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-ismen / Ideologien
Verfasst: Mittwoch 3. November 2004, 19:49
von cathol01
Gesplittet aus "Zu Allerseelen". Cicero
peteresser hat geschrieben:Protestantismus, der wie alle -ismen eher bedenklich ist
Wie ist es mit Katholizismus? Ökumenismus?
Verfasst: Mittwoch 3. November 2004, 20:09
von Peter
Ökumenismus ist voll beknackt – und Catholicisme lasse ich nur bei de Lubac gelten.
Es ist ein Nebenthema, Thierry. Mir geht es darum, daß man aus seiner Auffassung keine Ideologie machen soll. Ich weiß nicht, aus welcher Ecke der Reformation Hobbes seine Auffassung geholt hat, die ich übrigens oft von Bevangelischen Geschwistern vorgetragen gehört habe, in der irrigen Auffassung, sie sei biblisch.
Sie ist nix weniger. Sie ist allenfalls eine empfindliche Reaktion auf den Heiligenkult. Und sie ist unbedacht: Wenn ich zu einem Zeitpunkt tot bin, existiert nichts mehr von mir. Logisch, sonst bin ich nicht wirklich tot.
Was dann am Jüngsten Tag neu geschaffen würde, wäre nicht ich. Es wäre allenfalls mein Klon.
Verfasst: Mittwoch 3. November 2004, 20:18
von Peter
peteresser hat geschrieben:Ökumenismus ist voll beknackt – und Catholicisme lasse ich nur bei de Lubac gelten.
Eigentlich hoffe ich nur, daß mich dafür niemand verwarnt. Klar, nicht wahr?
Ökumene finde ich gut. (Wobei man an anderer Stelle darüber reden kann, was damit gemeint ist ...) Aber wenn man aus der Ökumene eine Ideologie macht – ich weiß wohl, daß Ökumenismus nicht dasselbe ist –, wird’s haarig.
Communio ist geil, Communismus gehört auf’n Schrott. Die Nation ist unsere gesellschaftliche Orgaform (und somit per se nix Schlechtes), der Nationalismus jedoch .. ihr wißt.
So is dat mit die Begriffe. Ein Freund fragte mal an, ob der Unterschied zwischen Christsein und christlich sein dem Unterschied zwischen blau und bläulich entspräche.