lieber Gott,
laßt uns diesen armen Sünder vergessen, damit er in der Stille des zu Ende gehenden Lebens seine Tage in Klarheit bewerten kann - uns aber steht dies nicht zu - mit welcherlei Maß ihr messet wird euch gemessen werden!
Hat Dr. Helmut Kohl den Friedensnobelpreis verdient?
Das ist einerseits ein Frontalangriff auf die Heiligenverehrung der kath. Kirche und andererseits wirft dies die Frage auf, ob Preise wie der Friedensnobelpreis prinzipiell zu vergeben seien.berku hat geschrieben:laßt uns diesen armen Sünder vergessen, damit er in der Stille des zu Ende gehenden Lebens seine Tage in Klarheit bewerten kann - uns aber steht dies nicht zu - mit welcherlei Maß ihr messet wird euch gemessen werden!
Sofern mein kein Anhänger der Gleichgültigkeitsreligion ist, drückt eine Preisverleihung eine Belohnung aus für ein menschliches Werk aus. Wäre man unter Berufung auf obiges Bibelzitat dagegen, müsse jeglicher Lehrer seine Schulnoten aufgeben, und jeder Sportler auf die olympische Medaille verzichten.
Auch die Tatsache, daß die Idioten Müller oder Meier schon eine eins oder eine Goldmedaille erhalten haben, schmälert keineswegs den Wert der Anerkennung (wie man es mit Bezug auf frühere Nobelpreisträger hier versucht).
Jeglicher Kandidat könnte mit den gleichen Phrasen wie hier als ungeeignet disqualifiziert werden - während man gleichzeitig komfortabel die Früchte seiner Leistung konsumiert.
Hat Dr. Helmut Kohl den Friedensnobelpreis verdient?
Wenn alles so gelaufen ist wie es die Zeitungen schreiben dann ja.
Immerhin wurde unter seiner Kanzlerschaft Deutschland wiedervereint und
was noch wichtiger scheint, hinsichtlich Friedenspreis: eine komplette Armee wurde einfach abgeschafft! Das hat es so noch nie gegeben.
Dazu kommt noch die Vorbildfunktion.
In mehreren geteilten Ländern dieser Erde hat man sich Deutschland zum Vorbild genommen und arbeitet an verbesserten Beziehungen untereinander. Das dient dem Wohl der Menschen, hier wie dort.
Warum also nicht?
Wenn man aber davon ausgeht, daß die Zeitungen eben nicht alles schreiben und selbst ein deutscher Kanzler nur Puppe in einem gigantischen Machtspiel ist. Eine Puppe die zwar über die Puppenbühne springt, deren Strippenzieher aber im Verborgenen agieren, dann.....
ja ,dann erhält Herr Dr. Kohl den Preis wohl nur stellvertretend, so wie all die anderen vor ihm auch...................
Immerhin wurde unter seiner Kanzlerschaft Deutschland wiedervereint und
was noch wichtiger scheint, hinsichtlich Friedenspreis: eine komplette Armee wurde einfach abgeschafft! Das hat es so noch nie gegeben.
Dazu kommt noch die Vorbildfunktion.
In mehreren geteilten Ländern dieser Erde hat man sich Deutschland zum Vorbild genommen und arbeitet an verbesserten Beziehungen untereinander. Das dient dem Wohl der Menschen, hier wie dort.
Warum also nicht?
Wenn man aber davon ausgeht, daß die Zeitungen eben nicht alles schreiben und selbst ein deutscher Kanzler nur Puppe in einem gigantischen Machtspiel ist. Eine Puppe die zwar über die Puppenbühne springt, deren Strippenzieher aber im Verborgenen agieren, dann.....
ja ,dann erhält Herr Dr. Kohl den Preis wohl nur stellvertretend, so wie all die anderen vor ihm auch...................
Also,Kurt hat geschrieben:Das ist einerseits ein Frontalangriff auf die Heiligenverehrung der kath. Kirche und andererseits wirft dies die Frage auf, ob Preise wie der Friedensnobelpreis prinzipiell zu vergeben seien.berku hat geschrieben:laßt uns diesen armen Sünder vergessen, damit er in der Stille des zu Ende gehenden Lebens seine Tage in Klarheit bewerten kann - uns aber steht dies nicht zu - mit welcherlei Maß ihr messet wird euch gemessen werden!
