Brauchen wir eine Diktatur?

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Robert Ketelhohn
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Re: Also nochmal

Beitrag von Robert Ketelhohn »

overkott hat geschrieben:Willst du hier als politikwissenschaftlicher Reformator auftreten und die im Vorwort geheiligte Schrift unseres Grundgesetzes in Frage stellen?
Nein, ich hab’ nur das Schild: „Füttern verboten!« übersehen. ;D
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Gallowglas
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Re: Ach Leguan

Beitrag von Gallowglas »

Leguan hat geschrieben:
Gallowglas hat geschrieben:Genau gesagt, DARF die Kirche ihren Gläubigen im Bezug auf Politik nichts vorschreiben, dazu hat sie sich vertraglich verpflichtet, als sie 1933 das Reichskonkordat unterzeichnet hat, also stellt sich die Frage nach dem "wann" doch garnicht .. jedenfalls nicht mehr ...
Ich nehme nicht an, daß Du das belegen kannst. Ich kenne das Konkordat nämlich, im Gegensatz zu Dir, wie mir scheint.
Artikel 32

Auf Grund der in Deutschland bestehenden besonderen Verhältnisse wie im Hinblick auf die durch die Bestimmungen des vorstehenden Konkordats geschaffenen Sicherungen einer die Rechte und Freiheiten der katholischen Kirche im Reich und seinen Ländern wahrenden Gesetzgebung erläßt der Heilige Stuhl Bestimmungen, die für die Geistlichen und Ordensleute die Mitgliedschaft in politischen Parteien und die Tätigkeit für solche Parteien ausschließen.

Schlußprotokoll
Zu Artikel 32


Es herrscht Einverständnis darüber, daß vom Reich bezüglich der nichtkatholischen Konfessionen gleiche Regelungen betreffend parteipolitische Betätigung veranlaßt werden.
Das den Geistlichen und Ordensleuten Deutschlands in Ausführung des Artikels 32 zur Pflicht gemachte Verhalten bedeutet keinerlei Einengung der pflichtmäßigen Verkündung und Erläuterung der dogmatischen und sittlichen Lehren und Grundsätze der Kirche.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Das ist aber was ganz anderes, als du oben behauptetest, Gallow.
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sofaklecks
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Falsch

Beitrag von sofaklecks »

Falsch, Gallowglas:

Der letzte Satz stellt klar, dass die Kirche nicht auf die Wahrnehmung ihrer pastoralen Aufgabe verzichtet, auch wenn ihre Geistlichen keiner Partei angehören.

Damit könnte sie die Wahl bestimmter Parteien als nicht mit der katholischen Lehre vereinbar feststellen.

sofaklecks

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