Sofern mein kein Anhänger der Gleichgültigkeitsreligion ist, drückt eine Preisverleihung eine Belohnung aus für ein menschliches Werk aus. Wäre man unter Berufung auf obiges Bibelzitat dagegen, müsse jeglicher Lehrer seine Schulnoten aufgeben, und jeder Sportler auf die olympische Medaille verzichten.
Auch die Tatsache, daß die Idioten Müller oder Meier schon eine eins oder eine Goldmedaille erhalten haben, schmälert keineswegs den Wert der Anerkennung (wie man es mit Bezug auf frühere Nobelpreisträger hier versucht).
Jeglicher Kandidat könnte mit den gleichen Phrasen wie hier als ungeeignet disqualifiziert werden - während man gleichzeitig komfortabel die Früchte seiner Leistung konsumiert.
den Herren Kohl mit den Heiligen gleichzusetzen ist doch wohl nicht Dein Ernst? Dazu hat der Kerl wahrlich genug Dreck am Stecken, und dies nicht nur politisch - allein die Behandlung seiner armen Frau war doch wohl mehr als böse...
Grüße von Berku!
Lest Matthäus 5 - 7
Lest Matthäus 5 - 7
1. Habe ich nirgendwo Kohl mit einem Heiligen gleichgesetzt, sondern Deine Anmerkung: "diesen armen Sünder vergessen, damit er in der Stille des zu Ende gehenden Lebens seine Tage in Klarheit bewerten kann - uns aber steht dies nicht zu - mit welcherlei Maß ihr messet wird euch gemessen werden!" als Angriff der katholischen Heiligsprechungspraxis gewertet.berku hat geschrieben:den Herren Kohl mit den Heiligen gleichzusetzen ist doch wohl nicht Dein Ernst? Dazu hat der Kerl wahrlich genug Dreck am Stecken, und dies nicht nur politisch - allein die Behandlung seiner armen Frau war doch wohl mehr als böse...
2. Sind Heilige nicht sündenfrei.
3. Ist die Aussage, Kohl habe genug Dreck am Stecken und deshalb wohl keine Heiliger, eine Anmaßung. Darüber entscheiden wir nicht, und der Friedensnobelpreis ist auch keine Heiligsprechung.
Skepsis ist sicher bei "Mächtigen" angebracht, aber wenn sie in prinzipieller Ablehnung mündet, ist sie destruktiv und damit gegen die Schöpfung gerichtet. Ich schrieb ja schon vorher, dass Macht nichts verwerfliches an sich ist, sondern zur Gesellschaft dazugehört. Aber das Christliche soll dafür sorgen, dass Macht nicht missbraucht, sondern für das Gemeinwohl verwendet wird. Was die Wiedervereinigung und die europäische Einigung angeht, so hat Kohl das getan, und ich meine, dafür durch einen Preis wie den FNP verdient.berku hat geschrieben:Mag sein, aber ich bitte zu bedenken, daß genau diese in Deinem Schreiben zu spürende große Nähe zu den Mächtigen dieser Erde den Christen nicht sehr gut zu Gesichte steht. "Gebt des Kaisers was des Kaisers ist", uns aber steht doch anderes Gedankengut zu!
Das ist richtig, aber Herr K. war einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und hat richtig gehandelt - so wie jeder andere es an seiner Stelle auch getan hätte; weitere Besonderheiten sind ihm nicht zuzuerkennen! Er hat nur seine Pflicht getan!
Ansonsten hatte er immer eine Starke Affinität zur Macht und Gott Mammon; was das NT dazu meint, dürfte Dir sehr wohl bekannt sein...
Ansonsten hatte er immer eine Starke Affinität zur Macht und Gott Mammon; was das NT dazu meint, dürfte Dir sehr wohl bekannt sein...
Grüße von Berku!
Lest Matthäus 5 - 7
Lest Matthäus 5 - 7